LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los

LEGO und Universal Music gehen mit neuer Musik-App an den Start

LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 1

Soeben haben LEGO und Universal Music ihre neue Zusammenarbeit offiziell vorgestellt. Unter dem Namen LEGO Vidiyo werdet ihr ab März 2021 in der Lage sein, eure eigenen LEGO Musikvideos zu drehen. Das Konzept erinnert dabei stark an die ursprüngliche Idee hinter TikTok und scheint die Antwort von LEGO und Universal auf die beliebte App zu sein.

Im März werden zuerst einmal sechs kleinere Sets zu je 19,99 Euro erscheinen. Enthalten sind dort neben einer entsprechenden Minifigur auch sogenannte BeatBits. Das sind bedruckte 2×2 Fliesen, mit denen ihr in eurem Musikvideo verschiedene Effekte aktivieren könnt. Diese reichen von Konfetti-Regen und Röntgenblick bis hin zu einem Saxophon-Solo.

LEGO Vidiyo App ab 16. Februar erhältlich

Die Musik für euer Video findet ihr praktischerweise in der neuen LEGO Vidiyo App, die ab 16. Februar in allen gängigen App Stores zur Verfügung stehen wird. In der App, die per Augmented Reality funktioniert, werden dann eure Figuren und Beatbits erkannt und auf dem Smartphone-Screen in eure Umgebung gesetzt. Ihr selbst könnt dann auch im Video auftreten.

Die Länge eurer Musikvideos beträgt standardmäßig eine Minute, kann aber auf 5, 10, 15 oder 20 Sekunden gekürzt werden. Entscheidet ihr euch dafür, euren fertigen Clip in der LEGO Vidiyo App zu veröffentlichen, so wird dieser vorher überprüft. Sollten Kinder zu sehen sein, wird das Video nicht öffentlich freigeschaltet, ihr könnt es aber jederzeit in einem privaten Bereich speichern.

„New Music Maker Experience“

Als Zielgruppe benennt LEGO für diese neue Themenwelt Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren, was wir für durchaus realistisch halten. So bekommen gerade auch kleinere Kinder eine Alternative zum omnipräsenten TikTok, in der spaßige Inhalte im Fokus stehen. Auch, dass keine Clips mit Kindern veröffentlicht werden, dürfte vielen Eltern gefallen.

Auf dem offiziellen LEGO YouTube Kanal ist mittlerweile auch ein Video zur Thematik zu finden:

Alle LEGO Vidiyo 2021 Sets im Überblick

BildNummerNameTeileUVPReleaseHinweise
LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 2643101Bandmates Series 1114,99€01.03.2021

LEGO

LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 2843102Candy Mermaid Beatbox7119,99€01.03.2021

LEGO

LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 3043103Punk Pirate Beatbox7319,99€01.03.2021

LEGO

LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 3243104Alien DJ Beatbox7319,99€01.03.2021

LEGO

LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 3443105Party Lama Beatbox8219,99€01.03.2021

LEGO

LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 3643106Unicorn DJ Beatbox8419,99€01.03.2021

LEGO

LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 3843107Hip Hop Robot Beatbox7319,99€01.03.2021

LEGO

LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 4043108Bandmates Series 2124,99€10/2021
LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 4043109tba8619,99€06/2021
LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 4043110tba8919,99€06/2021
LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 4043111tba34429,99€06/2021
LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 4043112tba38729,99€06/2021
LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 4043113tba51449,99€06/2021
LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 4043114tba61569,99€06/2021
LEGO Vidiyo offiziell vorgestellt: Im März geht es los (Max Börnicke) - 4043115tba99699,99€06/2021
YouTuber
  1. Ich denke für jeden außerhalb der Zielgruppe, werden die Figuren am interessantesten sein (zumindest für mich XD). Mal sehen wie es läuft und ob es sich hält.

    1. Ich gehe davon aus, dass wir Europäer nicht zur unmittelbaren Zielgruppe gehören. Schaue ich mir das Design der Fliesen an, so würde ich einfach mal auf Kinder im asiatischen Raum tippen. Da kann das Thema auch durchaus funktionieren.

      Zudem sehen hier viele das Thema Lego auch viel zu eng. Ja, hauptsächlich stellt Lego Konstruktionsspielzeug her, aber eben nicht nur. Kleidung als ganz großes Thema und auch Fanartikel existieren ja seit langem neben dem Hauptprodukt, oftmals ergänzt um Einzelteile/Legosteine. Insofern ist es hier ja schon deutlich einfacher, das Produkt ohne Weiteres akzeptieren zu können als bei Hidden Side. Gerade weil im Prinzip nicht mit Lego gebaut wird. Etwas, das auch ich als völlig analogen Vorgang betrachte, wo ein Handy nicht wirklich etwas zu suchen hat.

      Es wäre deshalb wirklich schön, wenn hier der ein oder andere den Finger vom Abzug nehmen und auch verbal abrüsten könnte. Das neue Betätigungsfeld wird dem Konstruktionsspielzeug Lego sicher nicht schaden.

  2. Wow!

    Glaubt da ernsthaft jemand dran, dass das ein Erfolg wird… oder gar mit TikTok konkurrieren kann? Ahahahahahah, oh Mann!

    Quo vadis, Lego? Bei 800,- Euro Vitrinen-Sets für Sammler dreist Sticker in die Packung flanken, aber für die Low-Price Rohrkrepierer kann man wieder großzügig die Printer anwerfen und zig Teile veredeln – wie bei Dots.

    Ich warte echt auf die Lego-News, die mich endlich mal wieder begeistert. Kann ich wohl noch lange warten…

      1. In meinen Augen kompletter schwachsinn. Was lego da macht ist doch wahnsinnig. Anstatt mal seine normalen creator oder city sets zu verbessern kommen die mit so einer blödsinnigen idee. Lego wird in meinen augen immer schlechter. Von der Qualität und von den produktideen.

      2. Ich hab schon chinesische 3 Euro Sets gekauft, in denen mehrere Teile bedruckt waren. Fanboys, lasst euch nicht für dumm verkaufen! Drucken kostet nichts. Was glaubt ihr, wie viel ein bedruckter Werbegeschenk-Kugelschreiber kostet? Genau ein paar Cent.

      1. Ja, denke auch das das der Grund ist. Ich glaub wir überschätzen die großen Sets einfach – ich hab keine Ahnung von den Zahlen, aber was wenn die 800 Euro Sets nur 20.000-30.000 mal verkauft werden, die kleinen dagegegen Millionenfach? Dann wird das schon verständlicher.

      2. Dieser Mehraufwand sollte aber bei solch Hochpreisigen Sets schon drin sein.
        Andere „Lego“ hersteller wie Cobi oder Mattel bekommen das ja auch hin, und bei denen ist der Absatz bestimmt geringer.

      3. Achso, du meinst, die Grütze wird auch noch überproduziert, damit sich das überhaupt lohnt? Während die fetten Sets künstlich knapp gehalten werden, damit sie auch schnell ausverkauft sind und der Nachfrage nicht gerecht werden – und sich qualitativ hochwertige Drucke nicht lohnen? Lieber möchte man also beim großen L, dass das Zeug nach einigen Jahren abbröckelt? Ja klar, ergibt auf jeden Fall Sinn, versteh ich!

        1. Hochpreisige Sets mit mehr Aufklebern als ein Panini-Album kommen nicht mehr ins Haus, fertig.
          War bei mir persönlich der Grund warum ich bei der Stickergasse, ähm Winkelgasse gepasst habe.

  3. Ich bin ein Befürworter, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig mit Smartphones und PCs in Kontakt kommen können, da es einfach zur heutigen Zeit gehört (digitales Arbeiten, für Kinder gefilterte Informationsbeschaffung, frühzeitiges Erlernen der notwendigen Fähigkeiten etc.) aber 7 Jahre ist doch schon recht früh. Vor allem, weil es um ‚unnötigen‘ Zeitverteib geht und nicht dem Erlernen von Sinnvollem sollte darüber nachgedacht werden, ob ein Kind wirklich scho so früh weg vom Draußen und Sozialem hin zum bildschirmzeitverschlingendem Kreativlosen geführt werden muss.
    P.S. Die Fliesen sind sicher nett für MOCs.^^

    1. Bzgl. des Kommentars, dass 7 Jahre für eine Lego App doch ein recht niedriges Einstiegsalter sei: Mein 6 1/2 jähriger Erstklässler hat auch schon Hausarbeiten (bzw. Home Schooling Aufgaben) auf, für die er zwingend ne App braucht. Wir haben ihm dafür extra ein Tablet gekauft, damit er darauf z.B. Buchstaben nachspuren kann. Selbstverständlich macht er darauf jetut nicht nur Hausarbeiten. Insofern finde ich 7 Jahre als Einstiegsalter für eine Lego App schon okay – sofern die App wirklich selbsterklärend ist.

      Ich weiß nur leider nicht, was tiktok ist und ob bzw. wofür man das braucht. 🙂

  4. Und wieder soll die Zielgruppe 7-10 an das Smartphone gelockt werden. Ein paar Fliesen werden zusammengesteckt, gescannt und alles weitere scheint sich ausschließlich auf dem Smartphone abzuspielen. Einerseits wird die Marke mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geschützt und verteidigt und dann lässt man von innen heraus die Abrissbirne kreisen und zerstört sich seinen Nimbus selbst.
    Einzig die Minifiguren könnten für Sammler interessant sein. Da heißt es dann zeitnah zuschlagen, denn ich bescheinige diesem Humbug keine höhere Halbwertszeit als Hidden Side.

  5. Hidden Side floppt total. LEGO Manager: Machen wir den gleichen Mist nochmal nur diesmal mit der Zielgruppe Mädls. Das kann doch nicht euer Ernst sein LEGO. Versteht ihr nicht dasss das Smartphone einen Mehrwert für euer Produkt haben sollte und nicht das Produkt selbst sein sollte?

  6. Figuren und Fliesen werden bei vielen sicher gut ankommen, wenn die Päckchen nicht zu teuer sind.

    Aber als Spielzeug ist es, wie viele hier schon schrieben, absolut unbrauchbar. Es setzt die flaschen Anreize sich mit Technologie auseinander zu setzen, vor allem in der angepeilten Altersgruppe. Außerdem untergräbt es das eigentliche Kernprodukt – die Klemmbausteine – die sich auch in Zeiten der Digitalisierung nicht vor der Zukunft fürchten müssen – sofern Produktlinien mit ausreichend Liebe und Zielgruppenverständnis kreiert werden.

    Gibt es denn real Bedarf an digitalen Produkten rund um Klemmbausteine? Was ist die Konkurrenz, gegen die Lego da arbeitet? Videospiele und Lego haben in meiner Kindheit bis zum meinem Dark Age (Pubertät bis Berufseinstieg) immer parallel existieren können.

    1. @Sebastian

      Ich sehe das auch so, dass so rum kein Bedarf besteht. Was Lego gut umsetzen sollte, sind analoger Merchandise zu Digitalem. Aber da scheinen sie eine sehr eigenwillige Auswahl zu haben (Overwatch).
      Aber ich denke, wenn sie was zu einer starken IP im z.B. Fantasybereich bringen würden, könnte das auch viele Castle-Fans mitnehmen.

  7. Ich finde es grundsätzlich gut, dass nicht alles für alle Zielgruppen gemacht werden, und kann die Argumentation, man solle doch lieber xy machen, weil das dem jeweiligen Poster mehr zu Pass käme, nicht sinnvoll, denn das ist ja keine Entweder-Oder-Entscheidung. Es existieren viele Themenwelten nebeneinander, und nicht jede muss mich ansprechen.

    Ich denke allerdings immer noch, dass man bei Lego zumindest etwas bauen können sollte. Ich finde deshalb zu viele große Formteile o.ä. grenzwertig, denn wenn man große Forteile wollte, könnte man sich mit Playmobil eindecken. Aber selbst sowas hat ja noch irgendwo seine Daseinsberechtigung für jüngere Kinder.
    Ein Legoset ganz ohne Bauen finde ich allerdings nicht gut. Das ist dann wirklich kaum noch Lego und wird auch nicht unbedingt den Erwartungen, die Eltern an das Spielzeug Lego herantragen (intelligentes UND interessantes Spielzeug, schult Motorik UND ist hipp, ist zumindest immer AUCH analog …) nicht gerecht. Ich bin absolut für sicheren Umgang mit Technik, kaufe Lego aber aus anderen Gründen.
    Das ist übrigens bei Dots, was ja ähnlich kritisch aufgenommen wurde, ganz anders. Das hat absolut was mit Motorik und analogem Gestalten zu tun.

  8. Ich weiß ja nicht, ob das wirklich ein sinnvolles Thema ist. Lego+App hat ja schon bei Hidden Side wunderbar funktioniert O.o. Oder erinnert sich noch jemand an den Lego Movie Maker? War soweit ich weiß auch eher ein Ladenhüter.

    Ich find allerdings sowohl die Figuren, als auch die bedruckten Fliesen gar nicht so schlecht. mal gucken wie lange das läuft und zu welchem Preis. Spätestens wenn es der zu erwartende Flop wird kann man dann ja mal zuschlagen. Bei Hidden Side waren ja zum Teil auch wunderschöne Sets dabei die dann beim Abverkauf zu guten Preisen erstanden werden konnten.

    1. Absolut. Ich frage mich immer noch, ob das Thema besser gelaufen wäre, wenn man es nicht mit der App vermarktet hätte. Die Kartons waren unübersichtlich und haben sicher viele Eltern abgeschreckt, gleichzeitig aber auch Kinder vermutlich nicht angesprochen, weil nicht klar war, was das sein soll, und die Bilder nicht schön genug präsentiert wurden. App oder nicht, Kinder wollen sich wegträumen.
      Dabei waren da so schöne Sets dabei. Das Schloss ist wirklich sehr schön designt. Ohne die Aufkleber auf den Mauern und die Monsterkrallen ist es ein richtig tolles Schloss in richtig sinnvollen Farben.

  9. Hahahahahaha musste so lachen xD… Stopp mal, das is keine Satire? Die genialen Füchse bei Lego glauben doch nicht ernsthaft das das mit TikTok konkurieren kann? Mal ganz im Ernst: Wer benutzt bitte noch Lego Life? Das ist einen weitere Schnapsidee, wie den Helden abzumahnen. Stell mir gerade vor wie Zachking ab jetzt seine Vines bei der neuen App macht! Das ist wie der Movie Maker, Dots, Life App zum Scheitern verurteilt. Hahahaha muss so hart lachen . Was kommt als nächstes? LegoTube? Da kann dann jeder (außer der HeldDerSteine) Videos hochladen? xD

    1. LEGO LIFE!!!!!! Sag ich da nur… Das ist der selbe Hintergrundgedanke. Ich glaube das es an der Umsetzung scheitert:
      1. Es gibt bereites TikTok
      2. Welcher Influencer steigt auf eine Legoapp um?
      3. Moderation… Wenn Lego den Helden abmahnt (nur) weil er „Lego“ sagt, wie soll ich mir das vorstelllen!?
      4. 20€ für ein paar Steinchen… Achtung: Opa erzählt: Früher, als ich noch jung war, hat man locker 200 Teile für 20€ bekommen!
      5. Ich kenne NIEMANDEN der Dots oder Lego Life benutzt
      6. Welche Musik??? „Hier ist alles super…“
      7. Legos neues Motto ist anscheinend: Weniger für mehr Geld
      8. Für die 20€ krieg ich bei Bluebrixx eine 1kg Bruchsteinkiste, die TOP ist
      9. Mutter: „Spiel mit Lego“
      Kind: -holt sein Handy raus-

      Wer das auch kennt/meint antwortet bitte auf diesen Kommentar

  10. Ach NEEEEEEEE…

    Wer braucht den sowas?

    Ich jedenfalls nicht, bin aber auch nicht Zielgruppe.

    Die Sets scheinen (soweit bekannt) einen ziemlich „miesen“ Teilpreis zu haben (24-45 ct) mal sehen was die teureren Sets später im Jahr so hinlegen.

    Scheint ja viel bedruckt zu sein -wie dots – überhaupt scheint ja ein Kind von Dots und Hidden Side zu sein 😉

    Ja Ja – wir haben über Hidden Side gelästert und jetzt wollen wir es fast zurückhaben (da ja die entgeisterten Sets durchaus ansprechend waren=)

  11. Jetzt wäre es mal wieder Zeit für das „Kotz“-Smiley…aber es soll ja wirklich Leute geben, die denken, dass so ein Krempel wie tiktok in die Kategorie „Fortschritt“ gehört. Für mich ist es eher ein Zeichen für die nachhaltige Verblödung der Menschheit!

  12. Wird wohl der nächste digitale Flop werden. LEGO scheint zu vergessen, dass die Halbwertszeit dieser Trends mittlerweile kürzer ist als der Kopulationszyklus mancher Insekten, die nur ein paar Tage leben. Außerdem suchen sich die Kids das selbst aus, was gerade der neueste heiße Scheiß ist. Das kann man nicht übers Knie brechen. Wegen der Figuren, Fliesen und knallbunten Teile werde ich sicher mal das eine oder andere Set kaufen, aber der Rest ist völlig irrelevant und ich erwarte, dass die Serie so schnell wieder in der Versenkung verschwindet, wie LEGO sie auskotzt. Zwei Jahre, um die schon fertig entwickelten Sachen unters Volk zu bringen, aber das wird’s dann gewesen sein.

  13. Viele Figuren sind ja nun schon geleakt und ich muss sagen, mindestens eine(die goldene) werde ich mir holen. Macht sich als DJ echt gut! ;D

  14. Schade das sich hier die negativen Kommentar immer wiederholen, statt konstruktiv diesen Schritt von LEGO zu sehen. Die Idee und die Umsetzung ist marketingtechnisch interessant. Es ist mutig von LEGO ein weiteres Format aufzubauen, und evtl. das Life-Format damit aktualisieren, damit sie nicht digital hinten bleiben.

    Es bleibt also spannend wie der Markt es aufnimmt und wieviel Zeit man dem Format gibt sich zu etablieren.

    P.S. Das ist kein bezahlter Kommentar, danke.

      1. Nur wenn man seine Komfortzone verlässt lernt man dazu. Wenn LEGO es sich leisten kann (und das kann es sich wohl laut Umsatzzahlen) dann wohl jedes Jahr aufs Neue. 😉

    1. Die Frage ist doch eher – warum macht das LEGO?
      „…damit sie nicht digital hinten bleiben“ Eine Begründung.
      Come on, hat das LEGO nötig? Warum spielt ein Kind im Moment des Spiels mit LEGO? Weil es am Handy kleben will? Muss LEGO digital vorn sein?
      LEGO war und ist das analogste Spielzeug das ich kenne. Und auch meine Kids. Dazu brauchts kein Handy.
      Wenn die Videos schauen wollen, wird TikTok oder YT angeschmissen.
      Ich geben dem Zeug nicht länger als HiddenSide.

      1. Sicher spielen die Kinder mit LEGO, genauso gerne spielen sie mit Puppen, Actionfiguren und Puzzle. Allerdings sollte man auch die Gesellschaft nicht ausser Acht lassen die immer mehr digitaler wird, und da wäre es naiv zu denken wenn ein Unternehmen nicht aus seiner Bubble kommt – Analog hin oder her. TikTok ist hier ab 13 Jahren und Youtube erst ab 18 Jahre. Wenn jetzt das Format: Vidiyo bsw. ab 6 Jahre ist so ist es eine gute Marktlücke die sich LEGO hiermit erschließt.

        Quellen: NPD Group & statista

        1. @McFly: Nein.

          Es mag zwar richtig sein, dass in gewissen Branchen die Einbeziehung der des technischen Fortschrittes in die Produktentwicklung, Stichwort Internet of things, wichtig ist.

          Aber John Deere bspw. bleibt ein Hersteller von Nutzfahrzeugen, die um eine digitale Komponente erweitert werden. Wenn deren Fahrzeuge nichts taugen, bringt es auch nichts, dass die digital gesteuert werden können.

          Lego geht einen anderen Weg, bei denen wird das Kernprodukt Klemmbaustein zur Nebensache bei ihren Ausflügen in die digitale Welt und der Fokus liegt auf dem Digitalen.

          Das hat mehr was von „wir müssen irgendwie auf Teufel komm raus digital werden“ …..ohne ein wirkliches Konzept. Dabei hat Lego durchaus schon eine Produktlinie, die digitale Möglichkeiten als ERweiterung des Kernproduktes beinhaltet:
          Mindstorms. Das ist Lego mit digitalen Komponenten und nicht umgekehrt.
          Da müssen sie ansetzen.

          1. Worauf konkret bezieht sich dein „Nein“?

            Ich habe nicht die Kernaufgabe von LEGO angezweifelt, denn die sehe ich meiner Meinung nach nach wie vor (siehe Produktvielfalt in deren Katalogen). Ich habe davon gesprochen, das es naiv wäre als Unternehmen zu denken nicht den digitalen Einfluss der Gesellschaft als Produktlinie sich zu erschließen.

            Siehe bsw. auch IKEA – Es ist ein Unternehmen welches Wohneinrichtungsgegenstände anbietet und gleichzeitig auch eine App dazu (IKEA Place) die es digital ermöglicht die Produkte zu sehen.

  15. Es gibt wieder viele negative Beurteilungen und das, obwohl noch keiner etwas richtig gesehen hat. Mein Ding ist es nicht, aber ich bin auch nicht die Zielgruppe. Aber deshalb ziehe ich auch nicht darüber her. Es sind auch viele über Hidden Side her gezogen. Ich fand die Reihe toll, auch ohne Handy. Die Sets waren Klasse, ich habe mir alle geholt und vermisse jetzt, daß es keine neuen gibt. Zu dieser Reihe – warten wir ab.

    1. Ich denke nicht das Vidiyo im Sinne von Top/Flop mit Hidden Side verglichen werden kann. Hidden Side sind an sich schöne Sets und ohne den „Gruselkram“ sogar sehr schöne Sets, das die Serie scheiterte lag unteranderem an der Verpackung. Die App war überflüssig und lieferte keinen nennenswerten Mehrwert der über das „ich probiere das mal aus“ ging. Vidiyo geht einen Schritt weiter, der Fokus liegt nicht mehr beim Lego-Stein sondern gänzlich bei der App. Die Fliesen und Figuren sind im Prinzip für die App nicht einmal notwendig, denn die App würde auch mit Fotos wie hier auf der Webseite funktionieren.

  16. Der Trend bei Lego geht weiter, für immer mehr Geld weniger Stein und damit es leichter gerechtfertigt werden kann, wird es mit digitalen Content gegengerechnet.
    Würde mich wundern, wenn die BeatBits anderwärtig verwendet werden dürfen (ohne Fliese). Würde mich nicht wundern, wenn die Kids das dann auf Youtube hochladen und die Eltern einen netten Brief von Lego (deren Anwälten) bekommen. Bin gespannt wie viel Kleingedrucktes in den Sets stecken wird.

  17. 20 Tacken für ne Minifigur und paar bunt bedruckte Fliesen?
    Für Erwachsene klarer Unsinn, aber ja auch nicht die Zielgruppe. Für die Zielgruppe preislich hart überteuert. Mit 10 Jahren 20€ aus dem Taschengeld zu zahlen ist echt ne Hausnummer. Ich hätte mir das nicht leisten können

  18. Beim Preis musste ich husten. 20€ ist eine starke Nummer für 7 bis 10- Jährige, die Merketingsleute haben wohl komplett vergeeessen wieviel Geld Kinder zur Verfügung haben. Damit es „viral“ wird, muss es sich jeder kaufen können, die kleinen Handskateboards und später die Fidgetspinner konnte man so um 5€ kriegen, was so ziemlich jeder sich leisten kann. Alleine deswegen ist es eeigentlich zum scheitern verurteilt, schaut man fernab vom Rest (Zielpublikum Lego vs. Tiktok-Zielpublikum, App-gedöns…)

  19. Schade, dass dieses Forum immer mehr zur Meckerecke verkommt. Vielleicht sollte man mal über eine etwas straffere Moderation nachdenken und sinnleere „Kotz-Dreck-Müll“-Kommentare einfach rausfiltern, man vergibt sich sonst einiges. Mir zumindest macht’s jedenfalls keinen Spaß mehr, wenn man ohnehin schon weiß, was in 33 von 35 Kommentaren steht. Hab hier jahrelang gern mitgelesen und kommentiert, aber das nimmt immer mehr überhand und macht nur noch schlechte Laune. Gut, sachliche Argumente dafür zu bringen, warum genau etwas eigentlich so beknackt ist, fällt halt schwer, wenn man es noch nicht mal richtig gesehen geschweige denn ausprobiert hat. Hauptsache erst mal blöd finden, und das möglichst laustark und unflätig. Klar, kann man machen, aber bringt halt wirklich gar niemanden weiter. Konstruktiv diskutieren geht jedenfalls anders. Aber wer will das schon?

    1. Also wenn 33 von 35 etwas ähnlich sehen wird da wohl was wahres dran sein. Warum sollte man dann die 33 „filtern“ wie du es nennst und nicht die 2? Ich bin ja der Meinung jede Meinung hat ein Recht hier zu stehen, außer persönliche Beleidigungen.

      1. „… außer persönliche Beleidigungen“, ich würde da sogar einen Schritt weiter gehen und auch allg. Beleidigungen anderer Kommentatoren mit einbeziehen. Denn mit, Zitat Steiner: „sinnleere „Kotz-Dreck-Müll“-Kommentare“ andere Kommentatoren als ganze Gruppe zu diffamieren gehört sich ebenso nicht, nur weil ihm deren Meinung nicht passt. Zitat Steiner: „Konstruktiv diskutieren geht jedenfalls anders.“ Richtig! Bleibt die Frage: warum nicht selbst dran halten?

        1. Offenbar ein Missverständnis: Ich bezeichne nicht die Kommentare so, sondern zitiere aus den Kommentaren selbst (daher die Anführungszeichen). Hier ein paar konkrete Beispiele:

          „Rohrkrepierer“, „Grütze“ (Eddy)

          „kompletter schwachsinn“ (Leo)

          „Fanboys, lasst euch nicht für dumm verkaufen!“ (Sascha)

          „was zum Teufel soll das sein???? Frechheit“ (flateric)

          „Humbug“ (Thomas)

          „Füchse“ (IchHasseTikTok)

          „Jetzt wäre es mal wieder Zeit für das „Kotz“-Smiley […] Krempel […] nachhaltige Verblödung der Menschheit!“ Nerdi

          „Unfug“ (commi2k)

          „der nächste digitale Flop […] Scheiß […] auskotzt“ (Mylenium)

          Ein kleines Potpourri, liebevoll zusammengestellt allein mit Inhalten aus dieser Kommentarspalte. Also, meine Gouvernante hat mich nicht so erzogen …

      2. Warum sollte man dann die zwei Kommentare „filtern“, die der stärker verbreiteten Meinung entgegenstehen?
        Ich meinte auch überhaupt nicht, dass keine fundierte Kritik an bestimmten Sets oder dem Unternehmen selbst geübt werden sollte. Glaub mir, ich bin alles andere als ein blinder Lego-Fan, und habe selbst so einiges auszusetzen. Nur sollte man auch mal ein bisschen über den eigenen Tellerrand schauen und Sets, die für jüngere Kinder gemacht sind, vielleicht auch mal durchwinken. Vor allem aber macht der Ton die Musik. Einfach nur zu kommentieren, um abzuhetzen, ist schlicht Trollkram und hat in einem öffentlichen Forum nichts zu suchen.

    2. Wenn Lego immer mehr blöde Produkte auf den Markt bringt ist es normal dass es mehr negative Kommentare gibt.

      Es ist wohl auch zum großen Teil aus dem Frust heraus motiviert, zu sehen, wie unser geliebter Spielzeug von Marketingsidioten pervertiert wird und saudumme Entscheidungen über die Jahre getroffen wurden, die den Fans zu lasten kommt (gerade Schienen? nicht mehr separat! Power Function? Wirf’s weg! wir machen es jetzt mit app und viel teurer! Burg? hah kauf die bei Enlighten!)

      1. Ich weiß nicht, ob Du das wirklich ernst meinst, und bin daher auch nicht sicher, wie ich darauf reagieren soll. Falls das Dein Ernst ist, wäre das genau ein Beispiel für Kommentare, wie sie in einem öffentlichen Forum nichts verloren haben. Schreib Lego doch einen Brief, in dem Du genau das wiederholst, und schau mal, ob Du Antwort kriegst. Kannst ja hier mal berichten.

    3. >> Gut, sachliche Argumente dafür zu bringen, warum genau etwas eigentlich so beknackt ist, fällt halt schwer, wenn man es noch nicht mal richtig gesehen geschweige denn ausprobiert hat. <<

      Da das hier neben den (idR) ausgezeichneten Reviews ein Newskanal ist, dreht sich eben auch viel Kommunikation um kommende Sets/Trends. Das hier mitunter viel spekuliert und evtl. auch vorschnell be-/verurteilt wird, liegt doch in der Natur der Sache.

      Ferner davon wurden doch sachliche Argumente genannt:
      – Lego sollte sich auf analoges Spielzeug konzentrieren und nicht irgendwelchen social-media Trends hinterherlaufen (die sind zu kurzlebig)
      – gedruckte Steine bei einem Spartenthema, aber Aufkleberbögen bei Sammlerstücken & und Sets jenseites der 100 Euro
      – Lego wird durch zunehmende Appnutzung Teil der Problematik, dass Kinder immer früher am Smartphone hängen. Vor allem in Lockdownzeiten, wenn Kinder notgedrungen mit diesen Geräten arbeiten müssen, ist analoges & kreatives Spielen umso wichtiger.
      – Lego verpulvert Ressourcen in kurzlebige Trends, während z.B. die aktuelle City-Kollektion schwächelt.
      Von Burgen, Piraten, Western, Zügen etc. ganz zu schweigen – und ja, das ist so ein HdS-Argument, aber da hat er einfach Recht.
      10277 Krokodil Lokomotive, 21322 Pirates of Barracuda Bay und 31109 Creator Piratenschiff sind nicht zufällig sehr beliebte Produkte.

    1. Hat er übrigens nie gesagt. Würde auch wenig Sinn ergeben, da es eine Grundlage der empirischen Beobachtung ist.

      Ein Zitat, das hier passt, ist dijenigen, die Geschichte ignorieren, sind dazu verdammt, deren Fehler zu wiederholen (überfülle an spezialisierte Teile und Farben, Versuch andere Zielgruppen wie die eigene anzugehen, Experimente mit Digitaltechnologie die zu 90% scheitern, das hatte Lego schon alles in den späten 90er/frühe 2000er)

  20. Wenn die App wieder mit genauso vielen Smartphones funktioniert wie Hidden Side, brauchen wir uns gar keine Sorgen um den Misserfolg machen. Ich kaufs meinen Kindern jedenfalls nicht.

  21. Das großartige Kernprodukt degradiert zum Beiwerk eines verzweifelten Versuchs auf die Social Media Welle aufzuspringen. Warum??? Ich verstehe es nicht.

  22. 2 Jahre dann wird es vom Markt wieder verschwinden. Obwohl einige Figuren Potential haben kommen sie mir für den Preis natürlich nicht ins Haus. Das App Gedöns stellt für mich nämlich keinen Mehrwert dar.

  23. die Stöcke/Stäbe in der Hand von den Minifugren auf dem einen Bild werden sehr nützlich sein, davon brauch ich viele. … ansonsten sind das überteuerte Minifiguren(aber tolle)

  24. Dass die Resonanz in einem primär für Erwachsene gedachten Blog so negativ ausfallen wird, dürfte niemanden überraschen. Die Kompatibilität zu den Legowelten der „Großen“ ist schlicht nicht vorhanden. War aber auch nicht beabsichtigt.
    Gravierender finde ich die Rückmeldung aus der Zielgruppe. Und da sieht es auch nicht gut aus. Für den deutschen (und europäischen?) Markt ist eine Verknüpfung von offline Spielzeug zu online Spielen nicht erfolgversprechend. HiddenSide hat es eindrucksvoll gezeigt. Man muss sich immer fragen: wer kauft Lego? Es sind im Bereich U10 immer noch die Eltern, und diese kennen Lego als Offlinespielzeug. Hinzu kommt, dass die Kinder (zumindest die paar, die ich auf die Schnelle befragen konnte) auch kein Interesse an so einer Zusammenführung haben. Sie leben in und mit diversen online Welten, sie interessieren sich für Lego, aber sie möchten eine Trennung haben. All das mag im amerikanischen und asiatischen Ausland anders aussehen. Die Verkaufszahlen werden es zeigen.
    Im Gegensatz zu HiddenSide müsste der Ausverkauf aber extrem hart sein, damit auch „Themenfremde“ zugreifen, denn die Preise sind gefühlt deutlich zu hoch angesetzt (für diejenigen, die nur die Figuren bzw. die Fliesen haben möchten).

    1. In dem Zusammenhang sei auch an das Scheitern von Lego Dimensions, Disney Infinity, Starlink usw. erinnert.

      Der Primus Skylanders hielt sich mit diversen Erweiterungen ein paar Jahre dann war aber die Nummer auch international durch, gerade in DE schon wesentlich früher, die Reste werden heute noch für unter einen Euro bei den Händlern verramscht.

      Ein wiederbelebtes „Toys-to-Life“-Konzept in verhängnisvoller Verbindung mit einem auch bereits fehlgeschlagenen Versuch einer APP mit Social Media-Anbindung kann eigentlich nur schiefgehen.

  25. Ich sag da jetzt mal nichts dazu!
    1. Bin ich nicht die Zielgruppe .
    2. Verstehe und benutzte ich mind. 50% der vorhandenen Möglichkeiten des „Social Media“ Angebots nicht.
    3. Habe ich keinen Bezug zu der Zielgruppe. Weder eigene, noch im näheren Umfeld, Kinder dieser Altersklasse!
    Ich bin nur ein Mann im gemäßigten (Bj 71) Alter, der nostalgisch und ein wenig traurig auf seine tausend (+/-) von von Lego Minifiguren blickt und sich freut wie schön die doch sind und glücklich ist sie zu haben. So genug lamentiert, ich denke die Minifiguren und BEDRUCKTEN Fliesen könnten auch für den ein oder anderen AFOB interessant sein.

  26. Ich glaube das könnte funktionieren, auch wenn mir das Thema persönlich nicht gefällt.
    Meine Tochter (8) hätte aber glaube ich Spaß damit und die Plattform von Lego ist mir dabei eindeutig symphatischer als die anderen, die es so gibt.

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