Nachdem ich euch das A-Modell des LEGO Technic Stunt Racer (42095) vorgestellt habe, möchte ich nun auf die B-Variante des Modells eingehen. Das A-Modell war nach wenigen Minuten wieder in seine 324 Einzelteile zerlegt. Somit musste nur noch die Bauanleitung auf das Tablet geladen werden und der Aufbau konnte beginnen. Wie bei vielen Technic Modellen gibt es die weiteren Modell-Varianten nur als digitale Bauanleitung. Schade ist, dass der dänische Spielwarenhersteller zumeist die Sets frühzeitig verkauft und die Anleitungen für die Alternativmodelle immer erst ein paar Wochen später erscheinen.

Der Aufbau

Wie bereits beim A-Modell beginnt der Aufbau mit dem so genannten Herzstück. Dies sind hierbei auch wieder die beiden Motoren, welche jedoch anders verbaut werden. Dadurch ist sofort erkennbar, dass dieses Modell am Ende breiter sein wird als die A-Variante.

Das Herzstück mit den beiden Motoren, Batteriebox und dem Infrarot Empfänger. (Foto: PROMOBRICKS)
Das B-Modell wird etwas breiter als die A-Variante. (Foto: PROMOBRICKS)
Jede Menge Kabel, die leider nicht gut versteckt werden können. (Foto: PROMOBRICKS)

Neben den beiden L-Motoren werden sofort die anderen Power Function Teile, wie die Batteriebox und der Infrarot-Empfänger verbaut. Leider beansprucht auch hier der Wechsel der Batterie etwas Zeit und sollte beim Spielen eingeplant werden.

Erste Verstrebungen und Kettenaufhängungen sind verbaut. (Foto: PROMOBRICKS)
Bis auf den Kabelsalat schon ganz nett. (Foto: PROMOBRICKS)
Die gelben Antriebsräder sind montiert. (Foto: PROMOBRICKS)

Nachdem zwischenzeitlich der Heckflügel verbaut wurde, können nun auch die gelben Antriebsräder angesteckt werden. Während beim A-Modell die großen Räder an die Motoren über einige Zahnräder angesteckt worden, sind die kleinen Räder hier direkt (ohne zusätzliche Zahnräder) verbaut. Das Ergebnis macht sich beim fertigen Modell sofort bemerkbar – die B-Variante ist deutlich langsamer.

Noch ein paar Chassisteile und die Ketten dazu. (Foto: PROMOBRICKS)

Die letzten Bauschritte sind nur noch die Motorhaube aus ein paar Chassisteilen und die beiden Ketten. Sobald diese angelegt sind, ist die B-Variante auch schon fertig.

Wie bei den B-Modellen fast schon typisch, bleiben ein paar Teile übrig.

Beim einem B-Modell werden zumeist nicht alle vorhandenen Teile verbaut. (Foto: PROMOBRICKS)
Das fertige Modell des ferngesteuerten Racers. (Foto: PROMOBRICKS)

Mein Fazit zum B-Modell

Nachdem man mit dem „ferngesteuertem Racer“ in der B-Variante ein paar Runden gedreht hat, fallen einem gleich ein paar Unterschiede auf. Als Erstes ist das Modell langsamer, dafür lässt es sich aber präziser steuern. Somit wäre diese Modell die klare Empfehlung für die Fahranfänger unter euch. Ansonsten kann sich dieser Racer sehen lassen: etwas breiter als der Stunt Racer und natürlich ohne den nötigem Vorschub gibt es hier nicht die Möglichkeit mit dem Modell einen „Wheelie“ vorzuführen.

Das B-Modell mit großem Heckflügel. (Foto: PROMOBRICKS)

Mein Gesamtfazit

Aufgrund der Spritzigkeit, des leichten Driften und dem großen Vortrieb für den Wheelie, kann ich nur die A-Variante empfehlen. Das Modell lässt sich dennoch gut bändigen und ist für mich ein tolles Nachfolgemodell zum Tracked Racer. Wobei es einen kleinen Wermutstropfen gibt – der Austausch der Batterien bedarf in beiden Modell ein paar mehr Handgriffe als beim Vorgänger. Ich bin gespannt, ob das Set mit der Nummer 42095 im nächsten Jahr auf der Spielwarenmesse auch als eines der Top-Seller Sets 2019 präsentiert werden kann (wie der Tracked Racer in diesem Jahr).

Die Rückansicht des B-Modell. (Foto: PROMOBRICKS)
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2 Kommentare

  1. Eigentlich wollte ich das Model nicht kaufen, da der tracked racer bereits in der Sammlung steht. Jetzt kommt langsam das ‚will haben Gefühl‘ hoch. Hat schon jemand die ketten mit den kleinen verbindern ausgestattet und ist auf Rasen gefahren? Funktioniert beim tracked super.

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