Die LEGO Gruppe feiert, LEGO Fans rund um den Globus feiern mit und die Shanghai Police veröffentlicht stolz Bilder einer kürzlich stattgefundenen Razzia in drei Fabriken von LEPIN , in denen abertausende nachgemachte LEGO Sets hergestellt wurden. Laut Polizeibericht haben in den drei Fabrik rund 3.000 Menschen gearbeitet. Um die 650.000 Plagiat-Sets wurden bei der Durchsuchung beschlagnahmt, die als „echte LEGO Sets“ einen Marktwert von 30 Millionen US-Dollar gehabt hätten. Auch einige Festnahmen gab es bei der Aktion. Wie das chinesische News-Portal Shine berichtet, war ein Großteil der beschlagnahmten Sets für Russland und Europa (insbesondere Deutschland) bestimmt.
Robin Smith, LEGO VP General Counsel für China und den asiatisch-pazifischen Raum, begrüßt die harte Arbeit der chinesischen Polizei zum Schutz des geistigen Eigentums ausdrücklich. „Wir glauben, dass die Nachahmerprodukte einen erheblichen Einfluss auf unser Geschäft und viele andere Unternehmen in China gehabt hätten“, sagte die Expertin. „Wir mögen es wirklich nicht, diese Produkte im Regal zu sehen, weil wir uns um die Sicherheit unserer eigenen Produkte sorgen.“ (Quelle: Shine)
Jetzt der nächste Paukenschlag: Auf der Webseite lepinland.com kündigt LEPIN an, ab dem ersten Mai 2019 vorübergehend die Produktion einzustellen. Betroffen sind alle Produkte unter dem Brand LEPIN. Der Produktionsstopp erfolgt auf Anordnung der chinesischen Regierung sowie der Shanghai Police. Witzig: Alle LEPIN Sets, die noch auf Lager sind, werden laut Webseite aber „ganz normal“ abverkauft und nicht mehr nachproduziert. Der Produktionsstopp gelte nicht für die beiden anderen Marken Xingbao und Bricks Delight.





