In der Sonntags-Ausgabe der WELT vom 11. Februar 2018 geht es im Wirtschaftsteil um den dänischen Spielwarenhersteller, genau genommen um die Krise, in dem sich das familiengeführte Unternehmen derzeit befindet – und das ausgerechnet zum 60 Jahre LEGO Stein Jubiläum. Weltweiter Umsatzrückgang, mit Niels B. Christiansen ein neuer Chef an der Spitze der LEGO Unternehmensgruppe, Umstrukturierungen und die Entlassung von 1.400 Mitarbeitern, um nur ein paar Punkte zu nennen.

2,6 Prozent Umsatzrückgang in Deutschland

„2017 war für LEGO kein einfaches Jahr“, bestätigte Deutschland-Chef Frederic Lehmann während der LEGO Pressekonferenz anlässlich der Spielwarenmesse in Nürnberg. Demnach sei das Ergebnis hinter den Zielen geblieben, die man sich selbst gesetzt habe. Absolute Zahlen nannte Lehmann wie üblich nicht, vermeldete jedoch für 2017 einen Umsatzrückgang in Deutschland von 2,6 Prozent. Der Marktanteil lag Ende 2017 bei 16,8 Prozent, 0,4 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Sättigung beim Thema LEGO Star Wars

Ein Grund für den weltweiten Umsatzrückgang soll LEGO Star Wars sein. Das wurde auch während der Pressekonferenz deutlich. So fehlte das Star Wars Thema bei der Übersicht mit den sechs erfolgreichsten Produktlinien der Herstellers. Auf Nachfrage erfolgte schließlich die Bestätigung. „LEGO Star Wars lag 2017 unter den Erwartungen“, so Frederic Lehmann. Durch den Filmstart des aktuellen Star Wars Films laufe es aber wieder deutlich besser. Und im Mai 2018 kommt mit Solo das nächste Weltraumabenteuer in die Kinos.

„Funktioniert Star Wars nicht, funktioniert LEGO nicht“

In dem WELT AM SONNTAG Artikel kommt mit Joachim Stempfle ein Spielwarenexperte des Marktforschungsunternehmens npd-group zu Wort: Es habe 2017 einige große Themen gegeben, die nicht funktioniert hätten. Insbesondere Star Wars sei davon betroffen und dies schlage natürlich auch bei LEGO durch. Kein Wunder: LEGO und Hasbro teilen sich rund 80 Prozent der weltweiten Star Wars Lizenz-Umsätze. „Funktioniert Star Wars nicht, funktioniert LEGO nicht“, so der Experte – und geht sogar noch einen Schritt weiter. Er befürchtet eine grundsätzliche Sättigung beim Thema Star Wars.

Problem Altersfreigabe

Ähnlich sieht das Axel Dammler vom Marktforscher Iconkids & Youth: „Das Thema ist halt schon sehr lange im Markt. Und irgendwann laufen sich Lizenzen auch mal tot. Dann wird es schwierig, immer neue Impulse zu setzen“. Erschwerend komme hinzu, dass die Star Wars Filme immer weniger Kinderfilm seien und die Altersfreigabe in Deutschland zum Beispiel erst bei zwölf Jahren liege. Das aber ist in der heutigen Mediengesellschaft ein Alter, in dem Spielekonsolen und YouTube wichtiger werden als Bauklötze. „Dass die jüngeren Kinder die Handlung und einzelne Charaktere nicht kennen, macht sich dann bemerkbar“, so der Experte.

„Bauklötze und Minifiguren zum Leben erwecken“

Bei der Pressekonferenz auf der Spielwarenmesse hat LEGO Deutschland-Chef Frederic Lehmann zudem angekündigt, dass das Unternehmen künftig mehr auf digitale Angebote setzen will. Dazu gehören nicht nur bessere Einkaufsmöglichkeiten über das Internet, sondern auch die Unterstützung von kleineren Händlern beim Aufbau eines eigenen Online-Shops. Zudem will LEGO an dem Ansatz, „Bauklötze und Minifiguren zum Leben erwecken“ festhalten. Ein Beispiel dafür sei die relativ neue Augmented Reality App.

Anfang März wird die LEGO Unternehmensgruppe in Billund die globalen Geschäftszahlen vorstellen. Beobachter rechnen nicht mit besseren Werten als im Vorjahr. Wie auch immer, PROMOBRICKS wird wieder vor Ort sein und berichten.

84 KOMMENTARE

  1. Vl sich mal auf das besinnen wofür lego mal gemacht wurde und nicht ständig Sets für afols produzieren und irgendwelche hirnrissigen themenwelten aufgreifen!!

  2. Das baubare Figuren und hässliche Brick Heads nicht viel zum Star Wars Thema beitragen, hätte man sich ja auch denken können

    Ich denke Lego wird in Zukunft eher in Richtung Minecraft und co. ausbauen, denke Kinder wollen eher sowas

    • Kann ich bestätigen. Hatte beim letzten Verwandschaftsbesuch die Aufgabe, meine Cousins zu beschäftigen (10 -12 Jahre) und hatte vorsorglich schon mal alle coolen Star Wars sachen aufgereiht (Republic gunship bis AT-M6). Darauf waren die kleinen im Jahr zuvor noch ganz scharf. Und dann haben die die Kiste mit Minecraft entdeckt (Crafting Box, Village, Festung und mehr) und haben den restlichen Tag nur noch damit gebaut.

  3. Es läuft besser mit TLJ release? SW is Tod dank TLJ…
    Und die rereleases von alten sets sind schlechter als die damiligen sets…

    • Das stimmt, Gottseidank, so nicht. TLJ wird lediglich sehr kontrovers betrachtet, aber es gibt nach wie vor genügend Star Wars Fans die den Film mochten.
      Dazu gehören scheinbar vor allem die jüngeren, die nicht mit den alten Teilen aufgewachsen sind, ähnlich wie bei Episode I-III, auch dort waren vor allem jene die mit diesen Teilen eingestiegen sind begeistert, während ältere Fans den Filmen häufig nichts abgewinnen können.
      Mir persönlich gefallen grundsätzlich alle bisher erschienenen Episoden und Rogue One ist ziemlich weit oben auf meiner Liste. Und das obwohl ich mit Episode IV-VI aufgewachsen bin und diese drei für mich auch nach wie vor zu den besten vier Filmen der Reihe gehören.
      Die Rereleases haben m.E. übrigens in den meisten Fällen deutlich dazugewonnen, siehe etwa den A-Wing, den Y-Wing, der neue X-Wing sieht bisher auch noch einmal schöner aus, der AT-ST ist der schönste (außer UCS) der bisher designed wurde usw. Schließe nicht von dir auf andere.

      Ich denke nach wie vor Hauptproblem sind zum einen die unterschiedlichen Zielgruppen von Film und Spielzeug wie im Artikel genannt, eine allgemeine Übersättigung (wer braucht jetzt schon zwei neue Trilogien und zig Anthology-Filme? Eine Trilogie hätte gereicht, egal wie gut Rogue One ist) und die schiere Anzahl an Sets. Das trifft aber wohl nicht nur auf Star Wars zu. Welches Kind schafft es denn vom Taschengeld und zu Geburtstagen+Ostern+Weihnachten ein Thema zu vervollständigen? Oder noch besser 2-3? Dafür sind die Sets häufig zu teuer, denn von Freunden mal eben ein 35€ Set wird es wohl eher selten geben.
      Ich konnte mir früher ohne Probleme auch von Freunden Sets zum Geburtstag wünschen. Mit 10-15DM war das vollkommen im Rahmen.

  4. 1. Wundert mich der Rückgang bei Star Wars bei der Preisgestaltung neuerdings kein Bisschen. Die Überlegung , sich ein Set (geschweigedenn mehrere) zu kaufen wird immer schwieriger.
    2. Ist Star Wars bei Kindern wirklich noch so ein großes Thema? Ich hatte immer eher den Eindruck als sei es mehr ein Sammelprodukt für Erwachsene?
    3. Was soll aus dem guten alten LEGO Stein werden, wenn man noch mehr auf die Digitale Welt eingeht.
    Und zu guter letzt: Wie will das Unternehmen im Digigtalen Markt geld einfahren? Pay-to-Win oder Pay-to-Play für Kinder? Wo bleibt da die Kontrolle der Eltern. Soll jetzt zukünftig alles wie bei den Nexo Knights werden? Lego sets kaufen nur damit man im App-Spiel weiterkommt?

    • Zu 3)
      Man kann die Frage auch drehen: was würde aus dem guten alten Legostein, würde man nicht verstärkt digital werden. Man kann es doch besser werdend kombinieren!

      Wie Geld einfahren? Ein Legomodell ist oft langweilig. Dieses Modell mit Leben in Filmchen oder Spielen eingehaucht kann zum Kauf führen. Daneben die Markenbindung.

    • Zu 1.:
      Was stört dich an der Preisgestaltung? 10 Cent pro Brick sind dir zu viel? Irgendwie nicht glaubhaft. Falls du auf den MF anspielst: kannst oder möchtest du ihn dir nicht leisten, lass es. Kannst oder möchtest du das Geld aufbringen, tu es. Der MF ist ja nicht Vorreiter für andere Sets. Es gibt auch im Bereich Star Wars Sets von 10,- bis 100,-… da muss man wohl wirklich nicht sehr tief in den Geldbeutel greifen!

      • @eXse`-
        Nun 10cent/Stein ist nun auch nicht günstig wenn man sich etwa die Modular Bildings mit häufig 6cent/Stein ansieht etc. Zugegeben bei Star Wars gibt es nach wie vor viele spezielle Steine, dennoch ist der Preis eben im Vergleich hoch.
        Ich hab es gerade erst gesehen. Meine Verlobte hat sich die Milano und Krennec’s Shuttle gekauft und für ca. 1400 Steine so viel bezahlt wie ich für das Detektivbüro mit ca. 2600 Steinen und dabei waren ihre Sets sogar reduziert.
        Ob einem die Steine/das Set dieses Geld wert snd ist natürlich eine individuelle Entscheidung, aber rein objektiv betrachtet sind diese Sets eben durchaus teuer und sie werden mit jeder zweiten Welle teurer (in der UVP).
        Die Battle-Packs etwa kosteten vor einigen Jahren noch 10€, inzwischen sind wir bei 17€ UVP.

        @Zockerocker93
        Zu 1. Da stimme ich dir zu wie man sieht.
        Zu 2. Auch hier habe ich inzwischen immer mehr das Gefühl, dafür passen die Sets dann aber oftmals irgendwie doch nicht. Erst recht jene, die etwa in keinem Film vorkommen (Sandspeeder, Scout Walker, FO Snowspeeder) sind für die meisten AFOLs vermutlich eher uninteressant.
        Zu 3. da hat Cognac dir eigentlich schon gut drauf geantwortet. Ich vermute allerdings, dass der goldene Mittelweg eine Gratwanderung ist. Es darf nicht zu viel Digitalisierung sein, denn das ist häufig teurer und schreckt wohl gerade alte Fans ab, auf der anderen Seite ist ganz ohne (digitale) extras der Anreiz für Kinder relativ gering. Ich vermute mal, dass hier die Filme noch einmal ganz gut funktionieren.

  5. LEGO ist einfach langweilig geworden – zig Themen, bei denen Filme „nacgebaut“ werden etc. Das ist nur noch lahm und entzieht sich für meine Begriffe vollends der eigentlichen Grundidee von Lego. Der Phantasie wird dabei so wenig Raum gelassen. Welche Bausetze sind schon so neutral gehalten, wie sie es damals waren, in den 90’ern oder 80’ern, als ich mit LEGO spielte. Die wenigsten. Aber LEGO muss anscheinend diesbzgl. mit gehen, weil es eben alle machen?

    Naja…alles eben Geschmackssache. Mir gefallen auch die Legeomimiken der Gesichter nicht. Wozu? Aber ich bin wahrscheinlich einfach zu alt ;-)…

    Nostalgie verschwinde!

    • Grundidee von LEGO? Sets der 80er und 90er? Ein Haushalt mit viel LEGO hatte damals wohl LEGO für 800 DM. Das dürfte heutzutage verbreiteter sein und im Mittel wohl auch deutlich mehr. Wäre LEGO noch wie damals, viele der heute Erwachsenen würden kein LEGO mehr kaufen.

      Ich weiß was Du meinst, das ist aber letztlich ebenso diffus wie der Heimatbegriff, der sich auf etwas bezieht, was es so nie gab.

  6. Das wundert mich überhaupt nicht, wenn man sich die Produktstrategie anschaut kann man sich nur die Augen reiben, insbesondere wenn man sich mal die Eisenbahn-Szene anschaut welche glücklicherweise 2018 wieder neue Züge bekommt, gibt es dennoch weder einen Bahnhof aktuell zukaufen noch einen Bahnübergang oder eine Kreuzung. Auf der anderen Seite kommt jetzt im Sommer zum Dritten mal der Sandcrawler….das muss jemand verstehen.

    Auch beim Thema Flugzeuge, wieso kann Lego nicht ein Set wie das 60104 stetig im Sortiment haben. Kaum war das vor Weihnachten ausverkauft sind die Preise auf Ebay in die Höhe. Auch eine große Passagiermaschine wie damals der 10177 Boing 787 sucht man seit über 10 Jahren vergeblich, für das Set werden heute Mondpreise aufgerufen……

    • aber gehören hier und da Mondpreise nicht dazu?
      Diese förderten die Sammelleidenschaft der Fans, dies gilt auch Lego unabhängig. (siehe z.B. Oldtimer)
      Schön, wenn man begehrte Sets hat und wenn nicht, auch schön solche später zu kaufen und sich auf etwas zu freuen.
      Zum Glück ist der Hype in der Abenddämmerung und ich hoffe Lego haut noch eine paar ultimative Sets für Erwachsene raus.
      Bin mal gespannt wie lange es Lego noch gibt, an alle Legohorter, Bilder von toten Künstlern sind in der Regel auch mehr wert 😉

  7. „sondern auch die Unterstützung von kleineren Händlern beim Aufbau eines eigenen Online-Shops. “

    wenn ich das lese kann ich nur 🙁 dreinschauen ..das ist wohl noch nicht bis zu den verantwortlichen vor gedrungen .. sie schaffen es nicht mal deutschsprachiges Werbematerial (banner , hintergründe usw) für den online Shop zu Verfügung zu stellen ..

  8. Entweder ich verstehe den Satz „Funktioniert Star Wars nicht, funktioniert LEGO nicht“ falsch, oder ich komme gleich aus dem Lachen nicht mehr raus….
    Wie kommt man auf solch eine Aussage? Ich habe nicht ein SW Set in meiner Lego Sammlung – funktioniere ich deshalb nicht? 😀

  9. Tja, Lego könnte mit Star Wars so viel Geld verdienen wenn Sie wollten, aber sie wollen ja nicht. Oder können vielleicht auch nicht. Aber das sei mal dahin gestellt.
    Wenn Sie die alten Sets einfach weiterproduzieren würden, dann könnten Sie eine Menge Geld verdienen und der ganze Schwarzmarkt würde endlich zerstört oder minimiert werden.
    Ich sag nur 10212 Imperial Shuttle, 10225 RDD2, 10240 X-Wing, 10030 Sternenzerstörer usw usw. All diese Sets kosten auf dem Schwarzmarkt und Internetbörsen viel Geld. Viel Geld was die Leute lieber für normale Preise bei Lego direkt bezahlen würden und nicht bei irgendwelchen „Sammlern“ die plötzlich 100 Sets verkaufen müssen oder wollen.
    Wenn Lego jedes Jahr von bestimmten Sets nochmal 5.000 oder 10.000 produzieren würde und dann über das Jahr verkaufen würde, hätten alle was davon. Nur nicht die Schwarzmarkthändler.

    Oder wie beim Arocs. Hätten Sie ihn vernünftig angekündigt bei der Kundschaft, das er in 3 Monaten auslaufen wird, dann hätten Sie nochmal richtig produzieren können und die Leute hätten das Set Lego aus den Händen gerissen. Aber nein, man nimmt ihn einfach aus dem Sortiment und macht dann noch schnell eine Rabatt-Aktion von 40% auf den Arcos und April, April 2 Tage später schreibt man alle Besteller auf der Legoseite an das der Arocs garnicht mehr lieferbar ist. Wenn man frühzeitig angekündigt hätte, dass das Produkt ausläuft dann könnte man noch genug Geld damit verdienen. Aber so, verärgert man die Kunden nur und stellt sich als Weltunternehmen nicht sehr gut da.
    Und das leider nicht zum ersten Mal.
    Wie sagte noch der „Held der Steine“ vor kurzer Zeit: Da sitzen nur Füchse bei Lego im Vorstand. Na dann Waidsmannsheil !!!

    • Die Preise mögen auf dem Zweitmarkt hoch sein, aber sind es die Umsätze auch? Ich bezweifle, dass man 5.000 10240er innerhalb von 2-3 Jahren loswerden könnte. Die Preise sind hoch, weil die Nachfrage höher als das Angebot ist. Das gilt aber eben auch schon bei 5 angebotenen Sets pro Jahr wenn 20 nachfragen. Das Shuttle hätte ich auch gerne, habe ein Jahr zu spät mit Sammeln angefangen. Den Taj Mahal hätte ich auch gerne gehabt, auch als Wertanlage, aber nun werde ich diesen wohl doch nicht kaufen, unter anderem wohl zu langweilig und eben das übliche Platzproblem.

  10. Wundert mich nicht. Star Wars Sets werden immer teurer und kleiner, ständige Wiederholungen usw., dabei ist Star Wars viel mehr als der 20ste X-Wing und die neuen Sets von den neuen Filmen sind einfach nur schrecklich, daran ist aber Disney schuld. Ich habe für mich entschieden nur noch die UCS zu kaufen, auch wenn es vom Platz her so langsam eng wird, aber dann wird eben ein älteres abgebaut und irgendwann wieder aufgebaut. Und ich habe für mich die Modular Buildings entdeckt, davon bitte mehr 🙂

  11. Auch die Globalisierung hat Ihre Grenzen. Es ist schlimm genug, dass eine Firma 1/6. des Marktes beherrscht. Viel schlimmer ist es aber, wenn solche Zahlen nicht ausreichen und als Enttäuschung ausgelegt werden.

  12. Ich finde das Lego sich wieder mehr auf seine alten Stärken besinnen sollte, mit eigenen Welten wie Piraten, Ritter, usw. statt immer irgendwelchen Lizenzhypes hinterher zu laufen. Immerhin verdient Lego an Lizenzsets durch die Abgaben auch viel weniger.

    • Ja, Lego Piraten und Ritter waren tolle Themenwelten – es waren zwar vorgegebene Sets, aber man konnte seiner Fantasie viel mehr freien Lauf lassen … die ganzen Filmsets etc, da ist alles vorgegeben, kein Platz für Fantasie…

      • Piraten und Ritter sind vom Thema auch ausgelutscht.
        Da bieten die City Explorer Linien (Vulkan, Dschungel, Ozean, Südpol) eigentlich viel mehr Kreativetät. Möglicherweise könnte man (aus gegebenen Anlass) die Weltraum Linie noch verbessern.

        Star Wars wäre eingentlich die Linie für Sammler , aber leider gibt es viele Wiederholungen, statt voller Abdeckung. Und viel zu teuer.

        Auch Ninjago dreht sich nur noch im Kreis, wenn auch abwechslungsreich.

    • Das beste Beispiel liefert finde ich Nexo Knights. Man hat die mittelalterlichen Burgen und Ritter geopfert um hochtechnologische Laser-Ritter mit gewalt in die Neuzeit zu zwingen. Dazu hat man eine Spiele-App, eine TV Serie und bereits vorgefertigte Charaktere mit Namen und Story entwickelt. Da fehlt kreativer Freiraum. Und die Ausgaben für die Serie waren bestimmt auch nicht gering und was man so hört ist die Themenwelt wohl bald wieder am Ende…

      • Das ist mittlerweile sogar bestätigt. Keine neuen Sets im zweiten Halbjahr 2018. Die Serie wird auch nicht mehr fortgesetzt wie ich neulich gelesen habe. Trotz digitale Spielerweiterung und schönen neuen Teilen zum MOCen 😉

  13. Ach was, auf einmal sind die kleinen Händler für LEGO wieder interessant. Zum Thema Star Wars: ich hänge dem Thema seit den 80ern an und sammle mehr als nur Actionfiguren und LEGO Sets. Aber: das Thema nervt – um nicht zu sagen Star Wars nervt. Es ist nicht, dass mir die Prequels und Sequels nicht zusagen. Es ist die Masse, mit der Disney den Markt überflutet. Merchandise gab es bereits in den 70er und 80er Jahren massenhaft von „genial“ bis „unnötig“, daran hat sich nichts geändert, wobei selbst Artikel die vor 30 Jahren Schrott waren heute einen nostalgischen Kitschreiz besitzen. Aber: die Masse an Filmen – kein Grund mehr, sich drei Jahre auf die Fortsetzung innerhalb einer Trilogie zu freuen. Ein Problem an der Sache ist jedoch auch, dass durch Leaks die Spannung gedämpft wird. Gerade hat man einen der Filme verdaut, ist schon vieles über den nächsten Film bekannt. Wenn dieser dann in die Kinos kommt, ist es bereits ein alter Hut. Es gibt zwischen den Filmen, ob nun Fortsetzung oder Spin Off, keine Pause mehr. Ich liebe Marzipan und Dominosteine. Doch nach dem Weihnachtsausverkauf kann ich die Teile bis zum nächsten Weihnachten auch nicht mehr sehen. Und im September geht es dann schon wieder los mit dem Süßzeugs. Aber Schluß mit der Alegorie. Das ist nun etwas, was auf den gesamten Consumer Bereich projeziert werden kann. Ist bei Elektronik nicht anders. Denn steht nicht geschrieben, dass nichts ist älter ist als das Phone, das Du morgen kaufst?
    Die Qualität, bezogen auf SW Toys von LEGO und Hasbro hatdeutlich nachgelassen. Bei LEGO sind aber zumindest noch die Bauteile anderweitig verwendbar. Wenn das Thama durch ist kommen die zwar höherpreisigen aber dennoch baugleichen Teile zu den anderen Steinen in die Legokiste und es kann neues entstehen. Allerdings müssen die Sets auch verkaufsanreizfördernd gestaltet sein, was derzeit gerade noch bei klassischen Fahrzeugen funktioniert. Derzeit steht bei mir die Cantina auf dem Tisch. Ein nettes Feature ist der Ubrikkian 9000 Pod. Und weiter? 49,99 Euro. Vier Minifiguren. Detailliert gestaltete Raumnische für Han und Greedo. Und weiter? Für den beanspruchten Raum des Sets ist der UVP nicht angemessen, ganz gleich wieviele Steine verbaut sind. Und dann passiert es wieder. Ich schweife gedanklich in eine ganz andere Richtung ab. Wer ist für die Sets verantwortlich? Bei den 2017er Sets keimt in mir eher der Verdacht, dass LEGO nur das umsetzt, was von Disney vorgegeben wird, wodurch den LEGO Designer weitaus weniger Kreativität abverlangt wird, als es bei hauseigenen Reihen der Fall ist. Bisher wusste ich dies nur vom Verpackungsdesign, was aber auch schon vor der Übernahme von Lucasfilm so gehandhabt wurde, damit alle Lizenzprodukte auf den ersten Blick vom Konsumenten als zugehöriges (aktuelles) SW Produkt zu erkennen sind. Der einstige Rettungsanker scheint nun das Schwert des Damokles für den dänischen Spielwarenhersteller zu werden.

  14. Wundert mich nicht, bei derart schlechten und überteuerten Sets.
    Aber ich denke wir sollten uns noch keine Sorgen machen, dass TLC bald pleite geht. 😀

  15. Preise runter, Verkäufe rauf; noch rasch den Online-Shop in den Griff kriegen, und fertig ist die Laube. Das Leben kann bzw. könnte so einfach sein …

  16. Ich denke mal simpel und einfach:

    Lego Star Wars ist schlicht zu teuer! Lizenz hin oder her, da muss man was machen, aber da verdienen zuviele mit! Lego, Disney…

  17. Naja…nicht nur „Star Wars“ allgemein. Teilweise sind die Preise für Kinder bei den für Kinder interessanten Sets ja schon bissl hoch und so viele Feiertage zum Schenken gibts ja auch nicht…
    Außerdem find ich viele Modelle „Geschmacksache“ und es gibt auch viele sich wiederholende Sets.
    Außerdem find ich persönlich, dass es mittlerweile zu viele Sets auf einmal gibt und die zu schnell ausgetauscht werden (war das vor 20-30 Jahren nicht anders?). Aber ich bleib trotzdem treu und hoffe nun auf neue Themenreihe (medival orient, Antike) oder Wiederbelebung von Alten (Vikings, Castle, Pirates, Space).

  18. Was die Lizenzgebühren betrifft, finde ich die bei Star Wars wesentlich spürbarer als bei den Disney Set für Mädels mit den Dolls (oder auch seinerzeit bei Prince of Persia).

  19. Immer wenn über Lizenzgebühren gesprochen wird, habe ich das Gefühl, die Schreiber wissen ganz genau, wie hoch diese sind … weiß hier denn jemand, wie viel „Lizenzgebühren“ Lego an Disney entrichten muss? …
    Meine Meinung: Star Wars ist nicht nur wegen den Lizenzgebühren so teuer, sondern einfach, weil so viele Erwachsene das kaufen, und diese das Geld haben um es auszugeben – daher kann man viel verlangen – Lego presst einfach alles an Geld raus was geht (Familienfreundlichkeit sucht man vergebens) …
    und wenn man dann noch lesen muss, das ein Einbruch von 2,6 Prozent (Umsatz) ne Katastrophe für Lego sind (nachdem x-Jahre davor immer ein Umsatzplus gemacht wurde – und auch der Gewinn immer ein Plus hatte) dann ist das erbärmlich …. Es ist einfach unmöglich, jedes Jahr mehr Umsatz und Gewinn zu machen, das geht nicht, irgendwann gehts auch mal wieder runter, das ist normal … aber die Idioten in den Chefetagen sind eben Idioten …

    • Man kann es aber in etwa ausrechen. Z.B. als letztes Jahr die neuen Star Wars Sets durch die Bank teurer waren als die Sets des Vorjahres mit vergleichbarer Teilzahl war klar, dass das an neuen Lizenzgebühren liegen dürfte.

      Ansonsten kann man auch ähnliche Sets einfach vergleichen: Lego Piratenschiff 99,- EUR; Lego Star Wars Set mit ähnlich vielen Teilen 120-130 EUR. Ergibt ca 20-30 EUR nur für die Lizenz.

      • Eben nicht, Volker! Das ist reine Mutmaßung.

        1. LEGO rechnet Preise wohl eher nicht nach Anzahl der Teile aus, das tun tendenziell nur wir.
        2. Selbst wenn es sich so rechnen ließe, kann es gut sein: 5 EUR für die Lizenz und 15-25 EUR höhere Marge bei Star Wars, wie SpieleSpieler korrekt beschrieb.

  20. Ich würde mich auch über neue alte Klassiker Themen wie Ritter oder Piraten freuen. Eine schöne große Burg oder ein tolles Piratenschiff ja das waren noch Zeiten.

    • Meine Rede!

      Und hier wiederhole ich mich mal, der Lego Markt wirkt stark auf den amerikanischen Markt zugeschnitten. Star Wars, Disney, Comic.

      Klassische Themen fehlen.

      Wann werden eigentlich unsere Fragen beantwortet die wir neulich stellen mussten?

  21. Es gibt auch einfach zu viele teure (100 Euro+ ) Sets, durch die Sparten verteilt. Ninjago Sets für 200/300 Euro, die Modularhäuser, alle dreistellig, die größeren Technic Sets sowieso, Star Wars aktuell bis 800,-
    Und so cool die Sets auch oft sind, muss man sie sich erstmal leisten können. Und bei der Menge an hochpreisigen Sets sind bei vielen auch einfach nicht mehr als ein oder zwei Sets im Jahr drin, wenn überhaupt. Im Sommer kommt der Bugatti für 370 Euro und ich weiß nicht, ob man bei solchen Preisen noch von Spielzeug reden kann.

    • Die Sets richten sich auch an Erwachsene. Aber die kleinen Sets sind echt teuer. Ich kaufe immer wenn Angebote sind oder kostenlose Beigaben gibt.

      • Aber damit kann ich auf Dauer keinen Umsatz machen. Die Zielgruppe sind und bleiben hoffentlich Kinder. Wenn ich mir das Set 60188 von City ansehe, ein richtig nettes Set zum spielen, aber 90 Euro für nicht mal 900 Teile. Und wenn ich das noch in DM umrechne, meine Eltern hätte mich seinerzeit gefragt, ob ich einen Nagel im Kopf hätte, 180 Mark! Selbst wenn man es nicht bei Lego kauft, finde ich ist es noch teuer. Und mit einem Set kann man nicht mal wirklich viel anfangen.

  22. Lizenz-Sets, die einschlagen würden, wie eine Bombe:

    Herr der Ringe: Eowyn vs. Hexenkönig inkl. Reittier. 40-50€ je nach Größe des Reittiers. Einzige neue Teile: Ein Kopfteil für das Reittier und der Helm des Hexenkönigs – wenn Lego die Spendierhosen anhat noch einer für Eowyn.
    Oder Thrain und Thror mit dem Tron im Erebor für 14,99€. Einziges neues Teil: ein wenige Millimeter dünnerer Bart von Gandalf, der mit Thorins Haaren kompatibel ist. Sauron in irgendeinem kleinen Set.
    Garfield: Garfield und Odie in kleinem Set mit Garfields Körbchen, Couch, Kühlschrank für 14,99€ (oder ein etwas größerer Abschnitt der Wohnung inkl. John in etwas teurer). Einzige neue Güsse: Die Köpfe und ein Schwanz für Garfield, den man in einer Bieberminifigur in den Sammelstaffeln auch nutzen könnte.
    Simpsons: Kleine Sets zwischen 10-25€ mit ikonischen Szenerien und neuen Charakteren (z.B. Bart, der an der Tafel schreibt inkl. Rektor Skinner). Einziges neues Teil: Ein Kopfguss pro neuer Figur.
    Star Wars: Ebon Hawk aus Kotor – das wahrscheinlich bekannteste Star Wars Schiff nach Xwing, Falke und Slave One- mit den Hauptcharakteren für 150€. Einzige neue Teile: Kopf für Hk 47 und Halskrause für Darth Malak.
    Oder ein Battlepack mit dem Deltasquad – immerhin die wohl mit am beliebtesten Custom-Star-Wars-Figuren.
    Disney: Entenhausen. Geldspeicher mit Dagobert, Gundel, und 3 Panzerknackern. 100-150% je nach Größe. Viele Möglichkeiten für Spielfunktionen, die in dem Kontext auch Sammlern gefallen würden. Teilezahl lässt sich durch bedruckte Fliesen im Geldspeicher reduzieren, die den Raum groß wirken lassen. Hütte von Daniel Düsentrieb mit lustiger Erfindung für 15€. Irgendein Set mit Pluto (ähnlich umgesetzt wie Scooby Doo und Goofy. Abenteuerset mit Tick Trick und Track… Und, und, und…

    Was kommt stattdessen?

    Herr der Ringe: Gandalfs Ankunft. Die Schlacht der fünf Heere, bei der Arzog den falschen Arm hat, kein Elben- oder Zwergensoldat dabei ist, die Orks keine Helme haben, Dain den umgefärbten und unpassenden Bart von Dwalin recyclet sowie das Gesicht von Gloin statt einem eigenen bekommen hat … Egal, das Set ist so schlecht, dass ich mich noch drei Seiten lang aufregen könnte… eine Orkschmiede ohne wichtige Charaktere für 50€ als „Army-builder“ mit derart wenigen Figuren, wo ein Battlepack angemessen gewesen wäre… Ich könnte mich noch weiter aufregen, aber um es kurz zu machen: Der Verantwortliche für Preisgestaltung, Auswahl der zu veröffentlichenden Sets und die Streichung des Themas bei logischem Misserfolg gehört entlassen.
    Simpsons: 2 Häuser für je 200€ und es überrascht allen Ernstes, dass der KwikEmart ohne die ganze Familie aber mit einigen doppelten für die, die das Haus schon haben, zahllosen Stickern und 400Steinen weniger.nicht den Absatz des ikonischsten Gebäudes der Serie aus dem Vorjahr bringt. Ebenso ist es unerklärlich, dass die zweite Staffel mit der Familie in teils dummen Alternativoutfits, ohne Moe, Barney, Otto, Skinner etc. sondern mit Figuren wie Professor Frink nicht so zieht. Unfassbar! Zum Glück konnte Lego rechtzeitig die alternativlose Streichung der Lizenz umsetzen, statt am Schluss doch nochmal ihr Konzept zu überdenken, oder ähnlichen Humbug.

    Star Wars: Ein neuer Todesstern fast 1:1 bloß teurer (Kommt einem wie im Medizinsektor vor)… Die anderen sind es garnicht wert drauf einzugehen.
    Superhelden: Ein neuer Batmanschurke, den man kennt und gern hätte mit einem Batman und ein, zwei so unbekannten Randfiguren, dass ich sie fast als Lizenzlos bezeichnen würde, in einem Fahrzeugpacket zu obskuren Preisen und das im Dutzend in nur einem Halbjahr rausgebracht.

    Ich verstehe auch nicht, wieso es bei Lego „nicht richtig rund läuft“… Eigentlich müsste man so völlig abstürzen. Verdient wäre es.

    • Sie sollten Dir ein Job anbieten Zu 100% deiner Meinung! Denke oft daselbe wenn ich neue Sets sehe – was haben die sich bloss dabei gedacht oder eben nicht. Es wäre teils mit so wenig Aufwand verbunden aber eben.

      • @sirweiwl: Danke, ich muss sagen, dass ich da auch gerne einen hätte xD

        @Dani ich bin mir unsicher, was du sagen wolltest… Ich schätze mal, dass du meine Vorschläge doof fandest?

  23. Das mit dem unterstützen von kleinen Händlern beim Aufbau eines Online-Shops sollte sich Lego nochmal überlegen, das ist so als wenn ein Blinder jemandem das sehen beibringen möchte

  24. Immer mehr digital lego rafft auch gar nichts. Ich glaube die Reichen Schnösel aus den lego Chefetagen beschenken ihre Kinder wenn dann vorhanden mit i Phone Tablett etc. Damit sie ihre Ruhe haben ich kaufe meinem neunjährigen Sohn für 200 Euro legoSteine und wir bauen tagelang an seinem Star wars moc… Mal ne fette Star wars base oder einen Hangar das wäre doch mal was aber was soll man mit einem scheiß Millennium falcon für 800 Euro den man nirgendwo aufbauen kann wenn man nicht grade in einem haus wohnt oder anakins star fighter in grün gelb rot. Am besten ihr entlasst noch paar Mitarbeiter dann passt das doch wieder.

  25. Glaube nicht das es von Lego nochmal Ritter oder Space geben wird. Gibt es eigentlich schon Gerüchte, was es nach den Nexo Knights geben wird?

    • Doch, Klassische Ritter Piraten und Space wäre doch nur logisch – Es wiederholt sich alles immerwieder, irgendwann und in dem Fall wärs nur Positiv.

  26. Hausgemachtes Problem. Vielen Themenwelten, die keine Sau haben will (Nexo Knights, Boost, Mindstorms, Super Heroes), Konzentration auf Star Wars und Vernachlässigung der Basics, starke Linien wie City und Technik werden durch miserable Sets und ständige Wiederholungen kaputt gewirtschaftet, hundsmiserables Duplo Lineup (habe gerade Töchter in dem Alter). Viel Schlechter geht es doch nicht mehr!

    Piratenwelten, Ritterburgen, Geheimverstecke. Das waren noch Zeiten. Da hat das Bauen Spaß gemacht und das Spielen gleich mit. Warum werden Themen komplett ausgeblendet? Was ist mit Fußball? Warum nicht mal ein Stadion rausbringen ohne Lizenz natürlich? Warum bei City nicht mal eine Müllabfuhr? Warum das Thema Baustelle für Kids nicht stärker bringen? Warum wird die Polizeistation jedes Jahr schlechter und warum kommt immer der gleiche Müll? Warum das Thema Modular Buildings nicht ausweiten? Warum für die AFOLS nicht die großen Monumente ala Big Ben weiter vorantreiben, statt ein Uralt Set nochmal auszugraben? Warum keine richtige Eisenbahnwelt mit Stellwerk, Güter- und Personenzügen, einer S-Bahn, einem Bahnhof? Die Kinder gehen steil auf das Thema Eisenbahn! Da hat Lego wenig.

    Und warum verpennt man völlig das Thema Beleuchtung, Sound, Digitalisierung? Versteht Lego darunter, komische Roboter oder miese Apps zu programmieren? Nee, LED Bricks, die man verbauen kann und die man über Smartphone ansteuern kann für Beleuchtungen etc. Stellt euch mal vor Modelle, die eine integrierte Sekundärbeleuchtung hätten, die ich über eine APP programmieren oder steuern könnte. Klingt nach Rocket Science, ist Kindergeburtstag von der Entwicklung.

    Man könnte so viel machen. Aber bei Lego heißt Zukunft, dass man die potthässlichen Controller für Power Functions (Power Functions ist so 90er!) updatet. Jedes Smartphone könnte heute die Steuerung übernehmen. Da muss man Geschäftsmodelle rausmachen. So ist das doch ein Problem, was vom Kopf her stinkt.

    • Mindstorms ist und war wichtig für den Edutainment Bereich, so sind sie in die Schulen und Unis gekommen. Dort wird dann ein Kurssatz von 10-20 Sets geordert.

      Fußball ist leider zu regional, in den USA (wichtigster Markt nach Releases) würde es sich nie verkaufen.

  27. Als wieder Legobauer, empfinde ich den Einzelteilmarkt ne Zumutung, wie Lego ihn auf Ihrer Homepage präsentiert, hätte Lego ansatzweise eine an Bricklink orientierte Verkaufsstruktur bei den Einzelteilen, Verfügbarkeit und brauchbare Preise würde hier auch sehr viel Geld gemacht! Teile günstiger, dafür wird dann auch dementsprechend mehr verkauft.

    Hier ist riesiges Potenzial… ebenso bei den Figuren, hier wird sehr sehr viel Geld im Zweitmarkt gemacht, anstatt direkt von Lego.

    Ebenso wie die klassischen Serien Ritter / Piraten / Eisenbahn dazu noch ne Geschichtsreihe die verschiedene Epochen/ Ereignisse /Kulturen behandelt diese ohne Lizensgebühren vernünftig entwickelt und begleitet von einer Kindgerechten aber komplexen TV Serie, braucht etwas Aufwand da man sich selber was gscheites überlegen muss, aber danach geht der Gewinn in die eigene Tasche…

    Gefühlt gibt es immer die gleichen Sets Polizeistation die 536te etc etc

  28. Verstehe ich das richtig, dass sich Lego darüber wundert?
    Das ist eine Entwicklung, die sogar ich als Kunde begründen kann!

    Oh man, was sitzen denn da für Leute bei Lego?

  29. Das mit der Altersfreigabe verstehe ich nicht. War nicht der letzte SW-Film mit einer FSK 6 Episode 1 im Jahr 1999, dem Jahr in dem Lego Star Wars überhaupt erst angefangen hat? Und in Begleitung darf man doch in Filme ab 12 eh auch früher rein.

    Ich wäre nicht überrascht wenn sich die Sets zu Episode 7 und 8 eher deshalb nicht verkauft hätten weil sie langweilig sind (aufgrund der Vorlage) und teuer (möglicherweise aufgrund der Lizenzgebùhren?).

  30. An mir lag es nicht, hab letztes Jahr geschätzt 3-4000,- Euro für Lego ausgegeben. Allerdings ist Star Wars,für mich Tabu. Da wird man ja arm, wenn man damit anfängt. Einfach zuviel und zu unübersichtlich.
    Sehr gut und kreativ finde ich die Nijago-Serie. Allerdings bei den beiden Movies auch sehr viele Sets, so dass man sich kaum entscheiden kann oder mag.
    Fände es tragisch, wenn Lego es nicht schafft. Mir fehlt die Vorstellungskrsaft, dass Fernost das genauso schön macht…

    • ich habe von meiner Freundin eine Minifigurenstaffel zu Weihnachten bekommen von einer chinesischen Marke. Angefangen haben die mit Legoklonen, machen aber mittlerweile ihr eigenes Ding. Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn die auf den europäischen Markt kommen, kann Lego sich erschießen. Die Figuren kosten einen Bruchteil, haben jeweils ein süßes kleines Miniset dabei und sind vom Design her teils sogar überlegen – abgesehen davon, dass sie keine Rückendrucke haben, was aber auch nur bei ein paar Figuren auffällt (eine Lederjacke in schwarz oder ein blauer chinesischer Drachenanzug, der einen Schwanz wie der Echsenmann aus Staffel 5 über dem Rücken hat, braucht eben auch keinen Rückendruck).

  31. Es gab eine Zeit, das muss um 2000 gewesen sein, da hatte Lego bereits die gleichen Fehler gemacht. Und nichts daraus gelernt. Neue Themenwelten, vieles auf „cool/modern“, das damalige Internet versucht einzubinden. Sie waren kurz vor der Insolvenz, als man sich auf die alten Kernwerte besann und wieder vermehrt qualitativ hochwertige Citysets herausbrachte.
    Die Füchse bei Lego brauchen sich nur das Titelbild des aktuellen Playmobilkatalogs anschauen. Die müssen nicht mal blättern. Tiere, Tiere, Polizei.

  32. Guten Abend an Alle Legofreunde ,

    Sorry der “ Kunde Lego “ ist selber Schuld , es wird ja nur gekauft wenn mind. 25% drin sind , das können sich aber nur “ Größe Händler“ mit Tollem Rahmenvertrag leisten , Kleine Händler können das leider nicht weil die müssen Geld verdienen !!! Wenn Lego allein 4 Milliarden Umsatz mit Amazon macht pro Jahr , werden die natürlich sagen was die Verkaufen wollen und was Sie sich als Einkaufspreis vorstellen damit die Kunden mehr als 25 % Rabatt bekommt.
    Es sind nicht die Legofreunde dran Schuld die Baukästen daheim haben und Sammeln um Sie später evtl auch Verkaufen wollen oder gar müssen .
    Ich gehöre auch zu den Kunden die auf Aktionen warten – Kaufe aber sehr viel und Kaufe aber auch ältere Sets zu Extremen Preisen , natürlich ärgert es mich , aber das ist Marktwirtschaft was ich in der DDR gelernt habe .

    Ich selber habe im Moment 1250 Lego Baukästen und 850 Mega Bloks , McFArlane , Kre-O , Oxford ,… und baue sehr viel davon ca. 30% .

    beste Grüße

  33. Sehr lustig die ewig gleichen Kommentare a la „ich weiß, was schief läuft und könnte es richten“. Und die Vorschläge sind typisch Erwachsenensicht. Mein Sohn ist übrigens begeistert von Ninjago und meine Tochter liebt die Superheldinnen.

  34. Ich sag es ja schon länger. Vielleicht einfach weniger Sets rausbringen. Gerade bei Star Wars beobachte ich das selbst, ich vermute aber, dass sich das auch auf viele andere Themen übertragen lässt.
    Dazu der oft angesprochene Zug, der links liegen gelassen wird. Ok. 2018 gibt es mal wieder einen neuen (nach 4 Jahren?). Aber einen Bahnhof, Bahnübergänge oder andere Sets die sich damit verbinden lassen dürften wieder mal gar nicht erscheinen oder sind dann nur ein halbes Jahr auf dem Markt.
    Dazu die Konzentration auf immer größere, teurere Sets. Alleine Star Wars 2017 liegt in der UVP bei insgesamt 2609,68€. Da habe ich jetzt mal die Sets die eigentlich erst im Januar rauskommen sollten auch rausgelasse, ebenso wie die Brickheadz, Polybags und Buildable Figures, sondern nur die Spielsets sowie die beiden UCS-Modelle.
    Wer soll, kann und möchte das denn bezahlen? Sowohl als AFOL, als auch als Elternteil. Dann ist vielleicht nicht nur Star Wars interessant gewesen, sondern auch noch Ninjago und für die Erwachsenen Creator und Ideas. Wenn man dann zwei Kinder hat und selbst sammelt liegt man in einem Jahr theoretisch vermutlich bei 10.000€-15.000€ nur um vier Serien vollständig zu haben (gut macht man bei Kindern in der Regel wohl nicht, aber es geht ja auch um die Theorie). Natürlich war der Falke nun erst einmal ein Ausnahmeset was den Preis angeht, aber dieses Jahr geht es ja laut den Gerüchten genau so weiter. Erst ein teures Star Wars D2C-Set bei dem man mit 600€ rechnet, dann noch Harry Potter (das den meisten Kindern vermutlich leider auch schon nichts mehr sagt) mit einem weiteren 500€ D2C-Set. Ich gebe gerne Geld für Lego aus und natürlich hätte ich gerne mehr Geld um es vor allem auch für Lego auszugeben, immerhin ist meine Sammelleidenschaft wieder geweckt worden, ebenso wie ich inzwischen anfange eigene Modular Buildings zu designen und irgendwann dann vielleicht auch zu realisieren (wenn der Platz da ist), aber irgendwo ist dann bei mir auch ein Punkt erreicht, an dem ich nichts mehr ausgeben möchte, auch wenn ich es vielleicht könnte.
    Und ich bin nicht der typische Kunde, der zwischendurch für seine Kinder mal ein Set kauft, also alle 2-3 Monate 20-30€ ausgibt und zum Geburtstag vielleicht auch mal 100€ (immer vorausgesetzt es wird nur Lego gekauft und kein anderes Spielzeug).

    Sehe ich mir dann etwa Playmobil an, welches sogar ein deutsches Unternehmen ist und zumindest zum Teil auch noch vor Ort, ansonsten aber immerhin ausschließlich in der EU produziert verstehe ich sogar wenn Eltern eher hier zugreifen. Die Ghostbusters Feuerwhehrwache sieht erst einmal größer, grundsätzlich aber vor allem genauso gut aus und kostet derzeit im Angebot 50€, davon bekomme ich von Lego im Angebot ein mittelgroßes Set, die Ghostbusters Zentrale aber erst wenn ich noch mindestens 300€ drauflege.

    Wer Verluste macht sollte nicht Mitarbeiter entlassen und sein Produkt verteuern, sondern eher zusehen, dass man die Produktion optimiert und vor allem die Preise senken damit mehr Leute dieses Produkt auch kaufen. Ich verstehe ja, dass die Entwicklung Zeit- und vor allem Kostenintensiv ist, aber wenn 20% problemlos möglich sind, sollten vielleicht die UVPs 10% günstiger angesetzt werden.

  35. Was hier glaube ich noch niemand erwähnt hat, sind die entlassenen 1400 Mitarbeiter. Im letzten Jahr bezüglich Umsatzrückgang logisch nicht relevant und rechnet man deren eingesparten Kosten 2018, gibts auch Gewinn. Jedoch wird LEGO diese Entscheidung füher oder später negativ zu spüren bekommen. Wenn ich z.b. nur schon an meinen letzten Kontakt mit dem Kundenservice (allg. nicht der einzelne Mitarbeiter) zurückdenke- übel, oder die miserablen Bearbeitungszeiten(Zahlungsbest. Ect.)Versand, Zustand der Verpakungen usw Was da zur Zeit abgeht ist kein vergleich zu vorher. Von der Benutzer unfreundlichen Webseite müssen wir gar nicht anfangen.

  36. Wenn ich meine letzten Einkaufe im Lego Store revue passieren lasse, dann war die Star Wars Ecke mit Abstand die beliebteste. Ansich ist das Thema also nicht grundsätzlich das Problem, hier wird sich eher der Preis oder auch das fehlen von vielen kleinen bis mittelpreisigen Sets bemerkbar machen.

    Für mich ist die Anzahl der Lizenz Themen im Katalog und auch das zu sehr auf den amerikanischen Markt ausgerichtete Angebot, einer der Gründe warum es mal etwas nach unten geht. Nach einem erfolgreichen Jahrzehnt, gleich nach nur einem mauen Jahr Mitarbeiter zu entlassen empfinde ich als verfrüht. Klar man sollte nicht zu spät reagieren, aber so schafft man kein gutes Arbeitsklima was einem helfen würde die Krise zusammen zu bewältigen.

    Ob nun Ritter und Co. wirklich das Geschäft ankurbeln könnten, ist schwer zu sagen, aber zumindestens könnte man eine ganze Menge an Lizenzen einsparen.

    • Wie wahr.

      Was Themen wie Ritter, Piraten und Weltraum angeht würde ich jetzt erst einmal vermuten, dass sie einen stabilen Umsatz generieren dürften, denn alle drei sind bei Kindern zeitlos und nicht an Filme gebunden wie die meisten Lizenzthemen.
      Ohnehin sehe ich diese bei den meisten Kindern fehl am Platz, denn weder Star Wars, noch Marvel oder DC dürften dieselben Zielgruppen ansprechen wie Lego. Die meisten Konsumenten dieser Franchises befinden sich in ihren „Dark Ages“ oder sind AFOLs. Nur mit denen lässt sich aber kaum ein zufriedenstellender Umsatz generieren.
      Klar, ich selbst laufe vorrangig Lizenzsets und würde sie vermissen, ob diese allerdings für das Unternehme so sinnvoll sind steht auf einem anderen Blatt.

      • Ja, die Zielgruppen passen irgendwie nicht.

        Die Film-Lizenzen sind meistens FSK12. Die Film-Sets sind aber eher Spielsets und somit bis maximal 14. Um TFOLs anzusprechen müsste man etwas detailliertere Modellsets bringen, aber die würden für die Zielgruppe viel zu teuer sein.

        Irgendwie glaube ich, dass sich die ganzen Lizenzsets nur wegen den auf die Sets limitierten Minifiguren verkaufen. Und da hauptsächlich von älteren Sammlern gekauft werden.

        • Dass bei den Lizenzen primär die Figuren Interessant sind, belegen die Bricklinkpreise. Da muss man nicht groß überlegen. Das liegt aber primär daran, dass die Modelle sowohl in der Wahl der Motive als auch der Umsetzung meist sehr schlecht sind.
          Wenn Modelle gut sind, also eine unabhängig von dem Thema schöne Umsetzung gut gewählter Lizenzthemen (Simpsonshaus, Hobbithöhle, Ecto-1, Mystery Machine etc. ), werden die auch sehr gerne von Leuten gekauft, die mit Lego ansonsten oder als Afol mit der Lizenz nichts anfangen können. Da bleiben die Figuren auf Bricklink auch eher günstig. Dass ein wirklich schlechtes Set wie die Schlacht der 5 Heere kaum einer im Schrank haben möchte und der Fan der Filme sich Thorin mit Krone lieber separat kauft, ist verständlich. Ich besitze auch fast alle Mittelerdefiguren und nur die Minen von Moria als Set – Kombination aus echter Abneigung gegen viele Designs, Desinteresse an bestimmten Setideen (ich brauch kein Piratenschiff, das für 3 Minuten im Bild war), Platzmangel bei Großsets und dem Preis, den die ganzen Sets mit teils nur einer interessanten Figur kosten.

          Und einige Star Wars Sets, die wirklich nur ein unansehnlicher grauer Steinhaufen mit exklusiver aber uninteressanter Figur sind, oder viele Superheldensets bei denen die Figuren auch noch eher obskur und unbekannt sind, sind im Verständnis der meisten Leute schlicht nicht schön. Dass sich das dann nicht verkauft, liegt nicht daran, dass man keine Star Wars und Superheldensets produzieren kann. Ein schwarzer Dark Knight-Triologie-Tumbler in Minifigurengröße und ein zwei hübschen Figuren wird nicht umsonst dutzendfach auf Lego Ideas eingereicht. Ein komisch konstruierter Transporter mit 0815-Batvehikel wie ihn Lego rausbringt und der weder Videospiel/Comic/Film-Fans über das Motiv noch den Legoenthusiasten über die Umsetzung anspricht, erklärt per se den Misserfolg.
          Da jede Altersstufe mit Eltern im Kino – oder eben auf kinox.to alles sehen kann, halte ich das Argument für nichtig, dass die meisten Lizenzen generell nicht geeignet wären. Aber die Umsetzung müsste halt viel besser werden und der Preis generell gesenkt.

  37. Ich muss ein wenig schmunzeln. Es ist hoffentlich bekannt das hier jeder seine geliebten Star Wars, City Modular,UCS und was weiß ich Sets auseinandernehmen und sich daraus das bauen kann was hier so schmerzlich gefordert wird. Lego ist doch ein kreativ SPIELZEUG.

    • Bedingt. Sieht man die Großsets separat von dem, was sie laut Anleitung darstellen, sind sie erbärmliche Teilespender für Kinder mit vielleicht 10 2×4-Steinen, ein paar längeren Einreihigen und Platten. Ansonsten sind meist fast nur kleinste Teile verbaut, aus denen manch ein Afol geniale Sachen zaubern kann (meist am pc zusammengeplant und via Bricklink um weitere Teile ergänzt) aber dass das 0815-Kind aus einem einzigen Detektivbüro und ein paar anderen Teilen, die es schon hat, so viel zaubern kann, würde ich jetzt mal sehr stark anzweifeln.

  38. Empfand ich schon 2016, dass Lego viel zu viele Sets herausbringt und den Markt übersättigt bzw. wer kann schon soviel investieren. Dann nerven zudem die ständigen Wiederholungen. Dann stellt sich Lego selber ein Bein, da der Handel teilweise die Sets mit 40-50% Rabatt verkauft und man sich keine nur für Lego exklusiven Sets behält, wie mit dem neuen Falken. Oder die Kunden, wie mit der schwarzen VIP-Karte vergrault. Wenn ich die neuen Nexo Knights Set sehe, würde mich nicht wundern, wenn das Ladenhütter werden. Lego sollte sich besinnen, was sie stark gemacht hat!!

  39. Bei Burgen, Ritter etc. kommt mir immer wieder die Idee mit Game of Thrones. Aber das ist wohl eher etwas für Erwachsene. An sich sind Lizenz Produkte ja nichts schlechtes, vermutlich auch um sich abzusichern. Was früher vermutlich keinen interessiert hat, heult und klagt heutzutage jeder gleich durch alle Instanzen, wenn ein Modell auch nur entfernt Ähnlichkeit mit einem Marken Produkt hat. Ferrari ist da ja ganz groß im heulen. Als Mercedes Chef ( o.ä. ) wäre ich eher Stolz darauf, dass ggf. Millionen von Kindern mit einem Mercedes spielen und schon von klein auf die Marke kennen, als ein paar Groschen wegen Namesrechte zu verdienen.

  40. „Das aber ist in der heutigen Mediengesellschaft ein Alter (12), in dem Spielekonsolen und YouTube wichtiger werden als Bauklötze.“

    Das ist nun aber auch nichts neues.

    Davon abgesehen, wie wäre es mit einem Weltraumthema angelehnt an City? Irgendwas „near Future“ mäßiges? Gab es das schon mal? Mondfähre, Mondbasis, Mondauto dazu noch Kontrollzentrum für City aber in Abgrenzung zu Star Wars mehr wissenschaftlich, also keine Raumschiffe oder Raumjäger? Das alles dann in klein, mittel und groß.

  41. Meiner meinung liegt es für mich persönlich hauptsächlich am preis gut lego war noch nie günstig aber man weiü halt was man für sein geld bekommt meiner meinug nach sind sie set designs vorallem von star wars einfach nicht ansprechend genug kurz das was von den neuen filmen erscheind sieht meißtens einfach nur schlecht aus und das ist noch freundlich ausgedrückt

  42. Auch wenn es fast unmöglich ist, ein solches Unternehmen in Schwierigkeiten zu bringen, ist die derzeitige Firmenleitung auf dem besten Wege dazu. Meine Erfahrungen der letzten Zeit zeigen das jedenfalls eindeutig. Der Kundenservice war noch vor 2 Jahren eine Oase der Ruhe, Zufriedenheit und Kundenorientierung. Da wurden fehlende Teile zu Sets gratis zugesandt, die Leute am Telefon hatten Zeit, alles hat geklappt.

    Heute regiert da, wo neulich noch ein Kundenbetreuer aus Fleisch und Blut gesessen hat, ein Computer. D.h. im Klartext, dass alles im Modus 0 oder 1 abgewickelt wird. Man bestellt, etwas ist nicht mehr lieferbar, der Computer storniert, man bestellt nochmals, der Computer meint an der IP-Adresse zu erkennen, dass man zum 2. Mal für denselben Haushalt bestellt, obwohl man ein Weihnachtsgeschenk für sein Patenkind bestellt und dessen Adresse angibt… und storniert. Im Computer ist gespeichert, dass man schonmal was bestellt hat, bestellt man nochmal, wird wieder storniert.

    Ich habe nur noch mit Computern zu tun, die meine LEGO-Bestellungen rigoros stornieren. Anrufe beim Kundenservice sind vollkommen zwecklos, da einem die Mitarbeiter nur einen Datenauszug der vom Computer veranlassten Stornierungen vorlesen. Brauche ich nicht, lesen kann ich selbst.

    Im LEGO Store scheinen die Mitarbeiter die Kunden ja weiterhin mit allem zu überhäufen, was gerade verfügbar ist. Ich habe meinen Gutschein für einen VIP-Schlüsselanhänger online eingelöst und nie einen solchen erhalten, ich habe nie ein VIP-Polybag bekommen usw., das wird nur an LEGO Store Kunden ausgegeben, zur Not auch 20x am Tag, die dann bei ebay Dutzende von Gratisbeigaben anbieten können.

    Auch den angeforderten Weihnachtskatalog habe ich nie erhalten.

    Weiter so LEGO…

  43. Die Zukunft des LEGO-Kundenservice stelle ich mir wie folgt vor:

    Die LEGO-Star-Wars-Bestellung zum „May-the-4th-Event“ wird storniert, weil Weihnachtsprinten leider Anfang Mai noch nicht bestellt werden können. Es heißt nur „Bitte melden Sie sich beim Kundenservice“.

    Ruft man dann die LEGO-Kundenservice-Rufnummer an, dann wird man zunächst nach der Flugnummer gefragt. Erst im Verlauf des Gesprächs mit dem Kundenservice-Mitarbeiter stellt sich heraus, dass man beim Kundenservice den Mitarbeiter im Call-Center erwischt hat, der für den Buchstaben L zuständig ist, also gleichzeitig die Unternehmen LEGO, Lufthansa und Lambertz zu betreuen hat. So erklärt sich auch die versehentliche Frage nach der Lufthansa-Flugnummer. Dennoch stellt der Kundenservice-Mitarbeiter nochmals klar, dass die Lambertz-Weihnachtsprinten Anfang Mai noch nicht bestellbar seien.

    Auf die „May-the-fourth-Aktion“ angesprochen reagiert der Kundendienstmitarbeiter hingegen gelangweilt. Die Aktion gelte, wie der Name schon sage, schließlich nur am 4. Mai. Wenn man dann, nach Stornierung der Bestellung am 5. Mai erst anrufe, sei das sowieso zu spät. Man könne da leider nichts mehr tun. Kulanterweise sei man bereit, das bisher bis zum Anschlag belastete PayPal-Konto und die Kreditkarte wieder frei zu geben. Auch die bereits abgebuchten VIP-Punkte könnten in den nächsten Wochen wieder gutgeschrieben werden.

    Auf meinen Hinweis, dass mir früher noch nie eine Bestellung storniert worden ist, bekam ich zuletzt die Auskunft: „Da haben Sie Glück gehabt!!“

    Wer also sein Glück in Zukunft noch einmal testen will, bestellt im LEGO-Online-Store, bucht einen Lufthansa-Flug oder bestellt Lebkuchen bei Lambertz. Den Kundenservice braucht man dafür jedoch nicht mehr anzurufen, das ist reinste Zeitverschwendung

  44. Vorschläge:

    – Die Römer: Kolusseum, Gladiatoren, Senatoren, römische Armeen, Baraken, Forts, Cäsar, Städte etc.

    – Western: Indianer, Cowboys, Goldschürfer, Saloon, Wildnis, Postkutschen, Eisenbahn

    – Weltwunder: Turm zu Babylon USC Version

    Das würde dich rocken

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