LEGO Ideas 21322 Pirates of Barracuda Bay im Review

Ein ausführliches Review zur 30. Ideas Auflage & ein Vergleich mit dem Vorbild von 1989.

LEGO Ideas 21322 Pirates of Barracuda Bay im Review (Daniel Haedicke) - 1
LEGO Ideas 21322 Pirates of Barracuda Bay (Foto: PROMOBRICKS)

Viele Hobby-LEGO-Designer haben sicherlich den Traum, dass ihre Idee, ihr Entwurf oder ihre Kreation eines Sets vom großen dänischen Spielwarenherstellers eines Tages in die Realität umgesetzt wird. Für die meisten von ihnen wird es nur ein Traum bleiben, aber für so manchen Träumer wird dieser Wunsch Realität. So erging es nun auch dem spanischen LEGO-Fan Pablo Sánchez (Bricky_Brick).

Der aus Madrid stammende Sánchez erreichte am 26. März 2019 die nötigen 10.000 Unterstützer für sein Idee einer Piratenbucht. Damit war nach nur 46 Tagen die magische Hürde geknackt und sein Entwurf ging in die entscheidende Review-Phase. Interessant wäre noch zu erwähnen, dass auch seine Entwürfe vom History Museum und The Train Station: Studgate es in eine Review-Phase geschafft haben. Während das Museum aber abgelehnt wurde, bleibt es beim Bahnhof noch spannend, da die Entscheidung noch offen steht.

Zurück zu seiner Idee von The Pirate Bay. Vielleicht hat Pablo Sánchez am 08. Februar 2019 schon geahnt, als er den Entwurf auf der LEGO Ideas Plattform hochgeladen hat, welchen Hype er damit auslösen wird. Zur Erinnerung nochmal seine Bilder der Bucht und Minifiguren, samt Tierwelt.

Seit dem 01. April 2020 – und damit 418 Tage nach seiner Einreichung – steht das Set mit der Nummer 21322 nun im LEGO Online Shop und auch demnächst in allen LEGO Brand Stores zum Kauf bereit. Dass sich das finale Modell nicht nur in der Bezeichnung Pirates of Barracuda Bay vom Original-Entwurf unterscheidet, sondern im Prinzip das komplette Set neu gestaltet wurde, wissen wir bereits seit der offiziellen Vorstellung vom 24. März. Das Für und Wider wurde in den Kommentaren bereits ausführlichst diskutiert. Ich möchte in diesem Review aber nur noch ausschließlich auf das finale Modell eingehen und am Ende noch einen kurzen Vergleich mit der Vorlage aus dem Jahr 1989 – der Black Seas Barracuda (6285) machen.

Ein Dank vorab

Dieses Set wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von brickmerge.de, der Preisvergleichsseite für LEGO® Sets. Den aktuellen brickmerge Bestpreis für dieses Set findet ihr hier: 21322. Dort könnt ihr euch auch einen Preis-Alarm für das Set einrichten, dann werdet ihr sofort informiert, wenn das Set zu eurem Wunschpreis angeboten wird.

Fakten

  • Set-Nummer: 21322
  • Thema: Ideas (#30)
  • Bezeichnung: Pirates of Barracuda Bay
  • Teilezahl: 2545
  • Minifiguren: 8 + 2 Skelette
  • Erhältlich seit: 01.04.2020
  • Empfohlenes Alter: 16+
  • UVP: 199,99 Euro
  • Preis pro Teil: 7,8 Cent

Die Verpackung

Auf den ersten Blick ist die recht große (58 x 47,5 x 12 cm) Verpackung sehr bunt gestaltet. Der Nostalgiker unter den LEGO-Fans wird aber gleich eine Gemeinsamkeit mit dem Vorbild aus 1989 erkennen. Die Box-Designer haben sich an der Aufmachung der 1989er Piratenserie orientiert. Der Fairness halber muss aber auch gesagt werden, dass in den 80ern viele Serien dieses gelbe Design mit dem LEGOLAND-Schriftzug hatten.

Anstatt LEGOLAND prangt nun Pirates of Barracuda Bay auf dem gelben Banner. Das typische LEGO Ideas Logo mit der fortlaufenden Nummer darf natürlich auch nicht fehlen. Die Rückseite zeigt neben der eigentlichen Piraten-Bucht und deren Details und Größenangaben noch ein anderes Feature, welches doch recht klein gehalten wird, für viele Käufer aber erst den großen Hype ausgelöst hat – die Verwandlung der Insel in ein Piratenschiff! Doch dazu später mehr. Außerdem prangt seitlich noch der Hinweis, dass die Modelle nicht schwimmen! Darüber aber das einzig schwimmfähige Objekt – das kleine Ruderboot. Seltsame Kombination.

Die vereinfachte Darstellung des Umbaus zur Neuauflage der Black Seas Barracuda. Wie das genau abläuft, erkläre ich euch weiter unten. Ein bisschen mehr gehört doch dazu.

Die gesamte Piratencrew hat auch einen seitlichen Platz auf dem Karton gefunden. Wie groß das Steuerrad ist, wissen wir nun auch schon, dank der 1:1 Abbildung.

Insgesamt finde ich das „Retro-Design“ ganz gut gelungen. Die alten Karten als Hintergrund, die gelbe Farbe der Box, der Banner in der Ecke – aber was für mich noch das i-Tüpfelchen gewesen wäre, eine Klappe auf der Vorderseite! Es muss nicht mit Folien-Fenstern und Inlays ausgestattet sein – ok, eigentlich schon, um das totale Feuerwerk bei den Nostalgie-AFOLs abzufeuern, aber ähnlich wie es der dänische Spielwarenhersteller bis zuletzt noch bei der Technic-Reihe gemacht hat. Dort erhielten Großsets, wie der Geländegängige Kranwagen (42082) oder auch der Schaufelradbagger (42055) so eine extra Klappe.

Der Inhalt

Klappe zu, Affe tot, kommen wir nun zum Inhalt. Mit jeweils drei Siegeln an jeder Seite wird die Plastikmasse im Zaum gehalten. Im Inneren ist auch in diesem Set wieder eine extra weiße Box enthalten, die die Hauptbox vor Überlastung und Ausbeulung schützt.

Insgesamt 15 Tütengruppen und drei extra Beutel mit Großteilen befinden sich im Inneren aller Kartons. Dazu gibt es zwei 32er Kreuzachsen, die lose beiliegen.

Damit auch alle gut 2.500 Einzelteile ordnungsgemäß zusammengefügt werden können, liegt auch die entsprechende Bauanleitung in gedruckter Form anbei. Wer lieber die digitale Variante mag, kann sich diese bei LEGO direkt herunterladen. Die beiliegenden Segel sind extra verpackt, mit einer dünnen Pappe als „Knickschutz“, aber im Ernstfall ist es doch nur ein Dekoelement. Die Segel sind aus Stoff – allerdings dünner als die von 1989. Auch ein Nachteil ist, dass sie nur einseitig bedruckt sind, auch das war vor über 30 Jahren besser gelöst. So kann das spätere Piratenschiff eigentlich nur immer von einer Seite gezeigt werden.

Die Bauanleitung

Das beiliegende Buch umfasst inklusive Umschlag 460 Seiten enthält 527 Bauschritte für die Bucht und 33 extra Bauschritte für den Umbau zum Piratenschiff. Dass keine großen Hürden beim Zusammenstecken zu meistern sind, sollte jedem klar sein. Zur Erinnerung, die Anleitung der Black Seas Barracuda bestand aus lediglich 31 Seiten mit 28 Bauschritten. Es waren aber auch „nur“ knapp 900 Teile verbaut.

Die ersten Seiten sind wirklich toll designt, damit hätte ich nicht gerechnet. Neben einem kurzen Comic, werden auch die Charaktere, der Fan-Designer und die LEGO-Designer Milan Madge (Modelldesigner) und Austin William Carlson (Minifiguren-Designer) vorgestellt. Im Buch sind die Texte auf Englisch, wer sich das Ganze einmal auf Deutsch durchlesen möchte, kann dies hier machen.

Nach den schönen Informationen folgen dann die üblichen Verdächtigen, welche Tütengruppe was baut und der Beginn des Baus, wen überrascht es, mit Tüte eins und der ersten Minifigur. Die letzten Seiten beinhalten dann den detaillierten Umbau.

Die Piraten-Crew

Dem Set wurden insgesamt acht Minifiguren spendiert. Dazu kommen zwei Skelette und die „halbe“ Galionsfigur. Der Hauptakteur ist natürlich der beliebte Kapitän Rotbart, dessen markanter Bart aber im Laufe der Zeit doch etwas vergraut ist. Ein nettes kleines Detail. Auf seinem Kapitänshut ist auch der neue Totenkopf aufgedruckt – er soll nun mehr an die Form eines klassischen Minifiguren-Kopf erinnern. Das Holzbein und eine güldene Epaulette dürfen nicht fehlen. Einen Vergleich mit dem 89er Kapitän und anderen Figuren folgen noch am Ende des Reviews.

Das Highlight an Minifiguren in diesem Set ist für mich aber nicht der bärtige Kapitän, sondern Tattooga! Hier hat sich Austin William Carlson voll ins Zeug gelegt und die Vorderseite des Torsos mit dem klassischen Papagei, einem Anker und Meerjungfrauen bestechen lassen und die Rückseite mit der Black Seas Barracuda! Was für ein Hingucker! Beim Steuermann Rigg ist zwar der Gesichtsdruck passend, das Oberteil ist aber auch schon älter und durften auch schon Kinder in Creator 3in1 Sets tragen. Da hätte ruhig auch etwas neues kommen können.

Die Frauenquote an Bord wurde um 100% auf zwei erhöht. Robin Freibeuter, zur Linken, erhielt neben zwei Pistolen in dark pearl gray auch eine nette Kopfbedeckung – ein Dreispitz mit integriertem Haarteil. Lady Anker trägt ihr Haar dagegen lieber offen. Beide Damen müssen zudem Hosen tragen – warum keinen Rock?!

Auch drei Leichtmatrosen dürfen der Crew nicht fehlen, irgendwer muss ja das Deck schrubben. Auch sie ähneln den alten Figuren, wurden aber durch zusätzliche Dicke Bärte etwas aufgeschmückt. So erhielten Backbord (rot-gestreiftes Hemd) und Steuerbord (blau-gestreiftes Hemd) diesen 20er Jahre Rummel-Gewichtsheber-Bart, der mir persönlich überhaupt nicht zusagt. Da die Köpfe auch ohne diesen Bart einen eigenen Charakter haben, habe ich diese einfach weggelassen. Der kleine Junge mit dem Namen „Schwarzer Hai“ Dublone darf sich mit dem Fernglas und einer kleinen Tasche herumschleppen.

Neben den Figuren, gibt es auch noch das kleine Ruderboot mit Paddel und sogar einen Hai. Irgendwie wirkt der alte, klassische Hai besser, da er nicht diese künstlichen, großen, aufgemalten Augen hat – und als kleiner Fakt am Rande, beim original Set von 1989 war gar kein Hai dabei.

Der Aufbau

Bau der ersten Inselhälfte

Das LEGO Ideas 21322 Piratenset beginnt mit dem Bau einer ersten kleinen Insel. Der karibische Flair wird durch das türkise Wasser noch deutlicher dargestellt. Neben den zwei gebauten Palmen gibt es schon die ersten Details und mehr oder weniger versteckten Anspielungen zu entdecken. Damit meine ich nicht etwa die zwei farbenfrohen Krebse, sondern zu allererst die im Sand vergrabene „Götzenfigur“.

Diese Steinfigur ist eine wundervolle Hommage an die Insulaner Sets aus dem Jahre 1994. So kam diese im Set Enchanted Island (6278) bzw. der Neuauflage 6292 von 2001 vor. Ebenso in der Form im kleineren Set King Kahuka’s Throne (6262) und in etwas abgewandelter Form in Forbidden Cave (6264).

Ein weiteres kleines Detail dürfte wohl nicht jedem gleich ins Auge springen. Ich weiß auch nicht, ob dies von den Designer beabsichtigt war, oder eher Zufall ist. Unter den kleinen Korallen und Muscheln, welche später unter dem Schiffsteil liegen werden, versteckt sich auch eine kleine gelbe Blume (Teilenummer 4728), die es als Zierde am Heck des Original-Schiffes gab. Zuletzt wurde das Teil 2016 in einem Set verbaut. Ist es nun also wirklich nur Zufall?!

Die klassischen Palmenelemente aus den 80er und 90er Jahren gibt es leider nicht mehr, daher muss auf alternative Röhren aus der Technic-Welt zurück gegriffen werden. Die Kokosnüsse sind einfarbige Minifigurenköpfe. Insgesamt ist die Gestaltung dieser neuen Palmen gelungen, auch wenn ich kein Fan der Röhren (mit Schlitz) bin, wo etwaige dubiose Pins durchschimmern können.

Weitere Details sind die Blumenbuketts an dem Geländer und ein erster blau-gelber Papagei. Insgesamt sind zwei dieser Vögel im Set enthalten. Kleine Fässer haben auch schon Werkzeug und eine Flasche gelagert.

Bau des mittleren Schiffsrumpfes

Nach der ersten Insel wird mit dem Mittelteil des Schiffes begonnen. Drei große Formteile mit 16er Noppenbreite werden zusammengesteckt – die gleiche Breite wie das Original. Danach entstehen zwei verschiedene Räume mit einigen Details. Zum einen eine Bar, das José’s Inn – und eine angrenzende Kajüte für zwei Besatzungsmitglieder.

Die Bar ist zumindest auf einen kleinen Besucheransturm vorbereitet mit einigen Flaschen Rum und einem großen Fass mit Zapfhahn. Auch Kelche stehen bereit. Die Kajüte ist mit Betten und einem Putzeimer ausgestattet. Eine Ablage für die Kopfbedeckung gibt es ebenfalls. Die recht neuen Kerzenelemente, die mit den Harry Potter Sets 2018 eingeführt wurden, finden im gesamten Set ihren Einsatz.

Durch die vielen neuen Elemente und die damit veränderten Bauweisen, die sich in den letzten 30 Jahren ergeben haben, wird auch der Detailreichtum und die Formen verbessert. So ist auch die Bauchform des Schiffsrumpfes schon wunderbar erkennbar

Sobald das Innere abgeschlossen ist, geht es mit der Dekoration der Außenfassade weiter. So werden Fliesen als Holzoptik angebracht (cool wären hier die bedruckten Varianten aus dem Ideas Angelladen (21310) gewesen, oder eine ähnliche Abwandlung davon) und eine große Tür als Eingang zur Bar. Da die Schiffsteile in erster Linie als leicht verrottetes Schiffswrack auf der Insel liegen sollen, darf der Wildbewuchs nicht fehlen. Überall werden dafür grüne Pflanzenelemente angebracht.

Wie oben bereits erwähnt, handelt es sich bei der alten Piratenschänke um José’s Inn – dieser Name kommt nicht von ungefähr, sondern ist ein Dankeschön an Pablo’s Vater, der den Fan-Designer damals erst an die LEGO Piraten herangeführt hat, und es ihm zu verdanken ist, dass Pablo Sánchez auf diese neue Idee einer Piratenbucht gekommen ist. Desweiteren sind auf dieser bedruckten (!) Fliese eine Weinrebe und Kelche zu sehen, was wiederum eine Anspielung auf das alte Ritterset Guarded Inn (6067) aus dem Jahr 1986 ist. Dort wird quasi die gleiche Symbolik verwendet.

Zur Vollendung des Mittelteils fehlt noch der große Schiffsmast. Hierzu wird die erste der zwei 32er Kreuzachsen verwendet. Ein Wunder ist es, dass diese noch in schwarz und nicht etwa in pink oder türkis vorhanden ist. Jedenfalls werden auf diese lange Stange nach und nach 2×2 Rundsteine aufgeschoben, was anfangs noch eine sehr schwabbelige Angelegenheit ist. Erinnerte mich auch ein wenig an den Aufbau der LEGO Creator Expert Achterbahn (10261). Aber schlussendlich steht der Mast und nun kam die erste kleine Fummelei mit den Segeln. Diese sind doch sehr empfindlich. Man soll sie rollen und anschließend eine Schnur darum binden, damit sie in dieser gerollten Form bleiben. Leider erwies sich das für mich als kleine Herausforderung. Da ich sehr vorsichtig mit solchen empfindlichen Elementen umgehe, hatte ich Angst, etwas einzuknicken oder zu quetschen. Beim späteren Ausrollen, für den Umbau des Schiffes, war genau das bei einem Segel schon passiert und es kleiner Knick war enthalten.

Die erste große Piratenflagge wird nun gehisst. Auch hier ist das neue Symbol vom Totenkopf abgebildet – bzw. abgedruckt! Die Befestigung der Segel am Mast war teilweise ebenfalls eine Herausforderung, da sie sehr straff sind. Man sollte die kleine rote Kreuzachse vorher herausnehmen und dann erst durch das Loch des Segels einführen, bevor der Abschluss mit dem Kegel erfolgt. Auch hier hatte ich den Eindruck, es reißt jeden Moment ein. Etwas mehr Spielraum wäre ganz schön gewesen. Und bevor es in Vergessenheit gerät, die ersten zwei (von insgesamt drei Kanonen) werden auch gebaut – die Farbe ist übrigens ein nettes dark pearl gray.

Wie bei vielen der alten Piratensets darf auch hier eins nicht fehlen – ein Gefängnis! Auch hier sind die Gitterelemente in dem sehr gefälligen dark pearl gray gehalten. Allerdings hätte der Kollege im Gefängnis das ein oder andere Brot und Wasser mehr erhalten dürfen.

Mit dem fertigen mittleren Schiffsrumpf und der kleinen Insel aus dem ersten Bauabschnitt kann nun das eine mit dem anderen verbunden werden. Dazu wird der Rumpf auf die braunen Holzpfähle aufgelegt und mit Hilfe von zwei Pins am Ende befestigt, ähnlich wie bei den Modular-Häusern.

Bau der zweiten Inselhälfte

Das erste fertige Inselobjekt kann nun beiseite geschoben werden. Es beginnt ein komplett neuer Abschnitt. Die zweite Inselhälfte wird errichtet. Auch hier kommen wieder die kleinen bunten Korallen zum Einsatz und eine Palme wird im gleichen Schema erstellt, wie schon ein paar Bauabschnitte zuvor. Zwei kleine Highlights sind hierbei einerseits das knallig rosa Schwein und die Schatztruhe.

Waren die Schatztruhen in den 80er und 90er Jahren mit glänzenden LEGO Talern gefüllt, bekamen die letzten Truhen meist nur billige Imitate – zumindest bei diesem Set hat sich LEGO nicht lumpen lassen und wieder ein wenig Glanz in die Truhe gebracht. Die Barren sind tatsächlich in metallic-gold gestaltet. Es hätten natürlich gern mehr als nur drei sein dürfen. Das Versteck des Schatzes liegt unter dem Holzsteg in einer kleinen extra dafür gebauten Nische.

Eine Wand mit einem schiefen Fenster wird errichtet, die später mit zu der Bar gehören wird. Der Einbau des schiefen Fensters ist simpel aber gut gelöst.

Während noch über das schiefe Fenster philosophiert wird, ergeht es einem alten Kollegen nicht mehr ganz so gut. Ein weiteres Skelett befindet sich in einer Ecke. Eine seltsame Kopfbedeckung trägt er auch noch – wer sich dahinter verbirgt, oder worauf es eine (weitere) Anspielung sein soll – erfahrt ihr zum Ende des Reviews. Haltet durch!

Die fertige zweite Inselhälfte hat aber nicht nur ein Schwein und ein mysteriöses Skelett zu bieten, sondern auch Kisten voller tropischer Früchte, wie Ananas, Bananen und Brot – sicherlich ein besonderes, karibisches Brot, voll mit Rum.

Bau des Bugs

Zum Bau des Bugs werden wieder große Formteile eingesetzt. Das erleichtert den Bau. Die bauchige Form schließt natürlich nahtlos an die des mittleren Elementes an. Dass auch hier mittlerweile sehr detailreich gebaut wird, sieht man in einzelnen Elementen an den Seitenwänden. Aber apropos Details, bisher war ja noch unklar, wo die Piratenbande ihre Notdurft verrichtet, denn nicht jede Palme möchte den süßen Nektar eines Piratens aufsaugen – dafür wurde in diesem Abschnitt gesorgt – ein kleines Plumpsklo!

Mein Highlight in diesem Bauabschnitt war das Errichten der manuellen Ankerwinde, die tatsächlich auch funktioniert. Auch hier wird wieder ein simpler, aber genial einfacher Mechanismus verwendet. Während die erste runde Platte verkehrt herum in die Maschen gesteckt wird, wird mittig der Anfang des Mastes gebaut, und anschließend die Winde nur darüber gelegt. Nun kann sie sich frei drehen und den Anker einholen oder absenken.

Danach wird ein weiterer Mast (der Klüverbaum) am Bug befestigt. Nun folgen die ersten typischen gelben Elemente, die auch schon beim alten Vorbild sehr markant waren. Auch der Anker erhält seine finale Montage.

Wie an jedem historischem Segelschiff darf auch hier die Galionsfigur nicht fehlen. Sie wurde komplett in gelb gehalten. Auch hier gibt es einen Vergleich zur früheren Ausgabe am Ende des Reviews. Sehr gelungen finde ich übrigens die gelben Technic-Soft-Achsen, die nicht nur einen gewissen Schwung, sondern auch eine Eleganz verleihen.

Mit dem fertigen Bugelement kann nun die nächste „Hochzeit“ stattfinden. Das Zusammenfügen von dem Inselelement mit dem Bug. Hier werden keine normalen Technic-Pins als Verbindungselement genutzt, sondern Pins mit Kugelkopf. Das Einrasten und spätere Auseinandernehmen erfordert jedoch etwas Kraftaufwand. Hierbei sollte sich ein guter Punkt zum Festhalten gesucht werden – mir flog dabei das ein oder andere Kleinteil ab.

Bau des Hecks

Nach dem Bau des Mittelteils und Bugs des Schiffes, fehlt also noch das Heck. Das wird nun in Angriff genommen. Die Seitenwände werden dafür auf Kopf gebaut und anschließend mit Clips befestigt. Der Raum im Heck wird als Kombüse genutzt und es befinden sich neben einem Ofen auch allerlei Zubehör in dieser kleinen Küchengarnitur. Auch ein frischer Fisch darf nicht fehlen. Das Ruder am Heck ist nur manuell bewegbar – eine spätere Steuerung über das Steuerrad, wie es zum Beispiel beim Skull’s Eye Schooner (6286) von 1993 umgesetzte wurde, ist nicht vorgesehen.

Nachdem das Unterdeck fertig ist, geht es mit dem Oberdeck weiter – oder besser gesagt, der Kapitänskajüte. Begonnen wird mit den Seitenwänden. Hier findet sich eine weitere kleine Andeutung an die Original-Vorlage. So wurde das gelbe Element mit der Nummer 4088 am neuen Set versucht, mit Einzelteilen nach zu empfinden. Das Bauteil wurde zuletzt 2007 in einem Belville-Set verwendet und seit dem nicht mehr produziert.

Die Wand wird zwei mal gebaut, nur spiegelverkehrt und die Kajüte des Kapitäns erhält ihre Ausstattung.

Angefangen beim Kerzenständer, einem fettem Sessel (bei dem übrigens auch die Kerzenelemente in pearl gold als Armlehnen dienen), einer Schatzkarte und einem klappbarem Bett steht sogar eine kleine Büste im Raum.

Damit es am Heck aber nicht zu zugig wird, muss auch dafür noch eine Wand gebaut werden. Passend entsteht auch dafür ein bisschen zusätzliches modriges Holz mit Pflanzenlementen. Das Steuerrad baumelt an zwei Ketten – wer das wohl so aufgehangen hat?! Auch bei diesem Set ist das Dach abnehmbar, so dass in die Kajüte geschaut werden kann. Auf diesem „Dach“ findet sich dann auch der Rest der Steuereinheit wieder. Achja – und eine dritte Kanone! Mehr werden es aber leider nicht in diesem Set. Zumindest sind alle weiterhin schussbereit – aber Obacht – Verletzungsgefahr!

Mit dem fertigen Heckelement kann nun auch die zweite Inselhälfte vervollständigt werden. Dazu wird das Heck nur auf die braunen Pfosten drauf gesteckt. Hier kommen keine Pins zum Einsatz. Als Abschluss kommt eine weitere Takelage in dark-tan an die Seite.

Das fertige Modell

Jetzt kann die erste Inselhälfte mit der Zweiten einfach zusammengeschoben werden. Hierfür sind keine Pins oder Befestigungen vorgesehen.

Mit den Figuren und ein paar transparenten Studs, die als zusätzliche Wasserdeko bei meinem Modell dienen (Attention! 1×1 trans-light-blue studs are not included!) wird nun der Barracuda Bay das Leben eingehaucht! Das fertige Set hat die stattlichen Ausmaße von 64 cm in der Breite, 59 cm in der Höhe und 32 cm in der Tiefe.

Der Umbau zur Black Seas Barracuda 2.0

Ich glaube, die Piratenbucht allein, wäre nicht so eingeschlagen, wie die Tatsache, dass es noch eine grandiose Umbauidee gibt. So haben wir bei den ersten Bildern des LEGO Ideas 21322 Sets schnell gemerkt, dass die Stimmungen sehr unterschiedlich bei den Lesern sind. Doch, als dann der Umbau bekannt wurde, schlugen die Stimmen um und immer mehr waren begeistert von der Idee, dass auch ein vollständiges Piratenschiff gebaut werden kann.

Wie das gemacht wird, schauen wir uns nun mal gemeinsam an. In der Anleitung wird dieser Vorgang mit 33 Schritten mehr oder weniger beschrieben. Zu aller erst werden die einzelnen Schiffselemente wieder von der Insel entfernt.

Als nächstes werden die einzelnen Schiffsteile von diversen Elementen getrennt – alles was nicht benötigt wird, kann vorerst bei Seite geschoben werden. Danach ist das Schiff frei von Grünzeug und unnötigen Holzvertäfelungen. Auch die Segel können wieder entrollt werden – hier habe ich gemerkt, wie beansprucht diese nach kurzer Zeit schon waren. Auf Dauer sollte man sich vielleicht einen zweiten Segelsatz zulegen – zumindest, wer vor hat, immer mal wieder hin und her zu bauen.

Benötigt wird nun die Tüte 15. Dort sind einige zusätzliche Teile enthalten, die noch benötigt werden, um den Schiffsbau zu komplettieren bzw. ihm den nötigen Halt zu geben.

Während am Heck nur ein offenes Loch verschlossen wird – dies war der Eingang zur Kombüse, müssen am Mittelteil und am Bug noch die Segel komplett neu montiert werden. Hier ergab sich die gleiche Problematik wie am Anfang mit den eingerollten Segeln. Man sollte wirklich vorsichtig sein.

Hat man es nun geschafft, die drei Teile fertig vorbereitet zu haben, können diese zusammengesteckt werden. Dies erfolgt über die vorhandenen Pins – am Heck mit den Standard-Pins, am Bug mit den Kugelkopf-Pins. Das Schiff sieht zwar jetzt fertig aus, ist aber noch nicht sonderlich stabil, sobald es hoch genommen wird. Dafür folgen noch ein paar weitere Bauschritte.

Die bereits vorhandenen 2×2 Jumper Plates werden so umgebaut, dass sie Bug und Mittelteil auf dem Oberdeck zusammenhalten. Für die hintere Befestigung dienen Platten an der Außenfassade, die gleichzeitig als Deko eingesetzt werden.

Sind nun all diese Schritte vollendet – steht sie fertig da – die neue Variante der alten Black Seas Barracuda! (Attention! 1×1 trans-light-blue studs are not included!)

Was nach dem Umbau bleibt, ist eine verlassene Insel – aber zumindest das Schwein, der Papagei und die Krebse bleiben der Insel noch treu.

Was ich schlussendlich an dem Schiff aber etwas schade finde, dass die Kanonen nicht weiter vorgesehen sind – zumindest laut Anleitung. Problem ist, es ist nicht wirklich Platz – an den Schießscharten, die eigentlich dafür vorgesehen sein sollten, befinden sich die Fenster von der Piratenbar, bzw. der Kajüte unter Deck. Um diese sinnvoll mit bis zu acht Kanonen auszustatten, müsste ein größerer Umbau erfolgen. Ich habe die vorhanden drei Kanonen aber erst einmal auf dem Deck platziert. Zudem habe ich sämtliche Flaschen und Nahrungsvorräte – sowie das Hausschwein – auf dem Schiff verteilt. Man lässt doch den wertvollen Rum nicht auf der Insel zurück …

Der Vergleich mit 6285

Bevor ich mit dem Vergleich starte, hat LEGO noch ein leicht emotionales Video hochgeladen, in welchem sich der ein oder andere Leser sicherlich wieder finden wird.

Da ich also zufällig den „ollen Kutter“ aus den 80er Jahren zur Hand habe, bietet sich ein kleiner Vergleich noch an. Schlussendlich muss aber jeder selbst entscheiden, was einem mehr zusagt – oder ob es überhaupt der eigene Geschmack ist.

Was zuerst ins Auge fällt ist, dass die neue Version mit 58 cm gut 10 cm höher ist, auch in Länge mit 65 cm wird das alte Modell um 4 cm geschlagen. Leider siegt auch die Breite mit 28 cm zu 21 cm zu Gunsten der Neuauflage.

Der klare Sieger bei den Segeln ist für mich aber die original Version – nicht nur, dass der Stoff dicker und hochwertiger zu sein scheint, sondern auch die Tatsache, dass alle Segel beidseitig bedruckt sind. Auch das System der Befestigung mit den Kugelelementen an den Platten gefällt mir mehr.

Wie ich weiter oben schon beschrieben habe, ist die Entwicklung in Form und Design klar moderner und zeitgemäß, was das neue Modell betrifft. Es gibt heutzutage viel mehr Möglichkeiten, mit Hilfe von Bautechniken mehr aus den Sets herauszuholen. Auch neue Elemente verleihen bessere Details. Mir gefällt das neue Modell. Es hat als Piratenschiff seine Schwächen, aber auch einige Höhepunkte.

Schlussendlich hat das alte Schiff seinen nostalgischen Charme, welchen das neue Modell aber gut in die aktuelle Zeit bringt. Ich liebe meine alte Black Seas Barracuda – finde die neue aber sehr gelungen.

Bevor ich nun zum Ende komme (so manch einer wird es herbei sehnen), möchte ich zum Abschluss noch die versprochenen Vergleiche mit einigen Minifiguren zeigen. Ich denke, jeder kann sich selbst ein Urteil dazu bilden, was besser ist, was schlechter, oder vielleicht ist auch beides auf einer Ebene?!

Eine kleine Auflösung gibt es aber noch – das mysteriöse Skelett soll natürlich eine Anspielung auf einen alten Blaurock-Soldaten sein. Dieser war natürlich nicht direkt in dem 6285er Set enthalten, aber im gleichen Jahr kamen einige Blaurock-Sets wie der Caribbean Clipper (6274) oder der Eldorado Fortress (6276) heraus, in denen genau diese Blauröcke die Gegenspieler zu den Piraten bildeten! Auch hier lobe ich dieses kleine versteckte Easter-Egg!

Beim Papagei hätte ich mir gewünscht, wenn LEGO, wie bei den Krebsen, verschiedene Farben verwendet hätte, so dass auch der rot-grüne „moderne“ Papagei seinen Weg in das Set gefunden hätte.

Mein Fazit

Ich denke, ich habe das meiste im Verlaufe meines kleinen Reviews schon erwähnt. Die Idee der Piratenbucht finde ich gut (auch den Entwurf von Pablo Sánchez habe ich unterstützt), aber die zusätzliche Idee der modernen Black Seas Barracuda finde ich genial! Ich glaube, mir hätte eine Splittung beider Sets noch besser gefallen. So wäre es im letzten Jahr (2019), als die Piratenserie ihr 30 jähriges Jubiläum feierte, eine überragende Idee gewesen, nur eine (verbesserte) Neuauflage und damit wunderbare Hommage an die Black Seas Barracuda von 1989 heraus zu bringen. Und in diesem Jahr, mit dem Ideas Set, eine passende Piratenbucht als Ergänzung nachzulegen. Damit wären sicherlich (fast) alle Piratenfans wunschlos glücklich gewesen.

Das mir vorliegende finale Set ist aber ebenso gespickt mit tollen Anspielungen an „damals“ und überrascht mit guten Bautechniken. Die Figuren sind größtenteils schön gelungen und der Bau hat mir wirklich viel Spaß bereitet.

Wenn man sich nun über den Preis unterhalten würde, würde ich dennoch nicht sagen, dass es zu teuer ist. Warum soll ein kurzer Vergleich mit dem LEGO Ideas Baumhaus (21318) zeigen:

21318:
Preis 199,99 Euro
Teileanzahl: 3036
Gewicht original verpackt: ca. 3,8 kg
Gewicht der Anleitung: ca. 0,73 kg
Netto Masse der Steine: ca. 3,07 kg

21322:
Preis 199,99 Euro
Teileanzahl: 2545
Gewicht original verpackt: ca. 4,4 kg
Gewicht der Anleitung: ca. 0,79 kg
Netto Masse der Steine: ca. 3,61 kg

Somit erhält der Käufer zwar weniger Teile für den gleichen Preis, aber in der Summe mehr Masse an Plastik. Vielleicht sollte dies auch mehr Berücksichtigung finden, als nur der Teilevergleich.

Was bleibt zu guter Letzt?! Die Ersatzteile – und irgendjemand muss den Dreck ja wegkehren.

Natürlich dürft auch ihr euch gern in den Kommentaren zu dem Set äußern, wie immer freundlich und sachlich. Danke fürs Lesen und Durchhalten. Bis zum nächsten Review!

Stamm-Autor
  1. Sehr schönes Review. Danke dafür!Als Piratenfan und Legosammler muß man sich das Set besorgen.Ich werde es mir holen.Darauf hat der Fan lange gewartet.Mir gefällt es

  2. Danke für das interessante Review,
    nach dem life -Aufbau bei Building Bricks for Happiness und dem Review steht das Set nun auf meiner Einkaufsliste. Freue mich schon drauf

    1. Tolles Review und super Idee mit den trans-blue Steinen als Meer – wieviele habt ihr ungefähr verwendet? Mir fehlt da völlig die Vorstellungskraft ob es um die 200 oder doch viel mehr sind.

      1. Hallo Rüdtiger,
        die trans-clear Steinchen habe ich auch schon in anderen Classic-Reviews hier verwendet. Es ist ca. ein Pick-A-Brick Becher – ich hatte den Inhalt irgendwann mal grob überschlagen, da kam ich auf ca. 3500 Steine (kann auch etwas mehr oder etwas weniger sein). Ist also schon eine Menge.

        1. Ui, wow. Danke für die Info. Die kosten bei BL 1 Cent das Stück, 35 Euro sind mir dann doch etwas zuviel dafür. Schade, sieht toll aus.

  3. Für mich eines der schönsten Ideas Sets. Aber scheinbar hat Lego massive Probleme mit dem Versand. Glaube mittlerweile nicht das es allein an Corona liegt. Denn neben den normal Besteller werden mittlerweile auch Express Besteller nicht beliefert.

  4. Ich habe in der Nacht vom 31.3. zum 1.4. bestellt direkt bezahlt mit Kreditkarte leider immer noch nicht da habe mich so drauf gefreut es dieses Wochenende aufzubauen

  5. Tolles Review, aber etwas hat mich ziemlich gestört (ich weiss nicht ob man das rechtlich gesehen muss) dass unter jeden Bild stand Foto:PROMOBRICKS, wenn es geht würde ich einfach schreiben „Alle Fotos sind von PROMOBRICKS“

    Danke für das tolle Review!
    LG Hannes

  6. Tolles Review für ein nicht so tolles Set. Bucht und Schiff separat wären nett gewesen; diese Schimäre aber ist weder Fisch noch Pökelfleisch und läuft in unseren Heimathafen gewiss nicht ein.

  7. Ist das mit „der dänische Spielwarenhersteller“ eigentlich so etwas wie ein Running Joke? Oder habt Ihr ne Wette verloren und müsst das jetzt zehn Jahre so machen? 🙂

    1. Wir wollen halt nicht immer LEGO schreiben. „Dänischer Spielwarenhersteller“ ist ja ebenfalls korrekt und quasi hier ein Synonym für das Unternehmen LEGO. Und nun zurück zum Review und keine Diskussion über Wortwahl in unseren Beiträgen. Danke!

  8. Tolles Set, habe von Lego auch schon meine Versandbestätigung bekommen
    Wisst ihr zufällig ob die Größe der Segel neu ist oder passen auch Segel von älteren Lego Schiffen?

    1. Hallo Holger,

      die Segelgröße ist neu. Und zudem doch einige cm größer, als zB bei der 6285. Das Dreieckssegel am Bug passt noch einigermaßen, der Rest ist leider neu konzipiert. Du sollst ja auch keine alten Segel verwenden, sondern neue Segel kaufen 😀 … sprich neue Sets!

  9. Sehr guter Bericht!
    Habe am 01.04 bestellt – kam gestern an, ohne Express (Heimathafen Bremen), schwierig zu beurteilen, wer sofort beliefert wird und wer erst später.
    Freue mich sehr auf den Aufbau!

    Aber:

    Erstmal raus, genießt das Wetter und bleibt alle gesund!

  10. Tolles Review, mit vielen Details und Erläuterungen. Danke auch an das faire Aufschlüsseln des Preises im Vergleich zum Baumhaus. Die Bay ist m.E. keines Falls zu teuer!
    Leider muss ich auf den Baugenuss noch warten, denn Lego hat meine am 1.4. um 0 Uhr getätigte Bestellung immer noch nicht verschickt.
    Die Hoffung stirbt zuletzt. Vielleicht klappt’s ja noch gen Ostern!
    Awwrrrrrr!!!

    1. Ja, die ewige Frage, was ein Set „preisakzeptabel“ macht, wird wohl nie gelöst werden. Dei Teileanzahl taugt nicht, da man ein kleines Teil nicht stumpf mit einem großen Teil gleichsetzen kann. Das Gewicht ist schon besser, aber ein Set nur aus wenigen schweren Großteilen wie bei Jack Stone ist auch wieder Mist. Dann gibt’s noch die Anzahl der Minifiguren, die auch regelmäßig angeführt wird, aber auch hier müsste man zwischen generischen Figuren, die man hinterhergeworfen bekommt, und einzigartigen Minifiguren unterscheiden. Prints sind auch für viele ein wichtiges Kriterium.
      Ich mach’s mittlerweile Pi mal Daumen anhand aller oben genannten Kriterien

      1. @schorsch…warum kann man ein kleines Teil nicht mit einem großen vergleichen? Wegen des „mehr“ an Material? Du willst wirklich daran glauben dass 4g Kunststoff so viel mehr kosten als 1/100g?

        1. Was wäre denn in deinen Augen – ehrliche Frage – eine sinnvolle Bemessung der Teileanzahl und des Preises? Unabhängig von der Größe?
          Direkte Anschlussfrage, etwas pointierter: Was wäre dann die für dich sinnvolle Bepreisung der „Zebra“-Sets (zwischen 2933 und 3406 Teile, größtenteils 1×1-Fliesen)?

  11. Danke für das Review und es ist wirklich ein tolles Set. Da warte ich noch. im Moment heißt es „Support your local Dealer!“ Ich wünschte, das mal allgemein etwas mehr Geduld aufgebracht wird und dieser Konsumwahn endlich weniger wird. Im Moment ist glaube ich wirklich klar warum alles länger dauert als gewohnt…werdet entspannter und Lego ist für Entspannung nun wirklich das beste Hobby.

  12. Sehr sachlich und verständlich geschrieben, Danke dafür. Direkt beim Start bestellt aber leider noch keine Info wann es geliefert wird.

  13. Hi @all, welche Teilenummer haben denn die zusätzlich hinzugefügten Wasserteile in den Bildern bei Bricklink, ich brauch da einen Sack voll. Ansonsten gutes Review und ich hab mir das Set Freitag auch bestellt. Highlight!

    1. Da kannst Du alles für nehmen, was klein und trans-light blue ist, also plates und tiles in 1×1 und 1×2. Ob eckig oder rund, ist Geschmackssache.

    2. Hallo Ralf,

      die Teilenummer ist 4073. Wie Schorch aber schon sagte, kannst du quasi alles neben was transparent ist. Ob runde oder eckige Platten, oder Käsestücke, ganz egal. Ich hab meine vollen Becher damals aus der Pick A Brick Wand im Store (ach, was waren das noch für Zeiten .. ), das kommt deutlich günstiger als über bricklink – aber momentan ist ja alles etwas anders ..

  14. Tolles Set, wird auf jeden Fall gekauft plus natürlich die Affen aus dem Originalset, welche man sich leider anderweitig besorgen muss, weil sie hier leider fehlen. Ein Muss.

    PS. Das Video ist in der Tat genial.

  15. Hab damals für das Ideas Set gevotet. Hab auch damit gerechnet das Lego es abändert. Naja bin enttäuscht. Obwohl ich ein riesen Fan der Piraten bin. Vielleicht kommt es ja mal mit Rabatt.

  16. Sicherlich ein tolles Set, aber Lego hat es mir gänzlich versaut….bis auf die Idee ist leider nichts aus dem Entwurf übernommen worden und ich frage mich ernsthaft warum eigentlich nicht?
    Hätte Lego zur eingereichten Bucht nur das Schiff raus gebracht…ein träumchen….
    Ebenfalls hat Lego was teileanzahl/Preis angeht ebentals mal wieder frech in die Portokasse eingegriffen….
    …ich bin nur enttäuscht und kann mich so gar nicht mehr darauf freuen…von mir wird es nicht gekauft, ebenfalls wie auch das baumhaus den Weg noch nicht zu uns gefunden hat.

  17. Vielen Dank für das Klasse Review, Daniel!
    Hat mich nochmals darin bestätigt, dass ich es mir kaufen werde. Aber ich muss auch sagen, dass mich Teilezahl etc. gar nicht so enttäuscht haben, sondern tatsächlich die Qualität der Segel und die nicht vorhanden Luken für die Kanonen. Aber vielleicht kann man da ja etwas modifizieren und sogar etwas pimpen.

  18. Ich bin so traurig, dass ich meine Piratensets aus der Kindheit nicht mehr zusammen bekomme. Es fehlen so viele Teile. Nur die Brickbeards Bounty steht noch komplett auf dem Regal. Die habe ich aber erst viel später erworben. Ein tolles Review vom lieben Daniel DANKE dafür. Und ein tolles Set. Ich werde es holen wenn ich einen würdigen Platz dafür gefunden habe. Lg

  19. Unglaublich tolles Review, es waren genüssliche Minuten während ich das las, einfach nur danke dafür danke, weiter so liebes Promobricks Team, und danke an Brickmerge für das Set

  20. auch wenn das Set nahezu von fast allen abgefeiert wird, überwiegt bei mir die Enttäuschung. Denn wenn ich als Designer vorhabe eine Neuauflage der Barracuda zu bringen, warum nicht als ein separates Set.
    Der Ursprungsentwurf war etwas völlig anderes.
    Ich frage mich auch: gestimmt wurde bei IDEAS für Haus/Bucht. Geliefert wird: Schiff. Ist (für mich) wie: ich bestelle Mercedes und bekomme Audi
    Wenn es nur darum ginge zu fragen, ob Interesse an Piraten besteht, hätte eine einfache Umfrage genügt.
    Ich hatte mir ein AFOLB Set erhofft und heraus gekommen ist ein Kinderspielset, bestenfalls für AFOLBs (mit Abstrichen) geeignet.
    So viel zum Thema, es soll mehr auf die Erwachsenen eingegangen werden. Aber gut lassen wir das, es ist nun mal so wie es ist.
    Ich gönne wirklich jedem von Herzen dieses Set, der es abfeiert.
    Ich hätte es begrüßt, man hätte das Thema Piraten modernisiert, bzw. erwachsener gestaltet.
    Das Set ist für mich, wie schon vorher gepostet wurde, nichts halbes und nichts ganzes und daher werde ich es mir nicht kaufen.

  21. Tolles Review (vielen Dank!) und ein absolutes Spitzen-Set!!!
    Auch wenn ich den Designer-Entwurf sehr cool fand (vielleicht kommt so was Ähnliches ja noch in der nächsten Piraten-Welle :-)), ist die Idee mit den zwei Varianten und der Umbaumöglichkeit zu einem Piraten-Schiff, absolute Weltklasse!!!!!.
    Hier stehen schon zwei, das erste ist an Ostern dran, yippie 🙂
    Prost Matrosen!

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