„Wie definiert man eine Ikone neu? Man stellt sie auf
den Prüfstand. Man ermittelt, was sie ausmacht. Man geht
„Above and Beyond“. Man fängt ihr Wesen ein. Und dann erfindet
man sie neu. Ohne Kompromisse bei der Planung, Entwicklung
und Konstruktion. Bis man ein Fahrzeug erschaffen hat, das in
jeder Hinsicht beeindruckt. Ein Fahrzeug, das nicht nur optisch,
sondern auch durch kraftvolle Präsenz und ausgeprägte
Robustheit überzeugt. Der Land Rover Defender wurde
für große Leistungen geschaffen. Mit weniger geben wir uns
nicht zufrieden.“ (Quelle: Land Rover)

 

Seit der Geburtsstunde des ersten Land Rovers 1947 ist viel Zeit vergangen. Bis 2016 wurde das markante, kastige Modell über zwei Millionen mal gebaut und blieb dabei immer seiner Linie treu. Jetzt, nur drei Jahre nach Ende der Produktion des „alten“ Defenders (der auch erst seit 1990 den Beinamen Defender trägt), präsentierte Land Rover auf der IAA 2019 in Frankfurt a.M. den Nachfolger – moderne Technik gepaart mit modernem Design für alte Stärke.

Lego Technic 42110 Land Rover Defender 001
Copyright: Land Rover

Passend zum neuen Defender ergab sich eine Kooperation mit unserem beliebten dänischen Spielwarenhersteller, der zum 01. Oktober 2019 ein kleines, passendes LEGO Technic Modell in die Stores bzw. seinen Online-Shop gebracht hat. Für die großen und kleinen Abenteurer bildet der aus 2.573 Teilen bestehende LEGO Technic Land Rover Defender jede „technische Komponente haargenau ab“, so beschreibt es Land Rover auf seiner Facebookseite. Bevor es nun mit dem eigentlichen Review losgeht, noch einmal kurz die Eckdaten zu dem Set:

  • Set-Nummer: 42110
  • Thema: Technic
  • Bezeichnung: Land Rover Defender
  • Teilezahl: 2.573
  • Motorisierung: Nein
  • Erscheinungsjahr: 2019
  • Empfohlenes Alter: 11+
  • UVP: 179,99 Euro
  • Preis pro Teil: 6,99 Cent
Lego Technic 42110 Land Rover Defender 002
Copyright: Land Rover

Die Verpackung

Die Verpackung wirkt auf den ersten Blick riesig – auf den zweiten Blick aber dann doch sehr dünn. Dafür wurde das Volumen der 58 x 48 x 8,5 cm großen Box optimal genutzt und nicht wie üblich „viel Luft verpackt“.

Das Modell des Land Rover Defenders wurde auf der Front der Box sehr steinig in Szene gesetzt – eben so, wie sich der Ur-Defender am wohlsten gefühlt hat. Auch die Maße des fertigen LEGO Sets sind bereits angegeben und belaufen sich auf 42,8 cm in der Länge und 22,7 cm in der Höhe. Die Breite beträgt, gemessen an den Außenspiegeln, ca. 21 cm.

Die Rückseite zeigt passender Weise die Rückseite des Fahrzeugs – der übrige Platz wurde nicht etwa für ein B-Modell genutzt, sondern mit Bildchen der zahlreichen Funktionen ausgeschmückt.

Der Inhalt & die Bauanleitung

Wie schon erwähnt, wurde der Platz diesmal sinnvoll genutzt, und man blickt nicht erst 20 cm ins Leere bevor am Ende des Kartons die knisternden Plastikbeutel erspäht werden können. So ist auch diesem Set eine extra weiße Umbox integriert, die wie bei allen Großsets mittlerweile als Schutz dient, damit die Box nicht ausbeult.

Interessanter Weise liegen die Tütengruppen zwei und drei offen in der Box, zusätzlich die fünf sommerlichen Pneus. In der zusätzlichen weißen Schachtel befinden sich die Tütengruppen eins und vier plus ein unnummerierter Beutel mit den Felgen und neuen Kotflügelelementen.

Ebenso im Karton enthalten ist natürlich der passende Anleitungswälzer. Knapp 500 Seiten muss man durchblättern, bis der 860. und damit letzte Bauschritt absolviert ist. Das entspricht also großzügige 3,2 Teile pro Bauabschnitt. Man merkt, es darf fast mehr geblättert als gebaut werden.

Nun könnte man denken, oder hoffen, dass LEGO dem neuen Land Rover Defender – ähnlich wie bei LEGO Ideas oder Architecture Sets – die ersten Seiten für das Automobil widmet und das britische Produkt mit seiner einzigartigen Monocoque-Architektur oder die glorreiche Historie näher beleuchtet – aber weit gefehlt! Man erfährt nur, wie man eine Kreuzstange auf das 1:1 Abbild während des Bauens legt und dass es die Bauanleitung auch als digitale Variante gibt. Anschließend beginnt schon die Tütengruppierung und der Bauspaß kann beginnen.

Als wäre das Bauen nicht schon einfach genug, hat sich LEGO gedacht, man müsse den armen Erstbesitzer eines LEGO Sets noch mal digital unterstützen – es ist sonst wirklich zu schwer! Mit viel Schmunzeln habe ich diesen QR-Code inmitten der Bauanleitung entdeckt und natürlich sofort gescannt. Es erscheint ein kurzes Video, welches zeigt, wie die zwei Hälften korrekt zusammengeführt werden.

Was bleibt zu guter Letzt?! Ein Aufkleberbogen samt 40 Stickern, die teilweise komplett über die schmale Fläche von 15er Liftarmen geklebt werden dürfen. Wie man aber sieht, war ich fleißig und meine Pinzette im Dauereinsatz. Auch die restlichen Kleinteile sind die üblichen Verdächtigen. Und um es Vorweg zu nehmen – es gibt in diesem Set keinerlei Prints! Nicht ein Land Rover Logo ist gedruckt! Alles was ihr am Modell seht sind (leider) Sticker!

Der Aufbau & das Modell

Wir starten mit den ersten beiden Tütengruppen. Diese beschäftigen sich zuerst mit dem Bau der Hinterachse samt Getriebe und der Vorderachse mit dem klackernden 6-Zylinder Reihenmotor. Dieser ist bereits aus einigen anderen Technic-Modellen bekannt, und wird nun immer mehr verwendet, anstatt der klassischen Zylinderkolben. Auf Grund dieser Motorvariante wissen wir aber, dass sich LEGO für das 400 PS starke Vorbild entschieden hat. Das (nur) 4-Gang Automatik-Getriebe mit zwei Übersetzungsverhältnissen über der Hinterachse beschreibt LEGO als sein ausgefeiltestes LEGO Technic Getriebe. Die Lage wurde bewusst gewählt, aber dazu später mehr.

Was bei einem Offroader natürlich nicht fehlen darf – eine Seilwinde! Beim original Modell gibt es diese elektrische Winde mit Fernsteuerung und einer maximalen Zugkraft von über 4.500 kg und einer Reichweite von 45 Metern als optionales Zubehör – immerhin hat LEGO dem Set eine manuelle Seilwinde spendiert. Die Zugkraft habe ich nicht getestet, aber ich glaube beim Ziehen des neuen LEGO Star Wars Imperial Star Destroyer (75252) Paketes könnte die Technik versagen. Wie dem auch sei, mit Hilfe des roten Kugel-Knaufs wird eine Sperre gelöst, so dass das Seil ausgerollt werden kann – am schwarzen Zahnrad kann es wieder zurück gekurbelt werden.

Löblich ist die jeweilige Doppelfederung an jeder Radaufhängung. An der Vorderachse ist je eine rote (hart) und graue (weich) Feder verbaut, hinten dagegen jeweils zwei rote Federn. Bei der Radaufnahme wurde dagegen das alte System verbaut, nicht das neu entwickelte Planetengetriebe, welches im LEGO Technic 4×4 X-treme Off-Roader (42099) erstmalig seine Verwendung fand.

Das Cockpit ist recht spartanisch – aber ein wenig in der Farbe der späteren Innenausstattung in dark tan, bzw. beim original Vorbild „Acorn“! Ein Display samt Sticker ist ebenso angedeutet, wie der klassische Defender Schriftzug. Das Standard Lenkrad mit der 2×2 Fliese (mit Aufkleber) wirkt irgendwie unpassend, und eher eine Notlösung. Aber mehr Lenkräder in dem Maßstab gibt das LEGO Sortiment halt nicht her. Ebenso sind die zwei Hebel für das Automatik-Getriebe und die Übersetzung zu sehen. Gleich dahinter ist ein geriffelter 2×2 Rund-Stein, mit welchem durch die vier Gänge geschaltet wird. Je nach eingelegtem Gang wird die Bewegung der Zylinder-Kolben schneller (niedriger Gang) oder langsam (hoher Gange), sobald das Fahrzeug bewegt wird.

Aber genug der ganzen Technik, welche später sowieso niemand mehr sieht und niemand mehr ausprobiert, wenn das Modell in der Vitrine verschwindet. Kommen wir zu dem, was heutige Technic-Modelle von den 80er und 90er Jahren unterscheidet – das Design! Beginnen wir mit den glattgebügelten Sitzen für Fahrer, Beifahrer und den Kinderlein auf dem Rücksitz. Was früher noch noppig war und an die eigene Holzkugelsitzauflage aus dem Golf II erinnerte, ist heute feinstes Fliesen-Leder. Ob ein Reiner Calmund diese Model-Size-Sitze bequem finden würde, sei mal dahin gestellt, aber sie sind zumindest nett anzusehen.

Vielleicht wäre noch eine Sitzverstellung möglich gewesen – so ähnlich wie es sie schon 1988 im LEGO Technic Test Car (8865) gab, denn bei der aufrechten Sitzlehne schmerzt schon beim Anblick mein Rücken.

Eine kleine Besonderheit bietet aber die Rücksitzbank. Diese wird so montiert, dass sie sich nach vorn klappen lässt. Dabei wird der Blick auf das Getriebe frei. Ich finde diese Variante ok, denn so sieht man tatsächlich mal etwas vom Schaltvorgang. Bei Modellen wie im LEGO Technic Porsche 911 GT3 RS (42056) oder LEGO Technic Bugatti Chiron (42082) ist dieses komplett verbaut und nicht mehr einsehbar.

Weiter geht es nun mit der äußeren Karosserie. Da hat sich LEGO etwas besonderes ausgedacht: oliv-grün. Die Vorlage dafür war sicherlich das Pangea Green aus dem Land Rover Farbtopf. Wie ich schon nach den ersten offiziellen Bildern festgestellt habe, scheiden sich die Geister an der Farbe. Aber gerade die Farbe ist eine extreme Geschmackssache. Mir persönlich gefällt sie sehr! Mit einem grünen SUV verbinde ich automatisch Land Rover. Das kann am grünen Logo liegen, aber vielleicht auch einfach daran, dass es viele Land oder Range Rover eben in einem grünen Farbton gibt. Nun hält also auch oliv-grün in die Technic-Welt Einzug, was sicherlich auch den ein oder anderen Militär-Freund freuen dürfte.

Die Verkleidung beginnt wieder am Hinterteil. Anfangs wirkt das Gebilde noch etwas wackelig, aber je mehr Pins und verbindende Liftarme integriert werden, desto stabiler wird das Konstrukt.

Das Dach wird am Stück in weiß gebaut, was einen wunderbaren Kontrast zum Grün gibt.

Anschließend werden die zwei Türen zusammengesteckt. Sie erhalten zwei Fixpunkte, wodurch sie einen relativ stabilen Eindruck beim Öffnen und Schließen machen. Auf der Innenseite sind natürlich wieder Sticker angebracht, wo eine gute Genauigkeit vorausgesetzt wird, damit die vier Einzelsticker anschließend ein gutes Gesamtbild abgeben.

So langsam kommen wir dem finalen Modell immer näher.

Die Front erhält jetzt auch endlich ihr Gesicht. Auch hier dürfen bei den Scheinwerfern die obligatorischen Klebeelemente nicht fehlen – aber ich finde, sie machen eine Menge her. Die Optik der Scheinwerfer gefällt mir sehr und ist nah am Original.

Wie unschwer zu erkennen ist, dürfen die Motorhaube und Kotflügel nicht fehlen, um das Gesamtbild fast abzurunden …

… und apropos rund – die Felgen samt Reifen dürfen zwar laut Bauanleitung noch nicht montiert werden, aber da dachte ich mir, frei nach dem neuen Motto „Rebuild the world“, sei kreativ und rebellisch – und habe sie bereits montiert. Es handelt sich dabei um 19″ Doppelspeichen Felgen in „Gloss Black“ mit der Style Nummer 6010. Diese sind als optionales Zubehör tatsächlich so erhältlich und gut von LEGO nachempfunden – auch wenn die Außenseite eher matt und nur das Felgenbett eher „glossy“ ist. Mein kleiner aber feiner Kritikpunkt an der ganzen Rad/Reifenkombination ist nur – warum hat der Defender normale Straßenbereifung – und keine Offroad-Gummis bekommen?

Und (fast) fertig ist der Land Rover Defender. Noch ein kurzer Faktencheck zum LEGO Modell und seinem Vorbild. LEGO hat sich für die 3-türige 90er Variante des Defenders entschieden, das heisst, der Radstand beträgt 90″. Land Rover baut auch eine 5-türige Langversion mit 110″ Radstand. Die Modellvariante wird an das Adventure-Pack angelehnt sein. Das Originalfahrzeug hat eine Gesamtlänge von 4.583 mm und Breite von 2.105 mm.

Bevor ich mit dem optionalen Zubehör weitermache, wird dem ein oder anderen eventuell schon etwas aufgefallen sein. Je nachdem, von welcher Seite ich das Modell fotografiert habe, blickt man mal auf blaue Punkte und mal nicht. Das liegt daran, dass ich das Modell (zumindest bei der sichtbaren Außenhülle) in zwei Varianten gebaut habe. Die Beifahrerseite habe ich laut Anleitung gebaut, bei der Fahrerseite habe ich versucht alle sichtbaren, störenden Elemente zu ersetzen. Das habe ich mit den folgenden vier Pins gemacht:

Man sieht, es gibt bzw. gab alternative Farben zu dem, was LEGO heute verwendet um seine Modell zu bauen. Problematisch und vor allem teuer wird es aktuell nur bei den schwarzen Achs-Pins (rechts), denn diese gab es nur von 2002 bis 2006 – und zumeist nur in den Bionicle Sets. Und genau so ein Pin ist auch im Seitenspiegel verbaut, der am unteren Ende herausragt und wirklich elendig aussieht. Die anderen Pins bekommt man günstig auch in größeren Stückmengen, so dass sich schlussendlich niemand über die blauen Pins erregen sollte. Aber hier die zwei Varianten – zuerst die originale Bauweise:

.. und hier die angepasste Bauweise. Man braucht nicht viele Pins – wenn man nur das Äußere verändern mag. Ich denke, hier kann jeder selbst entscheiden, was ihm oder ihr besser gefällt. Ich bevorzuge die Fahrerseite.

Die Heckpartie samt vollwertigem Ersatzrad kann sich ebenfalls sehen lassen. Durch das Drehen am Rad lässt sich die Hecktür öffnen.

Ein Blick auf das Getriebe wird sichtbar, sowie die interessante Bautechnik für den Türmechanismus. Auf dem Dach erkennt man auch noch die zusätzliche „Hand of God“-Steuerung – das Lenkrad im Innenraum bewegt sich ebenfalls mit.

Ein letzter Blick auf das weiße Dach, bevor das Zubehör montiert wird. Seitlich sind die typischen schmalen Fenster angedeutet.

Das Zubehörpaket kann nun montiert – oder wem es nicht zusagt – weggelassen werden. Dabei ist ein Dachgepäckträger, eine ausklappbare Leiter, eine Dachbox, ein kleiner Seitenkoffer, sowie zwei „Traktionsmatten“. Die beiden Boxen lassen sich öffnen.

Ein kleiner Vergleich

Bevor ich zu meinem Fazit komme, möchte ich noch einen kurzen Blick auf eine DER LEGO-Technic-Ikonen werfen – das Super Car 8880 aus dem Jahr 1994. Ich habe einen kurzen Vergleich mit dem Land Rover Defender erstellt, um mal zu schauen, ob es sich denn wirklich noch um ein Technic-Set handelt.

Lego Technic 42110 Land Rover Defender 111Ich glaube, man erkennt gut, dass der Defender dem alten und immer noch sehr beliebten (auch bei mir!) Super Car in nichts nachsteht. Im Gegenteil, die Funktionen werden aufwendiger und immer detaillierter. Natürlich wird in der heutigen Zeit ebenso der Fokus auf das Design des Modells gesetzt, so dass es wie eine Mischung aus Creator Expert und Technic aussieht, aber muss das denn schlecht sein?! Ich glaube, keiner würde sich heute ein puristisches Gerippe des Defenders in die Vitrine stellen.

Mein Fazit

Was bleibt mir am Ende noch zu sagen?! Ich finde das Modell gelungen und fast perfekt umgesetzt für ein heutiges, zeitgemäßes Technic-Set. Als größte Kritik würde ich sicherlich die „Standard-Bereifung“ und zumindest ein paar fehlende Prints (Land Rover Logos) sehen. Ansonsten bietet das Set eine Menge und auch der Bauspaß kommt nicht zu kurz – auch wenn die Anleitung wirklich immer einfacher wird. Die Farbe ist wie bei allem Geschmackssache, aber für einen Land Rover hat LEGO für mich in der Hinsicht alles richtig gemacht. Was ebenfalls schade ist, dass es kein B-Modell gibt. Eine coole Idee wäre es gewesen, wenn LEGO eine alte Variante des Defenders  angeboten hätte – somit wären auch die Fans des Ur-Defenders auf ihre Kosten gekommen. Aber dazu hätte es wohl noch zusätzliche Reifen benötigt, womit das Projekt schon gescheitert wäre.

Wem Dinge am Modell stören, der kann sie tauschen. Ich habe es zumindest mit den Farbtupfern probiert und dabei nur wenige Taler investiert. Und wen die Sticker stören, der soll sie weglassen. In Anbetracht, dass der UVP von 179,99 Euro schon jetzt um 20% gefallen ist, und auch noch mehr fallen wird, erhält der Technic Fan ein schönes, solides und großes Technic-Creator-Modell. Und so gut die alten Sets, wie der LEGO Technic 8865 oder 8880 waren – wir sollten dem Alten nicht hinterher trauern, sondern uns darauf freuen, was noch alles kommt!

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle noch unserem Partner B&B Spielwaren, die mir das Set als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!

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51 Kommentare

  1. Also ich finde, die Farbe passt gut zum Model, ok für MOCer nicht so gut, weil nur begrenzte Teile in der Farbe.

    Ein Armutszeugnis von Lego und für ein Lizenzprodukt, dass es keinen einzigen LandRover Print gibt sonder alles Sticker sind.

    Sollen mal bei Cobi schauen, was für Teile und vor allem WIE manche Teile bedruckt werden! Manchmal sogar um die Ecke rum!!!

    • Und dann schaust du dir mal im Gegenzug die DC3 von Cobi an, oder die Boings und entdeckst riesige Sticker, die über mehre Steine gehen und Fenster darstellen, die man mit Leichtigkeit bauen könnte.

      Man kann bei Cobi nicht generallisieren und sie immer als die Musterknaben für Prints hernehmen und all ihre schlechteren Sets MIT Sticker einfach unter dem Tisch kehren, solang man sagen kann „Lego ist doof, die haben Sticker !“

      Cobi kann gute Prints, Lego sie besser, wenn sie wollen – sie die Details bei so manchen Mini-figuren, sie Prints in der Ideas Serie, Architecture und co.

      Man sollte sich schon bischen mehr mit einer Thematik beschäftigen ehe man den einen als Heiland lobpreist, der kein Heiland ist und den anderen grundlegend immer verdammen, trotz das sie beweisen, das sie bei anderen Themengebieten gut abliefern.

      • Bei Cobi sind Aufdrucke die Regel und Aufkleber die Ausnahme.

        Bei Lego ist es umgekehrt.

        Völlig nüchtern und objektiv betrachtet, gibt es kein ziehendes Argument, warum bei Lego nicht möglich ist, was Cobi als der weit kleinere Hersteller problemlos hinbekommt.

        • Wenn es so problemlos wäre und so die Regel wäre, dann wären sie von gewissen neueren Modellen des Trabants nicht von Prints auf Aufkleber übergegangen um die B-Säule optisch hinzubekommen, oder wären von den Fensteraufkleber der Boings auf Prints für die NEUE DC3 übergegangen, sind sie aber nicht.

          Wäre es nüchtern und objektiv, würde man Cobi nicht so in Schutz nehmen, sondern auch offen sagen „Bei Cobi sind die Sticker SCHROTT und nicht zu entschuldigen“ – so wie man es bei Lego auch tut , dieses „Das sind die Kleinen, die dürfen das, das andere sind die Großen, die dürfen das nicht“ ist das was einem die Gülle hochkommen läßt.

          Genauso bei den Debatten um den Helden vs Lego oder Bluebrixx vs Lego.

          • Noch einmal: es geht nicht darum, ob jetzt die Sticker von Cobi qualitativ schlechter sind, als die von Lego.

            Es geht auch nicht darum, ob Cobi jetzt in einigen Sets Sticker dabei hat.

            Es zählt alleine, dass Sticker bei dem weitaus kleineren Hersteller die Regel und Sticker die Ausnahme sind, während es beim Weltmarktführer genau umgekehrt ist. Da braucht man dann nicht zu kommen und zu sagen, „Ja, da in dem Set hat Cobi aber nen Sticker dabei“…..

            Mumpitz. Bei den 08/15 Flugzeugen in der Preisklasse zwischen 20 und 35 Euro liegt u.a. (!) eine große, mit der Typbezeichnung bedruckte Fliese bei….und Lego will das nicht einmal bei dem neuen UCS (ULTIMATE! COLLECTOR!) Sternenzerstörer für 700 Euro.

            Das kannste nicht mit einer Million schlechten Stickern von Cobi wettmachen. Wenn es die denn erst Mal überhaupt gäbe.

            Zum Thema in Schutz nehmen: wenn Lego (oder Person X. Bzw. Organisation Y) im Recht ist, dann sollen Sie auch Recht bekommen. Gegenüber wem auch immer.

            Ich halte nichts von dem heutzutage grassierenden Gleichheitswahn und der Hexenjagd auf Personen oder Unternehmen, die erfolgreich sind.

            Daher wirst du von mir keinen Kommentar finden, der in die Richtung „Böse große Lego Gruppe, armer kleiner Ladenheld oder BlueBrixx“ . Wer Scheisse baut, kassiert die Rechnung. So einfach ist das.

            Gleichwohl: wenn Unternehmer wie der HdS dann das Ganze für sich nutzen, indem Sie daraus in welcher Form auch immer Profit schlagen, dann finde ich das auch respektabel.

            Moral und andere Gefühlsduseleien haben im Geschäftsleben nun einmal nichts verloren.

            • Mich persönlich stören Sticker nicht, aber die von Cobi sind dahingehend mies, egal welche Preisklasse, das sie so bomben kleben und das über mehrere Teile, das man sie nicht abbekommt ohne einzureißen (hatte ich bei einem Balkenkreuz meiner Fokker ) – Lego verwendet mehr Sticker, das mag stimmen, aber qualitativ sind sie schon besser verarbeitet – in der Regel zumindest. Letztens hatte ich bei meinem X-Wing einen Stickerbogen, bei dem die Sticker nicht 100% ausgestanzt waren und noch am Papier festhingen und da ist es mir tatsächlich beim Versuch den Sticker auf der Fließe neu zu positionieren passiert, das sich die obere Folie vom Boden des Stickers ablöste und der Sticker somit drohte kaputt zu gehen – war aber all den tausend Sticker die ich bisher verbaute das erste mal und selbst bei einem Set aus den 90igern klebt der Sticker noch gut.

              Natürlich wären Prints besser, keine Frage aber von der Grundqualität der Sticker her, ist das jammern auf hohem Niveau und das bei Prints auch nicht immer alles ideal läuft sah man am Mustang 😉

              Ich finde es gut , das du sagst, du bist keiner der „Böses Lego vs den Guten Anderen“ aber wenn man über Sticker redet, dann sollte man nicht allein über die Menge der Sticker sprechen die verbaut werden, sondern auch von der Qualität her und der Art wie sie verbaut sind und wenn man dann Cobi als Musterbeispiel für Prints nimmt, dann ist das leider halt nur die halbe Wahrheit, ja sie haben Prints aber ja sie haben auch Sticker und sie sind kacke – man könnte aber Mego Construx bzw. Mega Blocks heranziehen, die das mit den Prints auch sehr gut hinbekommen.

  2. Hallo habe mir das Teil gekauft , leider habe ich beim Zusammenbau gemerkt dass bei Bauabschnitt 3 Tüten fehlen dafür bei Bauabschnitt die doppelte Anzahl Steine beigelegen ist. Muss nun leider warten bis die fehlenden Teile geliefert werden =:-(

  3. Ich hätte mich gefreut, wenn Lego hier mal die Chance genutzt hätte, 1-2 Dinge neu bzw. ander zu machen.
    Da ein besonderes Merkmal dies neuen Defenders sein Scheinwerfer/Heckleuchten-Design ist, wär hier mal echte Funktion toll gewesen. Lässt sich ja im Modell mit relativ geringen Aufwand nachbauen, da in Real schon seit langem von Einzel-LEDs weggegangen wird. Also könnte man hier auch problemlos mit LISA-Kunststoff un ner LED arbeiten.
    Schön wäre auch ne – vielleicht optionale – Motorisierung unter Einbeziehung des Getriebes.
    Beleuchtung hätte mir hier aber gereicht, weil diese wirklich nen wichtiges Merkmal wäre.
    Ne komplette Motoriesierung muss ja nicht immer sein.

  4. Sehr schön aufbereiteter Bericht, der fair die Vor- und Nachteile des Sets benennt, aber auch die wenigen nötigen Teile für das optische Verfeinern aufzeigt. Ich habe ein paar der Pins aus älteren Sets in Beige da, die werde ich zum Ersetzen der Blauen nehmen. Das große Getriebe werde ich wohl irgendwann mal durch eine kleinere Variante mit lediglich zwei Gängen für Über- und Untersetzung ersetzen, und mit zwei L-Motoren nebst Buwizz antreiben und fernsteuern. Verlängern der Karosse mit schwarzen Teilen dürfte dem Look auch nicht schaden.

    Bei mehr als 20% Rabatt ist das Set meines Erachtens auch recht fair bepreist, und bietet viel Potential für MOCs, die man farblich, motorisiert und mit anderen Reifen für kleines Geld anpassen kann.

    Im Store in Frankfurt war das Set am ersten Tag sogar schon für die nachbestellte Menge ausverkauft auf unbestimmte Zeit. Der Crawler mit Control+ ist aus nachvollziehbaren Gründen nicht ansatzweise so beliebt. Das kann ich übrigens nachvollziehen, den habe ich sogar zurückgeben müssen.

  5. Ein gutes Review. Auf alles wichtige wurde im Artikel eingegangen. Natürlich darf das gejammere über die blauen Pins nicht fehlen Ich finde das Modell cool, weil es endlich mal kein Sportwagen ist. Preislich finde ich das Modell in Ordnung und passend. Sehr gut gefällt mir die Kombination von Systemsteinen und Technic Elementen.

    • Ich werde mal die Räder vom 42029 (roter Puckup) dran stecken, und schauen ob das von der Größe her harmoniert. Dazu muss aber erstmal der Defender hier sein.

  6. Ansich ein schönes Modell. Mich stört es allerdings, dass man von der eigentlichen Technik nur beim Bau etwas sieht. Danach ist wieder alles verbaut und man hat nix davon. Ich versteh nicht, warum sich Lego da mal nichts einfallen lässt. Motorisiert ist das Modell ja nicht, sonst würde die Schaltung Sinn machen.
    Mein Vorschlag: Karosserie aus Trans – Clear Teilen, so dass man die Technik auch sehen kann.

    • „Karosserie aus Trans-Clear Teilen“…nich deins Ernst? Selten so herzhaft gelacht. Bitte mal den Tellerrand suchen und einen Blick darüberhinaus wagen – die Sets müssen schon noch ein bisserl MASSENtauglich sein.
      Ich würd mir son Trans-Clear Modell nur einmal kaufen, aus Neugier und dann nie wieder und da,it bestimmt einmal mehr als 95% der Lego-Kundschaft.

      • Wir reden immerhin über Technic. Und nicht über Creator Expert.

        Manchmal scheint mir, dass die Leute beim kommentieren gerne vergessen, was der Sinn und Zweck der Technic Reihe war bzw. ist.

        Primäres Ziel ist bzw. war es jedenfalls nicht, Preise für die Optik zu gewinnen, sondern TECHNIK erfahrbar zu machen.

        Das war immer eine Nische innerhalb der Legowelt. Es muss also gar nicht massentauglich sein, sondern Techni(c)k Fans ansprechen. Unabhängig davon ist ein Land Rover Defender jetzt auch nicht gerade die Karre, welche im Quartett (gut, das spielt heute keiner mehr) die Karre war, welche alle anderen ausgestochen hat und als Poster im Kinderzimmer hängt. Verdammt…. Poster gibts wohl auch nicht mehr….aber Kinderzimmer schon noch, oder?

        Piss die Wand an, mir tun die Generationen ab Mitte der 90er echt leid….ihr habt das ja alles verpasst.

        • Ich bin Baujahr 76 und bin mit Lego Technic groß geworden. Ich besitze und liebe noch heute z.B. das Test Car 8865. Möchte ich heute in 2019 noch solche Sets? Nein! In 2019 schätze ich Modelle wie 42083 und auch den 42110. Für mich ist das nach wie vor Technic. Und: Lego ist kein von Spenden getragener Wohltätigkeitsverein der die Wünsche einer wirtschaftlich nicht relevanten Minderheit erfüllt, sondern Modelle vermarktet mit dem Ziel Gewinn zu erwirtschaften und als Unternehmen fortzubestehen und zu wachsen. Wer das nicht versteht mag laut Perso volljährig sein, und sich AFOL der ersten Stunde nennen, aber geistig eher auf Kindergartenniveau festzustecken.
          Wer produziert heute noch Röhrenfernseher, Transistorradios, oder Klapphandys? Würden das einige feiern und kaufen? Logisch! Würden das genug Leute kaufen sodass sich das wirtschaftlich lohnt zu produzieren und zu vermarkten? Nicht in diesem Leben mehr!

          • Ad 1: Wer fordert denn hier, dass die Technic Modelle so aussehen sollen, wie in den 80er/90ern?
            Ad 2: Der Vergleich mit veralteter Technik ist fehl am Platz, denn niemand will die Technic Lösungen von früher zurück.
            Ad 3: Du hast nicht wirklich Ahnung von Betriebswirtschaft, oder?

            • Ich erkenne bei deinen Antworten weder klare Inhalte noch Argumente für deine Ansichten bzw. Schlussfolgerungen, nur leere Worthülsen. Hätte jetzt schon erwartet, dass konkret geäußert wird, wie du es dir die Umsetzung von „Technik erfahrbar zu machen“ vorstellst, wenn die früheren Methoden der offenen Karosserien auch nach deinem Gerständnis veraltet sind. Trans-Clear-Teile sind von der eintönigen Designsprache über unterschiedliche Modelle hinweg, auch sonst nicht geeignet, da die Technik selbst durch 1 trans-clear Technic-Beam nicht wirklich gut erkennbar sein würd, geschweige denn durch 2 oder mehr hindurch.
              Und wenn eine offene Bausweise wie beim 8865 nicht in Frage kommt, wie würdest du es umsetzen? Und da du dich mit BWL-Kenntnissen rühmst, wird deine Idee sicher auch wirtschaftlich sinnvoll sein, aus Sicht eines weltweit agierenden Unternehmens.
              Bin gespannt auf die Antwort Ad 4.

              • Du solltest mehr darauf eingehen, was dein Gegenüber tatsächlich schreibt. Denn dann würden sich dir auch die Inhalte erschließen.

                Beispielsweise schrieb ich, dass ,entgegen deiner Behauptung, ja niemand die TECHNIC Lösungen von damals zurück möchte.
                Damit ist offensichtlich die Umsetzung der technischen Funktionen gemeint, die ja doch damals weit einfacher ausgefallen sind als heute, siehe die Getriebe.

                Weiter unten hat es jemand treffend formuliert…die Technic Fans haben sicher kein Problrm damit, wenn zugunsten der Erfahrbarkeit der technischen Komplikationen bei der Optik Abstriche gemacht werden.

                Ob Trans Clear eine Möglichkeit wäre…müsste man sehen, prinzipiell halte ich das an sich für einen erst mal einen guten Vorschlag.

                Alternativ könnte man auch das Design dahingehend modifizieren, dass durch Verzicht (also man hat zwei Möglichkeiten des Aufbaus, einmal mit , einmal ohne) auf gewisse Teile die technischen Komplikationen sichtbar und erlebbar bleiben.

                Oder, wie bereits unten von mir dargelegt:
                Man besinnt sich auf das, was bereits funktioniert (hat) und bietet dem Kunden klar definierte Produktlinien:

                Technic
                Model Team
                Creator Expert

                Anstatt alles miteinander zu vermischen und zu verwässern. Das funktioniert nicht auf Dauer.

                • sorry, nach wie vor nur leere Worthülsen, ohne konkrete Vorschläge. Du schreibst nur das, was du nicht sehen möchtest ubd bleibst bei dem, was du sehen möchtest maximal vage. Wir beide schaffen keine Unterhaltung. Ist ja nicht schlimm. Grüße

                  • „Alternativ könnte man auch das Design dahingehend modifizieren, dass durch Verzicht (also man hat zwei Möglichkeiten des Aufbaus, einmal mit , einmal ohne) auf gewisse Teile die technischen Komplikationen sichtbar und erlebbar bleiben.“

                    Stimmt. Leere Worthülse und kein konkreter Vorschlag.

                    Junge, Junge …Leute gibt’s….

        • „Keine Ahnung, wievielen Leuten das gefallen würde, aber ich finde das Ding absolut cool.“
          Jup, genauso sollte das Lego Management denken. Solange man Produkte rausbringt, die einige wenige Fans cool finden, steht dem Unternehmenserfolg nichts mehr im Weg und die knapp 14.000 Mitarbeiter müssen sich keine Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen. Denn es zählt nicht Umsatz/Ertrag, sondern Coolness.
          Ich sage nicht, dass Lego alles richtig macht, aber die Herangehensweise hier berücksichtigt selten, dass wir es mit einem Weltunternehmen zu tun haben, dass Produkte rausbringen muss, die innerhalb der jeweilig angestrebten Zielgruppe möglichst viele Käufer in vielen unterschiedlichen Ländern finden muss, damit sich das wirtschaftlich trägt.
          Vielleicht findet der CEO dein transparentes Modell ja auch cool, aber die Marktforschung nicht.
          Lego wird in den Kommis hier oft Unfähigkeit vorgeworfen, seltsam dass es weltweit die wertvollste Spielzeugmarke ist und in 2018 sowohl bei Umsatz als auch Gewinn zulegen konnte.
          Wie gesagt, ich will nicht alles verteidigen oder gutheißen, es gibt schrottige Produkte, was aber bei der Vielzahl an neuen Produkten liegen mag. ich denke nur dass hier viele Besserwisser völlig verdrängen, dass die Produkte für die breite Masse in vielen unterschiedlichen Ländern designed/produziert werden müssen.

          • Wenn ich schreibe, daß mir etwas gefällt oder gefallen würde, meine ich auch nur genau das, weil ich die Meinung anderer dazu nicht kenne. Ich meine damit ausdrücklich nicht, daß Lego alles andere nicht anbieten sollte.

            Bei Legos Größe und über 100 Seiten im Katalog muß nicht jedem alles gefallen. Umgekehrt war bei „schrottigen Produkten“ jemand der Meinung, daß sie gelungen sind, die UvP angemessen ist und sie sich super verkaufen werden.

            Abgesehen davon müssen „sieht cool aus“, „ist gut umgesetzt“ und „verkauft sich gut“ kein Widerspruch sein. Siehe Apple, wobei da auch nicht jedes Produkt erfolgreich war.

      • Mag gut sein, dass eine Karosserie aus Trans – Clear Teilen nicht den Massengeschmack trifft, aber es handelt sich ja um ein Technic – Modell. D.h., es geht auch um Be-Greifen der Technik. Das ist das was mich an den Technik – Modellen fasziniert! Ansonsten ist es eher ein Creator Expert Modell mit Technik 😉

  7. @Lego-Mario, das ist so nicht richtig. Man kann die Schaltung sehr gut sehen, wenn man den Kofferraum öffnet und die „Rückbank“ nach vorne klappt. Das ist eine wesentliche Verbesserung zu Porsche und Bugatti.

    • Richtig, das habe ich ja auch so im Review dargelegt. Sicherlich nicht perfekt, aber dennoch eine gute Lösung, wie ich finde.

    • Und da scheiden sich bei Lego TECHNIC halt die Geister….was bringt das tollste und aufwendigste Getriebe, wenn man es in seiner Funktion am Ende mehr schlecht als Recht (in diesem Falle besser als anderswo, richtig) nicht bestaunen kann?

      Die Lösung ist ja nicht die Quadratur des Kreises, sie liegt bzw. lag ja bereits vor:

      Creator Expert bzw. Model Team für diejenigen, die sich ein schönes Auto mit ein paar einfachen Funktionen ins Regal stellen wollen und eben technisch-funktional anspruchsvolle Technic Modelle für Jugendliche und Erwachsene.

      Klare Produktlinien und kein Wischi-Waschi.

      • Sehe ich ähnlich. Ich finde den Defender durchaus interessant und werde ihn mir auch kaufen, aber er ist weder Fisch noch Fleisch. Funktionen wie Lenkung oder Türen zum Öffnen sind auch bei Creator Expert üblich. Sie hätten das Getriebe einfach komplett weglassen können – 500 Teile weniger, 100 Seiten Anleitung weniger, 50 Euro UVP weniger. Was hätte die angepeilte Zielgruppe wohl davon gehalten? (Disclaimer: Zahlen aus der Luft gegriffen)

        Ein richtiger Creator Expert Defender hätte auch keine blauen Pins über die sich manche Leute lautstark beschweren, weil die Karosserie aus Steinen oder Platten anstelle von Technic-Panelen bestehen würde.

        Die geniale Technik der Getriebe wie sie heute möglich ist würde ich gerne auf einem nackten Chassis _sehen_ können. Natürlich motorisiert um die Unterschiede zwischen den Gängen im wörtlichen Sinne „erfahrbar“ zu machen. Gerne auch als Standmodell welches einfach zwei mit Markierungen versehene Scheiben antreibt, eine vor dem Getriebe und eine dahinter.

  8. Wieso wird der schon wieder erhöhte UVP von +30€ mal wieder einfach hingenommen und mit dem Kommentar die Rabatte richten es schon beschwichtigt? Die Modelle der letzten Jahre in dieser Teileklasse lagen immer bei 150€, egal ob Lizenz oder nicht.

    • „Die Modelle der letzten Jahre in dieser Teileklasse lagen immer bei 150€“
      Stehe gerade auf dem Schlauch. Welche Modelle der letzten Jahre meinst du denn konkret?

      • Mir fallen da nur der Mack 42078 und der Autotransporter 42098 ein. Vielleicht noch das Extrem-Geländefahrzeug (das mit den Ketten), aber da weiß ich die UvP nicht mehr.

  9. Erstmal vielen Dank für das erstklassige Review.

    Eigentlich wurde ja schon alles zu diesem Modell geschrieben, aber wie man hier lesen kann, gibt es halt auch bei jedem neuem Modell Kritikpunkte.
    Nun, warum eigentlich.
    Jeder kann doch den Defender umbauen, wie er möchte und wie es ihm gefällt.
    Ich meine, dieses Teil ist doch nichts anderes als ein Vorschlag, welchen man sich nach Lust und Laune selbst gestalten kann.

    Mal sehen, was ich daraus machen werde.

  10. Danke für die tolle Review.

    An sich finde ich das Modell Gelungen.

    Erstmal was mir etwas missfällt ist der Preis 180 Euro für 2500 Teile ist für mich leicht über der Schmerzgrenze vor allem wenn man sich die Modelle der Letzten Jahre mit 2500 Teilen Anschaut. Wie den Mack oder das Extrem Geländefahrzeug die bei 150 bzw. 130? Lagen.

    Führ ein Fahrzeug wie Porsche oder Bugatti ist der Preis ok.
    In Gesamt Relation für mich leicht teuer.

    Mies sind Die Blauen Pins und die Aufkleber.

    Fehlende Motorieserung die den Effeckt einer Schaltung verdeutlicht.

    Verdeckte Farben find ich nun ja etwas blöd.
    Bunte Achsen Pins und Co find ich unschön da Legi für mich ein Lernspielzeug ist.
    In den 80 und 90 iger lernte man nun mal das die Form über die Funktion Entscheidet.
    Mit einer Handvoll Ausnahmen wie hellgrauen und Schwarze 2er Pins.

    Was gefällt mir?
    Die Federung, Heckklappe, Getriebe, Design und Farbwahl der Verkleidung.

    Im grossen und Ganzen find ich ist es eines der besten 2019er technic Sets.

    Genial find ich die Heckklappe und Rückbank man kann da saufmachen und Leuten Zeigen wie dieses Getriebe schaltet. Schön wäre nicht wenn man sehen würde das sich die Drehzahlen ändern.

    Bin mal gespannt wie die Preise sich verhalten.
    Bei 20 bis 30 % werden auch sicher schwach werden

  11. Auch von mir vielen Dank! Begeistert bin ich von der großen Sorgfalt und Liebe, mit der Milan Reindl dieses Set gestaltet hat. Auch die Anleitung ist sehr sorgfältig gemacht: So werden etwa in spiegelsymmetrischen Baugruppen auch die blauen 3er-Pins jeweils spiegelsymmetrisch gesetzt – und das, obwohl es weder für die Stabilität noch für das Aussehen des Modells relevant ist. Auch wenn es die meisten wahrscheinlich nicht kümmert: Ich mag das.

  12. Tolles Review, tolles Set. Zur UVP Diskussion: wenn man bemängelt dass die UVP zu hoch ist, dürfte Einigkeit bestehen. Die Vergleiche mit anderen Sets hinken jedoch oft aufgrund der unterschiedlichen Teile etc. Aber es werden oft auch nur einseitig Beispiele aufgeführt, wie der Mack. Was grundsätzlich nicht verkehrt ist, es gibt aus der gleichen Epoche aber auch Gegenbeispiele wie den 42096 und natürlich 42070.
    Der Defender liegt m.E. im guten Mittelfeld und ist ja bereits zum Marktstart für 160 bzw. aktuell sogar für knapp über 150 im Einzelhandel erhältlich. Da auch Rabatthöhen unterschiedlich hoch ausfallen, ist die UVP doch weitesgehend uninteressant und nur die „Absprungbasis“. Wenn 250 Euro Sets sich bei 160 einpendeln und 150 Euro Sets bei 110 fällt der Vergleich der UVP etwas schwer, oder? Den beliebten roten Kranwagen 42082 mit 230 UVP gab es schon für 130…so, wo will man da strikt vergleichen?

    • Was genau soll am Vergleich mit Mack, Autotransporter und 42069 nicht passen? Es sind Fahrzeuge mit ähnlicher Teilezahl, die allesamt nicht schlecht sind und von denen eines sogar eine Lizenz hat.

      Insgesamt kommt der Landrover doch ziemlich gut weg? Bei einem richtig schlechten Modell würde zumindest mich die Farbe der Pins und die Anzahl der bedruckten Teile doch erst gar nicht interessieren.

      Der Porsche RSR gehört für mich zu den Sets, die vom Preis her aus dem Rahmen fallen. Sollen solche Beispiele dazu dienen, andere Sets günstig erscheinen zu lassen?

      Der 42070 hat Motor, Fernsteuerung und ist lieblos umgesetzt, also in mehrfacher Hinsicht nicht vergleichbar.

  13. Man vergleicht die UVP und die Teilezahl, wobei man da natürlich je nach Themengebiet differenzieren muss und im Zweifelsfall noch zwischen einzelnen Sets , siehe UCS ISD und MF.

    Die UVP ist der Richtwert. Rabatte sind nicht einzubeziehen. Dazu kommt: die Rabatte, wie sie in D üblich sind, sprich bei Technic bereits kurz nach Markteinführung und dann dauerhaft ca. 30% gibt es so in anderen Ländern in Europa nicht, Bspw. Frankreich.

    • Letzter Kommentar von mir:
      „Man vergleicht“ ist wiedrmal herrlich. Persönliche Ansichten als allgemeingültig zu erklären – dafür gibts nicht ohne Grund einen negativ angehauchten Fachbegriff.

      Meine Einstellung: Lego ist ein Hobby, welches mich vom beruflichen wie privaten Alltagsstress ablenken und entspannen soll. Würde ich mich bei meinem Hobby auch noch aus Prinzip über jeden Furz und Feuerstein aufregen, wäre der Sinn verfehlt.

      Was interessiert mich ob ein Set unter dem Themenlabel Technic oder Creator Expert erscheint. Was interessiert mich die UVP? Was interessieren mich Marktpreise anderer Länder? Ob mir ein Set zu teuer ist, entscheidet einzig der Marktpreis hierzulande, das was ich bezahlen müsste. Passt das für mich wirds bezahlt, passt es nicht, wirds nicht gekauft.
      Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit einer gesunden Gelassenheit gegenüber den Nichtigkeiten des Lebens.
      Lego ist, egal ob man damit spielt oder nur aufbaut und sammelt, ein Spielzeug. Und TLG kein Wohltätigkeitsverein der unsere Spenden veruntreut.

      Ihr, die hier immer nörgeln müsst, nervt mich! Ich bin raus und werde nichts mehr unterhalb der Beiträge lesen.

  14. Ich bin vielleicht etwas spät dran mit meinem Kommentar, aber ich wollte noch zum Thema „Technik sehen“ vs. „schöne Hülle“ sagen:

    Nicht ganz zu unrecht wird viel darüber diskutiert, aber selten bis nie die naheliegendste Lösung gesehen: abnehmbare Karosserie. Im Internet hab ich mal einen Mod für den Porsche gesehen, mit dem das möglich gemacht wurde, eine Utopie ist das also nicht. Es müsste ja auch nicht alles in einem Teil sein. Einfach zwei, drei einfach zu lösende, große Karosserieteile, die die Technik darunter freilegen.

    Ich liebe meinen Porsche und mag auch meinen Bugatti sehr, ich fand von Anfang an die Argumentation des „Helden“ Quatsch, dass das keine Technic-Modelle seien, weil sie verkleidet sind, aber ich finde es tatsächlich auch schade, dass man so wenig von der Technik sieht.

    • Sehr schöner, konstruktiver Kommentar mit einer realistisch umsetzbaren Idee hinsichtlich der „erfahrbaren Technik“ bei Technic Modellen. Ich kann die Argumentation der Technic-Fans-der-ersten-Stunde verstehen, aber manche Ansicht scheint mir antiquiert und nicht (mehr) markttauglich zu sein. Lego sollte sich nicht zu sehr von seiner eigentlichen Linie entfernen und jeden Trend mitmachen (z.B. AR, zwangweise App-Steuerung) aber muss sich natürlich schon in gewisser Weise in in einem gewissen Rahmen weiterentwickeln. Aber gerade 2019 ist doch ein grandioses Jahr für junge und ältere und ganz alte Lego Fans. So viele neue tolle Sets – da darf dann doch ruhig auch mal was nicht gefallen.
      Ich kann die Technic-Kritik vom HdS auch nicht nachvollziehen und liebe auch meinen Bugatti und der Defender wird gekauft wenn er bei ca. 130 Euro angekommen ist. Das ist er mir sowas von wert und da verschwende ich auch keine Sekunde in UVP-Klagegesänge. Entsprechend andersfarbige Oibs sind schon beschafft, auch da rege ich mich nicht auf – 6 Euro sind nicht der Weltuntergang. Medizin gegen Magengeschwüre wäre deutlich teurer. Natürlich wäre es begrüßenswert wenn das nächste Set direkt ab Werk farbig stimmig ausgeliefert werden würde. Aber es ist Lego und kein in sich geschlossenener Bausatz.

      • Je nach Bausatz gibt es Umbausätze und Ätzteile, mit denen man sie verschönern kann.

        Auch wenn Du keine UvP zahlst:
        Beim Landrover willst Du warten, bis er bei 130€ ist, während es die 150€-Sets schon beim Start für 120€ gab.

        Zuzüglich 6€ für andere Pins.

        Natürlich kann man alles umbauen, aber wenn Teil X in Farbe Y vor zehn Jahren mal in zwei oder drei Sets vorkam, können auch Kleinigkeiten ins Geld gehen.

        • Liebster Horst, mir ist das Set 130 Euro wert. Ja, zzgl. 6 Euro für Pins…(siehe unten)
          Daher kaufe ich es, wenn es zu dem Kurs (oder günstiger) erhältlich ist. Sollte das nicht passieren, könnte es sein, dass ich es nicht kaufe. Oder es wird mir mal mehr wert sein. Ist auch schon passiert.

          Wichtig ist doch, dass ich zufrieden mit dem Preis-Leistungsverhältnis bin, und es kann mir herzlich egal sein, wenn andere das nicht sind.

          Stranger Things war mir die UVP wert. Das war aber eine absolute Ausnahme.

          Ich kaufe sonst meist mit Versatz. D.h. nicht zum Marktstart sondern mit 3-4 Monaten Versatz. Muss man nur einmal mit anfangen und dann kann man weiterhin regelmäßig „neue“ Sets kaufen, aber (fast) jedesmal kräftig sparen – die UVP interessiert dabei wirklich nur in der Theorie, also gar nicht.

          Da du dich so schön an den 6 Euro aufhängst – die verteilen sich auf 80 Pins, die ich sicher nicht alle in den Defender verbauen werde und für jeden verbauten Pin bleibt ja ein blauer Pin übrig. Daher sind die 6 Euro, so gering sie eh schon sind, nochmal nur theoretischer Natur. Praktisch fließen hier sicher nicht mehr als 2-3 Euro Zusatzausgaben in den Defender und da lohnt kein weiteres Wort.

          Das letzte von dir aufgezeigte Problem ist wieder nur in der Theorie von Bedeutung, sofern es mal ein Set gibt, bei dem Teile in unpassender Farbe sind, die in der Wunschfarbe selten und teuer sind.

          Warum man sich die Gedanken macht, bevor es dazu kommt, ohne zu wissen, dass es dazu kommt, verstehe ich leider nicht. Das sind die berühmten ungelegten Eier und ich kann nicht verstehen warum man sich darüber Gedanken macht.

          Theoretische und praktische Grüße

  15. Hallo,

    Wollte mir den defender zu Weihnachten gönnen, kann mir jemand die Nummern und Mengen der schwarzen und grauen Pins zusenden als Ersatz für die blauen?

    Danke und einen schönen ersten Advent
    Manfred

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