Es ist kein Geheimnis, dass man über den dänischen Spielzeughersteller auch einzelne Bauteile beziehen kann, wenn zum Beispiel mal ein Element aus einem Set verloren gegangen ist oder zum Bau eines eigenen Modells ein paar LEGO Steine fehlen sollten. Ihr habt hier die Wahl zwischen Pick-A-Brick und Steine & Teile.

Der Vorteil von Steine & Teile ist, dass ihr direkt nach der Set-Nummer suchen könnt, um bestimmte Steine oder Elemente aus diesem Set nachzukaufen. Euch gefällt ein bestimmter Torso einer Minifigur oder ein bestimmter Baum aus einem Set? Hier ist eine Nachbestellung (mit Ausnahmen natürlich) oft schnell und einfach möglich. Jedoch geht genau dieser Teile-Shop von LEGO ab heute in die Winterpause.

Neue Bestellungen erst wieder ab Anfang Februar 2019

Nach dem 10. Dezember 2018 werden vorübergehend keine bezahlten Einzelteilbestellungen mehr angenommen, heißt es auf der Webseite derzeit. Ab Anfang Februar 2019 sei der Bestellservice von Steine & Teile aber wieder erreichbar.

Da bleibt im Moment nur noch der Weg über Pick-A-Brick oder andere Plattformen wie BrickLink.

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34 Kommentare

  1. Hallo
    wie in jedem Jahr zuletzt schon …
    Dafür waren aber die Mitarbeiter bei Steine und Teile zuletzt auch turboflott.

    Eine wirklich große Menge in Bezug auf Einzelpositionen am 07.12. bestellt und heute schon versandt.
    Top, so wünscht man sich das immer.

    • Das ist ja interessant, dass es auch anders zu funktionieren scheint.
      Meine Bestellungen bei Steine und Teile brauchen meistens einen Monat oder länger.
      Habe wirklich schlechte Erfahrungen mit
      Steine und Teile Bestellungen gehabt.

      Hatte auch Bestellungen die garnicht angekommen sind, oder z.B.
      hab einmal nur gelbe 2×2 und 1×2 Fliesen bestellt, aber nur die 2×2 Fliesen waren in der in der Lieferung (die nach etwa 25 Tagen da war) enthalten, obwohl auf dem Lieferschein auch die 1×2 Fliesen aufgeführt waren.
      Natürlich hilft der Lego Kundendienst dann weiter, aber es ist dennoch sehr ärgerlich.

      Ich beziehe jetzt Einzelteile eigentlich nur noch über Bricklink, es sei denn es geht nicht anders.
      Ist mir wirklich zu blöd mich fast jedes Mal mit dem Kundendienst auseinander zu setzen.

      • Ich hatte jetzt 2x Sonntags bestellt und es war jeweils am nächsten Samstag da. Waren auch jeweils über 1000 Steine, so dass ich das völlig i.O. fand. Gefehlt hat auch nichts.

    • Bei mir waren bei der letzten Bestellung (November) die Teile auch nach einer Woche da. Der Versandthinweis und die Rechnung kam nach 3 Wochen.

  2. Ging leider gestern schon nicht mehr – 1. Februar ist ganz schön lang, zumal es einige Steine gibt, die wirklich günstig sind im Vergleich zu den anderen Märkten.
    Dann werden die Eigenbauten hinten angestellt und die normalen Sets zuerst gebaut.

  3. Ich habe gestern noch PAB geordert aber keinerlei Info erhalten dazu, dass erst wieder ab Februar geliefert/verschickt wird. Hm? Oder geht es um die Ersatzteile für Sets?

    • Laut Artikel geht es nur um Steine für Sets. Den Hinweis von Lego verstehe ich so, daß man beschädigte und fehlende Teile (die man kostenlos bekommt) immer noch bestellen kann.

    • Liest eigentlich niemand mehr die Artikel?
      Da steht es ziemlich gut lesbar: „Da bleibt im Moment nur noch der Weg über Pick-A-Brick[…].“

      Abgesehen davon, dass dies seit Jahren so gehandhabt wird.
      Wer übrigens fehlende Steine für sein Set nachbestellen möchte kann dies nach wie vor ohne Probleme über Steine&Teile machen (möglicherweise auch um defekte Steine auszutauschen), es geht ausschließlich um die Bestellung von Einzelteilen die nicht als Ersatz gedacht sind.

  4. Ärgerlich war, dass gestern noch drin stand, dass nach dem 11.12. keine Bestellungen mehr angenommen werden, es aber trotzdem schon nicht mehr ging. Das hat man augenscheinlich auf den 10.12. korrigiert.
    Ich habe aber gsd. rechtzeitig am Wochenende die letzten Steine für dieses Jahr geordert, da ja absehbar war, dass hier über die Feiertage und den Januar dicht sein wird. Dank der Regelmäßigkeit ist das ja auch planbar.

  5. Ausweichen auf BrickLink, genau, hahahaha.

    Das geht nicht mehr lange.

    Es werden gerade alle deutschen Händler vom IDO abgemahnt und schalten einer nach dem anderen ihre Shops ab. Offene Shops in Deutschland gibt es aktuell fast 10% weniger als noch vor fünf Tagen. Und gerade viele große mit Millionen-Inventar verschwinden gerade von der Bildfläche. Tendenz steigend.

    • ist ein sehr netter verein der wiklich nur aufs geld aus ist. hatte auch gerade in anderer weise bekanntschaft mit denen gemacht.

    • ich bin gerade darüber gestolpert:
      https://www.bricklink.com/message.asp?ID=1119276

      Vielleicht sollte man das etwas differezierter und unaufgeregter sehen.
      Erstens ist das sicher nicht die Schuld von Bricklink, wenn Abmahnidioten sich auf so etwas stürzen.
      Zweitens sieht man als Laie auch die ein oder andere Grauzone in den Shops – so etwas war nur eine Frage der Zeit. Im Idealfall überarbeiten die Shopbetreiber bzw. Bricklink Teile des Konzeptes und verbessern sich. Wer sich nicht an Gesetze hält kann sich nicht wirklich beschweren, wenn irgendwer die dann doch durchsetzt – so dämlich diese auch sind. Dabei möchte ich die Sinnhaftigkeit der Sachen, welche abgemahnt werden, auf gar keinen Fall verteidigen.
      Drittens erschließt sich mir der Zusammenhang zwischen externe Abmahnidioten und Bricklink ist ein Verein (hä?) der nur auf Geld aus ist nicht wirklich.

      Mein Beileid für alle Shopbetreiber, welche betroffen sind.

      • 1. „Schuld“ sind hier zwei: Die Händler selber, die sich nicht an geltendes Recht halten und so angreifbar machen und Bricklink, weil sie manche Dinge auf ihrer Plattform nicht vorgesehen haben (Warnhinweise wäre so ein Beispiel).
        2. Da muss man mal abwarten, zu hoffen bleibt jetzt, dass eine schnelle, kosten- und zeiteffiziente Lösung gefunden wird, die gleichzeitig die Händler vor weiteren Abmahnungen absichert. Das bedeutet aber auch, dass diese sich regelmäßig informieren müssen, ob es Gesetzesänderungen gibt. Mag sein, dass der ein oder andere Store vor drei oder vier Jahren noch alles rechtlich abgesichert hatte, nun aber eben doch nicht mehr aktuelleren Vorgaben ebtspricht.
        3. Christian meinte IDO, nicht Bricklink.

        Und mein eigener Senf:
        Solche Abmahnfirmen sind erst einmal das Letzte. Hätte sich jemand hingestellt und die Betroffenen Händler „abgemahnt“ weil sie nicht in allen Punkten etwa beim Impressum dem geltenden Recht entsprechen, ohne Geld oder das Unterschreiben einer Unterlassungserklärung zu fördern, wäre alles in Ordnung.
        Aber nicht immer sind Abmahnungen falsch oder schlecht, die Frage ist halt, wer tatsächlich dahinter steht und hier ist es zumindest scheinbar eine eher dubiose Firma.

        • zu 3. hatte ich mich schon korrigiert. Der Kommentar stand auch schon da. Wurde dann aber vom Moderator wieder gelöscht (wieso auch immer)

    • Ach ja, einmal nachgelesen… Dem Grunde nach ist es ja gut, dass die das machen. Auch in einem BL-Shop sollte Recht umgesetzt werden. Hier ist es jedoch nur Geldmacherei. Ich würde empfehlen die Shops vom Netz zu nehmen und eine Muster AGB erstellen und prüfen zu lassen. Vielleicht kann die Klemmbausteinlyrik da helfen.

      • Einfach mal erkundigen, bei der IHK zB. Da gibt es Vorlagentexte. Oder man schaut sich in der Startup-Szene seiner Stadt um. Sollte man seit DSGVO sowieso gewissenhaft machen.
        Und es darf Versand nicht mehr als „versichert – unversichert“ ausgewiesen werden. Der Verkäufer muss sicherstellen, dass der Kunde die Ware kriegt – Versand ist quasi also immer versichert…

      • Das Problem ist nicht, dass die vielen weißen Schafe unter den Händlern nicht bereit sind, ordentliche AGBs zu haben. Sie wollen auch den Kunden nicht ihre Rechte wegnehmen, indem sie „unversichert“ verschicken oder kein Widerrufsrecht einräumen. Das machen nur einige „schwarze Schafe“ und die ganzen „Privatverkäufer“, die so viel verkaufen, dass das Finanzamt an Ihnen seine helle Freude hätte.

        Das aktuelle Problem ist BrickLink selbst. Man kann dort einfach keinen Store rechtssicher betreiben. Es ist technisch nicht möglich. Und BrickLink hat bislang wenig Interesse daran gezeigt, dies zu ändern.

  6. Boah.

    Können die das mal vorher! sagen. Nicht immer erst, wenn nix mehr geht..

    Und ansonsten: ich warte regelmäßig 3 Wochen oder länger auf Teile aus der Einzelteil-Bestellung!

  7. Hallo PromoBricks-Team: Seid ihr so nett und sagt auch Ende Januar Bescheid, daß es wieder losgeht?

    @alle hier: PAB ist wirklich oft eine zumindest sehr preiswerte Quelle für Neusteine. Das Angebot ist aber auf die beliebtesten 1400 Kombinationen aus Typ und Farbe beschränkt, wobei das nur Steine aus der aktuellen Produktion sind. Der Vorteil von PAB ist, daß man bis zu 999 Stück von einer Sorte bestellen kann, also Material für wirklich große Projekte.

    Der Steine und Teile-Service hat sehr viel mehr, nämlich fast alles, was einigermaßen aktuell produziert wird, zu etwas höheren Preisen. Dafür ist die maximale Stückzahl ohne Rücksprache mit LEGO auf 200 begrenzt, was aber immer noch sehr viel ist.

    Mit beiden habe ich gute Erfahrungen gemacht, es dauert halt etwas. Vielleicht sollte man da etwas Toleranz mitbringen. Es hat sogar mal eine Lieferpanne gegeben, LEGO hat das nach meiner reklamation umgehend korrigiert. Wie immer im Geschäftsbetrieb: Man kann immer mit einander reden.

    Ohne die Direktliefermöglichkeiten bei LEGO wäre ich als Ausschließlich-MOCler etwas aufgeschmissen.

    Und bitte: Weder geht BrickLink in Deutschland unter noch wurde Youtube abgeschaltet. Bitte problemorientiert diskutieren, aber bitte nicht in Panik verfallen. Zum Thema DSGVO und dem Abmahnunwesen verweise ich auch gerne auf die sehr gut informierte Seite von heise.de

    • Danke für einen informativen Beitrag ohne Hysterie. Wir werden schon alle auf die ein oder andere Weise zu unseren Steinen kommen. Ich habe bisher mit PAB und Bricklink nur gute Erfahrungen gemacht. Und vielleicht überarbeitet Lego ja seinen Shop, das wäre doch gut für uns .

  8. Wenn Promobricks wirklich einen journalistischen Hintergrund nachweisen möchte, dann geht das Team mal der Bricklink/Abmahngeschichte nach und liefert eine Geschichte samt Erklärstück wie man es als Shopbetreiber richtig macht. Das könnt ihr dann auch an die dpa verkaufen.

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