Als ich auf eBay kürzlich den LEGO® Star Wars UCS Super Star Destroyer (10221) zu einem absoluten fairen Preis entdeckte, habe ich direkt zugeschlagen. Und natürlich habe ich das Set nach Erhalt gleich zusammengebaut, um es auf Vollständigkeit zu prüfen und um für euch ein ausführliches Review zu erstellen.

Das Set kam 2011 in den Handel und setzt sich aus 3.152 Teilen zusammen. Der damalige Verkaufspreis lag bei 399,99 Euro, zu diesem Preis ist das Set heute allerdings nicht mehr zu bekommen. Neben einer 228 Seiten starken Anleitung (Ringbuch) sind fünf Minifiguren enthalten, die auf keinen Fall fehlen durften. Sobald man den Karton öffnet, kommen vier große weiße Boxen entgegen, in denen die über 3.000 Teile enthalten sind. Insgesamt habe ich für den Aufbau rund acht Stunden benötigt. Er war sehr abwechslungsreich, wurde an keiner Stelle zu knifflig oder schwierig.

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Zu Begin erst einmal etwas zu der Geschichte dieses Sets: Der Super Star Destroyer hört auf den Namen Executor und entstammt dem Star Wars Universum. Seinen ersten Auftritt feiert Darth Vader’s Flaggschiff in Star Wars Episode 5 „Das Imperium schlägt zurück“ und dient sowohl in der Schlacht um Hoth als auch in der Schlacht um Endor als Kommandoschiff, bevor es dort ein jähes Ende durch die Kollision in den zweiten Todesstern findet.

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Zu den Minifiguren (von links nach rechts): Darth Vader, Dengar, Bossk, IG-88 und Admiral Piett, den es übrigens nur in diesem Set gibt.

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Der obere Teil des Schiffes lässt sich problemlos abnehmen und gewährt Einblicke in die Kommandozentrale. Wie man unschwer erkennen kann, tummeln sich hier einige Sticker. Dieser halten sich aber im Gegensatz zu anderen Sets dieser Größe in Grenzen, so dass man über die wenigen Sticker problemlos hinweg sehen kann, auch wenn bedruckte Steine natürlich schöner gewesen wären.

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Das Schiff hat eine stolze Länge von 124,5 Zentimeter und ein Gewicht von 3,5 Kilogramm.

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Die riesigen Triebwerke sorgen dafür, dass der Executor nicht unerwartet abstürzt auf seinen langen Reisen durch die Galaxien.

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Das Miniatur-Modell des Star Destroyers soll zeigen wie gigantisch der Super Star Destroyer im Vergleich ist.

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Wie es für ein UCS-Set dieser Klasse üblich ist, darf auch der Ständer für das Modell samt Schild nicht fehlen.

Mein Fazit:

Der Super Star Destroyer (10221) genießt unter LEGO® Star Wars Fans Kultstatus und ist heutzutage leider nur noch schwer zu bekommen. Das Modell gehört zu den schönsten Sets, die der dänischen Spielwarenhersteller bisher auf den Markt gebracht hat. Kein Wunder also, wenn die Preise dafür mittlerweile astronomisch sind. Wenn überhaupt kann man nur die Unterseite des Raumschiffs bemängeln, da es schlicht glatt gebaut ist und keine Details beinhaltet. Die wenigen Sticker erwähne ich an dieser Stelle nicht gesondert, da die Verwendung sich wirklich in Grenzen hält und vertretbar ist. Ein Rebrick dürfte nicht allzu schwer werden, auf den ersten Blick konnte ich keine besonderen Teile finden.

Ich würde mich wünschen, dass LEGO® sich an diesem sowie an weiteren älteren UCS-Modellen für die kommenden Sets der Ultimate Collector Reihe ein Beispiel nimmt – und die Fan-Gemeinde nicht wieder mit „aufgewärmten Sets“ enttäuscht.

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10 Responses

  1. im-chaos-daheim.de

    Durch „Die wenigen Sticker erwähne ich an dieser Stelle nicht gesondert, da die Verwendung sich wirklich in Grenzen hält und vertretbar ist.“ werden die Sticker natürlich dann doch im Review erwähnt 😉

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  2. Manuel

    „Ein Rebrick dürfte nicht allzu schwer werden, auf den ersten Blick konnte ich keine besonderen Teile finden.“

    Besondere Teile vielleicht nicht, aber in den richtigen Farben sehr teuer, falls einem ein paar fehlen. Die Händler wissen genau wofür man die Teile braucht und verlangen dafür dementsprechend, auch wenn sie Teile nicht wirklich selten sind…

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    • Christian Giudici

      Hi!

      Das ist richtig. Ich habe ihn rebrickt und einige Teile wie die Antriebsgondeln und alles was nicht sichtbar ist, durch (farb-)äquivalente Teile ersetzt. Damit bin ich auf einen Preis gekommen, der etwas über der alten UVP liegt. Allerdings ohne Figuren!
      Die ganze zusätzliche Arbeit (Steine über Bricklink usw. besorgen) darf man da natürlich nicht mit einrechnen, das macht ja auch ein wenig Spass 😉

      gruß,
      Christian

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  3. hnh4u79

    Nach meinem geplanten Nachbau des UCS Todessterns II, mein nächstes Projekt. Dauert aber wohl noch eine Weile.

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    • Marco L

      Hi! Für 550€ hab ich ihn bekommen, es ist zwar immer noch eine ganze Ecke mehr wie er ursprünglich gekostet hat aber billiger wäre ich wohl nicht mehr dran gekommen und dieses schöne Set wollte ich mir auch nicht entgehen lassen.

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  4. D e r b o i

    Es tut mir im Herzen weh, dass so viele zwangsläufig auf Plagiate zurückgreifen müssen, um diese wunderbaren Sets in die Hände zu bekommen.

    Hätte ich auch gerne, die nahezu lächerlich hohen Preise haben mich aber bisher davon abgehalten.

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  5. Andreas

    Nur zur Info, die Figur auf dem Bild ist nicht Admiral Piett – hat zu wenig Abzeichen und das falsche Gesicht.

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