Die Floating Bricks 2018 LEGO Ausstellung in Hamburg ist zu Ende. Knapp 10.000 Besucher haben am vergangenen Wochenende (17. und 18. März 2018) die Gelegenheit genutzt, sich im Hamburg Cruise Center Altona auf rund 1.600 Quadratmetern Fläche die großartigen LEGO Modelle von über 100 Ausstellern aus sieben Ländern anzuschauen.

Henry Krasemann von der Klemmbausteinlyrik und ich haben die Möglichkeiten der Medien-Lounge ausgiebig genutzt. An dieser Stelle vielen Dank an Mario, Marcel und Team für die tolle Unterstützung. An beiden Floating Bricks Tagen haben wir zahlreiche Gäste „in unser LEGO Fan Talk live Studio“ eingeladen. Eine Übersicht mit den eingebundenen Videos findet ihr unten.

Thomas Gramlow, Chef des Hamburg Führer und Organisator der Floating Bricks

Malte Burmester, Erbauer des Hamburger LEGO Michel

Ilya Zubashev, Aussteller aus der Ukraine von UKRBricks (englisch)

Martin Horn, Ambassador der LUG Stein Hanse und Organisator der Floating Bricks

Ann-Kathrin Cornelius, Chefin der Cap San Diego, und eine der Sponsoren

Jan Rähm (LC-jrx) mit seinem LEGO Technic Mercedes Zetros 2733 MOC

Stefan Matthies von Stuck in Plastic (SIP) über LEGO Fotografie

Tageszusammenfassung Floating Bricks Tag 1 von Henry, Marcel und mir

Wolfgang Diers von Space-Bricks über Star Wars Minifiguren und Dioramen

Tomas Kasparik über Riesenräder und große LEGO Achtenbahnen (englisch)

Marten und Jonas von Legocraft über LEGO Mindstorms Wettbewerbe und Olympiaden

10 KOMMENTARE

  1. Habt ihr super gemacht! Danke für die Unterhaltung!
    Nur mit dem Einsatz der Technik muss noch experimentiert werden. 🙂

  2. Auch von mir ein herzlichen Dank für Euer Engagement! Hat zum Teil Spaß gemacht, die Macher und deren MOCs bei Euch im Detail kennenzulernen…

    Mein Fazit zur Floating Bricks: Geht so! Ein paar Highlights und aber doch viel Schatten!

    1600qm Austellungsfläche hört sich erstmal viel an. Wir waren am Sonntag da und waren ob des Andrangs doch etwas überrascht. Man steht ca. 1 Stunde an und drinnen wird es leider auch nicht besser. Es ist so derartig voll, dass man schon von einem „Viehauftrieb“ sprechen kann.

    Natürlich gibt es einige wirkliche Highlights zu sehen. Die Großmodelle (im besonderen der 800.000 Teile Sternenzerstörer, die Achterbahn und der Michel) stechen natürlich klar heraus. Andere Highlights werden recht lieblos in einem Meer an relativ belanglosen Großpanoramen (Ein Haus and einem Haus an einem Haus, hauptsache groß) sehr unauffällig präsentiert. Der supercoole schwarze Expeditions-Unimog (aus dem Video) und auch mein persönliches Highlight (Arren aus Berlin mit seinem Tonstudio und den Turntables) gehen völlig unter und werden kaum bemerkt. Stehen bleiben um sich ein Highlight mal genau anzuschauen ist ob des Andrangs kaum möglich.

    Kinder und Kids: 95% der Besucher kommen mit Ihren Kindern! Ich auch. Und die freuen sich draussen beim Anstehen vor Spannung den Arsch ab. Leider besteht die Veranstaltung zu 98% aus „anfassen verboten“ Exponaten. Ausser der Programmierecke in der hintersten Ecke (wo die Roboter aber leider nur bedingt funktionieren und die Entertainment-Verantwortung auf den Schultern von 10-jährigen lastet) und einer Bastelecke für die unter 6-jährigen („nur ohne Schuhe“?!?) wird für die Kurzen leider nichts geboten. Auch die Aussteller (ausser Arren mit seinem Tonstudio) sind eigentlich hauptsächliche damit beschäftigt, Kinderhände fernzuhalten und sich Sorgen um den Abstand der Absperrbänder zu machen.

    Keine Ruhezonen (Eltern mit Kindern würden sich freuen, mal aus dem Gedränge rauszukommen), Gastronomie nur draussen auf dem Parkplatz (wenn Du raus gehst, bist Du raus), eine einzige Toilette und dann noch ein Verkaufsstand, der Banalitäten zu – sagen wir mal – „Messepreisen“ anbietet. Hmmm!

    Ich sage mal so: War schon interessant (für mich, nicht so sehr für die Kids), aber das Konzept stößt eindeutig an seine Grenzen. Nochmal werden wir wohl nicht kommen. Sorry to say… Lego zieht ohne Ende, das zeigen die Besucherzahlen… Aber vielleicht sollte man da jetzt mal Profis ranlassen, die so einer Veranstaltung ein passendes Konzept verpassen können… Afols (und daraus bestehen 95% des Staffs und 100% der Aussteller) sind da definitiv die falschen…

    Wir sind dann nach 3 Stunden wieder „ausgespuckt“ worden, sind nach Hause und haben uns über den 42054 Claas Xerion hergemacht… und hatten eine Riesenspaß. Deutlich mehr als auf der Floating Bricks… Schade!

    • Was ich noch hinzufügen möchte: Der Teufel ist ein Eichhörnchen und die wahren Highlights der Floating Bricks waren oft die kleinen feinen Sachen. Andreas (?) mit seinen „Lego in allen Lebenslagen“ Exponaten war sehr unauffällig in der Gigantomanie… Dabei hat er wirklich supercoole Ideen (das Zahnrad-Übersetzungs-Experiment, dass sich in 1000den Jahren messen lässt) und einen tollen Humor (wer hat noch die Tüte Weed entdeckt und wie hat die es überhaupt an der Lego-Polizeit vorbei geschafft ;-)… Vor seinen Ideen hätte man eine Stunde stehen können, wenn die Packdichte nicht so hoch gewesen wäre…

      Explizit uncool fand ich dann noch die explizite Aufforderung (per Plakat mit aufgestellter Spardose) eines Austellers doch bitte zu spenden… Das ging mir doch etwas zu weit.

        • Oh, flascher Eindruck! Mir hat sehr viel gefallen! Es gabe wirklich super viel zu sehen und viele MOCs waren einfach klasse… Mir hat nur die Präsentation und die zu kleine Fläche nicht gefallen, das hat dann Auswirkungen auf das Erlebnis.

          Ich hoffe, dass Ihr für’s nächste Jahr eine größere Fläche findet, die ganze Sache etwas entspannter und großzügiger planen könnt und dann auch mehr Möglichkeiten für die Kids habt. Die wollen natürlich alles anfassen und ausprobieren, das ging halt bei 95% der Sachen nicht.

          Darf meinetwegen dann auch gern was kosten. Die Ticketpreise fand ich nämlich sehr fair und ich würde dann auch gern mehr bezahlen…

      • Hallo Lego-HH
        Ich teile deine Meinung das eine überfüllte Ausstellung wenig Spass macht
        Es war eine von Afol´s organisierte und präsentierte Ausstellung.
        Da werden eben die eigenen Modelle gezeigt und es ist nicht auf Kinderbespassung ausgerichtet. Solche Veranstaltungen für Kinder wären Bricklive oder Legoworld in Holland, die entweder von Lego selbst oder von kommerziellen Firmen organisiert sind. Da sind auch die Eintrittspreise erheblich höher.
        Zum Thema nicht anfassen: es handelt sich alles um Privateigentum der Aussteller, deshalb hat es eben keiner gern wenn duzende Hände auf dem Tisch sind und nachher ein paar zum Teil teure und seltene Teile fehlen.
        Zur Spendendose: ist nicht unbedingt schön, wenn dafür noch ein extra Schild hinweist…. Aber es waren Aussteller aus 7 Ländern , unter anderem auch aus der Ukraine da. Die Fahrt- und Übernachtungskosten trägt jeder selbst! Ich wäre auch fast als Aussteller dabei gewesen, und hätte ca. 500,–€ dafür gezahlt, da ich in Süddeutschland wohne.

  3. Henry und Michhael, vielen Dank für die tollen Videos mit einer großen Spannbreite an Themen. Auch wenn bisher die Zuschauerzahlen bei YouTube nicht übermäßig sind, wäre es toll, wenn Ihr das so oder so ähnlich weiterführen würdet.
    Und für die Floating Bricks selbst eine tolle Werbung für das nächste Jahr.
    Und mit eine vorherigen Ankündigung steigen natürlich auch die Teilnehmer an den Live-Sessions..
    VG

  4. Moin Lego-HH,
    das schwerste an so einer Ausstellung ist die Hallenplanung. Wir haben versucht alle MOCs gleich zu behandeln, was fast unmöglich ist. Für uns haben alle MOCs den gleichen Stellenwert egal wie groß oder klein es ist. Jeder Aussteller hat uns gesagt wieviel Platz er benötigt und danach wurde geplant. Es gehört da aber auch noch mehr dazu. Es müssen sehr viele Bestimmungen eingehalten werden. Z.B. Brandschutz, Fluchtwege usw.
    Eine noch größere Halle bedeutet auch noch mehr Kosten. Die Eintrittskarten konnten wir nur dank der vielen Sponsoren zu dem fairen Preis verkaufen.

    In so einem MOC steckt sehr viel Zeit, Geld und Arbeit. Die MOCs der Floating Bricks sind alle von Lego Fans gebaut wurden. Kein MOC- Bauer möchte, dass sein MOC kaputt geht. Deshalb durften diese nicht angefasst werden. Kinder konnten aber auf der Floating Bricks viel mit Lego machen. Sie konnten am Minibau- Wettbewerb teilnehmen, sie durften in der Creator Abteilung ihrer Fantasie freien Lauf lassen und sie konnten mithelfen ein 2x3m Mosaik vom Michel fertig zu stellen.

    Wir sind die für deine ehrliche Kritik dankbar. Denn nur so merken wir was nicht so gut war und was wir besser machen können.

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