Der Deutschland-Start von LEGO Smart Play rückt immer näher. Anfang März 2026 sind die ersten Sets des neuen „LEGO Smart Play Systems“ bei uns erhältlich. Neben drei so genannten All-in-One-Sets zur LEGO Star Wars Reihe wird es auch fünf so genannte LEGO Smart Play Kompatible Sets geben, die den Besitz eines LEGO Smart Brick voraussetzen. Ohne diesen ist der Bauspaß zwar derselbe, der neue Spielspaß mit Licht- und Sound-Effekten fehlt dann allerdings. Auch irgendwie doof, schließlich will das vom dänischen Hersteller versprochene innovative „Gameplay“ ja direkt zum Verkaufsstart ausprobiert werden.

Eine Frage, die immer in den Kommentaren oder in Gesprächen zu LEGO Smart Play auftaucht, ist die nach einer speziellen App für das Smartphone. Braucht man für das neue LEGO Smart Play System eine eigene App, beispielsweise wie bei LEGO Boost oder für einige LEGO Technic Modelle?
Zum Spielen keine App notwendig
Die Antwort ist schnell gegeben: Nein, zum Spielen mit den LEGO Smart Brick Sets bzw. dessen neuen Komponenten wie beispielsweise den Smart Brick Minifiguren oder braucht man eigentlich keine eigene App. Die Smart Bricks in den All-in-One Sets funktionieren vollständig offline und ohne Bildschirm- und können laut Hersteller direkt nach dem Zusammenbau genutzt werden. Es bestehe kein „App-Zwang“, wie der Hersteller betont. Allerdings wird in den App-Stores in Kürze eine LEGO Smart Play App veröffentlicht.

Ohne App keine Updates möglich
Auch wenn zum Spielen keine App notwendig ist, nützlich ist sie trotzdem. Mithilfe der App können beispielsweise Firmware-Updates durchgeführt werden, auch die Lautstärke des Smart Bricks kann darüber geändert werden. Laut FAQ zum LEGO Smart Play System haben Erwachsene über die App sogar die Möglichkeit, Akku-Stand und Spielzeit ihrer Kinder zu kontrollieren.
Ich bin gespannt, was das die LEGO Innovation aus Billund für alle Zielgruppen so alles zu bieten hat. Ich habe mir schon ein paar Sets zum Review vorgestellt. Neben LEGO Star Wars soll es ja schon bald andere Themenreihen geben mit Smart Play Unterstützung.







4 Kommentare
Macht ja auch Sinn, wie sollen die Bricks denn sonst aktualisiert werden?
Integriertes WLAN ist überflüssig, denn es würde Platz, Geld und trotzdem die Möglichkeit kosten, das WLAN verbinden zu müssen. Also App ist die einzige Möglichkeit. Oder immer einen neuen Brick kaufen. Will auch keiner.
Auf den Fall. Auch das Konzept finde ich sinnig mit der Trennung Kinder/Erwachsene. Also Kinder brauchen zum Spielen keine App, Erwachsene können updaten und Einstellungen machen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, werden für die Kompatibilität zu neuen Sets in der Zukunft aber keine Updates benötigt, da die Smartbricks nur wiedergeben, was ihnen die Smarttags und -Figuren vorgeben. Auf den Smartbricks werden also nicht diverse Ton- oder Lichtfolgen gespeichert und dann wiedergegeben, wenn der Smarttag in die Nähe kommt, sondern sie sind nur Wiedergabemedium (also anders als bei den Super Mario Figuren, die für die Kompatibilität zu neuen Sets immer Updates benötigen).
So verstehe ich es auch