Heute Abend ab 20.15 Uhr gibt es eine neue Ausgabe unseres LEGO Fan-Talk live mit Henry Krasemann von der Klemmbausteinlyrik und mir. Als Gast haben wir dieses Mal Lars Conrad zugeschaltet, besser bekannt als der Spielwaren Investor und Autor des Klotzköpfe-Buches. Auf unserer Agenda stehen diverse Set-Neuheiten wie der LEGO Creator Expert Lunar Lander (10266), ein interessanter Bericht von den LEGO Fan Media Days 2019 in Billund (Henry war vor Ort) – und natürlich die Frage, ob eure LEGO Sammlung wirklich als Wertanlage zu sehen ist und ob sich der Einstieg jetzt noch lohnt.

Ansonsten wie immer: Fragen oder Themenwünsche bitte vor der Sendung hier in den Kommentaren unter diesem Beitrag posten. Bis heute Abend!

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25 Kommentare

  1. Ihr könntet eure Meinung zum neuen Stranger Things Set nennen und ob es sich „nur“ an Erwachsene bzw. Jugendlicheche ab 16 richtet. Also ob es ein richtiger Schritt für Lego war.

  2. Ich hoffe ihr begegnet dem Thema mit Respekt und nicht extrem euphorisch. Ich sehe Investitionen in lego mit dem Gedanken des Wertzuwachses äußerst kritisch. Man stelle sich vor, man hätte sich 10 alte taj mahals gesichert…
    Und, mein Steckenpferd ‚immer daran denken, dass der materialwert marginal ist‘ und, natürlich muss man immer einen wahnsinnigen finden, der 500 Euro für ein 100 Euro Modell zahlt. Was man beim Verkauf an einen haendler bekommt, haben wir ja jetzt häufiger diskutiert.

  3. Wertzuwachs wirklich nur bei ganz bestimmten Sets..Da man nie weiß wie lange sie produziert werden ist es auch Glückssache

  4. Hallo,
    Ich habe mir die Seite des Spielwaren-Investors und seine 10 Tipps mal angesehen und vermisse einiges ganz schmerzlich:

    -Die Buchhaltung und damit:
    -Die Angabe der erzielten Gewinne (Nach Verkauf) beim Finanzamt.
    -Wo und wie verkauft man seine „Depotware“ am besten.

    Irgendwann mal verkauft man sein „Depot“ auch mal. Und falls der erzielte Umsatz und Gewinn nicht nur ein paar hundert Euro sind, kann man schnell mal in die Mühle der Finanzbehörden geraten.
    Ich spreche da aus eigener Erfahrung (Und etwa 5000,- Euro Anwalts- und Steuerberaterkosten plus nachgezahlter Steuern plus Strafe).
    Da fliessen auch lange vergessene Verkäufe mit ein, die einige Jahre zurück liegen.
    Hinzu kommt noch, daß z. Bsp. bei ebay kaum ein Investor noch von „Privatverkäufen“ sprechen kann, somit also auch den Gesetzen und Vorschriften des Onlinehandels unterliegt. (Garantie, Rückgaberecht usw.)

    Wäre nett, wenn Ihr diese Aspekte auch mal ansprechen würdet.

    • Wenn man es ganz genau nimmt ist hinkt der Vergleich zwischen Börse und Lego an vielen Stellen. Der wichtigste Punkt ist jedoch: Welche Lager/Depotkosten fallen an?

  5. Hallo Promobricks,
    falls es von Interesse ist:
    Ich habe heute mein erstes Paket vom Bricklink AFOL Designer Program erhalten!
    Ich hatte gleich am ersten Tag zwei Sets bestellt („Wild West Saloon“ und „Lego Story“).
    Die Sets wurden nicht zusammen verschickt. Das Tracking für den „Wild West Saloon“
    bei FedEx sieht so aus:

    Received by destination post May 23, 2019
    In transit to destination country May 10, 2019
    Item being prepared for US export May 10, 2019
    Shipment Information Received May 07, 2019

    Heute (31.05.) wurde es dann von DHL geliefert. Eine Benachrichtigung über die
    anstehende Zustellung erfolgte nicht (weder per Email noch per SMS). Auch im
    FedEx-Tracking ist nichts über die Zustellung zu finden.

    DHL hat den Zoll (ist wohl eher die EUSt) und eine Auslagenpauschale kassiert
    (25,22 „Zoll“ + 6,- „Auslagenpauschale“). Das entspricht genau dem Wert, der
    im wunderbaren Kostenrechner bei Stonewars angezeigt wird.

    Das Set „Lego Story“ ist fünf Tage später auf Reisen gegangen und noch
    unterwegs:

    In transit to destination country May 15, 2019
    Item being prepared for US export May 15, 2019
    Shipment Information Received May 11, 2019

    Der Wild West Saloon ist ohne Beschädigung bei mir eingetroffen.
    Der Versandkarton wurde geöffnet und mit einem Klebeband mit Aufschrift
    „Durch die Deutsche Post für die Zollabfertigung geöffnet“ wieder sorgfältig
    verschlossen. Im Karton war ein „Commercial Invoice“ von Bricklink mit der Wertangabe.
    Außen am Karton befand sich ein Einfuhrabgabenbescheid über 25,22 vom Zollamt Saarbrücken.
    Ich wohne in Berlin.

    Ich bin sehr froh! Die DHL-Auslagenpauschale finde ich völlig fair, das Paket ist
    trotz Öffnung unbeschadet angekommen und morgen mache ich dann das versiegelte Set
    auf (Der Bricklink-Karton hat ein Siegel, das nicht geöffnet wurde).

    Ich wünsche Euch einen schönen Fan-Talk, ich kann leider nicht live dabei sein.

    Viele Grüße,
    Lutz

  6. Da mich eine Wertsteigerung bei Lego Sets so gar nicht interessiert, ich auch nicht dafür bin günstig ein Set zu erstehen und in ein paar Jahren einen Preis gezahlt zu bekommen, der jenseits von gut und böse ist, muss ich ja nicht zwingend einschalten heute. Aber grundsätzlich, viel Spaß! ^^

    • Mich auch nicht, aber das wird ja nicht das einzige Thema sein. Ich schaue wie immer rein, kann man auch schön beim Bauen laufen lassen (bzw. umgekehrt).

      • Tja, gestern Abend noch rein geguckt, Schwerpunkt war ja dann doch die Wertsteigerung, kam immer wieder ins Gespräch.
        Ich jedenfalls, sammle, weil ich bzw. wir bauen möchten. Bislang wurde nichts ausgemustert und verkauft und selbst wenn, geht es dann darum Platz zu schaffen, für Porzellan und Hummelfiguren (man muss sich ja dem Alter entsprechend anpassen und sammeln), ist es mir egal, ob ich mehr Geld für ein bestimmtes Set bekomme. Mir geht das eher um den Spaß an der Sache.
        Da hatte Michael schon am ehesten meinen Nerv getroffen.

    • Danke für die Links. Von der Tulpenmanie hatte ich noch nie gehört, sehr interessant! Die Schlussfolgerung teile ich.

  7. Ich reiche mal Michael die Hand rüber. Nicht nur, weil ich den gleichen Vornamen habe, sondern auch, weil ich seine Einstellung voll teile: Lego wird aufgebaut PUNKT!
    Bei dieser ganzen Investment Geschichte wurde leider bei einem Punkt nicht nachgehakt: Das ist eindeutig ein Modell, welches ein hohes Investment als Vorleistung fordert. So gesehen ist es wirklich nur für Leute, die schon über einen gewissen Grundstock an Geld verfügen. Es hört sich so leicht an wenn ich schreibe „Ja, ich kauf mir dann einfach 5 mal das Set xy für jeweils 200 EUR. Aber, dass sind dann lockere 1000 EUR für riesige Kästen, für dich ich am Ende auch noch ein Lager finanzieren muss.

    Ansonsten sehe ich das so, wie auch Heinzelmännchen geschrieben hat. Das ganze läuft natürlich Gefahr, ein Anti Schneeballsystem zu sein: Je mehr Investoren ins Licht treten, desto schwieriger wird es mit dem Wertgewinn.

    Nennt mich einen doofen Romantiker: Meine Sets werden gebaut und vielleicht irgendwann mal gebraucht verkauft. Und wenn ich dann noch ein paar Euronen dafür bekomme, nehme ich die gerne mit…

    • „Nennt mich einen doofen Romantiker“
      NEIN! – Für mich bist Du ein Legofan.

      Noch einige Gedanken:
      1. Was passiert mit größeren Sammlung, die verkauft werden sollen? – Es gibt ein Liquiditätsproblem!! Vielleicht kennt jemand von Euch den Ebay-Fall aus April 2018. Zwei Betrüger haben innerhalb von wenigen Tagen viele hochpreisige Set als Auktion eingestellt. Der Markt war mit der Masse überfordert. Das Taj Mahal wurde mehrfach unter €200 verkauft. Das Gesamtvolumen wird auf ca. €100.000 geschätzt und zeigt wie Preise reagieren, wenn die Käuferseite nicht (ausreichend) vorhanden ist.

      2. Noch ein kleines Beispiel: The Joker Manor (70922). Zum Jahresende hat Lego das Set aus dem Sortiment genommen. Es gab einen 30% Rabatt zum Abverkauf. Anscheinend haben dort einige Spekulanten zugeschlagen. Bis heute hat sich das bei Lego exkusiv verkaufte Set preislich nicht erholt.

      3. Die meisten Crashverläufen haben ein Auslöser (Trigger). Das Problem ist, sobald dieser Auslöser den Marktteilnehmern bewusst wird, sind Gegenmaßnahmen nur noch schwer möglich. Gute Vorlage ist z.B. der Film Margin Call (hier: Fehler im Risikosystem einer Bank).

      4. Der Umsatz von Lego hat sich innerhalb von sieben Jahren verdoppelt. Das mag verschiedene Gründe haben. Man könnte das auch als Warnsignal interpretieren.

      5. Einige steuerliche Vorschriften haben sich zum 01.01.2019 geändert. Ein elektronischer Marktplatzbetreiber ist verpflichtet mit den Finanzbehörden zusammen zu arbeiten. So sollen Steuerhinterzieher leichter entdeckt werden. Die Ebay-Masche „Sammlungsauflösung“ (seit zwei Jahren 🙂 ) könnte kollabieren.

  8. Ich fand einige Aussagen schon heftig. Man würde ja niemanden etwas wegkaufen, es werden schließlich genügend Sets produziert. Ich ärgere mich jedes Mal, wenn wirklich gute Angebote bei den einschlägigen Shops sind und dann geht man auf die Seite und alles ist weg, oder auch im Laden. Gerade bei den Modulars ist das ständig so.
    Da kann mir keiner sagen, dass waren nicht die Geier, die die Sets dann wieder teuer verkaufen.
    Auch die kostenlosen Zugaben sind häufig schnell weg und tauchen doch dann bei Ebay auf.
    Und man als Privatperson, die vielleicht mal 20€ sparen möchte, um vielleicht noch ein Spielzeug mehr für die Kinder kaufen zu können, guckt dann in die Röhre.
    Ich finde diese Spekulationen schrecklich.
    Lego ist zum Bauen da!

  9. Ich selbst bin kein Spekulant und kaufe keinerlei Sets, um sie später teurer weiterzuverkaufen. Ich verkaufe höchstens mal Beigaben, sofern ich diese nicht benötige bzw. mehrfach habe.

    Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass es diese Spekulanten, oder wie auch immer man sie nennen möchte, gibt. So bin ich zum Beispiel bei den Weihnachtssets relativ spät eingestiegen (mit 10249). Ich war bzw. bin froh, dass ich noch sämtliche Sets, wenn auch teils mit hohen Aufschlägen, bekommen habe.

    Und ja, weggekauft wird einem tatsächlich nichts. Es wird genug produziert und selbst bei den besten Angeboten erhalte ich zu 99 % die gewünschten Sets. Auch die Beigaben, welche ich haben wollte, habe ich bis dato immer bekommen. Wenn jemand bei Bestpreisen bzw. Beigaben tagelang mit dem Kauf wartet und sich dann noch wundert, weshalb er/sie nichts mehr bekommt, ist man naiv bzw. einfach selbst Schuld.

    • Absolut nicht richtig. Einige Angebote sind innerhalb weniger Stunden ausverkauft und nicht jeder hat die Möglichkeit den ganzen Tag aufs Handy zu starren und dann direkt zuzuschlagen. Also nichts mit tagelang warten.
      Ich kaufe mir zur Not auch ein Set gebraucht, aber durch diese Eindruck, der unterstützt von den Medien auch bei normalen Verbrauchern entsteht, werden die auch gebraucht zu nur sehr hohen Preisen verkauft.

      Natürlich kann jeder so viel kaufen wie er möchte und damit auch tun was er will, solange es legal ist (Stichwort: Gewerbe), trotzdem ist es nicht so, dass durch die Investoren oder Wiederverkäufer es dem ein oder anderen Sammler oder auch nur „normalen“ Kunden erschwert wird. Man denke auch nur an die seltenen Minifiguren, die immer direkt zu Beginn aus den Displays verschwinden.

  10. Kann doch wohl jeder selbst entscheiden wie oft sich jemand ein Set kauft. Und vor allem was er dann damit macht. Und die Gratisbeilage bekommt man auch. Aber wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  11. Ich möchte nur meine Meinung zum Thema Gratisbeigabe beisteuern. Ich finde es absolut richtig, dass Lego das sehr streng nimmt mit der Begrenzung pro Haushalt. Selbst wenn Mann und Frau ihre eigenen VIP-Karten haben und separat bestellen wird eins davon storniert. Daran musste ich mich erst gewöhnen aber die Argumente von Lego sind nachvollziehbar. Zwei Punkte stören mich aber an diesem System. Erstens zahlt man meistens erheblich mehr wenn man im Store oder Onlineshop bestellt weil der Einzelhandel nur noch über Rabatte von min. 20% Käufer finden kann. Das gleicht sich meist nur über die Gratisbeigabe und die 5% VIP-Punkte aus. Also braucht sich Lego nicht zu wundern warum weniger gekauft wird. Der zweite Punkt der mich erheblich stört ist, dass wohl einige Händler in den Stores anders behandelt werden als vorgegeben. Nur so lässt sich erklären, wie man Mengen jenseits von 50 Stück von einem Gratisartikel in ebay einstellen kann. Wenn es schon Vorgaben gibt sollten diese auch für alle gelten.

    • Also das mit den kostenlosen Beigaben ist zwar offiziell so angeführt, ich kann dies jedoch aus der Praxis nicht bestätigen. Habe schon mehrfach Beigaben mehrmals erhalten und das mit ein- und demselben Account.

  12. Komisch, bei mir funktioniert es zu 99 %, dass ich die gewünschten Sets zu Bestpreisen bzw. bei den Topangeboten bekomme. Ich bin voll berufstätig und schaue unter der Arbeit genau einmal, nämlich in der Pause, aufs Handy. Also irgendwas machst du scheinbar „falsch“.

    Ist auch richtig so – weshalb sollte man ein Set quasi verschenken, nur weil es gebraucht ist. Überhaupt wenn es womöglich nur einmal aufgebaut wurde und in der Vitrine stand.

    Es ist wenig verwunderlich, dass die seltenen Figuren gleich zu Beginn weg sind. Diese möchte schließlich jeder haben, der die Reihe sammelt.

    Ich kann dir nur einen Tipp geben: Komme wieder runter von deiner Mitleidstour. Lego ist „nur“ Spielzeug bzw. unser aller Hobby. Lego ist nicht das Leben. Und wenn man sich ein bisschen geschickt anstellt, sind deine angeführten Punkte überhaupt kein Problem.

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