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LEGO Star Wars Smart Play Set 75427 im Review mit Gewinnspiel

Inhaltsverzeichnis

Heute werfen wir einen Blick auf eines der neuen LEGO Star Wars Sets mit dem neuen Smart Brick. Außerdem könnt ihr zwei Sets aus der neuen LEGO Star Wars Welle mit den Smart Bricks gewinnen: Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr am Ende, in dem Review geht es nämlich ganz klassisch um die Bauwerke, Funktionen und Minifiguren!

Allgemeine Fakten

  • Setnummer: 75427
  • Bezeichnung: All-In-One A-Wing und das Duell im Thronsaal
  • Figuren: 6 (davon 3 Smart Minifiguren)
  • Teilezahl: 962 (inklusive 2 Smart Bricks)
  • UVP: 159,99 Euro
  • Teilepreis: 0,166 Euro
  • Veröffentlichungsdatum: 01. März 2026

Karton und Inhalt

In dem Karton befinden sich insgesamt acht nummerierte Tüten mit einer zusätzlichen, transparenten Tüte in der die großen Bauteile, die Umhänge und das Ladekabel enthalten sind. In einem Papierumschlag befinden sich die Anleitungen der einzelnen Bauwerke.

Die Smart Bricks befinden sich sehr prominent in einem gelben Karton, der Quer in der Box eingesteckt ist. Auch das Ladegerät für die beiden Steine befindet sich in einem kleinen Karton. Für den Smart Brick gibt es auch noch eine zusätzliche Anleitung, die Informationen lassen sich aber sehr leicht zusammenfassen. Mit der App kann man Updates herunterladen und die Lautstärke vom Smart Brick einstellen, der Stein braucht ca. zwei Stunden zum Aufladen lässt sich durch Schütteln einschalten.

Der A-Wing

Der kleine A Wing gefällt mir sehr, da er viele Slopes und Wedges verwendet mit denen man die Form perfekt hinbekommt. Er ist insgesamt 16 cm lang und 11 cm breit. Auch bautechnisch ist der A Wing sehr gut gelungen, da die Flügel mit Technic Elementen schräg angebaut werden. Dabei entstehen keinerlei Lücken und auch die Technic Teile selbst sind danach nicht mehr sichtbar. Die Unterseite ist auch komplett verschlossen und die Unterseite der Spitze wird ebenfalls perfekt abgerundet.

In den Reviews zu anderen Smart Play Raumschiffen hört man oft, dass der Smart Brick zu große Lücken hinterlässt, damit man ihn besser erreichen kann. Bei dem A Wing ist das nur begrenzt der Fall. Der Stein wird nur halb mit dem Cockpit überdeckt und integriert sich recht gut in dem Raumschiff. Mit dem roten Hebel kann man die Schießgeräusche vom Smart Brick aktivieren.

Passend als Gegenspieler zum A Wing gibt es auch noch eine 8 cm hohe Kanone. Diese ist das kleinste Bauwerk in dem Set und hat eine sehr einfache Funktion, wenn man an der Kurbel dreht bewegt sich der vordere Teil der Kanone vor und zurück. Auch der Aufbau war ziemlich interessant, da die Kanone schräg auf den Sockel angebracht wird.

Wenn man sowohl den A Wing und die Kanone mit einem Smart Brick ausstattet, können die beiden sogar zusammen interagieren. Die Smart Bricks erkennen die Schüsse und erzeugen dementsprechende Geräusche, wenn sie getroffen werden. Jedoch muss man nicht auf den Gegenspieler zielen, um einen Treffer zu landen, da der Smart Brick leider nicht erkennt, in welche Richtung er „schaut“.

Das Duell im Thronsaal

Den Thron von Palpetine finde ich optisch sehr gut gelungen, da er auch super als alleinstehendes, kleines Display funktionieren kann. Die Stufen und auch der große Ring hinter dem Thron sind perfekt abgerundet und auch die Bautechnik mit den 2×4 Fliesen und 2×4 Wedge Plates finde ich sehr gut gelungen. Insgesamt ist der Thron 14 cm hoch, 15 cm breit und 12 cm tief.

Auch auf der Rückseite gibt es noch ein zusätzliches Lichtschwert für den Imperator. Dieser kann mit dem Smart Brick hinter seinem Stuhl sogar die bekannte Star Wars „The Imperial March“ Musik abspielen. Auch wenn Darth Vader sich auf den Stuhl setzt, ertönt die Musik.

Der Zweite Teil des Bauwerks ist ganz klar zum Spielen ausgerichtet. Denn hier kann man Darth Vader und Luke Skywalker mit den zwei Smart Bricks gegeneinander kämpfen lassen. Während die Steine über die beiden Fliesen platziert werden, stehen die smarten Minifiguren mit ihren Lichtschwertern direkt davor und können sich duellieren. Der Smart Brick reagiert auf die Bewegungen und auch die Treffer machen passende Geräusche. Die Plattform kann dank zwei Reifen nicht verrutschen und kann sogar mit dem Thron kombiniert werden. Zum Spielen finde ich diese Funktion super gelungen und sie erinnert auch gleichzeitig an ältere Star Wars Sets.

Minifiguren

Von den Sechs Figuren sind insgesamt drei smarte Figuren von Luke Skywalker, Darth Vader und dem Imperator dabei. Bei den anderen drei Figuren handelt es sich um einen A Wing Piloten und zwei imperiale Ehrengarden. Leider haben die beiden roten Garden keine bedruckten Köpfe und auch die Beine sind unbedruckt. Dafür gefällt mir bei dem Piloten der sehr detaillierte Helm. Für den Preis von 160 Euro hätten aber noch einige weitere Figuren dabei sein können.

Smart Play

Das sind alle Elemente die zum Smart Play Teil des Sets gehören: zwei Steine, drei Figuren und fünf Fliesen. Da an allen technischen Elementen bestimmte Hinweise zur Entsorgung stehen müssen, hatte LEGO auch hier keine Wahl und musste die an den Figuren und Fliesen anbringen. Jedoch ist das an der Fliese deutlich besser gelungen, da das Symbol nicht aufgedruckt ist, sondern ein Teil des Elements. Die durchgestrichenen Mülltonnen an den Seiten der Figuren sind leider nicht sehr hübsch. Vermeiden kann man die Mülltonne leider nicht, aber man hätte es wie beider Fliese deutlich dezenter einbringen können.

Leider ist das hier auch das einzige Set mit zwei Smart Bricks. Denn für viele Funktionen braucht man auch zwei Stück, wie zum Beispiel für Raumschiffe und Kanonen oder aber auch für die Lichtschwerter. Daher wird bei vielen Sets kritisiert, dass es nur einen Brick oder sogar gar keinen gibt. Die Steine hätte LEGO auch deutlich besser verteilen können. Ein möglichst günstiges Set zum Einsteigen mit beiden Steinen, Ladegerät und einem kleinen Bauwerk hätte gereicht.

Hier ist der Einstieg mit einem 160 Euro teuren Set sehr hoch angesetzt und für die Zielgruppe kaum erreichbar. Das hätte LEGO besser planen müssen, vielleicht bekommen wir in Zukunft ein besseres und vor allem günstigeres Set.

Ich finde es super, dass LEGO weg von den Bildschirmen gehen will. So einen smarten Stein auf den Markt zu bringen ist im Vergleich dazu deutlich besser. Und dieser hat auch ein paar coole Funktionen wie zum Beispiel andere Steine zu erkennen oder technische Geräusche und Töne. Aber organische Töne, wie zum Beispiel die Stimmen der Minifiguren hören sich nicht gut an. Die Musik ist teilweise gewöhnungsbedürftig, da es sich im Smart Brick auch nur um einen Synthesizer handelt, welcher nur Töne abspielen kann. Dadurch muss man bei zukünftigen Sets keine neuen Sounds für den Stein herunterladen und er kann die Geräusche anhand der smarten Figuren und Smart Tags selbst erstellen. Diese Idee finde ich einerseits clever, andererseits leidet darunter die Qualität, weil man sich mit den Tönen stark einschränkt.

Ersatzteile

Ja ihr seht richtig, es gibt in dem Set einfach acht Umhänge unter den Ersatzteilen. Soweit ich mich erinnern kann, hab ich noch nie Umhänge als Ersatzteile gesehen, aber ich beschwere mich hier ganz bestimmt nicht. Die kann man auch gut für eigene Minifiguren verwenden oder in Bauwerke integrieren, auch wenn es etwas kürzere Umhänge sind.

Gewinnspiel

Gemeinsam mit dem LEGOLAND Discovery Centre Oberhausen verlosen wir an eine Person diese beiden LEGO Star Wars Smart Play Sets. Dafür müsst ihr auf Instagram dem LEGOLAND Oberhausen und PROMOBRICKS folgen, den verlinkten Beitrag liken, in dem ich euch das Set vorstelle und unter dem Beitrag auch kommentieren, was ihr mit dem Smart Brick kreatives bauen würdet. Das Gewinnspiel läuft bis zum 17. Mai 2026.

Mein Fazit zum LEGO Star Wars

Ich habe eine gemischte Meinung zu dem Set und dem Smart Play System. Fangen wir mit dem Set und den Bauwerken an. Diese finde ich nämlich gar nicht so schlecht. Die Bautechniken sind sehr abwechslungsreich und die Bauwerke sehen optisch auch sehr gut aus. Die Bauwerke sind aber auch an Kinder ausgerichtet und haben dementsprechend Hebel für Funktionen und reservierte Plätze für die Smart Bricks.

Die Figuren sind in Ordnung, für den Preis hätten es aber mehr Figuren sein müssen und unbedruckte Beine oder Köpfe dürften dann ebenfalls nicht sein.

Star Wars ist preislich schon lange (viel) zu teuer, hat mit den Smart Bricks jetzt aber eine Neuheit, die ich preislich noch nicht so gut vergleichen kann. Wie aufwendig so ein Stein in der Herstellung ist und wie teuer die ganze Technik da drin ist, kann ich nicht beurteilen. Dennoch kann man sagen, dass das, was hier vor einem steht, keine 160 Euro wert ist. Wenn man sich auch alle anderen Smart Play Sets anschaut, sieht man, dass die alle viel teurer sind. Keine 1.000 Teile sollten nicht über 100 Euro kosten, auch wenn ein anscheinend technisch anspruchsvoller Stein enthalten ist. Wenn ich dann noch an Sets wie den Republikanischer Juggernaut (75413) mit 813 Teilen oder den MTT der Separatisten in der Schlacht von Felucia (75435) mit 976 Teilen für jeweils 150 Euro denke, kann ich mir den Preis noch weniger erklären. Immerhin fallen die Bauwerke hier nicht auseinander und haben einen guten Spielwert, man sollte aber nicht den falschen Eindruck bekommen und zwei viel zu teure Sets preislich vergleichen.

Ich finde den neuen Smart Brick ganz nett und glaube auch, dass er ein viel höheres Potenzial hat, welches die Star Wars Sets einfach nur begrenzt herüberbringen konnten. Auch wenn der Stein noch seine Mängel hat, bin ich gespannt, was LEGO noch daraus machen kann und noch gespannter, wie clever er von kreativen Fans in MOCs verbaut werden kann. Das ändert aber nichts an dem viel zu teuren Preis von 160 Euro für unter 1.000 Teilen.

Was haltet ihr von dem Set und dem neuen Smart Brick? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!

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Kommentare

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8 Kommentare

  1. Ich glaube das ist der positivste Bericht den ich bis jetzt zu SmartPlay gesehen habe. Die Kritik am Preis kann ich nachvollziehen, aber für mich ist das nicht der Punkt, den ich am meisten kritisieren würde. Ich habe genau dieses Set Anfang März zum Ausprobieren gekauft. Den Preis mal beiseite: der Sound ist für meinen Geschmack nicht „teilweise gewöhnungsbedürftig“, sondern eine durchgehende Katastrophe. Technisch ist das zwar alles beeindruckend, aber das Ergebnis ist absolut enttäuschend. Es ist für mich undurchschaubar was da wann an Tönen und Licht rauskommt. Ich habe nicht so wirklich das Gefühl, dass es immer eine Reaktion auf das ist, was ich gerade gemacht habe. Irgendwie kommt da kein unmittelbares Feedback.

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  2. Für mich ganz klar keine gute Idee, das im SW Universum zu testen. MMn. hätte dies bei City viel mehr Potential. Und wenn das dann ausgereift ist, gerne im SW Einführen. Und dann mit deutlicher Aussprache der vielen Ikonischen Sätze der doch bekannten Charakteren.

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  3. Erst einmal Danke für den Bericht, ich finde ihn interessant. Ein Set habe ich noch nicht, hab mir die Sets nur bei den Vorführungen angeschaut. Ich kann mir vorstellen das Kinder daran Spaß haben. Mal sehen was noch kommt und wo die smartbricks eingesetzt werden.

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  4. Leider kann ich die Sets (noch?) nicht testen, in Ösiland nicht verfügbar.

    Zum Preis habe ich schon wiederholt gesagt – rechnet man ein wenig für die Smart Komponenten ab (man kann sich nicht erwarten, dass man neue Features für „nichts“ bekommt), dann bewegen sich die Sets im – für Star Wars – erwartbaren Preisbereich.

    Mir geht das ewige Gejammere über den Preis – und manche – möchte fast sagen – irre Preisvorstellungen sowieso schon auf den Keks.

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  5. @bausteinchen Ich würde dir ja zustimmen wenn es keine anderen Hersteller geben würde mit denen man Qualität und Preis vergleichen könnte. Aber Lego ist halt leider nur in dem Zweitgenannten Marktführer.

    Für das Geld ist es nun mal schlicht ein Witz. Wer erinnert sich nicht gern an Darth Vaders konischen Satz: „Waghiouahhugoauwa“

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  6. „Hier ist der Einstieg mit einem 160 Euro teuren Set sehr hoch angesetzt […]. Das hätte LEGO besser planen müssen,“ Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass LEGO das genau so geplant hat!

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