Seit dem 15. September ist er nun im VIP-Vorverkauf, der neue LEGO® Star Wars Todesstern (75159). Ab dem 30. September ist er dann offiziell für jeden zu haben. Selten hat ein Set im Vorfeld so viele Emotionen ausgelöst wie dieses. Als die ersten Bilder der Packung im Netz herumschwirrten wollten es einige Fans gar nicht glauben und vermuteten sogar einen Fake. Warum sollte LEGO® so kurz nach Einstellung des alten Todessterns eine Neuauflage herausbringen, die auf den ersten Blick genau gleich aussieht ? Die Diskussionen schwappten hoch und Ende August gab es die Gewissheit, dass es kein Fake war. Es gibt tatsächlich eine Neuauflage des alten Todessterns (10188) von 2008, der bis Anfang dieses Jahres noch offiziell im Store erhältlich war.

Neuauflage oder nicht, wir schauen uns das Set natürlich an, damit ihr euch ein Bild machen könnt. Ich hatte selber die Gelegenheit, in den letzten Tagen an dem neuen Todesstern mitzubauen und will euch ein paar Eindrücke und Bilder nicht vorenthalten. Offizielles Bildmaterial findet ihr hier.

Riesenbox

Das Set kommt in der gewohnten riesigen Box, die Tüten sind in weißen Boxen verpackt, genau wie die dicke spiral-gebundene 300-seitige Bauanleitung. Die 4.016 Teile (plus Spareparts) verteilen sich auf insgesamt 39 Tüten, von denen 37 nummeriert sind, eine ganze Menge 6×14 Platten und ein paar andere Teile sind in unbeschrifteten Tüten verpackt. Bilder von unserem ausführlichen Unboxing gibt es hier.

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Die Anleitung kommt in einer eigenen Box und ist genau wie die des Vorgängers mit Spiralbindung versehen.

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Die Sticker sind grundsätzlich die gleichen wie beim Vorgänger, sie wurden nur im Detail etwas abgeändert. So zeigt der Bildschirm in der Kommandozentrale auf einer Seite nicht mehr die Umrundung von Yavin 4, sondern das Zieldisplay von Alderaan.

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Mehr Teile

Das neue Set enthält laut Liste genau 213 Teile mehr als das alte. Auf den ersten Blick sieht man nicht, wo die alle versteckt sind. Schaut man genauer hin, findet man viele Details, die ein wenig verändert wurden. Die Szenen in den Etagen des Todessterns sind gleich geblieben, man hat sie nur ein wenig aufpoliert. So wurde z.B. die große Kanone mit den aktuellen Federgeschossen bestückt, die Superlaser-Schüssel bekam ein paar neue Teile und eine überarbeitete Aufhängung. Der TIE-Fighter ist nun auch etwas detaillierter und hat angedeutete Laser am Bug. Auch der Aufzug lässt sich nun besser auf und ab bewegen. Wenn man all diese kleinen Änderungen aufzählt, kann man sich vorstellen, wo die knapp 200 Teile geblieben sind.

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Neue Figuren

Am meisten hat sich bei den Figuren getan. Bei dem alten Todesstern waren 22 Minifiguren, 2 gebaute Droiden (Maus- und Interrogation-Droid) und das Müllmonster Dianoga dabei, der neue enthält 25 Minifiguren und die drei oben genannten gebauten Figuren. Man findet nun auch zwei Imperial Officers und zwei Gunner für die große Kanone. Weggefallen ist der weiße Assassin Droid.

Die Figuren haben im wahrsten Sinne des Wortes einen deutlichen Facelift erhalten, die Gesichter bieten deutlich mehr Ausdruck als ihre Vorgänger von 2008. Auch sonst wurden die Minifigs an das aktuelle Design angepasst und sehen wirklich gut aus.

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Fazit

Der neue Todesstern ist mit einer UPE von 499,99 Euro genau 80 Euro teurer als der alte, dafür enthält er 213 Teile und drei Minifiguren mehr. Wenn man berücksichtigt, dass der Preis des alten Sets seit 2008 nicht erhöht wurde, entfällt alleine etwa die Hälfte der Preiserhöhung auf die Inflation von 8 Jahren, die sich auf rund 10 Prozent summiert. Bleiben 40 EUR für die besseren Details und die drei Figuren.

Das Set ist nicht die erste Neuauflage eines UCS Sets und wird nicht die letzte sein (der Snowspeeder wartet schon). Die Erwartungshaltung vieler Fans war aber eine andere, gerade weil im neuen StarWars™ Film „The Force Awakens“ eine neue planetengroße Waffe eingeführt wurde. Das ebenfalls nicht mit Freude angenommene erste UCS Set des Jahres „Assault on Hoth“ hat die Stimmung gegenüber neuen Produkten der UCS Reihe dann weiter angespannt. Für Fans, die die erste Auflage verpasst haben und die schnell steigenden Preise des Zweitmarktes nicht zahlen konnten oder wollten, bietet sich hier jedoch die Gelegenheit, das ikonische Set doch zu bekommen. Wenn nicht jetzt, dann etwas später, wenn er sicher durch die üblichen Rabatte des Handels für annähernd den Preis des alten zu haben sein wird.

Wer ihn noch nicht hat, sollte ihn sich anschauen, das Set ist nochmal etwas besser geworden. Besitzer des Vorgängermodells können sich zurücklehnen und ihr vielleicht schon vorgesehenes Budget für später aufheben. Es kommen sicher noch genug weitere tolle LEGO® StarWars™ Sets.

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