Das LEGOLAND Deutschland gab soeben über seine Facebook-Seite bekannt, dass der beliebte VR-Coaster „Das große Rennen“ ab der kommenden Saison wieder ohne VR-Brillen auskommen muss. Grund dafür seinen immer wiederkehrende Probleme mit der Technik und damit verbunden längere Wartezeiten vor dem Fahrgeschäft. Da das weitere Handling mit den VR-Brillen nicht zu 100 Prozent zufriedenstellend gewährleistet kann, habe man entschieden, auf das VR-Erlebnis erst einmal zu verzichten. Für die Besucher bleibt der „normale“ Fahrspaß.

Die Mitteilung des LEGOLAND Deutschland im Wortlaut:

Liebe LEGOLAND Fans,
wir müssen euch heute mitteilen, dass wir das VR Erlebnis am „Großen LEGO Rennen“ zur kommenden Saison nicht weiterführen werden. Diejenigen unter euch, die letztes Jahr unsere Virtual Reality Achterbahn gefahren sind, werden sich an ein rasantes Fahrvergnügen in einer 360° LEGO Welt erinnern – aber vermutlich leider auch an den ein oder anderen Ausfall der Technik und damit verbundene längere Wartezeiten.

Auch für uns waren das Handling und die Performance nicht hundertprozentig zufriedenstellend. Und so haben wir uns nach mehreren fehlgeschlagenen Korrekturversuchen schweren Herzens dazu entschieden, das VR Erlebnis aus diesem Fahrgeschäft zu entfernen.

Die Achterbahn „Das Große LEGO Rennen“ bleibt aber natürlich weiterhin bestehen und sorgt auch ohne VR für rasanten Fahrspaß! Wir freuen uns auf euch!

9 KOMMENTARE

  1. Ja, war ein netter gag, mit dem man das angestaubte ding effektiv modernisieren konnte… nur komisch, dass man in 5 monaten pausezeit keine lösung fand…

  2. Ich bin froh drüber. Muss man wenigstens nicht mehr so ewig anstehen und die „traditionelle“ Wilde Maus ist doch auch nett. 🙂

    Ich hatte mich schon bei der Ankündigung damals gefragt, wie sie 1) mit so empfindlicher Technik bei jedem Wetter den reibungslosen Betrieb sicherstellen und 2) mit einem Bluetooth-System bei dieser Geschwindigkeit jederzeit die Synchronität gewährleisten wollen. Eine der großen Herausforderungen bei VR-Brillen generell ist ja, dass sie bei schnellen Bewegungen quasi in Echtzeit reagieren und das Ganze möglichst schlierenfrei darstellen müssen. Das hat bei diesem System m.E. nicht funktioniert, mir war ziemlich übel danach, womit Punkt 2) für mich schon mal nicht erfüllt war. Nach dieser Meldung zu urteilen Punkt 1) wohl auch nicht. 😉

  3. Ich bin das Ding nur einmal gefahren und da lief das alles ohne Probleme ab.
    Kann jemand mal sagen worin genau diese technischen Probleme bestanden haben?

  4. Bin letztes Jahr auch mit der VR-Brille gefahren. War einfach genial. Ich war sehr positiv überrascht und positiv, wie gut das dargestellt war. Ich war wirklich in einer fremden Welt und davon begeistert.
    Von Problemen war mir nichts bewußt. Sehr schade, wenn es dieses Angebot nicht mehr gibt.

  5. VR war absolut genial und eine wirkliche Innovation.

    Zu lange Wartezeiten – ist ja für sich schon ein Witz bezogen auf die Schlangen im Legoland … „ab hier nur noch 45, 55, 60 Minuten “ …

    Aber bei der VR Bahn gab es zwei Eingänge. Einmal für VR und einmal ohne – diese war selbst zur Rush Hour höchstens 5 Minuten lang.

    Also an Technik, Profitmaximierung, Personalkosteneinsparung (zwei Pers. für die Ausgabe, Eine f.d. Reinigung, zwei bei der Sitzeinweisung) wird es letztlich (natürlich) dann gelegen haben.

    Klingt aber sch… als Begründung.

    Ist ja ein familienorientiertes Unternehmen.
    >hüstel<

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich stimme zu.

Please enter your name here