LEGO 51515 Mindstorms Robot Inventor offiziell vorgestellt

Das 5-in-1 Set kommt Anfang Oktober für 359,99 Euro in den Handel.

LEGO 51515 Mindstorms
LEGO 51515 Mindstorms (Foto: LEGO)

Vor ein paar Tagen haben wir euch die ersten Bilder zum neuen LEGO 51515 Mindstorms Robot Inventor Set vorgestellt. Diese stammen aus dem neuen LEGO Katalog für das zweite Halbjahr 2020 (China), den ein Instragram-Nutzer bereits in gedruckter Form vorliegen hat. Nun hat der dänische Spielwarenhersteller nachgezogen und den Nachfolger (nach sieben Jahren) vorgestellt.

Demnach kommt das LEGO 51515 Mindstorms Robot Inventor 5-in-1 Set Anfang Oktober 2020 in den Handel. Der UVP liegt hierzulande bei 359,99 Euro. Insgesamt 949 Teile sind dabei.

Die vollständige Presseinfo (in Englisch) findet ihr hier.

LEGO 51515 Mindstorms Robot Inventor: Setbilder

LEGO 51515 Mindstorms Robot Inventor 5-in-1 Set. (Foto: LEGO)
LEGO 51515 Mindstorms Robot Inventor 5-in-1 Set. (Fotos: LEGO)

Diese fünf Roboter lassen sich programmieren

  • Blast: Dieser Meisterroboter ist ein Action-Held und 36 cm groß. Er kann durch Hindernisse hindurch schießen oder hämmern und sich Gegenstände schnappen. Baumeister können die ultimativen Befehlshaber sein, indem sie ihn so programmieren, dass er seine Umgebung scannt und Dartpfeile abfeuert, wenn er Gefahr wittert.
  • Charlie: Dieser schrullige Gehilfe kann Abklatschen, Tanzen, Trommeln, kleine Geschenke überbringen und Freunde mit seinem Lächeln bezaubern.
  • Tricky: Der sportliche Bot ist der ultimative Athlet. Kodieren Sie ihn, um den perfekten Slam Dunk zu vollenden oder eine Vielzahl von Robotersportarten zu beherrschen: Basketball, Bowling oder Fußball – die Liste lässt sich sicherlich fortsetzen.
  • Gelo: Ein vierbeiniger Roboter. Dank seines einzigartigen Mechanismus kann er laufen, Hindernissen ausweichen und sogar Tricks ausführen.
  • M.V.P.: Die modulare Fahrzeugplattform erledigt die Arbeit. Erstelle und programmiere deine eigene Fernbedienung und baue den M.V.P. in einen Buggy, einen Kran, einen Schießstand oder sogar in einen Lastwagen ein, um LEGO Steine aufzunehmen, die von den anderen Robotern zurückgelassen wurden.

LEGO 51515 Mindstorms: Das ist alles dabei und neu

Hier ein paar Details zum Hub:

  • sechs Anschlüsse für Sensoren und Motoren
  • 5×5 LED-Matrix-Display
  • Kombination mit LEGO Technik und LEGO System Elementen
  • Verbindung via Bluetooth
  • 6 axis Gyro/Accelerometer (Beschleunigungsmesser)
  • Lautsprecher
  • wiederaufladbarer Lithium-Ionen Akku

Diese Sensoren und Motoren sind dabei:

  • Farbsensor: kann zwischen acht Farben unterscheiden; kann Lichtreflektionen messen; funktioniert bei Umgebungslicht von Dunkelheit bis hellem Sonnenlicht
  • Abstandssensor: erkennt Hindernisse, programmierbare LED-‚Augen‘ und einen integrierter Adapter (6 polig) für Sensoren, Platinen und Hardware von Drittanbietern
  • 4 x Motoren (Größe M) mit integriertem Rotationssensor
  • neue 7×11 Grundplatte
  • neue schwarze (gummierte) Räder
  • neue Technic Frames

Scratch für Einsteiger, Python für Fortgeschrittene

Die neue LEGO Mindstorms App bietet über 50 Herausforderungen und tollen Aktivitäten, um insbesondere den jungen Fans dabei zu helfen, Programmierkenntnisse aufzubauen und weiter zu verbessern. Die App verwendet eine Drag-and-Drop-Programmiersprache, die auf Scratch basiert, sowie Python für fortgeschrittene Programmierer, die auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind.

Die App funktioniert auf Windows und Mac Rechner, iOS- und Android-Tablets & Smartphones sowie auf ausgewählten Geräten mit Fire OS.

    1. und der preis erst. Und wenn einer argumentiert was für tolle Elektronik Komponenten da drin sind. für 360 € gibts 3 gute Handys, oder 2 tablets zu kaufen, oder mehrere Lego Technic Sets.

      1. für 360 € kannst du dir auch einen Laptop oder direkt einen relativ guten PC(inklusive ein/ausgabegeräte) mit teilen von ebay-kleinanzeigen holen, um noch 2 weitere möglichkeiten zu nennen

  1. Meiner Information nach ist das aber nicht der Nachfolger des EV3 sondern das Spielwarenset vom Spike Prime aus der Education Serie.

    Warum es Mindstorms heisst konnte ich noch nicht rausbekommen aber die Quelle ist sehr zuverlässig.

      1. Um die Aussage etwas eindeutiger zu machen: ich vermute, dass man ein Gamepad mit dem computer/ tablet verbindet und der dann die Informationen an den Hub weiterleitet. Also keine direkte Gamepad-Hub Verbindung.

    1. Es nervt kolossal das bei Lego nix mehr geht ohne Smartphone oder Tablet. Und selbst wenn ich einen PS4-Controller habe kann ich den auch nur wieder nutzen wenn ich es über ein weiteres Gerät mache.

      Ich wünsche mir Mindstorms von früher zurück.

    2. Aber man kann doch ganz einfach beliebige Strings und Zahlen ans Display senden. Die werden dann automatisch als Laufschrift ausgegeben. Wenn man mit Python arbeitet, kann man sogar noch die Laufgeschwindigkeit mit angeben…

  2. „Diese Sensoren und Motoren sind dabei“ und die Hälfte der Punkte hat nix damit zu tun?

    Trotz aller neuen Möglichkeiten ist diese Plattform für mich keine Mindstorms-Weiterentwicklung, sonder ein „Reboot“ für eine jüngere Zielgruppe. Der Schritt von NXT zu EV3 entstand ja nicht zuletzt in Zusammenarbeit mit den AFOLs.

    Ich bleibe dennoch interessiert und warte die Blogs und Videos der üblichen Verdächtigen ab. Early Adopter wie bei EV3 werde ich hier sicher nicht. Auch muss der Preis noch schwer nachlassen.

  3. Mal schauen, wie die Akzeptanz bei Wettbewerben wie der WRO oder FLL sein wird. Wenn die Sets dort nicht ankommen, werden sie auch im Schulunterricht keinen großen Erfolg haben. Mich überrascht, dass von den insges. 8 Ports (je 4 für Motoren und Sensoren) beim EV3 nur 6 übrig geblieben sind. Bei den Wettbewerben waren spätestens in den Finalrunden auf Landesebene fast nur noch Roboter zu sehen, die diese Vorgaben voll ausgeschöpft haben. Das war letztlich dann auch der Grund, warum die NXTs keine Chance mehr hatten. Die Top Roboter hatten in den letzten Jahren immer 4 Farbsensoren (i.d.R. mind. 2 HiTechnic Sensoren, die eine höhere Farbgenauigkeit liefern als die EV3 Farbsensoren) und vier Motoren. Ich würde darauf nicht verzichten wollen.
    Ein weiteres, aus meiner Sicht wichtiges, Argument gegen den Einsatz des neuen Hubs in einem Wettbewerb ist die mangelhafte Debugging Unterstützung in der Vorbereitungsphase. Man kann sicher Fehlercodes in Form von LED Mustern auf dem HUB anzeigen lassen, was aber nicht annähernd so komfortabel ist wie eine Textausgabe auf dem Matrix Display des EV3. WiFi oder Bluetooth darf (bzw. durfte) in den Wettbewerben nicht benutzt werden. Wie also soll man dann das Ding programmieren, bzw. ein Log File auslesen? Läßt man Bluetooth / WiFi in Zukunft generell zu, öffnet das Tür und Tor für Manipulationen, die man bislang erfolgreich verhindern konnte.

    Fazit: ich bin gespannt, wie die WRO / FLL auf den Hub reagieren werden.

  4. Ich wollte mir eigentlich den Ev3 kaufen,aber habe angst das dieser dann nicht mehr unterstütz wird…

    Und wenn man den neuen „Roboter Erfinder“ nur mit App verwenden kann ist das eine Unverschämtheit von LEGO.

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