Wolfgang und Patrik haben das neue programmierbare Robotic-Set LEGO Boost (17101) auf Herz und Nieren getestet und sich dafür ein ganzes Wochenende Zeit genommen. Ihre Meinung dazu, findet ihr im Video unten.

Seit dem 1. August 2017 ist LEGO Boost in allen LEGO Brand Stores sowie im hauseigenen Online-Shop erhältlich. In Kürze wird LEGO Boost auch im Fachhandel erhältlich. Was ihr braucht, um mit LEGO Boost zu starten, findet ihr in unserer Übersicht.

16 KOMMENTARE

  1. 2 Sachen zu dem Video: Es ist leider sehr langatmig und sehr leise.
    Zu Boost: Warum nur für Tablets? Warum nicht für Windows? Da geht zu viel Potenzial verloren. Schade.

    • Finde ich auch schade, vor allem, da Tablets (bzw. Convertibles) mit Windows 10 sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.
      Für mich sind Android-Tablets schon lange keine Alternative mehr, und Apple-Geräte, naja, technisch veraltet und hoffnungslos überteuert.

      Hier wäre mal interessant, ob man das Problem mit Android-Emulatoren wie z.B. BlueStacks umgehen kann.

  2. Auf Tablets macht das schon Sinn. Nicht jeder 8jährige hat einen PC in seinem Zimmer, und am PC der Eltern wird man die Spielmatte kaum auslegen.
    Das Tablet macht allein schon aufgrund der Größe und damit verbundenen Mobilität einfach Sinn.
    Welches Potenzial geht denn verloren? Was kann unter Windows realisiert werden, was Abdroid und iOS nicht können?

    • „Was kann unter Windows realisiert werden, was Android und iOS nicht können?“

      Einiges.
      Aber darum geht’s ja nicht.
      Es geht darum, dass viele Tablets bevorzugt nur noch mit Windows 10 gekauft werden.
      Und die werden von vornherein von der Benutzung eines ansonsten Systemunabhängigen Spielzeugs ausgeschlossen.

        • Die Tablet-Verkäufe sind in den letzten jahren drastisch eingebrochen, mit einem Rückgang im zweistelligen Prozentbereich bei Android und iOS.
          Der Rückgang an Tablets erfolgte dabei in der Regel zugunsten sogenannter Convertibles oder Detechables, also im Grunde Tablets mit Touchscreen und abnehmbaren oder umklappbaren Tastaturen.
          Hier konnte Windows 10 ein Plus im zweistelligen Prozentbereich erzielen.

          Echte Zahlen kann ich dabei keine nennen, aber das mit den 80% von Android und iOS dürfte aktuell so hinkommen.
          Allerdings muss man dabei auch berücksichtigen, dass Android bei Tablets auch ohne Apple schon mal im über 90%-Bereich stand, und viele dieser Geräte noch immer in Umlauf sind, während Windows-Tablets eigentlich erst seit Windows 10 richtig ins Rollen kamen.
          Bei den Verkaufszahlen von 2016/2017 dürfte Windows deutlich vorne liegen.

          Der Vorteil ist halt, man ist auf einem Windows-Tablet nicht auf Apps angewiesen, sondern kann auch normale PC-Programme installieren, was sie auch für Schule und Arbeit interessant macht.

          Aber ich glaube, ich schweife grade etwas ab.

          • Convertibles oder Detachables mögen mittlerweile ihren Marktanteil haben, sind dafür im Allgemeinen aber auch zu einem Vielfachen eines Android-Tablets zu kaufen. Das würde ich einem 7-jährigen (ab diesem Alter ist Boost empfohlen) nicht gerade in die Hand drücken. Und in der Schule brauchen die auch noch kein Tablet.
            Desweiteren liegen mittlerweile in vielen Haushalten Tablets mit einer Android-Version > 5.0 bereits vor, zum Teil eben auch herum ,weil vielleicht einer der Erwachsenen mittlerweile ein Convertible besitzt 😉
            Und auch wenn der Marktanteil von Windows-Tablets zunehmen wird, den größten Anteil in Europa macht Android aus. In den USA ist Apple mit iOS sehr beliebt. Also sollte Lego doch zuerst einmal eine App für diese Betriebssysteme erstellen.
            Den arbeitenden Menschen, die Windows auf ihrem Tablet haben wollen, werden in den meisten Fällen entweder nicht mit Boost spielen oder aber diese Tablets ihren unter 10-jährigen nicht unbeaufsichtigt in die Hand drücken.
            Was man nun also großartiges mit einem Windows-Tablet machen kann (als „Anwender“ von Lego Boost) erschliesst sich mir immer noch nicht. Ich kann eben keine Windows-Programme benutzen.

            ps: Für die meisten Anwendungen im Windows-Bereich gibt es auch brauchbare Apps auf Android – die können vielleicht mit Office-Produkten nicht mithalten, müssen die für Boost auch nicht

        • Ich denke, man sollte hier nicht auf die absoluten Marktanteile schauen, sondern auf die relativen:
          Welche Klientel kauft ein Lego-Set Boost? Das sind schon deutlich weniger als alle Tablet-Besitzer. Und als Nächstes dann schauen, welche Tablets diese Klientel zu Hause hat. Und ich denke, dass die Verteilung eine andere ist.

          Und noch eine persönliche Bemerkung: Als ich mich damals nach einem Tablett umgeschaut habe, war eine der wichtigsten Entscheidungskriterien, das es eine Versorgung mit Applikation gibt. Damals gab es nur iOS und Android. Und wenn man heute die z.B Fernsehwerbung anschaut, dann sieht man in der Regel, dass Applikation nur für Android und iOS angeboten werden.
          Wer also bewusst ein Windows-Tablet kauft, der sollte sich nicht beschweren, dass sein Gerät nicht unterstützt wird. Es ist eine kaufmännische Entscheidung jedes Unternehmens, eine Plattform zu unterstützen oder nicht.

    • Ich habe ein altes Android-Tablet, es verstaubt in der Ecke. OS ist alt, wird von Boost nicht mehr unterstützt. Habe ein Surface, geniales Tablet. Wird auch nicht unterstützt.
      Ich kaufe doch nicht für Lego ein extra Tablet und lege es dann wieder nur in die Ecke.
      Daher: Ohne Windows-Unterstützung, kein Boost. Schade.

      • „Convertibles oder Detachables mögen mittlerweile ihren Marktanteil haben, sind dafür im Allgemeinen aber auch zu einem Vielfachen eines Android-Tablets zu kaufen. Das würde ich einem 7-jährigen (ab diesem Alter ist Boost empfohlen) nicht gerade in die Hand drücken.“

        Dazu sei anzumerken, dass die günstigsten Tablets (ohne Tastatur) mit (vollwertigem) Windows 10 bereits ab knapp 80€ anfangen – regulärer Verkauf in D, von diversen China-Importen will ich erst gar nicht anfangen.
        10″ Einsteiger-Convertibles (abnehmbare Tastatur) sind für unter 250€ zu haben.
        Das sind dann zwar keine High-End-Geräte, aber für Programme wie Boost sollte es allemal reichen.

        Abgesehen davon dürfte es dann auch keine App für iOS geben, denn iPads gehören mit Abstand zu den teuersten Geräten auf dem Markt, vor allem wenn man nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis geht.

        In der (Grund)Schule braucht man vielleicht noch kein Tablet, aber das wird spätestens ab der weiterführenden Schule vermehrt kommen.
        Computerkenntnisse sind mittlerweile wichtig für die späteren Berufsziele, und die erlernt ein Kind mit einem Tablet mit Windows 10 eher als mit einem Android-Tablet.
        An einem Windows-Tablet kann ein Kind bereits den Umgang mit einem Desktop-PC erlernen, dazu brauchts nur eine Bluetooth-Maus und -Tastatur.

  3. Also wenn man die Oberfläche sieht wird klar warum es nur mit Tablet geht. Man schiebt halt jede Menge Icons durch die App zum Programmieren und wenn man nicht grade nen iPhone 6s plus hat oder nen note welche nen sehr großen Bildschirm haben, wird es sehr kompliziert werden.

  4. Mein größtes Interesse hinsichtlich des Videos bezieht sich auf den „Cliffhanger“:

    Wir haben da was gebastelt, dürfen es aber noch nicht zeigen?!?

    Verstehe ich ehrlich gesagt nicht wirklich.
    Das Set ist seit ein paar Tagen/Wochen frei verfügbar.

    Da kann doch dann jeder mit dem Set tun und lassen was er möchte, oder?

    Wann darf denn das „Geheimprojekt“ an die Öffentlichkeit kommen?

  5. Ich habe heute den Lego Boost live und in Action im Store Nürnberg gesehen. Ich finde für Kinder ab 10 ist es ein ideales Weihnachtsgeschenk. Tablet hin oder her. Es stimmt schon warum nur Tablet? Aber Lego wird sich schon was dabei gedacht haben. Bevor Kinder mit dem Handy spielen…….! Ich denke viele Kinder werden ihren Spaß an dem Roboter haben

  6. Bitte bitte liefert auch eine textversion.
    Ich lese sowas unterwegs, im flieger etc. und kann und will nicht immer ein video sehen.

    So verliert ihr mich und bestimmt auch andere als leser (wenn alles immer als video praesentiert wird).

    Mein boost review habe ich mir nun von einer anderen seite besorgt.

  7. Mein Sohn hat Lego Boost jetzt seit einer Woche und es gibt keinen Tag mehr ohne das er mir was neues mit Vernie zeigt. Das ganze Set hat nur einen Nachteil, mein Sohn lässt mich nicht damit spielen.
    Zu den kompatiblen Tablets. Wir haben die App auf folgenden Geräten getestet:
    Asus Nexus 7 (2012) mit Android 7.1.2
    Amazon Fire 8.9 hdx mit Fire OS 5.4.
    Amazon Fire 7 (2017) mit Fire OS 5.4.

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