LEGO 21323 Ideas Grand Piano im Review

Seit dem 01. August 2020 ist das 31. LEGO Ideas Set erhältlich. Wir haben uns das Set zum Verkaufsstart gekauft und direkt aufgebaut.

LEGO 21323 Ideas Grand Piano

Als letztes Jahr im September die drei LEGO Ideas Fan-Projekte im LEGO House in Billund vorgestellt wurden, die als Kaufset umgesetzt werden, war die Freude groß. Über das sogenannte „spielbare“ Klavier habe ich mich persönlich sehr gefreut. Nicht, weil ich Musiker bin oder klassische Musik liebe, sondern weil dieses Projekt in meinen Augen das Konzept hinter der Ideas-Reihe besser trifft als die zahlreichen Film- und Fernsehsets.

Nun ist es also da, das LEGO 21323 Ideas Grand Piano. Als bekannt wurde, dass es nicht nur spielbar sein wird (also sich die Tasten drücken lassen), sondern auch über die LEGO Powered Up App Musik spielt, konnte ich den Verkaufsstart kaum noch erwarten.

Der Fan-Entwurf

Zur Erinnerung hier noch ein Bild des eingereichten Fan-Entwurfs von Donny Chen. Im Inneren des Flügels sieht es doch deutlich anders aus als im finalen Kauf-Modell. Dafür haben die LEGO Designer äußerlich viel übernommen.

Die Verpackung

Als mir der Store-Mitarbeiter die Tüte mit dem Karton in die Hand gab, war ich erst einmal erstaunt über das Gewicht. Mit Umkarton und Papiertüte bringt es das Set auf über sieben Kilogramm. Wer also vom Store nach Hause einen weiten Fußweg hat, die Tüte wird mit der Zeit wirklich schwer.

Optisch ist der Karton an die 18+ Sets angelehnt. Deutlich zu sehen ist auch das LEGO Powered Up Symbol. Die Komponenten sind enthalten. Wie bei vielen anderen großen Premium-Sets gewohnt, ist im Inneren noch eine Extra-Schachtel für die Bauanleitung und die ersten zehn Bau-Tüten. Aber Achtung, bei mir waren die Beutel zum Bauschritt fünf nicht im kleinen Karton, sondern bei den restlichen Beuteln im großen Karton! Die Schachtel muß übrigens nicht aufgerissen werden, sondern wird auf der Rückseite durch vier Siegel gehalten und kann nach durchtrennen dieser ganz normal geöffnet und auch wieder verschlossen werden. Das hat mir gefallen, zudem ist die Set-Verpackung auch sehr stabil.

Der Inhalt

Eigentlich zeige ich euch an dieser Stelle immer die neu gestalteten Teile des Sets. Ich konnte allerdings kein neues Teil von der Form her finden. Einige „alte“ Teile erstrahlen in einer neuen Farbe oder sind nun nach langer Zeit wieder in schwarz erhältlich. Glücklicher Weise hat der dänische Spielwarenhersteller auf Aufkleber verzichtet, was bei diesem Preis und nur zwei zu bedruckenden Teilen auch selbstverständlich sein sollte.

Die mit Spannung erwartete schwarze Fliese mit dem goldenen LEGO Schriftzug ist leider eine inverte Fliese, somit nicht ganz so universell einsetzbar wie erhofft. Außerhalb der fast 40 nummerierten Tüten sind die LEGO Powered Up Komponenten, die großen Platten und einige Spezialteile separat verpackt.

Die Bauanleitung

Was ein Wälzer! Auf 564 Seiten in 840 Bauschritten wird der Aufbau des Meisterstücks erklärt. Bevor es aber zum Bauen geht, stellen sich die Designer noch vor.

Obwohl für das Projekt Woon Tze Chee als Hauptverantwortlicher gelistet ist, haben scheinbar noch einige namhafte andere LEGO Designer bei dem Klavier mitgeholfen. Auf den Bildern ist Mike Psiaki zu sehen, der zum Beispiel den Creator Expert Ford Mustang gemacht hat, Carl Meriam (er designte das Mitarbeiter Weihnachtsset von 2018) sowie Steen Sig Andersen abgebildet. Alles sehr gute und langjährige Designer-Größen bei LEGO. Mir scheint bei diesem Set waren einige schwierige bautechnische Nüsse zu knacken.

Der Zusammenbau

Der Aufbau ging sehr kurzweilig und zügig voran. Ein Grund dafür sind sicherlich die vielen kleinen und übersichtlichen Bauschritte. Durchschnittlich sind pro Abschnitt nur ca. 165 Teile zu verarbeiten. Gepaart mit der sehr detaillierten Bauanleitung kommen eigentlich keine Fragen auf. Diese Einfachheit ist natürlich den erhofften vielen Neukunden geschuldet. LEGO möchte ja den Neueinsteiger nicht gleich beim ersten Set vergraulen. Im Inneren halten sich die Farbwechsel auch in Grenzen, später ist eigentlich nur schwarz und Beige zu sehen.

Drei LEGO Powered Up Komponenten kommen hier zum Einsatz. Der Hub, ein L-Motor und ein Bewegungs-Sensor. So habe ich es jedenfalls erkannt, allerdings bin ich bei Weitem kein Powered Up Fachmann! Der Motor treibt auf jeden Fall eine Art Nockenwelle an, die dann mit ihren Nocken die Klaviertasten bedient. Das bedeutet also, egal welches Lied ihr spielt, es bewegen sich die Tasten immer im selben Modus. Lediglich die Geschwindigkeit variiert.

Der Deckel, der die „Technikabteilung“ vom sichtbaren Teil trennt ist sehr stabil, wie eigentlich alles am Modell. Hier wurde mit Teilen an keiner Stelle gespart.

Um etwas die Größe des Modells anschaulich zu machen, habe ich mich einmal daneben gestellt. In dieser Phase ist alles noch etwas wackelig. Am Ende ist das Klavier aber sehr stabil!

Der Hub wird unter einer Klappe an der Seite versteckt und kann sehr gut zum Batteriewechsel oder zum Ein- und Ausschalten erreicht werden.

Der Boden sieht zwar etwas bunt aus, ist aber später eigentlich nicht zu sehen, es sei denn, ihr stellt das Klavier sehr weit oben in eurem Regal ab.

Für mich ist das Herzstück des Pianos die Klaviatur. Zwar wiederholen sich einige Bauschritte immer wieder, dass ist natürlich nicht zu vermeiden. Aber die Baulösungen und das Entstehen der Tasten war für mich das bauliche Highlight. Die gesamte Klaviatur wirkt sehr wacklig, aber hält trotzdem perfekt zusammen und kann wirklich problemlos immer wieder zur Veranschaulichung aus dem Klavier genommen werden.

Da ich kein Klavierbauer bin und auch noch nie so ein Instrument genauer betrachtet habe, hier nun eine Frage an die Spezialisten unter euch:

Bei den Tasten rechts, also den „hohen“ Tönen trifft der Hammer genau auf eine Stange. Bei den restlichen Tönen trifft der Hammer nicht mehr genau. Bevor ich das als Mangel ankreide, müsste ich natürlich wissen, ob es nicht auch beim echten Instrument so ist. Mich hat es jedenfalls gestört, passt irgendwie nicht so ganz zum sonst perfekten Eindruck des Modells.

Die schöne LEGO Fliese kommt in die Klappe über der Tastatur. Jetzt könnte ich eigentlich schon spielen, fehlt nur noch der Deckel und der höhenverstellbare Hocker.

Nach circa neun Stunden entspannter Bauzeit steht es nun vor mir. Besonders knifflig war der Zusammenbau nicht, bei der „Nockenwelle“, die die Tasten später im Automatikbetrieb drückt, sollte zwar darauf geachtet werden, dass die Nocken richtig stehen, aber wer sich hier verbaut, hat nur eine andere Tastenfolge später, wenn der Motor läuft. Die eigentliche Funktion wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Egal in welcher Stellung ihr das Grand Piano präsentiert, es macht immer einen edlen Eindruck. Allerdings braucht es Platz, um zu wirken.

LEGO 21323 Ideas Grand Piano

Hier ist das Masterpiece! So nennt LEGO seine neueste Ideas Schöpfung. Ich meine zurecht, auch mich, als klassischer Musik-Banause hat das Set gefesselt. Getoppt wird es dann nur noch von den Spielfunktionen.

Das Klavier kann in seine Hauptkomponenten recht einfach zerlegt werden, um es Freunden zu zeigen oder sich einfach über die Mechanik zu freuen.

Die Pedale in Chrom haben mir beim Fan-Entwurf besser gefallen. Aber wie wir wissen, Chrom ist bei LEGO leider Geschichte.

Das Grand Piano in bewegten Bildern

Bevor wir zu den bewegten Bildern mit Musik kommen, hier noch eine kurze Erklärung zur Funktionsweise und der Reset Funktion. Sobald das automatisch spielende Lied unterbrochen wird, bleiben die Tasten gedrückt stehen. Um wieder auf die Ausgangsposition zurückzukommen, dreht der Motor „rückwärts“ gegen einen Anschlag auf Block, um wieder auf die Nullstellung zu kommen. Dann schaltet er wegen Überlastung ab. Diese Lösung gefällt mir nicht so gut, wirkt für mich immer wie Material-Überbelastung.

Zuerst spielen wir im Automatikmodus. Hier bewegen sich die Tasten wie von Geisterhand. Aber egal welches Stück ihr spielen last, die Tasten bewegen sich immer gleich. Lediglich die Geschwindigkeit variiert von Lied zu Lied.

Viel spannender finde ich den „Spielen“ Modus. Dazu könnt ihr das Handy auf das Klavier in den Notenhalter legen. Der Bildschirm zeigt dann die Noten, die sich bewegen, wenn ihr auf der Klaviatur spielt. So entsteht der Eindruck, ihr spielt wirklich das Stück auf dem LEGO Klavier.

Die Umsetzung mit dem Bewegungssensor ist wirklich perfekt gelöst. Natürlich könnt ihr keine eigenen Töne am LEGO Piano erzeugen, aber das vorgegebene Lied kann mit verschiedenen Geschwindigkeiten und Pausen 1zu1 gespielt werden. Das hat mich sehr beeindruckt!

Die Hintergrund Geräusche der LEGO Technic und des Powered Up Motors stören etwas den Hörgenuß, aber anders sind die Funktionen meiner Meinung nach leider nicht zu lösen. Wer Lust am Basteln hat, findet im inneren des Klaviers sicher noch einen Platz für einen kleinen Bluetooth Lautsprecher, dann kommt der Ton auch direkt aus dem Piano.

Mein Fazit

Für mich ist dieses Grand Piano eines der besten Ideas Sets, die LEGO bisher auf den Markt gebracht hat. Das Klavier ist sehr dekorativ und auch ohne Powered Up mit Funktionen ausgestattet. Beim Bauen habe ich viel über Klaviere gelernt und mit der App-Spiel-Funktion macht es unheimlich Spaß, das Piano zum Leben zu erwecken. Den Preis von knapp 350 Euro finde ich bei über 3.600 Teilen und den Elektronik-Komponenten nicht einmal übertrieben.

Ob diese Menge an Geld für ein LEGO Set überhaupt gerechtfertigt ist, führt zu einer Grundsatzdiskussion, die eigentlich immer ohne Ergebnis endet. Für mich werfen sich eher zwei andere Fragen auf. Was mache ich mit dem Modell, wenn LEGO die App nicht mehr unterstützt? Bis jetzt waren LEGO und Computer meist keine langen Partner. Das liegt natürlich auch am Fortschritt bei solchen Applikationen, die entwickeln sich einfach im Laufe der Zeit weiter. Und was mache ich mit den ganzen schönen 18+ Sets? Alle sind toll zu bauen, aber machen als Lifestyle-Ausstellungsstücke meist mehr Sinn.

Ich bin mir sicher, dass es spätestens beim dritten großen Showmodell im Wohnzimmer eng wird, ganz zu schweigen von den Einwänden der besseren Hälfte. Wie macht ihr das mit diesen Ausstellungsstücken? Aufbauen, ausstellen, zerlegen, einlagern oder wieder verkaufen? Ich bin auf eure Kommentare sehr gespannt.

Der Steckbrief

Artikelnummer: 21323
Set-Name: Grand Piano
Baureihe: Ideas
Teilezahl: 3.662
Erscheinungsjahr: 2020
Bauzeit: ca. 9 Stunden
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Verkaufspreis: 349,99 Euro

Stamm-Autor
  1. Hallo, rein optisch sicherlich ein Highlight. Ob es sinnvoll ist, eine Funktion einzubauen, die Töne eines Liedes erzeugt egal welche Taste ich drücke, stelle ich mal in Frage. Ich könnte auch dauernd auf ein und dieselbe Taste hämmern und das Lied läuft durch. Die Mechanik an sich finde ich sehr gut gelöst, als Klavierspieler brauch ich die Spielerei mit den Tönen aber nicht. Abgesehen von dem Preis. Aber wer sich einen echten Flügel leisten kann, hat wohl auch genügend Kleingeld für das Legopiano übrig.

  2. Sieht ganz schön aus. Leider ist es für mich als Klavierspieler tatsächlich quatsch, dass es nur als Leierkasten bespielbar ist. Ohne Technikkomponenten hätte man es locker um die 200,- halten können (gekauft!). Oder eben selbst bespielbar mit ähnlichen Komponenten wie beim Mario (gekauft!).

    Das Review ist schön und bekräftigt mich nur in meiner Ansicht.

    1. Kannst ja den Hub, den Motor und den Sensor bei eBay für 150€ einstellen, vielleicht meldet sich jemand :)).
      Die Teileanzahl lässt das Set zu teuer wirken, jedoch sind hier nicht wie üblich hunderte Pins und 1×1 Steine verbaut, sondern große Teile/Platten in nützlichen und neuen Farben. Das Set wiegt 5,8 kg!
      Außerdem unterstützt man durch den Kauf den Ideas Designer ohne den weder Klavierspieler noch Musiker jemals so ein Set gesehen hätten. Vielleicht hört LEGO nächstes Mal auf die Wünsche der Fans und bringt ein Soundmodul heraus. Wer weiß? Ist ja nur der Anfang.

  3. Danke und Respekt! Um 10 Uhr beim Store gestanden, zu Fuß nach Hause gelaufen, 9 Stunden Set aufgebaut inkl. Review schreiben und Photos machen. Das nennt man Fleißarbeit für die Leser. Ich bin erst bei Tüte 1 😛

  4. Während das NES nicht zwingend Sound braucht, ist der Sound hier schon wesentlich, weil Klavier. Wenn in 20 Jahren dann die App nicht mehr verfügbar ist, ist das Klavier nur noch ein stummer Hingucker, wo die Tasten klimpern. Das ist es mir dann einfach nicht wert.

    Ich merke schon selbst, ich selektiere mehr.

    1. Ich bezweifle, dass man in 20 Jahren noch eine App brauchen wird.
      Oder in einem halben Jahr.
      Oder vielleicht sogar schon in 4 Wochen.

      Das Problem, das ich damit habe ist, die Klavier-Funktion per App ist eine Spielerei, die vielleicht noch in den ersten paar Tagen nach dem Aufbau ausgiebig genutzt wird, danach klimpert man vielleicht noch mal gelegentlich im Vorbeilaufen drauf rum, und weil man dazu erst jedes Mal das Smartphone auflegen muss, wird selbst das für viele irgendwann zu blöd werden.

      Das Klavier wird dann zum reinen Vitrinenmodell, und dafür ist es mir dann zu teuer.

      Ich hätte es besser gefunden, wenn man die PU-Komponenten zur separaten Nachrüstung angeboten hätte, und das Grundmodell für sagen wir mal 100€ weniger angeboten hätte, das wäre für viele wohl wesentlich attraktiver gewesen.

      Ich wäre eigentlich mal gespannt darauf zu erfahren, wie viele von denen, die es heute schon gekauft haben, die Klavierfunktion auch in mehreren Monaten noch ausgiebig nutzen.
      Sowas erfährt man in den Reviews leider nie…

  5. Mega schönes Rewiew! Und extra danke für die Hammer Fleißarbeit! . Ich mag das Set, aber es ist leider auch nicht billig. Ich fürchte es läuft bei mir, wie so oft: gebraucht kaufen, aufbauen, abbauen und verkaufen.

  6. Wenn es tatsächlich die gedrückte Taste identifiziert hätte (zum Beispiel mit Abstands- und Farbsensoren oder anderen mechanischen Kniffen) wäre das Ding der Brüller gewesen. Aber so enttäuscht es doch….

  7. Das Set ist super, keine Frage.
    Leide verfüge ich als Schüler nicht über die notwendigen Geldmittel für solche Sets. Vielleicht landet es trotzdem bei mir bzw. ich kann es aufbauen (meine Großeltern sind musikalisch und begeistert von dem Set. Was mich interessieren würde ist ob man nicht die Taste mit dem Boost Sensor erkennen könnte indem man den seitlich montiert und er den Abstand zur gedrückten Taste erkennt. Dann könnte man nämlich auch eigene Lieder komponieren/frei spielen.

  8. Dass einige Hämmer danebenhauen, dürfte wohl vor allem an Verschiebungen im Noppenraster wegen der Kombination mit Technic-Komponenenten sowie der allgemeinen Platzknappheit liegen. Ansonsten wüsste ich nicht, dass das an realen Flügeln auch so ist. Es gibt dann höchstens unterschiedliche Schlegel und Filze an manchen Stellen. Ich vermute mal, es ging einfach darum, die geschlossene Linie zu erhalten. Es ist ja auch am Original ein Block dicht an dicht. Ansonsten schönes Modell, aber außerhalb meiner Preisklasse. Bin auch etwas verwundert, dass man aus dem PoweredUp nicht mehr rausgeholt hat. Mit einem kleinen Stellmotor, der die Achse ein bissl hin-und herschiebt, oder zwei separat bertriebenen Halbachsen hätte man die Tastenmuster vielleicht sogar noch etwas mehr variieren können und durch geschickte Stellungswechsel die Illusion realen Spielens verbessert…

  9. Sieht super aus. Aber der dröge Zusammenbau würde mich kirre machen. Nix für mich. Und der Preis ist fürn reinen Staubfänger halt zu hoch, egal ob jetzt hier mal die Teileanzahl passt oder nicht. Ich kann mit der ganzen 18er-Reihe bisher nichts anfangen. Aber ist auch ok, wird mal wieder Zeit sich was neues als Zeitvertreib zu suchen.

  10. Zu der Frage mit der Saitenposition der Tasten:
    Nein, dass die Hämmerchen der tiefen Töne die Saiten nicht berühren, sondern versetzt sind, ist beim echten Vorbild natürlich nicht so. Tatsächlich wurde ein weiteres Detail hier nicht umgesetzt: Je nach Tonhöhe variieren bei dem richtigen Flügel Saitenzahl & -dicke. Die Tiefen Tasten haben im Regelfall eine dicke Saite, die mittelhohen zwei mitteldicke und die hohen drei dünne.

    Meine Meinung zum Set: einfach genial! Auf kaum ein Set habe ich mich so gefreut wie auf dieses als es bei Ideas verkündet wurde. Und bei der Umsetzung haben sie zum Glück auch nichts verhunzt. Nur mein Geldbeutel freut sich nicht so , hier wäre es mir lieber wie bei den Jahrmarkt Sets die Motorisierung optional anzubieten und den für LEGO-Verhältnisse eigentlich echt fairen aber halt wahnsinnig hohen Preis dementsprechend zu reduzieren… (Die Option den Hub & Co zu verkaufen auf BL und eBay kenne ich) Naja, werde dann die nächsten 1½ Jahre auf 20% warten (ein Hoch auf euren Partner Brickmerge, den Suchtverstärker – die dürften bei Ideas mit Geduld drin sein)
    Grüße,
    BrickFJW

  11. Habe es gestern direkt bestellt. Ich finde das Set perfekt mir is5 es egal ob es nur eine Funktion hat oder nicht. Ich stelle es zur Deko auf mein eigenes Klavier, das wird bestimmt ein echter Hingucker. Wenn ich Lust habe zu spielen dann gehe ich halt ans echte .

    1. Warum passen die Noten in der APP eigentlich nicht zu den gespielten oder gehörten Stücken? Dazu braucht man nur die APP runterzuladen und mal auszuprobieren – schon erkennt man, wo LEGO ganz arg gehunzt hat. Und die APP ist ja offenbar so wesentlich, dass Powered Up dabei sein musste. So schön dder Flügel ist (und so toll die Idee und Umsetzung der Mechanik), spätestens hier wird der ernsthafte Musik(liebhab)er abwinken. Ohne Powered UP / APP prima – auch wenn man diese Teile weiterverkaufen oder anders nutzen kann, spricht manches gegen dieses überteuerte Modell. Dann doch eher das billige Konkurrenzmodell mit Soundmodul bei BB – und eine Tastemechanik nachbauen.

  12. Für mich als leidenschaftlicher Klavierspieler ist das Set erst mal eine Wucht. Vor allem, weil ich nach der Präsentation des Fan-Entwurfs befürchten musste, dass Lego das Modell wieder zurechtstutzt.

    Aber nein – die bringen echt das Modell in Original-Größe heraus – mit Funktionen. Vor allem über die Technik mit Hämmern UND Dämpfern kann ich nur staunen. Krasser Scheiß. Hab mir vor ein paar Tagen noch mal das Fan Designer Video angeguckt, und da war „nur“ die Hammermechanik eingebaut. Und selbst das war schon der Wahnsinn. Wer weiß, wie komplex eine Flügelmechanik aufgebaut ist und funktioniert, der kann vor diesem Modell und den Designern nur den Hut ziehen – und natürlich auch vor LEGO, dass sie dieses große Modell tatsächlich so realisieren.

    Ich habe mir vor kurzem ein Hybrid-Piano von Yamaha gekauft, und mit entsprechender Filzunterlage würde das Lego Piano sich hervorragend auf dessen Korpus als Display-Modell eignen.

    Da ich momentan immer noch bewusst auf ein Smartphone verzichte, kann ich die Spielereien nicht nutzen. Was aber aber auch für mich gar nicht nötig ist, da ich ja bei mir echte Tasten in Bewegung bringen kann, um zu musizieren. Trotzdem stellt sich bei mir die Frage, ob denn auch ohne Smartphone der Mechanismus funktioniert, sprich, sich wenigstens die Tasten in Bewegung setzen lassen?

    Als reines Display-Modell zwar etwas zu teuer, aber als Hobby-Pianist werde ich wohl nicht drum herum kommen! 🙂

  13. Ich habe mir das Set auch geholt und bin rein vom Aussehen begeistert,nur stellt sich bei mir ein großes Problem dar und wollte hier öffentlich wissen ob andere dieses Problem auch haben:Passacalle for Piano spielt meines ohne Probleme ab und die Tasten bewegen sich,bei allen anderen Liedern die beispielsweise langsamer sind,hört es nach paar Sekunden schon auf zu spielen und die Tasten bewegen sich nicht weiter(Musik spielt weiter),ich habe alles nochmal überprüft finde jedoch keinen Fehler.
    Das ist etwas was mich doch persönlich ärgert und vielleicht haben andere dieses Problem auch?

  14. P.S Problem behoben,es lag doch nur daran,das die Zahnräder zu fest und eng saßen,nachdem ich alles etwas gelockert habe funktioniert es einwandfrei.:)

    Sehr Guter Beitrag und kann nur zustimmen was das Klavier betrifft,die Optik ist persönlich für mich das Highlight da ich es als Vitrinen Modell benutze,die Spielereien sind eine durch aus nette Zugabe.:)

    1. Ich habe genau dasselbe Problem. Es läuft nicht in der „normalen“ Spielrichtung; beim Zurückdrehen gibt es allerdings keinerlei Probleme (habe das Gefühl, dass dort der Motor stärker ist).

      Was genau hast Du verändert, damit es jetzt läuft? Hast Du die Abstände zwischen den Teilen auf der „Kurbelwelle“ etwas vergrößert? Oder nur die Zahnräder?

      Freue mich über jede Hilfe dazu!

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