Mitte September 2026 wurde Tann in der Rhön zum Treffpunkt für LEGO-Fans. In der Rhönhalle fand zum ersten Mal die Rhönbrick statt, die erste eigene LEGO-Ausstellung des Vereins RacoonBricKS e.V.
Rund 30 Aussteller zeigten ihre Modelle und MOCs aus ganz unterschiedlichen Themenwelten. Von Star Wars, Der Herr der Ringe und Harry Potter bis hin zu One Piece sowie Asterix und Obelix gab es einiges zu entdecken. Ein besonderes Highlight war für mich die große Monorail-Anlage, die natürlich sofort die Blicke auf sich zog.


Was mir bei der Rhönbrick besonders gefallen hat, war der direkte Kontakt zwischen Ausstellern und Besuchern. Es gab keine klassischen Absperrungen, sodass man sehr nah an die Modelle herankam und direkt mit den Erbauern ins Gespräch kommen konnte. Dadurch konnte man nicht nur die fertigen MOCs anschauen, sondern auch mehr über deren Entstehung und die verwendeten Bautechniken erfahren.
LEGO Masters bei der Rhönbrick
Ein weiteres Highlight waren sieben ehemalige Teilnehmer von LEGO Masters, die ihre eigenen Modelle bei der Ausstellung präsentierten. Dadurch gab es neben den vielen unterschiedlichen MOCs noch einmal ganz besondere Bauten zu entdecken.
Auch für den Nachwuchs wurde einiges geboten. Bei der Team Mini Masters Bau-Challenge traten Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen gegeneinander an. Das Thema wurde erst kurz vor Beginn bekannt gegeben und anschließend hatten die Teams 30 Minuten Zeit, gemeinsam ihr Modell zu bauen. Die Plätze für die Challenge waren bereits innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.
Auch die Grundschule Tann war bei der Ausstellung dabei und baute ihr eigenes Schulgebäude aus LEGO nach. Das Modell wurde während der Rhönbrick weitergebaut, sodass die Besucher den Baufortschritt direkt beobachten konnten.
Neben den vielen MOCs gab es außerdem einen LEGO-Marktplatz, eine Tombola und eine Mitmach-Bauzone, bei der natürlich auch selbst gebaut werden konnte. Gleichzeitig fand in Tann das Tanner Wirtefest statt. Dadurch konnte man den Besuch der Rhönbrick wunderbar mit einem Ausflug durch die Rhön verbinden.
Für mich war die erste Rhönbrick eine wirklich schöne LEGO-Ausstellung. Die Mischung aus vielen unterschiedlichen MOCs, ehemaligen LEGO-Masters-Teilnehmern, Mitmachaktionen und dem direkten Kontakt zu den Ausstellern hat mir besonders gut gefallen. Gerade die offene Gestaltung der Ausstellung fand ich gelungen. Man konnte sich die Modelle in Ruhe anschauen, mit den Erbauern sprechen und dabei auch viele interessante Details über die einzelnen Bauten erfahren.
Ich bin gespannt, wie sich die Rhönbrick in Zukunft weiterentwickeln wird. Für die erste eigene Ausstellung des Vereins war auf jeden Fall einiges geboten und ich hoffe, dass es nicht die letzte Rhönbrick gewesen ist.