Die neue LEGO Powered Up Remote App steht ab sofort in den App-Stores von Apple (iOS) und Google (Android) zum Download bereit und kann sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones installiert werden. Während die App im Google Play Store bereits in Laufe des gestrigen Tages erschienen ist, konnten iOS-Nutzer das Programm erst kurz vor Mitternacht herunterladen.

Beide Varianten habe ich mir kurz angeschaut, konnte auf den ersten Blick aber keinen Unterschied feststellen – bis auf die Dateigröße: Die iOS-Version ist knapp 550 MB groß. Die Variante für Android benötigt lediglich 72 MB Speicherplatz auf den Geräten.

Startbildschirm der Android-App. (Screenshot: PROMOBRICKS)

Sobald die App gestartet wurde, erscheint der Startbildschirm. Hier wird die Themenwelt ausgewählt, welche „bedient“ werden soll. Aktuell ist nur LEGO City vorhanden, doch schon bald kommt mit dem ferngesteuerten Super Heroes Batmobil ein weiteres Thema hinzu.

Kurzes Video-Tutorial zur App-Bedienung. (Screenshot: PROMOBRICKS)

Bevor es los geht, gibt es auch noch kurzes Video zur Einführung, in dem die Funktionsweise der LEGO Powered Up App erläutert wird. Nach Auswahl der Themenwelt, könnt ihr euch entscheiden, welche der beiden neuen LEGO City Eisenbahnen ihr über die App steuern wollt.

Aktuelle LEGO City Auswahl – mit reichlich Platz für mehr Sets. (Screenshot: PROMOBRICKS)

Die Bedienfelder

Je nachdem, welches Set gewählt wurde, erscheint das passende Bedienfeld. Aktuell sind es die Oberflächen zur Steuerung des LEGO 60197 City Personenzuges und LEGO 60198 City Güterzuges. Die Funktionen sind schnell erklärt. Auf der linken Seite kann der jeweilige Zug mit Plus und Minus bewegt werden. Dabei gibt es in jede Richtung zehn Stufen und mit Stop hält der Zug sofort (Stufe 0). Auf der rechten Seite sind jeweils sechs Sound-Schnipsel angeordnet. Somit kann der passende Sound auf dem mobilen Endgerät abgespielt werden.

Bedien-Oberfläche des LEGO 60197 City Personenzugs. (Screenshot: PROMOBRICKS)
Bedien-Oberfläche des LEGO 60198 City Güterzugs. (Screenshot: PROMOBRICKS)

Erster Eindruck

Die App macht genau das, was sie soll: die bekannten Power Functions Fernbedinungen ersetzen. Aktuell können nur die beiden LEGO City Zug Sets gesteuert werden, welche Anfang Juli 2018 in den Handel kommen werden. In Anbetracht der Zielgruppe der Sets, Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, sind die Steuerelemente einfach gehalten.

Einem ersten Test mit dem Güterzug steht somit nichts mehr im Weg. Mehr dazu in Kürze hier im Blog.

27 KOMMENTARE

  1. Vom Umfang her war das eigentlich zu erwarten. Dennoch hatte ich insgeheim, ähnlich wie Henry von der klemmbausteinlyrik, auf mehr gehofft.
    Ich will natürlich nichts verschreien – womöglich wird Lego die App im Verlauf der Zeit mit mehr Funktionen in Richtung „programmierbare“ Züge ausbauen. Dennoch wären solche Fetures für den Start natürlich wünschenswert gewesen..

    • das wäre wieder Unsinn pur. Ich möchte 3 und mehr Züge fahren lassen. Muß schnell mal stoppen oder ähnl. machen können. Bei der bisherigen Steuerung hat man diese nebeneinander gesteckt und konnte flexibel reagieren.
      App ist techn. gesehen eine tolle Möglichkeit, aber in der Realität leider vielfach nicht brauchbar. Da braucht man doch mal einen „richtigen Knochen“ und nicht so ein softiges Handy.

  2. Verstehe ich das jetzt richtig, das zwingend zur Steuerung der neuen Power Functions, ein Smartphone benötigt wird? Ich denke LEGO sollte weiterhin versuchen die Kinder vom Bildschirm fernzuhalten als sie damit noch mehr zu binden. Wenn dem so ist, fände ich es ganz schon traurig und recht faul von LEGO, die es sich mit diesem Konzept doch sehr leicht machen…

      • naja, die Infos sind mager und ggf. sehr verstreut. So richtig gesammelte Infos gibt es ja noch nicht.
        Ich sehe auf den Videos immer eine Handsteuerung, auf der + und – gedrückt wird, aber nicht der Drehregler. Keine Ahnung, ob der auch genutzt werden kann.

        • Eine Fernbedienung die ja deutlich macht, dass man eben nicht zwingend die App nutzen muss. Die Info steht auch genau so im Artikel. Daniel hat aber gemeckert, dass (falls man denn nur die App hätte) Lego doch eher zusehen solle die Kinder vom Bildschirm fernzuhalten. Da man die App nicht nutzen muss ist das unsinnig gewesen. Mehr habe ich gar nicht gesagt 😉

          Dass die Infos bisher noch recht Mager sind stimmt zwar irgendwie, aber ich glaube das liegt einfach daran, dass die Fernbedienung außer Fahren/Stoppen und ggf. rückwärts Fahren keinerlei Funktionen bietet und die App halt erst jetzt verfügbar ist (und ja scheinbar außer Sounds auch keine weiteren Funktionen bietet).

          Der „Drehregler“ ist (leider) kein Regler. Man kann durch das drehen lediglich die +/- Tasten so anordnen wie man es gerne haben möchte. Zumindest wurde dies bisher in jedem Review das ich gesehen/gelesen habe so dargestellt. Weitere Funktionen gibt es da wohl nicht.

  3. Ich hoffe ja mal, dass man sich dann auch selbst noch Oberflächen basteln kann.
    Für die selbst gebauten Autos und Züge zum Beispiel .
    Naja, warten wir’s mal ab.

    Der SBrick kann ja heute schon 4 Anschlüsse steuern und man kann sich seine eigene Oberfläche basteln oder von anderen Usern runterladen.

  4. Nennen wir das Kind doch beim Namen: Lego hats versaut! Die App ist im jetzigen Funktionsumfang vollkommen überflüssig meiner Meinung nach. Man kann wirklich nur hoffen das Lego über Updates Funktionen wie die Programmierung einfügt, ähnlich wie bei Boost.

  5. Leute Leute, was habt ihr denn für Erwartungen? Lego hat exakt das geliefert, was angekündigt war. Und auch exakt das, was mit gesundem Menschenverstand zu erwarten war.

  6. Hallo habe mir die App grade mal runtergeladen .Die Soundschnipsel kann man sich auch ohne Zugsets
    anhören. Die Sounds sind absolut lächerlich, oder habt ihr schon mal eine E-Lok mit Rasenmäher Motorgeräusch gehört?! Beim Personenzug ist USA und Europa gemischt. Traurig ist auch das es nur in englisch ist, und das ab 5 Jahren.

  7. ich hätte auch erwartet, dass man wenigstens einstellen hätte können: „10 sekunden auf stufe 4, 20 sekunden auf 8, 30 sekunden stufe 0“ und der SBrick funktioniert nun nicht mehr mit den neuen batterieboxen ^^
    zumindest sind die batterieboxen so gebaut, dass man wenigsten ein akkumodul einschieben kann… der dann wohl mehr als marktpreis kostet

  8. Wahrscheinlich war es klar aber für mich neu, dass die App nicht auf iOS 9.x läuft. Super!! Soll ich jetzt mein iPhone 4s weg werfen?! *gg

    Spitzenmäßig LEGO!- Diese Inkompatibilität!

    Verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Als ob so viele Funktionen in dieser einfach gehaltenen App unbedingt iOS 10.x verlangen.

    Sehr kompetente Programmierer!

    • Das hat nichts mit Kompetenz zu tun.
      Ein fünf Jahre altes Smartphone mit einem veralteten Betriebssystem ist halt einfach nicht mehr relevant genug, als dass es sich noch lohnen würde, Zeit, Mühe und Geld für eine App zu investieren.

      Da könnte man genauso gut auch darüber jammern, dass keine App für Symbian, Windows Phone oder Blackberry erscheinen.
      Es lohnt sich halt schlichtweg nicht.

      • Auch wenn es um die Abwärtskompatibilität ging… in Anbetracht der reichlich bemerkenswerten Größe der iOS Variante müsste ein kritischer Gedanke hinsichtlich der Kompetenz doch erlaubt sein, oder nicht? 😉

        Ausserdem hinken die Power Funktions leider weiterhin gefühlt knappe 10 Jahre hinterher… was spricht also dagegen auch ältere Handy-Modelle zu bedienen? Das Ende aller Tage würde wohl kaum die IT-Abteilung von LEGO erreichen wenn man es denn in Betracht gezogen hätte.

        • Wir kennen alle nicht den Aufwand, den eine solche iOS-Umsetzung macht.
          Von daher halte ich es für ziemlich vermessen, gleich von Inkompetenz zu sprechen, nur weil irgendwas nicht ganz deinen Vorstellungen entspricht.

          Warum die neuen Power Functions 10 Jahre hinterher hinken sollen, kann ich auch nicht nachvollziehen.
          Bluetooth an sich hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen.

          Auch kennen wir bislang nur die Eisenbahn-Komponenten von PF2, die noch nicht mal in den Regalen stehen.
          Wer weiß, was da noch alles geplant ist?

          Aber selbst, wenn das bislang Bekannte alles bleiben sollte, wäre es noch immer kein Argument, wieso man dann noch Smartphones mit veralteter Hard- und Software unterstützen sollte.

          • mein Radio (20 Jahre alt) funktioniert auch noch. Ich halte diese Diskussion für blöd. Im MM hatte mir auch eine Verkäuferin gesagt, es wird Zeit, daß ich mir ein neues Handy kaufe, nur weil sie mir bei einem Problem nicht helfen konnte und mein Handy schon über 4 Jahre alt ist und noch immer gut funktioniert. Vielleicht sollte wir demnächst auch alle Menschen über 30 entsorgen? – Bleibt doch mal auf dem Teppich. Ich kann mir bei den heutigen Preisen für Handys nicht jedes Jahr ein neues kaufen.

          • So Leid es mir tut, der Aufwand ist durchaus überschaubar. Vermutlich gab es schlicht keine Entwicklungszeit mehr, zumal die App ja schon spartanisch daherkommt. Das sollte man auch kritisieren dürfen. Technisch macht es auch wenig Sinn die App zu limitieren, es steckt schließlich in den Funktionen kein Hexenwerk (eventuell springt aber bei 550 MB auch ein 42055 aus dem Handy, die Entwickler haben da sicherlich etwas geplant 😉 ).

            Bei aller konstruktiver Diskussion kann ich aber nicht nachvollziehen wie man in der heutigen Zeit das Fehlen von Technik-Standards wie USB bzw. Powerbank Unterstützung statt Batterieboxen akzeptiert und gleichzeitig ein Betriebssystem von 2016 als hoffnungslos veraltet bezeichnet.

    • Das liegt hauptsächlich daran, dass Apple für neue Apps das iOS11-SDK vorschreibt (was dein iPhone 4S, das mittlerweile 7 Jahre alt ist, leider ausschließt), sonst werden sie nicht im AppStore freigegeben. Da kann Lego also herzlich wenig dafür.

  9. Abgesehen von den Funktionen, zu denen jeder sicherlich seine eigene begründete Meinung hat, halte ich die Größe von 550MB für…. vorsichtig formuliert…. bemerkenswert.

  10. Es ist ganz sicher nicht schwer, die Kompatibilität zu gewährleisten…

    Das kann mir keiner erzählen. Aber deine allgegenwärtiges Verständnis für diese Art und Weise zeigt einem nur das allgemeine Nachgeplapper von sogenannten Fachleuten zu denen Du Dich natürlich auch zählst möchtest!

    Wie dem auch sei….das ist einfach nur traurig!
    Ich gehe jetzt nicht zu Grunde, da die Steuer per Tablet viel besser sein wird, als auf einem kleinen Smartphone. Zudem scheint die App ohnehin noch verbesserungsbedürftig zu sein…sollen sie mal machen. Außerdem fehlen die Kompatibilitäten der Hardware zum bisherigen Zubehör.

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