LEGO Masters Staffel 3 Folge 5 in der TV-Kritik: Asozial ist geil

LEGO Masters 2021

Alles, was ab jetzt noch kommt, ist das Sahnehäubchen. Mussten wir uns letztes Jahr noch mit vier Folgen „LEGO Masters“ begnügen, hat RTL für diese Staffel einen oder besser gesagt: zwei draufgesetzt. Wir können uns also eigentlich dankbar dafür schätzen, dass es noch nicht vorbei ist und wir zwei Extra-Ehrenrunden mit unseren LEGO-Kriegern drehen können. Bei RTL steht Dankbarkeit diese Woche ja eh groß im Fokus: Mit dem „Wer wird Millionär“-Dankbarkeits-Special ging es ehrergiebig in den Wochenstart. Und Dankbarkeit und Demut wird auch in dieser Folge von LEGO Masters, die wahrlich eine besondere war, noch eine wesentliche Rolle spielen. Aber dazu später mehr.

Dass wir heute etwas Außergewöhnliches zu sehen bekommen, konnte man in den ersten Minuten noch nicht erahnen. Heroisch fing alles an, wie immer, nur dass die Stimmung jetzt ein wenig ernster zu sein schien als in den Folgen zuletzt. Immerhin steht das große Halbfinale an. Da darf man die Anforderungen gerne doch ein wenig hochschrauben: „Der LEGO Master 2021 muss alles geben“, sagt Juror René Hoffmeister. „Er muss schnell bauen, er muss die Teile sinnvoll verwenden, er muss gute Ideen haben und das auch optisch gut umsetzen.“ Die Messlatte liegt schon mal hoch.

Nachts im Fernsehstudio

Damit der Zuschauer angesichts dieses Halbfinales vor lauter Ernst und Anspannung nicht fingernagelkauend im Fernsehsessel versinkt, sah sich Moderator Daniel Hartwich in der Pflicht, ein wenig Heiterkeit zu verbreiten. Muss ja nicht immer alles so dramatisch sein. Die Bundestagswahl macht einen nervös genug. Im abgedunkelten Produktionsstudio von Endemol Shine hier im Niemandsland von Köln-Ossendorf lässt er sich von den beiden Juroren durch eine Landschaft aus beeindruckenden LEGO-Skulpturen begleiten und macht dabei das, was er am besten kann: Daniel Hartwich sein. Ein alberner Spruch über das Zebra, schelmische Bemerkungen zum Löwen, freche Worte über den Samurai. „Daniel!“, ermahnt ihn René Hoffmeister mit seiner gewöhnlichen Berliner Strenge. Hätte er im Laufe der Staffel ruhig öfter machen können.

Der seltsame Prolog leitet sodann zu der ersten Bauaufgabe über. Die Kandidaten werden herein gerufen und versammeln sich staunend um den LEGO-Dino herum, den René Hoffmeister in zwei Wochen zusammengewerkelt hat. Und an dieser Stelle ahnt man es schon irgendwie: Das Urzeitvieh steht nicht einfach da, damit man Herrn Hoffmeisters Baukünste bestaunen kann. Ein beherzter Tritt von Daniel Hartwich gegen das Bein – und plumps liegen da abertausende von Steinchen vor den Teams. Falls uns diese Aktion irgendwie schockieren sollte, verfängt das Ganze irgendwie nicht. Im australischen Ableger war die gespielte Schusseligkeit von Moderator Hamish Blake beim Umsturz einer gebauten Harley Davidson schon eher ein Schocker als Herrn Hartwichs spitzbübische Raubeinigkeit.

Mit den auf den Boden liegenden Steinen sollten die Kandidaten schließlich ein Bauwerk ihrer Wahl errichten. Fünf Minuten hatten sie, sich so viele Teile wie möglich zu schnappen. Kleiner Twist: Sie müssen auch wirklich alle Steine verwenden. Da wiegt man doch gleich ab, ob man wirklich all die gegrabschten Teile braucht. Dann doch lieber ein bisschen liegen lassen.

Lustlose Favoriten

Und so beginnt zum nun mehr fünften Mal das gewohnte Schauspiel aus Plänen schmieden, Skizzen zeichnen und Juroren-Rundgängen, stets begleitet vom Klicken und Klacken der LEGO-Steine. Alles wie eh und je also. Nun ja, nicht ganz. Tatsächlich bot sich dem Zuschauer diesmal ein eher ungewöhnliches Bild: Während Gary und Christin, bei denen es in den letzten Folgen immerzu ein wenig dramatisch zulief, plötzlich aufblühten und ein wirklich beeindruckendes Chamäleon bastelten, haderten Top-Favoriten Justin und Dominik mit der Aufgabe. Die beiden, die bisher jede Aufgabe mit fast schon streberhafter Bravour bestanden hatten, vom Erfolg zuweilen leicht arrogant wurden, hatten nun mit den grünen Dino-Steinen zu kämpfen.

Besonders bei Dominik macht sich schnell Lustlosigkeit breit. Einfach nicht seine Aufgabe. Für das lieblose Microscale-Modell gab es dann auch Schelte vom Brickmaster: „Als LEGO Master muss man nicht nur gut bauen können, sondern sich auch einhundert Prozent auf die Challenge einlassen und versuchen, alles zu geben – auch, wenn man mit der Aufgabe vielleicht nicht ganz so zufrieden ist.“ Autsch.

Trost für die beiden: Die Anforderung, alle auf dem Tisch liegenden Steine zu verwenden, konnte keiner erfüllen. Da wurden einige der Teams schnell mal kreativ: Den ganzen Murks einfach ins Vulkaninnenleben füllen oder in den Stamm des Weihnachtsbaums. Der Haken bei der Sache: Der Trick zählt nicht. Die Juroren waren entsprechend ernüchtert. Von den Halbfinalisten von LEGO Masters erwarten sie mehr!

Und zugegeben: Das schmucklose Microscale-Dörfchen, der etwas kahle Vulkan und die Tanne, die eher so aussieht, als wäre sie aus Versehen unter den Schmelztiegel geraten, sahen wirklich nicht nach der Elite der LEGO-Bauer aus. Am ehesten konnte tatsächlich Garys und Christins schnuckeliges Chamäleon überzeugen. Die beiden gingen schließlich auch als Sieger der ersten Bauherausforderung hervor und durften sich für die anstehende zweite Aufgabe über fünf Minuten professionelle Beratungszeit mit dem Brickmaster persönlich freuen.

Apropos: Die zweite Challenge hatte es in sich. Die Teams hatten zehn Stunden Zeit, an einem an der Decke hängenden Brick ein Modell zu bauen. In die Herausforderung übergeleitet hat man auf Hartwich-typische Art: Albern. Der Moderator ließ sich an der Decke abseilen und schwebte, einem kleinen Fernseh-Engel gleich, durch die Studios von Endemol Shine. Die Kandidatenpaare fanden es ganz lustig. Kommentar des 18-jährigen Philipp aus Erlangen: „Ich bin froh, dass Daniel Hartwich moderiert und nicht Günther Jauch.“ Das bringt einen irgendwie ins Grübeln. Wahrscheinlich hat er Recht. Es hätte schlimmer kommen können.

LEGO Masters: Eine Hängepartie

Gewohnt hetzten die Teilnehmer ins Steinelager, um sich mit Teilen einzudecken und schmiedeten Pläne, was sie denn überhaupt bauen wollen. Zu diesem Zeitpunkt der Show ist noch alles in Ordnung in der LEGO Masters-Welt, man hat Vorstellungen von seinem großen Kunstwerk und wie dieses in der Animation auf dem Skizzenblock Strich für Strich entsteht, hat immer etwas Verträumtes und Sehnsüchtiges. Hach ja, wie toll das doch werden könnte! Doch die ambitionierten Pläne dann in die Tat umzusetzen, ist natürlich eine andere Sache. Dennoch: Nach dem eher enttäuschenden Einstieg ins Halbfinale legten die Teams einen Gang zu und bauten gar nicht mal so schlechte Steinchenwerke.

Oliver und Philipp entschieden sich für ein Haus mit Ballons und da drängt sich schon der Verdacht auf, die beiden haben sich von einem gewissen Pixar-Klassiker inspirieren lassen. Justin und Dominik wollten mit einem Steampunk-Luftschiff zurück in die Spur finden und auf dem Rücken eines Papageis sollte es für Tobias und Josef ins Finale gehen. Mit einem Eisberg-Modell wollten hingegen Gary und Christin die Juroren überzeugen.

Hatte man in den letzten Folgen immer eine gewisse Ahnung, wen es erwischen könnte, war es diesmal wirklich schwer, einen Zitterkandidaten zu benennen. Denn ja: Das Bauniveau war hoch. Selbst Gary und Christin, bei denen gerne mal die Nerven flimmern, bauten erstaunlich diszipliniert und fokussiert. Ohne ein bisschen Meinungsverschiedenheit ging es dann aber doch nicht: Eine Debatte entbrannte zwischen den beiden, ob der untere Teil des Eisbergs nun weiß oder blau sein sollte. Zum Glück hatten sie sich ein fünfminütiges Beratungsgespräch mit René Hoffmeister erkämpft. Der hatte eine eindeutige Haltung: Weiß.

Und gerade, als man angesichts dieser unaufgeregten Kuschligkeit fast schon am Eindösen war, dieses Halbfinale nur als eine weitere Folge gähnenden Stecksteinchen-Wettbewerbs abtun wollte, passierte etwas, worauf man nicht gefasst war.

Die werden keine Freunde mehr

Noch eine Stunde Bauzeit. Moderator Daniel Hartwich trat hervor. Die Kandidaten hatten eine böse Vorahnung. Und ja, es wurde böse: Wer von nun an meinte, fertig zu sein, durfte auf einen Buzzer drücken. Die restlichen Teams hätten dann nur noch fünf Minuten Bauzeit.

Was für ein Wendung. Man meint ja, in dieser heilen LEGO Masters-Welt, wo doch selbst Konkurrenten irgendwie auch befreundet sind, in diesem skandinavischen LEGO-Schlummerland, wird doch wohl niemand auf die Idee kommen, die anderen so kaltblütig zu hintergehen. Obwohl, die Versuchung ist da. Josefs Blick geht stetig Richtung Buzzer. Sein Teampartner Tobias hält ihn davon ab. „Der Papagei ist noch nicht fertig!“, rügt er ihn. Doch einmal asozial zu sein ist dann doch zu verführerisch. Die Verlockung überwiegt: Beide gehen zum Buzzer, drücken, und: Entsetzen.

Tja, vielleicht habe ich mich getäuscht. LEGO Masters ist eben doch nicht die heile Fernsehwelt. Während die anderen in Schockstarre verfallen, sitzt man vor dem Bildschirm und erwischt sich dabei, sich ein wenig die Hände zu reiben und schelmisch zu grinsen, bemerkt aber dann doch schnell, auf eine billige Privatfernseh-Masche reingefallen zu sein: Denn ist das nicht RTL at its best? Neckische Sozialexperimente zur besten Sendezeit? Jedenfalls: Die Stimmung war bei den anderen im Keller. „Ich wünsche mir, dass die mit ihrem hässlichen Papagei rausfliegen!“, gaben sich Oliver und Philipp trotzig. „Ab jetzt sind wir Feinde!“, hieß es von den beiden dann noch.

Unter dem Eindruck dieses Vorfalls wirken die ganzen hysterischen Vorschauen vor jeder Werbepause gar nicht mehr so überdramatisiert. Denn jetzt war die Luft mal wirklich dicke. Und man fragt sich: Musste das sein? Damit ist gar nicht mal Josefs und Tobias‘ Entschluss gemeint, den Buzzer zu drücken, sondern die Tatsache, dass man den Teams in Aussicht gestellt hat, mal so richtig einen auf Egoist zu machen. Das ist am Ende für alle toxisch: Für die Kandidaten, die ihren Zusammenhalt aufs Spiel setzen, aber auch für den Zuschauer, der sich am Leid der Teilnehmer frönt. Braucht man nicht. Auch wenn die Versuchung da ist.

Betrübt kommen die Kandidaten dann auch zusammen, um das Urteil der Jury zu hören. Und in so einer Situation will man ihren Job wirklich nicht haben: Nicht nur, weil alle vier Bauwerke trotz der verkürzten Zeit eindrucksvoll geworden sind, sondern auch, weil man niemanden unter diesen unverhofften Bedingungen ausscheiden lassen will. Aber einen musste es ja treffen. Nach vorne gerufen wurden (etwas überraschend) Justin und Dominik sowie Gary und Christin. Warum Erstere zittern mussten, war wirklich ein Rätsel. Dominiks Arroganz mag einem zwar ein wenig auf den Wecker gehen, aber dennoch war ihr Luftschiff von allen Bauwerken immer noch eindeutig das beste.

Vielleicht ja, weil man ihnen eine kleine Botschaft hinterherschicken wollte: Seid nicht so überheblich. Vielleicht aber auch aus einem anderen Grund: Sie hatten noch den goldenen Stein. Und dass sie den vor dem Finale einsetzen, war logisch. So wirkt es immerhin, als ob die Entscheidung nicht komplett von der Jury getroffen wurde. So ersparte man den Kandidaten, die genug gelitten hatten, noch zusätzliche Bitterkeit. Kurzum: Gary und Christin mussten gehen. Aber zumindest lag es nicht komplett an ihnen.

12 Kommentare zu „LEGO Masters Staffel 3 Folge 5 in der TV-Kritik: Asozial ist geil“

  1. Gute Beschreibung, hier schwang zum Ende die Drecks RTL Keule mit. Das der Buzzer zum Ende von dem Schweiz-österreichischem Team sogar von dem einen noch hinaus gezögert wurde in allen Ehren, dadurch wirkte er sogar noch sympatisch, gegenüber seinem Partner. „Wir haben die Entscheidung getroffen.“ Ich glaube nicht.
    Und ja, auch wenn Dominik, warum weiß ich den Namen?, sehr überheblich wirkte, haben er und sein Partner, für mich, erneut das beste Bauwerk abgeliefert.

  2. Also das Justin und Dominik zittern mussten könnten wir absolut nicht nachvollziehen. Das Luftschiff war super und vorallem viel besser als der Rest. Man kann von den beiden halten was man will, bauen könne sie.

  3. Dass das Luftschiff „eindeutig das beste“ war, würde ich so nicht unterschreiben, und es ärgert mich sowieso, wenn Meinungen als Tatsachen hingestellt werden.
    Ich jedenfalls fand den Vogel besser, muss aber zugeben, dass ich es Josef dennoch gewünscht hätte, vorn zu stehen. Lego ist für mich Realitätsflucht – heile Welt, selbst wenn nicht alles rosig ist, eine Pause von der Ellenbogengesellschaft da draußen. Ehrgeiz verstehe ich auch hier, aber diese asoziale Geste war nicht nötig und bringt ein extrem unsympathisches Element in diesen kleinen Zufluchtsort. Klar war das von RTL zu erwarten, aber von den (scheinbar dann doch nicht) sozialkompetenten Kandidaten eben nicht. Die hätten das Spiel genauso gut auch nicht mitspielen können und wären trotzdem nicht rausgeflogen – soviel muss wohl auch allen klar gewesen sein.

  4. The Storytelling Brick

    Die schwächste von allen Folgen wie ich fand. Der Buzzer hätte nicht sein müssen, ist halt mal wieder diese billige RTL-Masche, um „Schlagzeilen“ mit unterem BILD-Niveau herauszukitzeln. In einer Sendung, die sich selbst als familienfreundlich schimpft (so lernen Kinder immerhin schon mal egoistisch zu handeln und auf Freundschaften zu scheißen, um einen eigenen Vorteil zu erhalten). Auch dass die beiden Zepellinbauer nach vorne mussten, ist rein logisch (und auch auf den Entwurf bezogen) nicht erklärbar. Da ging es mit höchster Wahrscheinlichkeit nur um den goldenen Stein (durch ihn nochmal einen kleinen „Spannungs“bogen gegen Ende der Folge einzustreuen).

    Und, so cool ich Papageien finde: das Modell der beiden war in meinen Augen das Schwächste von allen vier. Als einziges hat es keine Geschichte transportiert. Die Umsetzung sah wie ein Segelflieger in Papageienoptik ohne irgendein Highlight aus (zu starr, zu wenig Gefieder, der Schwanz knickt wie das Cockpit der Concorde ab und die einzelnen Federn spreizen sich wie ein Tannenzweig ab, keine Vogelbrust vorhanden, Beine wie ein Adler im Landeanflug, die Last-Minute-Idee mit dem Keks in den Klauen ist mal sowas vom Pumbaa-Team und ihren Pumbaa-Cookies inspiriert gewesen). Die beiden können Viecher viel besser, und vor allem organischer, bauen. Das haben sie ja in den vorigen Ruinden schon mehrfach gezeigt. Die beiden hätten aus meiner Sicht auf jeden Fall nach vorne müssen. Aber ja, RTL-Move halt. Dass am Ende nicht mal erwähnt wird, wer denn rausgeflogen wäre, wenn der goldene Stein nicht gesetzt worden wäre, ist auch die unfeine Art. Immerhin erspart man den Juroren die Erklärungsnot im Nachhinein. Alibiargument „Goldener Stein“ eben.

  5. Schwarzer Falke

    Das Ding mit dem Buzzer hätte man echt sein lassen können – oder man hätte es zumindest von Anfang an sagen müssen, dass alle sich auf 9 Stunden Bauzeit einrichten können.
    Aber einfach eine Stunde vor Bauschluss zu sagen, jetzt kann einer drücken und dann sind es nur noch 5 Minuten ist Quatsch. In den 5 Minuten kann man ja mal so gar nicht schnell was fertig stellen. Eigentlich nur noch alles an Steinen in die Kiste hauen und vom Boden aufsammeln, was auch immer dort liegt. Aber das war es dann auch schon.
    Und wenn man es dann doch noch versucht macht man in der Hektik wahrscheinlich eher noch was kaputt.

    Das das Steampunk-Schiff vorne war konnte ich jedenfalls nicht so ganz nachvollziehen. Ich denke mal, da ging es nur darum den Goldenen Stein los zu werden und Spannung auf zu bauen. Egal ob der Stein jetzt auf rot gelegen hätte, wären wohl Gary und Christine raus geflogen.

  6. Aus meiner Sicht war die Entscheidung logisch. Das Steam Luftschiff hatte kein Steam, obwohl sie mehrfach darauf hingewiesen wurden, und der Eisberg war nicht ausbalanciert. Das Haus und der Vogel waren eigentlich fertig.

    Ich denke sogar, dass das Drücken des Buzzers wirklich den beiden geholfen hat… denn das beste Modell war es auch aus meiner Sicht nicht. Aber objektiv waren die anderen beiden Modelle eben nicht fertig.

    1. Das Luftschiff hatte nicht nur keinen Steam, sondern auch keinen Punk^^ Hat da mal wer gegoogelt was Steampunk ist?

      Die Entscheidung war ein Witz, aber wir wissen ja alle für was das „N“ in „RTL“ steht

  7. Das Nerv-Team #01 ist endlich weg. Die dauernden Anschnauzereien der angeblich besten Freunde haben mich sehr genervt. Gut, dass Dominik auch mal einen kleinen Dämpfer bekommen hat. Er ist zwar noch sehr jung, aber man sollte auch mal den Ball flach halten.
    Bin auf das Finale gespannt.

  8. Gähn…..

    Finde es schon lustich wie sich Leute über „asoziales Verhalten“ aufregen, besonders wenns „ihr“ Team trifft. Leute das ist ne Unterhaltungssendung (und keine Gute). Gadgets wie „goldener Stein, „Immunität“ etc. verzerren und führen das System ad absurdum, sind aber Teil des Ganzen.

    Was ist „asozialer“? Play by the Rules (sich innerhalb der Regeln einen „Vorteil (?) verschaffen – immerhin WAREN sie ja fertig…) oder derjenige der „jetzt sind wir Feinde“ ruft…

    Egal, meine Favoritin (Grimmi) ist sowieso schon draussen – hab (Schulterklopf) noch keine Folge gesehen (nur die Berichte hier gelesen)

    Wärs nicht Lego, würde sich keiner aufregen.

    Freitag ist sowieso Dancing Stars Tag in Ösiland = Hab da sowieso jedes Recht auf die Fernbedienung verloren – aber dafür bau ich Elfen Clubhaus 😉 – beste Unterhaltung…

  9. Show ist Show, ohne Elemente wie den Buzzer wäre es keine Unterhaltungssendung. Ich meine, man könnt WWM auch in 5min durchspielen und einfach nur ABCD sagen, aber das wäre keine Unterhaltung. Bei den Tanzshows gibts auch manchmal 1 und dann eine 10 obwohl das Niveau wohl niemals so unterschiedlich ist. Ich finde es auch gut, so ein paar taktische Elemente drinnen zu haben, damit hat man eben die Chance die anderen unter Druck zu setzen. 5min noch zu bauen, ja ok, alles weg so lassen wie es ist, oder noch hektisch werden und vielleicht das ganze Ding runterschmeißen und du bist raus. Tobi wollte nicht, aber im Prinzip hat er in den 30min wo er überlegt hat, auch nichts mehr entscheidendes gemacht. Den Taktik-Twist zu nehmen war vollkommen in Ordnung und hat ihnen ja vielleicht sogar geholfen, weil die anderen dann vielleicht wirklich noch komplett fertig geworden wären. Man ist in einer Show in der es um Geld geht, wenn man da anfängt zu heulen, weil jemand alle zur Verfügung gestellten Mittel ausspielt (ist ja nicht so als hätte er jemanden was umgeschmissen), dann bist du in der Show falsch, dann kann man gemeinsam irgendwo in Ruhe bauen, aber nicht dort, wo es um Druck, Zeit und Taktik geht. Bei den anderen internationalen Formaten gabs auch solche Sachen wo sich ein Siegerteam aussuchen konnte, was die anderen bauen sollen. In dem Format ist das völlig ok so.

  10. Ich muss sagen, den Buzzer am Ende fand ich auch eine fiese Sache. In einer Show in der es ja um das beste LEGO-Bauwerk geht, den Kandidaten da nicht die Chance zu geben es in der vorgegebenen Zeit zuende zu bauen… das ist für mich als Zuschauer sehr schade gewesen. Aber sie hatten ja eine Wahl. Und es ist eine Show!

    Die „pick the bricks“ Herausforderung am Anfang fand ich gut. Im australischen Format besser gemacht, aber so ist das halt wohl leider wenn man das deutsche Format vergleicht mit den anderen 😉

    Ich war allerdings ziemlich enttäuscht. Von den Kandidaten. Von der Einstellung. Von den Ergebnissen. Dominik kann sehr froh sein einen Team-Kollegen wie Justin zu haben. Er ist ein sehr guter LEGO-Bauer, aber insgesamt als Person noch wenig ausgereicht (sprich noch sehr infantil). Es ist sehr gut da einen ruhigen Gegenpol zu haben, der das Team immer wieder fokussiert. Klar geht es in dieser Show für die Teilnehmer AUCH darum Spaß zu haben. Aber ein bisschen weniger Rumgeheule und Spaß an der Herausforderung hätte nicht geschadet.

    Alle Steine MÜSSEN verbaut werden. KEIN Team hat es geschafft… das fand ich wirklich schlecht. Am ambitioniertesten sind noch Christin und Gary rangegangen. Auch wenn das Tierchen ein bisschen… ausgearbeiteter hätte sein können für meinen Geschmack…
    Na ja… es waren wohl alle zu gierig mit den Steinen.

    Aber die eigentliche Herausforderung ist ja das wirklich wichtige gewesen:

    1. Christin und Gary: Bisher von allen vier Teams mit Abstand die schwächsten. In dieser Runde fand ich sie aber wirklich sehr gut, nach anfänglicher Skepsis (denn bis kurz vor Schluss sah der Eisberg sehr mau aus…). Das Endergebnis fand ich sehr gut und habe es persönlich NICHT als Verlierer der Show gesehen. Allerdings habe ich die beiden ansonsten als schwächste empfunden und vielleicht ist es daher ganz gut die anderen drei Teams im Finale zu haben.

    2. Justin und Dominik: Solide wie immer. Nur mit den Tipps vom Brickmaster Umsetzen hapert es. „STEAM-Punk“.. ich möchte MEHR STEAM sehen… ein paar Wölkchen raufsetzen hätte sicherlich schnell geklappt. Die Idee mit den Stützen während des Bauens war gut, aber wenn man ermahnt wird… dann sollte man nicht diskutieren ;-P

    3. Josef und Tobias: Die Verräter dieser Runde. Und die einzigen, welche die Show auch als „Wettkampf“ verstehen ;-P Der Papagei war eine sehr gute Idee. Solide umgesetzt. Aber es fehlte tatsächlich das „Wow“. Und ja… die Kritik war gerechtfertigt, dass es hier und da doch sehr „gerade“ aussieht. Details Details Details! Das Federkleid hätte viel besser und detaillierter umgesetzt werden können. Und ja, die Brustpartie hätte auch runder gestaltet werden können. Hier fehlt es an organischen Strukturen in der Umsetzung. Schade.

    4. Phillip und Oliver: Die beiden sind mir am Anfang nicht besonders sympathisch gewesen und seit dem mit jeder Folge immer mehr ans Herz gewachsen. Mittlerweile gleichauf mit Josef und Tobias mein Lieblingsteam.
    Ein Haus a la „Up“ (bzw. „Oben“) zu bauen fand ich eine super Idee. Allerdings haperte es dann an der Umsetzung – insbesondere den Ballons. Zum Glück haben sie genügend Details versteckt, die sie am Ende gerettet haben.
    Auch wenn es eines meiner Lieblingsteams ist, haben sie für mich diese Runde das schwächste Bauwerk abgeliefert. Ich habe sie schon gehen sehen. Zum Glück nicht.

    Zusammengefasst: Schwacher Start in die Show (dank der fehlenden Motivation der Teams…). Gute Hauptherausforderung mit fraglichem „Twist“. Und am Ende sehr gute Bauwerke, aber im Vergleich zur internationelen Konkurrenz weiterhin nicht überwältigend.
    Das schwächste Team ist gegangen, aber es hat dieses Mal meiner Meinung nach NICHT das schwächste Bauwerk abgeliefert.
    Ich habe mich auch gewundert, dass Justin und Dominik vorne standen. Von allen Bauwerken war ihres das stärkste. Ich muss sagen ich habe Josef+Tobias und Phillip+Oliver vorne gesehen.

    Freue mich schon auf das Finale! Was ich in der Vorschau gesehen habe, hat mich leider eher nicht vom Hocker gerissen, aber man weiß ja nie.

  11. Also die Sendung fand ich an sich ganz gut, nur die Idee mit dem Buzzer war natürlich Scheiße.
    Und das Josef und Tobias meinen den Buzzer drücken zu müssen, wobei sie eigentlich nicht fertig waren.. naja.
    Ich war eigentlich davon ausgegangen, das keiner ihn drücken wird!
    Und um zu sehen, das der Papagei scheiße aussah, braucht es keinen Lego-Master.
    Die Idee ja ganz gut, aber viel zu wenig Federn, Die Flügel sahen eher so aus, als hätte man sich kurz vor Weihnachten noch nen
    günstigen Weihnachtsbaum geholt mit ein paar kahlen Ästen dran.
    Und die Beine dann noch sehr dünn.. okay der Schwanz war auch nicht so dolle.

    Da hätte ich lieber Christin und Gary weiter gelassen.
    Okay ihr Eisberg war nicht richtig gerade. Aber die haben sich zumindest richtig was einfallen lassen
    und ich finde, sie haben sich auch von Show zu Show verbessert!

    Eigentlich fand ich alle Modelle besser als diesen Kak-Papagei..

    Najut, bin gespannt wie die morgige Folge wird.

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