LEGO 5956 Zeppelin Expedition von 1999 im Classic-Review

Alle Mann an Bord zu einer wilden Fahrt in einem der ungewöhnlichsten Sets der letzten Jahrzehnte.

LEGO 5956 Zeppelin Expedition (Fotos: PB)
LEGO 5956 Zeppelin Expedition (Fotos: PB)

Es ist grau. Es ist groß. Und es ist eines der größten LEGO-Einzelteile aller Zeiten. Selbst Stunden, nach denen ich es aufgebaut habe, kann ich den Blick immer noch nicht davon lassen. Das Set 5956 Zeppelin Expedition aus der Adventurers-Reihe von 1999 ist ein wahrlich einzigartiges Set. Und das hat exakt einen Grund: 72490c01. Hinter dieser sperrigen Nummer verbirgt sich jenes Teil, jene riesige ovale Plastikmasse, das aus diesem Modell auch zwei Jahrzehnte später einen echten Hingucker macht.

Bei der 5956 handelt es sich um ein Luftschiff, das die Abenteurertruppe um den Helden Johnny Thunder auf ihren Erkundungsreisen benutzt. Statt den großen Ballon jedoch mit LEGO-Steinen zu bauen, entschieden sich die Designer damals, ein gigantisches Zeppelin-ähnliches Teil zu verwenden. Eine weise Entscheidung, gilt das Set heute allein wegen diesem riesigen Ballon als eines der ausgefallensten Modelle überhaupt und nicht zuletzt auch als echte Geldanlage.

Schnallt euch also an, wenn wir heute mit Johnny Thunder und Co. auf eine kleine Nostalgie-Tour im wohl schönsten LEGO-Zeppelin der Welt gehen.

Ein Relikt der Neunziger

Wir schreiben das Jahr 1999. Der Kanzler hieß Gerhard Schröder, „Wer wird Millionär?“ geht erstmals auf Sendung und die Fußball-Bundesliga erlebt einen spektakulären Abstiegskampf. Für LEGO waren dies eher betrübliche Zeiten. Das Unternehmen aus Billund stand damals kurz vor der Pleite und erst die Star-Wars- und BIONICLE-Sets der 2000er konnten den finanziellen Ruin abwenden.

Anders als heute waren Lizenz-Sets noch nicht der große Schrei gewesen und so finden sich in der Produktpalette eine ganze Reihe LEGO-eigener Themen. Dazu zählte auch die Adventurers-Serie, in dessen Mittelpunkt der Abenteurer Johnny Thunder stand. Zusammen mit seinen Freunden und Wegbegleitern will der Mann mit dem Cowboy-Hut die größten Schätze der Welt finden und sie vor den gierigen Händen seiner Gegenspieler bewahren.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Adventurers-Modelle schon ein ganzes Jahr auf dem Markt. Hatte die erste Setwelle noch das Alte Ägypten zum Thema, ging es jetzt in das Dickicht des Amazonas-Regenwaldes: Tief im Dschungel wird die legendäre Sonnendisk von dem Indianer-Krieger Achu bewacht. Doch das Artefakt weckt nicht nur bei Johnny Thunder Begehrlichkeiten. Die Schurken Señor Palomar und Rudo Villano sind ebenfalls hinter der Sonnendisk her und wollen mit ihr unermessliche Reichtümer anschaffen.

Das „Jungle“-Thema war, was die Anzahl an Sets angeht, das kleinste innerhalb der Adventurers-Serie. In den nächsten Jahren folgten noch die „Dino“- und „Orient Expedition“-Reihe, bevor die Adventurers 2003 endgültig abgesetzt wurden. Es war zudem die einzige der vier Serien, die nicht Sam Sinister zum Hauptschurken hatte.

Die Box

Was muss das für ein schöner Anblick gewesen sein, eine ganze Ladung Zeppeline aufeinander gestapelt im Spielwarenregal zu sehen! Die 5956 ist nämlich das einzige Set in der Geschichte von LEGO, in der ein Teil aus der Box herausschaut. Verführerisch lugt der Ballon mit der vorderen und hinteren Spitze hervor und schreit förmlich danach, befreit und endlich bespielt zu werden. Ein absolutes Prestige-Objekt, der in jedem Kind Sehnsüchte geweckt hätte.

Die Verpackung ist aber nicht allein deswegen etwas Besonderes: Die Seitenlaschen bilden nämlich das Set aus den verschiedenen Blickwinkeln ab. Das Zeppelin-Teil fügt sich perfekt in diese Illusion ein. Hinten sind Vorschläge für ein paar Alternativmodelle abgebildet. Mit satten Farben gestaltet, versprüht die Verpackung wahren Dschungel-Flair.

Die Anleitung

Schlägt man sie auf, erwartet einen sogleich eine hübsche Doppelseite mit dem fertigen Modell in einer Action-Pose. Kleine Ornamente, eine Landkarte und die Abbildung einer indianisch inspirierten Minifigur sind hübsche Details, die sogleich Lust darauf machen, das Modell aufzubauen und in sein eigenes Dschungel-Abenteuer zu stürzen.

Auch sonst ist das Design der Anleitung meisterlich gelungen. Es ist erstaunlich, wie viel Mühe LEGO in etwas vergleichsweise Unwichtiges wie die Anleitung steckt. Mit schlichten, weißen Blättern gibt man sich nicht zufrieden, schon das Bauerlebnis muss anregend und phantasievoll ablaufen. Anleitungen wie diese schmeißt man garantiert nicht weg, sie sind selbst schon kleine Sammelobjekte.

Auf der letzten Seite erwartet uns dann keine aufdringliche Werbung für die LEGO-Homepage, wie wir es heute gewohnt sind, sondern Bilder von Alternativmodellen. Warum LEGO davon in den späten 2000ern abgekommen ist, wirft Fragen auf. Zu sehen, dass in dem eigenen Set noch tausend andere Spielsachen stecken, ist doch wunderbar inspirierend.

Die Teile

Seien wir ehrlich: Wenn wir über die Teile des Sets sprechen, dann meinen wir eigentlich das eine Teil: Der riesige Ballon. Mit 35cm in der Länge, 10cm in der Breite und 12cm in der Höhe ist es ein wahres Monstrum.

Um genau zu sein, besteht der Ballon eigentlich aus zwei Teilen. Das hintere Ende lässt sich nämlich abschrauben, wodurch man den Zeppelin als Aufbewahrungsbox verwenden kann – oder vielleicht sogar als Trinkflasche. Seinen Orangensaft daraus zu schlürfen hätte jedes Kind zum coolsten auf dem ganzen Schulhof werden lassen. Auch weitere unsachgerechte Verwendungen wären durchaus denkbar – wie würde sich das Ding eigentlich als Football machen?

Wenn man es dabei zum ersten mal vor sich hat, muss man sich zunächst verwirrt die Augen reiben. Das ist tatsächlich ein LEGO-Teil? Sobald die anfängliche Verwunderung aber verklungen ist, sind sich die meisten schnell einig: Der Zeppelin ist ein wahrer Geniestreich. Für Ideen wie diese braucht es Mut und Innovationsfreude und das hat LEGO hier eindeutig bewiesen. Welches Kind träumt denn nicht davon, dieses Knaller-Modell durch sein Spielzimmer sausen zu lassen? Ein Set für die Geschichtsbücher.

Mit einem Bricklink-Durchschnittspreis von 50€ bis 80€ lässt sich das Ballon-Teil zudem einiges kosten und macht damit ein knappes Drittel des Preises für das gesamte Set aus. Bei einem damaligen Verkaufspreis von 20$ rauft sich heute jedes Elternteil die Haare, seinen quengelnden Balgen das Set damals nicht gekauft zu haben.

Interessant ist übrigens auch, wie LEGO-Baukünstler das Zeppelin-Teil für ihre Kreationen verwenden. Durchstöbert man das Internet, lassen sich einige faszinierende Luftschiffvarianten finden, wie beispielsweise hier und hier zu sehen.

Der Ballon stiehlt dem ganzen Set eindeutig die Show. Dabei sind in dem Modell auch ein paar andere nennenswerte Teile enthalten. Die goldene Sonnendisk mit dem reliefartig eingebauten Totenschädel und den Verzierungen an der Seite lässt schnell verstehen, warum es Johnny Thunder auf das kleine Ding abgesehen hat. In unserer realen Welt mag sie vielleicht nicht den unschätzbaren Wert besitzen, der ihr von den Abenteurern zugeschrieben wird, mit einem Durchschnittspreis von 4€ auf Bricklink ist sie dennoch kein Schnäppchen.

Rudo Villanos schwarzer Hut ist ebenso eine kleine Rarität: In gerade einmal sechs Sets kam die ungewöhnliche Kopfbedeckung vor. Auch das Standard-Fernglas in schwarz trifft man in heutigen Modellen nur noch selten an. Ein Durchschnittspreis von 1,30€ auf Bricklink kommt daher nicht überraschend.

Im Set ist zudem eine 2×2-Fliese in Tan enthalten, die mit einer Schatzkarte bedruckt ist. Solche Teile sind immer ein echter Hingucker, doch gerade diese ist wirklich sehr liebevoll gestaltet und ließe sich perfekt als kleiner Akzent für eigene Bauwerke verwenden.

Typisch für die Zeit sind die alten Farben Light Gray und Dark Gray, von denen hier eine ganze Reihe von Teilen verbaut sind. So auch der Dark Gray Anker, der ein echtes Unikat ist und ausschließlich in diesem Set vorkommt. Daneben haben sich aber auch ein paar Teile in rot und blau eingeschlichen, die hier ein wenig Abwechslung in die schwarz-graue Masse bringen.

Die Minifiguren

Mit ganzen vier Minifiguren kommt das Zeppelin-Set daher: Neben Protagonist Johnny Thunder begleiten ihn der Forscher Dr. Kilroy und Pilot Harry Cane auf seinen Abenteuern. Gemeinsam stellen sie sich dem Schurken Rudo Villano.

Über die Figuren braucht man eigentlich nicht viel sagen: Das ist solides 90er-Jahre-Handwerk. Ein paar wenige feine Striche auf den Torsos reichen völlig aus, um sie lebendig und authentisch wirken zu lassen. Statt übertriebenem Detailgrad setzte man eher auf das Einfache, Comic-hafte – eine Formel, die perfekt aufging.

Einmalig sind auch die Köpfe. Dr. Kilroys erstaunter Gesichtsausdruck ist putzig und niedlich zugleich, Rudo Villanos fiese Fratze macht aus ihm den perfekten Schurken: Narbe, Bartstoppeln und eine wilde Mähne. Was ein unsympathischer Haudegen.

Eine schöne Idee ist auch der Rucksack, den Rudo Villano mit sich trägt und den man öffnen kann. Die Sonnendisk lässt sich zwar nicht hineintun, dafür kann man aber zwei Schwerter an den Seiten befestigen. Mit zwei Ausnahmen wurde dieser Rucksack ausschließlich bei Sets der Adventurers-Serie verwendet, was schade ist, würde sich das Utensil auch bei Stadt- oder City-Sets nicht übel machen.

Die Sticker

Ja, auch im Jahre 1999 hatte man es schon mit Stickern zu tun. In der Zeppelin Expedition waren zwei Stickerbögen beigelegt, mit denen man den Ballon noch weiter ausgestalten konnte. Dazu gehörten zum einen zwei riesige Adventurers-Logos und zum anderen verschiedene Sticker für die Heckflügel. Ansonsten konnte man noch munter Nahtstellen verteilen und mit zwei Augen und einem gefräßigen Mund dem Zeppelin ein furchteinflößendes Aussehen verleihen. Nette Idee – uns erinnert das an ein wütend gewordenes AIDA-Schiff.

Der Aufbau

Das Set mag wegen dem Ballon gigantisch wirken, doch enthält es gerade einmal 157 Teile. Und so ist der Aufbau auch schnell erledigt. Zuerst wird der kleine Schrein mit der Sonnendisk zusammengesetzt, anschließend das Luftschiff.

Nachdem das Grundgerüst steht, werden kleine Details wie ein Mikroskop und ein Totenschädel im Glas verbaut. Anschließend werden die Propeller und der Anker befestigt, bevor es zum Moment der Wahrheit kommt: Der Ballon ist dran.

Dieser besitzt auf der Unterseite zwei Kerben, in die zunächst vier blaue Zylinder eingelegt werden. Durch diese schiebt man anschließend Stangen, um den Ballon mit dem restlichen Luftschiff zu verbinden. Der Vorgang benötigt zwar ein wenig Feingeschick, sollte unterm Strich aber auch kleinen Baumeistern keine Probleme bereiten.

Hat man die letzte Stange erfolgreich eingeschoben, ist der Zeppelin auch schon fertig und bereit zum Abheben.

Funktionen

Viele spektakuläre Funktionen hält das Set nicht bereit: Zwar kann man an den Propellern drehen, den Anker werfen und die Sonnenscheibe aus dem Schrein herausziehen, aber das sind natürlich keine großen Highlights.

Dennoch regen diese vielen kleinen Details die Phantasie mächtig an. Mit dem Set lassen sich so viele Geschichten nachspielen. „Johnny Thunder und Dr. Kilroy, an Deck, wir fliegen gleich los“, schreit Pilot Harry Cane. Die Propeller beginnen unter heftigem Krach zu rotieren, der Anker wird eingeholt und los geht die Fahrt. An Bord wird die Schatzkarte inspiziert, Dr. Kilroy schaut gespannt durch das Mikroskop auf der Suche nach versteckten Hinweisen. Und als sie sich dem Schrein nähern, ist Rudo Villano auch schon da! Doch der Arme! Hat sich in dem Spinnennetz verfangen.

Das fertige Set

Die Zeppelin Expedition – die wenigsten 20$-Sets schaffen es, so viele erstaunte Blicke auf sich zu ziehen. Der Ballon übt eine Faszination aus, der man sich nur schwer entreißen kann. Klar, man könnte den Designern vorwerfen, hier mit der Tradition gebrochen oder sich um den Bau eines viel detailreicheren Zeppelins aus Einzelsteinen gedrückt zu haben. In meinen Augen wäre diese Kritik aber nicht ganz berechtigt. Jedes Kind bekommt Leuchten in den Augen, wenn es einen so riesigen und gewaltigen Spielzeugflieger zu sehen bekommt. In der Steinekiste landet der Zeppelin garantiert nicht, jeder Fan wäre stolz, es auszustellen.

Bautechnisch gesehen mag der restliche Teil des Luftschiffs vielleicht kein Meisterwerk sein. Der Stil ist in der Tat noch recht plump und klobig. Und ob die blauen und roten Teile wirklich so passend gewählt sind, darüber lässt sich genauso streiten. Beim kleinen Schrein sind sie dafür umso besser aufgehoben. Dieser besticht zwar auch nicht gerade durch architektonische Finesse, dennoch ist er sofort als kleine Tempelanlage zu erkennen. Die gelben, blauen und roten Elemente verleihen ihm zudem einen Hauch Exotik.

Doch wollen wir mit dem Bauweise nicht so streng sein. Sets der Neunziger kann man wohl kaum mit den viel detaillierteren Modellen der heutigen Tage vergleichen. Gemessen an seiner Entstehungszeit ist in diesem Set einiges geboten. Allein schon kleine Details wie das Steuerrad, das Mikroskop oder die Vorratskammer samt Totenschädel im Glas bieten ausreichend Inspiration für eigene Abenteuer. Und immerhin ist der gigantische Ballon Attraktion genug, da kommt es gar nicht so sehr auf das Schmuckwerk an.

Fazit

Manchmal braucht es nur eine ausgefallene Idee, um sich unsterblich zu machen. Wir wissen nicht, ob der Designer des Sets ausgelacht wurde, als er die Idee eines gigantisches Zeppelin-Teils vorschlug. Vielleicht. Doch heute kann er mit der Gewissheit leben, ein extravagantes Set entworfen zu haben. Die 5956 ist der beste Beweis: Es sind die verrückten Einfälle, die Geschichte schreiben.

  1. Tolles Review! Vielen Dank dafür! Ich muss gestehen, ich kannte das Set bis dato nicht. Aber immer wieder erstaunlich, was für Fundstucke ihr ausgrabt und reviewt.
    Bzgl. der Box und „das einzige Set in der Geschichte von LEGO, in der ein Teil aus der Box herausschaut.“
    Das stimmt so nicht ganz. Bei den Lego Star Wars Sets der „Planeten Serie“ schaute auch der Planet jeweils hinten und vorne aus der Verpackung. Wie die Händler die „gestapelt“ haben, ist mir schleierhaft 🙂

    https://img.bricklink.com/ItemImage/ON/0/9678-1.png

    Grüße Manuel

  2. Ich raufe mir die Haare, nicht weil ich das Set als Kind nicht hatte, sondern weil ich es hatte und später in meinen Dark Ages das Zeppelin Teil als zu sperrig und nutzlos in den Müll geworfen habe!

  3. Bei Adventurers krieg ich immer nostalgische Gefühle…

    Ich ärgere mich noch heute für jedes dieser Sets das ich mir nicht gekauft habe – na ja damals war ich nur halb aus den ersten Dark Ages heraussen – und die Sets waren eher für meinen im Y2K geborenen Sohn 😉

    Der ZEP wäre allerdings weit unten auf meiner haben wollen Liste gelandet – Riesenformteile waren und sind so nicht meines…

    Ich finde es im Prinzip lustig, dass die „Mumie“ – Filmreihe und die Adventurers doch viel gemeinsam haben – obwohl auch Indy seine DNA einfließen lies 😉

    Ich hoffe auf ein „Revival“

  4. Die Orient Expedition Reihe war mein Einstieg in die LEGO Welt als Kind und ich hatte jedes einzelne Set. Leider vor 10 Jahren oder so verkauft. Schade das es ausser Indiana Jones keinen Nachfolger gibt/gab.

    1. Doch, es gab 2011 noch die Reihe „Pharao’s Quest“ – sogar NACH den Indiana-Jones-Sets (2008/09)!
      Mit „Fantasy Era“, „Galaxy Squad“, „Space Police III“ und eben „Pharao’s Quest“ hatte Lego gezeigt, dass man diese Themengebiete auch ohne Lizenz mit tollen Sets bedienen kann. Aber seither lässt man die Bereiche Fantasy und Abenteurer völlig brachliegen und raumschiff-mäßig kommt bloß „Star Wars“ (das ich liebe, aber das leider lizenzlose SciFi-Sets völlig verdrängt).

  5. Lieber Arnold,
    bei deinen Rezensionen spürt man immer noch deutlich die kindliche Begeisterung. Das finde ich sehr sympathisch, da ich mich auch noch gut daran zurück erinnere, dass meine Ritterburgen für mich eine reale Ritterwelt waren. Und wenn ich meine Robin Hood Sets und die regelmäßig entführte Prinzessin und den Zauberer anschaue, ist da immer noch dieses wohlige Gefühl im Bauch. 🙂 So viele Abenteuer wurden damit erlebt.
    Heute baue ich mit meinen Söhnen zusammen und mir ist es immer noch wichtig, dass bei jedem unserer MOCs der Spielspaß und überhaupt die Bespielbarkeit im Vordergrund steht. Bei vielen Beiträgen hier bekommt man ja den Eindruck, dass es sich bei Lego eher um professionellen Modellbau für handwerklich unbegabte Menschen handelt und nicht um ein Spielzeug für Kinder. *g* Was meinen Respekt für die immer wieder überaus anspruchsvollen Bauwerke erwachsener Fans nicht mindert.
    Ich wünsche allen Besuchern und Machern dieser Seite einen schönen Rutsch ins neue Jahr. Es wird ja offensichtlich reichlich hübsche neue Sets mit sich bringen.

    Liebe Grüße aus Gütersloh
    Florian

  6. Ich kannte dieses Bauwerk bis heute nicht. Aber die Begeisterung in dem Beitrag hat mich sofort gepackt. Vielen Dank für den tollen Bericht.

  7. Das Set wollte ich als Kind immer haben, um es zu Kaibas Luftschiff aus „Yu-Gi-Oh“ umzubauen. Dummerweise war es da schon seit fünf Jahren nicht mehr erhältlich.

  8. Vielen lieben Dank für das schöne Revue. Als ein Kind der 90er, werden da Erinnerungen wach! Das Set ist mir damals nicht aufgefallen, jedoch bin ich stolzer Besitzer der Adventurers-Serie „Dino“. Dürfte alle Sets aus der Reihe geschenkt bekommen haben! War Stolz wie Oskar und habe schöne Spielstunden im Kinderzimmer verbracht! Die Sets sind in meiner großen LEGO Kiste auseinander gepflückt noch vorhanden! Denke das ein oder andere Teil ist doch mal verschwunden oder kaputt gegangen, wenn die Mutter darauf getreten ist! ☺️

    Mal sehen, vielleicht nehme ich mir Zeit und versuche Sie mal wieder aufzubauen!

  9. Es gab einen Zeppelin?!? Wie genial ist das denn? Sehr betrüblich, dass ich mich damals noch nicht für Lego interessiert habe, sonst wär das Set bei mir, als großem Zeppelin-Fan bestimmt eingezogen.
    Vielen Dank für die liebevolle Review diese mir bis dato unbekannten Sets.

  10. Vielen Dank für das tolle Review welches Nostalgie pur bei mir hervor ruft! Ich habe dieses tolle Set damals als Kind bekommen und viel Freude damit gehabt. Eine Zeit hing es sogar an Fäden schwebend im Kinderzimmer. Danach stand es noch eine lange Zeit im Regal, bis es schließlich wegepackt wurde.
    Ich glaube ich muss mal wieder meine Eltern besuchen und auf die Suche nach dem Zeppelin gehen. Mit etwas Glück habe ich die Teile auseinander gebaut in den Zeppelin verstaut. Das hat sich ja angeboten. 😉

  11. Der Zeppelin selbst ist nen tolles Teil und gerade deshalb ist mir schleierhaft, wieso man bei Lego dachte, der Rest des Sets würde ihm auch nur ansatzweise gerecht werden. Das ist ehrlich gesagt gruseligstes Zusammengestöpsel ohne Liebe zum Produkt. Das konnte man davor und auch irgendwann danach wieder viel besser. Imho hat man da viel Potential verschenkt, wie man ja an dem zweiten Link zu Alternativverwendugen gut sehen kann.

    Danke für das Review. Hätte ich nicht machen können, da ich trotz des tollen Zeppelins nicht bereit wäre, soviel Geld für das Set zu bezahlen. Nostalgie ist mir echt zu teuer. 🙂

  12. Danke für das nostalgisch-charmante Review. Habe es zum Anlass genommen, dieses Fluggerät mal wieder aufzubauen. Am längsten dauerte die Suche nach der transparenten Windschutzscheibe. Die meisten dieser Scheiben aus der Adventurers-Reihe haben einen Staub- und Scheibenwischer-Print.

    Als eingefleischter Indy-Fan war die Reihe eines der größten Highlights meiner späteren Kindheit. Ich weiß noch genau, wie ich alle Ägypten-Sets in einem Aktenkoffer hatte (wir sind damals viel gereist) und immer wieder neue Pyramiden-Konstruktionen gebaut habe. Ich habe auch die Hörspiel-Kassette(n?) geliebt und noch im Besitz. Allerdings war mitten bei den Dinos Schluss für mich.

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