Am 15. September 2019 findet im LEGO Flagship Store in London ein exklusives Signier-Event mit dem Designer des LEGO Star Wars UCS Imperial Star Destroyer (75252) statt. Laut Ankündigung auf der Facebook-Seite können sich Käufer des Sternzerstörers nicht nur auf doppelte VIP-Punkte freuen, sondern auch auf eine Unterschrift von Henrik Andersen auf dem Set. Und jetzt wird es interessant: Käufer des Imperial Star Destroyer erhalten zusätzlich ein Echtheitszertifikat. Ich gehe davon aus, dass es sich hierbei wahrscheinlich um eine gestaltete Plastikkarte mit den Setdaten wie bei einigen LEGO Creator Expert Fahrzeugen handelt. Der Knaller wäre natürlich so ein Echtheitszertifikat wie bei den früheren LEGO Star Wars UCS Sets! Ich bin gespannt …

Keine Transporthilfe

Ebenfalls interessant:Laut dem Info-Text zu dem LEGO Star Wars Signier-Event spendiert LEGO Käufern des Sternzerstörers dieses Mal keine Tragehilfe wie beim Millennium Falcon.  Der Karton (53,3 x 46 x 38,5 cm) wiegt 12,5 Kilogramm und darf quasi nach Hause getragen werden.

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51 Kommentare

  1. Wow, ein Echtheitszertifikat… darin steht das die Steine aus echtem Plastik bestehen.
    Am besten noch ein notariell beglaubigtes Gutachten reinlegen.
    Dann ist der Preis wenigstens gerechtfertigt.

  2. Warum eigentlich immer nur in London und nicht mal in der Hauptstadt des südlichen Nachbarlandes?
    Auf jedenfall muss man ja das überteuerte Teil irgendwie zum Vollpreis an den Mann bringen. Da sind solche Kleinigkeiten, die keine wirklichen Kosten verursachen, wie „Zertifikate“ genau richtig. Das führt allerdings wieder dazu, das man kurz nach dem Event noch teurere Exemplare auf den bekannten Seiten finden wird, weil die meisten Käufer davon eh wieder nur Leute sind die wenig bis gar kein Interesse an dem Produkt haben.

        • Tja so kanns gehen ich ging vom südlichen Nachbarland Großbritanniens aus. Wegen des erwähnten Londons. Das du vom südlichen Nachbarland Dänemarks ausgehst… Was solls, geschenkt!

          Aber an sich kämen ja wirklich noch andere Hauptstädte in Frage… Kopenhagen zb.

            • Ja für den anderen User ist das defintiv peinlich gelaufen. Ich weiß auch nicht was er uns mit Kopenhagen sagen will. Hauptstadt des südlichen Nachbarlandes von Dänemark. Da kann Kopenhagen wohl kaum gemeint sein und südlich von London ist Kopenhagen auch nicht. Es ist natürlich auch überhaupt nicht naheliegend, dass man bei einem dänischen Hersteller von Dänemark ausgeht.

              • Peinlich für dich. Du hast in einem Satz eine Ortsangabe gemacht, und dann eine Richtungs angabe. Wohlgemerkt alles in einem Satz. Also geht jeder davon aus, der nicht deine Gedanken lesen kann, dass du das südliche Nachbarland von Großbritanien meinst. Welches in dem Fall Frankreich wäre. Also nochmal Hirn freimachen deinen eigenen Satz lesen, darüber nachdenken und bei BrickDoc um Entschuldigung bitten.

                • Jeder, der weiß worum es hier auf dieser Seite geht, weiß von welchem Land man logischerweise ausgeht. Es war nicht schwer zu verstehen, was der Kommentator gemeint hat und ist nur für all jene peinlich, die das nicht geblickt haben.

  3. „darf quasi nach Hause getragen werden“

    Das ist eben der Nachteil dieses Franchise. Ein Trekkie könnte seine UCS Enterprise einfach nach Hause beamen…

    Der dekadente LEGO-Fan nimmt sich zwei oder mehr 4×4 Crawler mit und baut daraus eine ferngesteuerte Transportplattform.

    Es würde aber auch eine einfache selbstgebaute Sackkarre aus Technic-Liftarmen reichen um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken (und den Rücken zu schonen).

  4. „Dumme“ Frage eines nicht-Star-Wars-Interessierten: Wie sahen denn die erwähnten, tollen früheren Echtheitszertifikate aus? Könntet ihr davon bitte einmal ein Bild zeigen?

  5. Hallo, vielen Dank schon jetzt für eure Updates zu dem Set.
    Wisst ihr, ob es dieses Zertifikat immer dabei gibt oder nur zu bestimmten Anlässen?

  6. …bei 12 Kg werden wieder Rollen wie beim Falken benötigt…
    …wird es das Zertifikat auch hier in Deutschland zum Verkaufsstart geben oder nur in London?…

  7. Ein Echtheitszertifikat gab es schon einmal?? Was bringt einem das? Also echter als echt das Set bei LEGO zu kaufen get doch gar nicht….

    Übrigens: Ernsthafte Frage!

      • „Hiermit bestätige ich, dass dieser STAR WNRS Impernial Store Destruyer ein Original ist. gez. Lee Wong“ 🙂

        Beim Echtheitszertifikat geht es in erster Linie um die Limitierung einer bestimmten Auflage. Der Designer (und der CEO?) bestätigen mit ihrer Unterschrift dass Dein Exemplar die Nummer 9999 der „exklusiven“ ersten Auflage von z.B. 10000 Stück ist. Das 20000te Set ist genauso echt, nur hat dessen Käufer womöglich deutlich weniger dafür bezahlt. 😉

        Ich habe so ein Teil für den ersten UCS Falken. Auf Hochglanzpapier, etwa A4 groß steht „This certifies the authenticity of this Ultimate Collector’s Millenium Falcon as being an Exclusive First Edition model. The undersigned Jens Kronvold Frederiksen, Product Designer and Kjeld Kirk Kristiansen, Owner – LEGO A/S attest to this fact.“
        Darunter die Nummer 8,722 und die beiden Unterschriften.

        Wenn ich mich recht erinnere gab es damals Stunk weil die Limitierung nachträglich erhöht wurde. Ich hatte es jedenfalls nicht darauf angelegt und war angenehm überrascht als ich oben im Karton den Umschlag fand.

    • Hallo starman,

      dein Komentar weckt mein Interesse. Vielleicht kannst du mir da ja etwas auf die Sprünge helfen.

      Lego stellt seine Produkte mit ihrer Preisvorstellung vor. Als Kunde sehe ich also genau, was ich für meine Geld bekomme und ob meine Erwartungen erfüllt werden oder nicht. Des Weiteren wird mir auch nicht die Pistole auf die Brust gesetzt, wodurch ich mich ungezwungen entscheiden kann, ob mir das Produkt diesen Preis wert ist.

      Die doppelten VIP Punkte, ein Zertifikat oder auch ein Autogramm sind letztendlich auch nur ein „nice to have“.

      Also was übersehe ich als Kunde, wo ich doch für dumm verkauft werde?

    • Hab grad das selbe gedacht wie fussel… ich armer, dummer, uninformierter und unmündiger kunde, der von einem kapitalistischen internationalen grosskonzern verarscht werde, indem ich ihm mein harterarbeitetes geld im austausch gegen wertloses plastik (und dann noch ein stück papier!!) gebe… und die politik tut mal wieder nix dagegen!! Kappa

      • Wenn Du ernsthaft den vollen Preis dafür bezahlst, dann war das Geld nicht hart erarbeitet. Arbeite mal für Mindestlohn in der Pflege oder meinetwegen auch in der Systemgastronomie.

  8. Leider muss ich noch bis Oktober warten bis das Set hier in Singapur verfügbar ist. Zum Glück hält sich der Umrechnungskurs vom Preis diesmal in Grenzen; ist eh schon hoch genug.

  9. Ich fände Unterschriften und zertifikate für meine lieblingsstücke echt geil. Finde es super das lego solche Events organisiert. Werde bestimmt nie in der Nähe eines solchen sein,
    Aber trotzdem, danke für die Infos.

    • Ich war in Saarbrücken bei der Signierung vom Baumhaus. War eine tolle Atmosphäre! Neben dem Fandesigner war auch ein Admin der Lego Ideas Plattform da. Wenn mich nicht alles täuscht meinte er, es gibt eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass die Signierstunde für die ISS nächstes Jahr in Berlin statt findet. Würde auch Sinn ergeben, da Christoph Ruge, der Designer, Deutscher ist.
      In Saarbrücken war das Event ja auch nur, da der Fandesigner in der Nähe wohnt.
      Die Hoffnung stirbt also zuletzt. 🙂

  10. Der erste hat seinen „Pre-release“ ISD schon bei ebay reingestellt.

    Für 4000 britische Pfund!

    Also zum einen traurig, wie hier nur zum abkassieren vorgegangen wird, zum anderen schön dumm wer diese Summe ausgibt.

    Aber es scheint für beide Lager genug Leute zu geben: Gierige Reseller und Leute mit zuviel Geld und wenig Geduld…

    • Gibt es wirklich Leute, die das tatsächlich zahlen? Daß jemand absurde Preise verlangt bedeutet ja nicht automatisch, daß jemand zugreift.

    • Nun, nur weil einer so eine Zahl eintippt, ist das ja noch lange nicht der Wert, der sich letztlich wirklich aus dem Markt ergibt. Die Auktionen werden zeigen, wo sich der Preis einpendelt.

      Und noch einmal…wenn eine derartige Nachfrage besteht, dass Leute bereit sind, einen entsprechenden Aufpreis zu zahlen, dann ist das in keinster Weise irgendwie verwerflich. Und es geht ja hier nicht um das Set an sich, sondern um eine auf 200 Exemplare limitierte Ausgabe mit Signatur etc.. Wenn sich der Preis bei 1500-2000 ca. einpendelt, ist das letztlich mehr oder weniger der gleiche Aufwand, als wenn ein Sammler von Berlin nach London reisen müsste.

  11. Die Jammerei über die Verkäufer ist nicht auszuhalten. Das nennt sich Marktwirtschaft und wenn es für ein knappes Gut eine entsprechende Nachfrage gibt, steigt halt der Preis. Immerhin muss man ja auch erstmal nach London fahren, das gibt es auch nicht gratis.

    Reiner Neid, nichts anderes ist das.

    • Nö das hat nix mit Neid zu tun, als damit das man hier Resellern ermöglicht Geld abzugreifen.
      Was spricht dagegen die limitierte Auflage komplett selbst zu versteigern?
      Damit nimmt man Resellern die Marge und kann noch Public Relations betreiben indem man die Differnz einem gemeinnützigen Projekt zukommen lässt.

      • Wenn man Dritten eine derartige Geschäftsmöglichkeit vorenthalten will, ist das sehr wohl eine Neidfrage. Denn preislich ändert das für denjenigen, der das Ding nachher kauft, eh nichts.
        Und nicht Lego ermöglicht hier einen Zweitmarkt, sondern die Nachfrager.
        Es steht ja jedem frei, selbst zu so einem Event zu reisen und sich anzustellen. Kostet natürlich Zeit und Geld. Und Zeitnist bekanntlich auch Geld.

        Das ist Neiddebatte in Reinkultur, verquickt mit dem in jüngster Zeit so populären „Das ist ungerecht!“ Gejammer.

        • Absolut nicht.
          Ressellern solche Geschäfte vorzuenthalten hat absolut nichts mit Neid zu tun sondern mit Moral.
          Der Fußball z. B. machts hier vor wie man dagegen vorgehen kann.

          • Ah, die gute, alte Moral. Wundert mich jetzt nicht, dass die ins Spiel gebracht wird.

            Hat zwar damit überhaupt nichts zu tun….aber gerne noch einmal:
            Es handelt sich hier nicht um Lebensmittel, die zu Wucherpreisen verkauft werden und die Armen somit verhungern. Sondern um ein Luxusgut, für welches offensichtlich zahlreiche Kunden bereit sind, viel Geld zu bezahlen.

            Da diese Sammler nicht gezwungen sind, einen von 200 dieser, ich nenn es mal „Special Edition“ Ultimate COLLECTOR (!) Series ISD zu kaufen, ist das Moral und Tugendgerede vollkommener Mumpitz.

            Das ist einfach nur das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Keine Nachfrage, kein hoher Preis. Fertig. Und wenn nun jemand sich die Mühe macht, für sich daraus Profit zu schlagen…oder auch nur um seinen privaten ISD zu finanzieren….sehr schön, das zeigt es gibt noch Leute, die selbstständig sind und ihres Glückes eigener Schmied, statt sich auf Dritte oder den Staat und irgendein Gerechtigkeitsgeschwätz zu verlassen.

            Eins noch: gerade den Fussball als Beispiel zu bringen, wenn es um Finanzen und Moral geht….ein Scherz, oder? Wobei auch hier gilt: wenn einer meint, die Dienste eines Spielers sind 300 Millionen wert….so what?

  12. Ach quatsch. Reseller gab es schon, da hat Deutschland das Internet gerade mal so entdeckt. Der Neidfaktor spielt hier eine große Rolle. Denn viele wollen das Modell. Wenige besitzen es in diesem Moment. Die, die das unterbinden wollen, sehen keine Moral in dem ganzen Modell, sondern eher eine „ich will haben und der Preis ist gemein, weil ich ihn nicht zahlen kann“-Debatte. Neidfaktor in Reinkultur (völlig richtig). Und da ist es auch völlig egal in welchem Land man lebt. Nachfrage und Angebot…

    Moral: Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen, Werten, die das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren, die von ihr als verbindlich akzeptiert werden.

    Und genau da besteht meist auch das Gejammer. Die einen sehen einen Grundsatz, der nicht existiert. Jeder ist sich selbst erst einmal der Nächste. Zumindest, wenn ein Feuer ausbricht, kann mir keiner erzählen, das er sofort sagt, Frauen und Kinder zuerst. Wer das behauptet, sollte sein Tiefenunterbewußtsein mal analysieren. Das hat was mit Angriff und Verteidigung zu tun. Neid ist das übel aller Wirtschaften und wird es immer geben. Daher ist das Resellern völlig normal, um schnell zu etwas Geld zu kommen, was andere besitzen… So lange es diese „Besitzer“ des Geldes gibt und dieses auch dafür hergeben, wird es andere geben, die neidvoll drauf blicken.

    Wenn du das Geld abschaffst und den Tauschhandel wieder einführen würdest, kommt der, der am meisten hat, was er bereit ist zu tauschen für einen signierten ISD auch den Zuschlag. Und andere werden in die Röhre schauen und jammern: das ist gemein… 😉

  13. Grade mal nachgeschaut:

    Bisher gingen die Dinger zwischen 850 und 1450 weg. Auch für 1070. Das ist ein Durchschnittspreis von ca. 1260 Euro. Nimmt man die Kosten für einen mehrtägigen Ausflug nach London, dann ist das letztlich nicht übertrieben. Davon ausgehend, dass man vom Kontinent anreist. Und soweit ich das richtig verstehe, ist das die einzige Aktion dieser Art in ganz Europa. Also, kein Grund zur Empörung.

  14. Der einzige, der sich hier mit Händ‘ und Füß‘ wehrt, bist du doch, Pabstat 😉 Bist auch ein Reseller?
    Btw, mich persönlich juckts nicht, wenn jmd 1200 EUR für so n Ding hinblätter, who cares. Deswegen habe ich nicht weniger zu Essen aufm Tisch. Ich finde es eher amüsant, für „sowas“ so viel Geld auszugeben.
    Deine Rechnung stimmt insofern nicht, als dass die (Annahme!) Reseller selbst aus GB kommen und wohl noch in London wohnen. Von daher dürften Reisekosten marginal ausfallen. Der Profit dafür umso mehr. Das hat doch nix mit Neid zu tun, wenn man sich innerlich an den Kopf klatscht und sich fragt, wer für „sowas“ so viel Geld ausgibt. Genau das wird sich der Reseller auf eBay wohl auch denken. Der wird das Lachen nicht halten können. Und eine gewisse Gier der Reseller lässt sich in diesem Fall definitiv nicht abstreiten.
    Klar, wäre ich in London ansässig, ich wäre auch vor Ort gewesen, um es den AFOL-Fanboys dann für teuer Geld unterzujubeln. Wie sagte Opa schon immer: Jeden Tag steht ein Doofer auf. Why not 😉

    • Hab sehr gelacht über deine Antwort. Spiegelt so in etwa genau das wieder, was Pabstat gemeint hat. Neid, schon alleine, weil es Menschen gibt, die sich ohne einen Gedanken zu verschwenden, diese 1200 Euro ausgeben können. Es besitzen und später noch teurer verkaufen. Im Grunde gebe ich deinem Opa recht:

      Jeden Tag steht ein Doofer auf… 🙂

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