LEGO Fan Talk mit Joachim Klang: Heute Abend ab 20.15 Uhr

Neue Projekte, neue LEGO Sets, Dies & Das und die Causa Steingemachtes ...

Joachim Klang
Joachim Klang (Foto: Instagram/Ralf Klodt)

Der letzte gemeinsame LEGO Fan Talk mit Henry Krasemann (Klemmbausteinlyrik) ist schon was her. Heute Abend ist es aber mal wieder soweit und als Gast haben wir dieses Mal Joachim Klang dabei. Der Buch-Autor und LEGO MOC Bauer ist vielen Fans besser bekannt als „Der Joe“, der zuletzt auch hinter den Kulissen von LEGO Masters 2020 mitgemischt hat.

Er berichtet uns von seinen aktuellen Projekten – und natürlich werden wir auch über die jüngsten Setankündigungen von LEGO sprechen. Auch das Thema Steingemachtes/Thorsten Klahold wird uns heute Abend ab 20.15 Uhr sicherlich beschäftigen.

Ihr seht, langweilig wird uns und hoffentlich auch euch heute Abend nicht werden. Wir freuen uns, wenn ihr wieder dabei seid! Wünsche und Anregungen sind wie immer in der Kommentaren unter Beachtung der Netiquette willkommen.

  1. Tut es nicht… lasst das Thema Lego vs. Steingemachtes außen vor. Da könnt ihr nur verlieren. Das Thema ist derart toxisch gerade, dass sämtliche Auseinandersetzungen damit nur in einem Shitstorm von einer der beiden verhärteten Fronten endet.

    Und wenn ihr versucht das ganze differenziert zu betrachten (also nicht schwarz/weiß sondern in Grautönen), dann bekommt ihr von beiden Seiten die Kommentarsektion zugespammt.

    Tut euch das nicht an…

    1. ….und so ist es auch passiert, der Chat war der giftigse Giftpool, da wird die Säure neidisch in die Joker gefallen ist -.-

      1. Wir Chat Moderatoren haben unser Möglichstes getan. Das der Chat sehr toxisch sein wird war allen Teilnehmern vorher klar, sowohl den Moderatoren als auch Henry. Wichtig an der Stelle ist, finde ich, zu erwähnen das wir einen Meinungsaustausch schätzen und auch gerne fördern. Negative stimmen einfach nieder zu knüppeln (blockieren oder bannen) soll garnicht unsere Aufgabe sein, das ist nicht unser Ansporn.

        Leider hat es dieses Mal etwas länger gedauert reine Aggressoren ausfindig zu machen und zu entfernen, doch als diese gefunden waren, beruhigte sich der Chat meiner Meinung nach sehr gut, so das man entspannt die zweite Hälfte verfolgen konnte.

        Glaube mir, mir wäre es anders auch lieber gewesen, aber man muss sich unseren Teil der Arbeit auch vor Augen halten, sprich JEDEN Chat Kommentar lesen und in wenigen Sekunden abwiegen wie wichtig, förderlich, aggressiv, neutral oder negativ er ist und sofort den nächsten lesen.
        Ich hab leider kaum mitbekommen was im eigentlichen stream gezeigt wurde, zuhören ging, aber zuschauen nicht.

        Jedenfalls machen wir das gerne, auch als Teil der Community Arbeit, wir wollen schließlich alle freundlich miteinander reden und auskommen.

        Lieben Gruß

  2. Ich habe den Chat nicht verfolgt. Mache ich nie. Das ist mir alles zu schnell und zu kurzlebig. Und im Fan Talk selbst wird ja auch so gut wie nie drauf eingegangen. Insofern bin ich unbeleckt. Allerdings:
    Michael hat sich schon sehr ungeschickt (oder absichtlich provokant) verhalten (Henry hat ja dankenswerter Weise relativiert). Er fand es fragwürdig, wie Thorsten zwei Dinge miteinander verrührt, die nichts miteinander zu tun hätten. Die Ansicht mag man ja haben, aber ich hätte es vermieden, eine Spendenaktion für Kinderheime als fragwürdig zu bezeichnen. Das ist mindestens unklug. Was er nicht verstanden hat, ist dass man sich als finanzschwacher kleiner Wettbewerbsteilnehmer nicht auf der Ebene und mit den Mitteln eines Goliath wehren kann. Wir sind hier im Bereich asymetrischer Kriegsführung. Und so gesehen hat Thorsten mit wenigen Mitteln einen für ihn schweren Schlag optimal gekontert. Er hat eine Community und die Sympathien auf seiner Seite, Lego hat dagegen hochbezahlte Anwälte und einen Shitstorm am Frontend. Die gruppendynamischen Prozesse, die dabei sichtbar werden, finde ich immer noch hochspannend und unterhaltsam.
    In den Augen von Michael hätte es vermutlich bestens zusammengepasst, wenn Thorsten für sich und seinen Rechtsstreit ein fund raising gestartet hätte. Dass er diese Erwartung nun aber komplett gegen den Strich bürstet und mit einer Charity-Aktion verbindet, ist doch viel geschickter. Was hätte man ihm alles vorgeworfen, wenn er für sich selbst auf die Tränendrüse gedrückt hätte?! Er hätte sich komplett angreifbar gemacht. Da wären doch gleich die Investigativfragen hochgekocht, ob er sich an seinem Elend nicht auch noch bereichern wolle. Ich finde das so, wie er es gemacht hat, taktisch und strategisch deutlich klüger.
    Dass man einen kleinen Familienunternehmer, dessen Laden Corona-bedingt schon seit Monaten geschlossen ist und dem sechsstellige Summen von fremder Hand mir nichts dir nichts ins Soll gestellt werden, mit einer Haltung begegnet, als wäre er ein Millionär, der das aus der Portokasse zahlt, zeugt schon von einem sehr ausgeprägten Mangel an Empathie. Wenn Du als Importeur beim Zoll auf der Blacklist stehst, auf die bloße Verdachtsäußerung eines größeren Players hin, wenn Du auch noch für die Kosten aufkommen sollst bei null Aussicht auf Einkommen und Dir Deine Versicherung deshalb auch noch gekündigt hat, dann darfst Du eine andere Reaktion erwarten als die von Michael.
    Da hat man vor nicht allzu langer Zeit noch gemeinsam bei Building Bricks for Happyness die heile Klemmbausteinwelt vorgespielt. Und nun dieser Tritt vors Schienbein.
    Michael darf seine Meinung ja haben. Die will ich ihm gar nicht absprechen. Aber auf Menschen, die sich in so einer beschissenen Situation befinden, tritt man nicht auch noch ein. Das hätte man alles viel freundlicher und durchdachter vortragen können. Zum Nachdenken darüber war auch Zeit genug. Er hat dreimal drüber schlafen können. Wenn ich die anderen Kommentare hier so lese, scheint Michael mit einigem Gegenwind bedacht worden zu sein. Sollten sich dabei Leute unflätig verhalten haben – womit ja derzeit leider zu rechnen ist – will ich das nicht verteidigen oder in Schutz nehmen. Allerdings hat er seinen Beitrag dazu geleistet. Darüber, wie das Gesagte beim Empfänger einschlägt, sollte man sich im öffentlichen Raum schon seine Gedanken machen.

    1. Erstens habe ich auf die unsichere Faktenlage hingewiesen und das hier eine Menge Fragen bzw. Antworten offen sind. Bis dato gibt es nur die Aussagen von einer Seite (die von Thorsten). Nun sind LEGO und Zoll am Zug, um zu der Sache Stellung zu nehmen. Und ja, ich persönlich finde es nicht schön, wenn die Protestaktion mit der Spendenaktion verknüpft wird. Hier steht der Protest ganz klar im Vordergrund für die Spendenbereitschaft und nicht das „Wohl der Kinder“. Wenn dem so wäre, könnten die Spender das Geld auch direkt an die SOS-Kinderdörfer (ein Beispiel) überweisen. Thorsten (seine GmbH) ist nicht nur YouTuber und Shop-Betreiber, er ist auch Großhändler und Importeur mit einem knapp siebenstelligen Jahresumsatz (laut Wirtschaftsauskunftei). Klar im Vergleich mit LEGO eine „kleine Maus“, aber auch hier gelten Regeln und Bestimmungen. Und die Vermutung um die „Blacklistung“ (im ZIS) wird sich in Bälde auflösen. Ein Unternehmen kann nämlich nicht „einfach so“ auf so eine Liste gesetzt werden. Wie gesagt, Bericht bei uns folgt. Die Recherchen laufen dazu.

      1. Du kannst eigene Fehler nicht erkennen, dabei hat es Wolfgang Hermesmeier so schön ausführlich da gelegt. Dein Verhalten gestern war mehr als nur ungeschickt.

        1. Welche Fehler denn? Jetzt bin ich aber mal gespannt … wenn es ein Fehler war, mich zu äußern? Wenn es ein Fehler war, mein Meinung offen zu sagen? Sehe ich nicht so. Aber bitte, ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Ist es denn in deinen Augen ungeschickt, Dinge nicht zu hinterfragen oder nicht „im Strom der anonymen Masse“ mit zu schwimmen?

          1. Thorsten vorzuwerfen, dass er Geschäftsmann ist etwa. Ja was denn sonst, als Privatmann bestünde die Situation nicht. Sein Unternehmen als groß und finanzstark darzustellen, er solle sich nicht so haben, oder wir sollen nicht so viel Mitleid zeigen, die Aktion schlecht zu reden und ihr den faden Beigeschmack anheften und damit alle zu diskreditieren die bei der Aktion mitmachen.

            1. Das habe ich an keiner Stelle so gesagt oder behauptet: Mein Hinweis war nur, dass die Steingemachtes GmbH eben nicht ein „kleiner unschuldiger Händler“ ist, sondern ein Unternehmen mit entsprechendem Umsatz. Das gilt auch für Qman, die in Asien bereits ein sehr großer Player am Klemmbaustein-Markt sind – und auch die Kosten dieser „Auseinandersetzung“ tragen (wollen).

        2. So ungeschickt die die Spendenaktion mit dem Container zu verbinden und ein Bild zu unterlassen, als würde LEGO Kindern in Waisenhäuser ihr Spielzeug nicht gönnen und als ob LEGO nun die Bösen sind, weil Thorsten Spenden sammelt und LEGO nicht, obgleich LEGO über das Jahr hinweg genug Aktionen hat, wie die Klemmbausteine für Blinde oder etc. …darüber spricht aber niemand, nun aber im Zusammenhang mit dem Zoll spricht nun jeder über Thorstens Spendenaktion und das LEGO hier als Hassobjekt stärker etabliert wird und auch werden soll….

          DAS ist eindeutig als fragwürdig einzustufen und zu 99% gezielt so insziniert.
          Hätte Thorsten sauber arbeiten wollen, hätte er die Spendenaktion verschoben und die Sache mit LEGO ohne viel Werbewirbel über die Bühne gebracht, so aber ist es zu einer Schmutzkampagne ausgeartet, was aber die Thorsten-Fanboys nicht sehen wollen.

          Man kann nicht immer auf Lego zeigen und sagen „DIE arbeiten schmutzig, unfair und asozial“ aber dann jedwede Aktion der vermeindlich Kleineren als seelig und richtig begrüßen – hier wird immer mit zweierlei Maß gemessen und DAS sollte man ruhig mal den Lego-Hatern und Alternativ Fanboys sagen können, die nur all zu gerne mit nur einem Auge hinschauen …hauptsache sie haben ein Feindbild das sie jagen können und haben ihre (Schein)heiligen den sie folgen können und ALLES glauben was sie sagen….ALLES …und NIE hinterfragen ….NIE und das ist leider ein Fakt, wie man nun bei all der Hetze und Hähme Lego gegenüber sieht, ohne überhaupt genau zu wissen was in dem Container steckt, was wirklich am Zoll abgeht und welche Hintergründe es gibt….

          Hier bin ich auf Seiten von Promobricks und all den aufgeheizten Gemütern wäre nahe zu legen erstmal durchzuatmen und FAKTEN abzuwarten, als auf JEDE Sau zu springen, die jemand durch das Dorf jagt.

          Den Clickbait Wahnsinn machen diverse YouTuber schon zu genüge, hauptsache schnell Stellung beziehen, schnell der Internetmainstreammeinung nachrennen und ein Teil der Welle sein, die gerade durch die Community schwabbt und überzogen, fatalistisch und fanatisch die Fackeln und Mistgabeln wedeln.

          Aber so einfach ist die Welt nicht, es gibt nicht Gott und Teufel, schwarz und Weiß…..Gut und Böse – die WAHRHEIT ist immer ein durchmischter Grauton

          Lernt es endlich und hört auf mit eurem Huldigen eurer gottgleichen Davids und Verteufeln der vermeindlich ach so teuflischen Goliaths ohne das die rechtlichen Sachlagen korrekt geklärt sind !!

          1. Wie hätte er die sache mit Lego ohne „viel Wirbel“ und „Sauber“ hinter sich bringen sollen, wenn Lego nicht bereit ist sich mit Ihm an den Tisch zu setzen? Wenn seine Existenz bedroht ist? Wenn Lego das ganze über Anwälte laufen lassen will um Thorsten auszuhungern?

            Selbst wenn das Gericht Thorsten am Ende recht geben würde, hätte sich der Rechsstreit solange in die Länge gezogen, das die „Steingemachtes GmbH“ bis dahin schlicht nicht mehr existiert.

            Und das ist nunmal Fakt. Lego ist ja nicht der erste Großkonzern, der nach diesem Schema handelt. Gibts dutzendfach so, seit Jahren. Alles ganz normales Business.

            Und genau das ist es aber was „dirty“ ist. Legal aber unmoralisch. Ebenso, dass das Patent für die Steine seit Anfang der 80iger Jahre ausgelaufen ist, und Lego mit allerlei Geld, Anwälten und Juristischen winkelzügen es bis in die mitte der 2000er geschafft hat die Konkurrenz aus Europa komplett raus zu halten.

            Ich will festhalten: Alles was Lego hier macht, ist im Rahmen der GEsetzeslage erlaubt und Legal und eines Milliardenschweren Weltkonzerns würdig. Und global Player sind selten sympathisch.

            Irgendwo hier geistert die zahl von 6stelligem Umsatz beim Thorsten herum. Das ist nicht viel, wenn man Miete, Angestellte und Lagerkosten zahlen muss.

      2. Naja, im Prinzip gebe ich dir Recht. Aber Umsatz ist nun mal Umsatz. Und ich sehe nur von 2019 seinen Warenwert und seine Verbindlichkeiten…. (und da hat ein Gesellschafter ziemlich viel Geld investiert) und die sind jeweils 6-stellig.

        Zur Spende müsste man aber auch fairerweise erwähnen, dass es sich rechtlich nicht um eine Spende handelt, sondern um eine Betriebseinnahme und die muss nun mal versteuert werden. Sonst hat Johnny noch gleich ein Problem mit dem FA. Und gegen das kann man nicht so leicht „angehen“. Viel Glück allen Beteiligten.

      3. Nur eine kleine Anmerkung: Umsatz ist nicht gleich Gewinn. Sicherlich wird davon etwas bei Thorsten hängen bleiben, aber als Generalimporteur ist er nur ein Glied in der Vermarktungskette. Die nachgelagerten Händler verdienen an der Marge auch noch mit.

      4. Also im Bundesanzeiger ist nur eine Bilanz veröffentlicht und da sind wir sehr weit weg von 7 stellig.
        2020 ist noch nicht veröffentlicht.

      5. Sorry, aber das finde ich an den Haaren herbeigezogen. Thorsten hat von vorne herein mit offenen Karten gespielt. Er hat deutlich gemacht, dass es in ERSTER Linie darum geht, bei Lego ein Zeichen zu setzen. DAS ist im ersten Video deutlich gemacht worden. Zudem möchte ich gerne die Stelle in dem Video wissen, wo er etwas vom „Wohl der Kinder“ gesagt hat. Es wird auch immer davon geredet, dass die Auseinandersetzung „auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird“. Welche Kinder? Die sind aktuell noch eine recht anonyme „Masse“ – kein Heim weiß, dass es was bekommen wird, darüber wurde nicht mal geredet. Hier wird aber so getan, als wenn Thorsten dann traurige Kinder vor die Kamera zerren wird.

        1. Mit „offenen Karten spielen“ ist immer so eine Sache, wenn er sich vorher mit seinen Anwälten abgestimmt hat, was es wie formuliert sagen darf oder was er lieber nicht sagen sollte. Sagt Thorsten sogar selbst, dass er aufpassen müsse, wie er war sagt und zeigt. Hier geht es bei allen drei Seiten (LEGO, Qman, Steingemachtes) um wirtschaftliche Interessen, das darf bei aller Aufregung und „Verklärung“ nicht vergessen werden.

      6. Ich finde es irgendwie unstimmig, auf der einen Seite mit einer unsicheren Faktenlage zu argumentieren, auf der anderen Seite aber Einzelheiten aus Thorstens Video zu kennen, in dem die Fakten äußerst detailliert dargestellt wurden.
        So argumentiert man nicht, wenn man unparteiisch sein will.

        1. Von welchem Fakten aus den Videos sprichst Du? Bisher sind es lediglich Aussagen und Vermutungen, die hier getätigt wurden. Wer hat seine Firma auf die „Blacklist“ im Zoll-Informationssystem setzen lassen? Wenn ja, seit wann ist das so? Welchen Grund gibt es dafür? War es eine gegen ihn gerichtete Aktion oder gegen den Hersteller generell (der ist ja auch kein unbeschriebenes Blatt/ich sag nur Enlighten Brick)? Es gibt (für mich einfach) mehr Fragen als Antworten zu den Kernpunkten – und bzgl. der Spendenaktion habe ich meine Meinung kund getan.

    2. @ Wolfgang Hermesmeier: „geschickter […] taktisch und strategisch deutlich klüger“: Das ist genau das Problem. Wie Michael finde auch ich es moralisch zumindest fragwürdig, eine solche Spendenaktion zu zweckentfremden und zu instrumentalisieren, indem man sie als strategisches Mittel einsetzt. Wenn man nicht in der Lage ist, motivlos und selbstlos Gutes zu tun, sollte man es vielleicht einfach lassen. Bzw. muss man sich die Frage gefallen lassen, ob eine gute Tat auch dann noch eine gute Tat ist, wenn sie eigennützigen Zwecken dient (die Debatte über die Qualität der einschlägigen Sezs einmal ganz ausgeklammert).

      @ Michael: Besser spät als nie: Zumindest zwischen uns beide passt in dieser Sache kein Brick.

  3. Ich verstehe gerade nicht, warum Thorsten jetzt als Wohltäter wegen der Spendenaktion angesehen wird.
    Er spendet doch nichts.
    Er verschenkt auch nichts.
    Er bittet doch nur andere das zu tun.
    Selbst QMan verschenkt nichts. Er wi die Sets ja dort kaufen.

    Da kann ich doch auch selber ein Klemmbausteinset kaufen und im Kinderheim spenden. Da weiß ich wenigstens, dass es auch ankommt.

    Das „Geschmäckle“ was Michael angesprochen hat, sehe ich da auch.

    QMan übernimmt laut Thorsten die Kosten die ihm durch die rechtlichen Probleme entstehen.

    Thorsten sorgt mit seinem Spendenaufruf dafür, das QMan plötzlich einen wahnsinnigen Umstaz generiert. (er will ja mit den 250tsd € bei QMan Sets für die Kinder kaufen)

    Das klingt irgendwie nach: „eine Hand wäscht die andere“

    Zahlen tun es die Spender. Die Kinder sind nur das PR Element.

    Ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen, wenn Thorsten mit dem Geld die Sets nicht bei seinem engen Partner QMan sondern einem anderen Hersteller kauft. (Z.B. Cobi)

    1. Thorsten hat 500 Euro als Ersteinleger in seine Aktion gepackt. Dass er nichts spendet, stimmt also nicht. So wie diese Spendenaktion angelegt ist, ist doch eine Win-Win-Situation gegeben: Durch die Verknüpfung erhält die Aktion viel mehr Zuspruch als ohne. Das ist doch schonmal gut für die Heimkinder. Und für ihn selbst ist das gut, weil er so mehr öffentliche Aufmerksamkeit für sein Problem generiert, die einzige Möglichkeit, wie sich David gegen Goliath wehren kann. Dass über Jahre vor Gericht über die Instanzen durchzufechten, ist die Kohle nicht da. Es nützt nichts, Recht zu haben, wenn es sich nicht leisten kann, es sich zu erstreiten.
      Natürlich kann man sagen: Das ist ja wie Krombacher saufen für den Regenwald. Aber es ist auch ein Totschlagargument zu sagen: Da kann ich doch gleich direkt an ein Heim spenden. So kannst Du jeden einzelnen Spendenaufruf für überflüssig und nichtig erklären (auch: Brot für die Welt), denn spenden könnte man ja immer auch direkt. Man tut es nur nicht. Der Spendenwillige braucht dazu einen Anlass. Er will sich gut dabei fühlen und in Gesellschaft. Fußballgucken vor dem Fernseher daheim ist halt auch was anderes als auf der Tribüne im Stadion. Und dieses Gemeinschaftsgefühl bietet so eine Spendenaktion. Ich kann daran kein Gschmäckle finden.

      1. Thorsten hat in einem seiner neuesten Videos zu dem Thema bestätigt, dass Qman nicht nur für die Anwalts- und Prozesskosten, sondern auch für die Lagerungskosten (des Containers beim Zoll) aufkommen wird. Die „Kohle“ ist also sehr wohl da, um bei deiner Wortwahl zu bleiben. Zudem ist Qman (bzw. die Unternehmensgruppe dahinter) in China laut eigenen Aussagen einer der Top-Player auf dem Markt, mit über 15 Mrd. verkauften Steinen (in 2017).

        1. Was hat Qman mit Thorsten zu tun, es ist doch gut wenn Qman Thorsten unterstützt, das das Updatevideo nach der Spendenaktion kam, ist Dir hoffentlich auch nicht entgangen. Der Top-Player auf dem Markt ist dann wohl auch Lego und Lego hat den Container nach bisherigen Kenntnisstand unrechtmäßig einkassieren lassen und nennen das Fair Play (so zumindest Ihr Motto auf der Webseite). Trenne Dich mal von deinen Hass gegen Nicht-Lego, wenn Du für Deine journalistische Arbeit ernstgenommen werden willst. Du bist hier nicht Max Mustermann, sondern der Betreiber von Promobricks.

          1. „nach bisherigen Kenntnisstand unrechtmäßig“: Genau hier ist das Problem. Laut Thorsten ist die Aktion in seinen Augen unrechtmäßig, der Zoll und LEGO sehen das sicherlich differenzierter, sonst wären sie nicht aktiv geworden. Guter Journalismus ist, Dinge zu hinterfragen, sich die Seiten aller Beteiligten anzuhören und sich erst dann eine Meinung zu bilden – und nicht einfach Aussagen einer Seite zu wiederholen. Dadurch werden diese auch nicht besser oder wahrer.

            Und woher kommt eigentlich der Unsinn, ich hätte Hass gegen Nicht-LEGO-Produkte? Habe ich noch nie gesagt, weil es auch nicht den Tatsachen entspricht. Danke!

            1. Unrechtmäßig deshalb, weil es kein Urteil gibt. Es wird der Verdacht geäußert und eine Existenz bedroht, das musst Du doch erkennen, das dies unsauber ist. Das mit den hass, ist das Bild, was Du bei mir hinterlässt. Ich weiß das es ein hartes Wort ist, vielleicht ist Abneigung ein besseres. Aber das ist natürlich nur mein Eindruck.

              1. Es gibt einen Unterschied zwischen „unrechtmäßig“ und „ungerechtfertigt“. Ob das Vorgehen von LEGO bzw. den Anwälten rechtmäßig ist oder nicht, werden am Ende Juristen (im Zweifel das Gericht) entscheiden. Bis dahin ist es nur eine Vermutung/ein Verdacht/eine Meinung von Thorsten, dass das „Vorgehen“ von LEGO beim Zoll unrechtmäßig ist.

                1. Nenne es wie du willst. Du kannst dich nicht darum drücken, das die Aktion mit dem Zoll unsauber ist. Mit einer solchen Aktion kann jeder in den Ruin gezogen werden, egal ob gerechtfertigt oder nicht. Einfach was behaupten und sich darauf verlassen, am längerem Hebel zu sitzen. Die Unschuldsvermutung sollte Vorrang haben, hier wird aber von Lego kauf genommen, das eine Existenz den Bach runter geht. Dem gibst Du deine Zustimmung.

                  1. Auch Thorsten stellt in seinen Videos zum Fall diverse Vermutungen an und Meinungen in den Raum, die nun von vielen Fans/Zuschauer:innen „als 100% gegeben“ verbreitet werden. Ein gutes Beispiel ist die so genannte „Blacklist“ beim Zoll. Die Unschuldsvermutung gilt übrigens für alle Beteiligten und nicht nur für die Seite, die am Besten rüberkommt oder die meisten Sympathie-Punkte hat.

              2. Sorry, aber deinem Satz nach zu urteilen, dürfte es auch generell keine Anzeigen geben, weil es ja kein Urteil gibt. Ähm, was kommt nochmal zuerst?

            2. Ich denke, den Zoll kann man hier getrost aus der Gleichung herauslassen. So wie ich das sehe, hat der Zoll hier wenig Entscheidungsspielraum. Wenn im ZIS etwas hinterlegt ist und es prinzipiell einen Grundverdacht geben könnte, dann muss der Zoll handeln. Der Grundverdacht ist ja bei den ganzen Plagiaten aus Asien gegeben.
              Er wird damit sozusagen unfreiwillig zum Erfüllungsgehilfen von LEGO bzw. generell der Rechteinhaber und muss von Amtswegen handeln.

              1. Ganz genau. Bei Verdacht. Fragt doch mal die ganzen Leute, die sich nach dem Bricklink-Designer-Programm ihre Sets nach dem Nachweis, dass es kein Plagiat ist, vom Zoll abholen mussten. Ebenfalls verbunden mit zusätzlicher Zeit und Kosten. Es ist ein derartiger Irrglaube, dass Firma XY nur mit dem Finger schnippen müsse und schwups wird ein Container beschlagnahmt.

        2. Das stimmt so nicht. Dazu hat sich Qman später erst bereit erklärt, zum Start war der Stand, das Thorsten dafür selbst aufkommen muss. Das wurde in beidem Videos auch deutlich erklärt.

      2. Das David-gegen-Goliath-Narrativ wird auch nicht wahrer, wenn man es ad nauseam wiederholt. Ebenso gut könnte man auch von „Wirt“ und „Parasit“ sprechen. Genauso schön griffig, genauso falsch. Weshalb ich es auch bewusst nicht tue. Nur mal so als Denkanstoß.

    2. Die Listung im ZIS ist sehr wohl möglich,ohne dass es einen gerichtlichen Nachweis für eon Fehlverhalten gibt.
      Dazu muss man auch nicht wochenlang recherchieren. Aber wenn nan halt rine gewisse Haltung hat und die Faktenlage nicht so ganz passt, dann muss nan halt kreative Behauptungen aufstellen.
      Es ist schon mehr als abenteuerlich, jemanden vorzuwerfen, dass er von seiner Firma lebt! Weiterhin ist es eine unbewiesene Behauptung, dass die Qman Figuren illegal sind. Dies wird von Lego behauptet, mehr nicht!!!
      Aber es gibt halt Protagonisten von Fanmedien, die gerne von Lego wieder hofiert werden wollen, die alles so darstellen wie es in ihre Lebenswelt passt. Da stören Tatsachen halt ungemein!

  4. Immer dieses schwarz weiß denken. Ist ja furchtbar.

    Weder ist Thorsten ein Heiliger noch ist Lego ohne fehl und Tadel.

    Lego nutzt ihre mittel, Thorsten eben seine.

    Die Spendenaktion ist einer der geschicktesten Schachzüge im Kampf gegen den Großkonzern, seit Pankes „Alles ist Lego“.

    Ein Zusammenhang zwischen Legos Aktion und der Spendenaktion herzustellen war genial.

    Stellt euch vor Lego bleibt bei seinem Standpunkt und der Zoll kassiert die „7 Container Kinderspielzeug für Kinderheime“ kurz vor Weihnachten ein.

    Thorsten macht das unfassbar geschickt. Und am Ende gewinnen die Kinder in den Einreichtungen die Spielzeug bekommen.

    Das einige nur Spenden weil es gegen Lego geht… Who Cares? Das Geld kommt bei den Kids an. Das zählt. Und wenn Thorsten dadurch seinen Laden weiterhin führen kann, umso besser.
    Wieso sollte man einem kleinen Mittelstand das nicht gönnen?

  5. Danke, Wolfgang! Genauso sehe ich das auch. Auf ein Statement von Lego oder dem Zoll zu warten, dürfte sicherlich zu nichts führen. Sich hinter „journalistischer Genauigkeit“ zu verstecken, ist ebenso schal. Die Karten liegen auf dem Tisch! Die Mechanismen, mit denen Lego hier agiert sind zwar alle legal, aber eben nunmal „dirty play“ Die Anwälte wissen genau wie sie es anstellen müssen, um weniger potente Kombatanten auszuhungern. Schon interessant, daß Du gleich die Umsatzzahlen von Thorsten parat hast. Wer Ihn nur ein wenig näher kennt, weiß, daß Klemmbausteine eine Herzensangelegenheit für ihn sind. Zu behaupten, daß er finanziell überhaupt keine Gedanken darüber verlieren braucht, finde ich persönlich perfide und herzlos. Klar, deine Meinung, Michael, aber sorry! Jemanden, der immer ausgleichend gegenüber den beiden Lagern ist, eigentlich nie ein böses Wort über jemanden verliert, jetzt reine Geschäftsinteressen vorzuwerfen. Whow! Also ich würde mich mit Dir nicht mehr an einen (virtuellen) Tisch setzen. Ich war bisher auch eher neutral was die Lager angeht, aber hier erkennt man deutlich, wessen Geistes Kind manche Leute sind, gerade wenn sie Fanmedium sind oder eben wieder werden wollen.

    1. Keine Sorge, wir haben keine Bestrebungen, wieder ein offiziell von LEGO anerkanntes Fan-Medium zu werden, noch bekommen wir von LEGO irgendwelche Zuwendungen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Trotzdem müssen gerade bei solchen emotionalen Themen die Emotionen herausgenommen werden, um sachlich darüber sprechen zu können. Wenn es zu emotional wird (und das ist die Diskussion gerade), ist es schwer bis aussichtslos, vernünftig zu diskutieren. Und bitte nicht falsch verstehen: Ich kenne Thorsten auch persönlich und schätze ihn und seine Arbeit.

      1. Dann verhalte Dich auch so. Ich kann Dir nur sagen, das dein Auftritt gestern falsch war. Höre Dich bei deinen freunden um, was die sagen, ich denke schon, das auch die Dir sagen werden, das so nicht in Ordnung war. Es hätte völlig gereicht wenn Du gesagt hättest, das Dir derzeit die Fakten zum Geschehen fehlen und dann wäre alles ruhig weitergegangen, aber Du hast bewusst provoziert.

        1. Ja, man kann es sich so einfach machen. Zudem habe ich ja gesagt, dass in der Sache noch nicht alle Beteiligten zu Wort gekommen sind – und dann ergänzt, dass die Verknüpfung von Protest und Spendenaktion in meinen Augen (meiner Meinung nach) nicht sinnvoll war und dies auch begründet. Klar ist leider auch, dass einige daraus gleich die „Aussage“ machen, ich hätte die Aktion als solches kritisiert und ich gönnen Kindern nichts. Blödsinn! Das ist aber leider der aktuelle Zeitgeist, wie bei so vielen anderen Themen heutzutage.

      2. Michael, wo hast Du denn Emotionen rausgenommen? Das Gegenteil ist der Fall. Du hast Aversionen geweckt – gegen Dich ganz persönlich und gegen das Projekt promobricks. Das kann Dir doch nicht entgangen sein. Warum hast Du nicht einfach gesagt: „Eine rechtliche Würdigung der Angelegenheit ist mir nicht möglich. Dazu habe ich zu wenig Fakten. Und wenn ich auch mit der Kopplung nicht glücklich bin, so finde ich die Spendenaktion ganz im Sinne von ‚Building Bricks for Happyness‘ cool. Ich freue mich für die Kinderheime und wünsche Thorsten alles Gute.“ Es wäre so einfach gewesen. Stattdessen bezeichnest Du eine Spendenaktion als „grenzwertig“, ohne überhaupt zu erklären, wo da eine Grenze sein soll, wer sie definiert und warum hier Gut und Böse dies- und jenseits der Grenze liegen sollen. Du hast ein emotional-negatives Wort benutzt und behauptest jetzt, es sei nötig gewesen, Emotionen rauszunehmen. Ich glaube, dass Du echte Wahrnehmungsprobleme hast.

          1. Ja, hat er, ganz sachlich übrigens, wenn auch ausweichend. [Woher auch immer Du das weißt].
            Henry hat übrigens auch geantwortet, ganz nett nebenbei und mehrfach.
            Nur Du hast Dich in Schweigen gehüllt.
            Wobei ich von niemandem eine Antwort erwartet habe. Aber wenn Du hier schon Privates ausplauderst, dann darf ich ja auch mal. Und der Vergleich ist immerhin interessant.
            Interessant ist im Übrigens auch, worauf Du reagierst und was Du unkommentiert übergehst 😉

                1. Deine E-Mail ging an unser gesamtes Redaktionsteam, was bei einer [email protected] Adresse auch zu erwarten ist. Darüber hinaus habe ich aus Deiner überaus freundlich formulierten E-Mail nichts zitiert. Von daher verstehe ich auch nicht, was das hier wieder werden soll. Und ja, ich habe Dir leider noch nicht per E-Mail antworten können. Das tut mir sehr leid. Allerdings hat sich das auch erübrigt nach unserem netten Austausch hier im Blog und in Deinen Kommentaren unter dem Fan Talk Video. Gute Nacht!

  6. Passt hier auch ganz gut rein:

    Auch wenn ich nicht alle Meinungen (auch die von Johnny) bedingungslos teile, muss ich neidvoll anerkennen, dass der „Zug“ von Johnny ziemlich gut ist. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

    1. Laut eigener Aussage von Johnny, ist sein perönlicher Name, die Gesellschaft sowie QMAN beim Zoll gelistet…
    2. Er ruft zu einer „Spende“ (Betriebseinnahme) für ein wohltätigen Zweck auf…
    3. Er sorgt somit für viel gute PR und Reputation (sei ihm gegönnt).
    4. Er wird mit Sicherheit seinen Hersteller/Großhändler für die Zukunft bessere Einkaufkonditionen aushandeln können (sei ihm auch gegönnt).
    5. Wenn Lego bzw. eher der Zoll unreflektiert die Container erneut beschlagnahmen bzw festsetzen würde…., gibt es wieder fette PR + STUNK von der gesamten Community (war ja schließlich für einen guten Zweck). Also kann er „hoffen“, dass die Ladung/Bestellung ebenfalls geblockt wird. ES sei denn, Lego verbrennt alles, und spendet selber – aber das tut Lego im Übrigen sowieso an vielen Stellen.

    So oder so, Johnny kann nur gewinnen…., quasi das Beste was ihm passieren konnte, so oder so ähnlich ist ja auch schließlich der „Held“ geboren worden.

    1. Man muss auch sehen in welcher Situation Thorsten ist, er steht an der Wand bildlich gesprochen. Existenz, Unternehmen, Mitarbeiter, Verantwortung für andere Händler, Familie hat er auch und gegenüber steht Lego als Weltkonzern, die mit unsauberen Mitteln arbeiten. Anfänglich war nicht mal klar wer dahinter steckte. Thorsten musste die Flucht nach vorne wagen. Und das darf man Ihn nicht vorwerfen, auch nicht das es Strategisch ein guter, wenn nicht gar der beste Zug war. Ohne Medialer Aufmerksamkeit und Unterstützung von Außen, kann man so etwas nicht bestehen oder gar gewinnen und das sollte man eben vor Augen haben und das war der Fehler von Michael, der sich pro Lego positioniert hat und in allem was schlechtes sieht was nicht Lego ist.

        1. Ja, Du meinst sicher „siehe oben“, ich hab’s gelesen und auch geschrieben das es mein Eindruck ist, den Du bei mir hinterlassen hast.

  7. Bei all dem Thema, wo ich mich nicht zu äußern möchte, bleibt mir aber eine Frage: wie will Thorsten an alternative Steine für Kinderheime kommen, wenn er beim Zoll auf der schwarzen Liste steht? Werden jetzt Bestände innerhalb Deutschlands aufgekauft oder ist sein Lager noch gut gefüllt?

    1. Er bestellt Sie bei QMan in China.
      Die liefern den Container nach Deutschland.
      Dort bleibt er im Zoll hängen.
      Dann kommen die Videos der Sorte „Lego möchte nicht das Kinder tolle Spielsachen geschenkt bekommen.“

  8. Also ich finde es sehr interessant und gleichzeitig erschreckend, dass wenn nur genug Leute „brüllen“, geltendes Recht oder andere „Unbequemlichkeiten“ plötzlich nicht mehr so schlimm oder relevant sind. Im Internet ist nach wie vor (fast) rechtsfreier Raum, es wird hier und da kopiert und viel Geld mit verdient. Scheint jeden egal zu sein, bis es einen selber erwischt (also sowohl als Kopierer, als auch als Urheber!).

    Und als Unternehmen hat man immer Risiken, egal wie groß man ist.

    @dr.retro – Gar nicht, er spekuliert auf eine weitere „Blockade“ 😉

    1. Man kann aber schon darüber diskutieren, ob es nicht total scheinheilig ist, wenn Lego solche „FairPlay“-Schwachsinns-PR-Aktionen startet, um sich als Opfer darzustellen und gleichzeitig im Hintergrund solche zumindest aus moralischer Sicht extrem schäbige Aktionen startet, wie sie in letzter Zeit regelmäßig von Legos Anwälten gegen Händler aber auch private Käufer passiert sind.
      In Kombination mit diesen „Drohbriefen“ wo Dinge genannt werden, die rechtlich einfach mal schlicht falsch sind, erzeugt das schon ein sehr negatives Bild von diesem Unternehmen. In meinen Augen überschreiten sie schon länger deutlich ihre Grenzen.
      Wenn ein Unternehmen, nur um seine vorherrschende Marktposition zu erhalten, den Zoll gewissermaßen dazu veranlasst alles was nach Klemmbaustein aussieht erstmal näher zu betrachten bzw. einzuziehen, ohne das im einzelnen mit einem konkreten Vorwurf zu belegen und dem Käufer damit einen vermeintlichen Rechtsstreit anzudrohen, obwohl dieser vollkommen legal gehandelt hat, dann sagt das extrem viel über das Unternehmen Lego und sein Verständnis von Recht und Gesetz aus.
      In meinen Augen zeigt es, dass sie Einschüchterung und das grundlose Verursachen von möglichst hohen Kosten als legitimes Mittel ansehen. Wenn man so denkt, sollte man das Wort „Fairplay“ besser gar nicht in den Mund nehmen und jeder Shitstorm ist mehr als gerechtfertigt. Ich fände auch einen Aufruf zum Legoboykott absolut gerechtfertigt. Vielleicht ist man ja wirklich in der Lage damit ein paar höhere Wellen zu schlagen.

      1. Nur mal so, die „Fair Play Guidelines“ gibt es schon seit einer gefühlten Ewigkeit von LEGO. Also seit Jahren! Das ist keine neue und spezielle PR-Aktion, um irgendwen als Opfer darzustellen, sondern um an einen fairen Umgang (insbesondere was die Einhaltung von Markenrechten angeht) zu erinnern.

        1. Aber irgendwie fehlt mir da der Hinweis, dass man sich in der Vergangenheit auch nicht immer darum geschert hat. Zumindest gut 23 Jahre lang. 😉

        2. Letztendlich ist es trotzdem eine PR-Aktion, ob nun aktuell oder älter. Unabhängig davon, empfindest du das so als würde Lego sich anderen Mitbewerbern gegenüber fair verhalten, natürlich immer vorausgesetzt, dass das was jetzt als Informationen vorliegt auch so stimmt?! Unter Fairness verstehe ich z.B. nicht entgegen der guten Sitten zu handeln oder Vorteile, die man aufgrund der eigenen Größe und Marktmacht hat, nicht auszunutzen, um andere nur dadurch zu erdrücken, obwohl man in der Sache eigentlich kein Recht hat. Unter diesen Gesichtspunkten bleibe ich dabei, dass Lego das Wort Fairness komplett verbannen sollte!

          1. Das mit dem „im Recht sein“ entscheiden am Ende die Juristen. Moral ist sehr lobenswert, ist aber in der internationalen Geschäftswelt von Großkonzernen sehr sehr oft ein Fremdwort. Haben Facebook, Disney oder Google (nur ein Beispiel) Moral, wenn es um die Durchsetzung von Geschäftsinteressen geht? Nein, das können/wollen sich die Unternehmen nicht leisten. Auch wenn sie gegenüber der Öffentlichkeit gerne so wahrgenommen werden wollen. Willkommen in der Realität, und wer mit dem Feuer spielt, kann sich bekanntlich auch mal die Finger verbrennen. Ist schon oft passiert und wird auch noch öfters passieren. Und der Boom-Markt mit alternativen Klemmbausteinen ist derzeit noch ein breites Minenfeld. Auch das sollte kein Geheimnis sein für einen Händler und Europa-Importeur eines Herstellers.

            1. Äehm, aber z.B. bei Plagiaten ist die Moral das ultimative Entscheidungskriterium oder? Wenn Moral nur zählt, wenn es für einen hilfreich ist, dann hat Moral für mich keinerlei Bedeutung. Letztendlich ist das Thema „fairer Umgang miteinander“ bei Lego immer ein zentraler Punkt gewesen, aber offensichtlich gilt das nur, solange nicht die eigene Marktposition in Gefahr gerät. In meinen Augen ist so ein Verhalten vollkommen scheinheilig und zeigt, dass solche Aussagen genauso wie z.B. das Greenwashing nur leere Floskeln sind. Die Möglichkeit, dass Lego solche Preise durchsetzen kann, hängt u.a. auch mit Legos Image zusammen und das bekommt schon seit einiger Zeit erhebliche Kratzer. Wird sich zeigen wie das für Lego ausgeht.

        3. Michael, wenn Du schon von journalistischer Genauigkeit sprichst, dann solltest Du Dich an eben diesem Maßstab messen lassen.
          Im vorliegenden Fall geht es nicht um Markenrecht sondern um Urheberrecht. Derzeit ist es erst einmal nur eine Behauptung eines Rechteinhabers (auch das wird noch zu prüfen sein) vor, dass ein Urheberrecht verletzt wurde.
          Einfach so und ohne Begründung. Soviel zum Thema fair play.

          1. Das ist mir bekannt: „Liebe Verbraucher, Kunden, Surfer – und vielleicht sogar Wettbewerber, in dieser Nachricht geht es um Urheberrechte, Marken, unlauteren Wettbewerb und andere juristische Dinge.“ (Auszug aus den LEGO Fair Play Hinweisen: https://www.lego.com/de-de/legal/notices-and-policies/fair-play/).

            LEGO vermutet ein Verstoß gegen das Urheberrecht und ist scheinbar aktiv geworden. Der Importeur ist überrascht, geht er doch davon aus, dass die Produkte des Herstellers rechtlich nicht zu beanstanden sind. Er versteht die Welt nicht mehr, ruft die Community per Video zum Protest auf und verbindet diesen mit einer „Spendenaktion“. Soweit die Story bisher – und bald geht sie weiter.

    2. Dann hätte Lego die Abmahnung einfach weiterlaufen lassen können. Da haben sie aber vielleicht gemerkt, dass das nicht haltbar sein wird – oder wollten sie am Ende gar kein Urteil?

      Hier ging es nur darum, anderen zu schaden und Konkurrenz vom Markt fern zu halten. So einfach.

    3. Ich finde es erschreckender, wenn legales Geschäftsgebahren in den Anschein einer illegalen Handlung gestellt wird, nur weil man meint WhiteKnight für Lego sein zu müssen.
      Zum Legosystem kompatible Klemmbausteine herzustellen und daraus eigene Sets zu erstellen und diese zu verkaufen ist legal. Und das ist so, seit dem die entsprechenden Patente ausgelaufen sind.

  9. Was für eine peinliche Hexenjagd hier verantstaltet wird, Michael der Thorsten nicht bejubelt, sodnern reflektiert Distanz übt und erstmal andere urteilen lassen möchte wird hier an die Wand gestellt, weil er nicht in den Wind stellt und mit den Wölfen heult – DAS hat Geschmäckle, wenn die Pro-Thorsten Fraktion mit aller Gewalt IHRE Meinung erzwingen wollen und Michael hier allerlei Dinge vorwirft ….so ist er Pro Lego, weil er nicht Pro – Thorsten ist, als würde er sich wieder bei Lego anbiedern wollen, aber alle die Thorsten huldigen wie dem goldenen Lamm wird nicht nahegelegt sich ihm anbiedern zu wollen….

  10. Wie schade, das sich die Kommentare zu diesem Artikel nur mit diesem komischen Thema befassen, bei dem offensichtlich Nichtjuristen Meinungen und Vermutungen zu einem Sachverhalt öffentlich äußern, denn Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Gänze kennen und auch nicht wirklich juristisch einschätzen können.

    Ich habe mir das Video in Gänze angeguckt, weil ich das was derJoe mit Legosteinen anstellt total klasse finden. Das Video hat mich nicht enttäuscht. Vielen Dank an alle Beteiligten. Ich freue mich auf seine Beiträge hier. Ein Grund mehr, auf diese Seite zu schauen.

  11. Muss ich kurz loswerden:
    Daumen hoch dafür das ihr das Qmen Thema so distanziert und nüchtern betrachtet. Ich bin sehr froh das ihr eure Seite weitestgehend von diesem viel zu sehr aufgebauschten Thema verschont.
    Das mit dem Geschmeckle (und alles andere auch) würde ich zu 100% so unterschreiben. Finde die „Spendenaktion“ auch sehr grenzwertig. Mal schauen wie das überhaupt umgesetzt werden kann…

  12. uhi, überall dieses „eine Thema“.
    Der Aufmacher für diesen Fan Talk war doch der Joe, oder ? 😉
    Davon hab ich noch nichts gelesen. Find seine Kreationen immer klasse.
    Und wer dann auch noch ein T-Shirt von einem meiner Lieblingsfilmen (TRON) an hat ist einfach ein cooler Typ.

  13. Es war doch klar, dass Der Joe untergeht, wenn man auch das Thema „Thorsten“ bespricht. Siehe die Befürchtung in einem der ersten Kommentare vor dem Talk. Da darf man sich jetzt nicht mehr wundern.

    Man kann sicherlich der Meinung sein, dass die Verknüpfung mit der Spendenaktion ein Geschmäckle hat (ich persönlich halte es auch für genial). Man sollte aber auch mal die Fakten betrachten, was die Aktion von Lego für Thorsten bedeutet – die hat nämlich auch ein Geschmäckle.
    Diese Aktion ist eben extremst unfair (wenn auch legal), da sie kleine Unternehmen eben vor die Geschäftsaufgabe bringt, wenn man nicht einen unterstützenden Player in der Hinterhand hat. Und das eben nicht auf Basis von rechtlichen Entscheidungen sondern nur einem Verdacht. Das ist nun mal auch nichts neues in der Wirtschaft und der Lego-Anwalt kennt sich da ja wie er selbst sagt prima aus.
    Aber als Lego-Fan muss man das doch auch mal eingestehen können – es ist eben schmutzig gespielt im vollen Bewusstsein, was das bedeutet. Und Thorsten REAGIERT. AGIERT hat Lego.

  14. Lego hat diversen kleinen Händlern / Youtubern ganz offen den Krieg erklärt. Der Schachzug von Thorsten war schlicht und ergreifend genial. Lego kann nur verlieren bei der ganzen Angelegenheit und wird gerade deramßen vom hohen Ross herunteregstoßen dass es nur so kracht und scheppert. Ich sehe das ganze nebenbei auch als Testballon für ein Crowsfunding, um Lego endlich als Gattungsbegriff durchzusetzen – und dann wird es für Lego nict nur in Deutschland ungemütlich, sondern in ganz Europa.

    Ich bin jetzt mal gespannt, wie die Situation jetzt noch weiter eskaliert. Und es würde mich nicht wundern, wenn Lego auch noch dafür sorgen würde, dass die rund 300.000 Euro, für die jetzt Klemmbausteine geordert werden sollen, auch beim Zoll festgehalten und zerstört werdenn. Ist der Ruf erst ruiniert … 😀

    1. „Ich sehe das ganze nebenbei auch als Testballon für ein Crowsfunding, um Lego endlich als Gattungsbegriff durchzusetzen“ –
      Markenrecht §49 (2)
      Die Eintragung einer Marke wird ferner auf Antrag für verfallen erklärt und gelöscht,
      1. wenn die Marke infolge des Verhaltens oder der Untätigkeit ihres Inhabers im geschäftlichen Verkehr zur gebräuchlichen Bezeichnung der Waren oder Dienstleistungen, für die sie eingetragen ist, geworden ist;

      Man kann Lego wohl kaum Untätigkeit vorwerfen. Informiere Dich mal über die Marke Inbus. Keiner sagt Innensechskant und trotzdem ist es kein Gattungsbegriff.
      Auch ansonsten hoffe ich, dass eine evtl. größere Berichterstattung objektiver erfolgt als bisher.

  15. Also in einem Video zu sagen, der Zoll hat mein Container einbehalten und dann 5min später zu sagen, ich mache eine Spendenaktion für Kinder, in dem ich wissentlich das gleiche Zeug importieren möchte, um über die Presse Druck auf LEGO und den Zoll auszuüben ist in meinen Augen tatsächlich das egoistischste was man in so einer Situation machen kann.
    .
    Soll doch der ganze Sachverhalt erstmal geprüft werden. Ist das Zeug legal, kommt der Container durch, ist er es nicht, dann wird das Zeug vernichtet.
    .
    Die Kinder und die Spender sind Instrumente in diesem unterhaltsamen ungleichen Kampf.
    .
    Solange die Spender das verstehen, geht das für mich in Ordnung. Ich glaube aber manche sind einfach nur blind und dabei laut…

    1. Stimmt doch gar nicht, dass Hr. Klahold „das gleiche Zeug importieren möchte“, wie Du behauptest. Er hat in seinem Video lediglich gesagt, dass mit der Spende alternative Klemmbausteine in China gekauft werden (ab ca. 33:00 Min. seines Videos).

  16. Weil immer von Qman die Rede ist: Thorsten geht es nicht in erster Linie um Qman. Wie wir wissen, untersützt Qman den Thorsten nun auch wegen ihres Containers. Und dafür will er auch kein Geld (man stelle sich den Shitstorm vor, hätte er das gemacht…)

    Nein, er verkauft allgemein alternative Klemmbausteine, darum gehts. Jetzt ist es Qman, und beim nächsten Container wird vielleicht eine andere Marke festgehalten. Deswegen steht auch im ersten Satz der Spendenaktion, dass der Container mit „Klemmbausteinen von alternativen Klemmbaustein-Herstellern“ gefüllt wird.

    Man darf auch nicht vergessen, dass er (ähnlich wie BlueBrixx) auf Qman (und andere Hersteller) aktiv zugegangen ist. Nicht umgekehrt. Die Chinesen zeigten sich überrascht, dass man ihre Steine in Deutschland überhaupt haben will. Aktuell strengt Thorsten ja eine Mittelalter-Serie bei Qman an, auch da ist er der „Treiber“ und muss viel Überzeugungsarbeit leisten, baut selber Sets als Vorschlag.

    Grund: Die Chinesen verdienen schon sehr gut auf ihrem eigenen riesigen Markt und sind nicht auf Europa angewiesen, das gilt übrigens auch für andere Produkte – in erste Linie produziert China für sich selbst. Das erkennt man sehr schön an der Produktpalette von BlueBrixx: über die Hälfte der Sets sind ganz scharf auf den chinesischen Markt zugeschnitten. Siehe allein die dutzenden Pagoden und historischen chin. Häuser^^ Alles andere gibt Bluebrixx selber in Kleinstserien in Auftrag.

    Von daher ja, es ist David (Nischenimporteure aus D-land) gegen Goliath (größte Spielefirma der Welt).

    Vor diesem Hintergrund sollte man m.M.n. die Wahl der Mittel der Akteure bewerten.

    P.S. Und selbst wenn Steingemachtes wirklich einen 7-stelligen Umsatz hat (was schon bezweifelt wurde) dann ist es nur Umsatz und kein Gewinn. Nehmen wir alleine mal die Mitarbeiterzahl: ~4 Mitarbeiter gegenüber 14.000.

    1. Der Hersteller der Sets im Container ist Qman, der Inverkehrbringer in Deutschland/Europa ist die Fa. Steingemachtes als Generalimporteur. Beide haben einen Vertrag mit entsprechenden Regelungen und Absicherungen. Und Thorsten ist als Importeur und kluger Geschäftsmann sicherlich auch gegen Verlust etc. versichert. Leider ist er meiner Meinung nach zwischen den Fronten der beiden Klemmbaustein-Hersteller gekommen. Und beide Unternehmen sind scheinbar auch bestens finanziell und juristisch aufgestellt (Qman ist laut eigenen Angaben auf der Webseite einer der Top-Hersteller in Asien), um das Thema nach Recht und Gesetz „auszudiskutieren“. Ein Kampf zwischen „David und Goliath“ ist es daher aus meiner Sicht eben nicht mehr.

  17. Thorsten hat mit der Spendenaktion eine Situation für LEGO geschaffen, bei der LEGO eigentlich nur verlieren kann:

    Entweder LEGO lässt den Import der Spenden-Container genauso stoppen wie den einen Container von Thorsten und kommt damit nochmals in einer weitaus grösserer Öffentlichkeit in die Erklärungsnot, warum der Import gestoppt wurde. Durch die Spendenaktion wurde das Thema Import aber emotional aufgeladen, so dass die Rollenverteilung plakativ klar ist. Zudem schwingt dabei der Subkontext mit, dass LEGO den Kinderheimen Spielzeug vorenthält und vernichten lassen will.

    Oder LEGO lässt den Import der Spenden-Container zu und hat danach keine wirkliche Grundlage mehr, gegen weitere Importe vorzugehen. Zudem landen Klemmbaustein-Alternativen bei Kindern und es wird sicher darüber berichtet und diese Klemmbaustein-Alternativen stehen in einem weitaus positiveren Licht, als das ohne die Spenden-Aktion möglich gewesen wäre. Das kann eine Sogwirkung erzeugen und neue Käufergruppen für Klemmbaustein-Alternativen erschliessen, die aktuell noch in fester Hand von LEGO sind.

    Eigentlich kommt LEGO aus dieser Situation nur positiv heraus, wenn sie belegen können, dass die Klemmbaustein-Alternativen untauglich bis gefährlich für Kinder sind und deshalb die Spenden-Container vernichtet werden müssen. Mit Plagiaten und Markenschutz & Co kann LEGO der Öffentlichkeit eh nicht kommen, denn das wird in der breiten Masse nicht verstanden und wirkt zudem nur auf den eigenen Umsatz bedacht und lässt LEGO als die Bösen dastehen, die Kinderspielzeug vernichten wollen. Also könnte LEGO die selbe Anzahl an Sets durch eigene ersetzen, um damit selbst als besserer Wohltäter dastehen zu können.

    Ich bin gespannt, wie das weitergeht. So oder so hat Thorsten durch die Verbindung der bstehenden Importprobleme mit der angekündigten Kinderheim-Spende eine Situation geschaffen, bei der er selbst, aber eben auch die Kinderheime profitieren können. Er verbreitert seine Situation dadurch, indem er Kinderheime mit in die Situation holt und gegen Kinderheim-Spenden kann man nur schwerlich argumentieren.

    Da verstehe ich, warum Michael das im Fantalk (wenn auch meiner Meinung nach arg ungeschickt formuliert) angesprochen hat und ebenso, warum seine Sichtweise geradezu die aktuelle Kritik provoziert hat.

    1. Kommt letztendlich darauf an, was bis zum 15.03. passiert. Etwas Druck aus dem Kessel könnte z.Bsp. gelassen werden, indem wie schon im Fall von BlueBrixx, mit Xingbao im Hintergrund, der dänische Klemmbausteinhersteller ebenfalls einen Vergleich, eine Art „vorläufigen Burgfrieden, schließt. Das würde sicherlich die Gemüter wieder etwas beruhigen. Den Rest überlässt man den Gerichten. Hauptaugenmerk für Thorsten wird sicherlich auch sein, dass der dänische Klemmbausteinhersteller ihn und seine Fa. wieder von der Liste beim Zoll streichen lässt. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, hat ihn der Versicherer für den Transport schon gekündigt und es wohl sehr schwierig wird, einen anderen zu finden aufgrund dieser mittelalterlich anmutenden Brandmarkung.

  18. Schade, dass auch gerne vergessen oder übersehen wird, das Qman oder deren Mutter- und Töchtergesellschaften etc. „früher“ sehr wohl gegen Urheberrechte sowie 3D-Markten etc. verstoßen haben. Aber das tut ja nun nichts mehr zur Sache. Als Bad Boy hat man es letztendlich immer leichter, wenn man einen Wandel durchzieht. Und den Wandel haben sich solche Firmen sehr wohl durch Raubkopien verdient. Wenn ich also mit Schwarz- oder Blutgeld nach allen Vorwürfen/Anklagen/Verhaftungen letztendlich wieder was „gutes“ unternehme, ist das nicht mehr moralisch verwerflich. Der Vergleich ist zwar nun etwas hart, vielleicht auch unpassend, trifft aber die Sachlage ansich ganz gut.

    Ansonsten kann ich auch nur: Thomcat, Thorsten Z., Ralf R. und Michael nur recht geben.

    1. Stimmt, ich sag nur Enlighten bzw. Enlighten Brick … Es erstaunt nicht wirklich, dass das Unternehmen auch hinter Qman (Concord Toys) auf einer vermeintlichen „Blacklist“ steht, zumal auch nicht bekannt ist, seit wann dies der Fall ist. Aber das ist Teil unseren Recherchen zu dem Thema.

    2. Ich gehe mal davon aus, dass du die gleichen Maßstäbe dann auch beim dänischen Klemmbausteinhersteller anlegst. 😉 Zwischen 1958 und 1981 hat dieser sicherlich auch schon ganz gut verdient.

  19. Boah-ey. Der Vergleich hinkt doch. „Als wahrer Vater der Noppen-Steine gilt Hilary Fisher Page, der 1932 in Großbritannien „Kiddicraft“ gründete. Lego kopierte Pages Steine – was auch legal war, denn das Patent hatte Kiddicraft nur für Großbritannien erworben. Nach Pages Tod kauften die Dänen dann das Patent.“

    Und LEGO hat dummerweise (dann) auch das dazugehörige System entwickelt. Sprich, alles drumherum erfunden und weitergeführt. Andere Firmen – hauptsächlich aus dem Asia-Bereich, haben schlichtweg ganze Sets kopiert. Gut später nur noch die Designs und Ideen, dann nur noch die Themen, Sets und Figuren und jetzt nur noch die Themen. Gut, dass die sich „verbessert“ haben und das der alte Rufe quasi weg und verziehen ist.

    1. Ich verstehe dann deine Antwort so, dass du dann doch nicht die gleichen Maßstäbe anlegst, was schon etwas enttäuschend ist, wenn du schon die Moralkiste bzw. die der hinkenden Vergleiche öffnest.
      Übrigens, nach dessen Tod bedeutet 24 Jahre danach. Und wer weiß, ob dahingehend überhaupt etwas passiert wäre, wenn nicht zum damaligen Zeitpunkt das Vereinigte Königreich der EWG beigetreten wäre. 😉

      1. Nein, das tue ich nicht. Und das Was-wäre-wenn-Spiel brauchen wir auch nicht spielen 😉 Hätte es Lego nicht gegeben, hätte vielleicht jemand anderes das weiterentwickelt etc. Dein Argument ist eine reine Vermutung.

        Ich wollte nur auf den Punkt hinaus, dass Lego sich aber zu diesem Zeitpunkt, nun mal an das geltende Recht gehalten hat (soweit bekannt) und das Lego nun mal das Spielzeug in all seiner Form entsprechend weiterentwickelt hat. Kiddicraft hat also weder das Produkt (richtig) europaweit voran getrieben, noch richtig weiterentwickelt. Also Kiddicraft hat seine Chance vergriffen, will man das nun Lego vorwerfen? Aber doch noch mal kurz zum Spiel „Was-wäre-wenn“, wenn Kiddicraft nicht diesen fatalen Fehler gemacht hätte und alle Füchse von Lego dann bei Kiddicraft gearbeitet hätten, sprich das System wäre so entwickelt worden und entsprechend adäquat erfolgreich gewesen…, hätten die Asiaten es denn nicht „übernommen“ oder wäre es dann weit weniger schlimm gewesen oder gäbe es dann keine Kritiker/Hater etc., weil alle Kiddicraft dann beigestanden hätten. Rabbe der Gedanke dazu ist super, ganz ernsthaft. Wenn Kiddicraf alle angemahnt hätte, wäre das dann nicht so schlimm gewesen?? Sollte man mal zum Thema machen.

        Wenn man nun mal einen Blick zu anderen Klemmbausteinherstellern wirft, bzw. speziell in Richtung USA und Europa, wird man relativ schnell feststellen, dass die das System leicht bis stark abgeändert haben, alleine die Optik/Design der einzelnen Steine/Elemente unterscheidet sich leicht bis stark. Während Hersteller aus Asien direkte 1 zu 1 Kopien (bloß ohne Logo) herstellen. Des Weiteren haben auch alle Hersteller aus der USA/EU auch ganz eigene Themen und Konzepte, ja die Asiaten ziehen gerade nach, aber wie haben die sich vorher finanziert(?). Gut, Lego ist selber schuld, wer dort Wissen, Maschinen und / oder andere Dinge „dcrt“ zur Verfügung stellt, muss eigentlich auch mit Plagiaten und später mit einen ernstzunehmenden Mitbewerber rechnen…

  20. Das eigentliche Problem ist doch, dass unsere Justiz schläft, was nicht verwundern sollte, sitzen doch viel zu viele Anwälte in der Politik. Ein schönes Beispiel sind auch die Patentämter, wo nach Mirbeiter nach erteilten Patenten bezahlt werden, nicht nach berechtigt abgelehnten Patenten, so dass immer wieder Schrottpatente erteilt werden, die mit hohen Kosten angefochten werden müssen.
    Ein Patentanwalt, der gewissenhaft und erfolgreich nach „Prio Art“ forscht, wird dafür nicht belohnt, der faule Patentanwalt macht Karriere!
    Für Kartelle und Preisabsprachen gibt es hohe Bußgelder, das sollte genau so gelten, wenn der freie Wettbewerb aktiv behindert wird.
    Wir brauchen einen Straftatbestand, der verhindert, dass z.B. Lego trotz abgelaufener Patente die Konkurrenz behindert, Verfahren bei denen der Staat auf der Anklagebank sitzt, keine unzähligen Verfahren David gegen Goliath mehr, wo Firmen wie Lego schon alleine wegen der Kriegskasse gewinnen, auch wenn sie im Unrecht sind.

  21. Ich bin aus der Spendenaktion und der Website nicht schlau geworden.
    Ist eine eine wirkliche Spende, also bekomme ich eine Spendenbescheinigung für die Steuer, oder bekommt nur der Initiator diese, oder ist es crowdfunding?
    Wenn es letzteres ist, passt der Begriff wirklich 0.
    Ist es so, dass nur der Initiator eine Spendenbescheinigung bekommt ist es clevere Bereicherung für die Steuer.

  22. Gut, natürlich hört sich dies erstmal so an als wäre Lego „böse“. Bis dato haben wir jedoch lediglich eine Seite gehört. Und die Wahrnehmung ist stets subjektiv. Nichtsdestotrotz meinen manche gleich wieder besonders laut brüllen zu müssen. Leider entspricht dies voll und ganz dem heutigen Zeitgeist und dem gemeinen Internetverhalten. Auch kein Wunder, dass der Held der Scheine gleich wieder – wild um sich schlagend wie ein verletztes Tier – auf den Zug aufspringt und weiter massiv Öl ins Feuer gießt. Schließlich wird er ja genau dafür von seinen blinden Jüngern ohne eigener Meinung gefeiert. Mehr als die ewig gleichen Plattitüden von sich zu geben, kann er ohnehin nicht. Einfachen Gemütern scheint dies jedoch vollends zu genügen, um ihn zu feiern als wäre er Elvis höchstpersönlich. Johnny ist grundsätzlich viel neutraler und sachlicher. Dennoch sollte man zuerst beide Seiten anhören bevor man Lego vollends verdammt. Niemand von uns weiß was tatsächlich vorgefallen ist. Die Spendenaktion gilt es im Übrigen in diesem Kontext sehr wohl zu hinterfragen. Egal ob mit Absicht inszeniert oder einfach nur unglücklich agiert. Diese hat einen schalen Beigeschmack.

  23. Es ist ganz Traurig was hier abgeht , einige von euch sind so darauf erpicht das Lego untergeht, ganz schlechtes Karma

    Vor einem Jahr hier auf Promobrick :

    LEGO hilft mit im Kampf gegen die COVID-19-Krise: Wie eben über die sozialen Medien bekannt gegeben wurde, wird die LEGO Gruppe über die zugehörige LEGO Foundation 50 Million US-Dollar für die Unterstützung von bedürftigen Kindern in der Krise spenden. Außerdem wurde unter dem Hashtag #LetsBuildTogether eine Aktionsseite ins Leben gerufen, die Bauanregungen für Kinder bieten soll.

    KEINER der hier im Forum tätigen hat sich dazu Positiv geäußert , bis auf 6 User , sehr Traurig !

  24. Der Joe ist ein Supertyp und eine große Inspiration! Mit Abstand mein liebster Gast bisher. Bitte gern mehr von ihm, und auf die angekündigte NPU-Serie hier freue ich mich auch schon!

  25. Vor ich zum eigentlichen Thema komme, muss ich zuerst was allgemeines los werden, es ist wirklich traurig und mehr als befremdlich, was hier und auf anderen Foren teilweise zu lesen ist, auch bei YouTube online gestellt und entsprechend kommentiert wird und aktuell bzw. seit einigen Jahren mit der Firma Lego und dem Thema Klemmbausteinen allgemein passiert. Nicht nur die Firma Lego, sondern Menschen werden teilweise auf eine Art angegangen, die jedes Verständnis für das eigentliche Thema im Keim ersticken. Kein Anstand, kein Respekt und keine Manieren….was für ein „miteinander“, wenn man es so überhaupt noch nennen darf, ist das denn? Diskussionen werden weit unter der Gürtellinie geführt und enden teilweise, natürlich dank der Immunität im Netz, erschreckend! Sehr traurig aus meiner Sicht!

    Ohne das komplette Video am Stück von Thorsten gesehen zu haben, was bei der Flut an Infos fast nicht mehr nötig ist, kann ich mich sehr gut in seine Lage versetzen und verstehe es auch, dass er nahezu alles dafür macht, um seinen Betrieb und sich zu schützt. Ob man es gut findet oder nicht, ist dahin gestellt, aber es ist durchaus verständlich. Die Spendenaktion in diesem Zuge zu starten und für seinen Zweck zu nutzen, kann man auch ein Stück weit verstehen, ob man es gut findet, steht auf einem anderen Blatt. Daher verstehe ich auch die Meinungen, die es als faden Beigeschmack empfinden, was es durchaus auslösen kann.

    Wobei es ja jetzt kein neues Thema ist, der Topf brodelt schon eine ganze weile und wenn man ein Stück zurück geht, hat das ganze für mich gefühlt mit Thomas Panke seinen Weg genommen. Enttäuscht und gekränkt von der Firma Lego hat er einen anderen Weg eingeschlagen und sich durch sehr negative Reviews zum Publikumsliebling gemausert. Ich fand den Kanal mal richtig genial, bis er, warum auch immer, an nahezu jedem Produkt was auszusetzen hatte und dann bemerkt hat, dass Kritik und Niedermachen bei vielen um einiges besser ankommt, was man auch am letzten Abosprung bei der vergangen Aktion sehr gut sehen kann. Es werden von Leuten Kommentare hinterlassen, die sie sich überhaupt nicht für Lego oder andere Klemmbausteine interessieren, aber die Hasstiraden genial finden. Nur ein Beispiel, beim Xerion war es noch kein Problem mit der Farbuntreue, wenn man hier die damalige Kanalgröße und Abrufe mit dem Erscheinen des Videos vom Lamborghini (380€ teurer Qualitätsmangel) vergleicht, ist klar Kritik (teilweise gewagte Bezeichnung für diese Art von Bewertung, manchmal Zerflederung) kommt bei der Mehrheit besser an. Natürlich gibt es viele andere Beispiele, bei denen die Meinung auch um 180 Grad gedreht wurde, was grundsätzlich völlig legitim ist, ganz nach Herrn Adenauer, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern oder freundlicher, wer hindert mich daran täglich klüger zu werden, trotzdem jedes Video damit abzuschließen, dass man sich mit positiveren Menschen umgeben soll, was sich für mich so liest, als ob er mich weg schickt. Ich hoffe so sehr, dass Thorsten nicht auch diesen Weg einschlägt. Nur um das Thema Thomas Panke abzuschließen, auch in der letzten Zeit gibt es richtig gute Videos, viele davon von alternativen Anbietern, die ganzen Eisenbahn und Zugprodukte von Bluebrixx, finde ich persönlich sagenhaft! Ich hoffe, dass er irgendwann seinen Frieden mit Lego macht und wieder sympathischere Videos mit konstruktiver Kritik und Witz macht. Das wäre ganz wunderbar!

    Ob Lego bei Thomas und Thorsten alles richtig gemacht hat, kann man natürlich im Nachhinein anzweifeln, was sehr einfach ist, aber verstehen kann ich Lego auch irgendwie. Ich bin auch der Meinung, dass auch die von Lego nach ihrem Empfinden genau das gemacht haben, was auch Thorsten gemacht hat, sie verteidigen ihr Produkt/ Geschäft. Was übrigens jede andere Firma und Konzern auch macht. Man schützt sein Business!

    Was ich persönlich aber nicht verstehe ist, was die Firma Lego im speziellen den gemacht hat, dass sie diesen unerklärlichen Hass verdient haben? Verstoß gegen die Menschenrechte, Rassismus angeheizt, Sexismus verbreitet oder sonst was, was auf dieses Ergebnis schließen lässt? Was lässt einen an dem Verhalten den zum Boykott aufrufen?

    Als Mensch neigt man des öfteren dazu, den vermeintlich Schwächeren in Schutz zu nehmen und sofort als das Opfer auszumachen. Man betrachtet es nicht mehr nüchtern und mit Abstand, sondern fällt teilweise in eine Hasstirade, die ihres Gleichen sucht.

    Lego hat sicher in den letzten Jahren nicht alles richtig gemacht und deshalb darf und soll auch alles, was nicht in Ordnung ist, konstruktiv kritisiert und diskutiert werden, vorausgesetzt, das Ziel ist eine Verbesserung und nicht wie hier gefühlt, die Vernichtung einer Firma und damit auch Zerstörung von Existenzen. Es gibt auch kleine Läden, die vom Verkauf von Lego leben.
    Es wäre sicher gut, wenn sich jeder nochmal klar macht, dass man immer noch von Spielzeug redet und es sicher kein Grund gibt, sich so anzufeinden, zumal wenn man sich mal alle Seiten betrachtet!

    In diesem Sinne, allen da draußen ein schönes Leben in der Klemmbausteinwelt!

    1. Ein richtig toller Kommentar! Danke dafür.

      Ich möchte nur eine Anmerkung machen, weshalb sich sowohl die „Fan-Boys“ als auch viele „Hater“ m.E. so verhalten, wie sie das tun:

      Eine enorm emotionale Verbindung zu Lego, basierend auf positiven Kindheitserinnerungen. Bei den einen führt es dazu, Lego verteidigen zu wollen – völlig egal, wie der Konzern sich benimmt und wie er mit seinen Händlern und Kunden umgeht.
      Und die anderen fühlen sich wiederum von ihrer Kindheitsliebe betrogen, eben weil Lego nicht der süße niedliche Spielzeugkrämer von nebenan ist und in den letzten Jahren auch noch einige Designfehler gemacht hat (merkt man auch wunderbar beim HdS, wenn er alte Sets vorstellt).

      Die Warheit liegt wahrscheinlich, wie so oft, irgendwo dazwischen: Lego ist ein Konzernriese, der als solcher ähnlich betriebswirtschaftlich agiert, wie Nestlé. Sie profitieren dabei massiv von den Erinnerungen der erwachsenen Käufer (die ggf. schlicht für ihre Kinder kaufen, um denen die gleichen emotionalen Erinnerungen zu ermöglichen) und achten auf globale Imagepflege (trotz des jetzigen PR-Desasters).

      Das Kinderwohl, Kreativität o.ä. irgendeine Rolle für den Vorstand spielt über Marketing – Gewäsch hinaus, darf man wohl ohne Böses zu unterstellen, einfach abstreiten. Wenn es so ist, wird das niemand ärgern, aber es wird nicht das Handeln bestimmen. Sie wären sonst nicht so global erfolgreich. Und natürlich nutzt man legale Mittel um Konkurrenz klein zu halten, egal ob es „Fair Play“ ist.
      Ist deswegen Lego der bösartige Schattenkonzern, der nur Mist verkauft? Kaum – nach wie vor produziert Lego schöne Sets, die Bastel- und Spielspaß bieten in hoher Qualität.

      Ist es von anderen wie Qman oder Thorsten hier verwerflich, andere günstigere Sets herauszubringen und ist das zu verurteilen? Kaum, solange es sich nicht um Plakiate handelt (was man bei den meisten Minifiguren wohl wirklich bezweifeln darf). Das ist genauso in Ordnung, wie von Lego bei ihren Sets Preismaximierung zu betreiben (-> Das sie das erfolgreich tun, sieht man an der Bilanz. So eine Umsatzrendite haben sonst Glücksspielunternehmen).

      Bzgl. des Geschmäckles: Ich fand Michaels Statement im Video nicht wahnsinnig schlimm, aber ehrlich gesagt auch nicht sonderlich clever, für jemanden, der sich in dem Bereich PR und Journalismus auszukennen scheint. Natürlich werden mit der Spendenaktion klare Zwecke verfolgt. Das räumt Torsten in seinem ersten Video halbwegs offen ein. Das kann man kritisieren – aber jede Spende von Lego hat auch genauso seinen wirtschaftlichen Zweck und dient zumindest der Imagepflege.
      Das ist für jedes Unternehmen normal.

      Btw., weil ich das mehrmals gelesen habe: Die Einnahmen der Aktion sind Betriebseinnahmen. Das ist richtig. Da allerdings demgegenüber in gleicher Höhe Betriebsausgaben für für Sets und Logistik stehen, entsteht da keine Steuer. Unabhängig übrigens von der „Eigenspende“ von Torsten, ist die Aktion mit erheblichen eigenem und kostenfreien Aufwand verbunden. Das sollte man nicht ganz unterschätzen. Selbst wenn die Community da irgendwie unterstützt, wird in die Aktion eine erhebliche Arbeitszeit fließen.

      Ich freue mich auf jeden Fall für die Kinder. Und ich freue mich auch, auf die nächsten Jahre. Konkurrenz belebt das Geschäft und wenn es Lego animiert Preise zu senken oder mal für Kinder Burgen rauszubringen oder die in gescheiter Qualität von anderen Herstellern zu bekommen sind, gewinnt man als Kunde definitiv.

  26. Ich möchte dir bei sehr vielem recht geben, sicher war der Beginn beim „Held“, wobei viele, die ich bis vor kurzem noch gerne angesehen haben, jetzt auf den „LEGO IST DOOF“-Zug hüpfen, müßen nur schauen, dass sie nicht unter die Räder kommen. Nimm Brickstory, bis vor kurzem noch nett, ehrlich, auch teilweise kritisch was für mich gepasst hat. Erst vor kurzem erzählt er in einem Video, dass er auch alternativen testen möchte und jetzt wird diese Aktion als Grund für die „Öffnung“ des Kanals angegeben, dass ist nicht okay und hat für mich ein „Gschmäckle“ und sieht schon sehr danach aus, als ob er auch noch einige Abonnenten abgreifen will. Ich bin LEGO-Fan, mag die originale Minifigur sehr und bin auch der Meinung, dass LEGO vieles in letzter Zeit richtig gemacht hat! Ich finde die Sets zum größten Teil immer noch sehr gut und bin auch schon immer ein LEGO-Kind, was für mich der Hauptgrund ist, jetzt nicht anzufangen, meine Sammlung zu verwässern, auch wenn manche Sets von den anderen zumindest recht nett anzusehen sind. Zudem mag ich es nicht, wie alle auf LEGO einschlagen, ich kaufe bei einem kleinen Spielwarenladen in der Stadt, der sehr vom LEGO-Boom profitiert hat, weshalb soll ich ihn jetzt boykottieren?

  27. Mal eine ganz blöde Frage: Warum wird der Container nicht einfach überprüft? Die Listen an „legalem“ und „illegalem“ sowie Rechtsprüche sind doch bekannt. Aufmachen oder Lieferschein prüfen, entscheiden, Diskussion beenden.

  28. Ganz ehrlich:

    Das Handeln von Steingemachtes läuft für mich unter „Unternehmerisches Risiko“.
    Punkt.
    Wer sich dazu entschließt als Generalimporteur für irgendeine Firma aufzutreten, begibt sich auf ein anderes Terrain.

    Ansonsten bezieht man die Sachen vom Großhandel.

    Oder man arbeitet mit einem Hersteller zusammen, mit dem die großen Patentfragen etc. geklärt sind, wie etwa Cobi, Mega Construx oder so. Da wäre man dann auf der sicheren Seite.

    Als Generalimporteur winken einem natürlich ggf. schöne Deals wenn das Geschäft brummt, aber ebenfalls kann das Pendel auch in die andere Richtung ausschlagen, wenn der Hersteller in irgendwelche Streitigkeiten mit einem anderen Konzern gerät.

    Ist scheinbar echt doof gelaufen für ihn und Lego verhält sich auch nicht doll. Klar. Aber er ist ein Unternehmer im Guten wie im Schlechten.

    Ich sag mal nur so: Ich bin jetzt auch kein Thomas Panke Fan. Aber der hat bislang davon abgesehen als Importeur aufzutreten.

    Hat wahrscheinlich einen Hintergrund.
    Vielleicht.

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