Der kommende Kinofilm Jurassic World: Fallen Kingdom kommt erst im Juni in die deutschen Kinos, doch die passenden Sets des dänischen Spielwarenherstellers sind seit Anfang dieser Woche bei LEGO direkt bereits erhältlich. Jedoch höre und lese ich immer wieder, dass die neuen Sets gefühlt viel zu teuer sind. Aus diesem Grund habe ich mir die Set-Daten herausgesucht, um damit den Preis pro Stein zu berechnen – und diesen wiederum mit anderen Sets zu vergleichen.

Die beiden LEGO DUPLO Jurassic World Sets habe ich aus der Übersicht herausgenommen. Einige von euch wären wahrscheinlich geschockt über den Steinepreis bei den DUPLO Sets.

LEGO Juniors Jurassic World Sets:

10756 Flucht vor dem Pteranodon – 84 Teile – 22,99 Euro – 27,37 Cent pro Stein
10757 Raptoren Rettungstransporter – 85 Teile – 29,99 Euro – 35,28 Cent pro Stein
10758 Ausbruch des T. rex – 150 Teile – 49,99 Euro – 33,33 Cent pro Stein

LEGO Juniors Sets sind von den Preisen der Einzelteile schon immer um einiges teurer gewesen. Warum? Es gibt keine Aufkleber und die Teile sind oft größer und handlicher, so dass Kinder zwischen vier und sieben Jahren (die eigentliche Zielgruppe) leichter mit den Teilen bauen und spielen können. Wenn ich mir zum Beispiel das Set „Annas & Elsas Eisspielplatz“ (10736) aus dem letzten Jahr anschaue, war dort der Preis bei einem UVP von 24,99 Euro auch schon bei 26,86 Cent je Stein. Dazu muss fairerweise aber erwähnt werden, dass es bei Anna & Elsa weniger Sonderteile gab als bei den aktuellen LEGO Jurassic World Sets. In den drei Junior Sets ist immer mindestens ein Sonderteil (meistens der Dinosaurier) enthalten. Beim 10758 sogar ein riesiger T-Rex, der natürlich auch bezahlt werden muss.

LEGO Classic Jurassic World Sets:

75926 Pteranodon-Jagd – 126 Teile – 24,99 Euro – 19,83 Cent pro Stein
75927 Ausbruch des Stygimoloch – 222 Teile – 29,99 Euro – 18,01 Cent pro Stein
75928 Blue’s Hubschrauber-Verfolgungsjagd  – 397 Teile – 49,99 Euro – 12,59 Cent pro Stein
75929 Carnotaurus – Flucht in der Gyrosphere – 577 Teile – 79,99 Euro – 13,86 Cent pro Stein
75930 Indoraptor-Verwüstung des Lockwood Anwesens – 1019 Teile – 129,99 Euro – 12,76 Cent pro Stein
75931 Angriff des Dilophosaurus – 289 Teile – 49,99 Euro – 17,30 Cent pro Stein
75932 Jagd auf den Velociraptor – 360 Teile – 49,99 Euro – 13,89 Cent pro Stein
75933 T. rex Transport – 609 Teile – 69,99 Euro – 11,49 Cent pro Stein

Die „normalen“ LEGO Sets zum neuen Jurassic World Kinofilm liegen bei einem Preis zwischen 11,49 Cent und 19,83 Cent pro Stein, je nach Größe des jeweiligen Sets. Leider geht die einfache Rechnung von 10 Cent pro Stein (also 100 Steine = 10 Euro) hier nicht auf. Jetzt könnte der Befürworter sagen, es sind Lizenzprodukte. Stimmt, dafür geben LEGO Sammler auch noch einmal mehr Geld aus, aber sind diese Teilepreise trotzdem gerechtfertigt?

Vergleich alte und neue LEGO Jurassic World Sets:

Damit wir auch etwas vergleichen können, habe ich den [email protected] Katalog Winter 2015 herausgesucht. Denn dort wurden ebenfalls Jurassic World Sets präsentiert.

75915 „Jagd auf Pteranodon“ vs. 75926 „Pteranodon-Jagd“

Das Set 75915 „Jagd auf Pteranodon“ hat 174 Teile – kostet 24,99 Euro und das ergibt 14,36 Cent pro Stein. Vergleicht man dies nur mit dem aktuellen Set 75926 Pteranodon-Jagd – 126 Teile – 24,99 Euro – 19,83 Cent pro Stein, liegt die Preissteigerung bei 38,09 Prozent.

75919 „Ausbruch des Indominus rex“ vs. 75930 „Indoraptor-Verwüstung des Lockwood Anwesens“

Nehmen wir in einem zweiten Beispiel das Set 75919 „Ausbruch des Indominus rex“. Dieses beinhaltet 1.156 Teile für 119,99 Euro, ergibt 10,38 Cent pro Stein. Im Vergleich dazu das 75930 „Indoraptor-Verwüstung des Lockwood Anwesens“ mit 1.019 Teilen – 129,99 Euro – 12,76 Cent pro Stein. Hier liegt die Preissteigerung bei 22,93 Prozent.

Fazit: Ja, die Sets sind im Vergleich teurer geworden

Mein Fazit zu den neuen LEGO Jurassic World Sets ist eindeutig: Ja, die Sets sind im Vergleich teurer geworden. Fans der Reihe werden dennoch zugreifen und die Sets bei Verfügbarkeit kaufen.  Alle anderen Interessierten lassen sich Zeit und warten auf die ersten Rabatt-Aktionen, sobald die Set im freien Handel erhältlich sind.

Was haltet ihr von der aktuellen Preisgestaltung der neuen Jurassic World Sets? Kauft ihr diese trotzdem, verzichtet ihr oder wartet ihr auf die ersten Angebote? Wir freuen uns auf euer Feedback in den Kommentaren unter diesem Beitrag.

47 KOMMENTARE

  1. Danke für die ausführliche Ausarbeitung. In letzter Zeit hatte ich bei diversen Sets das Gefühl, hier dreht jemand kräftig an der Preisschraube. Nicht nur bei den Lizenzsets lohnt sich der Kauf oft nur noch bei entsprechenden Rabatten.

  2. Super die sachliche Vergleichsrechnung. Ich persönlich werde mir wohl (mit Rabatt) einen T-Rex holen. Denke diese besonderen Figuren machen sich in Legos Preisen stark bemerkbar.

  3. Ich halte die Herangehensweise mit der Steinezahl für falsch. Wäre das Anwesen mit schönen großen Wandteilen wie im letztens vorgestellten Retroset weniger wert als mit vielen kleinen, die die selbe Form bilden?

    Ich würde es eher so vergleichen: Man bekommt z.B. einen großen Dino mit Transportfahrzeug für mehr Geld als ein gleichwertiges Set in den Vorjahren gekostet hat.

    Ich werde weitestgehend verzichten und mir die Babyraptoren via Bricklink zulegen.

  4. Ich sammel normalerweise „nur“ Lego Star Wars, daher bin ich „saftige“ Preise gewohnt.
    Aber auch hier kann man enorme Preisteigerungen feststellen (z.B. neuer „Solo“ Millenium Falcon).
    Ich bin unsicher, ob sich Lego bei den aktuellen Umsatzzahlen mit einer solchen Preispolitik einen gefallen tut – oder eben bei den Verhandlungen um Lizenzen.

    Es gibt aber auch genug hausgemachte Beispiele, wie die Preissteigerung bei den Minifiguren auf 3,99€ (sogar bei den lizenzfreien)=> Quasi Geldverbrennung diese über Blindbags zu komplettieren.

    Positiv erwähnen möchte ich aktuell auf jedenfall die Technic Reihe. Da habe ich mir z.b. aktuell das Modell „First Responder – 42075“ gekauft und war begeistert was man hier für 39.99€ bzw. 26,xx € (Angebotspreis) bekommt. (Dicke Reifen, Motor mit Kolben, Federung, Sperrdifferential, …)
    Dafür bekommt man bei Lego Star Wars ja gerade mal das neue „Desert Skiff“ (ehemals übrigens auch max. 29,99 € UVP). Allerdings gibt es auch hier echte Ausreisser (z.B. Abschleppwagen 42070 für 249€ UVP).

    Zum Thema:
    Mich interessiert eigentlich nur das Set 75932, aber nicht für UVP.

  5. Also ich finde den Ansatz über Preis pro Teil falsch. So ein Dino hat vielleicht 5-10 Teile, aber fällt natürlich preislich deutlich mehr ins Gewicht als übliche 10 Teile. Man müsste über Preis pro Gramm gehen.

    Ein anderer Ansatz, den ich schon mal etwas durchspielen möchte ist, dass man für jeden Dino die Kosten eines vergleichbaren Dinos der Firma Schleich ansetzt. Die haben ja ähnliche Größe und somit wohl ähnlichen Plastikverbrauch. Da käme man dann auf ca. 10 € für nen kleineren Raptor oder Pteranodon, ca. 15 € für den Dilophosaurus und Indoraptor und ca. 18-20 € für nen T-Rex. Die zieht man vom Set-Preis ab und schaut ob der Rest des Sets, also ohne Dino, das restliche Geld wert ist.

    Z.B. bei 75926: Pteranodon Chase kommt man dann auf nen Jeep für 15 €, der schon etwas größer ist als die City-Fahrzeuge für 10 €. Käme wohl in die Liga von 60185: Mining Power Splitter und würde daher passen. Da bin ich jetzt selbst überrascht, dass das so passt! 😉

    75928: Blue’s Helicopter Pursuit ist aber doch deutlich weniger substantiell als 60173: Mountain Arrest, beides UVP 50 €, 60173 hat ja sogar nen Bär.

    Und wenn man bei 75930: Indoraptor Rampage at Lockwood Estate (UVP 130 €) 30 € für Indoraptor, Raptor und Baby Dino abzieht, kommt auf 100 € für ne Hausfront. Vergleichbar wäre 76108: Sanctum Sanctorum Showdown, wobei ich da 76108 doch mehr bietet, wie ich finde.

    Richtig übel wird’s einem, wenn man die US-Preise für 75928: Blue’s Helicopter Pursuit und 60173: Mountain Arrest vergleicht. Die deutsche UVP ist bei beiden 50 €, 75928 kostet in den USA aber 40 € und 60173 60 €. Gebt Lego bitte mal nen funktionierenden Währungsrechner oder erklärt mir diese Diskrepanz…

    Der 75926 Pteranodon Chase bleibt daher für mich interessant, beim Rest mal Angebote abwarten, hätte schon gerne nen T-Rex 😉

    Und bei der Recherche bin ich zufällig auf China-Klone der Dinos gekommen, da kommt man schon ins Grübeln, ob man lieber fremdgeht und da zugreift. Sind schon unmoralisch billig…

    • Also. Der Ansatz €/kg oder anderweitig nach Gewicht ist nach wie vor in meinen Augen der beste, da so z.B. bei den Junior-Sets die größeren Teile besser berücksichtigt werden. Andersrum aber auch wie z.B. beim Flaschenschiff die Hunderten Kleinstteile nicht den Preis/Stein verfälschen.

      Der Vergleich mit Schleich funktioniert so leider nicht, jedenfalls nicht bezürglich des Gewichtes oder sonstigem. Das hat mehrere Gründe:

      – Die Dinos sind schwerer, da sie nicht innen hohl sind.
      – Der Kunststoff ist ein anderer (PVC, kein ABS).
      – Die Schleich-Dinos werden immer noch ausschließlich Handbemalt und nicht bedruckt.

      Gerade der erste und der letzte Punkt sind durchaus entscheidend für die Preisgestaltung.

      Und noch etwas, während Schleich sich zu bestimmten Verhaltensregeln verpflichtet (Arbeitszeiten, Lohn, usw.) ist mir so etwas bei Lego nicht bekannt (kann aber natürlich trotzdem der Fall sein, ich weiß es nur nicht). Auch das macht die Produktion teurer.

      Die US-Preise sind wie Ramona schon sagte ohne die jeweiligen Steuern, da sich diese je nach Bundesstaat unterscheiden können. Damit sind Lego-Sets zum Teil trotzdem günstiger als hier, aber nicht so drastisch.

      Der Vergleich mit ähnlichen Sets ist m.E. grundsätzlich in Ordnung, aber ja doch irgendwie eher subjektiv.

      Also, falls du Lust hast ab sofort jedes Set zu wiegen um den Gramm-/Kilopreis zu bestimmen nur zu mir fehlt da leider echt die Muße, obwohl ich das System als das bei weitem genaueste und objektivste halte.

  6. Hätt gerne alle bzw die dinofiguren, aber bei den preisen und was ich sonst so an lego sammle…
    Wirds wohl das JP set zu hoffentlich günstigerem preis sein und das brickheadz set.

    Dieses preis pro stein is hald ein sehr beliebter vergleich, 100% kann man das eh nicht. Ihr müsstet ja auch noch inflation usw einbeziehen wenn ihr mit 4jahre alten sets vergleichts. Ich glaube eher das lego in den letzten jahren die preise generell bissl nach oben schraubt.

  7. Die Ausführung von Robert ist schon interessant und bestätigt das „Bauch“gefühl vieler. Ich finde die Sets alle toll und auch mein Enkel ist begeistert. Wir werden wahrscheinlich einige kaufen, aber noch warten, bis die Sets im freien Handel zu günstigeren Preisen zu haben sind. Wenn nicht, dann ebend nicht. Es wird noch so viele neue Sachen geben, man kann nicht alles kaufen (es gibt auch noch Brot, Butter u.ä.). Schade, daß Lego solch eine Entwicklung nimmt. Irgendwann wird auch dieses zum Hobby für Besserverdiener?

  8. 10758 Ausbruch des T. rex + 5 x die kleinen Polybags… und dann ist mein Hunger gestillt… zwei erwachsene Raptoren wären zwar auch toll und ein Flugsaurier… aber irgendwann ist ja auch mal gut… ich könnte leider echt würgen bei diesen Preisen ^^
    Aber es muss ja auch verhältnismäßig sein… wenn so eine bekloppte Minifigur schon 4 € kostet, kann der T-Rex nicht nur 40 € kosten… wie blöd wäre das denn… Aber so schone ich die Umwelt… weniger Plastik, weniger Öl….

  9. Ja die Sets sind teurer geworden. Als ich alles zusammengerechnet habe musste ich auch etwas schlucken.
    Dennoch, sobald die Sets im freien Handel sind schlage ich zu. Nicht auf einmal aber nach und nach.
    Mit Ausnahme des Pteranodons wandert alles zu den 2015er Sets. Ich bin halt ein Fan der Reihe und bis auf ein paar Ausnahmen sind die Sets gut geworden.
    Ich hätte mir mal keine Autos gewünscht, aber hier ist das noch okay.

    China Klone kommen für mich nicht in Frage. Es sieht zwar wie Lego aus, aber ich weiß dass es keins ist. Gerne unterstütze ich das Original, aber dann zum dritten Teil mit etwas originelleren Sets.
    Noch eine Rutsche Autos mache selbst ich nicht mit.

  10. Ich find die Berechnung der Steine so nicht verkehrt. Es ist halt einfach eine Mischkalkulation. Alles andere währe auch komplezierter.

    Und ja, die Preispolitik ist erschreckend. Genauso wie die immer wiederholenden Sets.
    Aber zum kaufen finde ich leider immer was …

    • Ja und nein. Solch eine Mischkalkulation funktioniert schlecht, wenn ein 50 € Modell neu herausgebracht wird und bei ca. gleicher Teilezahl nun 4 Minifiguren mehr hat und 60 € kostet.

  11. Da hängt sich jemand richtig in ein Thema rein und analysiert die ganze Sache!
    Das gefällt mir ausserordentlich!
    Zu den Sets: Gestern schrieb jemand das es im Verhältnis zu X zu teuer wäre aber was wichtiger ist:
    Es gibt zu wenig zum bauen.
    Hoffen wir mal das es in 3-6 monate etwas billiger irgendwo gibt…

  12. Die Herangehensweise €/Stein ist gut aber nicht ganz gut! Im Grunde müsste es €/kg Plastik sein! Wieviel Rohstoff wird für wieviel € verkauft! Dann kann man das vergleichen, unabhängig von den Gußformen, da wissen wir die Herstellungskosten eh nicht! Aber die meisten Formen sind eh lange abgeschrieben!
    Mein Lösungsansatz….

  13. Für mich noch schlimmer, als die Preissteigerung, ist für mich die Gestaltung bzw. Aufbau der Sets. Die sind alle halbfertig. Wenn ich es Vergleiche mit dem Indominus Rex Gehege für 129,99 und dem jetzigen vergleichbaren Set, hatte ich damals ein geschlossenes Gehege. Jetzt gibt es nur Bruchstücke. Der Spielfaktor für Kinder ist für mich schlechter geworden!

    • Danke, Du hast es auf dem Punkt gebracht. Bei all den Preisdiskussionen, sollte man den Spielwert auch immer im Blick haben.

  14. Mit der Preispolitik, und kein reizvolles Give Away, wer kauft da freiwillig bei Lego?? Da wartet man doch bis der Handel 20 oder mehr Prozente gibt. Gewinnspanne sinkt natürlich hierdurch!

  15. ich bin kein Fan der Serie, daher finde ich die Sachen natürlich sowieso zu teuer – ich hätte vielleicht für die Enkel was erworben,aber die sind auch mit Schleich froh. Also nein, ich kaufe nichts davon. Ausser natürlich die Brickheadz, aber die haben ja den normalen Preis. Ich denke jedoch, dass, wenn man ein Fan ist, ein bißchen über den Preis genörgelt wird, auf Sonderangebote gewartet wird und dann die Sachen natürlich in die Sammlung kommen. Ich bin wirtschaftlich nicht so bewandert – keine Ahnung, was für Lego bleibt, wenn wir alle die Sonderangebote bei TRU oder Galeria Kaufhof kaufen. Im Legostore schlägt da sicher kaum einer zu, die VIP Punkte machen das Kraut nicht fett. Wie auch immer, ich brauche 330.- für den Rollercoaster…also keine Dinos ausser Blue.

  16. Guten Abend,
    das Gejammer wegen der Preise – jeder von Euch will mindestens 5000 Euro pro Monat verdienen, aber es darf alles nichts Kosten – Super!!!!
    Lego bezahlt seine Mitarbeiter recht gut!! Das ist auch gut so , somit sind die Mitarbeiter solvent genug für ein Auto aus deutscher Produktion, was wiederum einem von Euch zugutekommt .
    Bitte mal eure Kommentare vorher überlegen und dann Schreiben und meckern.
    Zu den Aufklebern, bitte mal alles so lesen was bei Lego steht – es geht meistens um Lizenzgebühren, nicht nur das Bedrucken ist deutlich Teurer, auch dürfen die Steine nicht einzeln verkauft werden!

    Beste grüße

    • Lehramtsstudent, der nebenher Nachhilfe gibt. Ich verdiene keinen Cent mehr, weil Lego seine Hand voll deutscher Storemitarbeiter angemessen bezahlt (was ich dir jetzt einfach mal unbesehen glaube…), die man nicht wie in der Herstellung nach China verlegen konnte… Aber das ist ein anderes Thema.
      Ich zahle gerne, wenn jemand Arbeit in etwas gesteckt hat. Wenn aber eine nahezu vollständig automatisch produzierte 2-Cent-Basisplatte 10€ kostet und davon vielleicht noch 5-10 Cent für das Gehalt des Verkäufers, der es kurz über den Scanner zieht, im Store sowie 10 für die Ladenmiete draufgehen, bin ich dennoch der Meinung, dass sie bei 5€ immer noch genug verdienen würden. Nur so als Beispiel…

      • LEGO produziert nicht in China um hier in Deutschland mit größerem Gewinn zu verkaufen. 70-80 % der Produktion in China soll in Asien verkauft werden, so wie das mexikanische Werk Nordamerika beliefert. In Billund wird auch noch ordentlich produziert bzw. gar ausgebaut (schaue mal Google Maps).

        Bist Du sicher, dass die Stromkosten, Material, Transport, Verpackung, Lagerkosten etc. nur 2 Cent für eine LEGO Basisplatte kosten? Nicht zu vergessen die Kosten für die Maschinenhalle, Bedienpersonal, Techniker, Elektriker, verschweigen sollte man auch nicht die Kosten für die Maschinen samt Ersatzteilen. Daneben müssen die Formen entwickelt und hergestellt werden, was eben nicht automatisch geschieht. Auch nicht zu vergessen ist der potentielle Ausschuss, die Qualitätsprüfung etc.

        Noch gar nicht erwähnt ist das Logistikpersonal, das Marketingpersonal, Lagermitarbeiter, die Personalabteilungen. Hinzu kommt Unterstützungspersonal wie Kantine, Reinigungskräfte etc.

        Nicht wenig machen 19 % Umsatzsteuer aus, der Laden verkauft die Platte ja quasi für nur 8,39 €, der Rest sind Umsatzsteuern. Auf die Löhne kommen aber noch die Arbeitgeberanteile für Steuer und Sozialabgaben in allen Abteilungen.

        Bei Deinem Beispiel hast Du ziemlich viel außer Acht gelassen 😉

        • Ein Ausbau ist mir jetzt neu und passt irgendwie nicht zu den über 1000 gestrichenen Stellen trotz Rekordgewinn, würde mich aber ehrlich freuen.

          Der Held der Steine hat die 2 Cent in der Herstellung einer fertigen Grundplatte mal genannt. Bedenkt man wie alt die Grundformen für 99% der Teile sind, kann man bei solchen schlicht nicht mehr von Entwicklungskosten reden. Der Großteil der neuen Zubehörteile (z.B. Speere, Tiere etc.) finanziert sich doppelt und dreifach bei der Ersteinführung in den Minifigurenstaffeln. Die teils völlig unnötigen neuen Steine, die Lego primär deshalb in jeweils aktuelle Sets einbaut, damit man sie trotz Gratisanleitung aus seinen bestehenden Vorräten nicht bauen kann, akzeptiere ich offen gestanden auch einfach nicht als berechtigten Grund für eine Preiserhöhung. Dann sollen sie z.B. neue völlig überflüssige neue Bogenteile mir marginal anderer Steigung eben nicht einführen.

          Das eben genannte mag bei den spezielleren Dinoteilen nicht der Fall sein, aber das war auch schon früher der Fall bei den weit niedrigeren Preisen. Gerade wenn die Dinos in mehreren Farben in den Sets erscheinen, sind diese Kosten auch gut auf mehrere verteilt.
          Steuern sind so eine Sache. Ich bin kein Finanzexperte, aber wenn man bedenkt, dass z.B. Apple oder Starbucks gar keine zahlt bzw. einmal sogar etwas vom Staat bekommen hat (gab mal ne schöne Folge der Anstalt dazu), glaube ich nicht, dass Lego keinen Weg fände, diesen Kostenfaktor abseits der Mehrwertsteuer weit unter dem zu halten, was man erwarten könnte. Wenn man bedenkt, welche Mengen an Lego umgesetzt werden, relativiert das die Kosten pro Set auch zunehmend.
          Die angeführte Grundplatte ist natürlich ein Extrembeispiel, aber der Transport und Lagerkosten pro einzelner Platte wird lächerlich gering sein, wenn man überlegt wie viele eine Palette bilden. Da es so ein extremes Beispiel ist, habe ich auch gesagt, dass 5€ wohl locker ausreichen dürften, um zufriedenstellenden Profit zu machen. Damit meinte ich nicht, dass alle Legoprodukte 50% günstiger sein müssten. Im Schnitt würde ich aber doch sagen, dass die Produktpalette fast durch die Bank weg ca. 20% zu teuer ist. Das meine ich vor allem aus Kundenperspektive, dem Legos Kosten ehrlich gesagt egal sind und der sich ansieht wie wenig er (mit zahllosen Fehldrucken etc. in letzter Zeit – soviel zur Qualität) heutzutage für sein sauer erspartes Geld bekommt.

          • Die 2 Cent mögen die Kosten sein, wenn 10.000 hergestellt werden sollen und der Bediener der Maschine 10.001 herstellen lässt. Das hat aber eben mit dem Verkaufspreis wenig zu tun.

            Wenn LEGO insgesamt 20 % günstiger verkaufen würde, würden sie ~10 % Verlust auf ihre Umsätze machen.

            LEGO selber sollte im Shop auch nicht günstiger verkaufen und auf die Angebote der Händler aufsteigen mit 20-33 % Rabatt, weil sie damit ihren Abnehmern Konkurrenz machen. Das macht man einfach nicht. Aber eigentlich bekommt man doch quasi alles für 20 % Rabatt auf die UVP bei anderen Händlern.

            In der Qualität konnte ich bislang nur Verbesserungen feststellen im Vergleich zum LEGO von vor 20 Jahren.

            Steuern: Naja, in erster Linie meine ich die satten 19 % USt., die man hier hat. Und daneben zahlt LEGO ja auch die Steuern aller seiner Mitarbeiter, das ist in der Summe auch ganz ordentlich.

      • Sorry Gorilla84 sie werden zu 100% von Steuern bezahlt , Sorry Sie dürften bei meinem Kind keine Nachhilfe geben. Lego Produziert mit Deutschen Spritzguss Automaten – mal drüber nachdenken, was Sie von Lego haben.

        Beste Grüße

        • Hallo, Herr Snubbs

          Dass Ich über Steuern bezahlt werde, ist mir durchaus bewusst. Mir ist auch bewusst, dass dieses Einkommen nicht leiden wird, sollten die Einkünfte aus der von Ihnen beschworenen Automobilbranche sinken. Ebensowenig wie es explosionsartig ansteigen wird, wenn man noch mehr Autos verkauft. Ist vielleicht etwas hart formuliert für Leute in anderen Beschäftigungsverhältnissen (wobei sich gerade die in der Autoindustie Tätigen langfristig ohnehin umstrukturieren müssen), aber eben schlicht Fakt. Weder wird nennenswert in Bildung investiert, wenn mehr Geld da ist (und wenn doch, dann in Technik statt z.B. in normal große Stühle, was weit mehr für meine Oberstufler bringen würde) noch wird hier als erstes gekürzt. Ihre Behauptung trifft auf mich nicht zu, selbst wenn sie in ihrer Grundannahme zur Geldzirkulation korrekt wäre, dass Lego das Geld 1:1 an die Belegschaft durchreicht, die es dann nur für deutsche Produkte und Dienstleistungen ausgibt.
          Ich bin für faire Löhne und bin mir der Inflation im Klaren, die geringe Preiserhöhungen rechtfertigt, aber angesichts dessen, dass Lego Rekordgewinne mit halbwegs tragbaren Preisen eingefahren hat und ich mir nicht vorstellen kann, dass die Löhne der Mitarbeiter auch nur annähernd propositional zu den Setpreisen in den letzten 2 Jahren steigen, halte ich Ihren Post dennoch für undurchdacht.
          Ihre Generalisierung zum Thema deutsche Autos, ist ebenfalls unausgegoren, da es reine Spekulation bleibt, ob Konsumenten sofort auf teuere Deutsche Produkte umsteigen, sobald sie über mehr Geld verfügen, statt sich weiterhin ein günstiges Auto aus dem Ausland zu kaufen und in den Urlaub zu fliegen, wovon ich dann nur Co2 abbekomme. Nicht, dass ich es nicht jedem gönnen würde, aber es bringt mir nichts wie Sie es propagieren. Manch ein Verrückter entscheidet sich vielleicht auch bewusst gegen einen VW nach dem Abgasskandal und kann sich trotz recht guter Bezahlung als Storemitarbeiter dann doch weder Porsche, Mercedes noch Audi leisten. Eventuell gefällt manch einem sogar ein ausländisches Produkt an sich besser. Aber das ist vielleicht auch einfach meine wirtschaftliche Unkenntnis.

          Damit, dass Sie mich nicht als Nachhilfelehrer möchten, kann ich gut leben. Ich habe genug zufriedene Kundschaft.

          Hm. Ich habe von Lego ein schönes Produkt mit in letzter Zeit sinkender Qualität zum deutlich höheren Preis, der wohl nicht 1:1 an die Belegschaft weitergegeben wird, und eine aufgrund der geringen Größe nicht messbare Beteiligung an den Steuern, die mein Gehalt finanzieren, das eben nicht im selben Maß steigt wie die Preise von Lego. Ich tendiere dazu, meine Meinung beizubehalten und wundere mich, wieso man mit derartiger Aggressivität etwas verteidigt, von dem man selbst nichts hat, denn sofern Sie nicht vom Vertrieb der Spritzgussmaschine leben, werden Sie als AFOL und Vater auch weit mehr für Legoprodukte ausgeben, als Sie über die angeblich dadurch florierende Gesamtwirtschaft Deutschlands dann mehr verdienen.

          Beste Grüße

          • Guten Tag Gorilla94 ,

            Sorry falls ich etwas forsch geantwortet habe – Sorry .
            Lego machte 2017 ca. 4,7MEuro Umsatz bei 0,5MEuro Gewinn – das ist nicht so Dolle , wenn die mal 1Meuro Minus machen – das ist nicht leicht zu verkraften , den woher soll das Geld kommen – aus der Portokasse !?
            Auch die Maschinen halten nicht ewig , auch die Formen nicht , vor allem bei der extrem hohen Qualität der Teile , auch die Währungsunterschiede Weltweit sind ein extremes Risiko und die können mal schnell 20-30% aus machen zwischen Vorverträgen und wirklichen Geldfluss.
            Zumal auch bei den Preisen es sich um UVP handelt – damit soll eigentlich erreicht werden das die Spielwarenhändler Geld verdienen – Lego bekommt – würde ich sagen um die 50% von der UVP – also bei einer UVP von 100Euro – sind das 50 Netto für Lego , aber da ist auch das Risiko drin wenn Lego mal mit einem Produkt danebenliegt – da müssen die dennoch die vollen Lizenz Gebühren Zahlen das ist dem Lizenzgeber egal wie gut das Produkt verkauft wird – Geld wird mit Lizenzen Verdient .
            Hier kann jeder Mal sehen, wie die Zahlen von Lego sind https://de.statista.com/themen/2281/lego/
            Amazon könnte die Locker von der Portokasse bezahlen und dicht machen oder so um mal einen Vergleich zu Ziehen um welchen Werte es sich handelt.
            Ich selber arbeite für die Modellbau Branche (RC Fahrzeuge) und sammle Lego Modelle, ca. 1450, Megabloks, Oxford, Kreo, McFarlaine nochmals um die 600 Baukästen.
            Bitte Glauben Sie mir – Lego und Co. Ist sehr komplex – ich beschäftige mich seit 30Jahren damit – und es wird immer verrückter

            Beste grüße

    • Nein, ich glaube, da haust Du Unrecht, Mr. Snub…ich antworte nur, weil Dein Text, direkt unter meinem steht und mich das bissel stört. Ich finde es gut, dass Lego seine Leute gut bezahlt, ich finde die Qualität von Lego Spielzeug aussergewöhnlich gut. Viele Sets finde ich toll und interessant. Ich habe kein Problem, für den coolen Falken € 800.- zu bezahlen, das ist er wert, auch für die Modular Sets 150 oder mehr hinzulegen – kein Problem. Die lustigen Minifiguren der Serie 18 für 3.99? Sofortkauf, total witzig, habe sie alle. Aber die Dino Sets finde ich zu teuer. Das sind für mich uninteressante Sachen, das würde ICH nicht bezahlen. Ich habe für die Enkel geguckt….aber da ist mir einfach zu wenig drin in den Sets…da muß man alles kaufen, wenn man damit gut spielen will und das ist mir zu teuer. Wenn die Dinos aus vielen Teilen bestehen würden und man sie bauen müßte…das wäre vielleicht noch was anderes. Aber es werden sich Interessierte finden. Das ist kein Gejammer, sondern einfach nur ne Meinung, der sich auch niemand anschließen muß.

  17. Der Vergleich €/Stein hinkt ja immer mal wieder. Vielleicht sollte man mal €/Gewicht vergleichen, egal. LEGO ist das natürlich total klar das die Sets zu teuer sind, vielleicht UNIVERSAL ja auch ein Wort mitgesprochen. Die wissen es aber ganz genau das sie es machen können, wieso? Genau weil auch die Figur #17 in der Minifig Serie nur 1 mal pro Karton vorhanden ist. Weil es garantiert Sammler gibt deren geistiger Horizont aussetzt und die es sich dann kaufen sobald es da ist. So kann ja schonmal genügend der Markt abgeschöpft werden. Wenn dann nach 3-5 Wochen oder wenn der Film aus den Kinos raus ist die Händler immer noch auf der Ware sitzen, dann wird halt rabattiert. Anders verkauft sich ja LEGO fast gar nicht mehr. Dann stimmt auch die Marge und der Absatz, so das im nächsten Jahr Händler XY x% günstiger bei LEGO bestellen kann und somit vielleicht im nächsten Jahr mit seinen LEGO Produkten sowas wie Gewinn einfahren könnte, wenn es denn mal wieder gescheite Sets und Preise gäbe. Wäre ja mal eine Idee das ganze gleich zu einen vernünftigen Preis rauszuhauen und am besten gleich ohne den ganzen Lizenschrott. Ob das Ding jetzt „Dino Gehege“ oder „Megacoolersaurier mit Lizenz Gehege“ heißt, SOLLTE einen Kind von 4-7 Jahren EGAL sein. Dann juckts auch die doofen Sammler nicht, so das LEGO sich wirklich mal wieder über einen vernünftigen Vertrieb mit vernünftigen Preise nachdenken müsste.

  18. Da es regelmäßig im Jahr (mindestens vor Ostern und vor Weihnachten) Rabattaktionen mit mind. 20% gibt, kann man getrost warten. Man könnte meinen LEGO muss die Rabatte schon im UVP einplanen.

    Bezüglich der Steinpreise würde ich mir lieber wieder größere Stets wünschen und nicht eine dauerhafte Verkleinerung (und Preissteigerung) durch mehr Kleinteile.

    Die Exklusivität bei LEGO ist auch nervig, wenigstens wird Galeria Kaufhof auch schnell exklusiv bedient.

  19. Nun, zur Ergänzung meiner ersten Reihe Jurassic World incl. der beiden damals erhältlichen Popybags habe ich mir kurz nach Erscheinung alle neuen online bestellt. Beim virtuellen Gang an die Kasse habe ich auch zuerst mit den damaligen Originalpreisen verglichen, erstmal alles im Warenkorb gelassen und musste eine Nacht drüber schlafen.
    Damals mit 2sets weniger ist man auf insgesamt 324€ gekommen, jetzt legt man für die 8 classic sets 495€ und das Polybag fehlt mir immernoch!
    Heute liegen sie vor mir und -echt mal- für den Preis kam sehr wenig Post aus Köln!
    Und weiter gedacht: beim dritten Teil gibts dann 10 sets…für 950€??
    Ab diesem Zeitpunkt werde ich wohl meine Sammlung wieder einstampfen.
    Danke für eure Steinepreis Kalkulation, das wäre
    mein nächster Schritt gewesen. Danke auch für meinen Trostpreis für die Flaschenpost!!! 🙂

  20. Preisvergleiche sind immer schwierig wenn man nicht genau gleiche Produkte heranziehen muss. Sets pro Teileanzahl zu klassifizieren ist natürlich nicht exakt genug bietet aber einen schnellen Überblick, von daher finde ich den Artikel schin recht interessant.

    Das man für einen objektiven Ansatz noch weitere Faktoren heranziehen muss ist klar, ist aber auch nicht unbedingt nötig um auf die aktuelle Preisentwicklung aufmerksam zu machen.

    Es gibt ja genug Beispiele wo frei von Lizenzen die aktuelle Entwicklung zu sehen ist, wie z.B. bei den Minifiguren der Sammelserie. geschlagen wird das nur vom Star Wars Set 75201, wo der UVP um 10€ höher ist als beim vergleichbaren Vorgänger Set, nur das man hier dann auch noch nicht mal ein Vollständigen Walker bekommt.

    Aber dafür muss man auch sagen ist die Angebots Flut auch nicht schlecht. Rabattaktion lauern überall.

  21. Wer direkt bei lego kauft dem ist meiner Meinung nach bei vielen sets zumindest nicht zu helfen… kaufe nichts mehr unter 30-40% rabatt!!! Brickmerge sei dank!

  22. Ich finde den Preis auf die Teilezahl heruntergerechnet nur bei allen Sets sinnvoll. Duplo, Friends und JP haben nun einmal viele große Teile. Auch bei anderen Sets ist es ähnlich, manchmal steigen die Preise bei neuen Modellen immens, haben aber mehr Minifiguren. Oder Technikmodelle mit Motoren und Batterie? Einen Motor als 1 Teil betrachten im Vergleich zu einem 1×1 Stein?
    Für mich kalkuliere ich 2,50 € pro Minifigur und ziehe 3 Teile pro Minifigur ab. Statt immensen Preissteigerungen ergeben sich dann oft Preissteigerungen unter der Inflationsrate. Würde ich es automatisiert berechnen können und die Daten haben, wäre wohl eine Mischkalkulation Gewicht/Teilezahl durch Preis sinnvoll, nachdem man Motoren, Figuren und wie hier Raptoren und T-Rex abgezogen hat.

    LEGO wird sicher seine Preispolitik eher nach einem solchen Modell als nach der Teilezahl nutzen, da es genau genommen näher an den Produktionskosten liegt.

  23. Ich gehe davon aus Lego legt die Latte beim Preis jetzt frühzeitig (zum Film) extrem hoch – die Ungeduldigen kaufen halt trotzdem.
    Nachdem der Film dann durch ist kann man die Sets dann bequem 30%-40% rabattieren und die Leute sind glücklich ein vermeintliches Schnäppchen gemacht zu haben.
    Ganz einfach den Gewinn maximiert.

  24. Ich wollte schon alle Sets kaufen, bevor überhaupt klar war, wie diese aussehen.
    Inzwischen habe ich aber durchgerechnet, was mich das dann unterm Strich kostet (selbst mit den typischen Rabatten). Irgendwie hab ich da keine richtige Lust mehr drauf. Mein Gehalt steigt leider nicht so stetig an wie die Preise bei LEGO. die vorherigen Jurassic Sets habe ich sowieso verpasst.
    Dann verzichteich eben einfach auf die komplette Serie und freue mich dafür umso mehr auf die (ebenfalls recht teuer ausfallenden) Eisenbahnen.

  25. Man kann es sich auch schlecht rechnen…

    Alles vergleichbare Sets mit nem T-Rex
    5886 (Dino/2012): 480 Teile, 2 Figuren, 1 T-Rex, 70€, 14,6 ct/pt
    75916 (JW/2015): 520 Teile, 3 Figuren, 1 T-Rex, 80€, 15,4 ct/pt
    75933 (JW2/2018): 609 Teile, 3 Figuren, 1 T-Rex, 70€, 11,5 ct/pt

  26. Ich werde mir die Sets nicht holen, aber das liegt am Thema. Ich bin Städtebauer und will/brauche keine Dinos in meiner Stadt und spare das Geld lieber für weitere Modulars.
    Preislich finde ich die Jurassic World-Sets aber völlig in Ordnung. Wie Robert im Artikel und andere in den Kommentaren schon geschrieben haben, ist das Verhältnis Preis-pro-Stein wegen der Dinosaurier einfach kein brauchbares Kriterium für die Bewertung dieser Sets.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich stimme zu.

Please enter your name here