LEGO 88015 Batteriebox zerlegt: Wie kommt der Preis zustande?

LEGO Batteriebox 88015 Teardown

Kürzlich wurde im LEGO Online-Shop die neue LEGO Powered Up 88015 Batteriebox gelistet. Das Produktfoto zeigt lediglich einen Karton. Bei dem Artikel handelt es sich um die Batteriebox mit zwei schaltbaren Ausgängen, die in der LEGO Technic Osprey verwendet wird. Sie hat drei Schalterstellungen pro Ausgang: die Mittlere stoppt den Motor und die beiden Äußeren lassen angeschlossene Verbraucher, also Motoren oder Lichter, mit voller Geschwindigkeit vorwärts oder rückwärts drehen bzw. die Lichter leuchten.

Zwei Aspekte haben allerdings Verwunderung hervorgerufen: der Hinweis in der Beschreibung, dass die Box kompatibel mit der CONTROL+ App sei und der, falls es sich nur um eine „dumme“ Batteriebox handeln sollte, stolze Preis von ungefähr 35 Euro. Als Vergleich: die Power Functions Batteriebox 8881 lag bei unter 10 Euro und den Technic Hub, der Bluetooth kann und vier Anschlüsse hat, gibt es aktuell bei Bricklink schon für unter 20 Euro. Grund genug, die Batteriebox etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Form der Box ist sehr ähnlich zum LEGO Powered Up Technic Hub mit vier Anschlüssen – das neue Produkt hat allerdings zwei Anschlüsse weniger. Da man mit einer Batteriebox keine Sensoren nutzen kann, sind die Anschlüsse A und B nur mit herausgehenden Pfeilen gekennzeichnet.
Das Batteriefach befindet sich an der Unterseite und „Batteriepacks“ lassen sich zwischen beiden Hubs austauschen. Wenn man das Batteriepack herausnimmt und genau hinschaut, offenbart sich ein erster Unterschied. Die kleine runde Taste, mit der der Hub vermutlich zwischen normalen Batterien und Akkus unterscheiden kann, fehlt. Schon seit dem NXT werden in der Mindstorms-Reihe so Akkus von Batterien unterschieden. Es gibt allerdings aktuell keinen Akku für die Hubs.

Der Teardown

Außerdem offenbaren sich die ersten beiden Hindernisse: zwei Schrauben. Mit einem Torx T6- Schraubendreher lasen sich beide Schrauben entfernen. Jetzt müssen nur noch die hellgrauen Plastiklaschen im Batteriefach nach außen gedrückt werden, bis der hellgraue „Deckel“ der Batteriebox abgezogen werden kann. Zum Auseinanderdrücken und -halten kann ich LEGO Teiletrenner empfehlen. Insgesamt müssen alle sechs hellgrauen Laschen lose sein.

Beim Anblick der Leiterplatte kommt etwas die Ernüchterung hoch. Es gibt lediglich sieben elektronische Bauteile. Ich schätze aufgrund der Lage und der Beschriftung, dass es sich um folgendes handelt:

  • R2: Schutzwiderstand für die Batterien (er liegt in der Nähe der Batteriekontakte)
  • D1: LED. Leuchtet, wenn ein Ausgang aktiv ist
  • D2-D5: 4 Dioden, die als Brückengleichrichter fungieren. Sie beugen Verpolung der LED vor
  • R1: Schutzwiderstand für die LED

Um die andere Seite der Leiterplatte freizulegen, müssen zwei Plastikclips, zum Beispiel mit einer Zange, geköpft werden. ACHTUNG! Jetzt sind einige der Schleifkontakte für die Schalter lose! Sie können sehr schnell herausfallen und verloren gehen!

Auf der Rückseite der Leiterplatte gibt es allerdings keine neuen Erkenntnisse. Man sieht die Schleifkontakte SW1 und SW2 für die Schalter, die mit Schmiermittel bestrichen sind und die Kontakte, die zu den Batterien gehen.

Wie kommt also der (hohe) Preis zustande?

Damit bleibt die große Frage, warum die Batteriebox so teuer ist, offen. Die Hardware rechtfertigt den Preis meiner Meinung nach nicht einmal ansatzweise. Mögliche Gründe, die ich mir vorstellen kann sind, dass man entweder die Einzelverkäufe möglichst unattraktiv machen möchte, um zum Beispiel Bricklink zu unterstützen – oder damit die Hubs mit Bluetooth im Verhältnis nicht mehr ganz so teuer wirken.

Da es aktuell kein Set auf dem Markt gibt, das die Batteriebox enthält, wird man bei Bricklink vorerst keine günstigen Preise erwarten können. Vielleicht kommt in der LEGO Technic Sommerwelle ein Set, das die Batteriebox enthält. Eine weitere Alternative wäre, sich den Bluetooth Hub bei Bricklink zu bestellen.

Entweder man nutzt ihn über Bluetooth und hat vier Anschlüsse mit Geschwindigkeitssteuerung zur Verfügung, oder man ist Technikenthusiast und lädt sich mit Pybricks dauerhaft ein Python-Programm auf den Hub, durch das er wie eine Batteriebox funktioniert. Einen Beispiel-Quellcode für ein solches Programm kann man hier finden.

57 Kommentare zu „LEGO 88015 Batteriebox zerlegt: Wie kommt der Preis zustande?“

  1. Vielen Dank für das Tear-Down, das sollte vielen weiterhelfen den aufgerufenen Preis einzuordnen. Ich bin kein Lego-Basher und auch kein Freund von der aktuell negativen Einstellung ggü Lego, hier kommt jedoch ein „aber“: die Preispolitik geht überhaupt nicht mehr in Ordnung. Lego treibt es mit solchen Beispielen auf die Spitze und ein gefährliches Spiel zu Zeiten zunehmender Konkurrenz die qualitativ immer besser wird (ich meine ganz ausdrücklich die Marktbegleiter mit eigenen Produkten, nicht die Produktpiraten). Kurzum: ich unterstütze den Preiswahn nicht und kaufe diese Box einfach nicht. Es gibt Lego Sets die mir hohe Preise wert sind, dieses Produkt ist es nicht – aber ich kaufe auch kein Apple Kabel für über 100 Euro sondern von (namhaften) Drittanbietern für ein Fünftel des Preises. Lego ist lange nicht alleine mit der Hochpreisstrategie. Und es soll ja genügend Leute geben die das mitmachen und das ist auch okay – schwer nachzuvollziehen, aber zu akzeptieren.

    1. Glaub ich nicht, eher weniger. Also ernsthaft! Die Transportkosten dürften auch kaum erwähnenswert sein. Wenn du einen Container mit den kleinen Dingern komplett füllst, liegst du wahrscheinlich nicht mal im 1-2 Cent Bereich pro Teil. Ich glaube bei Drogen hat man schlechtere Margen!

    1. Markus Heuberger

      Was willste von solchen abzockern erwarten?Rechne warum soll ich mir so eine überteuerte batteribox ohne bluetooth kaufen wenn ich die alte box,akku,und empfänger hat für gut 20€?Für mich ist lego eh nichts mehr wert.Kunden veräppeln und sachen rauslassen die nichts mit der realität zu tun haben.

  2. Preisbetrachtung 88015 Batteriebox Lego :

    UVP 34,99Euro, abzgl. Umsatzsteuer Steuern = 29,40Euro netto.
    Da dieser Artikel auch für Händler verfügbar ist und jeder Händler locker 30 % Rabatt geben könnte, gehe ich von einen Einkaufspreis, (für Händler) von 14,70 Euro (Netto) aus.
    In einigen Foren wurde ja geschrieben, dass dieses Teil eigentlich für die „Bell Boeing V-22 Osprey“ (42113) gedacht war, gehe ich davon aus, dass es als Ersatzteil gelistet ist.
    Ersatzteile werden ganz anders betrachtet bei Herstellern – weil Lagerhaltung, wie oft werden die Teile verkauft , wie viel muss ich vorhalten und wie lang vor allem ,…..
    In einem Baukasten einkalkuliert wird das Teil 4,90Euro netto Kosten . Abzgl. Prozentualer Anteil ( Marge ) am Baukasten wird das Teil um die 2,50Euro netto in der Herstellung kosten.
    Was machen die Händler die Baukästen Zerlegen – die verdoppeln meist die UVP des Baukastens – aber da gibt es kaum einen Aufschrei – wie wichtig es aber ist, das Lego Geld verdient, das über 18500 Familien von Lego abhängig sind.
    Ich bin kein Freund von der „chinesischen Werkbank“, da keinerlei Ideen von dort kommen. Lego könnte Billiger sein in seiner UVP – Dan wird es aber KEINE 30 oder gar 40% Rabatt geben.
    Fakt ist Kunden kaufen Rabatte. Darauf basiert z.B. das Geschäftsmodell von Rossmann, Aldi , …. Aber das ist ein anderes Thema.
    Was machen die Händler die Baukästen Zerlegen – die verdoppeln meist die UVP des Baukastens – aber da gibt es kaum einen Aufschrei – wie wichtig es aber ist, das Lego Geld verdient, das über 18500 Familien von Lego abhängig sind.
    Händler Verkaufen auch gern Lego, weil dort die Möglichkeit des Geldverdienens noch da ist.
    Für alle, die hier die chinesischen Alternativen hochhalten und davon leben wie Bluebrixx oder „Johnny’s World – Steingemachtes“, wen Sie die Drecksarbeit gemacht haben, werden sich die Preise auch deutlich ändern, aber nach oben.

    1. Ergänzung: Es gibt eine Reihe von exklusiven Sets mit derselben Preisgestaltung bei denen es (fast) keine Rabatte gibt. So ganz finde ich ich passt das ganze also auch nicht. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen Geld verdienen und den Gewinn steigern.

      1. Dingsda = Nach ihrer Meinung ist also der „Angriff auf den Fuchsbau 75980“ viel zu teuer ist im Verhältnis zu anderen Sets wie z. B. Astronomieturm auf Schloss Hogwarts™ – es ist doch aber nicht Lego, die einen Rabatt von 30% auf das Set anbietet, sondern der Handel, weil einige Händler denken, das Sie kein Geld verdienen müssen. Von der UVP betrachtet alles i.O.

        Ich denke das viele, die hier schreiben, das Lego teuer ist, selber kaum Lego haben und auch keine Job haben bzw. nicht verstehen, warum eine Handwerksfirma 70 Euro Stundenlohn nimmt, aber der Arbeiter nur dortige angestellt nur 20 Euro bekommt .

        1. mr-snubs oder die Leute hinterfragen einfach, warum Steine, die vermutlich beide in der gleichen Fabrik gefertigt werden mit solch einem Preisunterschied angeboten werden 😉

          LEGO verdient sich dumm und dämlich an den aktuell aufgerufenen Preisen – den Nachteil haben die Händler, die Teils ohne Marge bzw. minimalsten Margen die Produkte durch die Läden schieben müssen.

          Die hohen Rabatte – weil keiner mehr zu den UVPs kaufen möchte oder man die Sachen einfach nicht los wird

          Aber jeder wie er mag – ich mache die Nummer für meinen Teil nicht mehr mit

        2. Ich möchte vorschlagen Sie kommen etwas runter, da es inzwischen arg auf persönliche Beleidigung der Community hinausläuft. Abgesehen davon, wären die meisten Ihrer Äußerungen hinsichtlich der Kalkulation der Box nur dann einigermaßend zutreffend, wenn diese Box das einzige Produkt von Lego wäre. Ich erspare mir hier eine ausführliche Kalkulation, da Sie die Kalkulation einer Dienstleistungsfirma mit der eines Herstellers vergleichen, müsste ich zu weit ausholen. Auch dass Sie alle Marktbegleiter als Produktpiraten abstempeln hält mich davon ab hier mehr Zeit zu investieren. Aus 20 Jahren Berufserfahrung traue ich mir durchaus die Behauptung zu, dass Lego auch mit der Hälfte des aufgerufenen Preises und nach Abzug von Einzelhandelsrabatten mit diesem Produkt satte Gewinne erzielen würde. Der aufgerufene Preis ist nichts weiter als frech. Viele Grüße von einem erwachsenen Lego und Klemmbausteinfan der dem Hobby über 30 Jahre nachgeht und seit 20 Jahren im Vertrieb tätig ist…

    2. Sicher, dass die Batteriebox für Händler verfügbar ist? Die elektrischen Teile, die einzeln verkauft werden, waren es bisher meines Wissens nach nicht.

    3. Und gerade WEIL 18500 Familien von LEGO abhängig sind, sollte LEGO eine Preis- und Produktpolitik fahren, die auch langfristig trägt und nicht so einen Hochpreiswahn mit gleichzeitiger Billigproduktion. Die Preise ließen sich vor einiger Zeit noch mit der Qualität erklären. Aber die wird bei LEGO zusehens schlechter während die Konkurrenz immer mehr aufholt.
      Ich habe z.B. das Grand Piano, bei dem LEGO nichtmal ein gleichbleibendes Schwarz hinbekommen hat…
      Ein Preis von knapp 35€ ist auf jeden Fall massiv überzogen. Und da hilft es auch nicht auf die 18500 Familien hinzuweisen, Die Millionen Familien der Kunden von LEGO müssen nämlich auch von irgendwas leben und müssen auch andere Dinge finanzieren als eine Batteriebox.
      Den Hinweis auf die 18500 Familien, die von LEGO abhängen sollte man also eher an die Unternehmensführung von LEGO richten.

    4. >> Fakt ist Kunden kaufen Rabatte. Darauf basiert z.B. das Geschäftsmodell von Rossmann, Aldi , …. Aber das ist ein anderes Thema. <<

      Das stimmt so nicht. Aldi setzt als Discounter auf die (Tief-)Preisstrategie. Man ist durch bestimmte Faktoren in der Lage, günstiger als die Konkurrenz zu sein.
      Auf Rabatte setzten eher (Premium-)Supermärkte wie Edeka oder Rewe. Diese bieten bekannte/beliebte Produkte rabattiert an, um Kunden für das Angebot in den Markt zu "locken". Die Idee ist, dass dann auch noch die restlichen Einkäufe getätigt werden bzw. 'außerplanmäßige' Einkäufe durch das ansprechende Ambiente, die Auswahl etc. entstehen.

      Das Argument mit den 18500 abhängigen Familien mag vlt. in der Theorie richtig sein, aber so denkt kein globaler Konzern.

      Aber jetzt zum Lego-Thema – die Box ist vermutlich deswegen so teuer, weil man
      A. nicht davon ausgeht, dass die (vermutlich ohnehin geringe potentielle Kundenzahl) Alternativen kennt.
      B. sich diese Box außerhalb von Sets nur an Liebhaber richtet, die Lego treu bleiben und bereit sind, nahezu jeden aufgerufen Preis zu zahlen.
      C. mmh… Gedankenlosigkeit?

  3. „Wie kommt also der (hohe) Preis zustande?“

    Der Preis kommt zustande weil Lego den Hals nicht voll bekommt.
    Traurig so zu verfahren, als Premium Händler dem man gerne mehr gibt und ihnen eigentlich vertraut.

    Sehr schade Lego.

  4. Danke für deinen Testbericht, nun hat man endlich Klarheit, dass die neue Batteriebox tatsächlich nur eine PF-Batteriebox 2.0 ist. Der Preis dafür ist meiner Meinung nach auch deutlich zu hoch, ich hoffe, sie wird bald in Modellen und damit günstiger zu finden sein.
    PS: Wusste gar nicht, dass du für Promobricks aktiv bist 🙂

  5. Ich bin jetzt vor einigen Monaten Lego tatsächlich das erste Mal „untreu“ geworden, weil ich seit geraumer Zeit den Weihnachtszug motorisieren wollte. Die Kosten gerade für Elektronik bei Lego kann ich nur als wahnwitzig bezeichnen, dafür dass das Ding nur zu Weihnachten fährt war es mir das nicht wert. Ich hab da ein recht lumpiges China Produkt erwartet, aber bin wirklich positiv überrascht worden, von der Wertigkeit merke ich keinen Unterschied zu Lego. Als Konsequenz habe ich mich dann auch gleich einmal getraut ein CaDa Set zu kaufen, mal sehen ob das auch mithalten kann! Ich bin wirklich kein Lego Hater und finde diese ganze „Fanboy“ Polarisierung usw. ziemlich überzeichnet – für mich ist Lego auch in erster Linie noch Kinderspielzeug das Spielspaß, Innovationen, Qualität und Nachhaltigkeit verbinden sollte, das ist mir dann tatsächlich auch mehr wert! Eine Brio Holzeisenbahn kostet auch deutlich mehr als das Lidl-Produkt, dafür ist es auch wertiger und die Wahrscheinlichkeit, dass das sogar Generationen überdauert höher. Aber worauf ich hinaus will: Lego verliert das zunehmend alles… und das Lego einen Kunden wie mich verliert muss ihnen jenseits der „Helden-Welle“ wirklich sorgen machen….

    1. Markus Conradi

      Also mich wird Lego nicht verlieren. Nur werde ich nicht jedes Set kaufen. Ich bin da flexibel. Mal gebraucht,mal neu.

  6. Ich halte Produktionskosten mit 2-3 € für realistisch. Im Cent Bereich liegen die mit Sicherheit nicht. Es ist ein Verbundartikel aus elektrischen Elementen, Metall und Plastikteilen. Sowas kostet etwas mehr als ein reiner Plastikbaustein.

    Nehmen wir mal an, die Produktionskosten sind 2,5 € …

    Auf diese Kosten kommen Lager, Logistik, Handelsspanne, Steuer, etc..
    In der Spielwarenindustrie ist üblicherweise eine Quote von 1:4 bis 1:5 zwischen Produktionskosten und EVP üblich. Dann müsste die Box zwischen 10 und 13 € kosten
    Wenn den Preis auf 15 € hochzieht, okay…

    aber 35€? Das ist einfach nur dreist.

    1. Baumeister81 = Fast alles richtig , nur haben Sie vergessen, das noch der Händler dazu kommt und das dieses hier “ Quote von 1:4 bis 1:5 “ deutlich zu wenig ist.

      1. mr-snubs
        nein, die ist schon mit eingerechnet. Wir haben mit einem großen Spielwarenanbieter zusammengearbeitet, da lagen die Kalkulationen immer in ungefähr dem Bereich.
        Knapp die Hälfte des Preises geht an Händler und Steuer. Der Rest teilt sich auf Produktion, R&D, Marketinganteil, Logistik und Lagerhaltung auf. Wobei die ersten beiden (Produktion und R&D) den größeren Anteil belegen.

  7. Ich kaufe alle Komponenten die sich leicht von herkömmlichem Lego unterscheiden lassen inzwischen nur noch bei Drittherstellern. Motoren und Akkus von CADA, Grundplatten von WANGE, Schienen von TRIXBRIX. Bei diesen Herstellern kriege ich dann auch exakt die Teile, die ich suche und nicht irgendein am Markt vorbei entwickeltes LEGO-Neudesign. Der Kaufpreis ist fair, die Qualität stimmt ebenfalls und auch der Wiederverkaufswert verhält sich ähnlich stabil wie bei LEGO, da ich inzwischen nicht mehr der einzige bin, der so denkt.

      1. Michael Friedrichs _ Sie haben vollkommen recht , Beispiel das Set „The Mandalorian™ – Transporter des Kopfgeldjägers“ wurde hoch gelobt , das gibt es kaum und schon gar nicht unter UVP – Legos Kalkulation ist komischerweise dieselbe wie bei jedem anderen Produkt.
        Bei der Batteriebox, die vielleicht 100 Leute in Deutschland kaufen würden, gibt ein Gemeckere, was vollkommen darauf zielt, das Haar in der Suppe zu finden.
        Zeiten haben sich halt gewandelt , es wird nicht mehr der Erfolg bejubelt , sondern der vermeintliche Misserfolg. Mit anderen Worten es ist besser der Rennfahrer stirb wären des Rennens, als das er siegt.

      2. stimmt, gerade diese high-tech batteriebox zeigt es deutlich…haben bestimmt ein halbes dutzend top leute 3 jahre forschung & entwicklung betrieben…da sind die 35 euro natürlich mehr als gerechtfertigt.*ironieoff*
        welche immense forschung & entwicklung steht denn hinter einer 08/15 baseplate die seit jahrzenten aufem markt ist?…muss die nach wie vor so überteuert sein, weil die kosten von forschung & entwicklung immer noch nicht reingeholt wurden? 😉 die kostet 3x soviel weil da LEGO drauf steht…thats it und bei anderen baugleichen produkten ist es leider nicht anders.

      3. „Kein Wunder, bei diesen „baugleichen Produkten“ steckt auch kein/kaum Aufwand u.a. für Forschung & Entwicklung dahinter … wird immer gerne vergessen!“

        Ich würde sage, dass wird deutlich überschätzt. Was möchtest Du entwickeln und erforschen. Die Legomaße an sich sind seit Jahren fest und auf Grund der Kompatibilität mehr oder weniger Pflicht für andere Hersteller, das ist bei Cobi oder Mega Bloks (Construx) nicht anders. Aber Kunststoffe, Spritzdruckformen, der Herstellungsprozess an sich, Logistik etc.pp., das haben andere Hersteller ebenso und kann nicht 1:1 von Lego übernommen werden, jedenfalls nicht ohne Wirtschaftsspionage.

        Wo ich mitgehe, sind die schwarzen Scharfe wie Lepin damals, die wirklich alles kopiert haben, aber auch die mussten letztlich Fertigungsstraßen aufbauen oder zumindest Steine einkaufen. Aber das kuriose daran ist, das Lego selbst dafür verantwortlich war, das Lepin damals den Erfolg hatte, denn angefangen hatte Lepin mit Modellen, die Lego nicht mehr im Programm hatten, aber es gab Käufer, also einen Markt dafür. Lego hätte einfach beliebte und begehrte Modelle neu auflegen können und Lepin wäre nie bekannt geworden. Das wird leider ebenso gerne vergessen, abseits von der Diskussion illegal/geklaut etc.pp. Gelegenheit macht Diebe. Wer es Dieben leicht macht, darf sich nicht beschweren.

        1. Ich würde sagen, dass immer noch eine Menge entwickelt werden muss – zumindest im elektrischen Bereich (um den es hier ja geht).
          Die Steckerform muss so sein, dass Kinder damit klar kommen, dass sie sicher sind, dass sie haltbar sind usw. Die Motoren müssen Getriebe haben, die richtig funktionieren, sie müssen lange haltbar sein usw. Viele sagen bei technischen Produkten, dass sie erst in der 2. Generation zuschlagen, weil da alle Kindheitskrankheiten behoben wurden. Bei LEGO gibt es sowas kaum. Und diese Designs, Stecker usw. werden von chinesischen Firmen teilweise sehr direkt übernommen. Es gibt nicht umsonst für technische Spezifikationen Gruppen von Unternehmen, die Standards entwickeln und bei denen man Lizenzgebühren zahlen muss, wenn man den Standard nutzt. In gewisser Weise sind damit fast alle chinesischen Hersteller „Diebe“.

    1. @Stefan
      Interessant wäre bei den China-Copycats die Haltbarkeit.

      Der Grund das die deutlich günstiger sind, ist ja das Einsparen an Kosten bei R&D (Sie kopieren einfach Teile von Lego) und eine günstigere Produktion. (Direkt in China, Bezug von günstigeren Rohstoffen, etc.).

      Interessant wäre da, ob die dann trotzdem ein Leben lang halten. Ein Lego Motor ist ja quasi unkaputtbar. Was die meisten nicht sehen, ist dass dafür unzählige Tests, Prototypen, etc. notwendig sind. Nutze ich jetzt einfach billigeres Material oder einen anderen Herstellungsprozess, ändert sich auch das Produkt.
      Das mag auf den ersten Blick genauso wie ein Lego Motor aussehen (weil es das gleiche Gehäuse hat) und problemlos wie ein Lego Motor funktionieren. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass es nicht nach einem Jahr den Geist aufgibt.

      Ich hab in meiner Lego Stadt z.B. eine Beleuchtung aus China (Aliexpress). Ein Teil davon hat innerhalb des ersten Jahres schon den Geist aufgegeben. Das nervt mich echt.

      1. @Baumeister81:

        Bei der Konkurrenz müssen Sie unterscheiden zwischen den Copycats und den Firmen mit eigener Entwicklung. Die CADA-Motoren habe ich seit 2 Jahren regelmäßig im Einsatz und ich kann bislang keinen Leistungsabfall feststellen – ganz im Gegenteil zu so manchen gebrauchten LEGO-Motoren, die ich so über die Jahre gekauft habe. Dieses Jahr wird außerdem noch eine neue Motoren-Generation rauskommen, die noch einige Verbesserungen zum bisherigen System mit sich bringen sollen. Die WANGE-Grundplatten verbaue ich in meiner Lego-Stadt im Rahmen des MILS-Systems oder für Displays auf Bücherregalen. Das Schöne ist, dass WANGE diese auch in ungewöhnlichen Maßen (z.B. 16×16, 16×32, 48 x 64) und in vielen Farben verfügbar hat – einen Qualitätsunterschied zu LEGO-Grundplatten kann ich nicht feststellen. TRIXBRIX (polnischer Hersteller) hat wiederum Schienen im Angebot, die es so bei LEGO einfach nicht gibt.

        Das Forschungs-und-Entwicklungs-Argument wird immer ganz oft bemüht, wer aber pragmatisch denkt, wird schnell einsehen, dass der eigentliche Grund für den eklatanten Preisunterschied zwischen LEGO und den Drittherstellern eher bei folgenden Gründen zu suchen ist: Aufgeblasene Marketingkosten bei LEGO, Niedrige Lohnkosten bei den Drittherstellern (sowohl die EU-Konkurrenten als auch Konkurrenz aus China), Unsinnige Verpflichtungen zur kurzfristigen quartalsgebundenen Gewinnsteigerung gegenüber Shareholdern bei LEGO, schlankere (und amateurhaftere) Vertriebsstrukturen bei den Drittherstellern.

        Bei LEGO-System setze ich abgesehen von den oben erwähnten Sonderkomponenten ausschließlich auf LEGO-Klemmbausteine, da ich die in meinen Kleinteilemagazinen nicht mit anderen Herstellern vermischen möchte. Was die Designs angeht blicke ich derzeit aber neidisch auf die Sets einiger Dritthersteller (z.B. Bluebrixx-Mittelalter). LEGO-Technik wird bei mir nicht einsortiert, die packe ich nach dem Abbau des Sets wieder in IKEA-Druckverschlussbeutel. Daher kann ich bei den Klemmbausteinen anderer Hersteller nur über CADA sprechen, von denen ich auch schon das eine oder andere Set aufgebaut habe und ich würde sagen, dass CADA was die Steine selbst angeht LEGO in nichts nachsteht. Bei älteren Modellen sind die Anleitungen manchmal etwas verwirrend und die Spaltmaße nicht so exakt, aber bei den neueren Modellen merke ich da keinen Unterschied.

    1. Natürlich habe ich das 😀 Die Bilder von der „vollständigen“ Box sind nachdem ich sie zusammengebaut habe entstanden. So schwierig ist das eigentlich auch nicht wenn man bei den Schleifkontakten vorsichtig ist.

  8. Ich hab noch eine dritte Idee für den hohen Preis: Ein Quasi-Monopolist kann aus Mangel an Alternativen den Preis bestimmen auch wenn ihn das Produkt eigentlich nicht rechtfertigt!
    Faktisch gibt es keinen Wettbewerb und solange das so ist, kann Lego Mondpreise für allenfalls durchschnittliche Qualität aufrufen.

    1. Das passt aber nicht in das sonstige Preisgefüge bei Powered Up. Warum ist der LEGO Boost Farb- und Abstandssensor unter 15€? Die Motoren haben jetzt ja Umdrehungssensoren, daher ist ein höherer Preis verständlich.

      1. Ja das die Motoren teurer sind ist ja ok.
        Aber jetzt mal so unter uns, es liest ja keiner mit, der DrehzahlSensor ist genausowenig die 20€ (sagen wir 4€ vor Vertrieb und R&D) Aufpreis wert wie die 50€, für BT ein kleinen FlashRom und nen Gyro) die ein TechnikHub mehr kostet als dieser hier.

        Meiner Meinung nach geht das alles eher in die Richtung „wir wollen eh nicht das ihr was anderes baut als neue Sets“. Umbauen (inclusive nachträglich motorisieren) ist nicht erwünscht.

        1. Ist halt alles Frage der Anwendung. Wenn man die Technic Powered Up Motoren mit dem Power Functions Servo vergleicht, sind es nur noch 10€ Unterschied und dafür ist mehr möglich als 15 Positionen, dass man die Positionen auslesen kann usw. Da finde ich den Preis persönlich schon okay. Aber es gibt die ja auch günstiger bei Bricklink usw.
          Der Technic Hub hat nicht nur Bluetooth usw, sondern man kann auch mit Pybricks ein Programm dauerhaft auf dem Hub selbst speichern. Wenn man das als abgespeckten Mindstorms vergleicht, wo der EV3 Hub selbst um die 150€ gekostet hat, ist auch der Preis nicht mehr ungerechtfertigt.
          Ich finde, dass durch die Möglichkeiten mit der Powered Up App quasi eine weitere kreative Ebene hinzu kommt. Mit der kann man ja auch den Control+ Hub verbinden und programmieren. Dadurch kann man viel mehr Sachen verwirklichen als mit Power Functions (schaltbare Getriebe, Gabelstapler mit Maximalpositionen und die bestimmte Positionen anfahren können, Einparkassistenten usw). Aber natürlich gibt es auch viele Anwendungsfelder, bei denen Power Functions sinnvoller ist.

    2. Nerdi = ist doch ein Widerspruch in sich – ständig wird hier der Preis mit China Marken verglichen , die es ja auch zu Kaufen gibt – somit gibt es einen Wettbewerb und Lego ist schon lange kein Monopolist , seit Cobi , Mega Bloks , Oxford ,… Sie werden nicht gezwungen Lego zu Kaufen.

  9. Fragen Sie mal beim Chinamitbewerber, wie es ist mit:

    Gewährleistung, deutschsprachiger Anleitung, Tel. Support , Ersatzteile , oder gar Reklamationen , ist der Artikel EU konform.
    Was ist mit dem Wiederverkaufswert von CADA oder Modbrix ? oder landet es im Müll bei Nichtgefallen.
    Mega Construx ist zum Teil deutlich teurerer als Lego und wird dennoch gekauft.
    Lego hat nicht gegen einen Mitbewerber , nur soll der Mitbewerber die gleichen Pflichten auch erfüllen

    Was auch ganz Interessant ist Negative Rezessionen gibt es nur fast in Deutsch – siehe Amazon LEGO 60292
    Sorry mehr gibt es nicht zu schreiben.

    1. Gewährleistung ? (mit Beweislastumkehr nach 6 Monaten, falls Sie Motoren etc. meinen, wird lustig zu beweisen dass der Defekt auf die Herstellung zurückzuführen ist^^) Wenn Sie darauf stehen, einfach bei einem deutschen Händler bestellen.
      Deutschsprachige Anleitung? …bei Klemmbausteinen? Ernsthaft?
      Ersatzteile bekommt man auch von Marktbegleitern, die übrigens nicht alle aus China stammen. Die Händler sind hier übrigens gesetzlich verpflichtet.

      Ich persönlich habe sowohl per Emailsupport (wer braucht Telefon?) sowohl aus China (Mouldling Händler) als auch aus Kanada (Mega) Ersatzteile bekommen. Und einmal über den deutschen Ebayhändler.

      Ich goaube Sie werfen hier Themen hoch zu denen Sie selber keine Praxiserfahrung haben und sich auch nicht wirklich vollständig eingelesen haben.

      Bitte informieren Sie sich zu allen Ihren Kritikpunkten und dann unterhalten wir uns gerne.

      1. Rüdtiger = Dann Kaufen Sie bitte weiterhin in China , aber da frage ich mich, was Sie hier in einem Legoforum suchen, wen Lego Sie so anwidert .
        Ich habe gern einen pers. Ansprechpartner und es ist gesetzt. Verpflichten, eine deutsche Anleitung zu haben im Deutschland und Sie lassen also auch den Händler bluten, wen es Probleme gibt.
        Ich selber habe sehr , sehr viele Baukästen von Lego, Mega Bloks , Oxford ( Kre-O )

        1. Habe nie behauptet dass mich Lego anwidert. Ganz im Gegenteil, habe ja doch recht eindeutig geschrieben das ich Lego mag…seit über 30 Jahren. Nur sehe ich deshalb einige Dinge nicht unkritisch- und hier geht es vorrangig um die Preisgestaltung dieser Box.
          Aber ein Thema lässt mich nicht los – was genau muss für Sie an einer illustrierten/bebilderten Bauanleitung in deutscher Sprache gehalten werden? Ernsthafte Frage! WENN es mal ein paar Hintergrundinformationen zu einem Set gibt, dann käme jeder 10 Jährige mit den paar Sätzen in englisch klar. Die eigentliche Bauanleitung kommt bei jedem Hersteller ohne ein einziges geschriebenes Wort aus. Verstehe diesen Punkt überhaupt nicht. Und bezüglich Anspruch, Beweislast(-umkehr) und praktischer Umsetzung von Gewährleistung sollten Sie sich etwas tiefer einlesen, das ist nach 6 Monaten auch nur noch Augenwischerei. Haben Sie nach 1-2 Jahren mal einen defekten Motor bei Lego reklamiert? 100% nicht! Und wenn hilft ihn die gesetzliche Gewährleistung auch nichts, denn wie wollen Sie beweisen dass der Defekt auf einen Herstellungsfehler zurückzuführen ist? Also sind Sie da auch nur auf Kulanz angewiesen.
          Im übrigen sollten Sie sich nicht so sehr auf China einschießen – ich sprach ganz bewusst auch von Mega und Cada, also einem kanadischen und einem europäischen Hersteller, der im übrigen anders als Lego nicht in China produzieren lässt. Kleiner Fun-Fact für Sie. Was Produktpiraten angeht kenne ich auch keinen Spaß, das verurteile ich und unterstütze das auch nicht. Gleiches gilt für nachgewiesenen geklauten MOCs, die kaufe ich auch nicht. Aber da Sie ebenfalls von Marktbegleitern Sets kaufen verstehe ich ihre Kritik an meiner Einstellung erstrecht nicht – gehts ihnen wirklich nur um chinesische Hersteller egal ob legal oder illegal?

          1. Rüdtiger = Sie müssen sich erst einlesen wegen der Gewährleistung – okay – Ich ruf bei Lego an / oder mail und 1 Woche später ist das Teil da.
            Ich wusste nicht, das CADA ein europäisches Unternehmen ist , Megabloks produziert seine Baukästen sehr viel in Kanada z.B. HALO CNG69.
            Die Figuren kommen aus China , das mag sein – ist halt des Preises geschuldet.
            Lego produziert Welt in eigenen Fabriken. Wie wichtig das ist, können Sie bei dem Modellbahnhersteller Piko sehen – gib t es tolle Videos drüber.
            Thorsten Klahold , war ja in China und hat gezeigt, wie dort die Produktion funktioniert und auch gesagt, das viele Teile von kleinen Familien hergestellt werden , die dann an die großen chinesischen Firmen verkauft werden.

            Wen Sie ,die gleichen Arbeitsbedingen haben würden wie Lego und Ihre eigenen Ideen bringen würden , wäre alles kein Problem – machen Sie leider nicht

      2. Xingbao: Bluebrixx ist Generalimporteur und bietet vollständige Gewährleistung
        Qman: Steingemachtes ist Generalimporteur und bietet vollständige Gewährleistung
        Cada: Freakware ist Generalimporteur und bietet vollständige Gewährleistung
        Mega Construx: Amazon ist Generalimporteur und bietet vollständige Gewährleistung
        Sluban: Hat eigene Niederlassung mit Vertrieb in Niederlande. Bietet vollständige Gewährleistung.

        Weitere Marken werden garantiert folgen. Ich tippe mindestens auf Sembo und Wange.

        1. Markus Conradi

          Ja,nur wenn man da öfters was reklamiert,werden sie unfreundlich. Ausserdem sind es nur die Händler vor Ort.

  10. Technik ist cool

    Ich habe ganz viel Powerd up und habe mit meinen Technik Mocs bisher keine rückschläge erhalten und kann powerd Update nur empfehlen habe aber auch die Lego Bell Boing und hasse dieses set von den Motoren

  11. Christian Andersch

    Dass das Teil so teuer ist, weil es als Ersatzteil kalkuliert wurde, das halte ich ehrlich gesagt für Unsinn. 42113 wurde ja bekanntlich gecancelt – das nächste Set mit diesem Teil kommt frühestens im Sommer. Die Notwendigkeit, ein Ersatzteil zu kaufen (!) bzw. seitens Lego zum Kauf anzubieten, besteht also frühestens im Sommer 2022. Und auch die Entwicklungskosten dürften eher marginal gewesen sein – das Ding muss vom Formfaktor her kompatibel sein zum Bluetooth-Pendant, damit ergibt sich praktisch alles von selbst.
    Andererseits wird niemand gewzungen, überteuerte Ware zu kaufen. Spätestens wenn das Teil regulär in Sets auftaucht, wird der Straßenpreis dafür sinken.

    1. Christian Andersch = ist durchaus eine sehr vernünftige Erklärung, ich habe auch in der Firma Ersatzteile, die ich eigentlich nicht Verkaufen will, muss Sie aber im Sortiment haben.
      Es ist eben nicht vergleichbar mit dem China Klemmbausteinen , da dort so was nicht angeboten wird von den Herstellern . Lego weis doch wo Ersatzteile gekauft werden , nicht bei Lego , sondern bei Bricklink – Lego hat dazu alle Daten wer wo was , und wie verkauft .

      1. Deshalb kauft man auch bei bluebrixx ein. Riesen Sortiment, und Ersatzteile lieferbar. War früher auch begeisterter Lego-Sammler, aber wenn ich bedenke was man für jeweils 200 € von Bluebrixx oder Lego bekommt weiß ich, wo ich einkaufe.
        Lego produziert möglicherweise auch in China habe ich gehört….

        1. Es kommt aber nicht alles lego aus china. Lego hat viele Fabriken, auch in Dänemark, Mexiko und Osteuropa. Grundsätzlich wird lego für den europäischen markt eher in Europa produzieren: keine importkosten usw.

  12. Hatte letztes Jahr mich mit PF zugedeckt, als die im Angebot waren, tastächlich waren die bei der-Lego Website am günstigsten. Bin ziemlich froh darüber.

    Ich muss mich hier mal aber bedanken für dieses Teardown, es ist sehr unklar auf der Website ob da Bluetooth drin ist, da die sagen es sei damit kompatibel. Jetzt weiß ich, dass es das nur mit einem Adapter oder so ist und werde prompt das Ding komplett vergessen und den Tuk-tuk kaufen.

  13. Erst einmal vielen Dank für das Auseinanderbauen der Batteriebox und der Fotos.
    Dies bestätigt meinen Kommentar vom ersten Beitrag:
    https://www.promobricks.de/lego-88015-batterie-hub-powered-up/113244/#comment-88513
    Mir scheint da ist einem eine Sicherung bei der Preisgestaltung durchgebrannt.

    Ich für meinen Teil verstehe wenn man für qualitativ hochwertigere Ware etwas mehr bezahlen muss. Bei Motoren ist ein guter Faulhaber oder Bühler DC Kleinmotor aber schon so teuer das selbst die nicht in LEGO-Motoren verbaut sein dürften. Hersteller wie diese haben sich schon längst aufgrund der billigen Hersteller aus Fernost aus diesen Segmenten zurückgezogen. Also welche Motoren verbaut LEGO in ihren Produkten? Bei Bluebrixx kennt man die Quelle leider nicht – dürfte aber evtl. aus der Mould King bzw. Ex-Lepin Ecke kommen, da die für Geld so gut wie auf alles einen anderen Namen drucken bzw. das ABS einfärben, wenn die Abnahmemenge stimmt. Ich versuche derzeit die CaDa und Wange Motoren zu analysieren seit PF eingestellt wurde und mir die Control+ Generation nicht das bietet was ich erwartet/erhofft hatte (Die Steuerungen aus China erfüllen die ebenfalls nicht). Aber das muss jeder für sich entscheiden.

  14. Zur Preisbewertung sollte auch einfließen, dass die Box nur mit einer App funktioniert. In fünf Jahren hat man für den Premiumpreis eine Kunststoffhartschale mit einer kleinen Platine rumliegen.

    Und geht zum Legostore und kauft sich eine dann aktuelle Batteriebox für die Motorisierung seines Modells.

    Das ist nicht nachhaltig.

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