Microsoft übernimmt Activision Blizzard: Was das für LEGO Fans bedeutet

Microsoft Blizzard

Überraschung am Nachmittag: Microsoft strebt die Übernahme von Activision Blizzard an. Entsprechende Pläne wurden von beiden Unternehmen nun offiziell bestätigt. Den Berichten zufolge hat die Übernahme ein Gesamtvolumen von umgerechnet rund 60 Milliarden Euro. Laut dem Branchenmagazin Gameswirtschaft wird Microsoft durch die Übernahme der drittgrößte Spielehersteller der Welt, hinter Tencent (China) und Sony (Japan).

Durch die Übernahme gehen bekannte Videospiel-Marken wie Call of Duty, World of Warcraft, Diablo und Overwatch künftig auf den Microsoft-Konzern über. Auch für die LEGO Gruppe dürfte die Übernahme von Interesse sein. So hat der Spielwarenhersteller aus Dänemark kürzlich bekannt gegeben, die Zusammenarbeit mit Blizzard wegen verschiedener Missbrauchsvorwürfe auf den Prüfstand stellen zu wollen – und hat als Konsequenz die Veröffentlichung eines für Anfang Februar geplanten neuen LEGO Overwatch Sets – 76980 Titan – erst einmal gestoppt.

Doch was bedeutet die Übernahme für uns Fans? Durch die Übernahme von Blizzard könnte die „Überprüfung“ durch LEGO nun deutlich schneller abgeschlossen sein, zumal LEGO auch mit Microsoft schon seit vielen Jahren eng (und gut) zusammenarbeitet. Bestes Beispiel ist hier die LEGO Minecraft Reihe. Der Spielentwickler Mojang gehört seit 2014 zu Microsoft, seit 2013 gibt es (fast) jedes Jahr neue Sets zu der beliebten Reihe. Auch bei der LEGO Speed Champions Reihe arbeiten beide Unternehmen bereits erfolgreich zusammen.

Auch Microsoft wollte Zusammenarbeit mit Blizzard prüfen

Apropos Überprüfung der weiteren Zusammenarbeit: Auch Xbox-Chef Phil Spencer hatte sich kürzlich kritisch gegenüber den Vorwürfen bei Activision Blizzard geäußert und eine Neuregelung bzw. Neubewertung der künftigen Zusammenarbeit angekündigt. Was aus dieser „Überprüfung“ geworden ist, sehen wir mit der heute bekanntgegebenen Übernahme.

Einem Verkaufsstart des neuen LEGO Overwatch Sets im Februar und weiteren LEGO Gaming Neuheiten im Laufe des Jahres sollte aus meiner Sicht nun nichts mehr im Wege stehen, zumal Microsoft sicherlich viel daran gelegen sein wird, die vonActivision Blizzard Mitarbeitern erhobenen Vorwürfe so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen.

6 Kommentare zu „Microsoft übernimmt Activision Blizzard: Was das für LEGO Fans bedeutet“

  1. Phantomias1977

    Ich denke für Lego ist dieser Deal was gutes. Die kennen Microsoft. Daher gehe ich davon aus das die Overwatch Sets doch noch erscheinen.
    Aus Sicht eines Playstation Gamers sehe ich diesen Kauf kritischer. Aber das ist ein anderes Thema 🙁

  2. Nö, glaub ich nicht. Die Lizenzverhandlungen werden komplett neu aufgerollt werden. Nur weil LEGO schon ’ne Minecraft-Lizenz hat, heißt ja nicht, dass Microsoft automatisch bei Blizzard genauso schalten und verwalten kann. Da sind zu viele Dinge zu klären und solange die Übernahme nicht amtlich abgeschlossen ist, sowieso nicht. Eine Absichtserklärung ist noch kein Deal. Außerdem haben schon diverse Artists gegen Blizzard geklagt und deren kreative Inhalte sind Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten über unfaire/ unzureichende Kompensation oder unlizensierte Verwendung, also könnte auch das reinfunken. Ich wäre da etwas zurückhaltender und würde für dieses Jahr auf jeden Fall mit keinen wundersamen Dingen mehr rechnen. wie sagt man so schön: It’s complicated…

    1. Zumal sowohl Microsoft mit Halo und ActivisionBlizzard mit Call of Duty, früher auch World of Warcraft, auch Sets bei Mega Contrux haben. Woher jetzt die Hoffnung kommt, dass aus diesem Deal neue Lego-Sets rauspurzeln verstehe ich nicht ganz.

  3. Carolina+Cremasta

    Lol, wusste gar nicht, dass Candy Crush Saga auch dazu gehört?! 😀
    Die Overwatch-Sets sind mit ehrlich gesagt egal, aber mir als begeisterte HotS-Spielerin läuft es kalt den Rücken runter, weil dieses Spiel, das von Blizzard schon in die Support-Hölle verbannt wurde, nun nicht einmal mehr auf diesem Banner auftaucht! o.0

  4. Leuts. M$ ist Lego sowas von egal. Wer dieses Geld auf den Tisch legt hat andere Pläne als popelige Klemmbaustein-Lizenzen.

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