Mit „A LEGO® Brickumentary: Beyond The Bricks“ (deutscher Titel: „A LEGO® Brickumentary: Viel mehr als nur ein Stein“) kommt Anfang November eine Dokumentarfilm als DVD (und Video-on-Demand) in den Handel, der nicht nur zahlreiche Einblicke in die Geschichte von LEGO® gewährt, sondern auch das eine oder andere Geheimnis lüftet. Das Besondere an der 90 Minuten langen Brickumentary: Die Filmemacher Daniel Junge und Kief Davidson sowie die beiden Produzenten Brendan Kiernan und Justin Moore-Lewy konnten für ihren rund eine Million US-Dollar teuren Film den LEGO® Konzern erstmalig als Unterstützer gewinnen. Die Zusammenarbeit schloss allerdings die Finanzierung aus, so dass das Filmteam vollkommen unabhängig agieren konnte.

Neben einer kurzen Einführung in die Historie von LEGO® (die Entstehungsgeschichte sowie die Höhen und Tiefen des Unternehmens) kommen in der Dokumentation insbesondere die Leute zu Wort, die sich mit den bunten Bausteinen tagein tagaus beschäftigen. Darunter sind bekannte LEGO® Designer wie Marcos Bessa (u.a. LEGO® Ghostbusters Firehouse Headquarters) und Jens Kronvold Frederiksen (Chefdesigner LEGO® Star Wars™), aber auch Architekten (Stichwort: LEGO® House in Billund), Therapeuten, Wissenschaftler und bekannte Künstler, deren LEGO® Skulpturen und Werke in Ausstellungen seit Jahren zigtausende Fans aus der ganzen Welt begeistern. Auch Adam Reed Tucker, Mastermind der LEGO® Architecture Reihe, kommt zu Wort und erläutert den Beginn seiner großartigen Produktreihe.

A_Lego_Brickumentary_tucker

Mein Fazit: „A LEGO® Brickumentary: Beyond The Bricks“ zeigt ein umfassendes Porträt des dänischen Spielzeugherstellers. Zugegeben, viele „echte“ Neuigkeiten konnte ich in der 90 minütigen Dokumentation nicht entdecken, ich bin mit meinem Wissen in puncto LEGO® aber auch nicht der normale Zuschauer. Ich war bereits mehrmals in Billund, habe an Führungen durch die LEGO® Fabrik und dem LEGO® Idea House teilgenommen und durfte den einen oder anderen Designer auch schon für Promobricks interviewen. Meine Frau sowie meine beiden Jungs, die sich die Brickumentary mit mir angesehen haben, hatten auf jeden Fall ihren Spaß.

Einziger Makel aus meiner Sicht: Die durchweg positive Darstellung von LEGO® nervt auf Dauer, denn blickt man genauer hinter die Kulissen, ist eben doch nicht immer alles wunderbar wie der Titelsong von „The LEGO® Movie“ suggerieren möchte. Wenn man sich dessen bewusst ist, ist der Film auf alle Fälle empfehlenswert!

Ähnliche Beiträge

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

X

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen