Mit LEGO Tower erscheint Ende Juni / Anfang Juli ein neues Videospiel für Google Android und Apple iOS. Das Spiel kann seit heute in beiden App-Store bereits „vorbestellt“ werden. Das Spiel selbst ist kostenlos, über In-App-Käufe zwischen 2,29 und 32,99 Euro können sich Spieler aber diverse Vorteile verschaffen.

Warum geht es in dem LEGO Videospiel?

Baue und leite deinen eigenen LEGOⓇ Tower! Baue Appartements und Geschäfte für deine Minifiguren-Bewohner zum Leben, Arbeiten und Spielen. Besuche die Tower deiner Freunde und tausche etwas mit ihnen, um ihnen beim Bauen zu helfen. Sammle hunderte von Teilen für die Minifiguren und entdecke versteckte Figuren. Baue den LEGOⓇ Tower deiner Träume!

Ein bekanntes Spielprinzip mit schicken bunten Klemmbausteinen frisch verpackt, ich lasse mich gerne überraschen, was am Ende dabei herauskommt. Da LEGO Tower bereits in den App-Stores gelistet ist, können wir ja schon mal einen Blick auf die verschiedenen Screenshots werfen, die insbesondere jüngeren LEGO Fans jede Menge Abwechslung versprechen.

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10 Kommentare

  1. „über In-App-Käufe zwischen 2,29 und 32,99 Euro können sich Spieler aber diverse Vorteile verschaffen“
    „insbesondere jüngeren LEGO Fans“

    Na Glückwunsch Lego. Traurig aber nicht verwunderlich, dass die bei so einem Dreck mitmachen.

    • Micro Transactions sind halt ‚State of the Art‘ bei mobilen Spielen.

      Solange das Spiel tatsächlich kostenfrei spielbar ist, sehe ich kein Problem darin, wenn der Entwickler Geld damit verdient, dass Person X Skin Y oder Gegenstand Z 2 Wochen schneller besitzen möchte.

      • Zweifel ich nicht an, dass es häufig gemacht wird und wie ich schon schreibe halte ich es auch nicht für überraschend, dass Lego es auch mal „versucht“.
        Dennoch, gerade wenn man auf eine jüngere Zielgruppe aus ist, halte ich es tatsächlich für „verwerflich“. Die Message „pay to win“ ist einfach grundfalsch. ( es werden ja vermutlich nicht nur rein „kosmetische“ Upgrades zu kaufen sein… )

        Ich für meinen Teil rege mich deutlich mehr über so etwas auf, als über Overwatch, Stranger Things oder gar einen theoretischen Legopanzer, aber auch da wird es bestimmt min. zwei Meinungen geben…

  2. Also ich kann mich für das Spiel bzw. die Spielidee nicht begeistern – da bin ich dann doch eher old school 😉
    Was ich allerdings super finde sind die einzelnen Etagen.
    Wäre doch eine Super Idee für Lego hier die einzelnen Etagen als „Standalone“ Set rauszubringen (also mit echten Steinen und Figuren) und jeder kann sich dann daraus zu Hause seinen eigenen Tower basteln.
    Das wäre sicher etwas, womit man viele Leute (AFOL´s und die eigentliche Zielgruppe Kinder) erreichen könnte. Aber ich fürchte, dass das ein Wunschgedanke bleiben wird….. 🙂

    • genau das hab ich auch gedacht: In Modulen – das wär echt klasse … gewesen …
      ABER: die Idee könnte man ja auffassen und selbst mal umsetzen 🙂

    • wir denken alle gleich, den Wunsch hatte ich ebenfalls. Dann ggf. als 3-1 Creator, da wären schon 3 unterschiedliche Stockwerke vorhanden … 3 x kaufen, dann noch öfters … was für ein riesiger Tower … da könnte man Wettbewerbe auf Ausstellungen damit machen … träum …

  3. Die Idee dieses Spielprinzips ist nicht neu. Damals in tiefen 90ern gab es bereits ein Spiel namens „Sim Tower“, bei dem der Spieler einen florierenden Wolkenkratzer mit Shops und Restaurants, Büroetagen und Wohneinheiten erschuf und so Etage um Etage dem Himmel entgegenstrebte.

    Das Geschäftsmodell der Freemium-Spiele kann jeder finden wie er möchte. Aber die Entwickler lassen dem Spieler immer auch die Gelegenheit das Spiel OHNE In-Game-Käufe zu spielen. Ich muss als Spieler nicht gezwungermaßen Geld ausgeben. Das Erreichen von Zwischenzielen dauert dann zwar länger, aber es ist nicht unmöglich – zumindest kann ich das für das Mobile Game „The Simpsons Tapped Out“ sagen. Ich bitte dabei auch zu bedenken: Früher hatte man keine andere Wahl, als vorher Geld auszugeben, um dann ein Computerspiel zu spielen.

    Da jeder Geld verdienen möchte, ist dieses Geschäftsmodell aus meiner Sicht nicht mehr oder weniger verwerflich als andere. Und Kinder können auch keine In-App-Käufe tätigen, so sie keinen Zugang zu dem Bezahlkonto im App- oder Gurgel-Store haben.

  4. wer tiny tower von nimblebit gespielt hat weiss das man ohne pay to win vorwärts kommt. da mache ich mir eher sorgen um das lego spiel von gameloft welches im herbst kommt!

  5. Bei der Beschreibung „Baue und leite deinen eigenen LEGOⓇ Tower“ fällt mir sofort Sim Tower ein. Laut Wikipedia ist das knapp 25 Jahre her. Bin ich noch old school oder schon alter Sack? 🙂

    Was die ganze Reihe angekündigter LEGO Spiele-Apps angeht muss ich an den Helden aus Frankfurt denken. Der hat sich in einem seiner letzten Videos (mal wieder) darüber aufgeregt dass LEGO gar nicht weiß was seine Kunden wollen. Den Eindruck habe ich auch. Nachdem sie Dimensions in den Sand gesetzt haben muss jetzt etwas neues mit „Online“ oder „Mobile“ her. Irgendwann klappt es dann auch bei den Digital Natives…

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