LEGO 2020 Annual Results: Hier sind die Ergebnisse

LEGO 2020 Annual Results

(Update vom 10.03.2021) Soeben hat die LEGO Gruppe die LEGO 2020 Annual Results auf ihrer Webseite veröffentlicht. 90 Minuten vor dem angekündigten Livestream (sollte um 10.30 Uhr starten), von daher ein wenig überraschend und nach dem ganzen aktuellen Shitstorm bin ich mir auch nicht mehr sicher, ob dieser (zumindest frei zugänglich) stattfinden wird.

Hier sind die unkommentierten Ergebnisse des vergangenen LEGO Geschäftsjahres 2020 (übersetzt).

Absatz von LEGO Produkten um 21 Prozent gestiegen

Die LEGO Gruppe gab heute das Ergebnis für das Gesamtjahr 2020 bekannt. Der Jahresumsatz stieg im Vergleich zu 2019 um 13 Prozent auf 43,7 Mrd. DKK, der Absatz wuchs im gleichen Zeitraum um 21 Prozent. Der Betriebsgewinn lag bei 12,9 Mrd. DKK, ein Plus von 19 Prozent gegenüber 2019. Der globale Marktanteil der Marke wuchs weltweit und in den 12 größten Ländern.

Niels B. Christiansen, CEO, sagte: „Wir sind sehr zufrieden mit diesen Ergebnissen. Sie zeigen die zeitlose Relevanz des LEGO Steins und des Lernens durch Spielen. Diese Leistung ist auch ein Beweis für die Leidenschaft, Kreativität und Widerstandsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Trotz der Herausforderungen durch die Pandemie haben sie unermüdlich daran gearbeitet, dass die Welt weiter spielen kann.“

Der Consumer-Umsatz wuchs in allen Marktgruppen zweistellig, mit besonders starkem Wachstum in China, Nord- und Südamerika, Westeuropa und Asien-Pazifik.

Das Wachstum des Betriebsergebnisses wurde durch den starken Umsatz angetrieben und durch strategische Investitionen und erhöhte Vertriebskosten im Zusammenhang mit dem weltweiten Versand von Produkten nach der vorübergehenden, erzwungenen Schließung von Produktionsstätten in Mexiko und China ausgeglichen. Der Nettogewinn wuchs um 19 Prozent auf 9,9 Milliarden DKK, während der freie Cashflow mit 11,5 Milliarden DKK stark war.

Christiansen sagte: „In den vergangenen zwei Jahren haben wir in großem Umfang in Initiativen investiert, die das langfristige Wachstum unterstützen sollen. Im Jahr 2020 begannen wir, die Vorteile dieser Maßnahmen zu sehen, insbesondere im Bereich E-Commerce und Produktinnovation. Wir werden die Investitionen im kommenden Jahr weiter erhöhen, wobei wir uns weiterhin auf die „Innovation of Play“ Kampagne, unsere Marke, die Digitalisierung und die Entwicklung eines Omnichannel-Einzelhandelsnetzes konzentrieren.“

Starkes Portfolio für Menschen aller Altersgruppen

Der starke Umsatz im Jahr 2020 wurde durch mehr Menschen aller Altersgruppen, die mit LEGO Steinen bauen, angetrieben. Sie wurden durch ein starkes Portfolio inspiriert, das Kreativität für alle Altersgruppen und Interessen bietet. Die Top-Themen (in keiner bestimmten Reihenfolge) waren LEGO City, LEGO Technic, LEGO Star Wars, LEGO Friends und LEGO Classic.

LEGO Super Mario, das auf einzigartige Weise digitales und physisches Spielen miteinander verbindet, wurde im August 2020 veröffentlicht und wurde zu einer der erfolgreichsten Themeneinführungen des Unternehmens. Die Investitionen in Produkte, die physisches und digitales Spielen nahtlos miteinander verbinden, werden 2021 mit der in diesem Monat erfolgten Veröffentlichung von LEGO VIDIYO fortgesetzt, das die Liebe der Kinder zu Musik und Spiel verbindet..

Christiansen sagte: „Wir wissen, dass Kinder und Erwachsene den LEGO Stein lieben, und das wird immer das Herzstück unseres Geschäfts sein. Aber die Kinder von heute wachsen in einer digitalen Welt auf und sie vermischen mühelos Online- und physisches Spiel. Wir freuen uns darauf, ihnen sichere, spannende Spielerlebnisse zu bieten, die Spaß machen und neue Möglichkeiten bieten, zu lernen und kreativ zu sein.“

Mit der globalen Markenkampagne „Rebuild the World“ investierte die LEGO Gruppe auch weiterhin in ihre Marke und wurde 2020 zur beliebtesten Marke der Welt gekürt.

Innovatives Omnichannel-Netzwerk

Die Investitionen des Unternehmens in sein Omnichannel-Einzelhandels-Ökosystem unterstützten das Wachstum in den Kanälen seiner Partner und des eigenen Unternehmens, da physische Geschäfte vorübergehend geschlossen werden mussten, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. Die Zahl der Besuche auf LEGO.com verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr, während das Unternehmen sein globales Ladenerweiterungsprogramm fortsetzte. Im Jahr 2020 eröffnete es 134 neue Einzelhandelsgeschäfte, darunter 91 in China. Damit steigt die Gesamtzahl der LEGO Markengeschäfte weltweit bis Ende 2020 auf 678. Für das Jahr 2021 plant das Unternehmen die Eröffnung von weiteren 120 Geschäften, davon 80 in China.

Christiansen sagte: „Die Menschen suchen nach einzigartigen und einprägsamen physischen Markenerlebnissen, daher werden wir weiterhin investieren, um unsere globale Einzelhandelspräsenz zu erweitern und unsere Instore-Shopping-Erlebnisse zu verbessern. Dieser Ansatz stärkt unsere Marke und schafft eine positive Wirkung über alle Kanäle hinweg. Außerdem werden wir unsere E-Commerce-Fähigkeiten weiter ausbauen, um das Online-Shopping auf unseren eigenen Plattformen und denen unserer Partner zu unterstützen.“

Ehrgeizige digitale Transformation

Im Jahr 2021 wird die LEGO Gruppe ihre Investitionen in die Digitalisierung im gesamten Unternehmen beschleunigen. Ihr Ziel ist es, erstklassige digitale Erlebnisse für alle zu entwickeln, die mit dem Unternehmen interagieren – von Verbrauchern über Handelspartner bis hin zu Lieferanten und Mitarbeitern. Um diese Bemühungen zu unterstützen, wird das Unternehmen im Laufe des Jahres seine Digital- und Technologie-Teams ausbauen.

Christiansen sagte: „Wir haben ein solides digitales Fundament, aber wir müssen schneller werden. Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig es ist, ein agiles, reaktionsschnelles Unternehmen zu haben, das auf einem starken digitalen Fundament steht. Wir werden unsere Fähigkeiten in diesem Bereich weiter ausbauen, so dass wir gut aufgestellt sind, um die sich entwickelnden Bedürfnisse unserer Handelspartner und Verbraucher jetzt und langfristig zu erfüllen.“

2,6 Milliarden DKK für Nachhaltigkeitsprogramme

Für das Jahr 2020 kündigte die LEGO Gruppe an, dass über einen Zeitraum von drei Jahren bis zu 400 Millionen US-Dollar (2,6 Milliarden DKK) in Nachhaltigkeitsinitiativen investiert werden. Diese werden sich darauf konzentrieren, mehr Kindern spielerisches Lernen zu ermöglichen, die Umweltbelastung zu reduzieren und integrative Arbeitsplätze für alle Menschen zu schaffen, die an der Herstellung der Spielerlebnisse des Unternehmens beteiligt sind.

Im Rahmen dieser Bemühungen erreichte das Unternehmen 3,2 Millionen Kinder, viele von ihnen in Not, über Initiativen zum spielerischen Lernen. Außerdem begann das Unternehmen mit der Erprobung von Papiertüten als Ersatz für Einweg-Plastikverpackungen in seinen Produkten und kündigte an, seine absoluten Kohlendioxid-Emissionen bis 2032 um 37 Prozent zu reduzieren – ein Ziel, das von der Science Based Target-Initiative genehmigt wurde und mit den Werten übereinstimmt, die erforderlich sind, um die globale Erwärmung auf unter 1,5°C zu begrenzen.

Im Laufe des Jahres kündigte die LEGO Gruppe Partnerschaften mit einer Reihe von Organisationen an, um ihre Bemühungen zu unterstützen, einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und den Planeten zu nehmen, den die Kinder von heute erben werden. Sie wird mit UN Women zusammenarbeiten, um Frauen an allen Arbeitsplätzen und Mädchen in der Gesellschaft zu stärken, und mit der Ellen MacArthur Foundation, um zirkuläre Geschäftsmodelle zu erforschen.

Christiansen sagte: „Die Herausforderungen, vor denen diese Generation von Kindern steht, sind dringend und komplex und müssen durch eine gemeinsame Anstrengung von Unternehmen, Regierungen und Experten angegangen werden. Wir freuen uns darauf, mit Kindern, Eltern, Kollegen und Partnern zusammenzuarbeiten, um eine gute Zukunft für die kommenden Generationen zu gestalten.“

LEGO 2020 Annual Results: Infografik

(Original-Beitrag vom 09.03.2021) Die LEGO Gruppe stellt morgen die Ergebnisse für das zurückliegende Geschäftsjahr vor. Wegen Corona findet die Präsentation der LEGO 2020 Annual Results in einem Livestream statt, der laut dem Presse-Team in Billund ab 10.30 Uhr starten wird. Der Link ist noch nicht bekannt, wird aber vor den Annual Results im LEGO Newsroom zu finden sein. Wir updaten den Beitrag, sobald wir die Infos vorliegen haben. Zudem wird es hier im Blog auch die wichtigsten Ergebnisse der Präsentation in einem neuen Beitrag geben.

Spielwaren-Boom in 2020: Auch bei LEGO?

Bereits Ende Februar haben wir hier im Blog berichtet, dass die LEGO Gruppe im ersten Halbjahr 2020 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf umgerechnet 2,1 Milliarden Euro steigern konnte. Und das, obwohl die Fabriken in Mexiko und China und auch ie Brand Stores zeitweise wegen der Corona-Pandemie geschlossen waren.

Die gesamte Spielwaren-Branche hat im vergangenen Jahr von der Coronavirus-Pandemie profitiert. Allein in Deutschland stieg der Umsatz laut des BVS um neun Prozent, von 3,4 Milliarden auf 3,7 Milliarden Euro. Mit den morgen veröffentlichten Ergebnissen werden hoffentlich nicht nur internationale Finanzdaten bekannt gegeben, sondern auch Marktzahlen zu den wichtigsten Märkten, in denen die LEGO Gruppe aktiv ist.

Morgen ab 10.30 Uhr wissen wir nach der Bekanntgabe der LEGO 2020 Annual Results mehr.

70 Kommentare zu „LEGO 2020 Annual Results: Hier sind die Ergebnisse“

  1. Wird bestimmt wieder ein gutes Geschäftsjahr gewesen sein. Würde mich auch wundern, wenn nicht, es kam ja genug tolle Set auf den Markt : )

  2. Natürlich wird das ein gutes Geschäftsjahr gewesen sein, bei den unverschämten Preisen die Lego inzwischen verlangt…

      1. abend Michael, darf ich fragen woher die quelle stammt? würde ich gern au mal nachlesen. subjektiv nehme ich als aussenstehender auch eher wahr, dass die lego sets im vergleich zu anderne klemmsteinen teurer sind. bin aber aufgeschlossen für informationen beider seiten, da ich mich keinem lager zugehörig fühle! danke dir!

            1. Also, es stand niemals zur Debatte, dass LEGO nicht teurer ist als andere Marken. Das Problem, was bei vielen LEGO-Käufern vorherrscht, ist, dass sie subjektiv (wie du richtig sagst) mehr bezahlen müssen. Aber es liegt eben nicht an einer vergleichbaren Größe, wie Teile oder Gewicht, sondern an der häufig gestiegenen Anzahl an Steinen und damit auch dem steigenden Gesamtpreis der Sets.
              Aber es ist tatsächlich so, dass ich normalisiert und inflationsbereinigt für meine Sets immer das gleiche Geld bezahle und bezahlt habe. Und genau so ist es für andere Sets bzw. Setserien eben auch.
              Wenn du mal ein wenig selber recherchierst, wirst du auch Originalpreise von System o.ä. finden, die selbst zu DM Zeiten (wieder bereinigt) nicht günstiger waren! Alleine das Gefühl, mehr zu zahlen, ist hier das Problem. Und dagegen will ich mich auch nicht stemmen, denn das stimmt wohl oder übel. Die Sets werden eben detailreicher, größer, realitätsnaher usw., und so werden mehr Steine benötigt und auch höhere Preise veranschlagt… aber das ist ja dann auch i.O.!

              1. @exse – Sorry, widerspreche mal. Hast Du Dir mal die Z. B. City / Technic Sets angeschaut und diese mal mit Sets vor ein paar Jahren verglichen?

                Hast Du mal geschaut, wie viele Sets letztes Jahr jenseits der 200€ Grenze rausgehauen wurden!?

                Und ich bin mal gespannt, ob es noch einen Stream gibt und auch mal von den Dänen Stellung bezogen wird.

              2. Das Price-per-piece wird langsam eher zum Verhängnis: die Teile werden immer kleiner, um eben realistischer zu wirken, aber das gefühlte Preis steigt dadurch: wo bis in den 2000er ein Restaurant mit 200 Steine auskam, davon halt mehrere groß, und auf Grundplatte kam, ist jetzt nix mehr mit Grundplatte und die 200 Steine reichen gerade für ein Auto aus.

                Ich denke wir müssten mal aufs Gewicht der Steine achten! Aber nicht der Vverpackung, denn eines kann man nicht bestreiten: die Anleitungen sind wirklich viel größer geworden (und zum teil echt nervig, man blättert mehr wie man baut).

                1. @ Johannes – Da stimme ich Dir zu. Früher die ganzen 2×3, 2×4, 2×6 Steine und heute nur nich der ganze 1×1 Kleinkram, überhaupt kein Vergleich.

                  Preis pro Teil darf man wirklich nicht mehr rechnen, sondern nur noch Preis pro Steinegewicht.

                  Auch bei den Anleitungen stimme ich Dir zu. Oft nur 1-2 Teile pro Bauschritt. Und im nächsten dann gleich noch mal das eine Teil. Irgendwo kann man es auch übertreiben.
                  Wenn ich da an früher denke, da hatte man nur die Bilder. Da musste man selbst schauen, welche Teile neu verbaut wurden und hat auch immer wunderbar funktioniert. 😉

                2. Steinchenbauer

                  Ganz genau! Käseecken, 1×1 Tiles, etc. machen doch mittlerweile bei vielen Sets einen Großteil der Teile aus. Das steigert den Detailgrad aber letzten Endes hat man weniger Stein (wohlgemerkt nicht weniger SteinE).
                  Insofern bin ich mir relativ sicher, dass wenn man dies berücksichtigen würde (also Gewicht statt Steineanzahl zu Rate ziehen würde), sich durchaus eine Preissteigerung ergeben würde.

  3. Ich bin seit einem halben Jahr ein bisschen weg von Lego, nach meiner Enttäuschung vom NES, was bei mir nicht richtig funktioniert (Klapp Mechanismus). Und ich muss sagen, groß was begeistern tut mich seitdem nichts. Klar, Winnie Puh ist toll, aber so dringend brauche ich das nun nicht.
    Natürlich, sind die Preise arg hoch. Alternativen plane ich bislang nicht, da mich auch da nichts umhaut. Mal gucken, wohin die Reise geht.

    1. Wenn beim NES der Klappmechanismus hakt: ein winziger Tropfen Öl auf die Achse, auf der „das Ding“ hin und her rutschen soll, hat bei mir Wunder gewirkt.

      Ich hab’s mit Olivenöl gemacht weil das grade greifbar war, und wirklich nur minimal was drauf gemacht, also nicht mal so, dass man beim Anfassen das Gefühl hat, dass da was ölig sein könnte.

    2. Wenn der Mechanismus nicht klappt und mal keine Schmiermittel nutzen möchte, weil die braucht es überhaupt nicht, hilft ein einfacher Tipp, der auch mir geholfen hat:

      Den „Light Bluish Gray Technic, Axle and Pin Connector Perpendicular Triple“ austauschen, der sich frei auf den beiden Achsen bewegen soll. Wenn der auch nur ein wenig hakt, dann hakt der komplette Mechanismus. Blöd ist nur, dass man diesen Haken erst richtig bemerkt, wenn man den Mechanismus komplett gebaut hat. Der Rückbau ist dann etwas mühsam, weil man die Catridge-Schublade wieder ausbauen muss und die am Gehäuserand verankert ist.

      https://www.bricklink.com/v2/catalog/catalogitem.page?P=63869&idColor=86#T=C&C=86

      Ich habe diesen „Axle and Pin Connector Perpendicular Triple“ von einem zerlegten Schaufelradbagger genommen und ausgetauscht. Hat bestens geholfen. Im Zweifel direkt bei LEGO reklamieren. Allerdings besteht auch immer noch die Unsicherheit, dass das Austauschteil ebenso leicht klemmt. Dann hilft nur ein nochmaliger Rückbau und Austausch. Oder eben doch ein Schmiermittel.

  4. Ich freue mich sehr auf den Artikel über die Neuheiten von Harry Potter August 2021. In einem Forum Eurobricks sagen sie, dass sie enttäuschen werden. Dies kann sich sicherlich auf die finanzielle Leistung dieses Jahres auswirken.

    1. Seid letztes Jahr sorgt ihre legale Abteilung für mehr und mehr Pallawer, ich weiß nicht ob das da auch einen Einfluß haben wird.

  5. War abzusehen das es ein gutes Jahr für Lego war. Aufgrund der Pandemie waren viele zuhause und hatten viel Zeit. Zudem wurden wohl auch extrem viele Sets für die Kinder gekauft, um diese etwas zu beschäftigen während Kindergärten und Schulen geschlossen waren. Leider wurde offenbar aber auch an der Produktqualität gespart, was sich natürlich auch auf den Gewinn auswirkt. Farbfehler (z.Bsp. Lamborghini Sian, Fiat 500), immer mehr Sticker statt Prints (z.Bsp. Harry Potters Diagon Alley) und natürlich auch bei einigen Sets ein wirklich schlechtes Preis/Leistungs-Verhältnis (Lego Technic Ferrari GTE). Das alles trübt für mich persönlich etwas die Freude über das gute abschneiden. Ich hoffe das Lego wieder die Kurve bekommt in Zukunft. Mit dem neuen Porsche 911 zeigen Sie ja das es durchaus geht.

  6. Knapp 25% Nettogewinn vom Umsatz. Nicht schlecht, nicht schlecht! Daran sieht man wie exorbitant hoch Legos Margen sind. Die Gewinnmargen z.B. von Apple (und jeder weiß, WIE profitabel Apple ist) liegen bei knapp 10% bei knapp 40fachem Umsatz von Lego. Man sollte sich einfach mal klar machen wie extrem niedrig die Kosten und wie extrem hoch verglichen damit die Preise sind. Lego ist der wohl profitabelste Milchbauer der Welt!

    1. Und Lego wird noch profitabler werden mit dem Ausschalten der Händler und Fachhändler. Es war nur die Rede von den eigenen Stores und wie intensiv an dem Ausbau gearbeitet wird. Damit wird sichergestellt, dass Sets in den Händen von Lego bleiben. Wie zB Piano oder auch die neue Burg von Creator 3i1.

      1. Ehrlich gesagt kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Wenn Lego sich aus Teilen des Einzelhandels zurückziehen würde, würden sie ihre dominierende Marktposition aufgeben, die ja die Grundlage für ihre hohen Preise ist. Das Piano gibt es ja auch jetzt kaum irgendwo anders zu einem besseren Preis zu bekommen, bis auf eine kurze Phase in der Amazon das Teil zum Schnäppchenpreis verscherbelt hat. Wenn Lego anfängt aus Gier so Sachen wie Creator-0815-Standard-Sets exklusiv verkaufen zu wollen, dann wird das der Anfang vom Ende. Dann werden sich wahrscheinlich einige Kunden von Lego abwenden, die bisher nur durch die sehr hohen Rabatte bei Lego gehalten werden.
        Wenn man sich z.B. das Creator Piratenschiff anschaut. Das liegt im Markt eigentlich durchgehend bei 70 statt 100 Euro. Immer noch zu teuer, aber dafür ist es dann Lego. Wenn man sich verglichen damit z.B. das Piratenschiff anschaut, das gerade der HdS gezeigt hat, dann liegt man da ohne Rabatt bei 50 Euro und gerade war es rabattiert bei 35 Euro bei ählicher Teilezahl.
        Jetzt stelle man sich vor, dass Lego Schiff gibt es nur noch bei Lego und mit maximal 10% Rabatt für 90 und verglichen damit 35-50 für das China Schiff. Ich denke da werden viele, die das Teil für ihre Kinder zum spielen kaufen, es sich zweimal überlegen, wenn man fürs gleiche Geld 2-3 Schiffe bekommt. Den Kinder ist es nämlich relativ egal, ob Lego draufsteht, wenn das Produkt gut ist und sie die doppelte Menge bekommen!
        Aber letztendlich muss ja jeder selbst wissen, ob er sich ausnehmen lassen möchte.

        1. Stimmt in meinen Augen nicht ganz so, Nerdi. Eltern kaufen auch LEGO, weil sie wissen, dass die Kids damit Qualität bekommen. Zumindest bekommen meine Kids LEGO, weil meine Kids das einfordern. In den Schulen sprechen die Kids auch nicht davon, das der HdS mal eben ein China-Schiff herausgebracht hat und dadurch mal eben zu den Eltern gehen: „Also mal aufgepasst, kauft da, da ist das billiger und damit kann ich bei meinen Freunden richtig punkten.“ LEGO ist eben auch immer noch in den Köpfen der Kids. Und schließlich kommt es auch noch auf den Geldbeutel an. Werden wir weiter so einen demographischen Wandel haben, wie er derzeit existiert und die Schere zwischen den weniger Verdienenden und der Mittelschicht weiter auseinander geht, dann gebe ich dir Recht, dann wird ein Umdenken stattfinden, den dann ist der Geldbeutel nicht egal. Das aus meiner „kleinen“ Sicht und den Geschehnissen in meinem Umfeld. Dann und genau dann ist es den Kinder auch völlig egal mit was sie spielen. Bis zu einem bestimmten Alter… 😉

          1. Da muss ich dann widersprechen. Unser Junior hat sich sehr viel Minecraft schenken lassen, schon mit 7 Jahren – warum? Weil die so dolle nach Mittelalter auschauen. Das Problem dabei ist auch, dass die Kids die Sets auch beim Einkaufen sehen – da sind die Alternativen eben nicht present. Zeigt man diesen das aber, dann schauen sie genauer hin. Unser Junior hat sich von seinem Taschengeld in der letzten Zeit viele Sets von Ausini gekauft – die haben Burgen und Piraten. Oder die Dschungelwelt von Xingbao. Oder kleine Häuser von Woma. Vor allem wenn er merkt, dass er dort für sein Taschengeld deutlich mehr bekommt.

            Marken interessieren ihn nicht, liegt vielleicht noch am Alter, oder eher hoffentlich an unserer „Erziehung“. Er spielt mit allem zusammen: Lego, Ausini, Qman, Xingbao, Woma. Cobi, Blocki usw….

            1. Wie ich am Ende schon schrieb, bis sie in einem Alter sind… betreffend Marken… Hab da zwei Exemplare hier, die kaum zu bremsen sind… 😉

              Vielleicht entsteht gerade jetzt ein wenig das Umdenken und die Präsents nimmt zu. Als meine „klein“ waren, war es noch Anders. 😉 Und vor allem gebe ich dir Recht, das es in den jungen Jahren auch an der Erziehung liegt.

              Hier zumindest an der Fülle an Menge meines Hobbys… 😉

              1. @Frank – Man darf nicht vergessen, die Alternativen müssen ja auch erst mal richtig bekannt werden. Die ist ja erst seit 1-2 Jahren so langsam im kommen.

                Wenn es dann Eltern gibt, die ihren kleinen Kindern die Alternativen vorenthalten (weil Vorurteile, kein Interesse, Unwissenheit, etc.), dauert es halt auch noch ein bisschen länger. Bei etwas älteren/aufgeklärteren Kinder sieht das bestimmt schon wieder anders aus. Aber schauen wir mal in max. 5 Jahren, wie der Markt dann aussieht.

                Und nur so, der HdS bringt keine Sets raus, er stellt sie nur vor. 😉

  7. Für alle die Schreiben das Lego nicht teurer wir? Sorry es wird teurer. Gerade dort wo wachsende Kundschaft generiert wird. Wenn ich mir die City Sets von 2020 anschaue, da merkt sogar mein 9Jähriger das die Polizeistation minderwertiger ist als seine von 2017 ! Der Preis blieb gleich, klar. Aber die Quantität an Spielspass nahm ab. Dazu kann man dann auch Feuerwehr, Krankenhaus, Baustelle etc… nehmen UPS gabs nicht.. Es gibt viele schön Sets, es gibt viele preisstabile Sets ! Keine Frage. Ich liebe viele Sachen. Aber es kann nicht abgestritten werden,. das Lego auf kurz oder lang an der Basis (Kinder) mehr tun muss! A

  8. Hm, nicht mal ein Wort im Livestream erwähnt zu der ganzen Situation!? Oder kam was in den ersten 1-2 Minuten?

    Falls nicht, man man man So langsam könnte man auch mal ein Statement erwarten.

      1. Und, siehe letztes (?) Jahr Spielwarenmesse. Da gingen sie auch auf die Sache wegen HdS ein.

        Und es wird langsam mal Zeit für ein Statement. WDR – Lokalfernsehen hat auch schon einen Bericht gebracht.

        1. naja, im Nachhinein betrachtet hätten sie ihn damals auch ignorieren sollen – wobei damals ja noch ein Funke Objektivität da war.
          Jetzt ist ja nur noch Polemik, warum sollte Lego in einer weltweiten Jahresbilanz-Pressekonferenz auf einen festgehalten Container irgendwo eingehen, nur weil ein Alleinunterhalter in Deutschland das gerade als Steckenpferd nutzt?

          Sie müssen so handeln wenn sie ihre eigene Marke ernst nehmen wollen, können aber mit egal welcher Kommunikation nichts gewinnen, außer mit einer solchen, die ihre Rechte schmälern würde. Also sagen sie gar nichts, schon gar nicht auf dieser Bühne.

          Lego kann das letztlich ganz bequem aussitzen. Johnny muss sehen wie er da schadlos raus kommt, und der Youtuber schimpft weiter wie immer.

    1. Welche Situation? Schon mal überlegt, dass es für 99% der Menschen in DE und für die Firma LEGO gar keine „Situation“ gibt? Sondern sich Internet-Gangster gegenseitig hochschaukeln und sich in ein Robin-Hood-Dasein reinsteigern? Substanzloses Gesabbel.

  9. Wenn du City Sets von 2000 und heute vergleichst, musst du aber inflationsbereinigt vergleichen. Da gibt es diverse Tools kostenlos im Netz um das Mal auszurechnen.

    Im allgemeinen ist und war LEGO schon immer ein teures Spielzeug.

    Gerade wenn man sich Star Wars Sets mit den Preisen anschaut fällt einem die Kinnlade herunter. Schaut man dann aber in die Vergangenheit, sieht man das die Sets schon damals sau teuer waren.

    1. Ich meinte 2020 verglichen mit 2017. Sorry Die Sets sind doch kaum noch spielbar. Mir gehts NICHT um eine Preissteigerung sondern um eine Quantitäts und Qualitätsminderung! Und das bei gleichem Preis.

        1. etwas sachlicher: es gibt viele Modelle, deren Spielkonzepte in kleinere und günstigste Modelle gepasst hätten. Jedes Fahrzeug von Ninjago, ausnahmlos, hätte kleiner sein können. Brutal ist es bei Monkey Kid, da zahlt man ein Fuffi für ein Lastwagen (das NATÜRLICH nicht auf die Legostraßen passt) und ein Dingsfeind, dasselbe Spielwert hätte man mit einem 30€ Modell erreichen können. Für die Größe und Steinenanzahl sind die nicht unbedingt teurer wie die älteren Sachen, aber fürs gleiche Spielwert muss man mehr ausgeben.

        1. Diese Häuserfassaden mit 4 Noppen Tiefe wovon eine noch Mauer ist? Können ja die Kids super mit spielen. Früher war eigentlich 8 Noppen Standard.

    2. Vielleicht liegt es daran, dass Lego auch damals schon Monopolist war?! Deswegen ist es aber keine echte Rechtfertigung. Die einzige Rechtfertigung ist, dass die Kunden (noch) bereit sind die Preise zu zahlen, was aber zu großen Teilen an Legos Marktdominanz liegt und die Kunden denken, dass die Preise normal wären.

  10. Baumeister81 = Preise von 2000 mit Heute zu vergleichen ganz Schwierig

    Immobilienzins 2000 = 6% Heute 0,9%
    Dieselpreis 2000 = 0,6 Euro heute 1,30 Euro
    Goldpreis hat in den letzten 20 Jahren um 399% zugelegt

    Lego

    7237 Polizeistation ( 2005 ) 70 Euro 586Teile und 2020 die 60246 mit 743 Teile 99,90 Euro

    Mein Wahrnehmung nach , hat sich kaum an den Preisen bei Lego was geändert

    1. Habe in einem anderen Kommentar die Steinegröße erwähnt. Die alte Polizeistation hat deutlich mehr große Steine, und die geile Grundplatte. Da hat man mehr Volum, es ist einfach größer!

  11. @Nerdi: Nicht alle Kunden. Ich kaufe auch zu den Preisen, weil ich Qualität bekomme. Ausnehmen lasse ich mich solange, wie mein Geld reicht. Ist immer im Sinne des Betrachters. Habe ich weniger Geld zur Verfügung und setze jetzt auf alternative Klemmis, dann bekomm ich das gleiche, nämlich ein Loch im Portemonnaie… 😉
    Führt aber zu einer Diskussion.

    @Michael: Ist dir gelungen, keine Diskussion über die Preise zu unterbinden… 😉

    Ich finde das die Zahlen gut aus sehen und ich mich auf weitere Jahre freuen kann. Zumindest kann die Community sich auf weitere Jahre freuen, voller Hingabe und Diskussion und Freude an dem Hobby. Bedingt durch Corona ist es da sicherlich zu dem Ergebnis gekommen… Zugpferde waren unter anderem auch Technic, Star Wars und Classic… Gefällt mir… 🙂

  12. Hm… Im Laufe des Jahres will das Unternehmen also sein „Technologie-Team“ ausbauen? Heißt das etwa mehr Steine werden bedruckt?…

  13. Kleiner Hinweis, im Artikel ist von „Nettogewinn stieg um 19%“ die Rede.
    Das ist nicht korrekt, da lediglich der Operative Gewinn (Gewinn ohne Betrachtung der Kosten) um 19% stieg.
    Die Marge vor Steuern – also das was tatsächlich nach Abzug aller Kosten übrig bleibt – ist seltsamerweise nirgends ausgewiesen. (Diese war im letzten Report schon leicht rückläufig)

    Zumindest wenn man es mit journalistischer Genauigkeit betrachtet. 😉

    1. ok, tut mir leid, aber du bringst da einiges durcheinander. „Gewinn ohne Betrachtung der Kosten“ – das nennt sich Umsatz, der Begriff „Gewinn“ impliziert bereits den Abzug der Kosten.
      (Super-)Vereinfacht dargestellt: Gewinn = Umsatz – Kosten. Der „operative Gewinn“ hat also bereits die Kosten abgezogen. Man nennt das auch „Gewinn vor Zinsen und Steuern (engl. EBIT)“.

  14. Lego dominiert halt (zumindest hierzulande, in anderen Ländern weiss ich nicht, wie es aussieht) die Regale. Egal in welchen Spielzeugladen man geht, dort gibt es eine Lego-Wand, auch in einigen Discountern. Alternativen findet man dort eher selten und wenn, sind sie nicht so opulent präsentiert und beworben wie Lego. Online stösst man mittlerweile eher auf Alternativen, vor allem auf den grossen Marktplätzen, obwohl Lego aufgrund der Bekanntheit bei jung und alt natürlich omnipräsent ist. Da kann Lego auf seine Vertriebsketten zurückgreifen, die bestimmt schon lange gepflegt werden, und seine kraftvolle Marke.
    Die Umsatz- und Gewinnsteigerung sei Lego gegönnt, ich habe ja auch das eine oder andere Set gekauft; gerade im letzten Jahr musste man sich (und ggf. die Kinder) ja ablenken, weil vieles nicht möglich war (und noch ist). Beim Preis muss halt jeder selber entscheiden, ob und wieviel ihm ein Set wert ist, die meisten hier dürften ja alt genug sein :-).

    1. @Kingzambo – wie oben schon geschrieben, die Alternativen entwickeln sich erst seit 1-2 Jahren richtig. Also ist es klar, dass man sie kaum im Handel sieht. Zum anderen hatte Lego das Ansehen, dass die Alternativen teilweise auch geblockt wurden. Wie es jetzt aktuell mit Qman wieder versucht wird.

      Zum anderen gehe ich hier und da davon aus, dass Lego auch knebelt bzw. die Händler unter Druck setzt, dass halt nur Lego in den Regalen stehen darf und nichts anderes.

    2. Welche Alternativen gibt es? Viele der angeblichen alternativen Anbieter würden es nicht aus rechtlichen Gründen in den Einzelhandel schaffen.
      Dubiose Lizenzinterpretation, hoher Aufwand für die Prüfung auf Schadstoffe usw.

      Natürlich gibt es ein paar Händler, welche auf eigene Hand die Sets importieren, aber wenn es dann mit der Haftung z.B. gegenüber Zoll oder Lizenzen überfordert sind, dann kommen die Heulvideos und man versucht seine Fehler auf die „bösen“ anderen Marktteilnehmer zu schieben.
      Geschweige denn die ausländischen Shops, welche den Kunden, zur Steuerhinterziehung verleiten. Oder meinst du jeder Käufer in einem China-Shop hält sich an die Pflicht, die selber eingeführte Ware zu verzollen?

    3. „Dominiert die Regale“ ist glaube ich noch ein gewaltiges Understatement. Mir scheint sogar Lego die _mit Abstand_ präsenteste Spielwaren-Marke insgesamt zu sein (eben weil es diese Regale weit über die eigentlichen Spielwaren-Händler hinaus gibt), während andere Klemmbausteine im Offline-Handel nahezu nicht existent sind.

  15. Eine Preisdiskussion wird sich nicht (ganz) vermeiden lassen.

    Lego war immer schon ein High End Produkt – und ist es meiner Meinung nach noch immer (anderer mögen es anders sehen)

    Aber wollen wir mal ein Wenig Ordnung in die Diskussion bringen.

    Die 2017er Polizeistation (UVP damals auch 100 €???) ist mit 150 Teilen mehr offensichtlich „besser“ als die 2020 er. Und Inflation macht da nicht SOOOO viel aus. Von dem Produktbildern her muss ich sagen, dass es mich eigentlich überrascht, dass es NUR 150 Teile sind (aber Bilder können täuschen, die Autos wirken viel kleiner , durften aber eher gleich groß sein. Ein „Teil“ des Preises erklärt sich wahrscheinlich durch light and Sound und Lightbrick ;). Aber jetzt Set gegen Set gesehen war das 2017er sicher (wesentlich) besser

    Andererseits wenn man mit dem 2005er set vergleicht kommt man bei dem (ohne Inflation) auch in Richtung des 2017ers. Ich gehe mal davon aus, dass sich im Rahmen eines Themas immer Schwankungen ergeben . man müsste sich das langfristig ansehen wie sich die „Polizeistationen“ Preis/Inhalt entwickelt haben. Und nicht nur Top 10% vs Bottom 10%…

    Lego variiert ja auch preislich zwischen den Produktlinien von City (zu teuer) über Star Wars schweineteuer, aber das ist halt Fan-tax (;)) über Hidden side (ganz OK) zu HP (wirklich gut) zu Ideas (oft Spitzenmäßig). Hier muss ich halt sagen – dürfte aber auch der Nachfrage geschuldet sein: Wenn euch City zu teuer ist, dann kauft doch 3-1 da kriegt man mehr Steine fürs Geld (Polizeistation vs Piratenschiff ;)) – aber der Kunde zahlt es siehe City und Friends (und Technic) und Star Wars sind in den TOP Performern – da fragt man sich schon, ob der überhöhte Preis nicht auch ein wenig auf die hohe Nachfrage zurückzuführen ist.

    Lego vs andere Hersteller -sicher Stein um Stein sind die „anderen“ (fast) immer günstiger.

    Andererseits muss man hier durchaus auch unterscheiden was da wirklich geliefert wird.

    „Figuren“ müssen (oft) gebaut werden, zählt da jeder teil extra? (macht zwar nicht viel aus – aber doch) manchmal habe ich auch den Eindruck, dass teilezahl auch durch Verwendung von Mehr kleineren Teilen anstatt eines großen generiert wird. Andererseits macht das LEGO auch manchmal – aber es ist schon ein Unterschied, ob man damit Details herausarbeitet, oder ob man einen Wand (bsp) baut…

    Ich haben drüben bei zusammengebaut mal drei „vergleichbare“ Züge gegenübergestellt (den IDEAS Canadian Railways, den BB-Schellzug Grau Blau und die 60197 (2x) – Teilemäßig gewinnt der BB Zug Klar, allerdings sind es „auch nur“ 4 waggons + 2 Triebköpfe – Der Lego zug hngegen hat (zur vergleichbarkeit 2x „gekauft“) auch dieselbe Zahl von Waggons Triebköpfen. BBB hat viele teile, alelrdings ist alles inkl Waggonböden „Gebaut“ – was bei BB nicht dabei ist ist allerdings Motorisierung und Schienen – Also Preis pro teil ist nicht unbedingt Preis pro Teil

    Obwohl ich LEGOFANBOY bin sehe ich auch großes Verbesserungspotential bei den Dänen – aber trotzdem finde ich, dass nicht alles Faul im Statte Dänemark ist … 😉

    1. Warum musste man sich den 60197-Zug doppelt kaufen: weil nur ein einzelnes Set unvollständig aussah ohne 2. Triebwagen. Und 4 Waggons + 2 Triebwagen sehen halt besser aus auf der Strecke :-). Ich hab nur 3 Waggons, den 4. hab ich teilweise für die Erweiterung des 2. Triebwagens genutzt (Trieb + Steuerwagen oder so), dazu fiel dann noch ein komplettes Zugmotor-Set für einen anderen Zug raus, was mich sonst einzeln fast so viel wie das Set gekostet hätte. Motorisierung von BB müsste ich mal durchrechnen, wenn sie denn wieder verfügbar ist. Und bei BB bekommt man wenigstens noch Zubehör, z.B. einzelne Waggons, bei Lego schon seit langem nicht mehr. Ja, in vielen Bereichen haben die Dänen definitiv Verbesserungspotential; es würde mich freuen, wenn sie das auch selbst einsehen und (wieder) liefern.

  16. Zum Thema „LEGO-Premium-Qualität“: Ich bin im Moment etwas ratlos. An die Farbabweichungen bei LEGO habe ich mittlerweile gewöhnt (als Burgen/Piraten/Baum-MoCer lässt sich das verschmerzen) Aber die hellen Angusspunkte in letzter Zeit, besonders auf den dunklen Steinen, nerven mich schon. Auf meinen älteren Steinen sind die nicht zu finden. Für diese Mängel bin derzeit nicht mehr bereit den Lego-Premium-Preis zu bezahlen.

    Die Alternativen holen auf (Farbabweichungen gibts bei GoBricks-Steinen zb. keine, dafür die hellen Angusspunkte) aber auch da warte ich noch ab. Ich hoffe, dass alle – auch LEGO – die Qualität (wieder) in den Griff bekommen.

    1. Sebastian Orlach

      Tja, die Produktion der Steine in China läuft auf Hochtouren, um die Kartons aus Tschechien, Ungarn und Co zu befüllen.

  17. Korrigiert mich da gerne wenn ich hier falsch liege, aber gibt Lego mit den Geschäftszzahlen nicht selber zu bei den Preisen angezogen zu haben?
    Denn wenn sich Umsatz (plus 13%) und Gewinn (plus 19%) so unterchiedlich entwickeln, lässt das aus meiner Sicht 2 mögliche Schlüsse zu.
    Entweder die Produktion ist günstiger geworden oder die Preise wurden erhöht.
    Mir ist schon klar das in der Bilanz eines Konzerns da noch viele andere Gründe schlummern
    könnten die das erklären. Bilanzen richtig zu lesen ist eh eine Wissenschaft für sich.

    1. ja, da liegst Du falsch. Diese Rückschlüsse aus den beiden Kennzahlen zu ziehen sind falsch. Es kann sein, es kann aber tausend andere Gründe haben. Es gibt übrigens diverse Blog-Posts diverser Fan-Sites und YouTube-Videos, die sich der Preisentwicklung bei LEGO-Sets angenommen haben und die haben immer gezeigt, dass sich die Preise nicht oder nur minimal erhöht haben. Wie andere hier schon geschrieben haben muss dabei natürlich immer die Inflation berücksichtigt werden.

      Fazit: eine urbane Legende, dass die Lego Sets immer teurer werden.

    2. Tja, wie soll ich es sagen, wenn ich letztes Jahr nicht so viel gekauft hätte, hätten wahrscheinlich 1-2 Prozentpunkte beim Nettogewinn gefehlt 😀 😀 😀

      Nein, nicht unbedingt. Der Umsatz sinkt oder steigt nicht gleich mit dem Gewinn, ebenso anderherum nicht. Des Weiteren könnte auch ein Einsparungen in anderweitige Projekte oder Betriebsausgaben einen Grund für die Gewinnerhöhung sein. Und auch weniger Investitionen sind dafür ausschlaggebend, dann gibt es noch Abschreibungen und und und. Ach das könnte so viele Gründe haben… Aber was du evtl. vermutest (wäre natürlich auch möglich), ist es aber wahrscheinlich nicht.

    3. Das der Gewinn schneller steigt als der Umsatz ist quasi immer so, weil es ja Fixkosten gibt. Interessanter ist, dass der Absatz, also die Stückzahlen mit +21% noch schneller gestiegen sind. Demnach basiert der Zuwachs wohl nicht auf den teuren 18+-Sets…

    4. Nein, das kann man nicht ableiten.
      Es können auch bestimmte Sets mit besseren Margen eine höhere Nachfrage erhalten haben oder durch die Schließung des Einzelhandels konnte Lego besser mehr direkt verkaufen und musste den Händlern keine Rabatte gewähren. Lizenzthemen haben vielleicht im letzten Jahr auch abgenommen, weshalb dort auch eine bessere Marge generiert werden konnte.

      Vermutlich ist es sogar eine Kombination, durch den Lockdown haben die Kunden große Sets mit besseren Margen gekauft.

  18. Also wenn ich mir die Preise in Deutschland zu Japan anschaue sind wir ja noch recht billig.
    Der Liebherr Bagger im Osaka Lego Store hat im November 2019 als ich dort war 75 000 gekostest natürlich YEN was ungefähr 550€ waren vielleicht auch etwas mehr.
    Aber Japan ist allgemein teurer als Deutschland also schnäppchen kann man dort nicht erwarten bei Lego Artikeln und sich mal was mitnehmen.
    Andere Hersteller in den Spielzeug Läden gab es dort aber auch nicht obwohl China nicht weit weg ist. Natürlich weiß ich auch nicht wie groß die Klemmbaustein Community in Japan ist und ob es dort auch extra Geschäfte für Alternativen gibt. Nur Nanoblocks habe ich öfters gesehen in Tokyo das waren aber alles Sets speziell für Japanische Sehenswürdigkeiten wie den Tokyo Tower oder Sky Tree und die sahen aber pott häßlich aus 🙂
    Am Ende war ich mit meinen 3 Godzilla Figuren und 5 Anime Girls Figuren glücklich.

    1. Ländervergleiche sind immer schwierig, die Kaufkraft hängt u.a. vom Verdienst ab.
      Nicht ohne Grund kaufen die reichen Schweizer gerne im armen Deutschland ein. 🙂

  19. Es wird sich beschwert dass die Preise hoch
    sind, aber wenn der kleine ein Fussballtrikot von seinen Lieblingsverein haben möchte sind auch fast 100 € weg. Leute überlegt mal, egal was man an Markenartikel kauft bezahlt man auch den
    Namen mit, ob Lego, Playmobil, Matchbox, Playstation, Xbox addidas usw. usw. Jeder soll das Kaufen was er mag und was er sich leisten kann.

  20. Das schlimme ist, das viele halbwissen haben und meinen sie seien die großen Experten. Wie z.B es wird alles in China produziert.

  21. Da zu den vermeintlichen „Top Themes“ und zur „erfolgreichen Markteinführung von Super Mario“ keinerlei Zahlen genannt werden, haben die Infos am Ende leider keinerlei substanziellen Wert. Was genau heißt denn „Top Theme“? Je nach individueller Definition kann man da letztlich alles hinschreiben, was man möchte. Was genau heißt denn „erfolgreiche Markteinführung“? Wenn man sich mal vor Augen führt, mit welchem GWP-Gewitter die Mario-Sets in den offiziellen Stores unter die Leute gebracht werden sollten, und welche Rabatte es auf die 1. Welle am Ende bei Amazon.de gab, stellt sich schon die Frage, ob die konkreten Zahlen nicht vielleicht doch ganz bewusst weggelassen wurden. Würde mich nicht wundern, wenn im nächsten Jahresbericht dann steht, dass auch „Vidiyo“ eine erfolgreiche Markteinführung erlebt hat – auch das dann natürlich wieder ohne irgendwelche Zahlen…

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