Am zweiten Dezember 2017 hat mit dem LEbrickGO das erste LEGO Museum im deutschsprachigen Raum eröffnet. Wir konnten bereits einen Tag vorher durch die Räumlichkeiten schlendern und durften auch zahlreiche Bilder machen.

Gründer und Chef Christian Velhagen hat mit seinen Helfern ein wahrlich edles und sehr ansprechendes LEGO Museum auf die Beine gestellt. Alle Exponate stammen größtenteils aus seiner eigenen Sammlung. Auf 570 Quadratmetern Fläche sind über sechshunderttausend LEGO Steine in Sets verbaut. Genau weiß er das nicht mehr, hat er mir im Gespräch erzählt, da er irgendwann den Überblick verloren hat, was alles aus seinem Keller im Museum gelandet ist.

In nur acht Wochen Bauzeit wurde das alte Monteverdi Auto Museum in eine LEGO Erlebniswelt umgebaut. Eine besonders große „Arbeit“ war es, alle Modelle zusammenzubauen. Zu den perfekt inszenierten Ausstellungsvitrinen kommt noch eine Kinderspielecke, eine Teststrecke für LEGO Technic Autos sowie ein großer LEGO Shop hinzu.

Aktuelle Informationen zum Museum und den Öffnungszeiten gibt es auf der Website unter www.lebrickgo.ch/de/. Zur Eröffnung hatten wir natürlich ein passendes Geschenk dabei: den PROMOBRICKS News Laster, Marke Eigenbau.

Dieser hat auch gleich einen Ehrenplatz im Museum gefunden. Vielen Dank dafür!

Gleich zu Beginn stechen die schönen LEGO Technic Modelle ins Auge.

Die Ausstellungsstücke sind in verschiedene Themen sortiert. Ein großer Bereich ist für die LEGO Star Wars Fans.

Mir hat die Ecke mit den alten LEGO Holz-Modellen besonders gefallen, obwohl es schwer fällt, bei dieser schönen Auswahl an LEGO Geschichte einen Favoriten zu finden.

Es sind alle LEGO Cuusoo/Ideas Sets sowie viele LEGO Factory Raritäten vorhanden.

Es gibt auch einige Rennwagen sowie die größten LEGO Creator Expert Sets.

Der Eisenbahn-Bereich war für mich ein weiteres Highlight im LEbrickGO Museum.

Und natürlich die alten Sachen aus den siebziger Jahren.

Das war natürlich bei Weitem noch nicht alles! Einen Besuch in der benachbarten Schweiz kann ich euch nur empfehlen. In dieser Qualität dürfte so ein Museum momentan in der (deutschsprachigen) LEGO Welt wirklich einmalig sein. Ich war auf jeden Fall nicht das letzte Mal vor Ort!

9 KOMMENTARE

  1. Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für den Bericht und die tollen Bilder. Ich werde da auf jeden Fall bald mal selbst vorbeischauen!

    • Gab es im Jahre 2000 wirklich, Set-Nr. 3450, allerdings nur die Statue ohne Sockel. Letzterer ist etweder ein Eigenbau, bzw. gibt es im Netz einige gängige Anleitungen dafür. Heute ist die Lady unbezahlbar und auch (fast) nicht nachbaubar, da z.B. die Maccaroni-Elemente (Teil der Fackel) in sandgrün ausschließlich in diesem Set vorkamen und allein diese Teile für >50$ pro Stück gehandelt werden. Tipp: Wenn man nicht so großen Wert auf die Originalfarbe legt, ist z.B. Steingrau eine recht „günstige“ Alternative.
      Gruß
      Jens

      • Ich kann Euch helfen, ich habe da noch eine Originalverpackte in Weiss-Schwarz Box in Superzustand, bei 8000 Euro, fange ich an, zu überlegen…. ;-)))

  2. Hi will ja nicht meckern aber da kann ich auch im Legohouse in billund eine schönere Erfahrung haben und dort sind weit mehr Sets ausgestellt!
    Was kostet der eintritt?

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