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LEGO Ninjago 71771 Der Tempel des Kristallkönigs im Review

Inhaltsverzeichnis

Der Tempel des Kristallkönigs ist das einzige Set der Crystallized Reihe, welches auf einem Gebäude basiert und kein Fahrzeug oder Drache der Ninja ist. Von solchen Sets gibt es nicht sehr viele, weshalb manche Fans ganz besonders gespannt auf diese sind. Der Tempel besteht aus 703 LEGO Teilen und hat eine UVP von 79,99 Euro. Das Set hat vier exklusive Minifiguren der Ninja und den vierarmigen Kristallkönig mit einem Vengestone Wächter. Dazu kommt auch noch ein kleiner baubarer Drache. All das schauen wir uns in diesem Review genauer an.

Allgemeine Fakten

  • Setnummer: 71771
  • Bezeichnung: LEGO Ninjago Der Tempel des Kristallkönigs
  • Teilezahl: 703
  • Figuren: 6
  • Veröffentlichungsdatum: 01. Juni 2022
  • Verfügbarkeit: Lucky-Bricks,
  • Empfohlenes Alter: 8+
  • UVP: 79,99 Euro
  • Teilepreis: 0,114 Euro

Karton und Anleitung

Der Karton ist 35 cm breit, 37,5 cm hoch und 6,5 cm tief. Neben den sechs nummerierten Tüten gibt es eine weitere kleine Tüte mit den neu eingeführten goldenen Waffen. Dazu kommt die Anleitung und ein kleiner Stickerbogen.

Der Aufbau

Der Tempel besteht aus zwei Segmenten, der vordere Teil wird mit den ersten drei Tüten aufgebaut, der Zweite mit den letzten drei Tüten. Vor allem bei dem zweiten Segment gibt es ein paar interessante Bautechniken, wie bei der Konstruktion der Felsen. Diese werden durch Technikachsen umgekehrt an der Plattform befestigt. Auch die Bauweise mit den Technik Beams ist interessant, denn durch die kann die Insel überhaupt erst „schweben“. Dazu kommt dann auch noch die schwebende Kristallzelle, welches wir uns gleich auch genauer anschauen werden.

Der Tempel – Vorderer Teil

Der vordere Teil ist ca. 21 cm hoch, an der rechten Seite zum Feuerschwert 15 cm lang und an der linken Seite ganze 23 cm lang. In dem untersten Teil befindet sich eine kleine Treppe, die direkt zu den goldenen Wurfsternen führt. Ab hier trennt sich der Weg zu den goldenen Nunchakus und dem Feuerschwert. Beiden wurden kleine Hindernisse eingebaut: Das Feuerschwert ist auf einem schwebenden Stein, welcher sich leicht bewegen kann und diesem wird auch noch ein großer Kristall in den Weg gestellt.

Der andere Weg verläuft über eine Treppe, die sich zum Teil mit nur einer Bewegung zur Seite schieben lässt, was den oberen Teil der Treppe nach unten fallen lässt. Dieses ist nämlich nur an einem Kugelgelenk befestigt. Oben ist dann ein kleines Tor vor der goldenen Waffe, wo es noch eine kleine Falle gibt, mit der man eine Minifigur von der Plattform stoßen kann. Dieses Tor ist auch farblich und in der Form sehr gut gestaltet.

Von den Funktionen her ist der vordere Teil deutlich vielfältiger, jedoch gefällt mir der Grundriss von diesem nicht so sehr. Er kann nicht für sich alleine stehen und ist unten nicht so schön verziert wie der hintere Teil, welchen wir uns jetzt anschauen werden.

Der Tempel – Hinterer Teil

Der hintere Teil ist sogar 34 cm hoch, 16 cm breit und 10 cm tief. Der Boden ist deutlich besser gelungen, denn er ist nicht einfach nur eine schwarze rechteckige Platte, sondern verwinkelt und viel mehr mit Steinen und Kristallen verziert. Passend dazu wachsen Wurzeln und Ranken aus dem oberen Teil nach unten. Die Konstruktion mit den Technik Beams sieht zwar instabil aus, aber sie hält das Gewicht des Tempels aus.

Bei dem Gefängnis im ersten Geschoss wurde die Tensegrity Bautechnik verwendet, welche das Gefängnis optisch schweben lässt. Die beiden großen Kristallteile sind neu in dieser Farbe und wurden sonst immer für große Felsen in Grau verwendet. In dem transparenten pink passen sie aber super zu den Kristallen und dem Farbschema. Die Idee von dem schwebenden Gefängnis finde ich super, sie passt einfach perfekt zu der Serie und ist perfekt in das Bauwerk integriert.

Das erste Geschoss beinhaltet neben dem Gefängnis auch einen kleinen Raum mit der Sense der Erde, sonst ist er leider leer. Einen Tisch mit Sitzen für den Kristallkönig und seine Generäle wie in der Serie gibt es leider auch nicht.

Ganz oben befindet sich der Thron des Kristallkönigs, welcher mit vielen der transparenten Klingen verziert ist. Das schwarze Thor mit dem lila Hut in der Mitte passt ebenfalls super zu dem finsteren Design und wurde sogar mit zwei umgedrehten Laternen als Stütze gebaut. Dieser hintere Teil gefällt mir deutlich besser, er ist strukturierter und hat eine interessantere Silhouette.

Die Minifiguren

Die Auswahl an Minifiguren in diesem Set ist besonders interessant und gut gelungen. Die vier Ninja Kai, Cole, Jay und Zane sind alle exklusiv und den Kristallkönig mit seinen vier Armen gibt es sonst nur in Lloyds Ultragolddrache für 149,99 Euro. Somit ist dieses Set auch die günstigste Möglichkeit, um an den Kristallkönig mit vier Armen zu kommen. Dazu kommt noch ein Vengestone Wächter mit Kristallrüstung und ein kleiner Drache.

Die Outfits der vier Ninja gefallen mir sehr, sogar etwas mehr als die goldenen, die in den anderen Sets verteilt sind. Die dunkleren Farben sind für mich stimmiger als das Gold, aber an die goldenen Drachenanzüge kommen die vier trotzdem nicht dran.

Der Kristallkönig ist in diesem Set mit insgesamt 4 Armen dabei und nicht mit zwei wie bei dem LEGO Ninjago Kristallkönig (71772) oder in der Zeitschrift. Diese Version mit den vier Armen und den längeren Hörnern gefällt mir auch deutlich besser. Das Gesicht ist sehr ähnlich zu der Legacy Minifigur vom Overlord, da es sich ja auch um denselben Charakter handelt.

Neben den sechs Minifiguren gibt es noch einen kleinen Kristalldrachen. Er ist mit den paar Kristallen und einem Sticker ganz gut gestaltet, jedoch hätte ich einen größeren Kristalldrachen bevorzugt. Schließlich kommen auch in der Serie mehrere große Kristalldrachen vor, welche von den Generälen kontrolliert werden. Dennoch finde ich ihn gut und könnte mir sowas auch in einer Zeitschrift neben der Minifigur gut vorstellen.

Ersatzteile

Viele Ersatzteile gibt es hier auch nicht, die meisten der goldenen Waffen wurden in dem Tempel eingebaut und somit bleibt nicht mehr viel übrig. Viele Schwerter sind auch doppelt enthalten und ein paar kleine Hörner. Leider ist die andere Kristallklinge nicht noch ein mal zusätzlich enthalten.

Mein Fazit zum LEGO Ninjago 71771 Tempel des Kristallkönigs

Die Auswahl an Minifiguren in diesem LEGO Ninjago Set ist wie bei vielen Sets der Welle deutlich spannender. Die vier Ninja haben ein neues und exklusives Design und es ist die einfachste Möglichkeit, um an den vierarmigen Kristallkönig zu kommen und direkt an alle vier Ninja. Aber das macht den Tempel nicht automatisch schlecht. Er hat ein paar Schwächen wie der Grundriss an sich, welcher meiner Meinung nach einheitlich zusammengehört hätte, so wie er es auch in der Serie war. Auch das große Gesicht mit den Zähnen gibt es hier leider nicht.

Die vielen transparenten Kristallelemente werten den Tempel ordentlich auf und mit den schwarzen, lila und dunkelblauen Elementen wirkt er auch sehr düster. Und auch an Funktionen mangelt es nicht: wackelnde Inseln beim Feuerschwert, die einstürzende Treppe bei den Nunchakus und das schwebende Gefängnis passen super zu diesem Tempel.

Mir gefällt das Set insgesamt aber sehr und ich glaube, es bietet genug Spielspaß für Kinder. Die Silhouette beider Teile zusammen ist deutlich besser als der einzelnen Teile und für mich gehört es auf jeden Fall auf zu den Sets, die man nicht verpassen sollte, vorallem wegen der Minifiguren. 703 Teile für 79,99 Euro finde ich dafür aber, wie bei vielen Sets heute, auch wieder zu viel. Um die 60 Euro halte ich für angemessen bei der Anzahl der (exklusiven) Minifiguren und den vielen transparenten Teilen.

Was haltet ihr von dem LEGO Ninjago Tempel des Kristallkönigs? Steht er noch auf eurer Wunschliste, habt ihr ihn schon oder fandet ihr die anderen Sets der LEGO Ninjago Crystallized Staffel besser? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit.

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Kommentare

7 Antworten

  1. Unsere Tochter (8) hat das Set schon zu Weihnachten bekommen und bespielt es täglich. Easy im Zusammenbau. Und wir hatten es beim großen Onlineanbieter mit A im Angebot für 59,99 gekauft.

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  2. Mein Sohn hat das Set. Finde es furchtbar. Wirkt in weiten Teilen wie „mit den Resten aus der Legokiste was zusammengeklöppelt“. Mein Sohn hat das Set dann auch recht schnell zerlegt.

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  3. Hab das Set Zuhause und baue es vermutlich nach der Queen Marry auf und bin schon sehr gespannt darauf!
    Ich glaube ich muss mal einen Ninjago MOC bauen, evtl. mit Cyberpunk oder Steampunk Elementen, da hätte ich Lust drauf!

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  4. “Auch das große Gesicht mit den Zähnen gibt es hier leider nicht.”

    ‘habe mir ernsthaft schon überlegt, ob sich nicht die Büste des Black Panther zum Tempel des Kristallkönigs umbauen ließe… Deren Preis ist mir nur schlicht um ein Mehrfaches zu hoch für so ein Experiment.

    Btw.: Gelungener Artikel, angenehme Schreibe – es wird 🙂

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