LEGO Powered Up verspricht mehr Spielspaß und noch mehr Interaktion

lego powered up

Die LEGO Gruppe hat mit Powered Up eine neue Plattform vorgestellt, die eine Reihe neuer Elemente und Funktionen für die Fans der bunten Steine bereitstellen wird. Damit sollen neue LEGO Sets künftig noch besser in das Spielen integriert werden können, so die Ankündigung des Spielwarenherstellers. LEGO Powered Up basiert auf dem in 2017 vorgestellten LEGO Boost und erweitert die bekannten Power Functions um zusätzliche Funktionen wie Fahrgeräusche und Spezial-Bewegungs-Modi. Zudem soll im Laufe des Jahres die Möglichkeit ergänzt werden, LEGO Powered Up Modelle individuell zu programmieren – ähnlich und so einfach wie bei LEGO Boost oder LEGO WeDo 2.0.

Drei LEGO Powered Up Sets sind bereits bekannt

Voraussetzung hierfür ist eine gleichnamige App für Smartphones und Tablets, die bislang in den AppStores aber noch nicht verfügbar ist. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn die ersten LEGO Powered Up Sets sind für Anfang Juli bzw. Anfang August angekündigt. Drei Sets sind bereits bekannt: das LEGO Super Heroes Batmobil (76112) und die beiden LEGO City Eisenbahnen Personenzug (60197) und Güterzug (60198). Weitere Sets soll bis Ende des Jahres folgen.

LEGO Powered Up verspricht mehr Spielspaß und noch mehr Interaktion (Michael Friedrichs) - 2Programmierung erst später im Jahr möglich

Laut Ankündigung des Spielwarenherstellers wird das Batmobil vorerst per App oder über die mitgelieferte neue Fernbedienung steuerbar sein. Das eigene Programmieren von Bewegungsabläufen des Batmobils wird erst später im Jahr möglich sein. Warum nicht zum Verkaufsstart, denn genau dieses Feature macht das Thema doch erst richtig interessant!

Bluetooth statt Infrarot-Technik

Im Gegensatz zu den bisherigen Power Functions, hier wird zur Fernsteuerung noch die störanfällige Infrarot-Technik verwendet, setzen die neuen Power Functions auf das wesentlich vielseitigere und modernere Bluetooth zur Übertragung der Daten. Der Sensor bzw. Empfänger ist fest in der neuen Batteriebox verbaut, so wie es auch bei LEGO Boost der Fall ist. In dem Smart-Hub (so der Name) gibt es zwei Anschlüsse beispielsweise für die Motoren. Bei den Steckern kommt das System von Boost bzw. WeDo 2.0 zum Einsatz.

LEGO Powered Up verspricht mehr Spielspaß und noch mehr Interaktion (Michael Friedrichs) - 4Alte Power Functions sind vorerst nicht kompatibel

Wie bereits von uns berichtet, werden die alten Power Functions Komponenten mit dem Nachfolge-System erst einmal nicht kompatibel sein. Zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr soll es aber auch hier entsprechende Nachrüst-Möglichkeiten geben, um beispielsweise seine älteren Modelle auf die neuen Technik umzubauen.