Fällt beim Spielen auseinander: LEGO Technic 42138 Ford Mustang Shelby GT 500 im Review

Nach dem 42137 Porsche stelle ich euch heute den LEGO Technic 42138 Ford Mustang Shelby GT 500 im Review vor. Das Set besteht aus 544 Teilen und hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 49,99 Euro. LEGO empfiehlt das Set für Kinder ab 9 Jahren. Nachdem ich den meiner Meinung nach maximal überteuerten Porsche gebaut hatte, habe ich alle Hoffnungen in dieses Modell hier gesetzt. Ich dachte mir, wenigstens einer der 50€-Pullbacks muss unterm Strich ein gutes Set sein – und viel schlimmer als der Porsche könnte es ja nicht mehr werden. Ich muss zugeben, dass ich mich diesbezüglich leider geirrt habe.

Verpackung und Anleitung

Das Packungsdesign des 42138 Ford Shelby ist dem des 42137 Porsche relativ ähnlich und auch hier wird wieder auf die AR Technic App verwiesen. Auf der Rückseite findet man neben einem kleinen Bild des originalen Vorbilds noch eine kurze Erklärung zur Rückziehfunktion. Leider muss auch der Ford ohne B-Modell auskommen, was für mich den ersten Kritikpunkt darstellt.

Die Anleitung ist wie alle LEGO-Anleitungen einfach und verständlich aufgebaut, wozu auch der bekannte Fortschrittsbalken am unteren Seitenrand beitragen soll. Meiner Meinung nach würde er bei einem Set mit einigen tausend Teilen und mehreren Bauanleitungen deutlich mehr Sinn machen als hier, aber wenn er Einsteigern dafür den Aufbau etwas erleichtert, hat er natürlich auch seine Daseinsberechtigung.

Leider hat sich auf Seite 59 ein kleiner Baufehler eingeschlichen. Im 85. Bauschritt werden vier 1×2 Liftarme in lime green verlangt, aber nur zwei eingebaut. Da in den nächsten beiden Bauschritten jeweils zwei weitere dieser Technic-Elemente gebraucht werden und beim Aufbau zu diesem Zeitpunkt nur noch sechs Stück in der ersten Tüte vorhanden sind, kann hier schnell der Eindruck entstehen, dass Teile fehlen. Lasst euch davon nicht verwirren, man braucht bei Bauschritt 85 tatsächlich nur zwei dieser 1×2 Liftarme.

Im hinteren Bereich der Bauanleitung des 42138 Ford Shelby findet man neben einer Teileliste noch eine Übersichtsseite zur AR Technic App (Diese Seite hat allerdings rein gar nichts mit der App zu tun, doch dazu gleich mehr!) sowie einen Vergleich mit dem richtigen Ford Shelby. Meiner Meinung nach hat LEGO die Proportionen des Ford wesentlich besser getroffen als die des Porsche. Trotzdem gibt es bei der Optik eine massive Einschränkung, die mir leider das komplette Set zerstört: die Sticker(qualität)! 

Die Optik und das Problem der Farbabweichungen

In der Anleitung und auf den Bildern, die auf der Verpackung abgedruckt sind, gefällt mir die Optik des 42138 Ford Shelby wirklich gut. Nachdem ihr das Modell aufgebaut habt, macht bitte nicht denselben Fehler wie ich und bringt die Aufkleber NICHT an! Grundsätzlich habe ich bei kleineren Spielsets nichts gegen Sticker, aber hier ruinieren sie meiner Meinung nach die ansonsten echt gelungene Optik des 42138 Ford Shelby!

Leider schafft es LEGO nicht, die Farbe der Sticker der Farbe der Teile anzupassen und das Ergebnis sieht meiner Meinung nach einfach furchtbar aus! Auf den nachfolgenden Bildern seht ihr, dass vor allem die Front, das Dach und die beiden Türen betroffen sind. Der Farbunterschied ist wirklich gewaltig – und zwar so gewaltig, dass er sogar den Farbunterschied zwischen den normalen lime green Teilen und den aus dem 42115 Lamborghini Sian bekannten „lime green“ Pins in den Schatten stellt …

Die gute Nachricht: Glücklicherweise können die Sticker, die auf schwarze Elemente geklebt werden sollen, ohne Einschränkungen angebracht werden. Hier sehe ich nämlich keine Farbunterschiede. Insgesamt bin ich von der Qualität der Aufkleber aber massiv enttäuscht. Die Bilder, die auf der Verpackung und in der Anleitung abgedruckt sind, zeigen das Modell zwar mit angebrachten Aufklebern, allerdings wurden diese definitiv digital nachbearbeitet, anders kann ich mir den Unterschied zwischen den offiziellen Produktbildern und dem fertigen Set nicht erklären. 

Bei einem kurzen Blick auf meine LEGO-Sammlung fiel mir außerdem auf, dass es früher schon Sticker in lime green gab, diese allerdings eine deutlich bessere Qualität hatten. Hier seht ihr das beklebte Dach des Ford, verglichen mit dem ebenfalls beklebten Boot aus dem City-Set mit der Nummer 60254. In meinen Augen ist diese qualitative Verschlechterung einfach peinlich, vor allem, weil man das unschöne Endergebnis anhand der Bilder auf der Verpackung nie erwarten würde! Als Endkunde tappt man hier direkt in eine Photoshop-Falle.

Funktionen

Wie der Porsche verfügt auch der 42138 Ford Shelby über zwei Rückziehmotoren und den interessanten Stopper-Mechanismus. Neu ist hierbei, dass der Hebel, der den Mechanismus auslöst, auch entfernt werden kann. Leider kann es beim Umbau des hinteren Fahrzeugbereichs passieren, dass man die Rücklichter und den kompletten Heckspoilder unter die Begrenzung aus 1×2 Liftarmen schiebt. Dieses Problem versinnbildlicht den zweiten großen Nachteil des 42138 Ford Shelby: Für ein Pullback-Spielzeugauto ist es einfach nicht robust genug! Technic-Rückziehautos sind dazu gemacht, um auch mal problemlos gegen ein Hindernis fahren zu können. Bei mir im Test fiel allerdings bei jedem zweiten Crash eines der beiden Lichter an der Front raus.

Obwohl die Front interessant gebaut ist, zum Spielen ist sie nicht gedacht. Der komplette schwarze Mittelteil mit dem „GT 500“-Sticker sitzt nur auf einer kleinen Achse und würde beim Umdrehen des Fahrzeugs einfach herausfallen (!), wenn er nicht durch die darüberliegenden Panele begrenzt wird. 

Im Gegensatz zum Porsche verfügt der 42138 Ford Shelby noch über ein weiteres Feature, die Motorhaube lässt sich aufklappen. Darunter verbirgt sich allerdings kein mitlaufender Motor, sondern einfach nichts – man kann direkt durchschauen. Ein weiterer, trauriger Höhepunkt: Obwohl die Türen mit Türgriffen ausgestattet sind, lassen sie sich nicht öffnen. Wozu verbaut man Türgriffe, die die Erwartung schaffen, dass man die Türen aufklappen kann, wenn dies zum Schluss gar nicht möglich ist? 

Die App

Im Review des 42137 Porsche bin ich bereits genauer auf die App eingegangen. Im Grunde scannt ihr eine beliebige Fläche, auf die die App dann eine virtuelle Rennstrecke platziert. Das funktioniert allerdings nur, wenn ihr das Smartphone währenddessen auf ein Stativ stellt, denn sobald ihr euch zum Boden bückt, um das Fahrzeug zu platzieren oder neu auszurichten, verliert die App den Kontakt mit der gescannten Fläche und ihr müsst das Ganze nochmal von vorne beginnen. Grundsätzlich finde ich die Idee einer virtuellen Rennstrecke mit Aufgaben, die man erfüllen muss, nicht schlecht – die Umsetzung ist aktuell aber mangelhaft.

Fazit

Ich habe es schon im Video-Review gesagt und ich wiederhole es auch hier nochmal: Ich weiß nicht, was dieses Modell sein soll. Ich glaube sogar, nicht einmal LEGO weiß das so genau. Denn als Vitrinenmodell kann man es mit angebrachten Aufklebern sicher nicht verwenden. Ein typisches 50-Euro-Lizenz-Set wie der McLaren ist es jedoch auch nicht, schließlich fehlen dafür die Basisfeatures wie eine Lenkung oder ein mitlaufender Motor (oder aufklappbare Türen). Zum Spielen eignet es sich ebenfalls nicht, da es währenddessen sogar teilweise auseinander fällt. Als Spielmodell eignet sich der Porsche wegen seiner robusten Bauweise deutlich besser!

Natürlich sollte jeder, der sich für das Set interessiert, selbst entscheiden, ob er oder sie dafür Geld ausgeben möchte. Ich persönlich kann den 42138 Ford Shelby jedenfalls nicht weiterempfehlen! Ein Pflichtmodell dürfte das Set nur für die Besitzer des 42098 Autotransporters werden. Beachtet, dass das wie immer alles nur meine persönliche Meinung. Seid also nicht enttäuscht, wenn das Modell bei mir wesentlich schlechter wegkommt als bei euch, gerne könnt ihr mir eure Gedanken zum Set in den Kommentaren mitteilen.

32 Kommentare zu „Fällt beim Spielen auseinander: LEGO Technic 42138 Ford Mustang Shelby GT 500 im Review“

  1. Ich habe das Set soeben von meiner Liste gestrichen. Da spare ich das Geld lieber für andere Sets. Für mich ist tatsächlich jetzt die BMW interessant geworden, da der Steindrucker Prints für das Set angekündigt hat. Der Preis dürfte sich aber gewaschen haben.

  2. Ich finde das Modell von der Optik her das bisher ansprechendste in dieser Serie. Dennoch ist es weit vom Original entfernt und es ist ein Armutszeugnis, dass man die Heckscheibe mit Stickern andeutet. Meiner Meinung nach sollte man ein Modell nicht auf den Markt bringen, wenn man es (in diesem Maßstab) nicht originalgetreu (nach)bauen kann. Das meine ich nicht als Vorwurf an die Technic-Designer, ganz bestimmt geht es nicht besser. Ein generisches Automodell ohne Orientierung an einem real existierenden Fahrzeug und ohne Lizenz für 35€ bis 40€ Listenpreis wäre ein sicher ein tolles Set für Kinder geworden. Aber so ist es nichts Halbes und nichts Ganzes.
    Lizenzsets sollten der Creator Expert Reihe und den 1:8 Modellen vorbehalten bleiben. Da machen die Designer in der Regel einen sehr guten Job.

  3. Thema Robustheit: Mir fällt in letzter Zeit häufiger auf, dass Konstruktionen verwendet werden die in Theorie (am Computer) funktionieren, in der Realität aber aufgrund Schwerkraft oder Steinequalität nicht funktionieren. Letzteres ist zwar eigentlich mehr ein Thema von anderen Herstellern, beobachte ich aber auch zunehmend bei Lego. Keine Ahnung ob es minderwertigerem Kunststoff oder mehr unterschiedlichen Fabriken liegt, aber alte Steine funktionieren teilweise besser als neuere.

    Thema Sticker: Hier liegen die Probleme ähnlich. Nimmt man nur Steine aus einer Quelle, kann man die Drucke leichter darauf anpassen. Das kostet natürlich Zeit und Geld. Mit einer verteilten Produktion und Kostensparmassnahmen wird das natürlich schwieriger. Das bedeutet aber nicht, dass man keine Sticker herstellen könnte die den Farbton treffen würden. Man gibt sich diesem Fall halt mit einem schlechteren Ergebnis zufrieden und passt im Zweifel lieber die Produktbilder an.

    Das einzige Technikset das ich mir in den letzten 2 Jahren gekauft habe war der Abschlepper. Alle anderen Sets haben mich nicht überzeugt, da man wohl schon beim Design nicht wusste was die Sets am Ende eigentlich darstellen sollen (Technik, Display, Spielset, …).

    1. Naja, bei DER Farbabweichung hatte man aber nicht einfach Steine aus der falschen Charge. Es gibt zwar bei Lime einige Elemente, die daneben gehen, aber zum einen viel weniger und zum anderen dann mit zu viel Gelb-Anteil. Die Sticker hier sind eher das Gegenteil und sehen aus, als ob man eigentlich Bright Green vor hatte. Zudem: Man hat ja schon Sticker für Lime hinbekommen (42080, 42103).

      Bezüglich besserer Klemmkraft „alter“ Steine, wäre die Frage wie du „alt“ definierst – bei dem, was ich aus den 1990ern gebraucht kaufe, schwankt auch ohne dass die Steine ersichtlich oft gebraucht wurden die Klemmkraft teilweise zwischen „bitte nicht pusten“ (erst neulich bei einem 6541, den ich zunächst für irgendwo gebrochen gehalten hab) und „Pin 4459 wird neidisch“ (die ursprünglichen schwarzen Pins aus den 1980ern… Kannst die Titanic dran hochheben…).

      Was wacklige oder nicht wacklige Bautechniken angeht, sind wir von den heutigen Technic-Sets sowieso verwöhnt: Als man noch mit Technic-Bricks gearbeitet hat, war es keine Seltenheit, wenn sich die Sets selbst „gesprengt“ haben, weil die Mechanik (viel) mehr Kraft entwickelt hat, als die Klemmkraft der Teile vertragen hat.

        1. Ich befürchte, dass durchsichtige Aufkleber dafür wesentlich empfindlicher wären – weil jede kleinste Verschmutzung an der Rückseite (schon Fingerabdrücke) hinterher sichtbar sind.

          Das ist halt der Haken, den in dem ganzen Gebrüll viele vergessen: Jede Lösung hat ihre Nachteile.
          Auch alles zu bedrucken würde in diesem Fall zu Unmengen von Teilen führen, die jeweils in nur einem einzigen Set vorkommen. Eigenbauten wären so deutlich erschwert (auch weil es viele Teile kaum ohne Aufdruck gäbe) und unvollständige Sets zu komplettieren fast unmöglich.

  4. Sparen, sparen, sparen. Außer natürlich beim Preis für die Endkunden.

    Ich glaube, dass LEGO einfach mal wieder ordentlich auf die Fresse fallen muss (man verzeihe diesen Ausdruck). Mit Ausnahme der sündhaften teuren, in immer kürzeren Abständen auf den Markt geworfenen 18er-Sets (die auch ihre Mängel haben, z.B. die unzähligen verbauten Farben) gibt LEGO nur noch eine traurige Figur ab. City ist fast komplett ruiniert und das hier… unabhängig von der krassen Farbabweichung: Die Heckscheibe als Sticker ist so derbe hässlich…meine Güte. Überhaupt: Da ohnehin jedes Detail, das an das Original erinnert, per Sticker angebracht wird, könnte man auf den ganzen Lizenzschmonz auch verzichten. Das ging früher auch. Dann könnte LEGO mehr Geld in die Produktentwicklung stecken, so dass dann hier auch ein robustes Auto rauskommt. Schlimm.

  5. Clickbait at its best. Nice…

    Er fällt auseinander, oh wait ein Licht fällt ab wenn es gegen ein Hindernis fährt…
    Wo steht denn das Pullbackautos dafür gedacht sind? 🙂

    Spannende Thesen hier…

    Bei den Stickern bin ich 100% dacor, das geht gar net.

    1. Hi Herbert!
      Da Pullbacks für Kinder zum Spielen gedacht sind, sollten sie schon robust sein und einen Crash aushalten. Stabilität war für mich eigentlich auch immer ein Synonym für „Technic“. Ja, Kinder müssen das Fahrzeug nicht gegen die Wand crashen lassen, sondern können auch Rennen fahren oder mit dem Autotransporter spielen. Aber das Teil wird dank der beiden Rückziehmotoren sehr schnell und die wenigsten haben ein 50 m2 Wohnzimmer zur Verfügung, wo das Auto ganz entspannt ausrollen kann. Bei mir im Test fiel immerhin „nur“ wahlweise das linke oder rechte Licht raus. Andere hatten beide Lichter zugleich und das Heck in der Hand – nach einem einzigen Crash.

      PS: Clickbait bedeutet, dass ein Titel oder Titelbild NICHT den Inhalt eines Beitrags wiedergibt. Ich denke, ich habe im Review oft genug von der Instabilität der Front und meinen Erfahrungen nach dem Bespielen des Sets geschrieben.

      1. Ich nutze Technic(Bricks/Plates/Elemente) für meine Smartphone/Tabletständer und zwar, weil sie stabiler sind als reine Studelemente. Daher gehe ich mit Luca mit: Technic ist ein Synonym für stabil.

      2. Nichts für Ungut, aber Anbauten gehen immer ab. Früher(tm) war eigentlich alles bis auf den Rahmen nur mit Noppen angesteckt.
        Ich frage mich auch ehrlich wie das Heck abfallen kann, wenn das Heck ja gar nicht dran ist, wenn der Hebel eingebaut wird. 😉

        1. Das ist bei einem normalen Modell ok, aber ich stimme Luca zu, dass Pullbacks etwas aushalten müssen. Ich habe ein paar von den 20€-Varianten. Sehr robust.
          Mir erschließt sich der Sinn der 50€-Reihe auch nicht.

  6. Danke für das ehrliche Review! Ich möchte noch einmal auf die VR-Thematik eingehen: Ich glaube, dass die VR-Thematik für Lego an sich ein großes Potential hätte, wenn man denn endlich mal irgendwie den Lego-Gedanken einbauen würde (die Umbaubarkeit und den Einbau anderer Teile/Sets). Ich verstehe absolut nicht, warum Lego das nicht macht: Wie würde es denn ein Kind motivieren (auch neue Sets zu kaufen!) wenn man für seine VR-Rennstrecke (oder auch Hidden-Side-Location) andere Sets und eigene Bauwerke einscannen könnte und dann das Rennauto durch die aufgepimpte eigene VR-Stadt fahren würde? Wie würde es das Kind motivieren, wenn man nach der ersten VR-Fahrt des nach Anleitung aufgebauten Modells es selber umbauen könnte und dann in der VR-App ein Rennen gegen das Original-Modell fahren könnte? Es gibt wirklich so viel Potential wie eine VR-App mit LEGO sinnvoll und motivierend umgesetzt werden könnte (und natürlich ist das technisch auch alles möglich!) und Lego macht damit einfach nichts! Die bisher präsentierten Apps könnten eins zu eins genauso auch bei Playmobil oder Barbie funktionieren und dann kranken diese Apps auch noch, wenn man das Bild kurz verändert: Das wirkt unterm Strich einfach immer lieblos, gedankenlos und schlichtweg billig, ein Milliardenkonzern wie Lego müsste hier doch mehr können….

    1. Hallo Frank!
      Da stimme ich dir absolut zu! Andere Modelle aus anderen Themenwelten einbinden zu können, wäre wirklich eine klasse Funktion! Dann bräuchte man auch nur eine einzige App, beispielsweise mit dem Namen „LEGO AR“. Interessant wäre es auch, wenn man damit bei Modulars z.B. den Innenraum oder bei Technic-Sets das Getriebe sehen kann, ohne die Sets teilzerlegen zu müssen. Das wäre eine super Ergänzung zum LEGO System, die auch wirklich Sinn macht. Obwohl ich die Technic AR App vom Grundsatz her nicht schlecht finde – eine virtuelle Rennstrecke mit verschieden Aufgaben, die man erledigen muss, hätte auch seine Vorteile – die aktuelle Umsetzung ist mMn allerdings einfach mangelhaft. Ich hoffe zumindest, dass ein Update die vielen Probleme, wie den Kontaktverlust der gescannten Fläche nach einer kurzen Bewegung des Smartphones, lösen wird.

  7. Es ist mittlerweile echt lächerlich was Lego teilweise für einen Schrott auf den Markt bringt, und das zu Wucherpreisen. Dass Lego sich als Premiummarke verkauft und die Preise entsprechend gestaltet ist ja in Ordnung, wenn die Qualität eben stimmt. Und das tut sie nicht. Die Sticker müssten alles Drucke sein oder zumindest farblich passend, es kann doch nicht sein dass der Farbunterschied in Billund keinem auffällt. Im Gegenzug dazu hat man z.B. Cobi, die meiner Meinung nach aktuell die hochwertigsten Klemmbausteinprodukte anbieten. 100% Drucke, 100% in der EU hergestellt, keine Farbabweichungen, trotzdem keine Wucherpreise. Cobi ist auch kein Hersteller der MOCs klaut, oder z.B. nen Mercedes ohne Lizenz rausbringt. Günstig ist Cobi auch nicht, aber dafür ist die Qualität auch angemessen. Gibt natürlich auch noch viele weitere wie z.B. Sembo, deren Boxen für 5€ Sets sind hochwertiger als die für Legos 800€ UCS Sets, außerdem bekommt man da auch sowas wie z.B. nen riesen Haufen Metallic- und Chrometeile in nem 25€ Set, bei der Lego Harley für 90€ war das nicht im Budget.

  8. Der auf Schleichen geskillte Magier mit Streitaxt 😉
    Mich erinnert das ein wenig an die Pullback-Modellautos von früher(tm), wo man auf den Lack geachtet hat 😀
    Wären die 10-15€ günstiger, würden die schon laufen, glaube ich. Das Konzept an sich halte ich nicht für falsch.

  9. Die Packung zeigt doch bestimmt ein Vorserienmodell und da werden wohl auch die Aufkleber in geringer Menge vermutlich in Dänemark gedruckt worden sein. Was dann woanders herkam hat wohl niemand mehr zusammen mit dem Modell angeschaut, vielleicht wird da später auch noch nachgebessert.

    1. Hi Dirk!
      Ja, die sind hier auch verbaut. Im Abschnitt „Die Optik und das Problem der Farbabweichungen“ findest du auf dem letzten Bild der Galerie eine Nahaufnahme der Front. Da sind sowohl die Sticker als auch einer dieser Pins gut zu sehen. Meiner Einschätzung nach sind sie hier beim Ford farblich schon näher dran an den restlichen Teilen als noch im Sian. Allerdings ist der Unterschied immer noch sichtbar. Die Farbabweichungen bei den Stickern sind jedoch noch um einiges größer.

    2. 100%ig wird das sowieso nie passen, weil das Teil aus einem anderen Material gefertigt ist und dieses schwach auf UV-Licht reagiert. Es kommt also auf die Lichtverhältnisse an, ob man einen Unterschied sieht oder nicht.

      Von den Teilen sind jede Menge (16 Stück) verbaut, der Unterschied ist allerdings (außer unter starkem UV-Licht) nicht ansatzweise mit den Stickern zu vergleichen.

  10. Uff, das mit den Stickern ist bitter. Als Mustang-Fan wars eigentlich ein Pflichtkauf und ich bin gerade sehr froh, dass ich es nicht am ersten Tag kaufte.

  11. Auf meinen Autotransporter stelle ich am besten die Creator Expert Fahrzeuge. Optisch finde ich den Ford Shelby gelungen. Sicherlich viel, viel besser als der „Corvette“. Aber der Preis, ja… Für die Hälfte vielleicht.

  12. Fangt doch jetzt bitte nicht auch noch mit solch reißerischen Überschriften an. Gibt es ja auf anderen Kanälen mehr als genug.

  13. Danke für dein Review. Vor allem das auseinander fallen wird immer schlimmer. Mein Nachwuchs ist 6 Jahre alt, der hat mittlerweile keine Lust mehr auf Lego (weder Duplo noch die normalen Steine) weil es nur noch zum hinstellen taugt. Seine mobile Polizeizentrale, Drehleiter, Maismäher etc.. sind zum spielen absolut ungeeignet weil die Steine teilweise nach 4 Wochen nicht mehr halten. Der absolute Knaller ist der Koenigsegg aus der Speed Serie (Lego Nr. 76900) der fällt schon beim schnellen Fahren auseinander ohne das er irgendwo gegen fährt. Lego sollte sich vll mal wieder auf die Kinder und nicht auf die Sammler konzentrieren.

    1. Bei City stimme ich zu, da sollten die Modelle stabil sein. Speed Champions sind allerdings eher für ältere Kinder gedacht (viele sind 8+), wenn nicht sogar für Erwachsene. Da finde ich es okay, wenn die Bautechniken etwas filigraner sind um einige Details darstellen zu können. Das ist eben die Natur des Themas.

  14. Mir kommt es gerade so vor, als ob es gestern war, da haben sich Modellbauer beschwert, dass bei Ihrem Buggy (6S um die 3,5 kg) , wen er mit 100 gegen die Wand kracht der Querlenker bricht, das kann doch nicht war sein und das bei einem 500-Euro-Modell ……..
    Ich denke aber meinen Kindern würde das gefallen, die haben u. a. ein Batmobil , da ist das Feature das die Motorhaube beim Crash abfällt. Alle mal ein wenig locker bleiben – es sind KLEMMBAUSTEINE.
    Zum Preis, wir steuern auf die nächste Währungsunion zu, für alle die das noch nicht erlebt haben, der Geldwert wird halbiert, das ist aber ein anderes Thema.

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