Am gestrigen Montag konnten wir eines der LEGO-Highlights auf der CCXP unseren Lesern verraten. Es wird erstmalig einen deutschen exklusiven BrickHeadz geben. Bei dem Thema LEGO BrickHeadz ist uns sofort Lars Conrad – Der Spielwaren-Investor eingefallen, welcher bereits durch sein Buch Klotzköpfe! sein Fachwissen bewiesen hat. Wir haben Ihn nach seiner Meinung zum „Cologne BrickHeadz“ gefragt und wie er die Investition sieht.

Seine etwas längere Antwort findet ihr nur hier:

Viva Colonia: Es wird ein German LEGO Exclusive geben!

Es ist höchst selten, dass ich Kolumnen mit Textpassagen der Höhner beginne, aber
außergewöhnliche Ereignisse rechtfertigen sicher auch eben solche Begrüßungen. Nun passiert es also! Wir Deutschen werden endlich auch mal wieder ein offizielles LEGO Exklusive erhalten. Vorausgesetzt, wir begeben uns kommendes Wochenende in die rheinische Dom-Metropole und nehmen den Igel aus der Tasche.

Um den „Cologne BrickHeadz“ zu erhalten, sind 75€ an Mindestumsatz im offiziellen LEGO
Popup-Store auf der CCXP Messe vonnöten. Ich bin lange genug in der LEGO Welt unterwegs um zu wissen, dass dieser Klotzkopf nicht bei allen Fans Freudensprünge auslösen wird (das hat im übrigen noch kein einziges Set der LEGO Historie geschafft). Sicher fallen Sätze wie: Hässlicher geht es kaum! Warum kein XY Set? Einfallslos und billig… Warum ich persönlich aber völlig aus dem Häuschen bin- und warum es auch alle anderen LEGO Fans sein können, die in den kommenden Tagen die CCXP besuchen, erkläre ich im Folgenden.

Ich selbst bin nach anfänglicher Abneigung den BrickHeadz gegenüber zu einem ihrer größten Fans geworden. Marcos Bessa, der Chefdesigner der BrickHeadz Linie verglich sie einst mit hässlichen Hunden, wie beispielsweise Möpsen. Die wären optisch auch keine Augenweide, hätten aber definitiv etwas besonderes. Nicht zuletzt eine eingefleischte Fangemeinde.
Und diese (internationale) Fangemeinde wird dafür sorgen, dass Kunden Ihre Einkäufe im LEGO Pop-Up Store auf der CCXP sehr lukrativ quer-finanzieren können, falls sie kein Fan der eckigen Gesellen sind. Womöglich haben sie sogar beim Verkauf der Gratiszugabe stattdessen alle Anderen Einkäufe „gratis“.

Zieht man die beiden bisher erschienenen Exklusiv BrickHeadz aus Peking und Shanghai als Beispiel heran, so kann man davon ausgehen, dass direkt 75€ und mehr für den Cologne Klotzkopf auf dem Zweitmarkt sehr wahrscheinlich sind. Bisher hat sich LEGO meines Wissens nicht zu offiziellen Stückzahlen ausgelassen. Diese Unbekannte muss man im Hinterkopf behalten. Die Shanghai Variante war auf 5000, die Peking Variante auf 3000 Exemplare limitiert. Natürlich wäre es interessant zu wissen, welche Stückzahl LEGO für Köln im Köcher hat.


Die Preisentwicklungen auf dem Sekundärmarkt der beiden Vergleichsmodelle aus Fernost sind äußerst beeindruckend. Der Shimao hat sich mit kleinen Ausreißern nach oben und unten auf dem Sammlermarkt bei etwa 200€ eingependelt. Der Bruder aus Peking, der dem Kölner Exemplar bis auf die bedruckte Fliese zum Verwechseln ähnlich sieht, ist zwar bei Bricklink schon für „günstige“ 50-60€ zu bekommen, allerdings kommen die jeweiligen Anbieter aus Singapur und Hongkong, was einen dementsprechenden Aufschlag bei Versandkosten, Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren nach sich ziehen würde. Realistisch betrachtet würde ich sagen, dass 140-170€ für diesen Kollegen aktuell durchaus realistisch sind.

In Anbetracht dessen bin ich sicher, dass ein Mindesteinkauf von 75€ im Pop-Up Store dem LEGO Fan durchaus entspannter von der Hand gehen sollte, als noch vor wenigen Tagen bei den Gratiszugaben von Marvel Tower und Rocket-Ride. Das sind auf den ersten (und zweiten) Blick sicher die aufwendigeren und schöneren Sets, allerdings zählt das bei leidenschaftlichen
Sammlern eben nicht immer. Ich persönlich bin auf jeden Fall absolut begeistert dieses „German Exklusive“ bald in meine Sammlung aufnehmen zu können. Wer dem kantigen Gesellen vom Herzen her überhaupt nichts abgewinnen kann und sich überlegt, den Klotzkopf als Instrument zur Rendite-Gewinnung oder Quer-Finanzierung einzusetzen, wird ganz sicher auch nicht enttäuscht werden.

By the Way, dieses lokale LEGO Set wird es in einigen Monaten nicht überall geben. LEGO hat vor kurzem zwar bekannt gegeben, dass lokale Sets wenige Monate später in Stores weltweit verfügbar sein sollen. Jedoch haben sie in diesem Zuge auch verlautbaren lassen, dass exklusive Sets, welche zum Beispiel auf Comic-Conventions ausgegeben wurden, von dieser Vorgehensweise ausgeschlossen sind.

Fazit: LEGO rückt mit dieser Aktion endlich auch in Deutschland ein Stück weiter an die (Hardcore) Fanbase. Auch wenn einige diese Sichtweise sicherlich gegenteilig beurteilen werden, bleibe ich dabei. Ich werte das als gutes Zeichen für die Zukunft, denn Deutschland hat endlich auch mal wieder ein Exklusive bekommen. Sie haben uns in Dänemark nicht vergessen. Das freut mich sehr. „Tak LEGO!“

An dieser Stelle danken wir Lars für seinen ausführliche Antwort und verweisen auch gerne auf seinen aktuelle Podcast-Folge, denn auch diese hat er exklusiv dem neusten LEGO BrickHeadz gewidmet. Ansonsten haben alle Besucher der CCXP am Donnerstag die Gelegenheit Lars auch vor Ort anzutreffen, mit Sicherheit dürft ihr mit ihm einen Runde „schnacken“.

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32 Kommentare

  1. „LEGO rückt mit dieser Aktion endlich auch in Deutschland ein Stück weiter an die (Hardcore) Fanbase“
    Die Aussage kann ich nicht teilen. Demfolge würde sich die Fans wesentlich mehr exklusive Sets wünschen. Ich habe eher den gegenteilitgen Eindruck: Die Fanbase wünscht sich ein breiteres Basisangebot, dass die Modularität von Lego wieder in den Vordergrund stellt.

    Aus Sammler bzw. Investorensicht kann ich die Aussage natürlich nachvollziehen. Wünschenswert wäre es in dem Zusammenhang, wenn die die exklusiven Sets in einer ansprechenden Verpackung präsentiert würden. Mit den „Target“-BrickHeadz im letzten Jahr hat Lego bewiesen, dass das mit einer Auflage von 5.000 Stück möglich ist.

  2. Vielen Dank für das Teilen der Einschätzungen des Spielwaren-Investors.

    Für mich ist bei genauem Hinschauen jedoch nicht nachvollziehbar, warum die „deutsche“ Fliese eine abweichende Schriftart erhalten hat. Darüber hinaus empfinde ich das „Cologne“ in der Breite zu sehr gestaucht.

  3. Wer hier von der Fanbase abrückt oder auf diese zurückt, sei mal dahingestellt.
    Für mich bemisst sich der Wert eines Sets danach, was ich draus machen kann und ob es originelle Alternativmodelle dafür gibt. Und Ihr glaubt es nicht: Dafür muss man das Set öffnen. Echt. That`s the spirit!

  4. Ich weiß nicht, wieso man einen selbsternannten (!) Fachmann hier zu Wort kommen lässt, ohne nachvollziehbare Qualifikation. Das Set ist Quatsch, wer 75€ dafür ausgeben will kann das aber natürlich tun.

    Aber bitte denkt selber drüber nach und hört nicht auf dubiose Stimmen im Internet.

    • Das gilt dann wohl auch für „dubiose Stimmen“ in den Kommentaren.
      Natürlich liegt der Wert eines/JEDES Produktes immer im Auge des Betrachters: auf dieser einfachen Grundlage basiert unser gesamtes Wirtschaftssystem. So kommt es vor, dass jemand bereit ist 2000$ für eine MAGIC-Sammelkarte zu bezahlen, die bei mir sicherlich im Mülleimer gelandet wäre, weil dies nicht mein Thema ist und ich einigen Quadratzentimetern Pappe eben keinen entsprechenden Gegenwert beimesse. Andere tun dies mit einigen Gramm Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) – welches ich in Form von LEGO schätze und liebe.

      Welche Qualifikation haben denn Bänker oder Versicherungsberater? Soweit ich weiß, muss man nicht Millionär sein, um in diese Branchen einzusteigen und damit „eine nachvollziehbare Qualifikation“ vorweisen, dass man sich mit „Geld“ auskennt.

      Lars Conrad beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema und hat sowohl gute wie auch schlechte (!!!) Erfahrungen mit LEGO (und anderen Finanz-Produkten) als Investment gemacht. Das qualifiziert ihn aus meiner Sicht immerhin schon Mal dazu, ein Gefühl und damit eine Meinung zu entwickeln und ist somit jenen Voraus, die derlei Erfahrungen bislang noch nicht gemacht haben. Aus dem gleichen Grund lesen wir alle übrigens die Berichte von Robert und Michael bei PROMOBRICKS und verfolgen, was Lukas und Ryk bei STONEWARS zu sagen haben: weil diese Menschen sich einfach täglich mit einem Thema auseinandersetzten und dadurch eine gewisse „Expertise“ entwickeln.

      Lars‘ Podcast läuft seit einigen Jahren regelmäßig und auch hier macht er immer wieder deutlich, dass es natürlich keine Garantien gibt, aber „erkennbare Trends“, auf welche man ein Auge haben sollte – wenn man sich denn für LEGO als Investment interessiert. Aus meiner Sicht ist dies ziemlich fair.
      Zudem hat er – als einer der wenigen auf diesem Planeten – immerhin ein Buch über die BrickHeadz geschrieben…ich würde also mal vermuten, dass er sich mit dem „Schwerpunkt Brickheatz“ irgendwie auseinandergesetzt hat.

      Nun würde ich aber gern noch verstehen, welche „Qualifikation“ Deiner Meinung nach angemessen ist, um hier würdig zu sein, zitiert zu werden, lieber/liebe uiuiui. Ich fänd es großartig, wenn Du zufällig Börsenmakler/in wärst…. 🙂

      • öhm also naja bloß weil ich mich Jahre mit dem Thema befasst habe, muss ich mir ja auch nicht so einen Titel geben.

        Und wenn jemand behauptet, ein Set aus Basic Bricks mit einem Aufkleber (laut CCXP) wird irgendwann mal hunderte von Euros wert sein, dann muss ich da eben leider sagen, dass da jemand Quatsch erzählt. Und dann kann ich eben auch Kompetenzen in Frage stellen wenn ich das möchte. Dazu sind Kommentarspalten ja da.

        Es ist eben immer ein Unterschied, ob man etwas für 200€ anbietet, oder ob es tatsächlich jemanden gibt, der den Preis zahlt 😉

        • Genau, dass ist ein Unterschied! und Wenn man dann mal bei Ebay nach tatsächlich verkauften Brickheadz schaut, dann wird man feststellen, dass für solche exclusives durchaus Preise bezahlt werden, die viele nicht nachvollziehen können 😉

      • „Welche Qualifikation haben denn Bänker oder Versicherungsberater? Soweit ich weiß, muss man nicht Millionär sein, um in diese Branchen einzusteigen und damit „eine nachvollziehbare Qualifikation“ vorweisen, dass man sich mit „Geld“ auskennt.“
        Millionär muss man nicht sein. Aber wenn man was bewegen will, sollte man helle im Kopf sein und die Regeln besser beherrschen als ein Fachanwalt.
        Ich zähl jetzt nicht auf, was alles beachtet werden muss, um ein Beratungsgespräch zu führen (bzw. zu dokumentieren), geschweige eine Anlageempfehlung abzugeben.
        JEDER Anlageberater einer Bank ist persönlich bei der Aufsichtsbehörde registiert inkl. aller Beschwerden über die Person. Noch Fragen?

        • Dann gönn dir mal den Spaß und google „black lotus sold“. Recht aktuell und wird dich vermutlich genauso wie mich schockieren hehe.
          ( Spoiler -> Belegter Verkauf für 166k Dollar… )

      • Zur Qualifikation von Lars kann ich nichts sagen, aber um „Banker“, Versicherungsberater oder Börsenmakler zu werden, brauchst du eine wirtschaftliche Ausbildung. Man kann erst Broker für andere sein, wenn man eine Prüfung abgelegt und ein Zertifikat erhalten hat.

  5. Sry aber jede brickheadzanleitung von dem instagram brickheadtypen (hab den namen vergessen) is 10000mal besser als das da…

  6. Sehe ich das richtige, dass das exklusive Set eigentlich eher ein exklsuiver Stein ist? Kommt dann demnächst der exklsuive New York BrickHead mit dem gleichen Aussehen, aber einem I Love New York Stein? Das ist doch super einfallslos.
    Das Ding gefällt mir 0 und seit ich weiß, dass die Farbwahl rot/weiß nicht explizit für Köln gewählt wurde, finde ich es nur noch schäbiger. Schade!

    • Ich bin ganz bei dir, Max. Mir erschließt sich auch nicht, was daran in irgend einer Weise „Sammelwert“ haben soll. Hinzu kommt, dass die Fliese nicht einmal besonders hübsch designt ist.

      Viel „schlimmer“ finde ich jedoch, dass das Ganze nur in einem simplen Druckverschlussbeutel daher kommt. Das entspricht doch überhaupt nicht der schönen Aktion mit 40334 & 40335, welche vom Einkaufswert her auf demselben Niveau liegt.

    • Wäre ja super, wenn LEGO die Sets der SDCC ebenfalls auf anderen Comic Cons (wie bspw. der CCXP) vertreiben würde. So chic finde ich die „Städte“-BrickHeadz nämlich leider auch nicht. Wenn ich diesen Head mit in die Sammlung aufnehmen würde, dann nur weil ich sie gerne sammle, nicht weil er mir gefällt.

  7. Also wenn ich bedenke das für den Insidet Tour Brickhead der noch unspektakulärer 4 stellige werte gezahlt wurden versteh ich das kritisieren dieses sets nicht… es ist etwas das ihr umsonst bekommt und am ende wenn ihr aus der con raus kommt verkaufen könnt und dann euren 75€ einsatz direkt wieder raushabt… er gefällt euch nicht? wen interessiert das? dann verkauft ihn und jemand wird ihn euch abkaufen und ihr habt die kröten wieder in der tasche.

    • Also darf man, so verstehe ich deinen Post im Kern, hier nicht auch negative Kritik äußern?

      Was ich viel interessanter finde: Es gab hier vor Wochen einige User die Informationen teilten, dass sie Sets mehrmals kaufen, um sie später teuer weiterzuverkaufen, also auch Thema Wertsteigerung. Solche Kommentare habe ich lange hier nicht mehr gesehen, vermutlich wurden die blockiert. Stattdessen gibt es nun einen Artikel zum Spielwaren-Investor. Und da geht es ja um eine Wertsteigerung und somit, letzten Endes, um den Weiterverkauf. Erscheint mir seltsam. User weg und dann der „selbsternannte“ Investor“? (Sehe ich nämlich genauso).
      Vielleicht sehe aber auch nur ich das so.

      • Hier werden keine Kommentare blockiert, nur weil sie uns nicht gefallen. Das solltet ihr aber schon länger wissen. Geblockt wird dann, wenn es sich um Spam oder um beleidigende Inhalte handelt.

      • Selbsternannte Investor? Wenn er Spielwaren in der Hoffnung auf Wertsteigerung ankauft investiert er. Demnach ist er ein Investor. Ob er ein guter ist/“den Plan hat“ steht auf einem anderen Blatt.

  8. Ich komme weder nach Köln, noch bin ich ein Brickheadz Fan. Ich habe die Diskussion gelesen und bin immer wieder überrascht, was für Spekulationen getrieben werden. Unter bestimmten Bedingungen bekommt man einen kostenlosen Brickhead auf einer Veranstalltung, Punkt! Diese selbsternannten Fachleute die hier oft präsentiert werden – Helden, Investoren bla bla bla… – meine Güte, da hat man doch besseres zu lesen oder? Oder schön was zu Bauen. Jeder, der das Teil haben mag – fahrt nach Köln, jeder, der es nicht tun kann/ mag – habt Spaß, geht Baden oder baut was.
    Mein Fazit ist immer: wo kein Käufer, da keine 300 Euro Einnahmen…auf Ebay eingestellt heißt nicht, auf Ebay verkauft. Diese an den Haaren herbeigezogenen Diskussionen nerven einfach sehr…und ja, ich hab sie trotzdem gelesen, weil ich gern auf Promobricks die News lese.

  9. Also ich finde es auch etwas anmaßend für ein Set voraussagen zu wollen wie sich der Preis entwickeln wird, insbesondere, wenn man gar nicht weiß wie groß die Stückzahl ist, die in den Markt kommt.
    Und ich wage zu behaupten, dass ein chinesisches Sonderset automatisch eine höhere Nachfrage und damit einhergehend eher eine Preissteigerung erzeugt, als eines aus Deutschland.
    Dann muss man noch berücksichtigen welche Transaktionskosten anfallen, um ein Set aus China in Deutschland zu bekommen. Letztendlich gibt es sehr viele Faktoren und für mich ist das in etwa so eine Schätzung als würde jemand behaupten er wüsste wie hoch in 2 Jahren der Bitcoin steht.
    Am Ende wird es immer welche geben, die es „gewußt“ haben und mindestens genauso viele, die falsch lagen…
    Alle Helden mal die Hand heben, die dachten, dass der Kauf eines zweiten oder dritten Millenium Falcons eine gute Investition in die Zukunft ist…

    • Ich kauf mir gar kein Set zum Weiterverkauf. Fast jedes Set, dass ich OVP in der Sammlung noch habe (um es irgendwann aufzubauen), hat inzwischen ne Schramme, wurde von meinen Kids zum Klettern benutzt oder sonstwas. Ich kann nur jedem Möchtegern-Investor raten nix auf die lange Bank zu schieben. Billig kaufen und schnell wieder teurer verkaufen und schön die Steuer dafür zahlen – nicht vergessen, ihr Lieben. Der Tag wird kommen an dem euer Lego nix mehr wert ist. So wie es bei Tulpenzwiebeln, Baseballkarten, Star Wars Figuren und Ü-Eiern (hihihi) auch kam. Kauft nur das, was ihr selbst wirklich haben wollt.

  10. Der gute Lars hat die Sache mit der Marktwirtschaft leider nicht verstanden: Je mehr Leute er mit seinem Podcast zum Lego-Investment führt, desto schneller wird das Lego-Investment unlukrativer, da das Angebot stetig steigt…. und das geht schneller als man denkt.

    • Stimmt und ist im Bereich Lego ja auch drastisch zu merken. Vor allem seit größere Medien über Legoinvestmet berichtet haben.

    • ……wie zum Beispiel der Merkur vom 21. Juni. Der Artikel ist voll von tendenziösen Behauptungen, falschen Preisen und irreführenden Berechnungen. Legosammeln zum Zweck des Reichwerdens wird quasi als Selbstläufer dargestellt.
      Mein Highlight war folgende Passage:
      „Erst kürzlich wurde eine komplette Lego-Kollektion der Reihe „Star Wars“ bei einer Auktion für sage und schreibe 9.000 Euro in Großbritannien versteigert.“
      Hört sich toll an oder…?
      Kein Wort darüber wie viele und vor allem welche Sets das waren. Das ist echter Qualitätsjournalismus!

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