Das LEGO Ideas Steamboat Willie (21317) Set wurde gestern Nachmittag offiziell vorgestellt. Kurz darauf entbrannte eine hitzige Diskussion über den vergleichsweise hohen Setpreis. Zudem fällt beim zweiten Blick noch ein kleines, aber schon fast amüsantes Detail ins Auge und es stellt sich die Frage – was war zuerst da, das Huhn oder das Ei bzw. LEGO Ideas Flintstones (21316) oder doch Steamboat Willie?! Beide haben von LEGO auf der Umverpackung die fortlaufende Nummer #024 erhalten.

Zuerst dachte ich, es sei nur ein Fehler im Produktbild, aber da bereits einige Reviews online zu finden sind, wie zum Beispiel von Henry (Klemmbausteinlyrik), muss man feststellen, dass die falsche Zahl tatsächlich auch den Weg in den Druck gefunden hat.

Es ist irgendwie schon lustig, dass der dänische Klemmbausteinhersteller aktuell doch so einige Problemchenn hat, obwohl sie laut eigener Aussage keine Qualitätsprobleme haben. Man fragt sich, durch wie viele Hände so ein Produkt geht, bevor es in die Läden kommt – und dennoch passiert dieser Fauxpas.

Offizielles Statement des LEGO Ideas Teams ist da

In einem aktuellem Statement des LEGO Ideas Teams heißt es, dass der Fehler bekannt sei und künftig behoben werde. Die „Vorfreude sei so groß gewesen, das Set in die Hände der LEGO Fans zu geben“, da sei der Fehler passiert. – Sammler sollten also rechtzeitig zuschlagen, wenn sie die Erstauflage ergattern möchten.

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62 Kommentare

    • Eine Wertsteigerung bei Lego Sets findet bzw wird seit ca 2012 nicht mehr stattfinden. Seit dieser Zeit (ca) ist die AFOL Szene förmlich explodiert. Sets werden zu tausenden verkauft und auch gehortet, und das nicht mal nur von AFOLs. Alle Sets die jetzt erscheinen werden von den meisten 2mal gekauft, wie soll demzufolge da noch eine lohnenswerte (!) Wertsteigerung erfolgen? Mittlerweile weiß doch jeder Dödel das Lego „wertvoll“ ist. Galileo, Bildzeitung und Konsorten sei dank… (Thema „Lego als Wertanlage“ war da schon öfter mal)

      • Das kann man ein bisschen sogar schon bei den Modular Buildings sehen. Das Kino von 2013 ist eigentlich noch ganz erschwinglich (bei Ebay Kleinanzeigen momentan OVP für 175, ich hab’s vor ein paar Monaten sogar für 150 bekommen), obwohl es natürlich trotzdem eine Preissteigerung erfahren hat – aber eben nicht so massiv wie die älteren Modulars.

        • Kurt hat schon Recht. Es wird immer Ausnahmen geben, aber eben immer weniger. Die heutigen Sets werden niemals wirklich selten, weil einfach zu viel am Markt. Wenn sich er ein oder andere über ein paar Euro mehr als die damilige UVP freut – bitteschön.

          • Denke ich auch.
            Reich wird man mit Sicherheit nicht.
            Ich denke es geht hier eher um die schnellen 50 Euro on top.
            Bei der Bank bekommst du eh keine Zinsen mehr 🙂

      • Wenn man das prozentual berechnet kommt da in vielen Fällen immer noch eine gute Rendite raus. Es kommt glaub ich ganz stark darauf an welche Sets man sich hinlegt und natürlich kommt es auch auf den Einkaufspreis stark an. Wenn man zum UVP kauft wird das mit der ordentlichen Preissteigerung schon schwierig. Aber mit 20% Rabatt und dem richtigen Set, dass nicht zu seinem UVP schon völlig überteuert, gleichzeitig sehr beliebt und nur vergleichsweise kurz am Markt ist, geht das schon. Der Angelladen ist ein schönes Beispiel. War nur kurz am Markt, eigentlich waren alle durch die Bank begeistert von dem Set und der Preis war mit 150,- Euro auch ok. Ich habs vor Weihnachten nochmal für 120,- bei Galeria gekauft und werde es noch ein Jahr liegen lassen. Inzwischen geht es für gut 200,- weg und ich rechne in einem Jahr mit vielleicht 250,-. Zeig mir mal das Konto, dass mir in anderhalb Jahren 100% Rendite bringt 😉
        Der Mustang wird sich zum Beispiel auch mit 20% Rabatt rechnen, wobei das wahrscheinlich länger dauern wird, weil er länger am Markt bleiben wird und wahrscheinlich viele so denken.
        Jeder der an so Preissteigerungen wie damals beim Falcon, beim Star Destroyer oder den ersten Modulars denkt, der hat nicht verstanden warum die Preise für die Modelle so angezogen sind. Solche Preissteigerungen wird es wahrscheinlich nie wieder geben.

        • Der Angelladen ist echt krass. Lag den ganzen Dezember bei Toys wie Blei mit 20% Rabatt. Keine vier Wochen später bei €200.

      • Hier geht es ja um einen Sonderfall, Dr. Kurt. Ist wie eine Briefmarke mit einem Fehler.
        Wahrscheinlich war es sogar Absicht, weil sie wussten, dass sie das Ding sonst niemals zur UVP loskriegen. 🙂

  1. Vielleicht auch nur eine Marketingstrategie, um trotz des Preises für entsprechende Nachfrage zu sorgen, wenn das Set noch exklusiv ist? ^^

  2. Als ob das ein „Qualitätsproblem“ sei , da wird wiedermal an der komplett falschen Stelle gemessen.

    Wenn man sich mal anschaut wie schnell hintereinander sie Flintstones und Steamboat Willy herausbringen, zeigt es das sie an meheren Stellen parallel arbeiten, da kann es natürlich auch mal in der Druckerei für die Kartons zu einem Fehler kommen, wenn nicht klar ist welches Set nun zuerst rauskommt, da liegt ja nun gerade mal ein Monat dazwischen.

    Zum einen sitzen die Afols auf heiße Kohlen, wollen alles so schnell wie möglich in den Händen halten und Lego will sie bedienen, aber auf anderen Seite wird man dadurch Fehler anfälliger, wenn die Dinge immer schneller auf den Markt geworfen werden.
    Wieviel Ideas Projekte werden denn dieses Jahr auf dem Markt kommen …3…..4 ..? Wieviel waren es die Jahre zuvor ?

  3. So kann man auch versuchen den Umsatz anzukurbeln. Aber ich denke so eine Nummer ist nur für die Verpackungssammler interessant.

  4. Was für ein Schwachsinn.

    Der Anglerladen 21310 hat beispielsweise auch schon in relativ kurzer Zeit die 200 € Grenze erreicht..
    Nur ein Beispiel von Vielen…Da kann wohl jemand die Lage auf demSekundärmarkt nicht mehr einschätzen

    • Viele andere Sets bleiben wiederum über viele Jahr preisstabil oder erfahren nur eine leichte Wertsteigerung, die m.E. die lange Lagerung nicht rechtfertigt. Ich denke es kommt sehr auf das Set an, und ob es viele zum Start kaufen und dann inflationär auf den Markt schmeißen, und darauf, ob es überhaupt viele Interessenten gibt. Ich würd’s nicht riskieren, zumal Wertsteigerungsgaranten wie die Modulars auch nicht immer eine wirklich gewinnversprechende Steigerung erfahren (z.B. Palace Cinema; auch den Pet Shop habe ich vor einiger Zeit noch für 175 Euro erstanden – nach all den Jahren). Und so unbeliebt wie die aktuellen Sets manchmal sind, würde ich auch in der Zukunft nicht auf eine große Steigerung hoffen.

  5. Ist Jacke wie Hose, welche Nummer drauf steht.
    Braucht man nur beim delorean schauen, da interessiert auch niemand der Fehldruck!

  6. Lego ist einfach nur erbärmlich. Das wahre Statement lautet: „Die Vorfreude war so gross endlich das Geld der Lego Fans zu kassieren.“
    Aber stattdessen so ein heuchlerisches „gute heile (Lego -) Welt Statement.

    Wie viele Ideas-Sets wollen die jetzt im Jahr rausbringen? Sechs???

    • Ich lade dich herzlich ein diesen achso heuchlerischen und erbärmlichen Hersteller links liegen zu lassen.

      Jetzt wird sich auch noch beschwert dass sie Modelle die offensichtlich von mindestens 10000 Nutzern gewollt wurden sogar wirklich auf den Markt gebracht werden!

      Was? Die wollen verkaufen? Nein!? Doch! Oh!

      Unfassbar was die Wortwahl mittlerweile mit sich bringt. Als Admin würde ich das nicht lange durchhalten wenn ich das alles lesen müsste. Danke an das Team dafür.

      • ja, kritik wo kritik berechtig ist, schön und gut. aber manchmal könnte man wirklich meinen lego würde hundewelpen und kätzchen fangen um sie zu ihren steinen zu pressen, so sehr wird manchmal auf diese firma eingeprügelt. man muss mittlerweile wirklich oft den kopf schütteln.

    • Klar ist das Statement sehr positiv formuliert. Ich habe ebenfalls nichts anderes erwartet. Aber das Vorgehen bzw. Verhalten von LEGO gleich als „erbärmlich“ zu bezeichnen, geht viel zu weit und ist auch nicht gerechtfertigt.

  7. Und was die wertsteigerung angeht, man sollte bedenken das die Wiederverkäufer ja nicht zur UVP gekauft haben.
    Ein Beispiel, Walle ist mittlerweile 100€ wert, und er hat ständig 35€ sonntags bei Galeria gekostet.
    Oder das erste Ant Man Set, habe ich selbst für 12€ welche gekauft, liegt jetzt bei ca. 25€.
    Angelladen habe ich auch nicht für 150 sondern für 120 gekauft, ist nun schon bei 220.
    natürlich gibt es aber auch Sets die sich nicht entwickeln wie zb. die letzten UCS Star Wars Sets, weil die jeder kauft.
    Ist halt alles Spekulation…
    ich denke der Porsche 42056 wird sich gut entwickeln, man darf aber nicht mehr als 180 bezahlt habe, so gab es den Jahre lang im Angebot.

  8. Ich bin erst 2014 eingestiegen, habe dann aber alles weggekauft, was nicht bei drei auf den Bäumen war, und bis auf die ersten beiden Modulars habe ich alles, was ich aus der (jüngeren) Vergangenheit wollte, zu sehr moderaten Preisen auftreiben können. Auch Sachen, die mir anfangs durch die Lappen gegangen waren, wie das Yellow Submarine, den Turm von Orthanc oder die Seekuh habe ich alle zum Neupreis oder knapp darüber bekommen. Die Sets sind da draußen, man muss nur Geduld haben und überall die Augen offenhalten. Wer nicht warten kann oder sich auf die Scalpers einschießt, zahlt eben drauf. Zudem kann man, wie sich zeigt, auf Reissues hoffen.
    Dazu kommt, dass die Neupreise aktuell schon so überzogen sind, dass es für die Scalpers schwerer wird, da auch noch was draufzuschlagen und dann einen Abnehmer zu finden, der halbwegs bei Verstand ist. Das einzig Positive an der Preisentwicklung. 😀

    • Mit ein bisschen Geduld und Glück lassen sich ältere Sets auftreiben:
      Die Submarine stand Mitte 2018 beim meinen Toys einfach zur UVP im Regal. Vor drei Monaten entdeckte ich den Technic 4×4 Offroader(9398) im Laden zur UVP. Für Freunde der älteren Sets gibt es begründete Hoffnung etwas zu zivilen Preisen zu finden. Bleibt das Platzproblem…

      • wobei man sich dann schon fragen muss wie doof der Einzelhändler ist, dass er den Offroader zum UVP verkauft, statt ihn bei Ebay für mehr als das Doppelte zu verkaufen…

  9. Ich sammle jetzt seit etwas über einem Jahr (wieder) diverse Lego-Sets.
    U.a. die Marvel und (z.T.) auch DC Superhero Sets. Wenn ich schaue, was für die „alten“ Marvel Sets bei eBay aufgerufen wird … oder auch die Herr der Ringe und Hobbit Sets. Das Zeug ist zum Teil unbezahlbar.
    Ich glaube, auch aktuelle Sets wie der Harry Potter Hogwards Express 75955 wird in einiger Zeit einiges Wert sein. Dagegen sind die Lego City Set (Ausnahme: Eisenbahn) m.M.n eher Fehlinvestitionen.

  10. Sobald es ein Set bei erscheinen in die Zeitung schafft kann man es eigentlich schon vergessen. Jeder Afol kauft min. 2, jeder andere dem es gefällt ebenso. Der Mustang wird in 15 Jahren nichts besonderes sein. Und mit OVP schon gar nicht. Schaut euch mal die alten Sets aus den 70iger, 80iger und 90igern an. Da sind wirklich Raritäten dabei und die OVP kann man sich fast immer abschminken. Wenn jemand glaubt das wäre mit heutigen Sets in 20 Jahren auch so muß ich wirklich lachen. Die Afol Szene wächst und wächst….

  11. Die falsche Nummer ist mir wirklich egal – ein hübsches Set, dass nicht zu meinen Sammelschwerpunkten passt – vielleicht besorge ich mir die beiden Figuren. Was die Wertsteigerung angeht – ja, ich habe auch erst vor zwei Jahren wieder angefangen – Star Wars und Modulars. Habe alle Modulars erworben, wie oben beschrieben, das Cinema oder den Petshop nahezu zum UVP, was mich gefreut hat. Wenn man aber bedenkt, dass die Verkäufer das damals mit 20 oder 30 Prozent Rabatt erworben haben, dann ist das doch immer noch ne hübsche Einnahme. Sehr amüsant finde ich, dass hier einerseits etliche zum Boykott des Sets aufrufen, ob des Preises oder anderer von Lego begangener Verfehlungen, wie bunter Steine in einem Spielzeug 😉 und gleichzeitig spekuliert wird, was es wert wird und ob man nicht doch lieber zwei Stück nehmen sollte und die Dinger schnell zum UVP kaufen muß …

  12. ehrlich gesagt die Preisdiskussion ist schon witzig.

    Da „spekuliert“ man, ob man mit einem Set in einigen Jahren etwas Gewinn machen wird, oder ob man „alte“ Sets zu einem halbwegs guten Preis bekommt.

    Sicher hätte ich gern auch noch die „alten“ Modulars, aber ich zahle doch nicht Fantasiepreise

    Ich kaufe was mir gefällt, wenn der Preis stimmt und es für meine Zwecke passt.

    Vieles fällt in eine oder auch zwei dieser Kategorien – einiges weniges erfüllt alle drei Kategorien

    Ich denk mir halt wer diese Fantasiepreise zahlt, der ist – ich sags nicht wegen Nettiquette…

    Witzig ist, dass man derzeit auf Amazon z.B für die Brickbank (10251) 300 Euronen abdrücken soll – vor drei Monaten hat man die Hälfte im LAden gezahlt.

    Nicht mehr lustig ist, wenn ich „Angebote“ für das pariser Resti (10243) sehe : 165+19€ Versand – Leute wer is so blöd und zahlt das Im laden IMMER noch NUR 149,99…

    Kopfschüttel

    ICh warte nur darauf, dass bei Lego endlich der Groschen fällt und die das nochmal auflegen – wie z.B. beim Taj Mahal passiert…

    Großene Kopfschüttel

    SEHR GROßES KOPFSCHÜTTEL

    (Kopfweh)

    • Ich stimmt Dir zu, bis auf das mit der Neuauflage. Natürlich kann Lego versuchen die Preise von alten Sets niedrig zu halten – aber was hätten sie davon? Ihnen wird das aus zwei Gründen egal sein bzw. sogar recht sein:
      Wenn sie den Nimbus haben, eine Firma zu sein, deren alte Werke hohe Preise erzielen, ist das sicher ein Renommee. Und andererseits kauft jemand, der ein altes Set kauft, sicher nicht bald ein neues.

      Und aus meiner persönlichen Sicht: Ich habe lieber neue Sets, als alte wieder zu bringen. Bei den Star Wars Sets hört man immer wieder Stimmen, warum es immer wieder nur die gleichen Raumschiffe in neuer Auflage gibt, obwohl es so viele verschiedene im SW-Universum gibt.

      • Liegt vielleicht daran, dass so Dinger wie der B-Wing nur von Hardcore Nerds gekauft werden und man mit nem Millenium Falcon oder Star Destroyer Neukunden erreichen kann, die voeher Lego für Kinderspielzeug hielten. Mit nem B-Wing gelingt /gelang das nicht. Das hat klare Gründe, es fliegt nämlich kein B-Wing und auch kein A-Wing durch die Star Wars Eröffnungssequenz, die jeder kennt, sondern die Tantive IV und ein Star Destroyer.

      • Ich denke, dass alte Sets einen „gewissen“ Kundenkreis ansprechend

        Die Frage ist nicht kaufe ich von Lego Set A oder Set B, sondern die Frage ist: Kaufe ich vom Drittanbieter oder von Lego…

        jemand der z.B jetzt eine „Brickbank“ um 300 € kauft würde sie wahrscheinlich auch für 150 € (180€) bei Lego direkt kaufen – im ersten fall verdient der „Dritte“ in letzterm „lego“ – die 120-150€ „Ersparnis“ würden wahrscheinlich zumindest zum Teil auch in Lego investiert werden.

        Beispiel Cafe Corner – finde ich derzeit von 350 aufwärts (original mit Anleitung – nicht Nachbau)

        Würde Lego das Set (2056 Teile) jetzt für z.B. 150 Euro anbieten, dürften manche jammern (Wahnsinspreis so viel für 2056 Teile, etc) wäre aber immer noch super Preis und viele würden ungesehen zuschlagen – ich auch

        Green Grocer 2352 Teile 160-170 € detto …

        Umsonst sind die Teile bei ebay etc nicht teurer als der OVP – Nachfrage besteht – die Frage ist nur wer bedient zu welchem Preis die NAchfrage

        Die Teile Hherzustellen ist wahrscheinlich der geringste Aufwand – trotz gegenteiliger Aussagen.

        Bin ich jetzt Ketzerisch und Lego stockt das um 3-500 Teile auf (inneneinrichtung) dann bin ich überzeugt, dass auch CC-Besitzer das „neue“ auch kaufen (trotz gejammere)

        Daher verstehe ich nicht warum Lego das Geld liegen lässt…

    • Es gibt Sammler und richtige Sammler die eine Sammlung vervollständigen wollen. Der eine gibt mehr Geld für ein Auto aus, der andere weniger. Manch einer least einen Wagen mit Vollausstattung, ein anderer kauft sich einen Gebrauchten um wenig Geld. Manch einer kauft Lego nicht über UVP, einem anderen ist es egal wenn er ein Set unbedingt haben will. „Blöd“ würde ich solche Leute nicht bezeichnen! Außerdem muss man über den Tellerrand schauen. Manche Länder werden von Lego nicht beliefert. Stores sind Mangelware und Amazon beliefert weitaus mehr Länder.

      • „Manche Länder werden von Lego nicht beliefert. Stores sind Mangelware und Amazon beliefert weitaus mehr Länder.“
        Das stimmt. Schaut Euch mal die Produktvielfalt im offiziellen brasilienischen Lego-Onlineshop an: https://www.legobrasil.com.br/ Das ist ein Trauerspiel!
        Über 31 Millionen Kinder (jünger als 18) müssen mit dem Angebot klarkommen. Über die Preise der Sets haben wir dann noch nicht gesprochen.

  13. „Teure“Sets von Lego kaufen? Buh,Preistreiber, die melcken uns. Lego Sets selber teuer verkaufen? Ja, sind selten, ich mach Gewinn, Super….

  14. Ach und für alle die sich den MF zu Hause als Renditeobjekt hingelegt haben: Keine gute Idee 😉 das Ding ist beim UVP schon so teuer, dass man wenns richtig gut läuft 100,- Euro Gewinn machen kann. Da leg ich mir lieber 4-5 Angelläden zu Hause hin und der Platzverbrauch ist auch fast der gleiche 😉

  15. Ich staune wieviele Investoren unterwegs sind. Das erklärt auch warum sich so viele über die UVPs beschweren. Der Gewinn liegt im preiswerten Einkauf.

    @promobricks:
    Wie wäre es mit einer Umbennung in „Brickvestor“ oder „BrickXchange“? 😀
    Für die BrickHeadz gibt´s ja schon ein Nachschlagewerk.

    • Na irgendwie muss man sich dieses scheißteure Hobby ja finanzieren. Besser es macht die „No Limit, Hauptsache haben!“-Fraktion als man selbst 😉

      • Dann möchte ich ein Laufband haben mit den Lego-Investindex (LIX) und den Subindizies Star-Wars, Technic und Exklusives 😀

        Wird es auch sowas wie ein Promobricks-Legosparplan geben??

  16. Für alle Investoren: Wer mit der Absicht Gewinn zu erwirtschaften verkauft, der muss darauf auch Steuern zahlen. Alles andere ist Steuerhinterziehung. Zusätzlich sollte erwähnt werden, dass eBay auch noch 10 Prozent vom Verkaufspreis einbehält. Nicht vom vermeintlichen Gewinn sondern vom Verkaufspreis!

    • Du bist uninformiert… Wenn man darauf achtet, dass zwischen Ankauf und Verkauf mehr als ein Jahr liegen, muss man gar nichts versteuern. Dann ist die Spekulationsfrist / Veräußerungsfrist abgelaufen und das Ganze ist steuerfrei. Man sollte es halt nur nicht mit den Mengen übertreiben und alles ist in Ordnung.
      Und was Ebay angeht, gibt es u.a. noch Ebay Kleinanzeigen und außerdem macht ebay selbst oft genug Rabattaktionen auf die Ebay Gebühren. Auch da muss man halt die Augen offen halten. Wer keine Lust auf Aufwand hat, macht auch keinen Gewinn…

      • du bist informierter. Allerdings auf Basis der aktuellen Rechtslage. Es verkaufen immer mehr Privatpersonen Neuware, da ist es nur eine Frage der Zeit bis die Bemessungsgrundlage für gewerbliches Handeln angepasst wird, damitdas nicht am Fiskus vorbeigeht und Gewerbetreibende nicht benachteiligt. Doof, wenn man sich jahrelang den Keller vollgepackt hat. Wer mit zukünftigen Geschäften plant sollte auch an mögliche zukünftige geänderte Rechtsgrundlagen denken.

        • Ok, das ist jetzt aber ne gewaltige Menge „wäre, wäre Fahrradkette“. Dann verkauf schon mal dein Auto, vielleicht wird es ja irgendwann verboten…
          Man sollte doch wohl am besten von der aktuellen Rechtslage ausgehen und nicht von irgendwelchen Was wäre wenn Szenarien. Aber jeder wie er will…

          • Jup, Investitionen die sich Jahre in der Zukunft auszahlen sollen, am besten immer nicht vorausschauend tätigen und bloß nicht zuviel über sich abzeichnende Trends nachdenken. Genauso machen das die Experten. Aber jeder wie er will. Ich wollte nur einen Gedanken teilen. Zu Angebot und Nachfrage haben andere schon viel Wahres geschrieben, aber das kann man auch ignorieren, damit hat man dann mehr Freude am sinnlos Geld investieren. Kommt hier niemand der Investoren ins Grübeln, dass unter einer solchen News so intensiv über das Thema Lego-Invest diskutiert wird? Ich kenne kaum jemanden der nicht zumindest darüber nachdenkt…das MUSS sich ja später auszahlen, genauso wie z.B. Bitcoins nachdem alle Welt darüber geredet hat…;-)

            • Manche reden und manche machen. Aber ich denke jeder der investiert muss sich auch mit möglichen Risiken auseinandersetzen. Keine Risiken gibt es nur beim Sparbuch, aber da gibts dann eben auch keine Rendite.
              Ist aber auch ein typisch deutsches Neid-Thema, dass ein möglicher Gewinn eher als negativ angesehen wird. Auf Gewinn beruht übrigens unsere ganze Wirtschaft, aber was solls…
              Die Preise für manche alte Sets sind übrigens nicht teilweise so extrem hoch, weil irgendwann mal unzählige Leute anfingen Sets zurückzulegen, sondern weil es einige irre Sammler aus der No-Limit-Fraktion gibt, die offensichtlich bereit sind Mondpreise zu bezahlen. Wenn Leute keine Sets zurücklegen würden, wären ja nicht mehr Sets im Markt, sondern weniger!
              Wenn niemand Sets zurücklegen würde, wären die Preise noch viel extremer. Das ist schlichtes „Angebot und Nachfrage“! Die Nachfrage ist da, Lego trägt einen großen Teil dazu bei, dass es einen EOL Zweitmarkt gibt und diverse Leute sind bereit diese Nachfrage zu bedienen. Jeder Sammler kann die Sets ja kaufen während sie noch im Laden stehen. Möchte man dann später ein selten gewordenes Set, zahlt man halt ein Premium. Das ist in meinen Augen völlig normal.
              Einen 68er Mustang bekomme ich auch nicht zum damaligen UVP, den er ist *Trommelwirbel* heute deutlich seltener als 1968…

              • Macher? Neid? Bereitschaft zur Bedienung des EOL Markts? What? Okay, ich freu mich wenns bei dir klappt, aber wenn ich drüber nachdenke was du so äußerst, habe ich ein kleiiiiin wenig Bedenken, dass du weisst wovon du sprichst. Deine Interpretation des Angebot und Nachfrage Prinzips ist jedenfalls … *Trommelwirbel* …phantasievoll zurechtgestutzt. Viel Glück Nerdi.

                • Ich sehe es ehrlich gesagt wie Nerdi…auch wenn ich noch nie ein Set zu diesen hohen Preisen auf dem Zweitmarkt gekauft habe und auch nicht würde. Ich besitze Green Grocer und Cafe Corner z.B. auch nicht. Aber dann ist es halt so. Ich finde es auch überhaupt nicht verwerflich. Muss ja keiner zu diesen Preisen kaufen, den es stört. Und das Beispiel mit dem 68er Mustang ist doch wahr. Und das exklusive Sets von vor 10 Jahren seltener sind als die exklusiven der neueren Zeit und deshalb auch höher gehandelt werden ist doch nur logisch.
                  Vor 10 Jahren war die Auflage dieser Sets doch noch viel kleiner.

                  Was ich ja immer lustig finde ist, dass man nicht über Lego und deren Sets und Preise meckern darf, weil ja in Deutschland nur noch gemeckert wird. Aber über den Zweitmarkt und die Preissteigerung wird sich immer schön ausgelassen und keiner beschwert sich, dass sich darüber immer ausgelassen wird. Dabei wollen beide Parteien nur Rendite einfahren. Steuer hin oder her.

                  • Ihr versteht offensichtlich nicht, dass Lego bis vor einigen Jahren nur in vergleichsweise seltenen Fällen ungeöffnet gebunkert wurde und dazu noch einige „Dachbodenfunde“ kamen. D.h. das Angebot an ungeöffneten nicht mehr erhältlichen Sets war überschaubar und mit steigender Nachfrage stiegen die Preise. Seitdem einige ikonische Sets wie auch die von dir benannten unheimlich an Wert zugenommen haben haben sich mehr Fans und Sammler Sets ungeöffnet zur Seite gelegt. ABER seit ca. 1,5 Jahren wird überall über diese Wertsteigerungen berichtet und massiv mehr Fans und Sammler haben stark zunehmend Sets weggelegt. Inzwischen praktiziert das fast jeder Zweite – kaum jemand der nicht schon darüber nachgedacht hat. Auch Menschen die mit Lego nicht viel am Hut haben tun das. DAS treibt das Angebot in die Höhe und die Wertsteigerungen werden deutlich gedämpft. Dazu kommen noch seit letztem Jahr Re-Releases beliebter EOL Sets, d.h. es kann heutzutage keiner wissen welchescSet in einigen Jahren nochmal 1:1 oder verbessert released wird. Das zerstört die bis dahin möglichweise entstandene Wertsteigerung. Das sind die Hauptgründe weshalb ich mehr als bezweifle dass sich bis auf wenige Ausnahmen noch wirklich große Wertsteigerungen ergeben. Und man muss schon breit streuen und fleißig einkaufen um diese mit zu erwischen. Der Angelladen könnte someine Ausnahme sein, solange der nicht nochmal für 150 re-released wird…Das sind nur meine Ansichten, die aber bereits jetzt nachvollzogen werden können. Schaut euch einfach die Sets an die seit Mitte 2018 EOL gegangen sind – die werden zu Hauf angeboten und das wird vermutlich lange so bleiben und verhindert riesige Wertsteigerungen.

                    • Ich verstehe dich. Natürlich lag es auch daran, dass zu Beginn die Sets gekauft wurden um sie aufzubauen. Aber gab es denn die ersten exclusiven Sets so in Masse wie heute bei GK, TRU bzw. SmithToys? Ich glaube nicht. Und die Chance z.B. eins der ersten Modulars für 20-30% unter UVP zu bekommen war doch damit eher selten bis ausgeschlossen. Wer dann 150EUR dafür ausgegeben hat, weil er es haben wollte um es aufzubauen, der hat bestimmt nicht noch ein zweites oder drittes gakuft um es wegzulegen. Ganz schlaue Füchse haben es aber doch getan. Und die haben nun das Glück die OVP-Sets zu diesen hohen Preisen zu verkaufen. So fern jemand bereit ist das zu investieren.

    • Nein, du bist nicht uninformiert! Deinen Hinweis hier bei den Kommentaren finde ich wichtig.
      Aber auch der Nerdi hat Recht, allerdings nur, solange man vom Finanzamt als Privatverkäufer eingestuft wird und eine festgelegt Gewinnschwelle nach einjähriger „Spekulationsfrist“ nicht überschreitet.
      Einer der Aspekte zur Beurteilung der gewerblichen Tätigkeit ist u.a., wenn man Dinge schon mit der Absicht einkauft, damit Gewinne zu erwirtschaften. Das heißt aber wiederum nicht, dass man dann schon automatisch gewerblich ist und Steuern zahlen muss. Die Grenzen der Einstufung sind sehr schwammig. Wenn man jedoch die Gerichtsurteile zu dem Thema liest, wird deutlich, dass die Grenze zur gewerblichen Tätigkeit oft viel schneller überschritten wird als man denkt und als die meisten erwarten würden.

      • Aber von welchen Umsatzsummen im Jahr sprechen wir denn wenn es sich um ein Kleingewerbe handeln soll und dementsprechend Umsatzsteuer oder sogar Gewerbesteuer abgeführt werden müsste/sollte?

        • Da gibt es viele Urteile bei denen die Grenze sehr unterschiedlich ausgelegt wird. Letztendlich ist es für mich eher ne Einzelfallentscheidung und wie aldiho schon geschrieben hat ziemlich schwammig.
          Problematisch könnte es werden, wenn man z.B. zehnmal das gleiche Set in OVP verkauft. Da könnte man im Zweifelsfall Schwierigkeiten haben dem Gericht zu erklären, warum man das Set denn für sich selbst zehnmal gekauft, aber keines davon geöffnet hat. Wenn man eins verkauft und in einem größeren Abstand voneinander 2 oder 3, dann sollte das nicht weiter auffallen und keiner stört sich dran. Ich sag ja man sollte es nicht übertreiben.

          Und was den möglichen Wertzuwachs aktueller Modelle angeht, sehe ich das ja auch so, dass es heutzutage deutlich schwieriger ist mit Lego in Zukunft einen Wertzuwachs zu erzielen. Dafür sind die Einstiegspreise und die Auflage vielfach recht hoch. Aber es ist durchaus möglich und natürlich steckt dahinter Spekulation. Aber wenn es einfach wäre, würde es jeder machen und nicht nur drüber nachdenken und dann würde über kurz oder lang das Angebot wieder die Nachfrage übersteigen und das Ganze funktioniert nicht mehr. Konzerttickets sind ein ähnlicher Fall. Da konnte man auch ne zeitlang jedes lausige Ticket mit Aufschlag loswerden. Inzwischen sind die Einstiegspreise so hoch, dass es nur noch selten möglich ist damit etwas zu verdienen und wenn dann auch nur mit ausgewählten Konzerten. Hab schon oft erlebt, dass Konzerte nach wenigen Stunden ausverkauft waren und kurz vorm Konzert gingen dann unzählige Tickets unterm Kaufpreis weg. Wenns jeder macht, funktioniert sowas halt nur noch wenn man etwas Gespür für die attraktiven Angebote mitbringt und das muss nicht immer der Artikel sein, den man selbst und der größte Kundenkreis am besten findet. Wie gesagt, der Lego Mustang könnte so ein Negativbeispiel werden, der Falcon ist bereits eins!

          • So sehe ich das auch. Wer sich heute den Keller mit Sets der letzten 4-5 Jahre vollstellt, wird in 10 oder 20 Jahren merken, dass es wenig Ertrag bringen dürfte. Mal ist da ein Set dabei, welches noch gefragt ist und ertragsreich angeboten werden kann, aber die Masse der Sets eben nicht.
            Bei den Brickheadz könnte man da noch gute Steigerungen erlangen. Allerdings sind es monetär betrachtet auch nur kleine Sets bei denen wenig Summe zusammenkommt.

            • Deswegen halte ich auch die mittelpreisigen eher selten vorkommenden aber trotzdem beliebten Sets für am attraktivsten. Von 120-150 auf 250-300 kann es schnell gehen und das ist prozentual eine attraktive Rendite. Von 700-800 auf 1400-1600 wird wohl nicht mehr passieren und von 20-30 auf 40-60 ist viel Aufwand und wenig Ertrag. Derzeit habe ich keine 5 Sets im Auge, die ich mir bei einem ordentlichen Rabatt für 2-3 Jahre zurücklegen würde.
              Der Angelladen war so eins, die Slave 1 auch.

              • Ok, ihr Zwei habts auch richtig erkannt. Hatte sich anfangs anders angehört/gelesen, aber Euren Ausführungen ist nichts hinzuzufügen. Tatsache ist, dass viele bunkern und dass das Aftermarket-Angebot enorm steigt. Aktuell dürften alle die noch einen SD oder SSD aus Spekulationsgründen noch nicht aufgebaut oder verkauft haben, einige Sorgenfalten bekommen, denn im Herbst wird vermutlich einer der beiden re-released. Wenn in aufgemotzter Form wie der Falke, dann behält das Ur-Set noch einen guten Wert, wenn aber 1:1 dann zahlen nur reiche Hardcorefans für das Urset mehr als die neue UVP und die liegt kit Sicherheit nicht bei 2.000+. Wer Spaß an Lego hat, der kann auch mal mit seinem Baugefühl ein Set zur Seite legen, wer ansonsten wenig bis nichts mit Lego am Hut hat sollte m.E. die Finger davon lassen. Ich hörte Sneaker können eine gute Investition sein…da das im TV kam, ist das wohl auch da der Anfang vom Ende 😉

                • Whisky ist eine gute Investition 😉 Weil die Chinesen den Markt leerkaufen und die Produktionsmengen durch die lange Lagerung begrenzt und kurzfristig nicht beliebig steigerbar sind. Ist aber wie bei allem, man muss etwas Ahnung mitbringen, um da mit geringem Risiko aktiv zu werden.
                  An den SSD glaube ich immer noch nicht. Der letzte ist einfach noch nicht lange genug vom Markt. Erstmal würde ich meine alte Tantive IV verkaufen, denn die wird mit ziemlicher Sicherheit neu raus gebracht und dann geht der Preis für die alte schon mal deutlich runter.
                  Beim SD ist das ähnlich. Ich bin der festen Überzeugung, dass der das zweite große Set ist. Passt einfach zu gut zum Jubiläum und der Teilezahl.
                  Der wird sicherlich kein 1:1 Rerelease, aber den Utopiepreisen für den alten SD wird es trotzdem schaden. Wobei die Irrsinnspreise für den alten SD hauptsächlich an der kurz danach erfolgen Farbänderung der grauen Steine lag, wodurch die grauen Originalteile beim Preis extrem angezogen haben. Und der alte SD braucht ja 2 oder 3 graue Steinchen 😉

                  • Ich hoffe so sehr auf einen aufgemotzten SD. Eines der Sets, die ich aufgrund meiner sehr sehr ungünstig gelegenen Dark Ages verpasst habe. Der Traum vom MF wurde vor einem Jahr erfüllt, nun noch der SD. Gegen die Tantive IV hätte ich auch nichts, solange auch der SD erscheint.
                    Steamboat Willie (um mal wieder on-topic zu gehen;-) gefällt mir nach ein paar Review-Videos inzwischen ganz gut. Wird irgendwann mal um die 50-60 Euro gekauft. 90 Euro bekommen die nicht von mir. Ick glob meene Maus pfeift

                  • Nur eine kurze Erläuterung:
                    Den SD 10030 gab es sowohl in altgrau als auch in neugrau. Einen nennenswerten Preisunterschied zwischen beiden Versionen konnte ich in den Jahren nach EOL nicht feststellen. Die Preise waren (bzw. sind) auch nicht irrsinniger als für alle anderen seltenen UCS-Modelle (z.B. 10143, den es nur in neugrau gab).

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