Revolution bei den Sammelfiguren! Laut ersten Gerüchten soll es im Jahr 2021 erstmals nur zwölf Minifiguren pro Serie geben. Ein absolutes Novum, denn seitdem die beliebten Blindbag-Figuren vor zehn Jahren neu auf den Markt kamen, konnten wir uns bisher immer auf mindestens 16 Figuren verlassen, in einigen Fällen sogar auf 18, 20 oder 22. Dass es da aber manchmal zu absonderlichen Verteilungen in den Boxen kam, ist allseits bekannt.
Minifiguren in neuen 36er und 72er Boxen
Nun steuert LEGO jedoch auch bei diesem Problem entgegen. Will heißen, adieu 60er- und 30er-Boxen. In Zukunft werden die Sammlerstücke in Boxen mit jeweils 36 oder 72 Figuren herausgebracht. Vertraut man den Gerüchten, werden in den 36er Boxen diesmal auch wirklich drei Komplettsätze enthalten sein. Wie es bei den 72er-Boxen aussieht, ist noch unklar. Fest steht wohl nur: Auf sechs Komplettsätze dürfen Fans nicht hoffen.
Dafür herrscht jedoch beim Preis Gewissheit. 3,99 Euro sind nach wie vor pro Blindbag vorgesehen. Aufatmen bei den Sammlern also, denn die allseits befürchtete Preiserhöhung wird zumindest für Fans in Deutschland ein weiteres Jahr ausbleiben.
Mögliche Gründe für die Änderung in 2021
Dass LEGO die Anzahl der Figuren dabei auf zwölf heruntersetzt, ist wirklich bemerkenswert und man kann nur spekulieren, was den Spielwarenriesen aus Billund dazu bewegt hat. Gut möglich, dass bei nun 20 Serien jedoch langsam die Ideen ausgehen.
Nach zehn Jahren ununterbrochener Sammelfiguren-Produktion merkte man den letzten Serien jedoch an, dass sich gewisse Konzepte wiederholen: Sportler, Kostüm-Figuren und – weil die Minifiguren nicht mehr der Renner sind – ganz viele Tiere als Accessoires.
Vielleicht tut es den Serien ganz gut, wenn LEGO hier ein wenig auf die Bremse drückt und statt massenhaft mitteltoller Figuren sich auf wenige Schmuckstücke konzentriert. Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie es in 2021 in Sachen Sammelfiguren weitergeht.








