Auf der Jahrespressekonferenz in Billund hat die LEGO® Gruppe neben den Finanzergebnissen für das Jahr 2016 auch einige andere interessante Themen präsentiert. So hat sich der dänische Spielwarenhersteller zum Ziel gemacht, bis 2030 nur noch nachhaltige Materialien für seine Produkte einzusetzen. Hierzu wurde im Sommer 2015 eigens das Sustainable Materials Centre gegründet. Bali Padda, CEO der LEGO® Unternehmensgruppe, war zurecht stolz, als er in seinem Vortrag auch die ersten Prototypen von Bausteinen der nächsten Generation zeigen konnte. Prototypen seien ein wichtiger Schritt, dieses Ziel zu erreichen. Insgesamt müsste das Unternehmen mehr als 20 verschiedene Kunststoffe durch nachhaltige Ressourcen ersetzen. Die Baustein-Prototypen auf dem Bild seien beispielsweise aus Weizen hergestellt worden.

So sehen die ersten Bausteine aus nachwachsenden Rohstoffen aus. (Foto: PROMOBRICKS)

Mehr Informationen zu dieser Entwicklung gibt es im neuen Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmensgruppe. Sicherheit, Qualität, Langlebigkeit und Spielspaß seien Eigenschaften, die auch bei den neuen Bausteinen an erster Stelle stehen.

9 KOMMENTARE

  1. Werden die Steine irgendwann schlecht?
    Wenn Weizen verwendet wird, dann steht das Produkt zur Nahrungsmittelproduktion und macht diese teurer.

  2. Ob aber Nahrungsmittel der beste Weg sind wo diese Rohstoffe ja auch knapp sind? Und kann man diese auch bedenkenlos mit Flüssigkeiten in Verbindung bringen? Warum nicht aus Efeu, Löwenzahn oder nem Unkraut das schnell wächst?

  3. Generell ist dieser Ansatz lobenswert. Allerdings werden auch ohne Lego heute bereits zu viele Ackerbauflächen nicht zur Lebensmittelgewinnung genutzt, sondern eben für Alternatives z. B. Biotreibstoff etc.. Aber das wird jetzt zu politisch.

  4. Ich bin dagegen! Die Qualität der Lego Steine ist sehr gut. Dadurch befürchte ich einen Einbruch des Qualitätstandards. Lego Steine könnten nicht mehr dauerhaft qualitativ hochwertig sein und vielleicht mit der Zeit leichter austrocknen und brechen. Ergo: ältere, wertvollere Sets würden an Wert verlieren. Sets würden spröde werden – ein „lebenslange“ aufbewahrtes Set könnte gar in der Vitrine zerbröseln.
    Was fehlt jetzt noch? Biologisch abbaubare Steine? Das würde Lego freuen weil man gezwungen wäre immer neues Lego zu kaufen, da die alten Sets von Motten zerfressen oder zerfallen wären…
    Chemie ist Chemie und ich liebe sie! Es gibt genug andere Geschäftsfelder in denen man sowas nutzen könnte…

    • Genau deiner Meinung, wegen den paar tausend oder zehntausend Tonnen ABS die die jedes Jahr verbrauchen, verändert sich sowieso nicht, Lego ist ja nicht viel an Materialmenge. Das ist nur ein winziger Tropfen auf den heißen Stein, im Vergleich was in anderen Bereichen (Raweg Plastikabfall, Automobilbranche….) anfällt.
      Das ist einfach nur lächerlich. warum soll die Qualität der bislang perfekten Produkte abnehmen wegen dem bisschen Erdöl das die verbrauchen.

      Löst bei mir nur Kopfschütteln aus.

  5. Ökologischer ist es das dreckige Erdöl in Legosteinen zu binden.
    Nicht Ackerflächen überdüngen und zweckentfremden, sowas nenne ich umweltschädlich!

    Aber ich befürchte Lord Business wird obsiegen 🙁

    Unikitty hat uns gewarnt!
    Business, Business, Business, Numbers … is this working?

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