LEGO Star Wars 75304 Darth Vader Helm im Review

Lego Star Wars Darth Vader Helmet
Inhaltsverzeichnis

Seit vor ziemlich genau einem Jahr die ersten Sets der Star Wars Helmet Collection im Handel erschienen sind, war die Spekulation im Gange, welche weiteren Modelle wir noch erwarten können. Es war recht schnell klar, dass da noch was kommen muss, denn die drei Premieren-Helme zeigten zwar alle ikonische Motive aus den Filmen, aber neben dem Boba Fett Helm, dem Stormtrooper Helm und dem TIE-Fighter Piloten Helm fehlte noch einiges.

Vor allem ein Darth Vader Helm war oft Gegenstand der Spekulation, war die letzte Vader Büste doch 2019 auf der Star Wars Celebration in Chicago erhältlich – exklusiv versteht sich. Als die ersten Sets für 2021 auftauchten, freuten sich viele, dass neben anderen auch ein Darth Vader mit in die Helmet Collection Einzug halten wird. Die offiziellen Bilder kennen wir seit dem 23. März und nun sind sie da!

Wir schauen uns heute den dunklen Lord der Sith, die Inkarnation der dunklen Seite der Macht aus der Original-Trilogie an, Darth Vader!

Zahlen und Fakten

  • Set-Nummer: 75304
  • Thema:Star Wars
  • Bezeichnung:Darth Vader Helm
  • Teilezahl: 834
  • Minifiguren:
  • Erhältlich seit:26.04.2021
  • Empfohlenes Alter:18+
  • UVP:69,99 Euro
  • Preis pro Teil: 8,4 Cent

Verpackung

Der Karton kommt im gleichen Design wie die anderen Sets der Star Wars Helmet Collection. Leider auch mit den gleichen Aufreißlaschen an der Unterseite, das verstehe ich immer noch nicht, denn es passt so gar nicht zu der sonst eher hochwertigen Gestaltung. Auf der Rückseite seht ihr Darth Vader, bzw. den wundervollen David Prowse in seinem Kostüm auf zwei Frames aus der Originaltrilogie.

In der Mitte sind die Maße angegeben, mit 20 cm ist es der bisher größte Helm. Ich habe mal zum Vergleich die drei bisherigen Helme genommen und verglichen, wenn man bei Boba Fett den Rangefinder runterklappt, ist der Darth Vader Helm eindeutig der Größte. Das passt auch zu seinem Erscheinungsbild in den Filmen.

Fünf Beutel scheinen sich bei den Helmen zu etablieren, auch hier sind die 834 Teile wieder so verpackt. Auf den ersten Blick kann man gut die Bauschritte nachvollziehen, denn von der überwiegend schwarzen Tüte eins geht es zur bunten Tüten zwei und drei, um dann mit der Verkleidung wieder ins gewohnte Schwarz zurückzukehren. Die Farben sind wie schon bei den Sets zuvor eine willkommene Hilfe beim Bau des filigranen Innenraums. Aber dazu gleich mehr.

Die Bauanleitung kommt im gewohnten Format, allerdings hat LEGO den Hintergrund von Schwarz auf Hellgrau gewechselt. Bei einem Darth Vader Helm, welcher überwiegend aus schwarzen Steinen besteht, keine schlechte Idee.

Abweichend zu den bekannten Helmen baut ihr hier zuerst den Fuß, der auch den Unterteil der Maske beinhaltet. Der Kopf wird danach zusammengesteckt und später aufgesetzt. Auch hier kommen wir um ein paar, genauer gesagt vier, Sticker nicht herum.

Am Beginn der Anleitung begrüßt euch der Creative Director LEGO Star Wars, Jens Kronvold Frederiksen, mit ein paar Worten zum neuen Mitglied der Helmet Collection. Die nächste Seite zeigt eine Szene, die wohl jeder Star Wars Fan sofort erkennt, stammt sie doch aus den ersten Minuten von Episode IV: A new Hope.

Aufbau

Wir beginnen mit dem Standfuß des Darth Vader Helms. Die Konstruktion ist ähnlich zu den älteren Helmen, unterscheidet sich aber in der Basis. Gleich sind die beiden Technic-Beams, die als Stabilisierung diesen und mit denen später der obere Teil des Helms verriegelt wird. Es kommt auch gleich der erste Aufkleber ins Spiel, er wird auf die dreieckige Plate geklebt. Wenn der Helm später nicht auf einem hohen Regal steht, sieht man den Aufkleber eher nicht.

Mit Tüte zwei wird es bunter. Es folgt der Bau des „Mund“-Bereichs, hier kommen auch gleich schon die nächsten beiden Aufkleber zum Einsatz. Sie sollen das Sprechgitter in der markanten Mundpartie andeuten. Ihr seht innen viele Farben, auch eher exotische sind vertreten. Ich war dafür dankbar, denn der Aufbau ist komplex und alles in grau- oder schwarztönen wäre noch deutlich anstrengender gewesen.

Es folgen die Bereiche unter den späteren Augen, hier werden die Steine kopfüber (SNOT = Studs not on top) auf die grauen Roundplate 1×1 mit Pin gesetzt. Mit den beiden tanfarbenen Technic-Bricks wird das Bauwerk fest mit den beiden Technic-Beams verriegelt.

Es entsteht Lage für Lage der Kopf. Die keilförmig zulaufenden Seitenpartien werden mit schwarzen Ritterlanzen und einem schwarzen 6L-Bar with stop dargestellt. Am Hinterkopf entstehen schon die Kacheln des Helmes sowie die Aufnahmen für den abstehenden Bereich des unteren Helmes.

Wenn wir Tüte drei öffnen, dominieren eindeutig die frohen Farben. Einzig die Augen sind in sattem Schwarz gehalten. Sie werden leicht nach außen gedreht angebracht, dazu sind sie mit Zangen an saftig grünen Bars 3L angeclipst.

Nun erkennen wir auch bei dem Darth Vader Helm die Struktur, die wir aus den Vorgängern kennen, der eckige Kern wird auf das Gesicht aufgesetzt und bildet die hohe Stirn, die wir für den Helm brauchen. Von hinten könnte es auch wieder ein Creator-Baumhaus mitten im Bau sein. Ihr seht die zahlreichen Winkelsteine, an denen gleich die schwarze Verkleidung angebracht wird.

Mit der vierten Tüte wechseln wir endgültig zur dunklen Seite und bauen aus vielen Plates eine Abdeckung für den Kopf oben und den Hinterkopf. Vorne werden die beiden gelben Clips von Türmen aus kleinen Plates eingerahmt. Die Augenbrauen sind wie die Augen angeclipst, damit sie den richtigen Winkel einnehmen können.

Der Wechsel zur dunklen Seite der Macht wird mit Tüte fünf abgeschlossen, denn nun werden die drei Plate-Bauwerke für die beiden Seiten und den Hinterkopf an die Scharniere angebracht und geben dem Helm sein charakteristisches Aussehen. Die bedruckte 4×6 Plate schließt den Bau ab.

Fazit zum 75304 Darth Vader Helm

Der neue Helm ist der bisher größte Vertreter der Helmet-Collection (wenn man nur die Helme betrachtet) und damit meiner Meinung nach ein würdiger Vertreter des machtvollen Characters aus den Filmen. Obwohl einige Kompromisse bei der Umsetzung nötig waren, so ist die Mundpartie beim Vorbild nicht senkrecht sondern nach innen geneigt und viele der Rundungen wurden „abgeflacht“, erkennt man trotzdem sofort das ikonische Abbild des Star Wars Antagonisten schlechthin.

Der Teilepreis ist trotz des höheren Set-Preises von 69,99 Euro mit 8,4ct/Teil der niedrigste der bisherigen LEGO Star Wars Helme. Wer als Star Wars Fan ein dekoratives Set sucht und vielleicht auch schon welche der anderen Helme sein Eigen nennt, der macht hier nichts falsch.

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