Der LEGO Technic Experte RacingBrick hat wieder zugeschlagen und auf seinem Blog bzw. seinem YouTube-Kanal ein Beitrag veröffentlicht, wie man die beiden LEGO Technic Modelle X-treme Off-Roader (42099) und den Liebherr R 9800 Bagger (42100) mit einem Gamepad steuern kann. Zur Programmierung wird ein programmierbarer Game-Controller (er nimmt den von SteelSeries) benötigt sowie eine App names BrickController 2, die es für Apple iOS und Google Android gibt.

Die entsprechenden Einstellungen findet ihr im Blogbeitrag von RacingBrick. Vielen Dank dafür!

Die von LEGO zur Verfügung gestellte Control+ App wird zur Steuerung dann nicht mehr benötigt. Einziger Wermutstropfen: Auf Sounds und Errungenschaften müsst ihr dann leider verzichten, aber ich denke, das sollte für erwachsene LEGO Fans eh kein großer Anreiz sein.

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18 Kommentare

    • Aber es ist doch weiterhin eine App und ein entsprechend fähiges Smartphone nötig, nur eben nicht die von LEGO.

      – Auf dem Smartphone läuft die App BrickController 2
      – Ein Smartphone-kompatibles Gamepad wird mit der App gekoppelt
      – Der Control+-Hub wird per Bluetooth LE mit der App gekoppelt

      Die App übersetzt dann die Gamepad-Befehle in entsprechende Control+-Befehle. Schöner wäre natürlich ein Gamepad welches direkt Control+ spricht.

    • Jetzt können die ganzen Smartphone-Nörgler endlich beruhigt schlafen… Nur gibt es es jetzt keinen günstigen Bagger mehr auf dem Markt 😉

  1. ich habe NOCH keinen Vergleich, aber mir erscheint die Umsetzung mit dem Controller etwas langsam, bzw. etwas ruckelig.
    In einigen Reviews habe ich schon gesehen, zu was der Bagger bzgl. Größe und Gewicht im Stande ist zu leisten.
    Das wirkt da alles flüssiger.

  2. Eine spannende, aber auch traurige Information. Spannend, was da eigentlich gehen würde. Traurig irgendwie, dass Lego und digital scheinbar weiterhin nicht zusammenpasst.

  3. Mal zum Verständnis für mich als Software Laien: Ein ipad, smartphone etc. benötige ich zum Betrieb trotzdem? Heißt Lego Modell, smartphone mit app quausi „zwischengeschaltet“ und Controler zum steuern? Da wäre ich wieder von aktueller Soft- und hardware abhängig.

    • Genau so habe ich das auch verstanden. Im Prinzip ist es immer noch die App, die steuert. Aber man bedient sie nicht mehr mit dem Touchscreen, sondern mit dem Controller, der mit dem Smartphone verbunden ist wie Maus und Tastatur am PC.

    • die Control+ App benötigt keine aktuelle Software/Hardware, sondern ist ab Android 6 bzw. IOS 11 kompatibel, d.h. mindestens mit Android Smartphones aus 2014 und iPhones ab dem 5s.
      Sollte reichen. Wer noch ältere Smartphones/Software nutzt, hat eh ganz andere Probleme, wie keine Security-Patches und generelle App-Kompatibilitätsprobleme und sollte daher allein aus diesen Gründen in ein neueres Modellinvestieren. Gute Mittelklasse-Smartphones gibts schon unter 200 Euro. Wer für ein Controller bereit ist 60 Euro auszugeben, sollte damit erst recht klarkommen.

      • Es muss nicht der Controller aus dem Video sein. Einer für 20 EUR tut’s auch und viele haben vermutlich sowieso schon ein kompatibles Gerät zu Hause.

        • Prima, du hast dich auf die unbedeutendste Aussage meines Kommentars gestürzt und diese erfolgreich zerstört. Ich nehme daher an, der Rest findet deine Zustimmung. Das ist doch was zählt.

          • Warum der aggressive Unterton? Ich wollte nur noch mal darauf hinweisen, dass es nicht dieses spezielle 60-EUR-Modell sein muss, sondern dass es auch deutlich günstiger geht, falls man die alternative Steuerung mal ausprobieren möchte.

            Und da du ja so viel Wert auf Zustimmung legst: Ja, die Anforderungen der Control+-App sind vergleichsweise moderat (z.B. verglichen mit den Apps für Brickheadz und Hidden Side), wobei sich BrickController 2 nochmal mit weniger begnügt 😉

    • Um die „aktuelle Soft- und Hardware“ noch mal aufzugreifen …

      BrickController 2 erfordert Android 4.4 (aus 2013) bzw. iOS 8 (aus 2014).
      Das notwendige Bluetooth Low Energy gibt es seit 2011. Der Bluetooth-Standard feiert dieses Jahr seinen 20sten. Es ist nicht im mindesten abzusehen, dass diese Technologie an Bedeutung verliert.
      Diese Anforderungen jetzt und in Zukunft nicht erfüllen zu können, ist fast schwierig.

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