LEGO Preiserhöhungen: Sets werden 2022 teurer!

Wie wir vermehrt aus Händlerkreisen hören, wird es im Januar 2022 zu LEGO Preiserhöhungen kommen. Betroffen davon sind Produkte aus allen Themengebieten, von Duplo über Friends und Star Wars, bis hin zu LEGO Technic. Auch das Alter der Sets scheint dabei keine wirkliche Rolle zu spielen. Es trifft sowohl Sets, die schon länger im Programm sind, wie 75255 Yoda, aber auch der vor kurzem erst erschienene 42128 Schwerlast-Abschleppwagen wird um einige Euro teurer werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind uns 30 Sets bekannt, die von den LEGO Preiserhöhungen betroffen sind. Das weitere folgen werden ist nicht auszuschließen. Betroffen sind von der Preiserhöhung natürlich auch der LEGO Online-Shop und die LEGO Stores.

https://www.youtube.com/watch?v=L5HdCOH15mE

LEGO Preiserhöhungen ab 2022

  • LEGO Duplo 10295 Scheune, Traktor und Tierpflege 59,99€ NEU: 69,99€
  • LEGO Duplo 10947 Rennwagen 44,99€ NEU: 49,99€
  • LEGO Duplo 10956 Erlebnispark 99,99€ NEU: 119,99€
  • LEGO Duplo 10933 Große Baustelle mit Licht und Ton 119,99€ NEU: 129,99€
  • LEGO Classic 10698 Große Bausteine-Box 44,99€ NEU: 49,99€
  • LEGO Classic 11014 Steinebox mit Rädern 44,99€ NEU: 49,99€
  • LEGO Creator 31109 Piratenschiff 99,99€ NEU: 119,99€
  • LEGO Creator 31120 Ritterburg 99,99€ NEU: 119,99€
  • LEGO Creator Expert 10265 Ford Mustang 129,99€ NEU: 139,99€
  • LEGO Creator Expert 10295 Porsche 911 129,99€ NEU: 139,99€
  • LEGO Friends 41681 Wohnmobil- und Segelbootausflug 44,99€ NEU: 49,99€
  • LEGO Friends 41682 Heartlake City Schule 64,99€ NEU: 69,99€
  • LEGO Friends 41683 Reiterhof im Wald 64,99€ NEU: 69,99€
  • LEGO Friends 41685 Magische Jahrmarktachterbahn 89,99€ NEU: 99,99€
  • LEGO Friends 41688 Magischer Wohnwagen 44,99€ NEU: 49,99€
  • LEGO Disney Princess 43196 Belles Schloss 79,99€ NEU: 84,99€
  • LEGO City 60282 Mobile Feuerwehreinsatzzentrale 49,99€ NEU: 59,99€
  • LEGO City 60205 Schienen 17,99€ NEU: 19,99€
  • LEGO City 60295 Stuntshow-Arena 89,99€ NEU: 99,99€
  • LEGO Marvel Super Heroes 76191 Infinity Handschuh 69,99€ NEU: 79,99€
  • LEGO Ninjago 71739 Ultraschall-Raider 84,99€ NEU: 89,99€
  • LEGO Ninjago 71755 Tempel des unendlichen Ozeans 99,99€ NEU: 109,99€
  • LEGO Harry Potter 75948 Hogwarts Uhrenturm 89,99€ NEU: 99,99€
  • LEGO Minecraft 21166 Die Verlassene Mine 19,99€ NEU: 22,99€
  • LEGO Minecraft 21167 Der Handelsplatz 19,99€ NEU: 22,99€
  • LEGO Star Wars 75255 Yoda 99,99€ NEU: 119,99€
  • LEGO Technic 42110 Land Rover Defender 179,99€ NEU: 199,99€
  • LEGO Technic 42115 Lamborghini Sián FKP 37 379,99€ NEU 399,99€
  • LEGO Technic 42128 Schwerlast-Abschleppwagen 149,99€ NEU: 169,99€
  • LEGO Technic 42114 Knickgelenkter Volvo-Dumper (6×6) 249,99€ NEU: 259,99€

Der Grund für dieses Vorgehen dürfte sein, dass ab dem 01. Januar 2022 die unverbindlichen Verkaufspreise (UVP) und die damit verbundenen Einkaufspreise für die Händler im gesamten Euroraum harmonisiert werden sollen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es so, dass Kunden in verschiedenen europäischen Ländern unterschiedlich viel für Sets bezahlen müssen. In den Niederlanden und Frankreich sind die Klemmbausteine aus Dänemark beispielsweise um einiges teurer als in Deutschland. Damit ist ab 2022 Schluss. Kostet ein Set also in Zukunft hierzulande 99,99 Euro, werdet ihr es zum gleichen Preis auch in Frankreich oder Spanien kaufen können.

Offensichtlich versucht hier LEGO dem Vorgehen einiger Händler einen Riegel vorzuschieben. Nicht selten war es bisher so, dass Händler aus Staaten, in denen die UVP und damit verbunden auch die Einkaufspreise der Händler höher angesetzt sind als anderswo, ihre Produkte aus dem europäischen Ausland bezogen, anstatt sie zu den eigentlich von LEGO für sie vorgesehenen Einkaufspreisen anzuschaffen. Das könnte zu Verzerrungen und Kritik einiger Händler geführt haben, die nicht so agierten. Nun sollen in ganz Europa gleiche Bedingungen für alle herrschen.

Letztendlich steht die Frage im Raum, ob sich LEGO mit den Preiserhöhungen einen Gefallen tut. Keiner der Händler, mit denen wir gesprochen haben, reagierte besonders positiv darauf – verständlicherweise. Und auch den Kunden, die jetzt schon Premiumpreise für die Produkte des Marktführers zahlen, dürften nicht sonderlich erfreut sein, zukünftig noch tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Besonders absurd erscheint das Vorgehen, bedenkt man, dass LEGO im letzten Jahr einer der Profiteure der Corona-Krise war und trotz dessen, dass in einigen Werken der Betrieb für Monate stillstand, einen Gewinn von 1,3 Milliarden Euro erwirtschaftete.

Es ist absehbar, dass die LEGO Preiserhöhungen zu noch heftigeren Rabattschlachten der großen Player am Markt führen werden, unter denen im Zweifelsfall aber immer die kleinen inhabergeführten LEGO Fachgeschäfte leiden werden, die schon jetzt oft hart zu kämpfen haben.

Auch andere Klemmbausteinhersteller werden sich über die Preiserhöhungen nur freuen können. Denn schließlich ändert sich ja nichts an den in den letzten Jahren immer wieder bemängelten Mängeln, wie Farbabweichungen, der großen Menge an Stickern oder bunte Steine im Inneren der Modelle, die die Kunden scharenweise zur Konkurrenz treiben. Dass sich andere Hersteller durch das Handeln LEGOs nun noch einmal günstiger positionieren können, beschleunigt die Ausbreitung der von LEGO befürchteten Konkurrenz aus Fernost.

Ein Blick auf die LEGO Sets, welche im kommenden Jahr erscheinen sollen, zeigt, dass auch im nächsten Jahr mit weiteren Preisumgestaltungen zu rechnen ist. Während der LEGO Star Wars 75322 Hoth AT-ST erfreulicherweise bei 586 Teilen nur 49,99 Euro kosten wird und damit 10 Euro billiger ist als das Vorgängermodell, soll das 75320 Hoth Battle Pack 19,99 Euro kosten. Bedenkt man den bisherigen Battle Pack Standardpreis von 14,99 Euro, ist das eine Preiserhöhung von knapp 30 % – und das bei gerade einmal 105 Teilen. Wir sind gespannt darauf, wie sich die LEGO Preise in Zukunft entwickeln und wie sie von Kunden und Händlern angenommen werden,

Was haltet ihr von den LEGO Preiserhöhungen? Werdet ihr nun einige der Set noch kaufen, bevor sich der Preis ändert? Glaubt ihr, dass LEGO in Zukunft allgemein teurer wird? Teilt uns eure Meinung in euren Kommentaren mit!

65 Kommentare zu „LEGO Preiserhöhungen: Sets werden 2022 teurer!“

  1. Man muss aber dazu sagen, dass die Händler/Importeure auch mit steigenden Preisen für Container usw. zu rechnen haben. Der große Preisunterschied, den man im Kopf hat, ist nicht mehr überall.

  2. Das man die Preise europaweit vereinheitlichen will ist für mich gut nachvollziehbar.

    Dies jetzt aber herzunehmen um überall den höchsten Preis anzusetzen allerdings nicht. Da hätte es für mich ein Mittelwert auch getan – denn Lego ist ja sowieso schon alles andere als günstig.

    1. Lego und günstig ? Ich glaube eher nicht, die Preise für die Legoschachteln sind noch gleich teuer aber der Inhalt wurde stark reduziert,
      und das zu hören das es noch teurer wird erstaunt mich sehr.

    2. Eine europaweite Vereinheitlichung der Preise kann ich nicht nachvollziehen. Ich nehme an, das die Einkommen in den verschiedenen Ländern der EU doch sehr unterschiedlich sind. Wer also (unabhängig von de Währung) z.B. 10 € im Vergleich zu 100 € verdient soll trotzdem im Durchschnitt 50 € bezahlen, das erschließt sich mir nicht wirklich. Selbst ein Mittelwert wäre den am unteren Ende der Einkommens stehenden nicht förderlich, denen am oberen Ende aber zuträglich.

      1. Das würde bedeuten, dass auch ein Hartz 4 Empfänger weniger zahlt, als eine Familie mit 1 Verdiener und 1 Kind , die wiederrum weniger zahlt als eine Familie mit 2 Einkommen und 2 Kindern als … am Ende ich.
        Klingt gerecht, aber rein egoistisch bin ich dagegeben.
        Und Deutschland war günstiger als die Niederlande oder Frankreich. Dabei verdienen hier vielleicht die …. ach egal.

        Die Preiserhöhung gefällt mir nicht.

        1. Mir auch nicht. Ich hatte gehofft, dass die Preise denen in Deutschland entsprechen würden. Also in anderen Ländern günstiger.

    3. Was ich daran nicht verstehe ist, dass die Umsatzsteuer ja in den Ländern unterschiedlich ist. Händler kaufen untereinander ohne USt bzw. können die als Vorsteuer verrechnen. Es hätte bei der genannten Begründung also der Nettopreis angepasst werden müssen, aber nicht der Bruttopreis.
      So werde ich mich in Zukunft häufiger auf die Suche nach dem jeweils günstigsten Angebot machen, oft findet man ja Sets mit 20-30% Rabatt. Schade für das kleine Kaufhaus vor Ort… Vielleicht war das ja auch der Sinn der Sache?

  3. Immer wieder erstaunlich wie gierig Lego doch ist.
    Da bleibt nur weiterhin die Rosinen zu picken, auf besondere Angebote zu warten und nach den schönen Töchtern bei der Konkurrenz zu schauen.

    1. Genauso ist es. Leider ist es so, dass die wirklich coolen Sachen häufig exklusiv nur noch direkt über LEGO zu kaufen sein werden. Schlussendlich werden die kleinen Läden die meisten Probleme bekommen.

  4. So gut wie alle Basisrohstoffe steigen stark im Preis oder sind seit Jahresanfang stark gestiegen; hinzu kommen die teils hohen Frachtraten. Es gibt zwar immer ein paar dumme Marktakteure aber wer jetzt oder bald nicht erhöht hat entweder davor zu viel Verdient oder kann nicht rechnen oder wird bald nicht mehr liefern können.

    1. Nur mal so als Anreiz in Bezug auf die hohen Frachtraten … warum nicht kleinere Kartons mit weniger “Luft” drin und damit mehr Ware in einen Container …

      Ach so, ich vergaß … der Kunde soll ja im Laden vor den großen Kartons stehen, damit der aufgerufene Preis nicht mehr so arg drückt …

      1. Absolut. man könnte locker die Packungsgröße um 50% Reduzieren.
        Also die Frachtkosten Quasi halbieren. Aber das ist nicht deren tatsächliches Problem.
        Auch die angeblichen Rohstoffpreise sind ja lächerlich.
        Die Herstellungskosten machen bei den Steinen ca. 1% der Verkaufspreise aus. Selbst wenn sich die Produktionspreise um 100% verdoppeln würden kann es ja nicht sein das daraus eine Preiserhöhung auf den Endpreis von über 10% ergibt
        Die Preise zu erhöhen um einen einzigen Markt in der EU zu schaffen ist das Genialste was ich je gehört habe, das haben ja nicht mal PKW Hersteller einfallen lassen. Unterschiedliche Mehrwertsteuern, Unterschiedliche Lebenshaltungskosten, Unterschiedliche Einkommen usw usw, das ist ja der Grund warum die Preise in der EU unterschiedlich sind.
        Lego wird Europa jetzt auf einem Preis bringen. looooooool

    2. Also bei Rohstoffkosten von 1€ für ein Kilo ABS-Plastik und Verkaufspreisen von 90-100€ pro Kilo, wenn dann zu LEGO verarbeitet, sollten Rohstoffe kein Problem sein.

  5. Also das ist echt eine Frechheit, vor allem sind das erhöhungen jenseits von 20 % … damit wird kann ich mir die Preise von Lego endgültig nicht mehr rechtfertigen … sry aber ich bin nicht reich … schade

  6. The Storytelling Brick

    Da ich schon auf Stonewars.de schon rege kommentiert habe, nur mal kurz hier zu folgendem Absatz von Euch:

    „Auch andere Klemmbausteinhersteller werden sich über die Preiserhöhungen nur freuen können. Denn schließlich ändert sich ja nichts an den in den letzten Jahren immer wieder bemängelten Mängeln, wie Farbabweichungen, der großen Menge an Stickern oder bunte Steine im Inneren der Modelle, die die Kunden scharenweise zur Konkurrenz treiben. Dass sich andere Hersteller durch das Handeln LEGOs nun noch einmal günstiger positionieren können, beschleunigt die Ausbreitung der von LEGO befürchteten Konkurrenz aus Fernost.“

    Ich denke so einfach mit den Preisen ist es nicht. Wie man so aus den Kommentaren im „Schwesternblog“ liest, haben auch die Fremdanbieter die Preise angezogen (wobei dann immer noch zwischen Importeure wie Steingemachtes GmbH oder BlueBrixx, die ausschließlich ihre Ware aus Fernost per Frachtschiffe bekommen) und Hersteller (die im Grunde auf den ABS-Rohstoff angewiesen sind, wobei hier ja China selbst ein großer ABS-Produzent ist) unterschieden werden sollte.

    1. Das mit den ABS-Rohstoffen stimmt nicht ganz so, ja, China ist ein großer Abnehmer, aber gerade die Granulate für EN71 kommen vermehrt aus Europa, was ich immer wieder gehört habe oftmals von Bayer…

  7. Erhöhungen von 100 € mal eben auf 120 € oder von 50 € auf 60 €…. absoluter Irssinn. Dabei haben wir in Deutschland noch gut reden, aber was sollen unsere europäischen Freunde in Ungarn, Slowenien oder Rumänien machen? Da gibt es dann in Zukunft nur noch alle drei Jahre ein Weihnachtsgeschenk… 🙁

    1. Da muss man gar nicht so wit fahren…in Polen ist es nicht anders. Dort verdienen die Menschen auch deutlich weniger als bei uns, dafür sind die Lebenserhaltungskosten geringer. Wenn LEGO jetzt die Preise „vereinheitlichen“ würden, dann würden die dort doppelt und dreifach so viel kosten.

      Leider ist es noch so, dass die Polen ihren eigenen Erzeugnissen kaum „trauen“, und gerade die teuren Produkte wegen dem Preis ihren Reiz besitzen. Daher könnte Cobi oder Blocki da nicht mal Profit draus schlagen…

      1. Da muss man noch weniger weit fahren. Beim mittlerweile erreichten Niveau der Lebenshaltungskosten in Deutschland wird Lego schon hier für viele zunehmend unerschwinglich, mindestens die größeren Sets.

        Ich beziehe ein gutes Einkommen, deutlich über dem Durchschnitt, aber nach Großstadt-Wohnungsmiete, Kosten für Mobilität, gesunder Ernährung und anderen Notwendigkeiten des Alltags sehe ich für mich die Grenzen der Leistbarkeit der Lego-Sets, die mich interessieren, erreicht und teilweise überschritten. So hat Lego auch bei mir die Tür dafür geöffnet, Sets anderer Hersteller in das geliebte Hobby einzubeziehen, solange es keine Plagiate sind.

        Ein Schritt, den ich lange nicht gehen wollte, aber – wenn ich mir das Hobby erhalten möchte – inzwischen ein logischer ist, dem Lego selbst mitverantwortet.

        „the times they’re changing…“

  8. Warum nimmt Lego dann nicht einfach den günstigsten Preis für alle Händler ? Wäre das nicht ein gutes und richtiges Zeichen?
    Für mich ergibt das leider wenig Sinn und ich bin sehr gespannt auf das was Lego dazu zu sagen hat, vor allem nach den Rekordgewinnen ist das mehr als unglücklich.

  9. Man hätte die Preise anderswo auch einfach auf unsere senken können die eh schon viel zu teuer sind.

    Lego war schon Mal kurz vor dem Untergang, anscheinend hat man das in der Chefetage vergessen. Mit so einer Preispolitik macht man sich keine Freunde und muss sich nicht wundern wenn bald viele zur deutlich günstigeren Konkurrenz wechseln werden…

  10. Alexa Bliss Lover No1

    Tjoaa und 2022 wird Legos theme song: Abba – Money Money Money xD
    Naja ich bleib dennoch bei Lego, ganz einfach weils die einzigste Firma mit den entsprechenden Minifiguren ist 😡
    Als Minifiguren-Fan/Sammler kommt für mich nur Lego selbst in Frage, die alternativen Figuren sind net so mein fall.

    1. Ja… nur dumm, dass es deswegen keine anderen Minifiguren gibt, weil LEGO die mit Ach-und-Krach verteidigt, mit ihren 3D-Marken. Und quasi jede andere Minifigur angreift, die Arme, Beine und einen Kopf haben. Dabei lassen sowohl der Maßstab, als auch die Tatsache, dass die Figuren sich auf Noppen setzen können müssen, kaum extreme Abweichungen zu. Diese müssten halt gerichtlich (teuer) angefochten werden.

  11. Tja, im Zusammenhang mit einer Bionade-Preiserhöhung vor Jahren hieß es mal sinngemäß „Das Original ist nun mal das teuerste Produkt“

    Ich sehe das ein bisschen anders, aber ich mache halt nicht die Preise für Lego.

  12. tja dann dauert es nicht mehr lange bis das erste Set von Lego für über 1000€ auf den Markt kommt. Oder gabs das schon und ich hab es verpasst?

  13. Keksmonster1337

    Mache mir etwas sorgen um die Gärten von Ninjago City und den Daily Bugle – beide Sets sind im Lego-Universum sehr günstig was das Preis/Leistungsverhältnis angeht :-/
    Zumindest bei den Gärten hätten es euch die Händler aber schon mitgeteilt oder?

  14. Das ist doch lachhaft. Die Preise sind jetzt schon jenseits von Gut und Böse. Kann es sein, dass die ganzen teuren 18+ Sets doch nicht so gut laufen wie gedacht, so dass man sich nun an den Spielsets für Kinder bereichern muss?

  15. Ich finde es sehr gut das LEGO teurer wird damit sich nicht jeder die Sets leisten kann und die Exklusivität gewahrt bleibt. Ich denke auch es sollte mehr Kleinauflagensets geben die versteigert statt verkauft werden, damit nur die wohlhabenden an die Sets rankommen. Alle anderen haben ja genug Alternativen in China.
    Ich jedenfalls finde es öde das jeder Hanswurst sich einen UCS Millennium Falcon leisten kann – warum nicht 5.000 Euro dafür verlangen?! Wer sich über die Preise beschwert, kann sich das Produkt sowieso nicht leisten und sollte lieber auf billige Alternativen umsteigen.

    1. Ernsthaft? Wir reden hier von Spielzeug nicht von einem Limited Edition Apple iPhone…
      LEGO tut als wären sie der Heilsbringer im Kinderzimmer, aber im Grunde sind sie nur zahlengetriebene Assgeier die Geld scheffeln wollen

        1. Ironie? Sorry, les ich da nicht raus…
          Es gibt leider Menschen die wirklich so denken!
          Daher, sollte es wirklich Ironie gewesen, ok, hab ichs nicht gecheckt, aber es ist leider auch schlimm das sowas heutzutage als Ernst durchgeht ‍♂️

    2. Ist doch bereits heute so…

      Als ich Kind war, hatte ich eigentlich nie Lego – konnten sich meine Eltern nicht leisten. Die Begierde wurde geweckt, wenn wir bei Bekannten waren, die mehr Geld hatten. Das hat sich eingebrannt 😉

      Ich sammle erst, seit ich selbst verdiene und es mir gut leisten kann.

      Lego muss es eigentlich nur schaffen, den Nimbus der besten Qualität und Kreativität seiner Designer aufrechtzuerhalten. Wird zunehmend schwieriger angesichts der guten Konkurrenz und der eigenen Schwächen (siehe Lambo).

      Dann werfen die AFOLs das Geld hinterher. Bzw. die wohlhabenden Eltern… Und davon gibt es noch genug, um Milliarden zu verdienen.

  16. Wenn die Rechnung für Lego mal aufgeht…
    Ich hab da so meine Zweifel. Nachdem Lego nur noch im Mittelfeld mitspielt, was Design und vor allem Qualität angeht, wäre aus meiner Sicht der gegenteilige Weg der richtige gewesen. Wenn du am Markt nicht mehr der Beste bist, musst du es über den Preis wieder reinholen…
    Für Lego sprechen nur noch die Lizenzen und der Name.

  17. Da spielt die Logistik eine sehr große Rolle. Hat ein Container aus Auen vor ein paar Jahren noch 700,- Fracht gekostet sind es jetzt über 10.000,-, wenn man überhaupt einen bekommt. Mit garantierter Terminlieferung noch mal ein paar tausend mehr.. und Lego kann es sich nicht leisten das die Regale leer werden. Dazu explodieren noch die Frachtkosten auf der letzten Meile. Die Rohstoffe werden auch nicht billiger. Kein Hersteller erhöht Preise leichtfertig, hier wird es nicht anders gehen. Wenn Lego sich nur bereichern wollen würde hätten sie niemals bestehende Produkte erhöht sondern einfach auf die nächsten Wellen gewartet.

    1. Die Frachtraten werden nicht ewig auf dem Niveau bleiben – ist aktuell viel Coronaeffekt dabei … im Übrigen wäre es auch durchaus mal angebracht die schon seit Jahren teils zu 50% mit Luft gefüllten Riesenkartons zu schrumpfen … ach so ich vergaß, dem Kunden soll ja das Gefühl gegeben werden, er bekommt was für den aufgerufenen Preis, wenn er vor dem Regal steht

    2. Da Lego die meisten Produkte für Europa in Europa packt (es gibt auf den Kartons Ländercodes), wird das kein so großer Efrekt sein fürchte ich. Einzelne Steine, die sie ih China produzieren und für die Konfektion nach Europa schiffen, werden wohl kaum mit viel Luft verpackt sein,

      1. Das mit der Luft im Karton ist auch ein generelles Thema, was ich ansprechen wollte … sei es beim Transport von Fernost nach Europa, oder innerhalb von Europa – es wird Transportraum verschwendet! Solange sich daran nichts ändert, kann ich auch LEGOs Willen in Sachen Nachhaltigkeit voranzukommen nicht ernst nehmen.
        Das Argument mit den verteuerten Containerfrachtraten als Begründung für die Preisanstiege zieht übrigens umso weniger, wenn der Großteil der in Europa verkauften Steine auch hier hergestellt werden.

  18. Der Markt wird es regeln. Für meinen Geschmack passen Preise und Qualität bei Lego jetzt schon nicht mehr vernünftig zusammen. Wenn die Schere zukünftig noch weiter auseinander geht, will jeder Kauf noch mehr überlegt sein als früher. Oder man wartet noch extremer als jetzt auf zukünftige Rabatte und Sonderangebote.

  19. Ich muss allerdings sagen, Dass gab es früher auch schon!. Schaut euch mal Katalog von vor 10 Jahren an, da wurden die Sets nach einem halben Jahr auch teurer, vlt. nicht gleich 20-30 Euro, aber die Preise wurden da auch erhöht. Von daher nix neues, aber LEGO hat sicher auch ein Interesse der Gewinnmaximierung dabei.

  20. Eine Vereinheitlichung der Preise kann ich nicht nachvollziehen! Es wird seinen Grund haben warum ein Set in den Niederlanden teurer ist als Tschechien. Die Gehaltstrukturen sind in Europa nicht vereinheitlicht. Wenn ein Set nun also einheitlich auf 100€ angehoben wird, während es vorher in Tschechien bei 80/90€ war, wird die finanzielle Belastung in einem Niedriglohnland weiter verstärkt. Und auch die Ausrede mit der erhöhten Rohstoff-Nachfrage ist mir nicht ganz ersichtlich. Ich hab keine sinkende Preise während der Krise erlebt, obwohl die Rohstoffe-Nachfrage, wegen reduzierter Produktionmöglichkeiten, gesunken ist. Und was bedeutet es, wenn die Wirtschaft wieder in einen normalen Zustand kommt, sinken dann die Preise wieder, weil die Ressourcen wie vor Corona normal abgebaut werden können. Ich denke nicht! Aus diesem Grund schlage ich vor, dass man dieses Treiben boykottiert und man ich sich selber geht und fragt…brauche ich das alles eigentlich wirklich!

  21. Nüchtern betrachtet: Ja die Kosten für Rohstoffe, Transport und vermutlich auch die Arbeitskosten sind für LEGO gestiegen – man will halt die Gewinnmarge von jährlich über 20% behalten oder ausbauen. Ob diese Gewinnmarge auf Kosten der Kunden fair ist oder nicht muss jeder selbst für sich beantworten. Das funktioniert wenn die Leute trotzdem die Preise zahlen und immer noch die selbe Menge abnehmen. Günstigere Alternativen gibt es ja mittlerweile genügend in allen Qualitätskategorien, bisher ist die Rechnung für LEGO aufgegangen und sie haben kaum Marktanteile verloren.

  22. Ich finde die Preiserhöhung nicht gut.Es wird mehr und mehr eine Sache für besser Verdiener.Kids können sich die Sachen schon lange nicht mehr von ihrem Taschengeld leisten.
    Lego ist genauso wie VW,nichts mehr für Normalos.Es ist kein Wunder ,das sich viele alternativ nach anderen Klemmbausystemen umschauen und irgendwann Lego den Rang ablaufen werden

  23. Hallo zusammen. Ich bin ein Schweizer Spielwaren Händler. Auch bei uns werden die Preise angepasst, allerdings werden bei 200 geänderten Preisen 170 Sets günstiger und 30 teurer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Deutschland ausschliesslich erhöht wird. Falls doch, hattet ihr bisher die günstigsten Preise europaweit…

    1. Ein kleiner deutscher Händler

      Deutschland war mit USA und UK das günstigstes Land weltweit was LEGO UVPs anbelangt. Ich hab da mal vor 2 Jahren eine Analyse vorgenommen und auch hier gepostet. Für die meisten Ländern in Europa wird LEGO jetzt günstiger, in DE halt leider nicht (weil es halt schon immer am „günstigsten“ war). Auf der anderen Seite betrifft die Preiserhöhung ja nicht mal 5% des Sortiments (also wenn man die Volllistung betrachtet), insofern vielleicht nicht ganz so wild. Klar, Piratenschiff und Yoda jetzt für 120.- Euro ist schon ne Ansage. Vorschlag: einfach dieses Jahr noch kaufen 😉

  24. Ach, der Burg wird teuerer 🙁 Hoffentlich wird dan in den Niederlanden der 911 auch € 139, somit es sogar um 10 Euro billiger wird.

  25. Was mich ein wenig wundert: der Volvo-Dumper 42114 wird in der EOL Liste geführt, soll aber trotzdem für kommendes Jahr noch eine UVP Erhöhung bekommen? Passt meiner Meinung nach nicht recht zusammen.

  26. Dreist, dreister, Lego…
    Unglaublich, schlimm genug das man bei neu erscheinenden Sets die Preise in immer größere Höhen schraubt aber das man jetzt bei bereits veröffentlichten Sets die Preise nochmal nachträglich erhöht ist an Schäbigkeit nicht mehr zu überbieten. Das war’s jetzt für mich endgültig mit Lego ich kaufe zukünftig nur noch bei der Konkurrenz.

    1. Man wird ja nicht gezwungen sie zu kaufen … ich war über Jahre begeisterter Sammler der Figuren, jedoch ist es mir über die Zeit zu viel geworden mit der Anzahl an Serien die jedes Jahr raus gehauen werden, was die Preisentwicklung angeht – ohne Worte. Mittlerweile habe ich aufgehört zu sammeln und einen Teil der Sammlung schon verkauft …

  27. Ich habe meinen Lego Konsum ohnehin schon drastisch eingeschränkt.
    Zuletzt ein Star Wars Set mit 55% Rabatt.
    Da wird die Reise hingehen. Würde mir nur wünschen, dass die Händler da endlich mal Konsequenzen draus ziehen und auch Alternativen eine Chance geben.
    Im Internet bekomme ich alles, klar, aber vor Ort bleibt es das doch immer nur bei Lego. Das ist mies.

    1. Wenn die Artikel die es nur im Netz gibt im Einzelhandel landen, werden sie schlagartig deutlich teurer. Der Einzelhandel reserviert sich 30 – 40% Marge, damit er auch wenn er es rabattiert verkaufen muss nicht draufzahlt.
      Wenn es dann noch China Artikel sind, kommt noch Zoll, Import, Steuer, Ce Zertifizierung, Lagerhaltung und Logistik oben drauf.

      Ein Artikel der bei Ali Express 10 € kostet, kostet hier im Einzelhandel dann 30 €.

      Üblicherweise entfallen in Europa bei Spielwaren ca. 20% des Verkaufspreises auf die eigentlichen Herstellungskosten. Der Rest setzt sich aus „drumherum“ zusammen.

      Wir haben das selbst schon durch (bei anderen Spielwaren, nicht Klemmbausteinen).

  28. Die Argumentation mit der europaweiten Harmonisierung zur Unterbindung „kreativer“ Bezugswege einiger Händler kann ich nachvollziehen, aber warum werden dann nur so wenige Sets im Preis angepasst? Es dürften doch eigentlich alle Sets betroffen sein, als Beispiel habe ich gerade wahllos den Batwing 76161 geprüft bei dem die UVP bei uns bei 199,99 liegt und in Dänemark bei umgerecht etwas über 215 Euro. Somit verwundert die selektive Preiserhöhung mit der dazu gelieferten Erklärung schon.

    1. Ist halt das typische PR-Blabla. Mein Persönliches Highlight war das Statement Sticker würden genutzt, weil Kinder ja so viel Spaß beim anbringen hätten… bei einem 350€-Ghostbusters HQ… während die 9,99€-Cars-Sets reihenweise Drucke haben, da jedem klar ist, dass schief angebrachte Sticker Jung und Alt einfach nur frusten.

      Persönlich betrifft es mich das alles jetzt leider eh nicht mehr groß. Aktuell steht nur noch der kleine Tumbler auf der Wunschliste und wenn wirklich die Muppets nächstes Jahr als Sammelstaffel rauskommen, Kermit. Hier und da bricklinke ich nir vielleicht noch ein schönes Haarteil oder ähnliches aus aktuellen sets. Seit ca. 2 Jahren landet so ziemlich das gesamte Lego-Budget bei Drittanbietern. Die schließen ja dankenswerterweise nach und nach die Lücken, die Lego bewusst bei jedem Thema offen lässt, um theoretisch noch eine Welle raushauen zu können, es dann aber nicht macht.

  29. Von den damaligen prognostizierten 5 DM / Liter Sprit sind wir auch nicht mehr weit entfernt!
    Alles wird teurer, leider! … Für mich ist die Rechnung einfach: Wenn ich’s mir nicht mehr leisten kann und will, kauf ich’s nicht. Bei LEGO geht das, beim Sprit ist das als Pendler eher schwerer durchzusetzen …
    „WIR“ Verbraucher haben es in der Hand. LEGO wird das schon merken, wenn sie auf ihrem Sortiment dann sitzen bleiben.
    Aber es wird wie immer sein: Diejenigen, die sich am meisten darüber aufregen, stehen dann bei exklusiver Ware wieder ganz vorne in der Schlange, trotz Preiserhöhung!!!! (selbst erlebt!).

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