LEGO Hidden Side App im ersten Test

Seit gestern ist die passende App zum neuen LEGO Hidden Side Thema (zumindest im App-Store) erhältlich und ich habe mir die gut 1 GigaByte große Datei natürlich gleich auf meinem Endgerät installiert. Bevor ich zum Spiel selbst komme, vorab die Beschreibung von LEGO:

Willkommen zu LEGO HIDDEN SIDE in der ruhigen Stadt Newbury. Erlebe mit unserer kostenlosen AR-App, wie dein Set, die Minifiguren und die Geister zum Leben erwachen. Mach dein Smartphone im Handumdrehen zum Geisterdetektor. Scanne einfach eines der acht Geistersets und schließe dich unseren Helden Jack und Parker auf ihren gruseligen Missionen an! Lerne dein Geisterjägerteam bestehend aus Jack, Parker und JB kennen.

Es ist ganz einfach, deine Karriere als Geisterjäger zu starten:

1. Baue dein Set
2. Lade die App herunter, um dein Smartphone in einen Geisterdetektor zu verwandeln
3. Scanne dein Modell, um die Hidden Side von Newbury sichtbar zu machen

… und mach dich dann auf die Jagd nach den gruseligsten Gefahren!

Liebst du Geistergeschichten? Mach mit und werde ein Teil davon! Entwickelt für Kinder ab 7 Jahren.

Die App funktioniert auf Geräten, die ARkit für iOS unterstützen. iPhone 6S oder neuere iPhones unterstützen ARKit. Zu den kompatiblen iPads gehören das iPad Pro (alle Modelle) sowie die iPads der 5. und 6. Generation (2018 oder neuer).


Starten wir nun mit meinen ersten Eindrücken zu der App. Begrüßt wird man von J.B., die auf unsere Hilfe angewiesen ist – wie sollte es auch anders sein. Das Hauptziel ist es, den sogenannten Gloom (sprich die Düsternis) zu entfernen der sich über Newbury ausgebreitet hat.

Zu Beginn des Spiels hat man zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Entweder man ist selbst der Jäger bzw. Geisterjäger oder man schlüpft in die Rolle des Geistes. Die erste Option setzt voraus, dass man eines der LEGO Hidden Side Sets besitzt. Beim Spielmodus als Geist wird kein Set benötigt.

Da ich euch zuletzt den LEGO Hidden Side Geisterzug-Express (70424) in einem Review vorgestellt habe, wollte ich natürlich gleich die Aktion mit dem Zug haben und bin als Geisterjäger gestartet. Zur Auswahl auf der Newbury-Karte stehen natürlich auch alle anderen erhältlichen Sets.

Dann wird es spannend. Es erscheint beim Laden der Zug-Option die Aufforderung, dass eine saubere glatte Fläche, ohne Muster und Reflektionen, sowie eine gute Beleuchtung vorausgesetzt wird. Dann öffnet sich die Kamera (die Erlaubnis der Nutzung muss vorher einmalig bestätigt werden) und die Umrisse des Zuges erscheinen. Das gebaut Set sollte mit dem Umrissen übereinstimmen, ansonsten passiert nicht. Ich habe verschiedene Ausgangslagen probiert, aber nur wenn der Zug komplett mit allen Wagons und dem Bahnhof vorhanden war, erkannte er diesen Zug auch. Dann wird es mystisch und der Zug bekommt einen animierten Hintergrund und fährt am Bahnhof ein – auch wenn er eigentlich schon dort steht.

Ich habe bereits gelesen, dass das Abfotografieren von den Produktbildern ausreiche, um ins Spiel zu kommen, allerdings wird man damit sicherlich nicht all zu weit kommen, denn jedes Set enthält ein buntes Drehrad in den Farben Gelb, Blau und Coral (auch wenn die Farbe im Spiel als Rot bezeichnet wird). Dieses wird immer wieder während der Jagd gedreht um verschiedene Geister zu entlocken (diese besitzen dann die jeweilige Farbe). Dann geht die wilde „Ballerei“ los und es muss versucht werden den Geist „abzuschießen“ um ihn dann in seine Sammlung aufzunehmen. Jeder Geist wehrt sich aber mit grünen Schleimbomben die einem selbst die Energie entziehen, wenn man getroffen wird.

Ist der Geist besiegt, wird er in die Sammlung aufgenommen. Zusätzlich zum Drehrad werden auch die Minifiguren im Spiel gebraucht und sie müssen nach Anweisung an bestimmte Stellen platziert und eingescannt werden. Auch dann erscheint wieder ein Geist der besiegt werden muss – bis irgendwann die eigene Energie (Akkuanzeige) auf 0% ist – Game Over! Aber anschließend kann wieder neu gestartet werden.

Ich habe für euch natürlich auch ein bisschen bewegtes Bildmaterial gemacht, was vielleicht noch einen besseren Eindruck zum Spielerlebnis bietet:

Man hat im Auswahlmenü in Newbury ebenso die Möglichkeit, am rechten Bildrand auf die Minifigur zu klicken, dort erhält die jeweilige Minifigur einen Gloom-Scan, der Zug bekommt aber keinen weiteren animierten Hintergrund, wie in der normalen Variante.

Für die zweite Möglichkeit als Geist zu spielen wird, wie erwähnt, kein Set benötigt. Die Sets sind als Animation bereits vorhanden. Gestartet wird auf dem Friedhof. Die anderen Sets sind noch gesperrt und müssen sich erst „erspukt“ werden. Die Jagd beginnt aber nicht als einzelner Geist, sondern es muss aus Team aus den drei Farben gewählt werden. Dafür stehen anfangs drei Geister parat, im Laufe des Spiels kommen die gefangenen Geister aus der anderen Spieloption dazu.

Gespielt wird nun nicht mehr im Hochformat, sondern im klassischen Querformat. Links ist ein virtueller Joystick und mit dem Wischen der rechten Hand über den Bildschirm ändert man den Blickwinkel seinen Geistes. Ich starte in diesem Beispiel mit einem gelben Geist und müssen grüne Gloom-Felder gefunden und eingesammelt werden, diese braucht man dann zum Abfeuern auf die grün blinkenden Gegenstände, wie im zweiten Bild das Eingangstor. Aber Achtung, denn von oben blicken Smartphone herab und versuchen den Geist zu eliminieren.

Während des Spiels soll immer mal wieder die Geisterfarbe gewechselt werden und die entsprechenden Felder (die dann rot, blau oder gelb aufleuchten) müssen angesteuert werden. Hat man alles mit Gloom belegt, ist das Spiel zu Ende.

Auch hier habe ich ebenso noch einen kurzes Video zum Spielerlebnis gemacht:

Die verschiedenen Sammelobjekte am oberen Bildschirm können später eingetauscht werden. Dazu gibt es die Möglichkeiten den Schaden an den Geistern zu erhöhen, um sie schneller zu besiegen bzw einzufangen – denn das dauert am Anfang teils sehr lange, oder im Shop können neue Geister freigeschaltet werden, welche dann auch im Level-Rang klettern können.

Weitere Belohnungen werden durch Abonnenten (dargestellt durch die Minifiguren-Köpfe) freigeschaltet, die nach jedem erfolgreich absolvierten Spiel mehr werden. In den Einstellungen findet sich nur das Nötigste – teure App-In-Käufe sucht man bei dem Spiel (zum Glück) vergebens.

Mein Fazit

Ich habe die App nun ca. 1,5h gespielt, und bin noch etwas skeptisch über die Dauer des Spielspaßes. Am Anfang, wenn alles neu ist, macht es logischer Weise noch Spaß, man probiert hier und da die verschiedenen Dinge aus, aber ich glaube, zumindest für mich wird es beim Ausprobieren bleiben, auch wenn ich mir noch andere Sets aus der Reihe kaufen werde, denn diese glänzen auch ohne die App. Positiv ist auf jeden Fall, dass die App grundsätzlich komplett kostenlos ist und es keine versteckten Kosten für die Kinder gibt.

Was ich festgestellt habe, dass mein Handy während des Spiels doch sehr warm geworden ist und schon ganz ordentlich am Akku gezogen wurde – klar, es wird ja permanent die Kamera benutzt. Ansonsten lief das Spiel dauerhaft flüssig (iPhone XS) und die Grafik ist völlig ausreichend, für das was es darstellen soll. Ich werde es noch ein bisschen Spielen und dann mich doch an dem analogen Modell erfreuen.

Was meint ihr, werdet ihr über das Probieren hinausgehen, oder habt es sogar schon getestet und seid zu einem eigenen Fazit gekommen?! Schreibt es gern in die Kommentare!

Stamm-Autor
  1. Wir sollten es als willkommenes „Feature“ sehen, das die App nur ein nettes kostenloses Goodie für nebenher ist, statt den Mangel an Lanzeitmotivation als Kritikpunkt zu sehen.

    Warum ?

    Nun, würde Lego die Kinder mit diesem Spiel zu Zockerzombies verkommen lassen, die Stunden-Tage-Monate mit dieser App verbrächten, dann wäre das Geschrei noch größer als nun, da man sagen kann „Die App braucht kein Mensch“ – Sicher, wenn man sie nicht braucht, hätte man sie auch weglassen können aber das Smartphone ist mittlerweile ein bester Bestandteil unserer Gesellschaft und auch des Kinderzimmers und es gibt viele Spiele die Kinder bereits jetzt darauf spielen – Minecraft z.b. oder aktuell sicher Lego Towers – warum also nicht dieses „Goodie“ in einer speziellen Themenwelt anbieten, solang es nicht das eigentliche analoge Lego in den Schatten stellt ?

    Wenn Kinder eine Stunde zuhause im Kinderzimmer und somit unter einer gewissen Beobachtung und potentielle Kontrolle das Spiel spielen ist das alle mal besser, als wenn mit dem Smartphone vor der Nase wie ein blindes Huhn durch die Großstadt eiern um Pokemons zu fangen und dabei vom Bus überfahren werden und wenn sie nach dem kurzen Spiel sagen „Nö, keine Lust mehr – lass uns echt mit dem Set spielen!“ um so besser – ich sehe sehe da das Potential für das richtige Maß an virtuellen Spiel (das nicht mehr wegzudenken ist in unserer Gesellschaft) und der verbleibenden Motivation und Spielspass mit dem traditionellen Legostein.

    1. „Wir sollten es als willkommenes „Feature“ sehen, das die App nur ein nettes kostenloses Goodie für nebenher ist, statt den Mangel an Lanzeitmotivation als Kritikpunkt zu sehen.“

      Dem stimme ich völlig zu!

    2. Hallo Ohmbricks,

      sehr schön kommentiert und spiegelt meine Meinung gänzlich wieder. Besser die LEGO App spielen als ein Ego-shooter.
      Und ich sehe es genauso: beim klassischen Game hat man erstmal keine Alternative außer digital. Bei LEGO steht das Set vor einem und man kann direkt 3D damit spielen.
      Nochmals „toller Kommentar“.
      LG Oliver

      P.S.: ich werde es am Wochenende ausprobieren.

      1. Danke – auch wenn sich beim tippen heute morgen im Frühdienst an der Arbeit einige Fehlerteufel im Text eingeschlichen haben, da ich nicht soviel Zeit zum Korrekturlesen hatte :/

    3. Hallo Ohmbricks,

      schließe mich ebenfalls 100%ig an und ergänze: LEGO als klassisches „analoges Spielzeug“ hat in den letzten Jahren immer mehr Druck durch digitale Spielzeuge erhalten. Ich selbst sehe es an meinen Kindern, was dort alles angeboten wird – und allen Unkenrufen zum Trotz ist da auch sehr viel guter und sinnvoller Inhalt dabei. Das LEGO jetzt die analogen Sets mit digitalen Spielinhalten verquickt, ist eine super Idee und zeigt, dass bei LEGO derzeit mehr richtig läuft, als andere vielleicht wahrhaben wollen.

      Als AFOL brauche ich die App in der tat nicht, aber ich finde die Sets super. Jetzt noch einmal eine Neuauflage des „Haunted House“…

      LG Andi

    4. Entschuldigung, aber das ist ja völlig absurd. Wir sollen jetzt also ein Produkt dafür feiern, dass es das, was es tun soll, in ungenügender Weise tut, damit wir uns rasch anderen Dingen zuwenden können? Aaaah ja. Ich kann Dir gern eine Menge schlechte Spiele empfehlen (auch Brettspiele), wenn Du gern nur ein bisschen spielen möchtest. Wie wäre es stattdessen mit einem gut durchdachten, motivierenden Produkt, das wirklich Spaß bringt, gern auch auf lange Sicht, flankiert von einem Mindestmaß an Selbstkontrolle/Eigenverantwortlichkeit/Erziehung? Oder man erwirbt das Produkt eben gar nicht, wenn man es nicht in seinem Leben möchte. Diese Rechtfertigung von Halbgarem ist dagegen Wasser auf die Mühlen von Entwicklern, die schnellschnell etwas zusammenschustern, ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit. Stattdessen könnte man auch einfach mit seinen Kindern ein aufklärendes Gespräch führen und sie für die Vorzüge und Nachteile digitaler Spiele sensibilisieren. Aber gut, da ist es natürlich einfacher, man setzt sie vor ein mittelmäßiges Spiel, damit sie von selbst wieder aufhören … Sicher, it’s not a bug, it’s a feature, und Lego hat die Motivation bestimmt bewusst eher mittig austariert, um unsere Kinder vor dem bösen Smartphone zu schützen. O Mann.

        1. @ Oliver

          versuch es nicht ….es gibt Menschen, die WOLLEN die Dinge nicht verstehen und da hilft kein diskutieren – es sind die ewig gestrigen Meckerer bei denen Lego so oder so nur alles falsch machen kann und wehedem jemand versucht differenziert an die Sache heranzugehen, dann wird man als bekloppt hingestellt , hauptsache Herr „Ich habe die Weisheit mit Löffeln gefressen aber die Welt trotzdem nicht verstanden“ – kann seinen Anti-Lego Kurs beibehalten.

          Gut das Lego auf solche Leute nicht hört und ihr Ding weiter durchzieht, wie sie es sich denken.

          Wir hatten ja ähnliche Diskusionen als diese Spielsets für Star Wars rauskamen mit den Feature, das Kinder mit den Geschützen auf die Ziele feuern konnten – was haben da die Afols gewettert, was für ein Scheissdreck es doch sein und überhaupt – komisch, das jene die Kinder haben berichten konnten, das das ein großer Spass für die Kiddies ist.

      1. Ich schließe mich Steiner an. Die Logik macht für mich keinen Sinn.
        Entweder ich bringe ein gutes Produkt auf den Markt oder ich lass es sein.
        Zumal die Entwicklung der App sicherlich nicht gerade günstig war (sicherlich teurer, als die eigentlichen Sets)
        Und eine eher schwache Umsetzung der App als genialen Clou von Lego zu interpretieren ist mir dann doch viel zu “rosarote Fanboy Brille“.
        Wäre auch gar nicht nötig. Aus meiner Sicht macht Lego im Moment vieles sehr ordentlich…

        1. Das hat nichts mit „Rosarote Fanboy“-Brille zu tun, wenn man nicht fähig ist die Worte zu verstehen die andere formulieren aber für Anfänger in Sachen „Kinder“ nochmal in einfach :

          App bietet keine Langzeitmotivation -> App bereitet keine Suchtgefahr in Sachen Handygame -> Kind spielt trotz der App Funktion mehr mit dem Set ansich als mit der App – > Kind versumpft nicht im virtuellen Dasein -> Eltern freuen sich (zumindest jene mit pädagogischen Sachverstand)

          Was die App aber bieten kann ist die Brücke zwischen klassishen analogen Spiel UND dem virtuellen zu schlagen, das es vermehrt nunmal gibt – hierbei soll das Kind aber nicht allein mit dem Daddelgerät zocken, sonden in der Interaktion mit dem echten Lego, ohne dabei aber das echte Lego gänzlich ins Abseits zu schieben.

          Hier geht es um eine Gratwanderung zwischen klassischen und pädagogisch wertvollen Spiel und dem moderenen virtuellen, ohne einen Suchtfaktor zu generieren – ist das wirklich so schwer zu verstehen ?

          Das das Spiel das Kind nicht den ganzen Tag vor dem Smartphone bannt, sondern es nach einer Stunde langweilig wird ist pädagogisch gesehen in der Tat als Feature und „Abschaltgarantie“ zu sehen, auch wenn Lego es sicher nicht in der Weise beabsichtigt hat aber im Umkehrschluss auch nicht, das man nur noch mit der App spielt und nicht mehr mit dem Set ansich und wie schon gesagt wurde – es ist ein BONUS, kostenlos ohne merkliche Preiserhöhung der Sets und somit einfach ein kleines „Goodie“ und kein Blockbuster Tripple A Game mit 50 Stunden Spielspass – wer die Logik dahinter nicht versteht ….weiß ich auch nicht.

          Es geht auch nciht darum zu sagen „Was ein geiles App Spiel“ sondern denen entgegen zu treten die allein durch dieses Review hier wieder meinen „Buhu alles nur Schrott, Müll ….Lego macht nur Kack ohne Sinn und Verstand “

          Lego muss neues wagen und darf die virtuellen Komponenten in unserer Gesellschaft nicht vernachläßigen bzw. ignorieren, gleichzeitig darf eine Firma wie Lego auch nicht in die Schlagzeilen geraten, da sie Zockerzombies erschafft wie beim großen Pokemon Go Wahnsinn oder ähnliches – also muss ein Spiel kurzweilig unterhaltsam sein, aber nicht länger als über ein gewissen Zeitrahmen und ich denke das kann die App durchaus schaffen.

          1. Was ist, wenn das Kind das Set nach einer Stunde genauso langweilig findet wie die App? Oder lieber mit einer App spielt, die länger Spaß macht und nicht von Lego ist? Bei Pokemon Go muß es dazu ins Freie, das kann man auch als Vorteil sehen.

            1. Das Freie , die frische Luft mag sicher generell ein Dafür-sprechen sein, aber nachdem ein 8 Jährige die Tage in Frankfurt vor den Zug gstossen wurde ist auch in Frage zu stellen, wie sicher Kinder wirklich im Freien sind, noch mehr allein.

              Früher war ich mit Freunden auch stundenlang in Wald und Wiese, Schluchten und alten Gemäuern unterwegs ohne das sich meine Mutter Sorgen gemacht hätte aber hier auf dem Land mag das sicher noch etwas anderes sein als in der Großstadt, in der zwar in all den Jahren die generelle Verbrechensrate rückläufig ist, die Medienberichterstattung jedoch so schnell und so mannigfaltig in einer Fülle wie nie zu vor, das natürlich vom Gefühl eher den Trugschluss zuläßt das die Gewalt und die Gefahr größer geworden ist – was so gesehen, wenn man Hubschrauber-eltern-haft veranlagt ist und sorgenerfüllt ist wieder eher für die Lego App spricht, die nur zuhause mit Lego App ordentlich funktionabel ist – wobei andererseits das Geistermodus auch ohne Lego Set funktioniert und somit draussen gespielt werden könnte – ich glaube es gibt soviele Für und Wieder , vorteile, Nachteile , Eltern die es so oder so sehen oder ihre Erziehung so oder so oder gar garnicht auslegen, konzeptionieren und pädagogisch agieren, das man es als Spielzeughersteller nie allein gleichermaßen recht machen kann und man nur versuchen kann einen goldenen Schnitt zu finden.

              Das war sicher früher einfacher,

              Da gab es nur Holzspielsachen oder Blechsoldaten und alle waren glücklich, heute müsste man Sorge tragen das Eltern nicht glauben, das Kind könnte erkranken weil es an der Farbe des Klotzes leckt oder einen Splitter einfangen und Blechsoldaten gehen ohnehin nicht !

              1. Ich finde deine Kommentare manchmal echt ganz schön konfus und suche da den Kern der Argumentation, sehe aber häufig eher Strem of Consciousness – ein bisschen mehr Fokus auf die Aussage würde mir als Leser jedenfalls helfen, abzuschätzen, ob ich mit deiner Meinung mitgehe oder nicht.

      2. Wenn man das Smartphone-Spiel mitbezahlen würde, würde ich dir sogar ein bisschen zustimmen. Da der Preis aber im Normalbereich liegt, kriegt man hier einfach pro Set 30-90min Beschäftigung extra.

    5. Da stimme ich ebenfalls voll zu! Lego testet halt auch einfach die Möglichkeiten aus und versucht gewisse Dinge zu kombinieren! Das haben sie mit Dimensions oder Nexoknights ja auch bereits probiert und ich finde es gut… auch wenn nicht alles so super lief! Am Ende ist es immer das Ziel die Kinder an die Steine zu bringen!

  2. Wenn man sich auf der Jagd nach Geister macht und die Location aussuchen will, fällt auf dass der Saft Bar (Gratis Zugabe) gar nicht dabei ist. Wie spielt man dann mit diesem Set?
    Es fällt auch auf, dass es bei den Locations in der unteren Ecke ein „Scan for gloom“ gibt. Ich habe noch kein Set hier liegen. Kann jemand mit einem Set testen ob man dort eine Minifigur (Geist) oder wiederum ein ganzes Set einscannen soll und uns erzählen was dabei passiert?

  3. Wie gut das man hier wenigstens nachlesen kann wie alles so schön funktioniert oder auch nicht!!!??? Als IPhone 6 Besitzer bleibt mir leider das Live Erlebnis verwehrt! Schön das diese Apps auch den Verkauf neuerer Handys ankurbeln…. alles richtig gemacht und Tschüss…

        1. Das ist korrekt. Arcore ist von Google, und um in die Liste der unterstützten Geräte aufgenommen zu werden, muss man als Hersteller sein Gerät bei Google zertifizieren lassen. Was natürlich nicht kostenlos passiert, ausser man hat eine sehr grosse Nazahl von Geräten am Markt, so das Google dies Kosten wohl als Werbung für sein ARcore verbucht und selbst übernimmt. Zu erwarten das kleinere Hersteller sich dies ans Bein binden….na wohl eher nicht.

          Für all diejenigen unter uns, die bei ihren Smartphones nicht auf den Mainstream setzen…. No Game for you Infidel…..

  4. Finde die Sets prima und auch die App und Spielerlebnis finde ich gut umgesetzt. Wem’s nicht gefällt braucht es ja nicht spielen. Sammelt man die Sets halt nur so.

  5. Was ich bisher gesehen habe gefällt mir schon, auch das Spielen als die Helden und Geister ist nett gemacht. Das es ohne In-App Käufe auskommt ist positiv.

    Ich hoffe die App wird noch erweitert und man kann eigene Set mit gewissen Vorgaben, wie die Farbcode Steine in die Stadt einbringen. Damit würde Lego die Kreativität mal in den Vordergrund stellen. Aber wahrscheinlich wäre das zu viel Aufwand für keine neuen Set Verkäufe.

    Ich hoffe das Hidden Side Erfolg hat und es noch viele interessante neue Sets und Entwicklungen mit der App gibt.

  6. Habe mit der App auch seit gestern ein wenig rumgespielt. Gefällt mir eigentlich ganz gut. Mir ist nur aufgefallen dass mit dem heutigen Update auf die Version 1.01 im Geistermodus nicht mehr die angezeigten Belohnungen von 100 (75,50 etc Gloom) für den Abschluss eines Levels vergeben werden sondern jeweils nur noch 25. Ist das so gewollt oder ein Bug. Dadurch lassen sich die Geister sehr viel langsamer verbessern.

    1. Dazu passt doch, dass die App unter Android neben anderen gern folgendes Recht hätte.

      Diese App kann auf Folgendes zugreifen:
      In-App-Käufe
      Ermöglicht dem Nutzer Käufe innerhalb dieser App

      Honi soit qui mal y pense 😉

  7. Anscheinend gibt es die App jetzt auch für Android. Leider ist mein Samsung Galaxy S6 zu alt dafür. Obwohl es auch ein Android 7.0 hat.
    Schade, aber zum Glück sehen die Stes auch so cool aus. 🙂

    1. Mich interessierte die App anfänglich überhaupt nicht und war mir auch egal. Ich werde die Sets um den Sets Willen kaufen, aber nun da ich doch neugierig auf die App bin und feststellen musste das mein Android Gedöns zu alt zu sein scheint ärgert mich es doch etwas nicht spielen zu können, das mich erst garnicht interessiert hat – verrückt ^^

      1. Jetzt kannst Du Dir aussuchen, ob das eine erzieherische Maßnahme sein soll, damit Du keine Zeit mit der App verschwendest oder ein Mittel, um die Wirtschaft anzukurbeln, weil Du ein neues Smartphone brauchst, obwohl Deins noch funktioniert.

  8. Meine Kritik an Lego ist nicht das sie Dinge ausprobieren, das hat man dort schon immer so gemacht, mich stören andere Dinge weitaus mehr wobei Preis-und Vertriebspolitik, Qualitätschwankungen und die Gewichtung und Auswahl der Themenwelten wohl die gravierendsten sind.
    Wobei man bei digitalen Inhalten schon mehrfach „auf die Schnauze gefallen“ ist…die schrecklichen 90er PC-Spiele, die Flops mit Universe und Dimensions, Lego World wird nun auch schon wieder eingestellt…welch Ironie das die Lego-Minecraft-Sets erfolgreich sind, wie eben auch Minecraft selbst ein super Erfolg ist – im Prinzip simpel aber auch enorm langlebig- so hätte ein Lego-Game aussehen müssen!
    Bei Smartphone-Spielereien wie der Hidden Side-App ist halt schon jetzt absehbar das die Geräte und Betriebsysteme bei der schnellen Entwicklung in 2 Jahren die App nicht mehr ausführen werden- Zusätze zum Hauptprodukt sollten genauso gut altern können wie das eigentliche Set- und ist nicht ein Erfolgsgeheimnis von Lego seit Jahrzehnten die Zeitlosigkeit des Kernprodukts, des Legosteins?

          1. Ach komm, nachgeplappert ist nun wirklich keine starke Beleidigung.
            Seit The Toys that Made Us geht nunmal hartnäckig das Gerücht um, dass die 90er-Jahre Lego-Videospiele signifikant zur späteren Krise beigeträgen hätten. Dies liegt natürlich an der mangelhaften Qualität und der schlechten Verkäufe. Sowas nervt mich halt, da die Spiele einerseits genau so gut oder schlecht programmiert waren wie die Konkurrenz auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch absolute Bestseller waren. Wirklich jeder! hatte wenigstens Lego Racer. An dem Spiel konnte man einfach keine Verluste machen. Generell war der Ausflug Legos in die Welt der Videospiele bis vor kurzem eigentlich äußerst erfolgreich.

            1. Es wird einfach ständig was unterstellt, das ärgert mich. Ich habe besagte Folge der Reihe noch gar nicht gesehen.
              Es ist meine persönliche Meinung das ich die 90er PC-Games nicht mochte, obgleich manche davon kommerziell erfolgreich waren. Seit 2000 sind aber die erfolgreichen Lego-Spiele alles Lizenzen wie die Star Wars-Titel.
              Eigene große Projekte wie Universe oder jetzt World sind gescheitert. Lego versteht scheinbar nicht das ihre Zielgruppe mit Klemmbausteinen spielen und bauen will und eher weniger vorm Monitor hockt.
              Man sollte sich aufs Kerngeschäft konzentrieren statt die Kinder noch mehr in die Arme der digitelen Konkurrenz zu treiben.
              Und nein, ich hatte Racers auch nicht, war damals vollauf mit Resident Evil auf der Playstation beschäftigt.

                1. Das war ein Scherz. Ich war damals etwa 16, mochte aber dennoch nach wie vor Lego. Wollte damit nur ausdrücken mir selbst zu diesem Zeitpunkt bessere Alternativen zur Verfügung standen.

  9. Einfach nur schrecklich das LEGO so etwas vermarktet. Bald wird es Sets geben die aus virtuellen Bausteinen bestehen um die Umwelt zu schonen, genauso sinnlos wie Hidden Side

  10. Hallo zusammen,

    ist bei euch im Intro die Erzählstimme zum Text auch viel zu schnell, so dass man nix verstehen kann?

    Hört sich wie ein Band an, dass in doppelter Geschwindigkeit abgespielt wird.
    Läuft übrigens auf Android 8.1.0.

    Danke für eine kurze Antwort.
    LG Oliver

    1. Hallo Oliver, ich gehe davon aus, dass das eine Fantasie-Sprache ist, die in allen Ländern gleich ist – so muss man nicht für jedes Land die Texte einsprechen.

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