Nach der Ankündigung der Kooperation zwischen der LEGO Gruppe und Bricklink hat der Online-Marktplatz nun die Details der Zusammenarbeit vorgestellt. Demnach besteht das AFOL Designer Programm zum Jubiläum von 60 Jahre LEGO Stein aus drei Phasen:

  • Vom 18. September bis 18. November 2018 können Vorschläge von Fans eingereicht werden. Die Entwürfe werden bis zum Ende der Einreichungsfrist allerdings nicht gezeigt. Dann entscheidet ein Team aus LEGO Designern, welche Vorschläge in die nächste Phase des AFOL Designer Programms kommen. Bis zu 20 Modelle werden es sein.
  • Nun beginnt die Finanzierungsphase (Stichwort: Crowdfunding). Sie endet im Februar 2019. In dieser Zeit können die ausgewählten Modelle auch vorgestellt werden.
  • War die Finanzierung erfolgreich, erfolgt ab April der Versand der Modelle.

Weitere Details, die Teilnahmebedingungen und ein erstes FAQ findet ihr hier. Was haltet ihr von der Kooperation und dem AFOL Designer Programm?

14 KOMMENTARE

  1. Finde ich ziemlich cool, aber verstehe trotzdem nicht warum davor wieder LEGO Designer irgendwas auswählen müssen. Ich verstehe, wenn es bei gewissen Lizenzen oder LEGOs Anti-Militärhaltung usw. Vetos gibt, aber ansonsten würde ich mir sowohl bei diesem Programm als auch bei LEGO Ideads wünschen, dass man einfach das Publikum bzw. die Kunden entscheiden lässt, schließlich finanzieren das Projekt ja.

    Ich finde es bei Ideas beispielweise auch immer komisch, dass der Creator 10.000 Likes bekommt und sich da hinkämpft und dann 4 Designer einfach Nein sagen und das wars. Wenn die Leute etwas fordern, und in diesem neuen Fall sogar via Crowdfunding finanzieren, dann gebt den Leuten doch das was sie wollen, ABER gut LEGO hört ganz oft nicht auf seine Kunden von dem her, bin ich mal gespannt und hoffe, dass die 20 Modelle sich sowohl vom Standardprogramm als auch von den Ideas-Sachen abheben und vielleicht wirklich cool sind.

  2. Die Projekte werden nicht gezeigt? Warum sollte ich dann investieren, wenn ich gar nicht weiß, wofür ich finanziere?

    Verstehe das Geschriebene nicht ganz.

  3. Es könnte aber auch sein dass über die Bricklink Aktion eventuell riesige Sets rausgebracht werden, welche der IDEAS Steinelimitierung nicht unterworfen sind?! Vielleicht gar ein 10.000 Steine Set?! Das Crowdfunding könnte drauf hinweisen?!
    Vielleicht testet Lego dadurch wie ultragroße Sammlersets beim Publikum ankommen ohne selbst eine Menge Geld in einen eigenen Test einfließen zu lassen?
    Aber das ist nur meine eigene Überlegung…

    • Nein, laut den Vorgaben müssen die Modelle aus mindestens 200 bis maximal 2000 Teilen bestehen. Auch für die Anzahl an Figuren gibt es Begrenzungen.

  4. Ich finde das super und freue mich schon jetzt auf die 20 Sets! Mal sehen, ob was für mich dabei ist. Bei Modular Buildings würde ich jedenfalls gleich investieren und bei einem Bahnhof auch!

    • Nein, wie bei Crowdfunding üblich wird erst abgebucht, wenn genug Geld zusammengekommen ist – man kann aber seine Investition nicht mehr „zurückziehen“, wenn man es sich während des Crowdfundings anders überlegt.

  5. Cool, da bin ich doch beim crowfunding dabei! Bei Kickstarter hab ich schon gute Erfahrungen damit gemacht! Bei 20 Modellen ist bestimmt etwas dabei! Finde die Idee echt schön!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.