LEGO Star Wars 75305 Scout Trooper Helm im Review

Star Wars Scout Trooper Helm

Mit dem 75305 Scout Trooper Helm kam Ende April – zusammen mit dem 75304 Darth Vader Helm und dem 75306 Viper Suchdroiden – ein weiterer, recht bekannter Vertreter der Star Wars Saga auf den Markt. Den Dunklen Lord habe ich euch bereits vorgestellt. Heute möchte ich euch zwar ein farbliches Gegenteil dazu zeigen, gesinnungstechnisch sind die Scout Trooper aber voll auf Vaders Linie des Galaktischen Imperiums. Wie beim Stormtrooper Helm dominiert hier Weiß mit schwarzen Akzenten.

Zahlen und Fakten

Wenn ihr die reinen Zahlen des Scout Trooper Helms direkt mit denen Darth Vaders vergleicht, werdet ihr feststellen, dass besonders die Anzahl der Teile deutlich niedriger ist: Es sind 363 Teile weniger in der Box als noch beim Dunklen Lord. Dafür ist der Preis auch um 20 Euro niedriger, trotzdem bleibt unterm Strich ein über 25% höherer Teilepreis! Wir werden uns nach dem Aufbau ansehen, ob das hier gerechtfertigt ist.

  • Set-Nummer: 75305
  • Thema: Star Wars
  • Bezeichnung: Scout Trooper Helm
  • Teilezahl: 471
  • Minifiguren: –
  • Erhältlich seit: 26.04.2021
  • Empfohlenes Alter: 18+
  • UVP: 49,99 Euro
  • Preis pro Teil: 10,6 Cent

Verpackung

Die Box des 75305 Scout Trooper Helms dürfte euch bekannt vorkommen. Das Design führt LEGO bisher bei allen Helmen fort. Auf der Rückseite finden sich neben den Filmbildern auch die Größe: Der Scout Trooper Helm ist etwa 18cm hoch und ist damit etwas kleiner als der Darth Vader Helm. Die Ausschnitte zeigen Szenen aus Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter auf Endor. Bekanntlich ergeht es den Scout-Troopern dort nicht so gut, als sie sich mit den scheinbar putzigen Ewoks anlegen.

Schütten wir die Box des 75305 Scout Trooper Helms aus, landen fünf Tüten vor uns. Es zeigt sich das bekannte Helm-Schema, es geht von bunt nach monochrom. Allerdings beschränkt sich die Mehrfarbigkeit hier auf die erste Tüte, der Rest der Steine ist von Schwarz, Weiß und Tan geprägt. Auf den ersten Blick fällt auch auf, dass eher größere Steine vertreten sind – behaltet das mal im Kopf.

Die Bauanleitung ist mit insgesamt 88 Seiten deutlich dünner ausgefallen als die von Darth Vader, was bei der niedrigen Steinezahl nicht wirklich überrascht. Dementsprechend seid ihr nach 168 Bauschritten schon am Ziel. Auch hier hat LEGO auf graue Hintergründe gewechselt.

Auf der ersten Umschlagseite findet ihr wieder einige Worte über den Charakter, hier den generischen „Scout Trooper“. Die linke Box mit den einleitenden Worten von Jens Kronvold Frederiksen ist übrigens die gleiche wie bei Vader.

Waren es beim Stormtrooper noch zehn Aufkleber, sind wir beim Scout Trooper Helm bei 15 angekommen. Leider sind die meisten wie schon zuvor für die Anbringung auf Slopes vorgesehen – hier ist Präzisionsarbeit gefragt, sonst sieht es später nicht gut aus. Wie schon zuvor empfehle ich eine Pinzette oder einfacher den mitgelieferten Steinetrenner als Positionierhilfe. Die meisten der Sticker werden übrigens im hinteren Bereich angebracht, wer darauf verzichten will, ändert am Erscheinungsbild z.B. auf dem Regal nicht wirklich viel.

Aufbau

Zur Abwechslung dürft ihr beim 75305 Scout Trooper Helm direkt mit dem Kern des Kopfes beginnen und baut den Standfuß später. Wer ein BrickHeadz Fan ist, findet hier viele vertraute Teile. Nach der ersten Tüte sind einige markante Teile des Helmes schon gut zu erkennen: Der große schwarze Visor und die vorstehende Mund-Nasen-Partie. Die vielen Noppen an der Seite lassen erahnen, wo noch überall Verkleidung folgen wird.

Die zweite Tüte folgt mit ein wenig mehr kleinteiliger Arbeit, der Kopfbereich oben wird mit Plates modelliert und der Wulst, der sich von beiden Ohren über den Hinterkopf erstreckt, wächst. Hier kommen nun auch die ersten Aufkleber ins Spiel: Einer auf der 2×2 Plate auf der Stirn und vier Stück auf die Slopes am Hinterkopf.

Die dritte Tüte sorgt für etwas Höhe, denn sie enthält nur die Teile für den schwarzen Sockel. Hier weicht LEGO nicht von dem bewährten Design ab. In der Mitte sorgen zwei Technic-Liftarme für die benötigte Stabilität. Der Scout Trooper Helm wird mit einer Achse durch die Lochsteine mit den Liftarmen verriegelt und sitzt bombenfest auf dem Sockel.

Mit Tüte Vier erhält der Helm seine charakteristische Mund-Nasen-Partie. Der nächste Aufkleber landet auf einem 1×2 Schrägstein über der Nase. Die schrägen Seiten der Atemmaske werden nach dem Einclipsen in ihre Halterung vorne angelehnt und bilden so die zulaufenden Frontpartie.

Mit Tüte Fünf schließt ihr den Bau ab. Es kommen nun die beiden Endstücke der „Ohren“ rechts und links dazu. Dort dürft ihr den Rest der länglichen Sticker auf die Slopes kleben. Dann werden die „Scheuklappen“ auf beiden Seiten angebracht, wobei auf der linken wieder ein Sticker fällig ist. Zu guter Letzt folgt die bedruckte Plakette für den Sockel.
Und schon ist der Helm fertig! Wegen der geringeren Teilezahl und den größeren Steinen geht der Bau – nicht nur gefühlt – schneller von der Hand.

Fazit

Betrachtet man den Helm neben dem Stormtrooper Helm, so wirkt er weniger voluminös. Ich finde aber nicht, dass er schlechter ausgeführt ist als sein älteres Pendant. Während der Stormtrooper überwiegend aus relativ kleinen Plates zusammengebaut wird, um die Rundungen besser zu modellieren, konnten die Designer beim Scout Trooper auf größere Plates zurückgreifen, da auch das Vorbild deutlich eckiger wirkt.

Dadurch landen wir bei der niedrigen Teilezahl und dem rechnerisch höheren Preis pro Teil. Ich finde aber 49,99 Euro durchaus gerechtfertigt für das Set. Der LEGO Star Wars 75305 Scout Trooper Helm liegt damit am unteren Ende der Preisspanne der bisher erschienenen Star Wars Helme, muss sich aber meiner Meinung nach nicht hinter ihnen verstecken.

Was meint ihr? Werdet ihr eure Sammlung mit dem Scout Trooper Helm vervollständigen oder habt ihr einen anderen Favoriten? Teilt uns eure Meinungen gerne in der Kommentarspalte mit!

6 Kommentare zu „LEGO Star Wars 75305 Scout Trooper Helm im Review“

  1. Der Scout Trooper Helm wirkt auf den Bildern hier eher cremig-weiß (man könnte auch vergilbt sagen)… Im Lego Store ist er mir eher strahlend-weiß vorgekommen, da war er aber auch mit einem hellen Spot gehighlighted.
    Bei meinem Imperial Shuttle 75302 ist das weiß auch eher cremig-vergilbt, mein Neffe meinte sogar das ich das shuttle bei Ebay als Altset gekauft hätte.
    Ist weiß so deutlichen Farbschwankungen ausgesetzt?
    Zum Helm: Der Scout gefällt mir sehr, habe bisher nur den Boba. Noch einen dazu werde ich wohl nicht kaufen, zu schnell bin ich inder Sammelfalle und mein Budget wird für andere Sets dringender gebraucht.
    Aber prinzipiell ein schöner Helm, der gut umgesetzt wurde!

  2. Bernd der Brick

    Der Scout Trooper Helm ist etwas schmal geraten, wie ich finde. Auf Bildern aus den Filmen wirkt im Vergleich zum Storm Trooper nicht so schmal, wie hier die Lego Variante umgesetzt wurde. Dennoch bautechnisch ein schönes Modell. Hab ihn auch in meiner Sammlung. Er lohnt sich auf jeden Fall, wenn man eh schon alle anderen SW Helme hat.

    Bin ja mal gespannt, wenn ihr Venom oder Carnage vorgestellt, ob ihr da den gleichen Kritikpunkt auflistet, wie den, den ich für mich festgestellt habe.

    Grüße und einen schönen Pfingstmontag.

  3. Der Helm muss sich hinter den anderen nicht nur nicht verstecken, er ist vielmehr der Beste. Da Lego sich entschieden hat, die gerundeten Helme nicht mit curved Steinen zu bauen, sondern die grässliche Taj Mahal-Technik verwendet hat, sehen sie einfach dämlich aus. Der Scouttrooper-Helm ist von Natur aus eckiger und lässt sich deswegen mit LEGO viel realistischer umsetzen.

  4. Vielen Dank fürs Review. Mir gefällt der Helm auch sehr gut.

    Aber dieses „weiß“… Echt schade mit diesem Gelbstich. Müsste mir den doch noch vorher mal in natura ansehen.

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