LEGO Time Cruisers 6494 Mystic Mountain Time Lab von 1996 im Classic Review

Mit dem Set LEGO Time Cruisers 6494 Mystic Mountain Time Lab möchte ich euch heute im wahrsten Sinne des Wortes mit auf eine kleine Zeitreise nehmen. Vor fast genau 25 Jahren (August 1996) kam eines der umstrittensten LEGO Themen auf den Markt und verschwand fast genauso schnell auch wieder. Die Time Cruiser Sets spalten bis heute den sammelwütigen AFOL – doch alles der Reihe nach.

Beginnen wir unsere eigene Zeitreise mit dem Katalog aus eben diesem Jahr 1996. Eines der brandneuen Sets ziert fast das komplette Titelblatt. Auch die Rückseite wirbt mit einem Time Cruisers Gewinnspiel. Der Fokus sollte geschickt auf das neue Thema rund um Professor Cyber und seinem Assistenten Tim gelenkt werden. Der Professor entwickelt immer wieder neue Zeitmaschinen, mit denen sie durch die verschiedenen LEGO Epochen reisen können.

Mit einer bunten Doppelseite wurden im Katalog schließlich die neuen Sets beworben. Ein leichter Mix aus Harry Potter und Hidden Side, wie ich finde. Insgesamt gab es tatsächlich nur vier Sets, die in diesem Jahr erschienen sind.

Im darauffolgenden Jahr 1997 kamen noch einmal drei Sets hinzu, die „Time Twisters“, welche den bösen Gegenpart darstellen sollten. Aus der Doppelseite wurde eine „anderthalb Seite“ und von den Sets aus dem Jahr 1996 ist schon nirgends mehr ein Hinweis zu finden. Es sollte auch das letzte mal gewesen sein, dass die Sets der Time Cruisers in einem LEGO Katalog erschienen sind.

Nicht vergessen zu erwähnen sei noch, dass es zusätzlich auch ein LEGO Time Cruisers Brettspiel gab. Aber nun genug der Vorworte, stürzen wir uns auf den heutigen Star dieses Reviews.

Fakten zum LEGO Time Cruisers 6494 Set

  • Set-Nummer: LEGO 6494
  • Thema: Time Cruisers
  • Bezeichnung: Mystic Mountain Time Lab (dt: Time Cruiser Labo)
  • Teilezahl: 523
  • Minifiguren: 2 (+ Affe, Skelett und Roboter)
  • Aufkleber: keine
  • Erscheinungsjahr: 1996 (bis 1997)
  • Empfohlenes Alter: von 9 bis 12 Jahren
  • UVP: 

Die Verpackung

Zwar hat das LEGO Time Cruisers Set nur gut 500 Einzelteile, dennoch ist die Box mit ihren 47,5 x 38 x 7 cm recht groß geworden. Auf der Front ist das Labor des Professors groß dargestellt, ein paar Zeitepochen, wie eine Burg (links) oder ein Piratenschiff mit Insel (mittig unten) zieren unter anderem den Hintergrund.

Zu dem LEGO Time Cruisers Set gehört auch eine von insgesamt drei exklusiv nur in Deutschland erschienenen Hörspiel-Kassetten. Dazu kommt der dezente Hinweis: 40 Jahre LEGO Deutschland. Seitlich auf der Box sind die restlichen Sets der neuen Themenreihe abgebildet.

Die Rückseite der Box zeigt leider nicht, wie gewohnt bei alten Sets, alternative Bauideen. So gibt es nur noch einmal das ganze Set in verschiedenen Blickwinkeln.

Doch klappen wir endlich diesen Deckel auf – denn diese LEGO Time Cruisers 6494 Box hat noch das Highlight der alten Boxen. Sie ist aber etwas anders aufgebaut als gewohnt: zum Öffnen wird kein Siegel mehr seitlich durchtrennt, sondern ein dünner Foliendeckel muss entfernt werden. Im Inneren wartet eine grüne Pappkonstruktion und natürlich der berühmte Blister mit seinen Einzelteilen.

Wie der ein oder andere Leser vielleicht weiß, bin ich ein großer Fan von diesen transparenten Kunststoffeinlagen und kann gar nicht genug davon bekommen. Sie sind nicht nur ein schöner Hingucker beim Öffnen des Klappdeckels, sondern werten ein altes Set auch immens auf. In diesem Fall ist die Anordnung der Einzelteile und Figuren unüblicher Weise um 45° verlagert, aber eben passend zur schrägen Innenkonstruktion.

Die Bauanleitung + Hörspiel-Kassette

Neben dem schicken Blister und natürlich den bunten LEGO Steinchen, waren auch noch einige illustrierte Heftchen mit in der LEGO Time Cruisers 6494 Box. Dazu gehört natürlich die Bauanleitung, ein kleines Werbeheft und das Service-Heft zum Nachbestellen von Einzelteilen im LEGO Lager von Hohenwestedt. Zur beigelegten Hörspiel-Kassette komme ich gleich noch.

Die Anleitung birgt auch im LEGO Time Cruisers Set keine Überraschungen auf. Wie gewohnt kurz und knackig. So werden insgesamt nur 37 Bauschritte für das komplette Mystic Mountain Time Lab gebraucht – auf nur 31 Seiten. Steinevorgaben oder Markierungen im Bau gibt es hierbei nicht. Wer nicht genau schaut, wird am Ende das ein oder andere Teil übrig haben.

Kommen wir nun zu dem Gegenstand, den der ein oder andere vielleicht gar nicht mehr kennt: einer Hörspiel-Kassette. Wie bereits erwähnt, wurden in den vier verschiedenen LEGO Time Cruisers Sets insgesamt drei unterschiedliche Kassetten beigelegt und das nicht ohne Grund. Im Einleger steht geschrieben: LEGO Deutschland feiert 1996 seinen 40. Geburtstag. Aus diesem Anlaß erscheint exclusiv für das LEGO SYSTEM Time Cruiser Geburtstagsangebot eine Hörspiel-Edition, die folgende Titel umfasst:

  • Folge 1: Testflug TC 13, als Bestandteil des Time Cruiser Labo (6494)
  • Folge 2: Unternehmen Cybercom, als Bestandteil des Time Cruiser Navigator (6492)
  • Folge 3: SOS aus der Vergangenheit, als Bestandteil des Time Cruiser Flybo (6493)

Da nicht jeder die Möglichkeit hat, im Besitz einer solcher Hörspiel-Kassette zu sein, gibt es hier die passende Geschichte vom LEGO Time Cruisers 6494 Set mit dem Titel Testflug TC 13 als digitale Version zum Anhören. Professor Cyber und Tim sind im Jahr 3777 und sollen sich auf die Suche nach einem Fingerhut machen. Dabei reisen sie durch die verschiedensten Epochen und erleben so manch heikles Abenteuer. Wofür sie die Pflanze benötigen und ob sie es wirklich schaffen – erfahrt ihr beim Hören. Viel Spaß.

Die Minifiguren

Ein kurzer Rückblick in den Katalog von 1996 zeigt neben den Sets auch die Protagonisten der LEGO Time Cruisers Sets mit passender Beschreibung. Zudem wird auf die „wichtige Ausrüstung“ für die Zeitreisen verwiesen, welche einerseits in Form von Kopfbedeckungen besteht, um unerkannt in der jeweiligen Zeit zu verweilen, und andererseits die Waffen, welche nur im äußersten Notfall zur Verteidigung dienen sollen. Interessant ist auch der Hinweis für die hypnotisierende Scheibe, mit welcher sich der kleine Zeitreise Fan in seine gewünschte Epoche mit Hilfe seiner Fantasie hinein versetzen soll.

Neben Professor Cyber (im Englischen: Dr. Cyber), dem Assistenten Tim (Timmy) sind auch der Affe Ali (Ingo) und ein Skelett in diesem LEGO Time Cruisers Set dabei. Aber ein Gehilfe fehlt in der Truppe noch, der erscheint aber erst zum Schluss. Die Figuren um den Professor und Tim sind leider in allen Sets identisch. Hier gibt es keine anderen Drucke oder Outfits. Aber einen besonderen bzw. ungewöhnlichen Druck gibt es dennoch: Tim hat eine Nase! Das ist sehr ungewöhnlich bei LEGO Minifiguren – bis heute!

Die Rückseiten der Minifiguren sind typischer Weise unbedruckt. Wendegesichter gab es auch noch nicht.

Der Aufbau

Als erstes kleines Mini-Build wird der „Zeitsegler“ gebaut. Ein Gefährt, welches auf Basis eines Piraten-Ruderbootes gebaut wird. Eine leichte Anlehnung an die Aquazone mit gelben Antriebsdüsen, die es tatsächlich in der Farbe nur in zwei LEGO Time Cruisers Sets gab. Aber schon hier merkt man, in welche Richtung das kuriose „Design“ des Sets geht.

Etwas Normalität bringen die schönen blauen Grundplatten in das Set. Auch wenn es seltsam klingt, aber die 16×16 Platten sind bis heute exklusiv für dieses Set geblieben. Im Hintergrund stehen schon ein LURP und ein BURP als Felselemente bereit. Insgesamt sieben dieser „Little & Big Ugly Rock Pieces“ liegen dem Set bei. Das verschlingt Platz im Karton – und lässt das Set beim Bauen schnell wachsen.

Mit nur wenigen Steinen wird das erste Felsmassiv hochgezogen. Dazwischen werden die ersten Wände des Labors gebaut – die Farben sind natürlich noch in alt-hellgrau und alt-dunkelgrau gehalten, wozu natürlich auch das alte Braun der Felsen-Palme gehört. Zwei seltsame blaue Düsenelemente geben anfangs Rätsel auf, aber sie ergeben später tatsächlich auch einen Sinn.

Das fertige Set wird am Ende aufklappbar sein. Dafür dienen die zwei kleineren 16×16 Grundplatten. Zusammengeklappt ergibt das Set eine 32×32 Grundplatte. Ein Mechanismus, welcher über Gummibänder angetrieben wird, bringt in den nächsten Bauschritten die Hypnosescheibe zum Drehen. Hier wird also nicht auf die klassische Kraft der Technic-Zahnräder gesetzt, sondern auf die Belastbarkeit des Kautschuks.

Einen Farbtupfer bringen die bekannten Ice-Planet Glas-Paneele ins Spiel. Mit ihrem Neon-Orange überstrahlen sie das alte Grau. Daneben wird eine kleine „Schleuder“ errichtet, deren späterer Sinn sich mir zwar nicht wirklich erschließt, aber es bringt Spielspaß.

Das nächste extra Gebäude könnte die sogenannte „Zeitintervall-Kapsel“ sein. Auf den ersten Blick eher unscheinbar und ein einfacher kleiner Anbau, doch dahinter verbirgt sich modernste Antriebstechnik, um vielleicht auch eine Zeitreise zu absolvieren?! Man weiß es nicht. Im Inneren gibt es noch eine kleine Steuereinheit.

Jetzt kommen die blauen Düsenelemente zu ihrem Einsatz, denn sie dienen als Basis für den Anbau. Ebenfalls angebaut wurde noch ein Hochsitz, der lichterloh in Flammen steht. Mir persönlich wäre dieser Platz zwar etwas zu heiß, aber immerhin dreht er sich, wenn man später am Hypnoserad kurbelt.

Nun fügt sich der Anbau gut in das Gesamtbild ein. Mit der zusätzlichen Laterne, der braunen Leiter als Aufgang und der immer noch nicht grünen „Felsen-Palme“ wirkt die Szenerie nun fast wie aus einem Piratenset der mittneunziger Jahre.

Kommen wir aber nun mal zu dem bunten Potpourri an Utensilien, welche für Zeitreisen bereit liegen. Anfangs dachte ich, man benötigt diese verschiedenen Kopfbedeckungen, um in das jeweilige Zeitalter mit den LEGO Time Cruisers zu reisen, doch wie wir bereits im Katalog gesehen haben, dienen diese lediglich zur Tarnung. So können sich Tim oder Prof. Cyber also bei den Rittern, Wolfpack Räubern, Insulanern, Piraten (96er Armada-Edition), Aquazone oder Ice-Planet Epochen optimal tarnen. Eigentlich wäre es für den Zweck sehr nett gewesen, wenn nicht nur ein passender Helm, sondern auch die passende Kleidung mit beigelegt gewesen wäre. Ich meine, so ein grünes Shirt mit einem roten T fällt doch sicher bei den Insulanern oder Rittern auf?!

Wie dem auch sei, die Utensilien können in dafür vorgesehene Behältnisse verstaut werden.

Zu guter Letzt wird noch etwas Zubehör gebaut – wie die „NullZeitKanone“, ein Sitz mit Mini-Düsenantrieb, ein paar Fässer mit roter Munition und nicht zu vergessen, einem treuen Gehilfen im Labor: Robbi Robot (im Englischen: Wacco). Dieser wird aus elf Teilen zusammengebaut und hat einen Spyrius-Minifiguren-Kopf.

Was man mit der NullZeitKanone machen kann, bleibt der Fantasie überlassen – die Fässer können dagegen in ein Loch für die Schleuder geladen werden und dann mit kräftigem Schlag auf die rote Fliese nach oben katapultiert werden. Bitte auch hier der eigenen Fantasie freien Lauf lassen. Der extra Sitz mit den Mini-Düsen wird in den drehbaren Ausguck positioniert.

Das fertige Set

Hier noch einmal der Blick auf den Katalog von 1996 und den Bezeichnungen des Set-Inhalts.

Die Palme bekommt natürlich noch ihr Chlorophyll spendiert, dass sie auch schön grün erstrahlt und nun kann der LEGO Time Cruisers Spielspaß bzw. die Zeitreise-Abenteuer beginnen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Set aufzuklappen und zu bespielen. Aus den wenigen Teilen entsteht schlussendlich ein recht großes Set – eben aufgrund der teils üppigen Formteile.

Mein Fazit

Für die Einen ist es die „LEGO Resterampe“ schlechthin, für die Anderen ein kreatives, buntes und vor allem fantasievolles Spielabenteuer. Entweder man mag die LEGO Time Cruisers – oder man findet sie einfach nur hässlich und unnötig. Ich muss gestehen, ich war anfangs auch kein Fan von der Reihe, aber gerade weil es vielleicht so außergewöhnlich ist und eine gewisse Ähnlichkeit zu meiner Lieblings-Trilogie, um Doc Emmet Brown und Marty McFly, nicht von der Hand zu weisen ist, habe ich diese Sets lieben und schätzen gelernt.

Ja, es ist teilweise recht wirr. Ja, es sieht teilweise aus, als wäre es von Kindern gebaut – aber genau das soll LEGO doch auch sein. Und wenn heute „Rebuild the world!“ als Motto genommen wird, trifft es diese Serie doch perfekt. Bau es dir so bunt und kreativ, wie du willst – und mit Hilfe deiner Fantasie kannst du zu anderen Epochen reisen und auch andere Sets aus dem Fundus einsetzen, zu denen Tim und Prof. Cyber reisen sollen. Der perfekte Spielspaß für die Kleinen (und vielleicht auch Großen).

Für Sammler sind die wenigen erschienen LEGO Time Cruisers Sets tatsächlich noch recht günstig auf dem Zweitmarkt zu bekommen. Wenn gewünscht, stelle ich auch gern noch weitere LEGO Time Cruisers vor! Was haltet ihr von den bunten Kreationen und hattet ihr vielleicht selbst das ein oder andere Set in den 90ern?! Schreibt es gern in die Kommentare!

20 Kommentare zu „LEGO Time Cruisers 6494 Mystic Mountain Time Lab von 1996 im Classic Review“

  1. Martin - Na toll, AFOL

    Ach, das ist ja ein schöner Zufall! Die Reihe habe ich letzte Woche als Video auf meinem Kanal vorgestellt. Super das hier so toll ausführlich von euch vorgestellt zu bekommen. Klasse! Ein hässliches Set, aber einfallsreiche Idee bzgl. der Serie.

  2. Die „LEGO Time Cruisers“ waren außerhalb meines Budgets damals und ich hätte gerne das eine oder andere gehabt. Schön, wenigstens so einen intensiveren Blick drauf werfen zu können.
    Gerne die restlichen Sets auch nachholen!

  3. Ich weiß noch, wie ich als Kind dachte, so ein Blödsinn, habe die Sets zu konfus gefunden. Zu einem meiner Kindergeburtstage habe ich das kleinste Set bekommen, die 6491, stand dann doch jahrelang im Regal. Heute finde ich die Sets eigentlich ganz cool

  4. Eine der vielen neuen Produktserien, die Lego Ende der 1990er Jahre versucht hat und die eigentlich alle genauso schnell wieder verschwunden waren. Besonders problematisch war dabei wohl, dass man damit die klassischen Serien nicht ergänzt, sondern weitgehend ersetzt hatte.

    1. Daniel Haedicke

      Ich finde schon, dass man gerade mit den Time Cruisers eine Ergänzung zu alten Serien geschaffen hat – denn durch die Zeitreisen mit dem Zubehör konnte eben diese Verknüpfung mit den alten Sets geschaffen werden..

      1. Klar, die Idee so einer Verbindung ist grandios – aber dass man dem dann keine dauerhafte Präsenz verschaffen konnte, war eben so typisch für das damalige Angebot von Lego. Man schien keine Richtung mehr zu finden, in die sich das Sortiment entwickeln sollte – und wenn man heute sieht, dass zwei Serien ihr zwanzigstes Bestehen feiern, die weitgehend Lizenz-Versionen der klassischen „Burgen“ und „Weltraum“ sind, so ist man dann wieder da gelandet, wo man angefangen hatte. Auch City und Technic sind strukturell näher an den Ansätzen der 1980er als den wilden Versuchen der späten 1990er.

  5. Ich habe den Rocket Racer und das Flugschiff als Kind bekommen und fand das Schiff mega cool weil es viele Teile enthielt die ich davor nicht kannte und so abgefahren gebaut war mit den Drachenelementen und den Funktionen. Die beigelegte Hörspielkassette hat dann das Rätsel rund um die vielen Helme und Accessoires enthüllt und die konnte man gut zum Rollenspielen integrieren.
    Die Nase hat mich bei Tim nie gestört, im Gegensatz zu den breiten Nasen die den Indianern verpasst wurde, finde es nur bisschen widersprüchlich, weil das Skelett schon immer ein Nasenloch hatte.

  6. Danke für die Bilder. Hatte vor paar Jahren die Chance vertan ein original verpacktes Set zu kaufen.
    Ich fände es super, wenn Lego das heute in „hübsch“ auf den Markt bringen würde für Themen, die Lego nicht mehr als Reihe im Programm hat/nehmen wird. Kann man super mit den beliebten Mechs kombinieren, in dem die time cruiser sitzen: Steinzeit mit einem Mech-Mammut. Wikinger mit einem Mech-Seeungeheuer, Griechen mit dem trojanischen Pferd…

  7. Für mich war Time Cruisers der letzte Müll und symptomatisch für den Tiefpunkt, an dem sich TLG Ende der 90er befand. Konzeptlos, billig zusammengewürfeltes Design, simpelster Aufbau… Traf passenderweise mit meinen Dark Ages zusammen.

  8. Jens Herwig

    Sehrt schönes Review, vor allem bei den Sätzen „Auf den ersten Blick eher unscheinbar und ein einfacher kleiner Anbau, doch dahinter verbirgt sich modernste Antriebstechnik, um vielleicht auch eine Zeitreise zu absolvieren?! Man weiß es nicht.“ musste ich herzhaft lachen. Das fasst für mich die Time Cruisers perfekt zusammen: Fast alle Details waren so völlig überdreht, dass man der Phantasie freien Lauf lassen konnte, wozu sie eigentlich dienen. Wenn man sich darauf einlässt, konnte und kann man mit den Sets eine Menge Spaß haben.

  9. Christopher

    Das Set sieht lustigerweise so aus, wie ich damals meine „Hauptquartiere“ für meine eigenen Figuren gebaut habe… eine Front aus ein paar Felsteilen und Burgwänden, obendrauf eine Satelitenschüssel und anderes Klimbim, und hinten Waffenlager, Computer, und Plätze zum Verstecken. Mein Hauptprotagonist war passenderweise auch ein Junge mit Käppi.

  10. Die Reihe fällt voll in meine Dark Ages. Habe ich bis heute garnicht wahrgenommen. Spricht mich optisch auch erstmal garnicht an, da es, wie erwähnt, sehr zusammengewürfelt wirkt. Aber gerade weil es recht selten scheint, es immerhin eine Story (mit Hörspiel) dahinter hat und liebevoll verpackt ist, ist es schon wieder cool irgendwo…

    Danke jedenfalls für ein erneut gelungenes Review. Toll. Dafür habe ich Promobricks auf dem Smartphone!

  11. Einer der Tiefpunkte von LEGO, aber brauchbare Teilepackung. Kein Wunder das LEGO kurz darauf in finanzielle Schwierigkeiten kam.

  12. bausteinchen

    Absolut schwärzeste (first) Dark Ages.

    Wirkt Lieblos zusammengewürfelt – allerdings sind da ein paar Teile drin, die ich heute schmerzlich vermisse (z.B. die kleinen blauen Baseplates (16×16 + 16×32))

    1. Ich wollte gerade sagen, da nimmt man heute dann die normalen 16×16-Platten, aber auch die scheinen in blau recht selten zu sein (gibt gerade bei Dots eine!). Häufiger findet man sie gerade als „Meer“ in medium azur.

      1. Das waren herrliche Teilespender. Damals 1999 wurden die Sets mit bis zu 70 Prozent Rabatt angeboten. 6493 gab es zum Beispiel für 15 DM und 6494 für 25 DM. Ich schlug sofort zu und kaufte einige Sets 20 mal.

  13. Ich kann damit überhaupt nichts anfangen. Schon damals als Kind fand ich diese Themenreihe absolut lächerlich. Dies kann ich heute bestätigen. Wie kann man solch ein hässliches Set entwerfen bzw. auch noch Geld dafür verlangen? Es sieht so aus wie meine Eigenkreationen, die ich mit 5 oder 6 Jahren gebaut habe. Einfach nur schrecklich und wenig verwunderlich, dass mit solchen Sets die große Krise bei Lego eingeläutet wurde.

  14. Ich fand die Reihe damals sehr interessant, allerdings fehlte mir das Geld mir die Sets zu kaufen. Davon habe ich mich abschrecken lassen und sie so gut es ging mit eigenen Teilen nachgebaut. Daß in dem Set Skier und ein Helm von Ice Planet drin waren, wusste ich noch gar nicht. Ein sehr schönes ausführliches und gelungenes Review meiner Lieblingskategorie bei Promobricks.

  15. Gerne auch die anderen Sets vorstellen, ich mag Time Cruiser, hatte die 3 Sets mit den Hörspielen als Kind. Die Steine sind in den Dark Ages verloren gegangen, aber die Hörspielkassetten habe ich noch!

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