LEGO City 60304 Straßenkreuzung und 60290 Skate Park im Review

LEGO City Straßensystem 2021 im Check (Foto: PB)

Seit dem Jahreswechsel sind wieder zahlreiche neue LEGO Sets erhältlich. Eine Zusammenfassung haben wir wie immer bei uns im Blog online. Darunter befinden sich auch einige „neue“ Ideen, wie die Botanical Collection oder auch die Mini-Creator Sets. Auch bei LEGO City gibt es etwas Neues! Die Dänen wollen das altbekannte Straßenplattensystem revolutionieren. Ob die neuen Kreationen etwas taugen oder ob diese gleich für die Tonne sind, wie vorherige Versuche, werde ich mir in diesem Review anschauen.

Bisherige LEGO Straßensysteme

In den letzten 15 Jahren wurden die Straßen in den meisten Kinderzimmern aus den Sets mit der Nummer 7280 und 7281 gebaut. Es gab vier verschiedene Platten, welche jeweils 32×32 Noppen groß waren. Ich denke, jeder unserer Leser hat solche Platten in seiner Sammlung.

Etwas komplett Neues haben die Dänen mit dem Set 853656 kreiert. Doch das mehr als Spielmatte nutzbare Straßensystem aus dem Jahr 2017 konnte nicht überzeugen und ist dann auch schnell wieder aus den Regalen verschwunden. Ein kleines Review dazu hatten wir damals bereits hier veröffentlicht.

Während es in 2017 die beiden gezeigten Straßensysteme noch parallel im Handel gab, wird es sich in diesem Jahr anders verhalten. Das Set 7280 ist nur noch als „altes Produkt“ im LEGO Online-Shop gelistet und sogar die Bilder zum Produkt wurden bereits entfernt. Im Jahr 2019 wurden die bekannten Straßenplatten mit den Nummern 60236 und 60237 neu aufgelegt. Wer sich damit noch eindecken möchte, sollte im freien Handel schauen, ob es noch Restbestände gibt.

Welche Möglichkeiten es nun in diesem Jahr geben wird, um die Straßen in seiner City zu bauen, das schauen wir uns jetzt an.

LEGO City 60304 Straßenkreuzung

Zum Jahresstart gibt es mit dem Set 60304 ein einziges Set, welches für die Straßen zur Verfügung steht. Jedoch wird es in den weiteren LEGO City Sets immer wieder die gleichen Straßenelemente geben. Und um ehrlich zu sein, kann man dieses System nicht mehr mit den ehemaligen Straßenplatten vergleichen.

Die Verpackung und der Inhalt

So wie es seit einiger Zeit auch bei den LEGO City Sets üblich ist, kommt auch das Set 60304 Straßenkreuzung im stabilen Karton daher. Auf der Vorderseite der Verpackung sind alle enthaltenen Straßenelemente dargestellt. Und auf der Rückseite wird gleich gezeigt, welche Möglichkeiten die neuen „Road Plates“ bieten – nämlich die Kombinationsmöglichkeiten.

Auch wenn die Bauanleitung eigentlich nicht notwendig ist, ist sie in der Papiervariante beigelegt. Warum diese Bauanleitung nicht benötigt wird? Weil der Zusammenbau der 112 Teile fast selbsterklärend ist. Diese Einzelteile sind in drei umnummerierten Plastiktütchen verpackt.

Und natürlich musste ich sofort die Tüte mit den neuen Straßenelementen öffnen. In diesem Set sind gleich vier der großen Platten enthalten (PLATE 16X16X2/3, W/ 8 CUT OUT). Diese sind 16 x16 Noppen breit und haben eine Höhe von zwei herkömmlichen LEGO Plates übereinander. Diese Elemente sind die Grundlage des neuen Straßensystems.

Die weiteren 107 LEGO Teile bestehen aus Fliesen, Platten, Rampen und weiteren Einzelteilen, die zu verschiedenem Zubehör zusammengesteckt werden.

Bedruckte Teile

Unter den genannten Teilen sind einige bedruckte Steine dabei. Aufkleber werden bei diesem Set vergebens gesucht. Wenn ich richtig gezählt habe, sind genau 15 Teile mit einer Bedruckung im Set. Darunter bereits zehn Fahrbahnmarkierungen aus 2x4er Fliesen. Ein weiteres Straßenelement, welches nur halb so groß ist (also 8×16 Noppen), aber dafür die Markierung für die Fahrbahnüberquerung hat (Zebrastreifen). Dazu kommen noch zwei Solarmodule (1×4 Fliesen) und zwei Straßenschilder. Besonders gut gefallen mir die Straßenschilder und ich bin gespannt, ob es zukünftig weitere xTra Packs (Polybags) mit solchen Schildern geben wird.

Glow in the Dark – nicht nur ein Werbespruch

Auf der oben gezeigten Verpackung wird auch mit dem Werbespruch“ Glow in The Dark“ geworben. Und dieses Versprechen wird auch eingehalten. Dafür gibt es zwei 1×2 Platten, welche im Dunkeln nachleuchten. Diese Steine wurden zuletzt beim LEGO City 60264 Meeresforschungs-U-Boot für den „Leuchte-Fisch“ verwendet.

Das neue „modulare“ Straßensystem

Wie bereits oben erwähnt, ist das neue Straßenelement die Grundlage für das neue System. Dies kann für fast unendliche Möglichkeiten genutzt werden. Dafür einfach mehrere Elemente miteinander verbinden. Dies ist mit den beiliegenden 2x4er Platten möglich, aber auch die sogenannten SpeedBumper können eingesetzt werden.

Genau dieses „modulare“ Straßensystem ist die eigentliche Neuheit. Und persönlich gefällt es mir sehr, so die Straßen in unserer LEGO City zu gestalten. Aber dazu mehr am Ende im Fazit.

Wer sich nun fragt, wie man denn die einzelnen 2×4 Platten wie von der Fahrbahnmarkierung wieder herauszubekommen sind. Dem wird in der Bauanleitung gleich ein Hinweis gegeben. Es wird kein Steinetrenner genutzt, sondern es soll ein Teil der Straßenlaterne zum „Herausstoßen“ der Platte verwendet werden

Straßenzubehör

Kommen wir zurück zu den nächsten Bauabschnitten, beziehungsweise zu den nächsten Einzelteilen die zusammengesteckt werden. Dabei handelt es sich um das ganze Straßenzubehör, wie die bereits erwähnten Straßenlaternen (2x), Ampeln (2x), Verkehrsschilder (2x) und die Straßenbegrünung (2x). Diese Elemente sind jeweils an einer Seite mit einer 2x4er Platte versehen, so das die Verbindung zum Straßengrundelement kein Problem darstellt.

Der Zusammenbau

Nachdem alle Elemente im Set der Straßenkreuzung zusammengesteckt sind, können diese nach Belieben kombiniert werden. Aber ich gehe zuerst einmal streng nach Bauanleitung vor und baue die auch auf der Verpackung präsentierte T-Kreuzung. Dabei wird auch der Fußgängerüberweg mit eingesetzt. In Deutschland zwar etwas unüblich, aber hier im Set gibt es vor und nach dem Überweg auch die gelben SpeedBumper. Zum Schluss werden am jeweiligen Ende der Straße noch die Endstücke angebracht, damit die Fahrzeuge geschmeidiger die Straße verlassen können.

Nun geht es an die „Dekoration“, es kann das Straßenzubehör befestigt werden. Damit ist das Set der Straßenkreuzung und Ampeln fertig gebaut.

Kombinationsmöglichkeiten

Wie bereits erwähnt, lässt das neue Straßensystem viele Kombinationsmöglichkeiten zu. So habe ich hier auf die schnelle einfach einmal die Elemente neu angeordnet und kann somit zeigen, welche Möglichkeiten dieses Set bietet. Natürlich ist dies nur ein Bruchteil des Möglichen.

Welche Möglichkeiten die Grundelemente des neuen Straßensystems bieten, kann auch in den weiteren neuen LEGO City Sets begutachtete werden. Damit ihr auch wisst, das solche Elemente enthalten sind, ist auf der Verpackung immer der Slogan „Road Plate Included“ aufgedruckt.

Aber schauen wir uns doch am Besten eines der kleinen LEGO City Sets mit einem Straßenelement genauer an.

LEGO City 60290 Skate Park

Die LEGO City bekommt eine neue Attraktion, vor allem für die Kids von heute und morgen. Es gibt einen Skate Park, der es in sich hat. Das Set mit der Nummer 60290 ist zusammen mit den neuen LEGO City Sets ab Anfang Januar 2021 direkt bei LEGO erhältlich. Für 29,99 Euro gibt es neben der oben vorgestellten Road Plate weitere 194 LEGO Einzelteile.

Die Verpackung und der Inhalt

Auch hier gibt es die typisch blaue LEGO City Verpackung im stabilen Karton. Auf der Vorderseite wird darauf hingewiesen, dass dieses neue Set die neuen Straßenelemente enthält. Auf der Rückseite dann auch noch der Hinweis, wie einfach sich das Set in eure LEGO City einbauen lässt. Connect your city – aber nur, wenn es dort die neuen Elemente schon gibt.

Kommen wir zum Inhalt: Neben den 194 Einzelteilen in zwei nummerierten Tüten und dem Straßenelement gibt es auch zwei Bauanleitungen. Diese entsprechen auch der jeweiligen Tütennummer. Zusätzlich liegt auch ein kleiner Aufkleberbogen mit vier Stickern bei.

1. Baugruppe – Das Auto

Die ersten LEGO-Steine und die erste Bauanleitung ergeben ein Fahrzeug. Das Auto ist ein kleiner Geländewagen mit Bullenfänger an der Front. Dazu ist auf der Motorhaube die Werbung für das neuste „Hip-Getränk“ aus LEGO City abgebildet – ViTA-Rush. Und ja, hier ist es kein Aufkleber.

An dieser Stelle erspare ich mir einmal eine ausschweifende Beschreibung des Zusammensteckens des Fahrzeuges. Denn es zählt hier ja nur das Ergebnis. Neben dem Geländewagen gibt es eine passende Minifigur im ViTA-Rush Design (Promoter-Minifigur) und ein Six-Pack des beworbenen Getränks.

2. Baugruppe – Der Skate Park

Die zweite Tüte und die zweite Bauanleitung widmen sich dem Hauptdarsteller des Sets – nämlich dem Skate Park. Dieser basiert auf dem neuen Straßenelement, welcher die Grundplatte des Skate Parks ist. Somit ist es nur ein kleiner Park mit der Größe von 16×16 Noppen, aber man kann ihn ja mit weiteren Straßenelementen erweitern.

Die Minifiguren als Highlight?

Bevor der Skate Park entsteht, möchte ich noch die drei Minifiguren genauer zeigen. Denn diese sind passend zum Jugendtreff schon recht „fresh“.

Egal ob mit Rollstuhl, Mountainbike oder dem Skateboard, alle drei sind etwas Besonderes. Den Helm in Dark Blue kennt man so ja bereits, aber das passende Bike in der Farbe ist erst in diesem Jahr neu. Der Rollstuhl in Rot sowie die Räder in Grün und der passende Helm gab es vorher auch noch nicht in dieser Farbe. Bei der jungen Skaterin fällt sofort die neue Kopfbedeckung auf, die blonden langen Haare und der Lila-Helm (ein Element) waren so noch nie in einem LEGO Set enthalten.

Der Zusammenbau

Die einzelnen Elemente des Skate Parks sind schnell zusammengeklemmt. Darunter ist eine kleine Quarter-Pipe, eine Rampe, eine Wippe und eine Grind Rail. Dazu eine Graffiti-Wall und zur Begrünung eine Palme. Diese ganzen Elemente lassen sich nun individuell an der Grundplatte anbringen. Also setzt der dänische Spielwarenhersteller auch bei diesem Set wieder auf die Modularität des Sets.

In wenigen Minuten kann somit ein Skate Park entsprechend der Bauanleitung entstehen, oder dann doch lieber eine Eigenkreation.

Mein Fazit

Nach anfänglicher Skepsis zum neuen Straßensystem habe ich mich von beiden Sets überzeugen lassen. Denn es steckt einiges an Potenzial darin. Es bleibt zu hoffen, dass LEGO dieses Potenzial auch nutzt. Getreu dem neuen LEGO Motto „Rebuild The World“ kann auch das Straßensystem in der LEGO City schnell den Bedürfnissen angepasst werden.

Natürlich habe ich die Straßenkreuzung nicht ganz „blauäugig“ zusammengebaut. Und wie vielen Lesern hat sich auch mir die Frage gestellt, wird es künftig in LEGO City Kurven geben oder nicht. Entweder die Dänen haben da noch etwas in der Hinterhand, oder es wird leider so sein, dass es die bekannten Kurven nicht mehr so geben wird. Aber daran kann man sich, denke ich, gewöhnen.

Wer von euch hat sich auch schon das neue Straßensystem mit den neuen LEGO City Sets des Jahres 2021 angeschaut? Wie ist denn eure Meinung zum Thema?

125 Kommentare zu „LEGO City 60304 Straßenkreuzung und 60290 Skate Park im Review“

  1. Grundlegend finde ich die neuen Straßen gar nicht mal so verkehrt, wie viele gerne sagen.

    Der große Fehler daran ist jedoch deren Größe:
    Mit 16×16 bzw. einer Fahrbahnbreite von 8 (abzüglich halber Strichstärke) sind die Straßen zu schmal für die aktuellen Fahrzeuge aus dem City-Programm.
    Hier muss man entweder recht teileintensiv selbst verbreitern, oder seine Fahrzeuge wieder auf 4W umrüsten.

  2. Kein Wort zur nicht vorhandenen Kompatibilität zu Baseplates, dem wesentlich höheren Preis oder den viel zu schmalen Fahrstreifen?! Finde ich etwas fragwürdig. Sowas ist übrigens mit ein Grund, warum viel Leute den HdS anschauen. Da hat man nicht das Gefühl, dass entscheidende Mängel „übersehen“ werden.

      1. Früher habe ich den HdS auch viel geschaut, aber in den letzten Jahren finde ich, ist er immer undifferenzierter und negativer geworden. Und da er ja immer predigt, man soll sich nicht mit negativen Menschen umgeben, mache ich das jetzt. 😀

        1. Endlich mal einer, dem es genauso geht wie mir… das beruhigt mich ja sehr ..

          Die Videos vom HdS haben mich vor Jahren wieder zum den Steinen gebracht.
          Mittlerweile überwiegt aber dort nur noch Zynismus und solange Produkte aus Flörsheim dort immer Top und Super sind und Lego generell dort nur Schrott, ist mir meine Lebenszeit für solche Videos zu schade…

          1. Das kann ich nicht bestätigen. Ich finde die Videos genauso differenziert wie früher. Sieht man schon am Cada Set.

            Die Straßen find ich auch Schrott. Die Leuchtsteine sind nice.

            1. Jens Schilling

              Hundert Prozent bei dir. Kritik ist ja okay, aber alles was Lego macht ist ja Katastrophe (quasi Nokia 2.0) und da sprechen Legos Umsätze doch eine andere Sprache.

        2. er wird negativer, weil das Lego Sortiment immer Besch***ener wird und der Preis für die meisten Produkte einfach nicht zu rechtfertigen ist.
          Wenn du dir ein Auto kaufst und der Hersteller bietet nur noch Reifen an die nicht kompatibel zu deinem Autotyp sind, so dass du gezwungen bist ein neues zu kaufen ( zugegeben recht abstraktes beispiel, aber der Punkt wird wohl klar), dann gehst du wahrscheinlich auch nicht mit nem Sack voll geld und ner roten Schleife drum rum zum Autohaus.

          DIe Idee des nueen System ist recht nett gebe ich zu, aber katastrophal schlecht umgesetzt und jeder der das leugnet liegt faktisch falsch. Dem kann man mit keinem Argument entgegentreten, daher ist es halt auch nicht die schuld des HdS, dass euch euer geliebtes Lego madig gemacht wird. Das kriegt Lego selbst schon sehr gut hin.
          Leider ist es so, dass umso mehr Leute es mögen das Geld aus der Tasche gezogen zu bekommen umso mehr „leiden“ die, die unglücklich mit der aktuellen Sortiments und Preispolitk in Billung sind. Dann bleibt nur der Weggang zu Mitbewerbern, was schade ist wenn man Fanz von Lizenzprodukten oder den Lego eigenen Serien ist und war.

          1. Stefan, kleiner Tipp; suche dir besser ein Hobby bei dem du nicht so ,,leidest“, Ist doch ansonsten verplemperte Lebenszeit.

          2. Nerdi: Es steht da, dass die Platten 16 Noppen breit und 2 plates hoch sind. Was fehlt dir? Eine polemisch vorgekaute Interpretation der Fakten?

            1. Mir fehlt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Produkt. Wenn ich Werbung lesen möchte, kann ich mir Legos Produktbeschreibung anschauen!

        3. Dito, ich habe damals sein Video von der Saturn V gesehen und bin dadurch wieder zurück zum Legohobby gekommen. Seine Videos aus dieser Zeit sind echt nett anzuschaun und machen einfach Lust aufs Kaufen und Bauen. Seitdem, insbesondere seit der causa „Abmahnung“, hat sich der Ton seiner Videos stark verändert und das „Lästern“ über Lego und die von ihm so bezeichneten Lego-fanboys stehen mittlerweile leider im Vordergrund. Und auch bei berechtigter Kritik (zB bei den Straßen) finde ich, dass er völlig überzieht und sich mit seiner übertriebenen, teilweise künstlich scheinenden, „Ungläubigkeit“ über die Unfähigkeit Billunder Füchse selbst ins Abseits stellt. Seine „Negativität“ mag zwar bei Youtube klicks bringen, für mich als Legofreund waren solche toxischen Videos ein Grund, den Kanal nicht mehr zu folgen.

        4. Dem stimme ich zu. Ich denke man kann es aber nachvollziehen, dass er nicht mehr gut auf LEGO zu sprechen ist, nach allem was passiert ist.

          Allerdings stimme ich auch seiner Meinung zum neuen Straßensystem zu. Preis, Kompatibilität zum alten System und auch die schmale Fahrspur sind wirklich eine Frechheit.

          Zukünftig werde ich da sicher die Straßen von Wange nutzen.

          1. Die Straßen sind min. Doppelt so teuer. Haben keine kurven und die lego city lkw’s passen nicht nebeneinander drauf. Das ist nur schlecht sondern unverschämt von lego.

          2. „Dem stimme ich zu. Ich denke man kann es aber nachvollziehen, dass er nicht mehr gut auf LEGO zu sprechen ist, nach allem was passiert ist.“

            Was ist denn alles passiert? Der Held wollte nachweislich eine Spielmarke mit einem Lego-Stein als Logo anmelden. Ist es nicht nachvollziehbar, dass Lego darauf reagierte bzw reagieren musste? Dieser Sachverhalt wurde mit keinem Wort im Video erwähnt. Ob du das als Unterschlagung von Fakten oder schon als lügen bezeichnen möchtest, überlasse ich dir.

            Zum Produkt:
            Hast du dich auch selber mal mit den neuen Straße auseinander gesetzt? Weiß du, dass man die Fahrspur zum Beispiel flexibel verbreitern kann? Ein Vorteil könnte ja auch sein, dass man die Straßen nahtlos einfügen kann ohne einen Noppenrand zur Straße zu haben. Hast du das mal überlegt? Über den Preis kann man dann ja immer noch reden.

            Um mal eine alternative Meinung einzuholen, empfehle ich dir das Viedo von HW Bricks mal in Ruhe anzusehen.

            1. Mir geht es bei Lego vs. HdS auch nicht darum wer da recht hatte, sondern einfach nur um die unterirdische Kommunikation von Lego. Einfach mal ein Abmahnschreiben rausschicken ohne mit der Partei vorher gesprochen zu haben ist halt einfach mal frech. An seiner Stelle wäre ich da wahrscheinlich auch angepisst.

              Und nochmal zum Straßensystem… Sicher kann man die 4 enthaltenen 16×16 Straßenteile zu einem riesigen 32×32 Straßenabschnitt zusammensetzen, da hat man dann halt ein Straßenabschnitt für 20€. Wenn man jetzt mit Lego-City anfängt kann man sich eventuell mit dem System anfreunden, für mich funktioniert das allerdings nicht. Es sei aber allen gegönnt die damit Freude haben.

              1. Wo lebst du? Wie gehen Städte bei Bescheiden vor? Zack, den erhälst du, fertig. Redet keiner mit dir.
                Oder Inkassounternehmen?
                Paypal?
                Finanzamt?

                Sorry, dein Kommentar ist wirklich erxtrem naiv, und das ist nett ausgedrückt!

              2. @Rico
                Wie meine Vorkommentatoren bereits ausgeführt haben, ist der Händler eben NICHT ABGEMAHNT worden. Im rechtlichen Sinne ist das sehr großer Unterschied. Du kritisierst die unterirdische Kommunikation von Lego. Ich gebe dir recht, dass Lego kein guter Kommunikator ist. In diesem Fall kann mir das sogar erklären. Laut den Angaben aus dem Video gab es Gespräche zwischen Händler und Ansprechpartner. Nach meiner ERfahrung agiert die Rechtsabteilung in größeren Unternehmen völlig autonom und abgeschirmt, um Interssenskonflikten vorzubeugen. Nicht schön, aber oft notwendig (Compliance).

                Du sagst, dass du dich angepisst fühlen würdest. Ist denn die Reaktion von Lego so überraschend? Nein. Es wurde immerhin eine Spielwarenmarke mit Nutzung eines Legosteins als Markensymbol angemeldet. Der Händler wusste oder hätte wissen müssen worauf er sich einlässt. Er hat geblufft und Lego wollte sehen.
                Das gleiche würde mir wahrscheinlich passieren wenn ich sein Maskottchen als Marken eintragen wollte – und das völlig zu Recht.

                Einige Anmerkungen meineerseits dazu:
                Wenn du die Kommunikation von Lego kritisiert, wie beurteilst du dann die Tatsache, dass wichtige Fakten im Video unterschlagen wurden?
                Wie beurteilst du die Tatsache, dass keine spätere Richtigstellung erfolgte?
                Wie beurteilst du, dass die Schlagzeilen genutzt wurden, um Reichweite zu generieren (also ein signifikantes Geschäftsinteresse vorlag)? Wie beurteilst du den Hinweis im Video, dass Lego ultimativ zum Gespräch aufgefordert wurde, um eine Klärung zu erreichen?

                ..und eine persönliche Anmerkung:
                Du schreibst: „Mir geht es bei Lego vs. HdS auch nicht darum wer da recht hatte“
                Warum ist dir das eigentlich egal? Stört dich es wirklich nicht, wenn dir wissentlich wichtige Fakten vorenthalten werden?

          3. @Rico Was ist denn passiert? Er hat ein Schreiben (nicht mal ne Abmahnung) bekommen, dass er bitte doch es unterlassen soll, mit einer geschützten Abbildung Geld zu verdienen, indem er diese Abbildung auf eigene Produkte druckt.
            Das war’s. Das war alles.

            Klar hätte man mal bei ihm anrufen können und ihm am Telefon sagen können, dass er das vielleicht lieber nicht machen soll wegen Markenrecht und so, aber das sind Standardbriefe die ein Weltkonzern standardmäßig immer dann verschickt, wenn jemand eine Marke anmelden will, die gegen ihre eigenen Markenrechte verstößt.

            Es ist also nicht so, als hätten sie ihn auf Millionen verklagt und zum Freiwild deklariert, einen Killer auf ihn angesetzt oder ihm die Berufsausübung untersagt. Wo ist sein Problem? Wie dünnhäutig kann man sein?

    1. >> Entweder die Dänen haben da noch etwas in der Hinterhand, oder es wird leider so sein, dass es die bekannten Kurven nicht mehr so geben wird. Aber daran kann man sich, denke ich, gewöhnen. <<

      Ich denke, dass das hier im letzten Satz ganz gut zusammengefasst wurde.
      Man gewöhnt sich dann halt einfach an den rduzierten Standard – im Grunde genommen bleibt einem auch nichts anderes übrig.
      Es ist nur so schitzophren – die Konkurrenz hängt Lego an den Fersen und die haben keine bessere Idee, als etablierte und gut funktionierende Systeme durch neue, aber in allen wesentlichen Punkten schlechtere, zu ersetzen.

      LEGO fokussiert sich zunehmend auf den Neukundenmarkt, steht dort aber seit einiger Zeit in Konkurrenz mit anderen (größtenteils) hochwertigen Anbietern.
      Auf der anderen Seite werden durch solche Späße und z.B. das, was man von LEGO technic erwarten kann, Bestandskunden verscheucht und in die offenen Arme konkurrierender Anbieter getrieben.

    2. Beim HdS-„Review“ der Straße (und in Kombination dazu der neuen City-Sets) räumt er halt erst mal die Hälfte der Sachen die dabei sind als „wertlos“ weg ohne sie richtig zu zeigen, und beschwert sich dann danach lang und breit darüber, dass der Preis für das was dann noch am Tisch liegen bleibt, zu teuer sei …

      Nicht dass das System und die Sets keine Punkte für Kritik mit sich brächten, da gibt es mehr als genug, aber dieses Fundamental-Zerreissen bringt halt gar nichts, es ist inzwischen nicht mal mehr unterhaltsam weil er ja gar nicht mehr die Details zerpflückt sondern nur noch drüberwütet.

      (Neutral wirds wie so oft von Jangbricks besprochen …)

      1. Deswegen holt sich doch der richtige Adult FAN of Lego/Bricks seine Infos ja auch weitgefächert.

        von Alf der Technisch mindestens so versiert ist wie der Hds, gut das Zahlen-Tourette
        hat keiner so drauf
        Jang, Sariel, Jonny und wie sie alle heißen.

        Die Straßen an sich finde ich auch in Ordnung und sehe eine größere Modularität.

        Jedoch der preis von 20€ gegenüber früher 5 für eine stößt mir sauer auf. Das bin ich weder als Afol noch als Elternteil bereit zu zahlen.

        Oma Hannelore Musterman kennt nur Lego und kauft ihrem Enkel deswegen zur UVP bei Müller/Legostore(oder wie auch immer) dann das Stadtzentrum für 100€ das ist frech aber freut Lego den das ist die Hauptkundschaft!

        Ich zitier mich aus anderer stelle mal selbst auf englisch den den Kindern ist es eher egal, bzw. die finden die neuen Sets besser was verständlich ist. Jedoch aus Elternsicht gefällt mir das alles gar nicht.

        Finally someone who is not complaining about new VS old but got to the core problem. I’m definitely on your side, kids want to play. If they need roads they will draw them on cardboard. When asking a child I bet 90%+ will go for bigger sets without roads if they have an option. Just ask someone between 5-12 if he/she wants a 20 bucks road-set or a 20 bucks house/car/truck or even friend’s or ninjago one.

    3. Teufel_der_Geschwindigkeit

      Danke!
      Das ist keine Review. Eine Review ist per Definition eine KRITISCHE Rezension und keine Lobhudelei…

      1. Du kannst ja gerne eine abweichende Meinung haben, aber warum willst du anderen deine Meinung aufdrängen bzw. vorschreiben?
        Demokratie lebt von Meinungsvielfalt.

    4. Nee klar, jedenfalls nicht bei Lego (bei anderen Firmen wird da großzügig drüber hinweggesehen) – im Gegenteil, er findet sogar Mängel, wo keine sind. Ist auch ne Kunst.

  3. Es bleibt der Preis und die Frage, warum hat man sich nicht nur auf die 8×16 Form beschränkt, hier mit Zebrastreifen. Dann hätte man beliebig viele Spuren zusammenstellen können und sogar den Fußweg damit bauen können.

    Vielleicht kommt da ja noch was.

    1. Das wäre mir persönlich auch lieber, da man zumindest in einer City mit bestehenden Base-Straßenplatten zumindest so Seitenstraßen oder „Strandpromenanden“ machen könnte. Aber die 16×16 sind halt schon zu breit.

      Wobei mir die Fahrzeuge in den aktuellen City-Sets schon gefallen und für meine City gerne haben würde… hmmm.

  4. Ich finde das neue System schlecht. Die Straßen sind deutlich zu schmal, selbst mit beiliegenden Lkw beim Stadtzentrum ist deutlich, dass die Straße zu schmal ist. Mit Fahrzeugen aus anderen Themen überhaupt nicht mehr kombinierbar.
    Was ich ganz hässlich finde, bzw. was fehlt, sind 1×4 Flächen, um die Lücken bzw. Ränder zu füllen, wenn ich keine Deko nutze. Nutze ich die Deko, muss das mit das grau von der Straße sein, weswegen die Straße unmöglich aussieht. Mal breiter, dann wieder schmaler.
    Ich bin gespannt, wie lange sich das System hält, rechne aber mit einer Rückkehr zur Straßenplatte. Auch wenn ich eine baubare Platte toll finde, zeigen Mocs, wie es besser geht. Auch sind diese Platten jetzt viel zu hoch, um sie an modulare Häuser oder generell an Grundplatten zu befestigen. Grundsätzlich ist der Bürgersteig immer höher gelegen zur Straße, in der Lego Welt ist nun die Straße höher. Bisschen dumm.
    Lego ist für mich, ganz und gar kombinierbar untereinander und jetzt gibt es immer mehr Grenzen und gesetzte Limitierungen. Das hat nicht mehr viel mit dem eigentlichen Lego Gedanken zu tun. Meine Meinung.
    Also Idee grundsätzlich Top, Umsetzung Mist!

  5. Die neuen Straßen sind mir zu klein und zu teuer. Zudem gibt es keine Kurven.
    Ganz schlimm finde ich die unzähligen Rampen, die sich ansammeln wenn man mehrere Sets kaufen würde.

  6. Finde dieses Review auch zu positiv gefärbt. Zumindest die fehlende Kompatibilität zu den alten Base-Plates und die fehlenden Steine, um die neuen Straßen aus den verschiedenen Sets untereinander zu verbinden, hätten erwähnt werden müssen. Lego legt nämlich überall nur diese Rampen bei, um die Straßenplatte abzuschließen.

  7. Kann Nerdi nur beipflichten… ich bin wahrlich kein Helden-Fan (mehr – aus diversen Gründen), aber mit seinem Review zum neuen Straßensystem spricht er mir zu 100% aus der Seele.

    Es ist einfach unfassbar, wie unkritisch hier über diese Neuheit berichtet wird… dass es keine Kurven gibt, das bekommt einen Halbsatz im letzten Absatz. Dass es grob geschätzt viermal so teuer ist, wie die alten Platten… keine große Erwähnung wert. Dass nicht genug Zusatz-Teile beiliegen, um WIRKLICH modular mit den Sachen zu arbeiten, zu variieren oder gar die anderen City-Sets miteinander zu verbinden? Geschenkt. Dass sämtliche Lego-Autos auf den Straßen ein Platzproblem haben… ist doch egal, spielt eh Niemand damit, oder wie?

    Dass sich diese frechen Preise nur die wenigstens Familien leisten (können)… und sorry, a bissler was braucht man schon an „Straßen“, um damit vernünftig spielen zu können – keine große Erwähnung wert, klar, alles Großverdiener hier.

    Und der aus AFOL-Sicht wichtigste Punkt: Der Wegfall eines bestehenden und über JAHRZEHNTE etablierten Systems zugunsten dieser vollkommenen Grütze, die selbst im eigenen Lego-Kosmos nicht vollständig kompatibel ist – siehe Modulars. DAS wird einfach kommentarlos so hingenommen. WOW!

    Wie viele hier haben denn zu Hause ihre Modular-Stadt stehen? Sind denn hier so viele Fans wirklich blauäugig und dieser Firma bald hörig, dass man auch DAS wieder frisst, ohne sich langsam mal veralbert vorzukommen? Wer dieses neue System allen Ernstes gut findet, noch schönredet und nicht als die Abzocke entlarvt, die sie ist, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

    Alle anderen sind jetzt entweder gezwungen, Restbestände alter Platten zu ergattern, maßlos überwucherten Resellern auf eBay die Kohle in den Allerwertesten zu blasen, auf Alternativ-Hersteller auszuweichen (Yes Lego, haben wir es mal wieder geschafft, ja!?) oder zu hoffen und zu beten, dass sich dieser Schlonz nach spätestens zwei Seasons wieder erledigt hat und die alten Platten zurück kommen.

    Abschließend an die Redaktion: Auch ihr habt eure Meinung, steht ja jedem zu, und niemand muss hier lesen, wenn es ihm nicht gefällt. Aber von euch hatte ich mehr erwartet – in einem Review zumindest den Hinweis auf ALL diese belegbaren Nachteile und negativen Fakten und eine journalistiche Einordnung des Ganzen. Seine Meinung kann sich dann jeder selbst bilden. Dieses Review aber ist einfach nur beschämend. So verliert man treue Leser.

    1. Jetzt muss ich dann doch mal blöd fragen:
      WO waren die alten Straßenplatten bitte mit den Modulars kompatibel?

      Sie hatte die gleiche Höhe wie die Baseplates unter den Modulars – toll.
      Man konnte sie direkt vor den Modulars hinlegen – prima.

      Dass man dann aber zwischen dem Gehweg des Modulars und der Seitenbegrenzung der Straßen noch einen 6 Noppen breiten Zwischenstreifen hat, scheinen viele leider zu übersehen.
      Wenn man wirklich die Modulars mit den alten Straßenplatten kombinieren wollte, musste man die Baseplate des Modulars um 6 Noppen zurückversetzen – Kompatibilität ist in meinen Augen was anderes.

      Wenn man unter den Modulars normale Platten auslegt (muss ja nichtmal ganzflächig sein), und die Baseplates des Modulars lose auf die Noppen dieser Platten stellt, dann ist der Bordstein des Modulars genau eine Fliesenstärke höher als die neuen Straßen.

      Damit sind die neuen Straßen in meinen Augen sogar kompatibler mit den Modulars als die alten.

      1. „ Wenn man unter den Modulars normale Platten auslegt (muss ja nichtmal ganzflächig sein), und die Baseplates des Modulars lose auf die Noppen dieser Platten stellt, dann ist der Bordstein des Modulars genau eine Fliesenstärke höher als die neuen Straßen.“

        Ist das ernsthaft deine Vorstellung von einem kompatiblen System? Man muss die Baseplates lose auf eine Erhöhung stellen, damit es passt? Ich habe da eine etwas andere Vorstellung von Kompatibilität. Für mich klingt sowas eher nach Notlösung!

        1. Sieh es doch mal so, die Baseplate der Modulars lässt ja ohnehin nur ein loses Aufstellen der Gebäude zu, da spielt es also auch keine Rolle, ob man noch ein paar Platten drunter macht.

          Das ist jedenfalls weit weniger aufwendig, als wenn man den Straßenrand der alten Platten bis an den Bordstein der Modulars bringen will.

          1. Wie du meinst. Seh ich nicht so. Für mich sind die neuen Strassen totaler Murks. Wenn ich etwas Bestehendes anpassen muss, damit es mit dem Neuen ansatzweise verbunden werden kann, dann ist das Neue nicht wirklich kompatibel. So seh ich das, aber jeder darf natürlich gerne sofort losziehen und sich mit den neuen Strassen eindecken.

            1. Dürfte ich dann fragen, wie du die alten Straßenplatten mit den Modulars kombiniert hast, ohne eines von beiden anzupassen?

            2. Naja. Das ist aber ein sehr museales Verständnis von Lego, dass man ein aufgebautes Set nicht verändern „darf“. Ich nehme Teile des Bürgersteiges ab und verbreitete den Bürgersteig bis zur Straße. Wenn Du unter den deutschen Legonewsseiten ein Beispiel dafür sehen willst, kann man bei der Konkurrenz „zusammengebaut“ schauen. Auch wenn dort das Straßensystem genauso hochgelobt wird…

              Ich finde persönlich das neue System einfach eine Frechheit, da ich bisher eigentlich Legopurist bin (bis auf gelegentliche Cobi-Modelle, die für mich mehr Revell-Bausätze sind) und mir nun mein System genommen wird, ich werde ich jetzt wohl tatsächlich bei der Konkurrenz schauen. Was ein Mist.

              1. Dass es durchaus Möglichkeiten gibt, die alten Straßenplatten mit den Modulars zu verwenden, dessen bin ich mir bewusst.

                Mir ging es darum, dass hier die neuen Straßen als „totaler Murks“ betitelt wurden, mit der Begründung, dass man sie erst an die Modulars anpassen müsse.
                Gleichzeitig werden hingegen die alten Straßenplatten in den Himmel gelobt, obwohl man sie genauso erst anpassen muss, damit es nach was aussieht.

                Wo ist da also die Logik?

                Die einzige Frechheit, die ich bei den neuen Straßen sehe, ist dass sie eigentlich zu schmal sind für die Fahrzeuge der letzten 15 Jahre.
                Der höhere Preis ist für mich verständlich, wenn man sich das Sammelsurium an Kleinteilen betrachtet.
                Für die City-Gebäude der letzten Jahre passen sie wunderbar, und für Modulars gibt es auch akzeptable Lösungsansätze, also geben wir der Sache doch mal eine Chance.

                Dass das neue System hier bei Promobricks, aber auch in anderen Blogs teilweise „hochgelobt“ wird, zeigt mir nur, dass sich da jemand eigene Gedanken gemacht hat, und lieber ein eigenes Süppchen kocht, anstatt nur frankfurter Würstchen zu verteilen.

                1. Die Logik versteh ich auch. Die ist nämlich hier zu finden:

                  Vergleiche mal den Aufwand für Lösung

                  A) Baseplates von Modular und Straßenplatte nebeneinander legen, mit ner Handvoll Fliesen verbinden – Fertig

                  zur Lösung

                  B) Modular-Baseplates mit Platten unterfüttern, neue Straßenplatten (schon mal von Grund auf teurer) neben die Modular-Baseplates legen, Modular und neue Straßenplatten mit ner Handvoll Fliesen verbinden – Fertig?
                  Ne, noch nicht ganz. Denn 32×32 Platten (!!!) gibt es nicht, nur Baseplates. Damit bekommt man es also nicht hin, die Modulars so vernünftig auf das selbe Level zu hieven wie die jetzt 2 Platten hohe Oberkante der neuen Straßenplatten…. ohne dass einem gleich die ganzen losen Platten darunter in der Gegend rumschwirren, wenn das mal ein ganz klitzeklein wenig verschieben will….

                  Also rein kostenmäßig kommt man hier überhaupt nicht hin. Geschweige denn vom Komfort, schnell mal was aufzubauen. Also, ich weiß ja nicht. Für mich wirkt das nicht sehr durchdacht.

                  1. Meiner Ansicht nach haben beide Lösungen ihre Vor- und Nachteile.

                    Der Nachteil von Lösung A ist, dass sie vor Allem platzintensiv ist.
                    Zum Einen wird der Gehweg um 6 Noppen verbreitert, was vielleicht in einer Flaniermeile toll aussehen kann, in einem normalen innerstädischen Straßenzug jedoch merkwürdig aussieht.
                    Im Umkehrschluss musst du auch den Gehweg auf der anderen Straßenseite auspflastern, auch wenn du auf dieser Seite gar keine Häuser stehen hast, weil alle Häuser nur nebeneinander stehen.

                    Für einen einseitigen Straßenzug mit Straße benötigst du also eine Tiefe von 64 Noppen bzw. 512mm.

                    Auf die Gefahr hin, dass du mich jetzt auslachst, aber ich würde meine Lösung B auf 48x48er Grundplatten aufbauen.
                    Auf den vorderen 16 Noppen die neuen Straßenteile, dahinter kann man dann die normaldicken Platten auslegen.
                    Das muss meiner Ansicht nach noch nicht einmal ganzflächig erfolgen, da die Basis der Modulars durchaus eine gewisse Eigenstabilität aufweist.
                    Nehmen wir also mal spaßeshalber 16 4x4er Platten und stellen auf deren Noppen die Baseplate des Modulars.
                    Mit dieser Vorgehensweise ist der Gehweg des Modulars genau eine Fliesenstärke höher als die Straße, was ja als Bordstein durchaus Sinn macht.

                    Spinnen wir die Sache noch ein wenig weiter:
                    Auf der 48er Baseplate packen wir hinter die Straßenteile noch zwei Reihen normale Platten (das modular steht dann hinten um zwei Noppen über, was allerdings keine Rolle spielen dürfte).
                    Auf der ersten Reihe verlegen wir dunkelgraue Fliesen, um die Straße zu verbreitern, auf der zweiten Reihe folgt eine 1-breite Plattenreihe.
                    Auf dieser Plattenreihe kannst du nun den Gehweg des Modulars verbinden, um so die Häuser am verrutschen hindern, der Gehweg verbreitert sich damit also nur im eine Noppe.

                    Diese Lösung mag vielleicht aufwendiger sein als einfach nur den Seitenstreifen der alten Straßenplatten mit Fliesen zu versehen, dafür kannst du den Straßenzug mitsamt Straße bei nur 50 Noppen Tiefe noch in einem nicht unüblichen, 40cm tiefen Regal drappieren.

                    Wer seine Modulars also nicht großflächig zu einer Stadt arrangieren will, sondern lieber mit der Frontansicht einer Häuserzeile vorlieb nimmt, und nicht endlos Platz zur Verfügung hat, kann mit den neuen Straßenteilen also durchaus flexibler agieren als mit den alten Straßenplatten.

                2. Das sehe ich anders.

                  Ich würde die neuen Platten wesentlich besser sehen, wenn sie nur die Höhe einer Plate hätten. Dann könnte ich sie einfach auf eine Baseplate setzen, durch die Aussparungen an den Rändern der Straßenteile die Baseplates auf denen die Straße sitzt mit der Baseplate des Modulars verbinden und alles wäre tutti.

                  Denn ich sehe die grundsätzlichen Vorteile des neuen Systems: Ich kann die Straßen enger an die Bürgersteige heranführen, die 16-Noppenbreite passt grundsätzlich auf die alten schmalen Baseplates, das neue System ist wunderbar modular und anpassbar und ich kann Brücken und sogar Steigungen bauen, ohne dass ich einen stilistischen Bruch in der Straße habe. Das sind alles Vorteile. Die werden aber von den Nachteilen überdeckt.

                  Jetzt bin ich leider gezwungen entweder „aufzubocken“, was meines Erachtens dem System der Modularität widerspricht, da unter der „Basis“-Platte eine Basis unterfüttern muss, oder ich muss zwischen Baseplate und Bürgersteig der Modulars eine Lage Plates einziehen, wozu ich bei Bricklink oder Lego direkt unglaublich viele graue 16×16 Plates kaufen müsste, wo ich mir dann als Kunde verarscht vorkomme, dass es von Lego selbst solche Aufrüstsets für mich als Stammkunde nicht mal auf Anfrage gibt – oder ich 100€ für Plates bezahlen muss. Will ich den Bürgersteig wie im echten Leben höher als die Fahrbahn haben, muss ich sogar zwei Plates unterfüttern, das sind dann 200€. Danke für nichts.

                  Lego® sieht sich leider immer mehr als Statussymbol und Prestigeobjekt, wenn das nicht schon längst der Fall ist.

                  Aber es alles passt zu dem, was wir bisher haben – was ich als Bestandskunde bisher habe: Es wird mir nicht einmal der Versuch einer Lösung von Lego angeboten, sondern ich muss sie mir selbst teuer beschaffen.

                  Und ein Wort zum Schluss: Ist es nicht irgendwie wunderbar ironisch, dass Legos neues Straßensystem nicht zu ihren eigenen Modulargebäuden passt, nichtmal zu ihrer neuen Polizeistation, sondern zu Qmans neuer Modular-Serie, die deren Gebäude auf zwei Lagen Plates gebaut werden?

            3. Jens Schilling

              Ja, will auch meinen PS/2 Mausanschluss zurück. USB ist das Letzte. Und HDMI braucht kein Mensch, es lebe Scart. Wer braucht ein Smartphone, mein Nokia 3210 braucht kein WhatsApp.

              Es ist nicht immer alles 100% rückwärts kompatibel 🙂

              1. Genau. Deswegen muss ich jetzt meine Modulars teuer umrüsten, damit sie als die digitale Hochtechnologie, die sie sind, in der Zukunft weiter funktionieren können, sonst muss ich sie leider als funktionsunfähig und wertlos in die gelbe Tonne werfen.

                Du merkst hoffentlich selbst, dass Dein Vergleich auf sämtlichen Ebenen ziemlicher Stuss ist und mehr über dich als über Lego verrät.

                Legos neue Straßen sind weder eine technisch bahnbrechende Neuerung noch Notwendigkeit, noch steckt ein herstellerübergreifendes Konzept dahinter (Fun Facto: Legos Patent auf die Power Functions läuft aus, dass es alle herstellerübergreifend nutzen können, schon kommt Control+, damit es keine Kompatibilität geben kann). Und um Dein Beispiel zu bemühen: mittels Adapter kann ich jede PS/2-Maus und jeden SCART-Anschluss bis heute benutzen; nur falls Du nicht gemerkt haben solltest, dass Dein Vergleich nichts taugt.

                Lego klammert sich schlicht an seine monopolistische Marktmacht, um uns seine Plastiksteine teuer zu verkaufen.

                Die Steinchen sind ein tolles Spielzeug, aber Lego eine Firma, die Produkt und Kunde um des Gewinns Willen immer schlechter behandeln.

      2. Ich hätte es dir gerne nochmal erklärt, aber anscheinend war mein erster Kommentar auf deine Frage eine Spur zu harsch… jedenfalls wurde der Kommentar bislang nicht freigeschaltet. 😉

        Ist auch egal… Nerdi hat die richtigen Worte gefunden und sie auch freundlicher transportiert. Danke dafür.

        In diesem Sinne: Viel Spaß beim Bauen deiner Notlösung, lieber Stud McBrick.

    2. „Und der aus AFOL-Sicht wichtigste Punkt: Der Wegfall eines bestehenden und über JAHRZEHNTE etablierten Systems zugunsten dieser vollkommenen Grütze, die selbst im eigenen Lego-Kosmos nicht vollständig kompatibel ist – siehe Modulars. DAS wird einfach kommentarlos so hingenommen. WOW!“

      Ohne Veränderung keinen Fortschritt, sehe es doch mal so – und wie man so hört, dürfte es beim nächsten Modular auch eine kleine Überraschung geben, was die Base Plate angeht.

      1. Veränderung und Fortschritt… dagegen wehrt sich niemand, wenn die Evolution etwas hervorbringt, das BESSER ist, als das Vergangene. 😉

        Ich will hier jetzt wirklich Niemandem zu nahe treten, aber das ist doch einfach mal feist in die eigene Tasche gelogen, wenn man dieses neue System vom Fleck weg gut heißt, ohne die offensichtlichen Nachteile zu benennen und den Schwerpunkt auf absolute Neukunden samt Preisentwicklung direkt aus der Hölle zu erkennen!?

        Aber okay, vielleicht stehe ich damit alleine da und alle anderen haben recht und freuen sich im Lauf der nächsten Jahre verdienterweise über ihre umgebaute City, alles cool.

        Was deine Anspielung auf die „kleine Überraschung“ beim nächsten Modular betrifft. Hab ich bislang nichts von gehört/gelesen, aber ja, wäre aus Unternehmersicht die logische Konsequenz, wenn es beim neuen System bleibt/bleiben soll. Wenn es so kommt, war es das halt für mich mit den Lego-Modulars – oder man stellt sie auf eine normale Baseplate, damit sie zu den alten Häusern passt. Oder man kauft schöne Häuser alternativer Hersteller – die haben Lego in manchen Belangen eh schon längst überholt was Kreativität und Preis/Leistung betrifft.

        Nochmal… wenn hier jeder nen Geldscheißer hat, sein über Jahrzehnte angesammeltes Zeug jetzt so aufzurüsten, dass man mit dem neuen System Freude hat und glücklich wird… cool, alles gut, chillt das Leben und freut euch. 🙂 Bei mir macht das aber das Budget einfach nicht mit; die Kohle wandert innerhalb des Hobbys woanders hin.

        1. Eddy, du bist nicht alleine, ich kann an den neuen Straßen auch keinerlei Vorteil erkennen, außer für die Einnahmen von Lego, sollte sich der Kram verkaufen.

          Die Straßenplatten waren vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss, aber immerhin etabliert, wohingegen das neue Konzept deutlich teurer ist und aufgebläht aussieht ohne wenigstens Platz für die Fahrzeuge zu haben.

          Warum das Promobricks-Team hier nach kritischen Tönen zu anderen Themen wieder völlig auf den Firmenkurs einschwenkt verstehe ich nicht.

          1. Meine beiden Kinder (8 und 11) finden das neue Straßensystem klasse – und die sind auch die Zielgruppe von LEGO City. Und warum schwenken wir völlig auf den Firmenkurs ein? Das sehe ich nicht so.

            1. Unabhängig davon gibt es aber doch trotzdem deutliche Mängel wie Preis und zu enge Fahrspuren oder haben deine Kinder keine Autos, die größer als die kleinen Elektroautos sind?! Finde ich persönlich durchaus erwähnenswert.

      2. Grundsätzlich richtig, aber nicht jede Veränderung ist automatisch ein Fortschritt. Hier sehe ich keinerlei Vorteil für den Kunden aber natürlich das Interesse von Lego mit einem komplett neuen System höhere Verkaufszahlen zu erzeugen. Aber ich würde gerne die Vorteile des neuen Systems hören, weil ich sie partout nicht sehen kann (wie gesagt, wenn man die Gewinnmaximierung mal außen vor lässt).

      3. Das aktuelle Modular (Polizeistation) ist gerade mal ein paar Tage am Markt und ihr habt schon Neuigkeiten zum Modular von 2022? Was wird es denn?

      4. Uh, wo hört/liest man denn etwas über die „Überraschung“? Ich habe auch auf den anderen einschlägigen Lego-News-Seiten und -Foren nichts finden können.

  8. Danke für die schönen Bilder und die detaillierte Beschreibung! Nachdem ich nun vier der neuen Sets besitze (2x Straßenkreuzung, Skatepark und Stadtzentrum), finde ich das neue System an sich recht gut (für sich betrachtet in Kombination mit kleinen City-Gebäuden). Aber mir haben Verbindungsfliesen gefehlt – und nach vier Sets hat man dann auch schon genug Rampen

  9. griffinbrickworks

    Meine Lego-Stadt ist noch recht klein, verläuft aber ober- und unterirdisch. Ich nutze also bisher keine alten Straßenbaseplates, da die keine inversen Noppen von unten haben und entsprechend nicht über meiner U-Bahn platziert werden können. Etwaige Lösungen mit Spanplatten taugen mir nicht.

    Insofern finde ich die Option, dass es nun ein derartiges Straßensystem gibt super. Ich werde es gern integrieren.

    Was der Youtuber aus Frankfurt macht und sagt, ist mir recht egal. Ich schaue auch ab und an die Videos, sehe aber vielfach Fundamentalkritik, die ich schlicht nicht teile. Lediglich die Spurbreite erscheint mir auch problematisch. Aber da arbeite ich mit einem Workaraound.

  10. Da wird das ganze modularer und was fällt einigen dazu ein: Das ist nicht mehr Lego. Mal nur so am Rande: Das neue System ist näher an der Idee von Lego dran als die bisherigen Platten. Und bei einigen hab ich das Gefühl, dass sie nicht einmal einfachste Dinge ohne Anleitung bauen können, denn in den letzten Tagen wurde sehr ausführlich gezeigt, wie flexibel das neue System ist und wie die meisten „Probleme“ bautechnisch recht einfach gelöst werden können. Also bitte etwas weniger dem HDS hinterherhecheln und mehr selber damit ausprobieren.

  11. Ich habs auch eher skeptisch gesehen und bin froh noch alte Platten zu haben, aber ich kann mir auch einige gute verwendungsmöglichkeiten vorstellen, zum Beispiel Brücken oder schmalere Seitenstraßen,auch wenn man dafür etwas tricksen müssen wird.

  12. Über den Helden der Scheine bin ich wieder zu Lego gekommen. Seit einiger Zeit habe ich ihn deabonniert. Der Kanal besteht zu einem nicht unerheblichen Teil nur noch aus undifferenzierten Lego-Gebashe und gleichzeitig kritiklosen Hochjubelns von Fremdprodukten fragwürdiger Qualität. Hauptsache seinen Fanbois gefällt es und die GlueBrixx-Werbegelder fließen. Sehr bedauerlich, da sein Kanal lange Zeit die richtige Balance und Lob und Kritik gehalten hat und seine Expertise hinsichtlich Teilen und Bautechniken von keinem anderen Kanal erreicht wird.

    Was das neue Straßensystem angeht, hat er allerdings zu 100 % recht. Ich mache mir all seine Argumente zu Eigen und wiederhole sie hier nicht.

    Unbegreiflich, warum Lego nicht einfach beide Systeme parallel laufen lässt. Das neue für die Kinder, das alte für die Erwachsenen. Kundenunfreundlicher geht es nicht mehr.

    So – nun noch knappe 4 Stunden arbeiten, dann gehts an den Aufbau der 10278. 🙂

  13. Die Kurven sind super! Werde ich mir direkt ein paar kaufen! Auch toll das alles, wie immer, so super zu meinen Häusern passt! TOP!!

  14. Grundsätzlich gefällt mir ein neues skalierbares System für die Strassen schon ganz gut.
    Was ich mir aber noch wünschen würde:

    -Bezahlbare 32×32 und 32 x 16-Plates, um die Modulars und andere Gebäude umzurüsten (Teilepackungen mit 16×16-Plates gingen auch)

    -Packungen mit dunkelgrauen 1×4 und 2×4 Fliesen (Element 4560184, die dunkelgraue 2×4-Fliese ist leider bei Steine und Teile nicht lieferbar)

    -Beilage von ein paar mehr dunkelgrauen 2×4-Fliesen zu jedem Set mit den neuen Strassenplatten, um die Verbindungen zwischen den Platten mehrerer Sets zu realisieren.

    -Kurven

    -Adapterstücke Baseplates zu Plates

    Vielleicht kommt das alles ja noch irgendwann mal.
    Die Problem der Kompabilität von Baseplates zu „normalen“ Platten besteht ja schon seit 1966. Daher trauere ich den Baseplates nicht wirklich hinterher. Das neue System ist viel besser skalierbar. Leider bekommt man aber nur auf den Sekundärmarkt (Bricklink) die Teile, um das neue System gescheit auszubauen.

    Gruß
    Frank

  15. Hier wurde sich mit dem Produkt nicht wirklich auseinandergesetzt.

    A) haben wir den Preis
    B) wurde oben auch schon genannt, wäre 8×16 besser
    C) müsste mehre Sets gekauft und kombiniert werden, dafür fehlen die Verbindungsfliesen
    D) kann keine echte Kreuzung bzw. T-Kreizung vorbildgerecht nachgebildet werden, nur 2 Ampeln statt 4 bzw. 3
    E) stehen die Ampeln außerhalb der Fahrbahn (es seih denn Fussweg)
    F) kein Fußweg
    G) Baseplatte-Problematik (hat zwar weniger mit dem Set zu tun, als vielmehr damit, dass Lego das andere Straßenset dafür opfert)

    Dazu sollte gesagt werden, das dies ein Spielset ist und Eltern für gewöhnlich bei Lego oder im Handel einkaufen gehen, also eher nicht auf Bricklink unterwegs sind, um fehlende Teile nachkaufen zu können.

  16. Habe heute auch 2mal das Straßenkreuzungsset bekommen und bin damit recht zufrieden und mag es durchaus damit zu kombinieren; soweit es ohne Kurven möglich ist.

    Falls der Gedanke noch nicht erwähnt wurde, man kann die Stücke wunderbar an die Basisplatten von zb. Strictly Bricks andocken und kommt dann mit einer Lage Fliesen und Plates (wie es bei einem Modular üblich ist) auf dieselbe Höhe.

    Alternativ kann man die Strictly Bricks Platte auch mit den beiliegenden grünen Platten aufbocken und ist dann direkt auf demselben Niveau.

    Ich denke nicht wenige Legobastler nutzen eh schon alternative Platten.

  17. Ungewohnt – nicht wirklich – legofreundlich…

    Mit dem HDS und den Neuen Strassenplatten ist es ähnlich – anscheinend: man liebt sie oder man hasst sie 😉

    Grundsätzlich sollte man LEGO nicht absprechen, dass sie mal was neues versuchen.

    Das „alte“ Strassensystem ist ja auch nicht das erste (einzige) gewesen. Ich habe mich schon auf ein „Review“ all der „alten“ Strassenplatten gefreut, die es gab. (in all den (farb)Varianten) 😉

    Ich denke wenn man es jetzt mal emotionslos betrachtet haben/hatten alle Varianten so ihre Vor- und Nachteile.

    Was am Ende des Tages bleibt:

    Vorteile – (ein wenig flexibler)+Stackable (Da kommen mir Ideen)
    Nachteile – teurer, schmäler, muss man bei machen Sets quasi „mitkaufen“ (daher doppelt teuer)

    Mal sehen wie es sich entwickelt – bisher mehr Zubehör (hätte man aber auch problemlos 1-1 fürs alte System herausbringen können)

    fehlende Kurven stören mich nicht, war sowieso die „unbeliebteste“ Platte

    FAZIT – gute Idee – mangelhafte Umsetzung

  18. „Ich denke, jeder unserer Leser hat solche Platten in seiner Sammlung.“
    Also ich habe noch die ganz alten hellgrauen Platten in meiner Sammlung (noch ohne grün abgesetzten Randstreifen) – jetzt fühle ich mich ziemlich alt bei all der Jugend hier, die mit den neuen dunkelgrauen Platten gebaut hat…
    😉

  19. Cookiemonster

    Ich verstehe einfach nicht, wieso man die Spurbreite nicht identisch mit denen von den Baseplates gehalten hat. Dann noch Rampen beilegen, die die Höhe zwischen Baseplate und den neuen Straßen überbrücken un dich glaube 80% der Leute hätten sich nicht so extrem aufgeregt wie jetzt. Das ist ja kein Phase out des alten Produktes sondern schlicht und ergreifend ein hard Cut und da machst du dir in der Regel einfach keine Freunde mit, da die Bestandskunden schlicht und ergreifend maßlos in der Überzahl sind. Es wäre so einfach gewesen…

    Vom Preis fange ich gar nicht erst an.

  20. Jeder hat das Recht auf seine Meinung – ich habe also das Recht auf meine. Jeder kann es gerne anders sehen.
    Mir ganz persönlich gefällt das neue System überhaupt nicht.
    1. Ich finde es zuallererst pottenhässlich. Diese ganzen Fugen gefallen mir überhaupt nicht.
    2. Die Straßenbreite ist zu schmal.
    3. Die mangelnde Kompatibilität zu Baseplates und Modulars finde ich ganz schlecht.
    4. Der Preis ist jenseits von gut und böse.
    5. Ich finde Kurven wichtig.
    6. Ich finde keinen Vorteil zum alten System, der mich wirklich überzeugt (außer dass man die Teile gut zum Bau von Brücken nutzen könnte – aber das geht auch anders…).

  21. Zum Glück ist man nicht alleine mit seiner Ansicht zum HdS. Erinnert mich sehr an Kinder denen die Schaufel weggenommen wurde. Es ist traurig wie jemand so unverblühmt im Netz hetzen kann und dafür auch noch gefeiert wird.
    Die Strassen lassen mich ungewiss zurück. Ich mochte die alten Strassenplatten nie. Der unnötige Rand hat einfach nur gestört und die Breite war auch immer blöd. Gestaltungsspielraum auch nicht wirklich vorhanden.
    Eigene Strassensysteme sind ein Steinefriedhof und halt auch nicht für jedermann. Ich war also wirklich frohen Mutes, dass mit dem neuen Strassensystem endlich voran geht bei Lego. Aber so richtig glücklich werde ich damit auch nicht. Irgendwas sollte Lego schon anbieten, dass ich die auch gut an die Modulars ran bekomme.
    Für Neukunden ist das System bestimmt das coolere was den Fun Faktor für Kinder angeht.
    Aber man muss auch ehrlich sein. Der große Wurf ist es nicht. Ein mittelmäßiges System wurde durch ein mittelmäßiges System abgelöst.

    1. Was du „hetzen“ nennst sehe ich als völlig berechtige Kritik an einer Firma, die immer höher in der Preisspirale klettert bei gleichzeitig abnehmender Qualität und absolutem Unwillen auf Kundenwünsche einzugehen.

      Große Sammlersets, die verhältnismäßig wenige Kunden kaufen, sind kein Ersatz für ein schlechtes Basissortiment.

      1. Die Art und Weise wie er Kritik schon rüber bringt hat nichts mehr mit sachlicher Kritik zu tun oder gar berechtigt. Und was alles bei der Konkurrenz akzeptiert wird, weil der Preis für Händler besser ist…
        Die Preisspirale ist auch etwas, was ich anders sehe. Gerade durch die üblichen Rabatte finde ich Lego günstiger als noch in den 80er Jahren. Allerdings habe ich das jetzt nicht ausgerechnet unter Berücksichtigung von Inflation und Gehaltsentwicklungen.
        Es gibt definitiv einiges zu kritisieren bei Lego, aber der HdS kritisiert Lego nicht mehr nur, er führt offensichtlich einen Kampf und suhlt sich in seiner Rolle, des armen kleinen Händlers aus Frankfurt.

        1. Lego hat selbst genug zur Eskalationsspirale beigetragen. Und bei dem was der Konzern mittlerweile macht sind deutliche Worte mehr als angemessen.

          Wer bestimmt denn das die Kritik rein sachlich sein muss und nicht auch unterhaltsam sein darf? Das die von ihm angegangenen „Fanboys“ dagegen wettern ist nur logisch.

          1. „Lego hat selbst genug zur Eskalationsspirale beigetragen. Und bei dem was der Konzern mittlerweile macht sind deutliche Worte mehr als angemessen.“
            Was meinst du damit?

            „Wer bestimmt denn das die Kritik rein sachlich sein muss und nicht auch unterhaltsam sein darf?“
            Kritik kann natürlich auch unterhaltsam angebracht werden. Problematisch wird es, wenn die „Satire“ nicht verstanden wird, andere Meinungen nicht mehr akzeptiert werden und Dritte beschimpft oder sogar bedroht werden. Wie findet du das?

            1. Damit meine ich die unter anderem die angedrohte Abmahnung wegen des Logos und die allgemeine Strategie gegenüber der Konkurrenz zu drohen, zu klagen und abzumahnen statt die eigenen Produkte und einen souverän entspannten Umgang mit Kunden, Händler und Mitwerbern für sich sprechen zu lassen.

              Wen Satire nicht verstanden wird ist das mMn nicht das Problem des Autors, sondern liegt am mangelnden Verständnis des Publikums.

              Was meinst du mit beschimpft und bedroht?

              1. Ich stelle nochmal klar, dass das Logo weder abgemahnt wurde noch die Abmahnung angedroht wurde.
                Erst die Anmeldung einer Marke als Spielwarenhersteller in Verbindung mit der Nutzung des Noppensteins wurde beanstandet.
                Aus Sicht eines Rechteinhabers erscheint das auch sehr nachvollziehbar oder?

                Die aktuellen Verfahren hängen nach meiner Beobachtung damit zusammen, dass beide Adressen als Generalimporteur auftreten und damit der exklusive Vertriebsarm der Hersteller in Deutschland bzw. Europa sind. Sie sind damit Inverkehrsbringer und für die Produkte vollumfänglich haftbar. Da die Durchsetzung möglicher Ansprüche in China recht schwieirg ist, konzentriert sich Lego auf das vermeintlich etablierte Rechtssystem in Europa. Die Auseinandersetzungen waren vorhersehbar.

                Im Übrigen ist meiner Meinung nach die Darstellung als kleiner Händler auch nicht zutreffend. Es sind nachweisbar mindestens mittlere sechsstellige bzw siebenstellige Beträge im Hintergrund. Weiterhin haben beide Händler mehr als 15 Jahre Erfahrung im Onlinegroßhandel. Diese Informationen tauchen aber nirgens auf.

                Lego hat mit Sicherheit einige Baustellen im Sortiment zu bearbeiten. Daa ist offensichtlich und auch weit bekannt. Es gibt ja auch entsprechende Kritik. Der Unterschied liegt einzig in der Art und Weise wie die Kritik formuliert ist. In einer Medienlandschaft, in der nur noch die lautesten Stimmen gehört werden, geht die „normale“ Kritik oft unter. Der Begriff „Aufmerksamkeitsökonomie“ umschreibt meiner Meinung nach diesen Zustand sehr treffend.

                Zwei Beispiele für asymmetrische Wahrnehmung:
                Ein alternativer Hersteller forderte in Sommer einen großen Händler zur Änderung des Internetauftritts auf, weil der Markenname unerlaubt genutzt wurde.
                Auch habe ich nichts von Kritik gehört, als einer der jetzt betroffenen Adressen selbst seine Marktmacht gegenüber kleinen Händlern ausspielte.

                Was ich damit sagen will:
                Viele Reaktionen sind vorhersehbar gewesen und keine Einbahnstraße. Das wird wohl hoffentlich auch keiner erwarten. Ich würde mir jedoch viel mehr Sachlichkeit wünschen. Das wäre meiner Meinung nach auf der richtige Weg Kritik erfolgreich anzubringen.

                Um deine Frage zu beantworten:
                Mit Beschimpfungen meine ich, dass Dritte verbal heftig angegriffen bzw. persönlich diskreditiert werden. Findest du das normal?

                Gestatte mir eine persönliche Frage: Wo hört für dich Saitre auf?

                1. Wo sie aufhört? Garnicht.
                  Sie ist hier auch dringend angebracht, da die von dir eingeforderte Sachlichkeit längst versagt hat. Lego und auch die über alles hinwegsehenden Jünger sind für sachliche Kritik taub. Die Firma verweigert sich jedweder Kommunikation , meine persönlichen schriftlichen Anfragen wurden mit Textbausteinen ohne Bezug zum Thema beantwortet und hatte einen Informationsgehalt den ich bereits kannte bzw. in 2 Minuten hätte googlen können. Der seit Jahrzehnten kaufende Kunde, der überhaupt dafür gesorgt hat das Lego den Jahrtausendwechsel überleben konnte bedeutet den Dänen gar nichts.
                  Und wer wurde von wem angegriffen und diskreditiert?
                  Darauf gehts du nicht ein, aber ich nehme mal an das damit die Klassifizierung der Jünger als Fanboys durch den HdS gemeint ist. Und wer sich da angesprochen sollte mMn dann auch wissen warum.
                  In den älteren Videos aus Frankfurt herrschte noch ein sehr sachlicher und wohlwollender Ton gegenüber dem Hersteller aber das ist durch den Lauf der Dinge nun mal Geschichte. Die Produktbewertung an sich ist aber immer noch überwiegend objektiv.
                  Die Art und Weise wie das Unternehmen Lego heute agiert sorgt doch erst dafür das die Konkurrenten wie die Pilze aus dem Boden sprießen und ich bin überzeugt, dass sich das noch rächen wird.
                  Was die juristischen Punkte angeht, ich denke das Lego gar kein Anrecht mehr haben sollte den Noppenstein oder die Minifigur exklusiv als Patent zu haben, da Form und Beschaffenheit technisch notwendig sind. Das Weiterbestehen dieser Sonderrechte ist per se schon eine Farce.

  22. Also ich sehe das sehr gelassen.
    Als ich im Herbst letzten Jahres erstmal davon gehört habe, habe ich einen Augenblick überlegt und erstmal einige Straßenplatten auf Vorrat bestellt. Wenn ich mir die Preise jetzt schon so anschaue, richtige Entscheidung.
    Als ich dann die neuen Sets auch sehen konnte, dachte ich einen Augenblick nach und dachte das kann doch nicht deren Ernst sein. Aber, was soll’s.
    Wir entscheiden hier im Blog sowieso nicht darüber, auch nicht auf YouTube. Entschieden wird alleine an der Kasse wie die Sets laufen.
    Schauen wir uns Hidden Side an, nach knapp 2 Jahren weg.
    Overwatch, weg.
    Trolls, weg.
    Also treffen wir uns in knapp zwei Jahren hier wieder und schauen was aus den neuen Straßenplatten geworden ist.
    Damit man mich nicht falsch versteht, jedem der die neuen Straßenplatten gut findet seien sie herzlichst gegönnt. Warum auch nicht.
    Ich hätte mir andere Lösungen mit Baseplates gewünscht. Vielleicht 22×32 Straßenplatten mit nur einer Reihe Noppen an jeder Seite. Die hätte man dann mit den Modulhäusern Top verbinden können.
    Oder Straßenplatten mit einer Bushaltestelle oder einer Tankstelle oder einer Einfahrt zu 2 oder 3 Stellplätzen auf denen man dann eine Polizeistation oder Feuerwache hätte bauen können. Aber man wird ja mal träumen dürfen.
    Und am Schluss noch kurz ein Wort zum Helden.
    Dieses Bashing hier finde ich nicht gut. Keiner wird gezwungen ihn zu schauen und ich behaupte von mir trotzdem noch meine eigene Meinung bilden zu können.
    Also wie gesagt, schauen wir wo die neuen Straßenplatten in knapp zwei Jahren sind. Sind sie dann als Standard bei allen neuen Modulhäusern dabei oder vielleicht wieder wie von Geisterhand komplett verschwunden?
    Ich würde vorsichtig auf zweiteres tippen.

  23. Onkel Legobert

    Wenn man jetzt noch gar keine Straßen hat, ist es natürlich eine schöne, flexible Lösung.
    Aber natürlich extrem teuer!
    Daher evtl für ein kleines kindgerechtes Layout, das man auch mal umbaut natürlich ideal.
    Denn für viele Elemente ist es einfach viel zu teuer!
    Deshalb für die Zielgruppe der Kinder eine akzeptable Lösung.
    Sagte ich schon das es zu teuer ist!?

    Für alle diejenigen mit großen Städten und Layouts, wie es AFOLs und Erwachsene machen, ist es eine herbe Klatsche mitten in die Fr…. äh ins Gesicht.
    Entweder man kauft sich jetzt schnell alle verfügbaren Platten für exorbitante Preise. Oder man schaut sich mal bei der Konkurrenz um, was die so an Straßenplatten anbieten.

    Gerne hätte ich noch weitere Platten gekauft, aber wenn Lego mein Geld nicht möchte, gebe ich es einem Anbieter der auch weiter Produkte verkauft, die für mich relevant sind. Dann kaufe ich da gleich noch ein paar Sets ein, um mal zu sehen wie die Qualität so ist.

    Denn die Dinger hier sind mir viel zu teuer!

  24. Rolf Stommeln

    Man kann vom „Frankfurter“ halten was man will. Aber er hat leider recht: Selbst wenn wir mal ausklammern dass keine Kompatibilität zu Base-Plates gegeben ist, dann ist dieses System viel zu unflexibel und zu schmal. Zudem hat sich der Preis vervierfacht. Ich glaube man muss das Kind schon beim Namen nennen. Aber was erwartet man schon von einem Test dessen Seite PROMObricks heißt. Man will sich ja auch zukünftig Rezessionsexemplare sichern. Ganz egal wie schlecht die Idee dahinter immer wieder wird.

    1. PROMOBRICKS bekommt schon seit Jahren keine Rezensionsexemplare mehr von LEGO, auch wegen unserer kritischen Töne gegenüber dem Unternehmen. Trotzdem: das neue Straßensystem hat durchaus seine Fürsprecher und meine Kinder finden es zum Beispiel klasse – und die sind auch die Zielgruppe von LEGO City. Nur mal so.

  25. Äh, Euch sollte schon klar sein, dass 16×16 bei Lego das übliche Raster ist und die Straßen damit auch diesem folgen müssen, wenn sie zu allem passen sollen.

  26. Hierkommt noch eine INternet Meinung nämlich meine.

    Ich habe mir den SkatePark gekauft. Hatte noch nen Gutschein für nen Laden bei dem ich es dann günstiger bekommen habe. 30€ wäre einfach zu viel. Aber 20 Euro fand ich in Ordnung.

    Die neue Straßenplatte finde ich durch ihre Modularität und Flexibilität sehr gelungen. Aber ich habe auch keine Lego Stadt und strebe auch keine an.
    Das die neue Straße höher ist als die bisherigen Grundplatten sind nicht schön. Aber selbst flache Legosteine sind höher als Grundplatten, was mich schon mal beim Bauen gestört hat. Mehr Graue Teile um die Straße flexibler zu gestalten wäre schon praktisch gewesen. Das kreide ich auch Lego an.

    Was ich sonst an dem Set nicht so gelungen finde: Die Palme ist sehr lieblos. Da hätte wirklich etwas anderes hin sollen.
    Damit eine Minifigur aus dem Auto aussteigen kann, muss der Deckel abgehoben werden. Dieser ist aber nicht sehr intuitiv wieder drauf zu setzten.
    Die losen Geländer und Fähnchen. Sind einfach irgendwie dabei. Ganz nett

    Was ich an dem Set toll finde:

    Das Auto sieht sehr schick aus
    Die Getränkedosen sind klasse
    und allgemein finde ich den Skate-Park gut gelungen. Vor allem das Hai-Graffti

    Was ich super finde:
    DEN ROLLSTUHLFAHRER. Es ist einfach so toll von Lego einen Rollstuhlfahrer zu integrieren., der nicht als Passant auf der Straße ist, sondern wirklich den Skatepark nutzt.Ich finde das einfach Klasse.

    (Hier noch ein Kommentar zum HdS. Ich bin noch nicht solange in der Lego Fanbase unterwegs. Bin aber sehr schnell davon abgekommen mir seine Videos anzuschauen. Ich kann viel seiner Kritik nach vollziehen, zum Beispiel die Logistik von Lego. Aber er verbreitet mir zu viel schlechte Laune und ich habe das Gefühl das er sich selbst zu gerne reden hört.
    Und da ich sonst keinen anderen Platz dafür habe: Ein Freund von mir, findet Lego zu teuer und hat mir empfohlen ich sollte BlueBrixx ansehen und ich habe aber beschlossen LEgo treu zu bleiben. Warum? Weil für mich LEgo Spielzeug ist und BlueBrixx Modellbau zu sein scheint. Ich sage auch nicht, dass nicht beides seine Berechtigung hat, aber mein Fokus liegt auf dem Spielzeug.)

  27. Zum glück gibts die „alten“ Straßenplatten bei den Mitbewerbern in manifaltigen Variationen, zu günstigeren Preisen und vor allem auch einzeln zu kaufen.
    Lego gibt sich in letzter Zeit wirklich Mühe mich als Kunden zu vergraulen.

  28. Hui, hier geht es aber ab.

    Zunächst: Egal was der HDS oder sonst irgendwer behauptet: Das alte Straßensystem war nie kompatibel mit Modularbuildings. Wie genau soll das ausgesehen haben? Haus und Bürgersteig auf der einen Baseplate, 7 Noppen mehr Bürgersteig und dann die Straße auf der anderen? Ich denke nicht, Tim.

    Die neuen Straßen sind teurer, sie sind auch hochwertiger und entsprechen mehr dem „Bau-Gedanken“ von Lego. Sie sind ausgesprochen eng was eindeutig ein Nachteil ist – das kann man nicht schönreden weil es nicht schön ist. Das Problem ist vermutlich dass Lego nicht vom 16×16-Muster abweichen wollte. Hier hätte ich es begrüßt wenn statt der 16×16 zwei 16×10-Platten genommen worden wären, die Straße also entlang des Mittelstreifens noch eine Kante gehabt hätte. Haben sie bedauerlicherweise nicht gemacht.
    Bleiben die Kurven. Auch hier gilt: Die alten Kurvenplatten waren nicht vernünftig mit Modularbuildings kombinierbar. Straßenlandschaften sind im Grunde nur mit echten oder T-Kreuzungen machbar. Das ist schade aber jetzt auch kein Beinbruch.

    Alles in Allem wurde ein suboptimales System durch ein (etwas weniger aber weiterhin) suboptimales System ersetzt. Ich mag die neuen Straßen, aber man sollte nicht blind für ihre Macken sein. Ein kompletter Verriss ist aber genauso unangebracht.

    1. > Wie genau soll das ausgesehen haben?
      Haus einfach um die 7 Noppen weiter „nach vorne bauen“ und einen größeren Innenhof haben. Fertig. Dafür benötigt man nicht einmal zusätzliche Steine 🙂

      1. griffinbrickworks

        Wenn ich das Modular Building weiter nach vorne baue, dann steht es doch nicht mehr auf einer, sondern auf zwei Baseplates. Eben auch auf der Straßen-Baseplate. Das ist nicht modular. Wenn jedes Haus einen Minizaun/Vorgarten bekommt, ist das Problem aber auch gelöst

        1. Es ging ja im Originalkommentar primär darum, dass es gar nicht *kompatibel* sei. Dass man die Häuse nicht mehr ganz so einfach Modular wegräumen kann ist natürlich nicht optimal, aber immerhin kann mans machen.
          Alternativ kann man die freien Noppen bei den alten Straßen auch einfach als Parkplätze nutzen.

          Die Idee mit dem Minizaun/Vorgarten ist auch nett.

  29. Habe es mal jetzt getestet- also einen Riesenvorteil habe ich schon gefunden: für Hügeln lässt sich da was machen!
    https://sta.sh/0zzou8xut4r

    zu den alten Straßen: die 32×32 Platten waren ursprünglich für Straßen+ Häuser gedacht, über die Jahre sind aber die Straßen breiter geworden bis kein Platz mehr war für Häuser, nur für Bürgersteig. Vom Hellgrau und grün rüber zu einem trüben Grau, mit hässlichem weißen Druck. Mit der Enstscheidung, Geraden mit Kreuzungen zusammen zu verkaufen, wurden die bereits getötet.
    Ich mochte die nicht, ich weiß alle trauen der nach, aber gibt es zu dass die bereits vollkommen verkommen war.

  30. Meines Erachtens bietet das neue System einige interessante Möglichkeiten und löst ein großes Problem (indem sie unterbaubar sind).

    Leider schafft das System aber mehr(!) neue Probleme, die es vorher nicht gab (das wurde alles bereits von Kommentatoren sehr gut aufgezählt).

    In der Summe muss man dann leider sagen, dass die ganze Sache damit völlig undurchdacht erscheint.

    Hinzufügen würde ich evtl. noch, dass Baseplates (so nervig ich ihre halbe Höhe finde) bisher der schönste, günstigste und beste Weg sind große Legoflächen für kleine Baumeister zu erschaffen. Einige nebeneinander auf nen kleinen Tisch und da geht was. Würde man das mit Steinen machen wollen, wäre dies ungleich aufwendiger und teurer. Und da Lego zuerst bei den meisten Sets die Baseplates rausgeschmissen hat und nun sogar trotz all der Nachteile bei den Straßen, muss ich davon ausgehen, dass sie diese langfristig ganz abschaffen wollen.

    Ich denke auch, dass es brandgefährlich ist den Leuten Konkurrenzprodukte so schmackhaft zu machen (hätte ich eine modulare Stadt und wollte die neuen Straßen, würde ich mir z.B. die zwei Platten hohen Baseplates von anderen Herstellern holen um die Gebäude günstig aufzustocken, damit die Gehsteige wieder höher liegen als die Straße).
    Hat man ein Mal etwas woanders gekauft, fällt ein großer Teil der Hemmschwelle weg und man wird nächstes Mal viel schneller bereit sein dies wieder zu tun.

    Ich bin bisher (bis auf eine Ausnahme) Legopurist. Und eigentlich würde ich das ganz gerne bleiben. ^^

  31. Chynthia Grosser

    Endlich mal Platten, die ich brauchen Kann. Zwar nicht für eine Stadtstaße aber für einen Hangar für meine Raumschiffe. Und die Rampen werden zu Dächern umgebaut. Läuft.

  32. I did some math. It takes around 200 extra pieces to replace the missing road and sidewalk. This brings the total cost of the new roadplates to about three times the previous plates. The cost is insane.

  33. ich werde wohl nie verstehen, wie man sich den preis, die inkompatibilität, die fehlenden kurven und den fakt, dass da teilweise nichtmal autos draufpassen, die bei den sets dabei sind (abschleppwagen) schön reden kann. ich versuche es wirklich, aber ich verstehe es einfach nicht. so egal könnte mir mein geld gar nicht sein.

    1. Du bist nicht allein, keine Sorge! 😉

      Es ist nahezu unerträglich zu sehen, wie groß die Scheuklappen sind, die manche hier aufhaben. Da wird Offensichtliches nicht gesehen oder erkannt, die Realität komplett ausgeblendet und fast schon treudoof das Urteilsvermögen auf ein Minimum reduziert.

      Das geht wahrscheinlich noch genau so lange gut, bis es mit dem Geld fürs Hobby/die Passion endgültig nicht mehr hinhaut. Bis dahin kann Lego aber anscheinend nach Herzenslust zunehmend surreale Preise aufrufen, die demjenigen mit gesundem Menschenverstand den Angstschweiß aus der Haut treiben.

      Ich frage mich nur, wie dreist diese Firma noch werden muss, bis sich die letzten Hardcore-Fans ausgenommen fühlen… Ein Preisaufschlag von (sind wir mal ultra fair) satten 200% für die selbe Straßenfläche reicht anscheinend noch lange nicht aus, um die Legoisten aus der Fassung zu bringen.

  34. Interessant finde ich, dass keiner als Kritikpunkt bei den neuen Straßen sieht, dass diese wie von vielen auch bereits erwähnt ja als Zielpublikum die Kids haben und daher bespielt werden. Für die Zukunft halte ich diese Straßen dann nur wenig tauglich im gebrauchten, bespielten Zustand da die glatten Oberflächen sicherlich gut leiden werden. Wer also ab und an gebraucht Steine kauft wird bei den Straßen wohl verschmerzen müssen, dass diese dann eher im Ausschuss landen. Gebe aber zu, das ist ein eher spezieller Fall 😉

    Was mich auch immer wundert, sind die Aussagen von einer Kompatibilität über Jahrzehnte die zu Bruch geht. Ich habe hier erst vor kurzem die „neuen“ dunkelgrauen Strassenplatten zu Gesicht bekommen (6 Noppen Rand) und an die alten 90er Platten angelegt und von Kompatibilität kann da keine Rede sein. Optisch schon nicht, wegen dem Wechsel der Farben und dann vor allem von der Straßenbreite bzw. der Anzahl der Noppen am Rand der Straße. Ich hab da graue Geraden mit 9 Noppen Rand auf beiden Seiten, die sind sogar schmäler als das neueste System, wenn ich das richtig verstehe. Somit waren Straßensysteme noch nie wirklich 100% kompatibel.

    Prinzipiell finde ich die Idee der neuen Straßen interessant. Der Preis ist aber happig, vor allem wenn man wieder an Spielsets für Kinder denkt. Für 30 Euro der Skatepark, da ist nicht viel zu spielen dabei.

    Naja, mal abwarten, kann mich weder für die alten-neuen dunkelgrauen Straßenplatten, noch für das neue System bisher begeistern. Und wie andere sagten, die ganz alten

  35. Der Beitrag ist zu einseitig und ist durch fehlende Sachverhalte (Nachteile usw.) nicht mehr sachlich.

    Die Schreiber haben schon alle Nachteile mehrfach aufgezählt.

    Für mich sind die Hauptkritikpunkte:
    – Preisvervierfachung geht gar nicht (60236 sind 2 Stück für 10€; neues Set ist 1 Stück für 20 €)
    – Preisgestaltung der neuen City Baureihe ist absurd teuer und selbst bei 40% Rabatt müßte man sie im Regal vergammeln lassen
    – nicht kompatibel zu Modulars und altem Straßensystem

    Ich hoffe es floppt schnell und dieses System wird entweder verbessert (in allen Punkten) oder das alte kommt wieder (gerne auch modifiziert z.B: Sackgasse, Parkplatz, etc.)

  36. Andre Gellert

    Das schlimmste an dem neuem System finde ich, dass es die Fanbase so spaltet.
    Das ist ja fast wie beim Sturm auf das Capitol.
    Da jeder es schreibt/schrieb: HdS schaue ich mir fast gar nicht mehr an, so viel Gelästere und jetzt auch Herziehen über die Fanboys. Respektlos kommt das rüber, überheblich.
    Dieses System: Zu teuer, inkompatibel, aber ich bleibe Purist aus Überzeugung. Die Chinesen kopieren MoCs und die Mydealz User finden das auch noch lustig.
    An Lego hängt nicht nur mein kundliches Herz, sondern auch IP einer Firma. Teils mit guten, teils mit schlechten Ideen. Aber das ist halt so, ich mag auch nicht alles von Nike oder Apple.
    Diese Polarisierung zu lesen macht aber keinen Spaß und das sollte mein Hobby.
    Und schon alleine wegen HdS halte ich extra zu Lego, in dem Vertrauen, dass auch wieder gute Ideen kommen. Und wenn ein paar überteuerte schlechte dabei sind, dann habe ich mal Geld gespart.

    So und jetzt gehe ich mal das 60236 umbauen. Weils so schön war.

  37. Ich frag mich immer noch, warum lego die neuen platten nicht 1 platte + 1 grundplatte hoch gemacht hat statt 2 platten. Dann würden sie überall an alte grundplatten passen. Man hätt nur neue rampen erfinden müssen von der höhe her

  38. The Modularian

    Wer sich mit Landschaften/Strassen und Schienen zu Modular beschäftigt, sollte mal einen Blick auf MILS (l-gauge.org) werfen. Ist zwar teuer, aber flexibel und unter Umständen eine Alternative

  39. Kurzes Feedback aus dem Kinderzimmer, da die Kreuzung bei uns gelandet ist:
    es fehlt eine Ampel sowie ein Fussgängerüberwegschild.
    Die Standard LKW sind zu breit für die Fahrstreifen, Begegnungen sind nur mit Kollisionen möglich.
    60216 kommt nicht zum Einsatzort, da Kreuzung zu eng.

    Das sind alles Dinge, die nichts mit Baseplates, Modulars, und irgendwelchen AFOL Welten zu tun haben. Das kommt von einem knapp Fünfjährigen, der versucht, eine möglichst realistische Stadt nachzubauen.
    Glücklicherweise konnten einige der Defizite mit Hilfe der Grabbelkiste von Papa behoben werden. Aber der Kleine ist schon etwas enttäuscht. Denn er hatte bei der Kreuzung ein vollständiges Set erwartet. Und er versteht nicht, warum seine Autos zu breit sind, dagegen Papas Viernoppen Fahrzeuge passen. Die sind mit Abstand nicht so cool wie die aktuellen Modelle.

    1. Fehldende Teile bei Lego-Service bestellen, kostet nix und da sind die noch ganz gut!

      Wohlgemerkt sind die merklich nicht für die Produktion zuständig, ich hatte mir neue Räder für die Weihnachtslock liefern lassen weil das Gummi vertrocknet war und die Lock schlitterte.
      Ich bekam neue Räder.

      Mit trockenen Gummi. Die auch schlitterten.

      (in der Zwischenzeit kam ein Zug der Konkurrenz an, habe die guten Gummis von denen verwendet!)

      Bei mir hatten die Platten kleinere Kratzer, sah genau so aus wie bei Q-man

      1. Glaube nicht, dass es darum geht das was im Set gefehlt hat. Es sind beim Straßenset die 2 Verkehrstafeln nur jeweils 1x dabei. Also fehlt noch ein Schild für den Fußgängerübergang auf der anderen Seite. Und noch einmal die Geschwindigkeitsbegrenzung ein 2. Mal, oder eine Aufhebung der Begrenzung als 2. Schild wäre fast cooler gewesen.

  40. Am meisten stört mich, dass die neuen Platten viel zu hoch sind: Als hätte jemand zwei Schichten Beton zu viel auf die Straße gekippt. In meiner Erinnerung sind Straßen meistens tiefer als die Bürgersteige und die Grundebene der Häuser…

    Schade, denn grundsätzlich falsch ist so eine Modulbauweise natürlich nicht.

  41. Der Preis killt es für mich. Punkt. Ich würde auch gern probieren aber an dem Preis Niveau der 2021 Preispolitik scheitert es für mich. Auch die City Sets find ich interessant aber auch die sind preislich nun für mich nicht mehr bezahlbar.

  42. Die neuen Straßen haben keinen Fahrradweg mehr. Und das in den heutigen Zeiten wo das Fahrrad als klimaneutrales Fortbewegungsmittel total gehypt wird! Wer hat denn da geschlafen?!

    1. Wieso, ist doch vorhanden einfach noch ein paar kaufen und man hat genügend von den 8*16 Plates(Zebrastreifen) und baut sich modular einfach einen Radweg dazu…..

      Wie gesagt die Grundidee des neuen Systems ist OK, nicht gut aber OK. Mit mehr Ergänzungs set’s, Kurven Ampeln, Radwege, Verbindungsstucke zwischen Alt und neu, usw. Könnte Lego noch was draus machen. Bleibt abzuwarten.

      Jedoch der Preis schießt sie für mich ins absolute Aus.

    2. Bei dem exklusiven Set von Lego ist ein Fahrradweg dabei.

      Ich finde das neue Straßensystem eigentlich auch ganz gut. Allerdings frage ich mich, ob es wirklich so durchdacht ist. Hätte man nicht bedruckte Platten nehmen können? Oder was steckt hinter dem Konzept mitcden bedruckten 2×4 Fliesen.

      Das Kombinieren scheint ja auch nicht wirklich zu gehen, da keine Verbindungsteile beigelegt sind, wieso? Auf dem letzten Bild von Promobricks wird auch kombiniert, aber woher kommen diese gelben Hickelfliesen zum Verbinden?

  43. Wie schon gesagt wir reden von Straßen! Ein Kind kann ohne Probleme einfach den Boden zur Straße erklären, und fühlt sich gut dabei.

    20€ (von mir aus 14 mit Rabatt) ich komme da einfach nicht drauf klar. Dafür bekommt das Kind auch einen Technik Monster Truck. Zwei mal das City Polizei Auto. Oder oder oder. Da muss man nicht einmal zur Konkurrenz!

    Wie gesagt fragt mal eure Kinder ob sie lieber was anderes, auch von Lego, haben wollen.

  44. Mal ne kleine Ergänzung zum Preis – ich habe hier schon von „vervierfachung“ gelesen

    Das halte ich für eine „Übertreibung“ – Selbst eine Verdopplung ist schon fast übertrieben – je nachdem.

    Ich denke mal, dass (derzeit) das Kreuzungsset „das Maß der Dinge“ sein sollte.

    Stellen wir dem das Gerade+T-Kreuzug als (zumindest von mir) meistverwendetes Straßenset gegenüber.

    1. Kriterium Strassenlänge

    wenn ich richtig „zähle“, dann haben wir 4 16×16 neue Platten und 1 8×16 Zebrastreifen – das ergibt gegenüber dem Gerade+T sogar insgesamt 2 Noppen Vorteil (also wenn man den Zebrastreifen als vertikalen Teil des Ts sieht. Damit komme ich mal auf eine grobe Verdopplung des Preises gegenüber dem alten System. (Wäre ich Böswillig, würde ich sagen, dass ich ja die meisten Ts bzw. Kurven ja gar nicht brauche, da ich „amerikanisch“ ein Grid in die Stadt baue, dann käme ich tatsächlich soweit zu sagen, dass das neue System sogar billiger wäre ;))

    2. Kriterium – Zubehör
    In der Vergangenheit gab es ja die tollen X-tra Polys – also 4 Ampeln + Zeugs, 4 Laternen (OK 2 Große – bzw anderer Typ) + Zeugs – sagen wir mal ich brauche „im Schnitt“ 1-2 Polys Pro Strassenpack komme ich auch auf 4-8 Euros (es gab auch Pflanzen, Fahrräder, etc, also einen nette Auswahl, Strassenschilder – gerne auch mit Stickern – wären noch notwendig gewesen). Hier krieg ich sowieso 2 Laternen + 2 Ampeln + Verkehrszeichen + Pflanzen und Platten dazu. Das reduziert in meinen Augen die Verteuerung ganz gewaltig. Zudem ich ja auch noch relativ viele grüne Platten dazubekomme. Wobei ich persönlich die Xtras besser fand. Ja und die Rampen – die sind durchaus auch alternativ zu gebrauchen – wobei ich fast wetten möchte, dass bei Bricklink der Preis dafür schnell verfallen dürfte….

    3. Kriterium – Ausbau zusätzlicher Aufwand
    Bei den alten Strassenplatten hatte ich den genoppten Rand, den ich „nutzen“ „musste“. Ich muss gestehen, dass ich den Rand (2x6x32 Noppen, bei Geraden) gerne dazu nutze um Parkplätze, Kioske, Parkbänke, Food Trucks, Bäume etc aufzustellen – das gibt der „City“ doch eine individuelle Note.
    Grundsätzlich kann ich das jetzt auch. Ich brauche aber wesentlich mehr zusätzliche Steine (Platten) um den Gehsteig (nicht Parkplätze – Vorteil ?) über Strassenniveau anzuheben. Andererseits tu ich mir jetzt „leichter“ zu variieren . schmäler Breiter etc. Und natürlich kann ich die Strassen jetzt besser „unterfüttern“. (Brücken z.b.)

    Fazit – ja die neuen Strassen sind teurer, aber nicht um so viel wie manche sagen. Rein an der Strassenlänge gemessen ist der Preisanstieg am Größten, er reduziert sich aber, je mehr man „anbaut“ – Schlimm wird es wahrscheinlich erst wenn man versucht die alte Strassenbreite zu replizieren 😉 Aber das ist auch mein größter Kritikpunkt am neuen System – die fehlende Breite.

  45. Dann möchte ich einmal meine Meinung dazu abgeben:

    Das klassische Straßensystem auf Baseplates war/ist gut um unkompliziert eine rel. große Fläche zu bedecken. Zudem es früher auch große Sets mit/auf Baseplates gab um direkt anzudocken. Soweit ich mich an füher und meine Kindheit mit den Straßen-Baseplates mit Radweg erinnern kann, waren dort jedoch auch nie extra Teile zum Verbinden bei und graue 2×4 oder 2×2 Plates in der eigenen Sammlung rar.

    Die neuen Straßenplatten sind im Hinblick auf die City Sets etc. auf Plates eine durchaus logische Entwicklung und für Kinder sicherlich ausreichend. Zudem kann ein Kind mit den Teilen mehr variieren.
    Ich stimme dem Kritikpunkt zu das jedoch weitere 2×4 Fliesen in dem Grauton fehlen um mehrere Sets / Straßen zu verbinden und auch für den Normal-Kunden kaum einzeln erhältlich sind. Hier hätten 4 Fliesen in dem Format nicht geschadet.

    Und es wäre für die unterschiedlichen Kunden durchaus sinnvoll gewesen wenn es das bisherige Straßenplattensystem für eine Übergangszeit noch im Handel geben würde. Dann könnte jeder Kunde nach eigenen Bedürfnissen beim Kauf entscheiden (und damit abstimmen).

    Wenn ich mir jedoch die heutige Situation, insbesondere im Bereich der vielfach aufgeführten Modulars anschaue, können die neuen Straßenplatten sogar Sinn machen.
    Es gibt Kunden die stellen die Modulars nebeneinander aufgebaut aufs Regalbrett / Sideboard oder gar in die Vitrine, so wie mittlerweile viele Lego Sets dort landen.
    Denen sind die Straßen überwiegend egal weil eh nicht genutzt.
    Dann gibt es Kunden die eine Straße vor den Modulars etc. haben wollen. Hier gab es bisher nur die Wahl zwischen Straße im Baseplate-Format und somit knapp über 50 cm benötigte Tiefe oder je nach Steine-Ausstattung selbst gebautes (Mauersteine quer gelegt, Plates, Fliesen etc). Jetzt kann man schön eine schmalere Straße davor bauen.
    Oder wie ich die Modulars direkt auf den 48×48 grauen Baseplates aufgebaut, so habe ich einen bereiteren Streifen vor dem Bürgersteig der auch ohne Fliesen etc. schon als einfache Straße dient. Diese Zielgruppe könnte durchaus größer sein als die der reinen FlächenStädtebauer.
    Da ist auch die Lego-Auto und -LKW Breite rel. agel da kaum jemand auf (wenn mittig geteilt) auf beiden Spuren LKW an LKW und somit alles zustellt. Und Kinder haben Autos und LKW eh in der Hand, da kommen zu benötigten Breite noch die für Finger etc. dazu und es werden auch Schlangenlinien gefahren. (nicht nachmachen im echten Straßenverkehr).
    Aber ja, die klassischen 4 Noppen breiten Autos oder bis zu 6 Noppen breiten Fahrzeuge passen auch für mich optisch besser zu/auf diesen Straßen.

    Für die Modularbauer die unbedingt das neue Straßensystem anschließen wollen gibt es ja die Möglichkeit die Baseplate unter diesen gegen eine normale 32×32 große Plate auszutauschen um dann auch die passende Höhe zu haben. Hier stimmt die Kritik das es diese leider nicht von Lego direkt und somit für die Normalkunden nicht im Regal zu kaufen gibt. Leider auch keine Sets mit z.B. 4 x 16×16 Plates. Diese Lücken überlässt man somit der Konkurrenz und wenn ich im Spielwarenhandel (Einzelhändler im VEDES Verband, Müller, real etc.) in die Regale schaue, stehen die 32×32 Plates von anderen Herstellern dort auch schon im Regal, teilweise sogar inmitten der Lego Produkte….
    Hier müsste Lego schneller aufholen und sich besser positionieren.
    Oder zumindest im eigenen Onlineshop besser verfügbar machen ohne das man erst bei S&T suchen muss.

    Wer Lego Stadtbauer mit entsprechender Erfahrung und Ausstattung ist baut sich die Straßen eh im eigenen System schon selbst und bezieht sich hierfür auch die benötigten Teile direkt bei S&T oder anderen Plattformen. Und hätte damit auch weniger Probleme die Modulards etc. auf andere Plates umzustecken.

    Den Preis für das Straßenset finde ich auch rel. hoch, vor allen für ein Produkt das man gerne in den Markt einführen möchte. Hier wäre max 15 Euro besser gewesen, aber vielleicht hat man Rabatte schon mit in die UVP eingepreist…
    Und auch die Preise für die Lego-City-sets mit den neuen Straßenplatten finde ich in der Kombination etwas hoch. Hoffe für die (kleinen) Händler das die EK Konditionen bei diesen Sets etwas besser sind und diese auch bei Rabatten von 20/25/30 Prozent noch einen Euro dran verdienen. Letztendlich wird der Markt in den nächsten 1-2 Jahren zeigen ob das System in der Breite gut ankommt und wo es sich preislich etabliert oder ob es eine Nische für Kinderzimmer-City-Sets sein wird…
    Auch die Verfügbarkeit weiterer Möglichkeiten/Erweiterungen für diese neuen Straßen-Platten werden hierfür entscheidend sein. Kurven vermisse ich persönlich zumindest nicht, konnte schon früher nicht viel damit anfangen da die Fläche im Innenradius zum Bebauen gerade mal für Baum o.ö. reichte und die Fläche am Außenradius mir immer zu groß war und man früher auch nur wenige schräge Gebäude gebaut hat.

    1. Danke für das durchdachte Kommentar. Man kann auch, um die Modulars zu „heben“ und trotzdem bei Lego zu bleiben, die neuen 16×16 Platten der Mosaik-Reihe benutzen. Die sind 3 Platten hoch für den Bürgersteig-Effekt und lassen sich sogar untereinander mit Technik Pins verbinden. Allerdings keine kostengünstige Lösung, da sie 4,67€ pro Stück kosten (Element 6302092).

  46. Ist es tatsächlich so, dass bei den ganzen „road plates included“-Sets zusätzliche graue 2×4-Tiles zum Anbinden an ein Straßensystem fehlen?

  47. Mit den neuem Straßensystem wird die dritte Dimension auch in den Städten eingeführt. In die Höhe bauen ist kein Problem mehr, da selbst große Gebäude stabil auf Plates stehen. In die Tiefe zu bauen ist auch kein Problem mehr, da die Straße unproblematisch angehoben werden können.

    Der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen mehr gesetzt. Selbst auf kleinstem Raum kann man wunderschöne Landschaften gestalten.

  48. Wie sagt man so schön Liebe macht Blind…
    Fakt ist,die alten waren besser. Da konnte man sogar 9noppen autos drauf stellen und mit fahrradweg und dann noch platz für ein Gehweg,wahnsinn…

    Für die leute die das neue system verbreitern wollen…
    Klar,man kauft sich die straßen damit man noch steine dazukauft um es zu vergrössern. grins.

    Und was so ein großer weltkonzern teilweise heut anbietet ist ein witz.

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