Über das erste LEGO Overwatch Set, Omnic-Bastion (75987), haben wir bereits ausführlich berichtet. Zuletzt gestern, über den, sagen wir mal unprofessionellen Versand des Sets durch den Online-Shop von Activision Blizzard – denn nur dort ist/war dieses Set bislang für 25 Euro plus Versandkosten erhältlich. Aktuell ist es ausverkauft, ob es eine Nachlieferung geben wird, ist mir nicht bekannt.

Wie angekündigt, ist hier meine Review zu diesem Set. Doch bevor es losgeht, noch eine kurze Info für diejenigen unter euch, die mit der Storyline des Strategie-Shooters nicht so vertraut sind: Bastion ist einer der Helden in Overwatch. Er ist ein Herumtreiber, der früher als Kampfroboter konstruiert wurde und nun umherzieht, um seine Vergangenheit eigentlich hinter sich zu lassen. Seine Reparaturprotokolle sowie seine Fähigkeit, zwischen Konfigurationen für stationären Angriff, mobile Aufklärung und einen vernichtenden Panzer zu wechseln, sorgen für eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bei Bastions Einsätzen.

So sieht Bastion im Videospiel aus. (Screenshot: Activision Blizzard)

Verpackung und Inhalt

Die Box ist knapp 16 cm breit, 14 cm hoch und 6 cm tief. Durch den Versand in einer Luftpolstertasche ist mein Exemplar leider etwas aus der Form geraten, sollte aber für das Review hier nicht weiter von Belang sein. Das Set besteht aus 182 Teilen, die in drei unnummerierten Beuteln verpackt sind. Neben der Bauanleitung (60 Seiten) gibt es noch einen Bogen mit drei kleinen Aufklebern.

Ohne Aufkleber geht es wohl nicht. Wie immer schade! (Foto: PROMOBRICKS)

Aufbau

Viel ist zum Aufbau des Kampfroboters nicht zu sagen. 92 Bauschritte sind es insgesamt und es gibt jede Menge kleine Teile, die es zusammenzusetzen gilt. Ich habe rund 20 Minuten für den Zusammenbau benötigt. Brandneue Elemente konnte ich nicht entdecken, allerdings haben die Designer in Billund einige relativ neue Teile verwendet, die es erst seit diesem Jahr gibt. Ein Beispiel ist 1×1 Bracket in Light Bluish Gray. Das Teil fand bislang nur in wenigen Sets Verwendung, unter anderem im LEGO Ideas Voltron (21311) oder im LEGO Harry Potter Hogwarts Castle (71043).

Mit dem drehbaren Torso beginnt der Zusammenbau von Bastion. (Foto: PROMOBRICKS)
Erst die beiden Beine, dann der Kopf und die Arme. (Foto: PROMOBRICKS)

Diese Teile bleiben nach dem Zusammenbauen übrig. (Foto: PROMOBRICKS)

Mein Fazit:

Wenn ich ehrlich bin, so richtig entschieden habe ich mich noch nicht, ob wir das Set gefällt. Das Set selbst ist ordentlich konstruiert und sieht mit der gebauten Sockelplatte auf dem Schreibtisch auch ganz nett aus. Zudem ist es stabil und zugleich beweglich genug, um ein wenige Bewegung in das Modell zu bringen.

Der Preis für das erste LEGO Overwatch Set ist nicht gerade günstig, dies wird auch deutlich, wenn ihr euch den Preis pro Stein anschaut: 13,74 Cent pro Stein. Autsch!

Was mich aber wirklich stört, das Modell beziehungsweise die Bauanleitung ist in meinen Augen unfertig. Bastian ist wie zu Beginn des Reviews beschrieben ein Kampfroboter mit vielen Fähigkeiten, dazu gehört auch die Verwandlung unter anderem in einen Panzer. Also liebe Designer, wenn ihr das Thema Overwatch schon angeht, dann bitte auch konsequent. Wie cool wäre es gewesen, Ominc-Bastion als 3-in-1 Modell anzubieten, inklusive Bauanleitung. Die echten Fans des Videospiels hätte sich bestimmt mächtig gefreut, wenn sie das LEGO Set kaufen.

12 KOMMENTARE

  1. Wie gut das der 50€ Bastion nächstes Jahr der RICHTIGE Bastion sein wird und ich denke, hätte man im Vorfeld bereits gewusst das es noch eine größere Version mit der Funktion zum Umbau in den stationären Modus geben würde, wäre der kleine so schnell nicht ausverkauft gewesen sondern ein Ladenhüter geworden – mir war schon klar, das ich den kleinen nicht will als ich den Stud-Shooter sah und mein zögern wurde belohnt mit der Vorraussicht 2019 den großen kaufen zu können – auf den freue ich mich schon 🙂

  2. Erst war ich skeptisch, als die kleine Schachtel vor mir lag aber nach dem Aufbau ist es mir irgendwie gleich ans Herz gewachsen 😉

    Da ich von den Funktionen im Spiel nichts wusste haben die mir auch nicht gefehlt. Habe das blos bei Jangbricks gesehen. Findes es aber legtim bzw schon logisch diese in dem großen Modell zu integrieren und nicht auf kleinsten Raum zu pressen.

    Ich finde den Sockel richtig gut und das Gesamtkonzept würde mir auch als „Mini-Mech-Serie“ sehr gefallen. ( Schon klar, natürlich utopisch / reines Wunschdenken das sowas kommt. )

    Wirklich blöd finde ich aber doch den Aufkleber „Blizzard Exclusive“. Geradezu peinlich, das nicht zu drucken.

    Über 25,- € müssen wir nicht reden. Viel zu teuer. Ich hätte es aber auch für mehr gekauft…

  3. Echt jetzt? Die Frage warum kein Panzer? Wo sich so gegen diese Sets gewehrt wurde?
    Oder verwechsle ich dich da mit jemandem, der da geschimpft hat? Dann tut es mir leid.

  4. Wenn man ein bischen kreativ ist, kann man die gelenke des Bastions so verdrehen, das er in den Turret – Modus/ Stand Minigun kommt. Sieht eben dann nicht so aus wie beidem Bastion der noch kommen soll, aber es ist ein Anfang.

  5. Die Frage Ist, wie weit Lego hier mitreden könnte? Hat Blizzard das Model so bei Lego geordert? Ohne Umbauinteresse? Bestimmt Blizzard hier im Verkauf auch die Preishöhe? Ist Lego hier eventuell nur ein Zulieferer?

  6. Hab keinen Bezug zum Spiel, daher für mich ein echt komisches Teil. Schaut irgendwie unfertig aus.
    Dann schau ich lieber meinen erst kürzlich erworbenes Exo Suit 22109 an, der war nicht teurer…

  7. Im amerikanischen Blizzard Gear Shop ist das Set noch erhältlich. Meine Bestellung wurde jedenfalls versandt. Bin gespannt, wann es ankommt.

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