Verschiedenen Berichten zufolge werden derzeit einige deutsche Bricklink-Händler abgemahnt. Beanstandet werden demnach Fehler im Impressum, Warnhinweise vor Verschlucken von Kleinteilen bei Kindern unter drei Jahren, ein fehlender AGB-Button in deutscher Sprache und/oder ein fehlender Kauf-Button „kostenpflichtig bestellen“ mit direkter Anzeige der Versandkosten.

Die Aufregung und die Angst, ebenfalls abgemahnt zu werden, ist verständlicherweise groß. In einer ersten Reaktion haben bereits zahlreiche deutsche Bricklink-Shops vorsichtshalber ihr Angebot geschlossen. Auf Bricklink gibt es normalerweise rund 800 aktive deutsche Shop-Betreiber. Wie ein Blick in die Übersicht zeigt, haben mit Stand gestern Abend knapp 90 Händler ihren Store bereits in die frühe Winterpause geschickt.

Henry Krasemann hat mit Rechtsanwalt Stephan Dirks aus Hamburg über das Thema gesprochen – ein Talk unter Kollegen sozusagen, da Henry selbst Jurist ist.

Informationen gesucht

Wir von PROMOBRICKS würden gerne ein wenig konkreter über dieses Thema berichten, zumal einige der Beanstandungen von Bricklink ja „hausgemacht“ sind. Ich kann mich hierzu an eine Aussage eines befreundeten Bricklink-Händlers erinnern: Es sei nahezu  unmöglich, einen 100% nach deutschem Recht konformen Bricklink-Shop zu betreiben. Der Plattform-Betreiber sei hier in der Pflicht, liefere aber nicht oder nur sehr schleppend,  obwohl Deutschland im Store-Ranking bei Bricklink auf Platz 4 oder 5 liege.

Für Hinweise steht euch die Kommentarspalte zur Verfügung oder unser Postfach. Der Verband, der aktuell hinter den Abmahnungen von deutschem Bricklink-Händlern stecken soll, ist uns bekannt – auch die Berichterstattung und die öffentlichen Urteile darüber.

92 KOMMENTARE

  1. Ich habe mich ehrlich gesagt schon oft gefragt, wann es so weit sein wird, denn es ist genau so wie du sagst: Einen rechtskonformen BrickLink Shop zu betreiben ist quasi unmöglich. Man kann zwar ein paar Stolperfallen umgehen, aber die Plattform ist in vielerlei Hinsicht leider ziemlich veraltet und unflexibel.

    Besonders nervig ist hier natürlich wieder mal die Quelle der Abmahnungen… Hier greift hoffentlich mal irgendwann der Staat ein und entzieht diesen Verbänden die Möglichkeiten.

  2. Es hat wohl gar nichts damit zu tun (oder nur indirekt) – ich finde die BrickLink-Methodik schon seit erster Nutzung der Plattform dubios. Meines Erachtens wird dort gegen geltendes Käuferrecht ‚gehandelt‘, abgesehen von merkwürdigen Praktiken diverser Händler. Ein Beispiel dafür: Der Händer versendet an die in PayPal hinterlegte Adresse und nicht an die in BrickLink – in der Auftragsbestätigung steht aber die Adresse aus BrickLink. Einziger Hinweis bezüglich der PayPal-Adresse? Irgendwo in den AGB – die man sich natürlich durchliest bei einer 10 Euro-Bestellung … 😉

    Es ist wohl genau so, wie Lukas sagt: Die Technik und rechtliche Logik der Plattform ist aus einer vergangenen Zeit.

      • Von mir aus. Es wäre dennoch hilfreich, dies klar kenntlich zu machen. Nein, im 10ten Absatz in den AGB ist für normale Menschen NICHT klar kenntlich.

        Davon abgesehen habe ich bei dutzenden von Händlern mit PayPal onsite bezahlt … da war der Versand an meine in BrickLink hinterlegte Adresse gar kein Problem – obwohl die Auftragssummen weitaus höher lagen.

        Das ist aber eventuell nur ein weiteres Indiz dafür, dass bei BrickLink nicht alles konform mit deutschem Recht ist!?

        • Das hat nichts mit den AGB’s irgendeines Händlers zu tun. Das sind die AGB’s von Paypal! Wenn man als Händler nicht an die bei Paypal hinterlegte Adresse versendet greift der Paypal Verkäuferschutz nicht. Du hast übrigens auch durch deine Zustimmung zu den Paypal AGB’s als Käufer zugestimmt das dir das bewusst ist.

          • Es ist immer wieder schön, den Unterschied zwischen Praxis und Paragraphen zu sehen.

            Es ist mir Wurscht, was ich wo zugestimmt habe und ob ich mir dessen bewusst bin – praktikabel und käuferfreundlich ist es dennoch nicht.

            Es würde genügen, wenn in der BrickLink-Auftragsbestätigung die Adresse vermerkt wird, an die versendet wird. Bzw. wenn dort vermerkt wird, dass an die Adresse im Bezahlportal versendet wird.

            Ich kaufe auf mehreren Plattformen (wie oben erwähnt auch bei BrickLink) und bezahle dort mit PayPal – scheinbar verstoßen alle bzw. die meisten der Verkäufer gegen das geltende Recht … am End sind die Abmahnungen dann ja absolut gerechtfertigt (rechtens wären sie dann ja eh).

            Aber solange alles seine Ordnung hat – ist ja alles in Ordnung.

            • Und genau hier liegt das Problem.
              Wer sich nicht für die AGBs interessiert und diese nicht durchliest (was nahezu niemand tut) ist selbst Schuld wenn mal etwas nicht funktioniert.
              Es mag nicht praktikabel oder Käuferfreundlich sein und ja, in der Bestellübersixht sollte die Adresse angegeben werden an die dann letztlich auch versendet wird, trotzdem ist es nicht die Pflicht des Verkäufers es an anderer Stelle als in den eigenen AGBs kenntlich zu machen, sonder hier liegt die Pflicht beim Kunden, dass dieser sich informiert.

              Das gegen geltendes Recht verstoßen wird stimmt natürlich trotzdem, ich vermute aber mal, dass die Adresse in der Bestellübersicht durch Beicklink vorgegeben wird und nicht vom Verkäufer bearbeitet werden kann. Hier wäre also Bricklink in der Pflicht etwas zu ändern, wie auch an vielen anderen Stellen.

              • Ich spreche doch auch gar nicht von Schuld … natürlich ist es die meine, wenn ich mich nicht an geltendes Recht halte.

                Es geht genau um diesen Mangel an Käuferfreundlichkeit, der mir bei BrickLink an vielerlei Stelle auffällt. Vergleiche ich mit anderen Portalen, ist das eben Steinzeit.

                Leider gibt es bisher keine echte Alternative – vielleicht ist es an der Zeit.

        • Bei Paypal onsite wird deine bei BL hinterlegte Adresse aus der Kaufabwicklung zu Paypal kopiert. Damit ist dein Argument relativ, denn in dem Fall steht bei BL wie auch bei PP die gleiche Lieferanschrift!

  3. Ganz ehrlich – als „Mensch“ verstehe ich, dass man sich ärgert, wenn einem „hürden“ in den Weg gelegt werden.

    Der „Beamte“ in mir ist allerdings schon der Meinung, dass man sich an Gesetze zu halten hat – egal wie lästig das im Einzelfall auch sein mag.

    Aber man darf nicht vergessen, dass die bemängelten Dinge ja auch ihren Sinn haben (verschluckbart Teile, kostenpflichtige Bestellung, …)

    Auch „diese Vereine“ zu verteufeln finde ich „bedenklich“ – Wenn es diese Vereine/non-Profits (manchmal auch PRofit Organisations) nicht gäbe, wer mach denn sonst „lobby“ für den Endkunden. Oft sind es diese „Vereine“ die mit Musterprozessen erst eine „konsumentenfreundliche“ Umgebung erzwingen. (Entschädigungen im Transportberei z.B.)

    Ja im Einzelfall ist es blöd, weil der Händler keinen Umsatz macht und wir keine Steine ordern können – aber im Großen macht es schon Sinn wenn die Kunden über die Händler die Plattform zu Änderungen zwingt. Und wenn das nicht funktioniert, dann bleibt halt nur die Möglichkeit den Shop bei Brickling zu schließen und was eigenes rechtskonformes Innerhalb der EU aufzumachen.

    Dafür müssen aber auch WIR Kunden dann diese „lokalen“ (wenn man im Internet von lokal reden kann) Shops verwenden.

    Und ehrlich gesagt, kaufe ich sowieso lieber von Deutschen (Österreichischen, Schweizer – EU+ Ländern) Händlern als das vermeintlich billigere Angebot aus China …

    Auch im Internet sollte gelten „fahr nicht fort, kauf im Ort“ 😉

    • Ich verstehe deinen Kommentar nicht. Kennst du Bricklink?
      Für einzelne Steine gibt es kaum Alternativen und man kauft mit Sicherheit keine einzelnen Steine in China (Porto). Auch gibt es bis auf sehr wenige Ausnahmen kaum lokale Händler für einzelne Steine. Zumindest mag es Galeria Kaufhof nicht, wenn ich dort Verpackungen aufreiße um einzelne Steine zu kaufen. Hat noch nie geklappt 😉
      Und deine Lokalisierung von vor Ort kaufen finde ich bedenklich, wenn du sagst, dass ein Händler auf Madeira oder in Litauen vor Ort sitzt (EU-Länder)…
      Außerdem ist dieser Verein eine „Firma“, die sich auf das Abmahnen spezialisiert hat, da ist kein guter Gedanke zu finden.
      Und als Angestellter in einem normalen Unternehmen muss ich sagen, dass ich diese Beamten-Denkweise nicht nachvollziehen kann. Aber wenn man es gewohnt ist nach Paragraphen zu reiten, dann ist das so. Z.B. der Hinweis das die Bestellung kostenpflichtig ist, ist sinnlos. Ergibt sich aus allen Punkten vorher bei Bricklink. Und das Legosteine verschluckt werden können, ich bitte dich. Jeder der einzelne Steine bestellt kennt das Produkt und die „Risiken“.
      Deutschland ist nun mal ein Beamtenland, wo alles reglementiert ist, aber man sollte es nicht übertreiben. Die Engländer hatten es mal, dass sie mit einem Schild vor einem anderen Schild gewarnt haben, weil es gefährlich Ecken haben könnte. Da hat man festgestellt, dass man es übertrieben hat und gleich landesweit 10.000 von Schildern abgebaut. Das wäre m.M.n. auch in DE an gewissen Stellen, hier Warnhinweise / kostenpflichtig bestellen, notwendig.

    • Dieser Post zeigt einem mal wieder, was in Deutschland schief läuft….
      Gesetzte / Paragraphen / Vorschriften und und und…. Hauptsache mann kann dem kleinen Mann, oder Verkäufer noch irgendwas reindrücken oder hier und da noch irgendwo ein paar Kröten rausquetschen.
      Wenn es um Industrie, Exekutive oder Steuerfinzierte Projekte geht, schaut man aber gerne mal weg oder biegt sich alles so hin, wie man es gerne hätte.
      Und immer diese Ausrede, dass es doch zum Wohle der Bevölkerung ist…. Ja nee, ist klar. Mich würde mal interessieren, wem zb konkret mit den von Ihnen angesprochenen Hinweisen geholfen wird ?!?
      Verschluckbare Kleinteile???? Ach was???? Neinn, wer hätte das gedacht? Wir sind ja auch alle vollkommen verblödet oder sollen das die 3jährigen selber lesen??? Ich frage mich, wo auf den Spielplätzen die Schilder sind, dass dort Kieselsteine liegen oder kleine Steinchen im Sand liegen, die könnten die Kinder doch auch verschlucken und hier ist die Gefahr viel größer, denn da wird öfter mal Sand in den Mund gesteckt. Aber nein, das ist ja öffentliche Hand, dass ist was anderes.
      Ein Button „kostenpflichtige Bestellung“ auf jeden Fall ganz wichtig, weil auch hier alle blöd sind. Jetzt haben bestimmt die hälfte aller Kunden zurückgezogen, weil sie ja eigentlich nichts bestellen wollten und nur einfach so aus Spaß mal den gesamten Bestellprozess durchlaufen sind und uppppss ausversehen auf Bestellen geklickt haben…
      Sorry aber so einen Blödsinn habe ich lange nicht gelesen.

        • Ja, dass ist die typische Antwort. 🙂 Aber irgendwann ist eben auch mal Feierabend. Jeder nimmt alles immer als gegeben hin, weil irgend ein Sesselfurzer in Brüssel oder Berlin meint sich eine neue Schikane auszudenken. Ich würde mir einfach mal den Tag wünschen an dem mal alle sagen. „Ihr könnt mich mal“ und einfach mal vom Staat leben… mal sehen wie viele Tage das funktionieren würde. Es wird nämlich immer vergessen, wer das ganze hier am Laufen hält. Es sind mittelständische Unternehmen und der „dumme“ Angestellte und genau die werden von vorn bis hinten ausgequetscht und schikaniert mit neuen Abgaben, Zwangsgebühren, Steuern, Verordnungen…… und wenn man mal irgendwas zu spät bezahlt oder ähnliches…. aber dann. Andersrum gilt das natürlich nicht, ich erinner mich an einen Rechtsstreit mit dem Arbeitsamt wegen einem ehemaligen Angestellten, der noch Zahlungen vom Amt hätte bekommen müssen. Bei dem ein sachlich völlig falscher Brief ankam. Als wir dies dann angemerkt haben kam nur ein Ausschnitt aus dem Paragraphenwirrwarr mit dem unterstrichenen Satz „Beamte im ….. dürfen Fehler machen“…. das hat selbst mir dann die Sprache verschlagen. Aber so ist das wenn man sich selbst die Gesetze und Vorschriften machen kann.

          • @Lehmann
            So lange die rechtliche Lage so ist, ist sie einzuhalten. Da gibt es nichts zu rütteln. Ansonsten kann ich morgen auch einfach bei Dir vorbei kommen und Deine Einfahrt zuparken, bei Dir einbrechen oder sonst was bei Dir machen – spätestens dann wirst Du nach der Polizei rufen und auf die Einhaltung der Regeln pochen. Ich finde es eher bedenklich, wenn solche Dinge immer so gedreht werden, wie sie gerade gebraucht werden.

            WennDu Dinge ändern willst, kannst Du gerne Deine demokratischen Rechte für eine Änderung in Anspruch nehmen. Du kannst Politiker anschreiben, Petitionen ins Leben rufen und noch vieles mehr. Und wenn Du Dich auf solchen Portalen mal umschaust, wirst Du erkennen, dass man damit schon vieles bewegen konnte.

            Mal davon abgesehen, dass ich noch niemals „ausgequetscht“ und „schikaniert“ wurde. Wenn das passiert, geht man rechtlich dagegen vor. So einfach.

            • So stellt sich der kleine Mann die große Welt vor. Leider sind wir nicht im Bullerbü.
              Ich könnte jeden einzelnen Punkt zu 100% widerlegen, ich lass es aber, da das ganze zu weit abdriftet. 🙂

            • Ich muss fragen (und meine das nicht spitzfindig): Ist diese Antwort eine moralische Rechtfertigung FÜR die Abmahnwelle (und die Abmahner)?

              • Natürlich nicht. Wie oben im Video bereits gesagt wurde, ist die Abmahnung eigentlich ein sehr sinnvolles Werkzeug, was leider nur allzuoft missbraucht wird.

                Aber ich bin kein Freund von Anarchie….das würde aber eintreten, wenn sich keiner mehr an die Regeln halten würde. Ziviler Ungehrosam ja, aber das würde auf das Beispiel von M. Lehmann nicht zutreffen.

                Aber es gibt genügend Mittel, um sich für die Änderungen von Vorschriften einzusetzen. Nur da bekommen dann viele den eigenen … nicht hoch oder reden was davon, dass man alleine nichts machen kann…

                • Danke für die Antwort!

                  Ich glaube tatsächlich … das ist leider so. Vor allem in Deutschland und mit deutscher Mentalität. Einen solchen Masseschwung, wie wir ihn gerade in Frankreich erlebt haben, wird es in D auf absehbare Zeit nicht geben.

                  Und in der Tat – ohne eine solche Masse kann der Einzelne tatsächlich NICHTS bewirken. Und genau diese Masse findet sich in einer – auf Regeln und Gesetze bedachten – Gesellschaft nicht. Die wenigsten Deutschen würden Autos anzünden um für ihre Forderungen einzutreten – das ist verboten. 😉

      • Warum gibt es denn den „kostenpflichtig bestellen“-Button? Dreimal darfst du raten:
        da es zwischenzeitlich haufenweise scheinbar kostenlose Angebote im Internet gab (etwa Hausaufgabenhilfen), die sich als extrem teure Abos herausgestellt haben.

        • Dann steigen die Betrüger halt auf andere, vielleicht noch raffiniertere Maschen um. Verstand einschalten hilft oft mehr, als sich auf die Schutzfunktion irgendwelcher selbsternannter Verbraucherschützer zu berufen.

          • Der kostenpflichtig bestellen Button tut niemandem Weh. Wir haben hier der extremst seltenen Fall, dass Deutsche an Deutsche über eine Plattform verkaufen, die selbst keine Präsenz in Deutschland hat. Sowas gibt es sonst eigentlich nur bei illegalen Waren. Darüber hinaus ist es eine überaus unbürokratische Lösung für dieses Problem, wonach viele hier Schreien. Es gibt nebenbei keine Möglichkeit in Deutschland unwissende Kunden in kostenpflichtige Geschäftsmodelle zu locken und mWn auch keinen Nachfolger für diese scheinkostenlosen Angebote im Internet.

      • In Deutschland werden ja auch Journalisten, die Steuerschlupflöcher aufdecken, wegen Betriebsspionage angezeigt – während sich (Ex-)Finanzminister, die das Wissen über besagte Schlupflöcher zumindest nicht öffentlich gemacht haben, ganz entspannt zurücklehnen können.

    • Hallo,

      Es geht um was ganz anderes:
      Wenn ich im Internet bestelle, dann tue ich das, weil es in meiner unmittelbaren Umgebung etwss bestimmtes nicht zu kaufen gibt. Dann ist es mir quasi abgesehen vom Porto egal, woher es kommt, meinetwegen auch aus china.
      Da ich aber lego aus china bestelle, weiß ich, dass ich keinen „billigen China-Schrott“ bekomme. Insofern ist dein Argument dazu hinfällig.
      Warum dieser Button „kostenpflichtig bestellen“ heißen muss, isr mir ebenso schleierhaft. Dann müsste auch jeder Kellner so ein Schild tragen, wenn ich ihn um ein Glas Bier bitte, dass das auch was kostet.
      Jeder Tankdtellenzapfhahn müsste dieses Schild tragen, jede Mautsäule in Deutschland wäre ebenfalls rechtswidrig: weil am Anfang der Straße nicht steht, dass die Nutzung schon vor der Säule was kostet.
      Es ist allgemein bekannt, dass eine geforderte / genutzte Leistung immer was kostet – nur in Ausnahmefällen nicht. Und nicht andersherum.

      • Danke!! Zumindest einer versteht mich 🙂 Genau das meine ich, geht es um den Privatmann oder den kleinen Händler gibt es abertausende unnütze Vorschriften. Für die öffentliche Hand gilt das natürlich nicht, da muss man sich alles denken und sich gefälligst vorab informieren. Das ist schließlich die Pflicht eines jeden Bürgers, sich vorab über alles zu informieren. 🙂 Anderes Beispiel, bei uns läuft tatsächlich bei Glatteis einer vom Ordnungsamt durch die Gegend und schaut ob jeder geräumt hat. Als ich ihn gefragt habe, warum denn die ( öffentliche ) Straße vor unserem Haus seit 2 Tagen nicht geräumt wurde, kam die Antwort: „Na wir haben viel zu wenig Leute“ Aahhhhh, na dann … Ich warte auch immer noch auf den Pflichtaufkleber auf Nahrungsmitteln, „Bitte vorher kauen, sonst drohen ernsthafte gesundheitliche Schäden“ Früher nannte man das Evolution, wer zu blöd war die einfachsten Dinge im Leben zu kapieren, wurde „ausgelesen“ und das hat seinen Grund….

      • „Da ich aber lego aus china bestelle, weiß ich, dass ich keinen „billigen China-Schrott“ bekomme.“

        Wenn Du bei einem deutschen Händler kaufst, kommen die Legosteine vom deutschen Händler und _nicht_ aus China. Da leben die, die den Onlineshop betreiben, den der Händler nutzt.

        Was ist an einem klaren Hinweis falsch, ob man beim Klick nochmal eine Übersicht über die Bestellung bekommt, fehlende Daten eingeben muß oder tatsächlich die Bestellung abgeschickt und bearbeitet wird?

        „Jeder Tankdtellenzapfhahn müsste dieses Schild tragen,“

        Wenn Du die Zapfpistole herausnimmst, zeigt die Säule den Preis pro Liter, die getankte Menge und den Preis. Wieviel Du tankst, ist Deine Sache. Du siehst sogar ständig den Preis, während Du im Supermarkt erst zur Kasse gehen oder selbst mitrechnen mußt.

        Außerdem kann ich mir vorstellen, daß an der Zapfsäule nicht nur draufsteht, daß Ottokraftstoff brennbar, krebserregend und giftig ist, sondern daß da auch eine Tafel mit den Geschäftsbedingungen hängt.

        • „Wenn Du bei einem deutschen Händler kaufst…,“

          Manche Teile krieg ich aber vielleicht nur in China? Oder in anderen Ländern, weil lego manche Sets nur dort verkauft?!
          Wenn ich im Internet bestelle, will ich die ganze Vielfalt nutzen.
          Außerdem ging der Ursprungspost in die Richtung, dass ich dich in D kaufen könnte, um die Gefahr des „Chinaschrott-Kaufens“ zu umgehen.

          „Was ist an einem klaren Hinweis falsch,…?“

          Falsch ist daran nichts. Nur kann ich es (als Händler; ich hab einen BL-Shop) leider nicht selbst einstellen, ob das geht.

          • „Manche Teile krieg ich aber vielleicht nur in China? Oder in anderen Ländern, weil lego manche Sets nur dort verkauft?!“

            Es geht hier um Händler in Deutschland. Denen in China sind die Gesetze in Deutschland vermutlich egal. Oder haben die auch Abmahnungen bekommen und fragen sich jetzt, was das für ein seltsamer Brief ist?

      • Plus 1 und ein Danke von meiner Seite für deinen Kommentar – es gibt noch Menschen, die bleiben nicht an der roten Ampel in der Wüste stehen. 😉

    • Ohja, ich glaue auch, dass IDO nur so von Dankesschreiben der Bricklink Kunden überhäuft wird, gab es doch vorab permanent Probleme, weil die Kunden nicht wussten, dass man die Bricklink Bestellung nun bezahlen muss, oder diese permanent überraschten Gesichter von jungen Eltern, die einfach nicht wussten, dass kleine Kinder kleine Teile verschlucken können, Gott sei Dank gibt es die Regulierungswut unserer guten deutschen Beamten und EU Bürokraten, welche Meisterleistung dort vollbracht wird, hat die DSGVO ja schon deutlich unter Beweis gestellt, Gott sei Dank hat der kleine Meisterbetrieb von nebenan jetzt endlich seinen unsäglichen Onlineshop deswegen eingestellt, jetzt kann er keine Kunden mehr mit fehlenden Datenschutzhinweisen übers Ohr hauen! Prima!

      Achtung! Warnhinweis: Der Kommentar könnte Spuren von Sarkasmus enthalten …

  4. Wenn geltendes Recht durchgesetzt wird, ist das an sich eine gute Sache. Allerdings sehe ich nicht, dass Verbände wie der IDO das um des Rechtes Willen tun. Denen geht es schlicht ums schnelle Geldverdienen – auf Kosten anderer.
    Die sind so ne Art Kopfgeldjäger.

    Nur, dass sie ihre „Belohnung“ fern vom eigentlichen Aufwand selbst festlegen.
    Ich hoffe, dass da auch mal genauer hingeguckt wird, wie da gearbeitet wird.

  5. Ist das Problem auf BrickOwl ebenfalls? Habe diese Plattform bis jetzt noch nie genutzt, aber vielleicht wäre das eine alternative (die rechtssicher ist).
    Sehr gut, dass ihr über dieses Thema berichtet!

  6. Ich hatte heute ja was anderes vor als das, aber was solls.
    Ein echt schwaches Video, nur Bla-Bla, während auf den zitierten Seiten
    die Punkte an denen es hapert genannt werden, wird davon im Video fast nichts erwähnt.

    Hier sind die Foren-Seiten dazu:
    Bricklink:
    https://www.bricklink.com/messageThread.asp?_refreshrnd=79324&ID=245557&nID=1118881
    1000Steine:
    https://www.1000steine.de/de/gemeinschaft/forum/?entry=1&id=410668&showall=1&changeshowall=1

    Worum geht es?
    Viele deutschen Händler wurden von den Abmahnvereinen und deren Abmahnanwälten
    mit staatlicher Gewährung abgemahnt, weil sie die deutschen gesetzlichen Bedingungen gar nicht einhalten können.
    Zwar können einige Punkte in den AGB´s gefixt werden,
    (Das was man in die Terms schreiben kann, aber selbst dort ist keine Klarheit),
    andere hingegen überhaupt nicht,
    weil es keine Funktion auf der Webseite (Standort + Firmenort USA) dafür gibt.
    So kann kein Händler den geforderten Versandkosteneintrag bei jedem Teil, oder den Warnhinweis
    mit den verschluckbaren Teilen bei jedem Teil anzeigen lassen.
    Dazu kann er auch von selbst nicht die Buttons umbennen/ersetzen, von denen gefordert wird das die alle die deutschen Bezeichnungen haben müssen. „Kostenpflichtig bestellen, AGB´s, Impressum“

    Der Händlerbund lehnt aber rechtliche Tiefenprüfungen ab, weil die sich sinngemäß zu internationalen Seiten nicht äussern können.

    Somit sitzen die deutschen Händler in der Patsche.
    Eine Unterlassungserklärung (und Schadensersatzforderung bei Verletzung dieser), können die nicht erfüllen weil, das was dort gefordert wird, gar nicht von den Händlern erbringbar ist. (Dazu müssten die ja Programmierer und Webseiten-Eigentümer sein.)
    Deshalb kann man jeden deutschen BL-Händler nur empfehlen SOFORT zu SCHLIESSEN, oder den Verkauf nach Deutschland und der EU SOFORT einzustellen.

    Disclaimer: ACHTUNG: Das ist keine Rechtsberatung, recherchiert selbst nach und fragt eure Anwälte was zu tun ist.

    Auf die Plattform bzw. Programmierer derer, brauch man auch nicht hoffen, da die Händler bereits 5-6 Jahre lang Bitten und Anfragen für die Implementierung der „Button-Lösung“ eingereicht haben die dann erst 2017 endlich kam.
    Auch hat der koreanische Eigentümer bisher Einwände wegen rechtlichen Problemen immer eher als „deutsches Gespinne“ oder Panikmache abgetan, weil die sich dort so einen „durchgeknallten“ Rechts-WirrWarr gar nicht vorstellen können.

    • Kurz zur Erklärung: Ich habe bewusst die konkreten Vorwürfe nur kurz erwähnt (sie werden aber erwähnt): Zum einen kenne ich die konkreten Abmahnungen nicht, so dass hier keine wirkliche Bewertung erfolgen kann. Zum anderen wollte ich gerade keine schlafenden Hunde wecken und weiteren Abmahnern Futter geben. Es ist gerade kein Bericht über die Ereignisse (das überlasse ich gerne Promobricks ;-)), sondern ein kurzes Statement, was Abmahnungen bedeuten.

    • Dass alle deutschen Händler schließen kann ja nun nicht die Lösung sein.

      Zweitens sitzt der Hoster von bricklink in Hongkong, nicht Korea.

      Und drittens muss doch das deutsche Recht Möglichkeiten bereithalten für solche Fälle. Welcher ausländische Anbieter von Shopsystemen bietet denn alles, was das deutsche Recht benötigt.

      Viertens ist nicht das deutsche Recht an sich das Problem, sondern diese Pedanten von den Abmahnkanzleien. Das sind offenbar dieselben, die die Polizei rufen, sobald man unter Mittag 1 Loch bohrt, oder wenn die Gartenbahn zu laut ist, oder Laub aufs Nachbargrundstück fällt.
      All das ist zwar als Rechtstext geregelt, aber man kann auch drüber wegsehen, weil es keinem weh tut. Oder man mahnt ab.
      Mit denen hat offenbar als Kind niemand gespielt.

      • Hallo MTM,

        >Dass alle deutschen Händler schließen kann ja nun nicht die Lösung sein.
        Wenn du nicht weiter im Risiko bleiben willst schon, eine Unterlassungserklärung wird Dir aber wohl den Garaus machen, da du deren Forderungen bei erneuten Verstößen nicht einhalten kannst. (nicht rechtssicher).

        >Zweitens sitzt der Hoster von bricklink in Hongkong, nicht Korea.
        ja, gut. Firma USA, Hosting Hong Kong, Eigentuemer Süd-Korea.

        >Und drittens muss doch das deutsche Recht Möglichkeiten bereithalten für solche >Fälle. Welcher ausländische Anbieter von Shopsystemen bietet denn alles, was das >deutsche Recht benötigt.
        Weiss ich nicht.

        >Viertens ist nicht das deutsche Recht an sich das Problem, sondern diese Pedanten >von den Abmahnkanzleien… Oder man mahnt ab.
        Nicht ??, Wer hat den diesen ganzen Irrsinn, in dem keiner mehr klar sieht, ausgeheckt, geprüft und beschlossen?
        Wer hat denn den Verbänden und Abmahnabwälten die Vollmacht gegeben alles damit nieder zu walzen?
        Die Bürger vielleicht? Ich glaube nicht.

        >Mit denen hat offenbar als Kind niemand gespielt.
        Schön gesagt, das glaub ich auch.

        • >Dass alle deutschen Händler schließen kann ja nun nicht die Lösung sein.
          Wenn du nicht weiter im Risiko bleiben willst schon, eine Unterlassungserklärung wird Dir aber wohl den Garaus machen, da du deren Forderungen bei erneuten Verstößen nicht einhalten kannst. (nicht rechtssicher).

          >vielleicht bin ich zu links, um mich unterzuordnen oder einfach nur dumm: aber wenn sich alle vor denen ducken, dann wird sich nichts ändern. Wenn man freiwillig und Messer läuft, freilich auch nicht. Also: Was tun?

    • Danke für diese Informationen!

      Ich kriege Würgereiz, wenn ich die Diskrepanz zwischen (bis dato) funktionierender Realitat und der Rechtslage sehe – und wie so etwas von einem bestimmten Menschenschlag schamlos (und existenzbedrohend) ausgenutzt wird ohne Moral und Gewissen.

      Verabscheuenswürdig ist so etwas. Ob diese Personen da das Recht auf ihrer Seite haben oder nicht.

  7. Die EU schafft Deutschland ab, und sich selbst. Rechtliche Hinweise u. ä. müssen schon korrekt sein. Allerdings das man auf einer Verkaufsseite auf kostenpflichtiges Bestellen hinweisen muss?? Mein einer die verschenken etwas?? Aber so können sich Abmahnvereine und drittklassige Anwälte sowie Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst freuen. Die verdienen immer ihr Geld, leider auch sehr häufig mit so einem Schwachsinn.

  8. Der BrickLink-Eigentümer sitzt mittlerweile als Mehrheitseigentümer bei einem der größten deutschen BrickLink-Stores mit im Boot. Eine Hoffnung ist, dass sich das Thema so zu ihm (er ist Milliardär und dürfte sich für solche kleinen „Problemchen“ normalerweise nicht besonders interessieren) „hochspricht“.

    Weiterhin generieren die deutschen Stores einen gewaltigen Anteil der Einnahmen von BrickLink. Spätestens im Januar wird denen auffallen, dass wesentlich weniger Verkaufsgebühren aus Deutschland überwiesen werden, da die meisten großen Shop zu sind.

    Beide Punkte könnten BrickLink zum Handeln animieren. Die müssen sich dann aber erstmal einen deutschen Fachanwalt beauftragen, der ihnen exakt erklärt, was sie alles wie genau ändern müssen. Das kann also alles dauern.

  9. Die Button-Lösung wurde doch damals eingeführt weil es davor immer wieder das Problem von versteckten Käufen gab. Das musste einfach sein weil irgendwelche Spezies damit Profit machen wollten, daher wurde der Button kostenpflichtig Bestellen obligatorisch. Klar wenn man nen Bestellprozeß durchläuft ist das ein wenig lächerlich, aber ich sehe das Problem hier nicht bei der Gesetzgebung sondern der Ignoranz von bricklink, es wäre ja tatsächlich relativ einfach den deutschen Shops das nötige Handwerkszeug zu geben. Vielleicht gibt es nun ja auch von der Seite endlich ein Einsehen, falls genug Umsatz wegbricht.

    • Weil irgendwelche Spezies damit Profit machen wollten? Glaubst du, dass diese Spezies nach Einführung der Button-Lösung ausgestorben ist? Nein, die sind auf andere „Geschäftsmodelle“ umgestiegen. Die suchen sich Naive und nehmen ihnen das Geld aus der Tasche.

    • Ja sehr viele große sind seid heute morgen von der Bildfläche verschwunden .. ich frage mich nur was die anderen Großen die noch dort sind so in Sicherheit gerade wägt ….. es ist müsste ein Zusammenschluss der Händler stattfinden …. und dann gemeinsam dagegen vorzugehen ….

  10. Weil immer noch im Raum schwebt wie der IDO-Verband darauf aufmerksam geworden ist.
    Meine Vermutung ist, das die die LEGO Masters Show auf RTL? gesehen haben, bei der in
    einer Folge Bricklink vorgestellt, bzw. für den Kauf von Einzelteilen empfohlen wurde.
    Ich kann mir nicht vorstellen das sich die BL-Händler selber an die Gurgel gehen, da ja alle im gleichen Boot sitzen. Zumindest habe ich noch nie von bösartigen Streit und Gezänk der Händlern untereinander gehört.

  11. Wenn die Jungs von BrickScout etwas auf Zack wären, dann könnten Sie jetzt die deutschen Händler abholen und sich zu einem echten Marktplatz weiterentwickeln…

    • … dann müssen sie aber auch die Kunden abholen: Immer noch keine WantedLists, Recherche nach neu eingestellten Elementen, keine Listendarstellung von Elementen, einen erschlagende Teile-Bilder, … BrickScout ist leider bisher keine ernst zu nehmende Alternative zu BL für mich.

    • Also das schlimme ist sogar ich wollte schon mehrmals mich als Händler bei denen Registrieren …. und nie eine Antwort von Ihnen …… von daher ist das aus sehr Fragwürdig wie die vorgehen …..

  12. Übrigens … bei den Kleinanzeigen wird auch momentan heftig gelöscht. Ich bin Sammler (kein Händler), habe versucht vieles nicht Benötigtes zu veräußern (unter Marktwert) und fast alle Lego Angebote wurden vonmir gelöscht (es waren gerade mal 11), da sie angeblich von einem User als gewerblich gemeldet wurden (was sie eindeutig nicht sind). Ich glaube, hier soll einfach nur die „Konkurrenz“ ausgeschaltet werden.

    • @Chris: Ach bei dir auch?
      Komisch bei mir auch. Ich habe auch einige Sets reingestellt die ich doppelt habe oder wo ich nur die Figuren rausgenommen habe und dann die „gebrauchten“ Verpackungen wieder verkaufen wollte da ich sie nicht brauche.
      Habe mich dann bei ebay Kleinanzeigen beschwert und zurück bekommen als Antwort „…sie würden dabei bleiben, das ich gewerbliche Züge hätte und die Anzeigen gelöscht bleiben…“
      Ich kenne soviele Anbieter bei ebay Kleinanzeigen die „neue Sets“ anbieten (die nicht mehr produziert werden oder noch produziert werden) und das zu teils massiv überteuerten Preisen das einem fast schlecht wird.
      DIE ANGEBOTE werden aber komischer Weise nicht gelöscht.
      Ich hab mittlerweile keine Lust mehr die bei ebay Kleinanzeigen anzubieten und werde demnächst zu einer Legobörse fahren und dann die Sachen dort verkaufen. Hoffe das ich sie dann los werde.

      Aber das was sich ebay Kleinanzeigen erlaubt oder einige User da, geht garnicht mehr.

    • Das ist aber nichts neues. Es war bereits vor Jahren ein Thema in den Medien, dass man vorsichtig sein soll wenn man den Dachboden ausmistet und alles z.B. bei der Bucht einstellt.
      Bereinige die Sammlung einzeln oder in keinen Chargen und nicht zu oft und gut ist. Das dauert evtl. länger aber man spart sich Stress.

      Händler sind da sehr dünnhäutig wenn man denen als Privatmann augenscheinlich einen Teil vom Geschäft wegnimmt. Vor allem da die Verkaufsplattformen überregional sind und man so wirklich alle Interessenten, welche diese nutzen, problemlos erreicht.

      BTW… das Finanzamt hat auch Bots laufen, welche die Plattformen checken.
      Da kann man nur glücklich sein, dass nur ein andere Händler sich beschwert und nicht bereits das Finanzamt entgangene Umsatzsteuer nachfordert. Hat es alles schon gegeben.

        • Das ist völliger Bullshit. Amazon und ebay wehren sich mit Händen und Füßen, irgendwelche Auskünfte über diejenigen zu geben, die anonymisiert über diese Plattformen verkaufen. Das wäre ja auch für die geschäftsschädigend.

          Mir ist ein Auskunftsersuchen der Finanzverwaltung an ebay bekannt, durch das ebay diejenigen Verkäufer melden soll, die mehr als 17.500 €/Jahr Umsatz gemacht haben. Das ist nämlich die sog. Kleinunternehmergrenze, ab der man umsatzsteuerpflichtig wird. Auf Gewinn kommt es dann nicht mehr an, so dass auf jeden Fall Steuer (19 %) fällig wird.

          Ob allerdings wenigstens dieses Auskunftsersuchen von ebay erfüllt worden ist, kann ich nicht sagen.

          Fazit: Wer 100 LEGO-Minifiguren in 100 Verkäufen a 1 € verkauft, also insgesamt 1.000 € erlöst hat, wird sicher nicht beim Finanzamt auftauchen. Das wäre ja auch lächerlich.

          • In diesem Fall bestimmt schon:

            Weil wenn du bei 100x 1€ –> 1000€ Verdienst, dann machst du was falsch. 😉
            Ich komm da nämlich nur auf 100€
            ^^

          • Mei du kannst glauben was du magst, aber die info ist aus erster hand, ob das Fa deswegen jeden angeht, steht auf nem anderen Blatt. Und zu „das wäre lächerlich“ kann ich nur sagen, da hab ich schon ganz andere Lächerlichkeiten erlebt, am eigenem Leib…

            • meine Info ist auch aus erster Hand, aber ich werde es ja sehen, denn ich habe tatsächlich mal mehr als 100 Verkäufe in einem Jahr getätigt. Wenn ich damit zum steuerlich relevanten Gewerbebetrieb werde, ist das doch super, dann setze ich in Zukunft jeden meiner LEGO-Käufe von der Steuer ab, freue mich drauf.

  13. Liebe Briklink Händler, lasst euch erst mal von diesen vielen dummen Legofanatikern nicht“ runtermachen“.
    Alles was hier geschrieben wird, ist gefährliches Halbwissen. Bitte ruhe bewahren und euren Shop gleich zu schließen bring gar nichts! Erst wenn Ihr evtl. eine Unterlassungserklärung unterschreibt – dann müsst und solltet Ihr was tun – den das “ Kind ist bereits in den Brunnen gefallen.
    Hier ein paar Punkte:
    der Verein ist sehr bekannt für solche Abmahnungen und auch bekannt dafür das er die schwachen angreift.
    Ihr werdet wegen der fehlenden Kennzeichnung (nicht für Kleinkinder unter 36 Monaten) Abgemahnt – schaut auch mal die Lego Seite an https://shop.lego.com/de-DE/PAB-Steine – da steht NIX davon – muss auch nicht weil Ihr ja Ersatzteile verkauft und es kann davon ausgegangen werden das der Kunde bereits einen Legobaukasten mit allen Warnhinweisen zu Hause hat! Somit ist nicht mehr notwendig auf der Seite das auch zu schreiben. Bei Baukästen sieht es anders aus – aber ich kenne die Abmahnung nicht, was wirklich drin steht.
    Fakt ist – wenn Ihr euch wehrt, wird es halb so schlimm – wichtig ist auch noch das die Deutsche / EU Gesätze sehr dehnbar sind und das wissen die Richter – die Gerichte kennen aber auch den Abmahnverein und die haben dort keinen guten Ruf.

    • Dumme LEGO Fanatiker? Shop schließen bringt genau denen etwas, die noch nicht abgemahnt wurden um evtl. genau das zu verhindern. Diejenigen die bereits abgemahnt worden sind werden zum größten Teil irgendeine Form der Unterlassungserklärung unterschreiben müssen, habe noch von keinem gehört, der es drauf ankommen lässt oder gar negative Feststellungsklage anstrebt. Und unterschriebene Unterlassungserklärung heißt dann auch das: Unterlassen, was man unterschrieben hat und bei einigen Punkten geht das nur mit geschlossenem Shop (Button-Lösung und Warnhinweise an jedem Artikel bspw, beides nicht umsetzbar auf BL derzeit).

    • @ Dumme Legofanatiker

      Ich finde es nicht gut wenn Sie so pauschal kommentieren. Von Sachlichkeit ist da wenig zu erkennen und von der Rechtschreibung ganz zu schweigen…….
      „Deutsche / EU Gesätze „

  14. Ich rege mich schon wieder auf…
    Hauptsache man muss auf jeder Webseite jetzt die Datenschutzbestimmungen bestätigen. Im Paragraphen-Dschungel kennt sich eh bald niemand mehr aus. Und dann gibt es noch die Rechtsanwälte, die sich ihr Geld verdienen, indem sie als selbst ernannte Polizei den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen. In meinen Augen auch nur Verbrecher. Deutschland ist an einem Punkt, an dem nichts mehr geht, ohne ein Gesetzt, eine Vorschrift, eine Bestimmung oder eine Regel zu verletzen. Neue Flugplätze, Bahnhöfe, Kraftwerke, Stromtrassen usw. sind nicht mehr machbar, weil jeder Kleingeist klagen kann und wichtige Großprojekte über Jahre verzögern kann. Dann der Dieselgrenzwert und und und. Demnächst Geschwindigkeitbegrenzung für Schiffe auf den Flüssen. Was kommt noch? Überflugverbot über Städte. Es dauert nicht mehr lange, dann ist Deutschland wirtschaftlich kaputt. Ich kann und will den ganzen Mist nicht mehr hören. Unglaublich. Die Welt lacht sich kaputt über uns…

  15. @MTM >Also: Was tun?

    Vorweg, Rechts-Sachen sind nicht mein Hobby, deshalb:
    DISCLAIMER: Das ist keine Rechtsberatung! Frag Deinen Anwalt und recherchiere selbst nach!

    Wie schon auf 1000steine geschrieben.
    Wenn man nicht von seinem Shop überleben muss, mach Ihn zu.
    Wenn die Haupteinnahme davon abhinge, ist ein Mittelweg unter Umständen Deutschland und die EU zu deaktivieren. Dadurch könnten trotzdem noch 62% der BL-Mitglieder einkaufen.

    Diese Abmahnungen gelten wahrscheinlich maximal für den EU-Raum, weil sie EU-Gesetze verletzen.
    Wenn also durch die Abmahnpunkte keinen EU-Bürger irgendeine Form von was auch immer, an Schaden entsteht weil er für Geschäftsfälle sowieso ausgeschlossen ist, liefe eine Klage vielleicht ins Leere.

    Warum man Deutschland + EU deaktivieren sollte, weil man da deutsche Recht nicht mehr verletzt, und es vielleicht sogar noch Ärger gibt wenn man aktiv nur eines der 28 EU-Länder benachteiligt.

    Es kann auch sein das diese Strategie nicht funktioniert, weil nach deutschen Recht internationale Kunden auch vor all den Punkten die für Deutschland und die EU gelten gewarnt werden müssen.

    ! Deshalb ruft eure unbedingt Anwälte an und fragt die, ob so etwas eine Notlösung wäre. !
    Mich wundert es das sich darüber niemand in den ganzen Foren hier seit Montag dazu geäußert hat.

    Was ist nun mit den Kunden die nichts mehr kriegen? Sehr gute Frage.
    Frei nach Obi-Wan-Kenobi:
    Händewisch: „Du wirst jetzt nach Hause gehen“, Wisch: „über Dein kaputtes Land nachdenken.“

    Kein Händler sollte sich weiterhin in die Gefahr von Haftung oder Privatinsolvenz oder anderen Risiken, unnötigem Ärger begeben, nur damit der Kunde ein Paar Euro ausgibt und wie so oft am Ende nur wieder über irgendetwas davon meckert, oder das ganze Zeug gleich wieder zurück schickt. Das ist es nicht wert.

    • Das sind aber dann schon bemerkenswert konkrete und weitreichende Ratschläge dafür , dass „Rechts-Sachen“ weder Hobby noch Beruf (?) sind…aber das ist natürlich nur meine ganz persönliche Meinung.

      • Oleg, ich bin knülle vom heutigen Tag und will nicht noch viel tippen.
        Wenn ich irgendwas mit Rechts-Sachen arbeiten müsste, würde ich: früh, mittags und abends k.tz.n gehen. Das wäre das Letzte was ich möchte.

        Der Grund warum ich mich aber hier aufopfere, Zeit verschwende um einen Haufen zu tippen, ist der, das es mich freuen würde, wenn den Betroffenen und den Menschen die noch etwas schaffen wollen, so wenig wie möglich Schaden entsteht, bei dem sie durch die Unwucht im System an die Wand gedrückt werden. Wenn mein Geschriebenes damit einigen Menschen hilft ist es gut.
        Und nochmal. Schallplatte: Disclaimer: Das ist keine Rechtsberatung. 🙂

        • ach so, ja, wenn die Betroffenen es nicht verstehen und können, muss sich natürlich jemand in seiner knapp bemessenen Freizeit aufopfern und ihnen helfen, schon klar .
          Ich denke, wir können davon ausgehen, dass Betroffene durchaus in der Lage sind, ggf professionelle Beratung/Hilfe zu suchen und eher weniger Fan-Seiten zu diesem konkreten Problem konsultieren, aber egal, natürlich jeder wie er mag, einer baut gern Lego, der andere erklärt anderen gern die Welt…

          • Es geht hier doch darum, das alle, besonders die kleinen Händler über die Ereignisse informiert werden, damit die nicht noch unter die Räder kommen. Weil diese das BL-Forum meistens gar nicht lesen, und möglicherweise nur durch die grossen Blogs, Foren etc. erreicht werden können.

            Für die Kunden ist es wichtig zu wissen, was eigentlich los ist und weshalb. Darum schreib ich das hier.

            Bei Dir und einigen anderen vermute ich das es dir sch….egal ist ob die deutschen Händler wegen so etwas an die Wand gefahren werden oder nicht. Hauptsache du bekommst deine Teile, möglichst so billig wie es nur geht.

            Was die Händler und Kunden dann aus den Informationen machen musst du denen selbst überlassen.

  16. Moin,
    völlig unabhängig welcher Vorwurf im Raume stehen mag und was vom IDO zu halten ist: Bricklink bietet nicht die technischen Möglichkeiten seinen Shop soweit abzusichern, so dass deutsches bzw. EU-Recht nicht verletzt wird. Dies ist bekannt und wurde „bewusst“ ignoriert. Selbst wer es gern anders gewollt hätte, hatte die Entscheidung es sein zu lassen. Das möchte keiner gerne hören und klingt erstmal öde und unfair, aber viele der Abmahnungen sind wohl punktuell gerechtfertigt.

    Daher ist es ist im Einzelfall rechtlich vom Shop-Betreiber zu prüfen, ob und in wie weit eine Abmahnung gerechtfertigt ist. Ebenso ist rechtlich zu prüfen ob und in welchem Umfang eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und damit ein Schuldanerkenntnis abgegeben wird.
    Alle nicht abgemahnten Shops sollten darüber nachdenken, ob sie eine Abmahnung riskieren möchten, sofern ihr Shop offen bleibt.

    Die Grenzen, ob jemand privat oder gewerblich tätig ist, sind oft fließend und ggf. von anderer Stelle zu beurteilen. Allerdings ergeben sich dadurch nicht nur andere Rechte und Pflichten, z.B. Informationspflichten, Steuern etc., sondern ggf. auch andere Rechtsprechungen bei einer Abmahnung bzw. einer Unterlassungserklärung, wenn diese sich gegen eine Privatperson oder Gesellschafter oder gegen ein Unternehmen richtet.

    Natürlich sollte keine Panik aufkommen, bei rechtlichen Angelegenheiten versuchen einen kühlen Kopf zu bewahren und nichts überstürzen. Ich würde hier auf den Rechtsbeistand allerdings nicht verzichten!

    Auch können wir über Sinn und Unsinn streiten, ob diese geforderten „Maßnahmen“ zielführend sind. Im Ursprung haben die meisten Gesetzte jedoch eine Ursache. Es ist anscheinend nicht nur ein Sport Gesetze zu entwerfen und zu ändern, sondern leider auch Lücken zu finden und diese ggf. auszuschöpfen.

    Das Positive: Ich hoffe das Bricklink durch den „Ausstieg“ des deutschen Marktes endlich nachbessert, egal ob sie uns für kleinkariert halten. Die größeren Shops haben sicherlich einen längeren Atem durch einen eigenen Rechtsbeistand würde aber hoffen, dass diese ebenfalls Ihre Shops offline stellen.

    Kein Wunder – Bricklink hat viel mediale Aufmerksamkeit bekommen Leider gibt es nur wenige alternativen. Man schätzt was man kennt.

    Allen viel Erfolg – Grüße Chris
    (Auch kein Rechtsanwalt – muss man in D ja dabei schreiben….)

    PS:Standort Deutschland – Deutsche Rechtsprechung?

    • Nicht nur ein Sport, Gesetze zu entwerfen? Nett ausgedrückt. Ja glaubst du denn ernsthaft, dass wir diese 100.000 Gesetze, Vorschriften, Normen wirklich alle brauchen? Ein Großteil dieser Rechtsvorschriften entsteht nur deshalb, um für Politiker und Beamte eine Daseinsberechtigung zu schaffen. Irgendwo müssen die Parteigünstlinge ja hin, und die denken sich dann halt viele tolle Dinge aus. Ach herrlich!

      • Nein, ich bin mir sehr sicher, dass wir vieles davon nicht benötigen und einiges auch davon weit übers Ziel hinausgeschossen ist. Anderes scheint dafür aber nötig. Aber was hilft es im Moment?
        Zu viel Recht ist Unrecht? Wo kein Kläger … ändert die aktuelle Rechtsprechung in diesem Fall ja nicht.

        Ich habe versucht meine emotionale Wertung rauzuhalten, da diese keinen Unterschied macht. Im Gegenteil, wir sollten versuchen sachlich mit dem Thema umzugehen.

        Muss der Warnhinweis im Artikel eigentlich barrierefrei sein? Ich sehe nur wie andere Bricklinker bereits jedem Artikel den Warnhinweis hinzugefügt haben. Aber ob dies allein ausreicht?

        Ich glaube das wir im Kollektiv bei Bricklink eher eine Änderung „erzwingen“ könnten.

    • Sorry Chris,
      Hast mich im ersten Absatz verloren, weil mir es völlig unbekannt war, dass ich auf Bricklink so nicht verkaufen darf. Ich kenne die Paragraphen alle nicht, weil ich online nicht handel.
      Aber ivh habe ein paar viele Steine über und wollte jetzt vor Weihnachten einen Shop einrichten. Glück gehabt, dass ich so langsam war.
      Aber zu behaupten ich hätte diese Rechtslücke bewusst in Kauf genommen ist absolut unverschämt. Ich wäre vielleicht abgemahnt worden ohne überhaupt bisher einen Euro Umsatz auf BL gemacht zu haben.

  17. Juhu, endlich haben wir hier unsere Verschwörungtheoretiker und den armen kleinen Mann. Ja es stimmt, ,,die da oben“ haben sich zusammengetan um es den armen-aber guten- Bürger da unten zu zeigen. Sie sind Schuld das der Bus zu spät kommt, man nie 6 Richtige im Lotto hat und es morgens regnet. Und ich vermute es sind in Wirklichkeit alles Echsenwesen. Aber Pst…..nicht weitersagen.

    • Geht das wieder los. Bla-Bla.
      Ja, ja ich weiß, ist alles so toll hier in diesem Land. Doppelplusgut.
      Wir sind die Allergrößten. Wir werden die ganze Welt retten. Gleich doppelt. Yay !?!

      Bitte trage hier irgendwas sinnvolles mit dazu bei, weil es leider keinen Ignorieren-Button gibt.
      Die Situation ist leider schon verworren genug.

  18. Wo wir gerade bei Verschwörungstheorien sind…
    Alle bitte Alu-Hüte aufsetzen!!

    Wer könnte davon Profitieren wenn Bricklink als Bausteinlieferant bzw. günstigere Mitbewerber wegfällt? Jemand der die Teile im eigenen Shop (und mit weit geringerer Vielfalt ) in den meisten Fällen um einiges Teurer verkauft!!
    Richtig ein Spielzeughersteller aus dem hohen Norden! Alle könnten einzelsteine nur noch dort kaufen….
    Zufall das dort der Umsatz runtergegangen ist?
    So kommen die Leute bald nur noch durch Sets oder PAB an die Steinchen. Mit einem Preismonpol zumindest für Deutschland !
    Und bald setzen Sie wieder mehr Sets um!

    (Ja die Steine von BL stammen auch irgendwie aus Sets, da hapert es noch etwas bei der Verschwörungstheorie. Aber eine gute Verschwörungstheorie ist Nie wasserdicht … sonst wäre es ja zu einfach )

    Also wer ist die treibende Kraft hinter den Abmahnungen der BL Shops?!?
    Ich setze meinen Alu-Hut zumindest so schnell nicht ab 😉

    So genug Weltuntergangsstimmung gemacht. Ich hoffe das es bald eine Möglichkeit gibt oder sich finden wird und die deutschen BL Shops wieder online gehen können. Sonst bricht vielen der Haupt Steine Lieferant für Ihre Mocs weg

    Ps. Den oberen Teil nicht zu ernst nehmen….

    • Das halte ich a) für ein Gerücht und b) zu weit überzogen. Lego selbst weiß um den Dienst, den bricklink für das Unternehmen indirekt tut. Mittlerweile verweist der Kundendienst gezielt Kundenanfragen auf die Foren und bricklink. Sicherlich einerseits, um lästige Fragen über alte Serien, die der Konzern nicht mehr selbst beantworten kann, abgeben zu können, aber auch, weil lego gar nicht in der Lage ist, allen ersatzteilwünschen nachzukommen. Das Interesse an Lego ist derzeit so hoch wie selten vorher. Das liegt auch an den Möglichkeiten des Sekundärmarktes. Glaube nicht, dass die Firma das übersieht. Aber ich glaube eben auch nicht, dass sie uns jetzt explizit zu Hilfe eilen werden…

  19. Die Antwort können letztlich nur die Gerichte geben. Also keinesfalls im Vorfeld klein beigeben, sondern die Sache ausfechten. Wo kein Kläger, da kein Richter. Es reicht m.E. keinesfalls aus, das EU-Recht zu zitieren, um irgendwelche Rechte geltend machen zu können. Man muss auch ein Rechtsschutzinteresse und einen Schaden haben.

    Platt gesagt ist es doch so, dass ich schlechtere Konditionen biete, wenn ich keine Rücknahme und keine Gewährleistung anbiete, während das andere EU-konform tun. Wo ist dann da deren Nachteil und Schaden? Da wird doch jeder aufgeschlossene Käufer bei dem anderen kaufen.

  20. @MTM
    Es sollte auch nur eine amüsante Verschwörungstheorie sein.
    Ich glaube auch nicht das Lego Interesse daran hat BL für Deutschland lahm zu legen. Wie du bereits erwähnt hast, wenn der Kundendienst einem Ersatzteil wunsch mal nicht nachkommen können , bieten die gern Bricklink als Hilfe an.

  21. Meine Erfahrung mit 3 Abmahnungen

    NICHTS ZAHLEN! Die scheuen die Kosten außer es ist 100% eindeutig und kostendeckend.

    Kommt die Abmahnung, einfach um der Nachfolgegefahr (Einst. Verf.) zu entgehen eine modifizierte Unterlassungserklärung abgeben (sofern der Vorwurf auch stimmt) . Die Kosten nicht anerkennen – zumindest war das noch so vor der Deckelungsgrenze.

    Hier bei IDO würde ich nachfragen welche Händler in welchem Umfang und wo geschädigt wurden.
    So was soll doch mal belegt werden.

    Massenabmahnungen sind fragwürdig …. rechtlich prüfen lassen (Rechtsschutz)

    Dann abwarten ob da jemals wieder was kommt.

    Nur wer wagt kann was gewinnen (bzw. hier nichts verlieren)….daher sind erfolgreiche Unternehmer oft eher risikoreich und mit vielen Themen bewandert 😉

    Das mal so als Lego Millionär (nicht Teile…)

  22. @ Pinkpaul

    Sind deine Abmahnungen vom IDO gewesen?
    Verkaufst du auf Bricklink?
    Wie sieht denn deine AGB zum Ablauf bei Bestellungen aus?

    Ich habe zum Thema Button Lösung nichts gefunden daß es auf deutsch sein muss.

    Im Gesetz stehen 4 Beispiele und die schwammige Bezeichnung das es eindeutig sein muss.
    Wäre das beim Checkout mit PayPal nicht der Fall?

  23. Hier wird dauernd davon gesprochen, „den Shop“ schließen, oder offline gehen. Was bedeutet das denn genau? Reicht es in Bricklink den Store auf closed zu setzen? Dann ist aber die Terms Seite noch aktiv. Oder auch die Terms Seite löschen? Dann haben aber die Altkunden keinen Zugriff mehr, was sicher auch nicht ok ist. Vielleicht kann sich hierzu mal der Fachanwalt oder jeder andere äußern, der hierzu etwas sagen kann.

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