LEGO Speed Champions 2020: Nissan GT-R NISMO 76896 – Bilder und Infos

Der nächste SpeedChampion steht zum 01. Januar in den Startlöchern. Er kommt aus Fernost und hört auf den Namen Nissan GT-R NISMO. Auch dieses Set mit der Nummer 76896 und seinen 298 Einzelteilen gehört zu der neuen Generation mit den acht Noppen in der Breite. Die UVP unseres dänischen Spielwarenherstellers liegt bei 19,99 Euro.

Dank der Motorsport-Webseite roadandtrack und der LEGO Pressemitteilung liegt nun das passende Bildmaterial vor.

 

Für die Präsentation des Sets gab es sogar auf dem japanischen YouTube Kanal von Nissan ein LIVE-Event, welches wir euch in der Aufzeichnung natürlich nicht vorenthalten wollen – man sollte aber etwas Zeit und ein Wörterbuch mitbringen. Viel Spaß beim Anschauen.

Übersicht der LEGO Speed Champions Set für das erste Halbjahr 2020

BildThemaNummerNameTeileUVPRelease
lego-speed-champions-76895-0001_cutLEGO Speed Champions76895Ferrari F8 Tributo27519,99 Euro01.01.2020
lego-speed-champions-76896-0001LEGO Speed Champions76896Nissan GT-R Nismo29819,99 Euro01.01.2020
lego-speed-champions-76897-0001LEGO Speed Champions768971985 Audi Sport quattro S125019,99 Euro01.01.2020
lego-speed-champions-2020-76898-0001LEGO Speed Champions76898Formula E Panasonic Jaguar Racing GEN2 car & Jaguar I-PACE eTROPHY56539,99 Euro01.01.2020
lego-speed-champions-2020-76899-0001LEGO Speed Champions76899Lamborghini Urus ST-X & Lamborghini Huracán Super Trofeo EVO66359,99 Euro01.01.2020
Stamm-Autor
  1. Die neuen 8 Noppen breiten Speed Champions Sets sind für mich bis jetzt das Highlight des kommenden Jahres.
    Die MUSS ich alle haben.
    PS. ist die Motorhaube bedruckt???

    1. Wahrscheinlich ja. Ein Stein, der über 2 Achsen gecurved ist, ist kaum sauber zu bekleben. Ich glaube, soweit denkt Lego auch. Auf den Bildern sind auch keine Kleberänder zu sehen.

      1. Bei Technic finde ich Sticker gut, weil man sie weglassen kann. Sonst sind Prints gerade bei wirklich teuren Set mehr als wünschenswert. Interessant finde ich, dass Cobi angekündigt hat ab 2020 auf Aufkleber zu verzichten.
        Ich meine wenn DIE das können, sollte das für Lego doch auch machbar sein. Aber bei Lego scheint die Kostenoptimierung höchste Prio zu haben.

        1. Natürlich könnte Lego das auch, sogar locker.

          Es gibt ja Sets wo es auch anscheinend kein Problem war, wie das Ideas-Set zu Dr. Who oder die Saturn V.

          Wenn man aber erwachsenen Sammler bei Sets, die hunderte Euro kosten, zumutet unzählige Sticker wie bei einem Ü-Ei aufzukleben, dann stimmt was nicht.

        2. Cobi hinten, Cobi vorne…

          Jetzt tun sie noch so Kundenfreundlich und hören vermeintlich auf alle Kritiken und ändern es nach Wunsch, aber wartet Mal wenn sie ein wirklich globales Milliardenunternehmen sind, am besten noch börsennotiert, dann sprechen wir uns wieder wie kosteneffizient sie dann arbeiten 😉

          1. Denk ich mir auch immer. Momentan geht’s eh nur um Marktanteile, da wird mit harten Bandagen gekämpft aber wenn der Kuchen mal verteilt ist werden die andern auch alle ihre Preise anheben, welches gewinnorientierte Unternehmen verzichtet schon gerne auf Gewinne…. aber was solls, auf LEGO eindreschen ist grade schick und deshalb macht da jeder mit… ok, viel Spaß dabei….

            Oh, und jetzt dürft ich mich gerne mal wieder Fangirl nennen, oder was auch immer

          2. Ich glaube es geht den Leuten hauptsächlich darum, dass Legos Verhalten wenig Sinn macht. Wenn Prints so teuer wären wie Lego es oft behauptet, dann stellt sich die Frage warum
            A) in manchen günstigen Sets bzw Sets mit günstigem Steinepreis wie z.B. die Saturn V Prints durchaus möglich sind.
            B) andere wesentlich kleinere Hersteller Prints bei niedrigeren Endpreisen teilweise ausschließlich verwenden können.
            Es macht halt keinen Sinn und man kann dem Kunden auch nicht glaubhaft machen, dass bei einem 800 Euro Set wie dem Falcon Prints nicht einzukalkulieren wären, bei einer Saturn V es aber möglich war komplett auf Sticker zu verzichten. Das versteht einfach niemand!

            1. Die Prints rechnen sich eben nur über die Masse, auch wenn es keiner glauben mag, es kommen noch mehr Kosten dazu als nur Teile und Farbe. Von der Saturn wurden erheblich mehr verkauft als vom Falken und von anderen kleinen Sets eben auch. Da verteilen sich die Setupkosten für den Tampondruck eben auf mehr Teile… jaaaaa, diese Kosten fallen ins Gewicht, lasst euch mal Kugelschreiber mehrfarbig bedrucken, da merkt ihr schnell das die Vorkosten höher sind als der Preis für die Kulis wenn ihr nicht gleich 6-Stellig oder das Standardmodell des Bedruckers ordert….. ist bei Legoteilen nicht anders. Allerdings wäre zumindest ich bereit einen entsprechenden Aufpreis für Prints zu akzeptieren, vor allem bei den großen Sets….

              Und das LEGO noch andere Kosten hat als die „kleinen Hersteller“ hab ich hier schon mal aufgeschlüsselt, will aber auch keiner hören…… und ob die andern Gewinne machen wie hier immer behauptet wird oder eben nur versuchen um jeden Preis Marktanteile zu bekommen weis auch niemand….

              Ich für meinen Teil bin der Überzeugung das es den Chinaverfechtern in einigen Jahren so gehen wird wie dem Frosch im Kochtopf, irgendwann bezahlen sie den gleichen Preis für eventuell geringere Qualität aber haben sich daran gewöhnt…
              Vielleicht irre ich mich, aber das kann nur die Zeit zeigen…..

              1. Die „anderen Kosten“ hat Lego aber in jedem Fall, von daher verstehe ich nicht, warum das z.B. bei UCS für mehrere hundert Euro ein Problem sein soll.

                Dieses ständige „Lego will eben Gewinn machen“ (nebenbei bemerkt macht Lego Gewinn) kann man auch umdrehen:
                Ich will für einen Haufen Geld auch einen gewissen Gegenwert haben.

                1. Die „anderen Kosten“ bezogen sich nicht auf die Prints sondern auf das generelle „die andern sind günstiger“, sorry, hatte ich vergessen explizit dazu zu schreiben.

                  Und glücklicherweise zwingt uns ja niemand bei LEGO die Sets zu kaufen. Wenn dir also der Gegenwert für deinen Haufen Geld zu gering ist, dann kannst du einfach auf einen Kauf verzichten. Und bevor jetzt irgend ein Spezialist um die Ecke kommt: Nein auch LEGO zwingt niemand Sets zu Produzieren und zu diesen Preisen anzubieten, aber sie tun es eben… und ich finds cool das sie das tun und kaufe auch weiterhin die Sets….ätsch….

              2. Tut mir leid dir das jetzt sagen zu müssen aber deine Gedanken „Richtung“ Kosten sind irgendwie murks und du scheinst davon auch nicht wirklich Ahnung zu haben. Der Falcon kostet um weiten mehr als die Saturn, ja warum nur? Richtig bei der Saturn setzt Lego auf Masse, während beim Falcon auf den Preis gesetzt wird. Aber dennoch hat Lego das Set so angesetzt das es sich mehr als rentiert pro verkauf. Oder glaubst du Lego berechnet ernsthaft wirklich so knapp? Ganz ehrlich du willst gar nicht wissen was das Teil an EKA kostet und Lego trotz dessen immer noch sehr hohen Gewinn bei dem Teil einfährt, sprich die realen Kosten in der Produktion sind deutlich geringer als der Preis für den es Real verkauft wird. Man muss nur überlegen das der Handel bei 50% Preis Rabatt am Set selbst teilweise immer noch 20% Gewinn macht. Das wären selbst beim Falcon so wenn den wer für 350€ verkauft. Jeglich Art der Rechtfertigung warum Prints nicht überall gemacht werden, ist aus Kaufmännischer Sicht daher eigentlich nicht haltbar. Was meinst du warum Lego denn so hohe Gewinne jedes Jahr einfährt? Es ist das selbe Prinzip wie bei Apple. 1000€ für ein Handy bezahlen das in der Produktion 245€ kostet + vielleicht noch Marketing. Und jetzt überlege mal bitte, IPhone Produktion 245€, glaubst du der Falcon kostet Lego so viel in der Produktion?
                Man kann sich es an 5 Fingern abzählen warum Lego da so ein Geheimnis daraus macht wie sich real der Preis zusammen setzt —https://www.lego.com/de-de/service/help/produkte/themen-bausatze/so-legen-wir-die-preise-fur-lego-sets-fest-408100000008322

                1. Ok, dass der Handel bei 50% Rabatt noch 20% Gewinn macht, ist schlicht Unsinn…Bei 50% Rabatt macht kein Händler mit Lego noch Gewinn und schon gar keine 20%. Nach deiner Rechnung wäre der EK für Händler irgendwo bei 60% unterm UVP. Das ist einfach falsch. Ansonsten sag mal woher du dein „Wissen“ hast!

              3. Ach und noch ein Beispiel nur um mal aufzuzeigen warum etwas wie viel Kostet:

                Ich kann VARTA Batterien einkaufen zum EKA + einen gewissen Prozentsatz im Laden. Die kosten dort in der Regel so 7-8€. Nach meinen Abzügen bezahle ich nur noch 1,86€. Dabei muss man sich nun noch vor Augen halten das der Laden wo ich diese so kaufe immer noch Gewinn macht so wie auch VARTA selbst. Ja das war jetzt ein einfaches Beispiel, aber ich denke man weiß worauf ich hinaus will. Ihr wollt gar nicht wissen was für Margen hinter manchen Artikel stecken und so ist es auch bei Lego. Wenn ihr einmal sehen würdet was Lego kosten „könnte“, würdet ihr nie wieder die Preise bezahlen von egal welchem Set wie es gerade am Markt ist.

              4. Und zu bedenken ist auch, du gibst deine Kugelschreiber zum bedrucken in Auftrag, da verdient ja noch jemand anderes an deinem Auftrag. Lego hat die Druckmaschienen aber selber stehen und die Grafiken werden auch von den eigenen Leuten kreiert, also der Vergleich hinkt sehr stark ; )

              5. Also sorry, wo ist denn da bitte die Logik von „rechnen sich über die Masse“. Das muss sich gar nicht „rechnen“ weil nämlich bei einem 800,- Euro Set locker genug preislicher Spielraum ist, um bei 8000 Teilen 10-20 Prints unterzubringen ohne dass sich an der Marge pro Set wesentlich was verändert. Oder was denkst du was es kostet 10-20 Steine mit Prints herzustellen? Wenn Lego bei 800,- Euro keine 5,- Euro (und das ist viel zu hoch angesetzt) übrig hat, um Prints dazuzulegen, dann macht Lego aber mal alles falsch

              6. Wow, lauter Experten hier und nur ich hab als einzige, nach einhelliger Meinung, absolut keine Ahnung…
                irgendwie niedlich ist das ja schon, muss ich zugeben…
                Das ich hier nur die Frage nach den Prints aufgegriffen habe ist euch klar? Ja? Das ich nichts „rechtfertigen“ wollte auch? Welchen Hintergrund ich habe und warum ich wie Argumentiere wisst ihr auch? Ja? Dann ist ja gut, ihr seid halt die Experten und ich habe keine Ahnung…..

                1. Es geht nicht darum, ob du Ahnung hast oder nicht, es macht aber einfach keinen Sinn was du zum Thema Prints / Sticker schreibst, weil es nicht logisch ist.

                    1. Logik ist keine Meinung.
                      Bei einem 800 Euro Set sind aus deiner Sicht Prints aus Kostengründen nicht möglich, aber bei einem 20 Euro Duplo Set schon irgendwie. Das ist schlicht und ergreifend unlogisch und hat nichts mit Meinungen zu tun

                    2. Aber du definierst was logisch ist? Hab keinerlei schlüssige Beweise gesehen. Ok, ich hab für meine Argumente auch keine geliefert, aber ich bezeichne auch nicht andere Argumente als falsch.
                      Und ich habe nie behaupte das es nicht möglich wäre die Teile zu bedrucken, ich habe nur versucht darzulegen das es sehr wohl höhere Kosten verursacht als hier allenthalben behauptet wird, mehr nicht.

              7. Deine Argumentation macht einfach keinen Sinn. Druckvorlagen spucken entsprechende Maschinen im Minutentakt aus und das Einspannen eines belichteten Siebes oder Stempels ist mit Schnellspannmechaniken heutzutage auch kein Hexenwerk. Es ist dan nauch relativ ritze, ob da nur eine oder 20 Farben gedruckt werden – umgerechnet auf jedes bedruckte Teil sind das Bruchteile von Cent-Beträgen.

                Ich weiß auch nicht, wo bei dir „Masse“ anfängt, aber selbst der UCS Falke wurde in Deutschland allein mindestens 10000 mal verkauft. Diese Zahlen kann man doch nachschlagen. Hochgerechnet auf die ganze Welt sind wir also gut und gern bei mindestens 50000 Sets. Heißt also im Umkehrschluß, selbst wenn dort jedes Teil bedruckt wäre, wäre das weder technisch noch kostenmäßig irgendeine größere Katastrophe. Ja, es kostet was, aber in der Gesamtkalkulation für das Set ist das Pillepalle. Von Sets, die Millionenfach produziert werden oder Minifiguren brauchen wir da gar nicht zu reden. Kein Mensch käme dort darauf, wegen einer Bedruckung beim großen Chef anzurufen und zu fragen, ob er die 500 Euro für die Druckvorlagen ausgeben darf.

                Und abschließend, was dein Argument weiter entkräftet – LEGO macht den Großteil dieser Dinge hausintern mit festangestellten Leuten. Die kriegen alle brav ihr Gehalt und da ist es egal, ob die den ganzen Tag Kaffee trinken oder -zig Druckvorlagen rausfeuern. Umgerechnet auf jeden einzelnen Stein ist auch das nur ein winzig kleiner Betrag.

                1. Noch ein Experte…Ich frag mich echt warum alles was LEGO als böse hinstellt wahr und alles andere gezwungenermaßen falsch ist… Das da ein hoher Anteil „Marke“ im Preis ist ist ja unbestritten, aber etwas komplizierter sind die Dinge dann schon. Da ich ja keine Ahnung habe spar ich mir Details aber das Prozesse mit vorhandenem Personal und Maschinen nicht unendlich skalierbar sind hast du schon mal gehört, oder? Und 50000 Sets sind nicht Masse, da liegst du richtig…..

                  1. @Sabrina: Niemand stellt hier Lego als böse hin.

                    Es wird kritisiert, dass Lego als Premiumhersteller diesem Anspruch nicht gerecht wird, indem er bei Ultimate COLLECTORS Series Modellen, die wie der Name schon sagt, für Sammler gedacht sind und auf einem entsprechenden Preislevel liegen, Aufkleber verwendet. Bei diesen Sets zieht auch die Argumentation, man wolle ja die Steine anderweitig verbauen, nicht.

                    Das hat bisher vielleicht keine so hohen Wellen geschlagen und man hat sich murrend mit der von dir zitierten Argumentation von Lego abgefunden, dass das aus Kostengründen geschieht.

                    Jetzt drängen aber seit kurzem viele neue Hersteller in die Klemmbausteinbranche, die de facto Jahrzehnte lang von Lego alleine gehalten wurde.

                    Und jetzt erkennen die Kunden, dass man offensichtlich auch bei einem 20€ Flugzeugset eine bedruckte Fliese beilegen kann, auf welcher der Typname per Druck vermerkt ist, ohne dass der Hersteller dadurch in finanzielle Schieflage gerät.

                    Und wie die Vorredner korrekt anmerken, sind diese Teile keine signifikanten Kostentreiber.

                    Lego ist also nicht „böse“, wenn sie weiterhin Sticker wahllos und ohne System verwenden, sondern schlecht beraten.

                    Wohlgemerkt: Die Frage, ob Sticker oder nicht (bei den Highend Modellen!), wird Lego keine Probleme bringen, denn die Leute werden die Sets weiterhin kaufen, murrend ob der Sticker, aber sie werden es tun. Die Konkurrenz hat sowas mangels Lizenzen eben einfach nicht im Programm.

                    Was Lego jedoch vor Probleme stellen wird, ist die Tatsache, dass die Konkurrenz (Cobi nehme ich da mal aus, da die eine spezielle Nische bedienen, die mit Legothemen nichts zu tun hat, Revell wird sich bei denen eher Sorgen machen müssen) aus Fernost immer schneller lernt, die Qualität immer besser wird und die mittlerweile anfangen, eigene Sachen zu kreieren (oder halt MOCs nachbauen) und das zu einem Preis, bei dem Lego einpacken kann.

                    Es ist im Übrigen falsch zu behaupten, dass die asiatischen Hersteller jetzt ihre Produkte verramschen, um dann später die Preise hochzufahren. Das ergibt keinen Sinn, denn die wären erstens schon lange aus dem Markt ausgeschieden, wenn dem so wäre und darüberhinaus besteht ja der einzige Vorteil im Preis. Wenn Sie sich Lego wieder annähern, dann war alles für die Katz. Das werden sie nicht tun, weil sie es nicht müssen.

                    Es gibt keine nennenswerten F&E Kosten, die Materialien sind äußerst günstig und das Ganze wird automatisiert massengefertigt. Da kannste eine Hochpreisstrategie nur fahren, wenn du keine nennenswerte Konkurrenz hast. Wie es bei Lego bis vor kurzer Zeit der Fall war.

                    Sobald die Asiaten über eine entsprechendes und vor allem professionelles Vertriebsnetz in Europa verfügen, wird es für Lego äußerst problematisch.

                    Zur Zeit läuft das ja über einzelne Fachhändler und Eigenimport über Aliexpress etc. . Das ist nur etwas für Leute, die in der Materie drin sind. In dem Moment, in welchem die erste große Handelskette einen asiatischen Hersteller ins Programm aufnimmt und die breite Masse die Produkte kennenlernt, wird der Markt in Europa durcheinandergewirbelt.

                    Dass Lego jetzt massiv in Asien expandiert, zeigt auch, dass man sich dort dieser Problematik bewusst ist. Und man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: einerseits kann man die zu erwartenden Rückgänge im europäischen Markt abfedern, andererseits erschließt man sich die stetig wachsenden wohlhabenden Käuferschichten in Asien, die eine besondere Affinität zu Marken haben und der Preis eher sekundär ins Gewicht fällt.

                    Unendlich muss übrigens nicht skalierbar sein, es kommt ja auf das Produkt an. Und bei kleinen Plastiksteinchen, die aus einer Maschine fallen, hast da nach oben schon relativ viel Spielraum.

                2. Wir haben hier nun famos gestritten, ob der eine oder der andere nun in wie weit recht hat oder nicht, werden wir nie erfahren, da Lego uns keine Geschäftsbücher offen hinlegt oder mit Henry transparent durch die Firma gehen wird – da können wir nun spekulieren und Vorwürfe formulieren wie wird wollen…

                  Fakt ist …

                  1. Sticker gab es schon IMMER aber erst JETZT kackt es uns an und es werden wehleidig Krokodilstränen vergossen, weil uns irgenwelche Influencer auf YT vorheulen wie scheisse alles ist und wir brav das Köpfchen nicken und mitbellen können „Ja genau !“ ;P

                  2. Vergleiche zu Cobi mögen ja in Mode sein und ja ..Cobi macht viele Prints aber was sind das für Prints ? Richtig, bei den Schiffen irgendwelche einfarbigen schwarzen Balken oder sowas – das wird als große Printleistung verkauft aber gleichzeitig verkaufen sie noch Sets bei denen die Sticker über mehrere Steine gehen, z.b. Balkenkreuze bei Flugzeugen oder Bullaugenfenster bei Flugzeugen und das bei AKTUELLEN neuen Sets -> Doulglas DB5

                  …und das ist dann auch nicht wirklich mit den aufwendigen Prints zu vergleichen die Lego zuweilen hinbekommt, allein wenn wir uns mal die Minifiguren anschauen.

                  Halten wir fest, JA Cobi macht viele Prints aber das sind meißtens sehr einfache und simple Uni-farbene Prints, die Lego auch kann und hin und wieder auch durchaus verwendet (Beispiele wurden ja genannt, Ideas, Architecture, Mustang) aber auch sehr viele Sticker haben, weil sie auch sehr sehr viel mehr Produkte haben und die Sticker das Produkte halt doch aufwendiger getalltet sind als der aufwendigste Print bei Cobi – das das aufs millionenfach hochskaliert schon mehr Kosten verursacht, wenn man bei hunderten unterschiedlichen Sets, die selbst x Sticker haben und man so auf tausende käme womöglich nur wenige Druckmaschinen hat …naja

                  Natürlich, wenn man eine Maschine tag und nacht nur den einen Print machen lassen kann, dann kann das durchaus kosteneffizient sein, aber wieviel Druckmaschinen bräuchten sie bei all den unterschiedlichen Stickern die sie haben ? ..Tja und da fängt dann doch die Rechnerei an.

                  Diese Sorge hat Cobi in dem Umfang halt einfach nicht, weil sie ein viel kleineres Sortiment haben, da reicht denen wahrscheinlich eine Druckmaschine die einfach mal eine Woche lang nur Brückenprints für die Titanic auspuckt, denn die Warteschlange für andere Prints ist wesentlich kürzer als bei Lego , man darf halt nicht nur von hier bis morgen denken 😉

                  1. @ohmbricks: Ich weiß ja nicht wie das bei anderen Leuten so ist, aber ich persönlich brauche niemanden, der mir sagt, was ich zu denken habe. Mir persönlich reicht der gesunde Menschenverstand, der mich zu den weiter oben gemachten Ausführungen bzgl. des Stickerthemas führt.

                    Deine Ausführungen bzgl. der Produktion der bedruckten Teile ist leider nicht schlüssig. Fernab jeder betriebswirtschaftlichen bzw. produktionstechnischen Realität.

                  2. Deine Verallgemeinerungen kannst du stecken lassen, sprich bitte nur für dich und nicht für andere. Mich persönlich haben die Sticker schon genervt bevor es Youtube überhaupt gab, nur so zu Info.
                    Diese traurigen Versuche allen Kritikern Hirnwäsche durch HdS oder brickstory etc. zu unterstellen zieht nicht und bringt die Diskussion nicht voran.
                    Die vornehmlich eher kritischen Schreiber hier bringen überwiegend Fakten und argumentieren sachlich – wie es Pabstat hier eben recht ausfühlich getan hat, während die „Fanboys“ dem persönliche Angriffe, Unterstellungen und Totschlagargumente wie „Kauf halt nicht“ entgegensetzen.

                  3. Haben sich beim Mustang nicht Leute beschwert, daß die angeblich so simplen einfarbigen Drucke nicht sauber ausgerichtet waren?

                    Bei Technic will ich nichts gegen Aufkleber an sich sagen, aber beim Porsche RSR übertreibt es Lego. Ausgerechnet die vier neuen(!) Kotflügel sind alle unterschiedlich bedruckt.

                  4. @ ohmbricks:
                    Bitte sprich nur für dich und nicht für andere. Mich persönlich haben die Sticker schon genervt bevor es Youtube überhaupt gab, nur so zu Info.
                    Diese Versuche allen Kritikern Hirnwäsche durch HdS oder brickstory etc. zu unterstellen ziehen nicht und bringt die Diskussion nicht voran.
                    Die vornehmlich eher kritischen Schreiber hier bringen überwiegend Fakten und argumentieren sachlich – wie es Pabstat hier eben recht ausfühlich getan hat, während die „Fanboys“ dem persönliche Angriffe, Unterstellungen und Totschlagargumente wie „Kauf halt nicht“ entgegensetzen.

          3. Ok, halten wir fest: jegliches Argument das in irgend einer Weise begründen könnte warum LEGO nicht auf jedes einzelne Teil eine Reproduktion der Mona Lisa druckt sind „nicht logisch“, „unsinnig“ oder „nicht schlüssig“. Prima, dann haben wir ja ein für alle mal geklärt, daß das verwenden von Stickern einzig und allein der puren Gier und Hybris ob der eigenen Marktstellung geschuldet ist und weiter keine Gründe hat.
            Ach wäre das toll wenn doch alles so schön einfach wäre….

            1. Gib dir bitte auch weiterhin keine Mühe in irgegendeiner Form sachlich auf die Argumente einzugehen.
              Du stellst Behauptungen auf, mindestens fünf Leute zeigen dir logisch auf warum du falsch liegst – eingehen darauf tust du nicht.

            2. @Sabrina:

              Übertreibungen (Mona Lisa) sowie Unterstellungen (Gier, Hybris) sind nicht zielführend.

              Abgesehen davon, dass das zumindest in diesem Strang niemand behauptet hat.

              Zum Thema, dass die angeführten Erklärungsversuche, warum es Sticker gibt, abgeschmettert werden: nun, sie sind nun einfach falsch, nimmt man die heutigen Technologien und Produktionstechniken als Maßstab.

              Beispielhaft sei Ohmbricks´Einlassung genommen, Cobi könne das ja machen, weil sie geringe Stückzahlen und simple Drucke nehme.

              Ja, das mag zu einer Zeit gegolten haben, als sowas noch von Hand gedruckt wurde (überspitzt!). Wobei…nee, nicht mal wirklich unter diesen Vorraussetzungen.

              Heutzutage ist das aber halt nicht mehr so und daher ergibt das keinen Sinn. Erst recht nicht auf die Stückzahl bezogen. Zumal er geflissentlich unterschlägt, dass es eben nicht nur die Tarnstreifen auf dem Seitenpanzer der Bismarck sind, sondern unter anderem die ganzen individuellen Typenschilder der Flugzeuge. Wieviel haben sie da im Programm? 20+

              Dass die Hoheitszeichen speziell bei den Flugzeugen Aufkleber sind, ist schlicht der Tatsache geschuldet, dass die eben idR über mehrere Steinschichten gehen. Das sieht als Aufdruck nichts aus.

              Es gibt nicht nur schwarz oder weiß, 100% oder 0& Aufkleber. Aber ein erkennbares System für die Kunden wäre angezeigt. Niemand kann sich ernsthaft über Aufkleber bei nem 20€ set aufregen.

              Aber alles jenseits der 150€ , erst recht die klar auf erwachsene Sammler zugeschnittenen Modelle, haben Drucke verdient.

              1. Es ist eine gute Aussage damit es nicht die 100% geben wird, kein reines schwarz oder weiß aber es wird ja immer gemosert, ob nun bei einem 200€ modell oder bei einem 20€ Modell , ob nun Speed Champions, oder UCS Falken – die wenigsten bis niemand differenziert da in seiner Kritik und das ist der Punkt warum man sich die die Köpfe anstößt.

                Die einen kommen allgemeingültig daher „Lego ist kacke weil Sticker und Cobi der geilste Shit weil Prints“, wenn von Beginn an JEDER differenzierter Posten würde, kämen auch entsprechend differenzierte Antworten bzw. Gegenposts aber zu oft sind die ersten Posts bereits Extreme „Alles kacke außer Mutti“ – und da fällt es doch sehr schwer kuschelig zu bleiben, wenn auf einer Fan Seite von Lego vor Afols nur über Lego hergerotzt wird und das nicht einmal faktisch begründet, sondern alles nur auf mutmaßungen der Gier begründet.

  2. Von hinten durchaus zu erkennen, von vorne ohne die Sticker…kann irgendwas sein. Reißt micht nicht vom Hocker, ist aber irgendwo ok. Mein Fall ist es nicht.

    Aber wenn die jetzt auch Nissan haben….mhh….Nissan, Porsche, Jaguar., Ford..Mercedes (?) ….na, das gäbe ein schönes Feld für eine Gruppe C Serie.

  3. Holla Hoppsassa…wird gekauft, sieht mega gut aus…und jetzt noch bitte irgendwie alle vorherigen Speed Champions von 6 auf 8 bringen… Doppelsitze sind halt irgendwie stimmiger

    1. @F95-Holgi das sieht zwar aus wie doppelsitz würde aber nicht funktionieren ( setz einfach mal 2 MF direkt nebeneiander auf ner plate und zähl wieviel noppen die brauchen)
      Geiles ding
      davon abgesehen wirds nächstes Jahr allein durch die Speed Champions teuer
      Ferrari ,Nissan, Jaguar und Lamborghini sind fix der Audi ma guckn

      1. Im fortlaufenden Raster sind fünf Noppen zu wenig (wegen der breiten Schultern – Minifig-Muckis!). Es sei denn man trickst mit Jumper-Plates, was hier denke ich auch getan wird. Auf dem Bild des Innenraums ist ja zu sehen wie der Arm des Fahrers komplett hinter (also links von) Schaltungshebel und Handbremse (geil!) liegt. Diese sind mittig verbaut, so dass einem Beifahrer auf seiner Seite der gleiche Platz zur Verfügung stehen müsste. Dank der senkrechten Fliese als Tür ist ja nach außen auch noch ein kleines bisschen mehr Platz als neben einer normalen Wand aus Steinen.

        Also Mittelkonsole eine Noppe, links und rechts auf zwei Noppen Jumper-Plates. Auf diesen sitzen die Figuren mit der innenliegenden Pobacke und für die überstehende äußere ist auch noch genug Platz. In irgendeinem Set habe ich das so auch schon mal gesehen?

        1. Im Set 70829, Emmets und Lucys Flucht-Buggy, wird das so gelöst, da passen zwei Figuren nebeneinander, bei 8 Noppen Breite. Übrigens ein echt cooles Set und gerade ziemlich günstig..

  4. Abgesehen von den aufgeklebten Scheinwerfern richtig gut gelungen. Das Heck, der Diffusor, die Seitenspielen … wenn die Motorhaube nicht bedruckt ist – sieht er ohne Aufkleber bestimmt auch schick aus 😉

    1. Weil es dann ein neues Teil in trans clear produziert werden müsste. Leider habe ich bisher wenig neue Farben gesehen bei den 2020 Sets. Und transparant braucht angeblich eine andere Gießvorm als die nicht-durchsichtigen Teilen.

  5. Ohne Sticker wieder mal nicht zu erkennen….
    Ich kann noch keine Verbesserung der Detailierung durch 8w erkennen.
    Die Proportionen sind dadurch nicht stimmiger geworden, wie ich gehofft hätte.
    Schade eigentlich.
    Nur der S1 schaut ganz gut aus, das hätte bei dem Design auch in 6w geklappt.

  6. Abgesehen davon, dass mich die Speed Champion Serie kaum interessiert, bis auf die „City-tauglichen“ Modelle, möchte ich doch nochmals was über die Aufkleber loswerden:
    Bei Lizenzen, die Lego ankauft, gilt nur der Stickerbogen als Lizensiertes Teil. Für jedes Teil, das bedruckt ist, muss also Lizenzgebühr gezahlt werden. Warum Lego bei eigenen Lizenzen wie City die Sticker lieblos mit reinhaut versteh ich allerdings nicht, da es bei 4+ Sets ja anscheinend auch geht die Teile zu bedrucken.

    1. Oha, das war mir jetzt auch noch nicht bekannt, aber klingt irgendwie sinnig so es denn stimmt.
      Bei den 4+ Sets ist ja der Preis signifikant höher als bei normalen Sets, das könnte dann mit ein Grund dafür sein. Bei City sehe ich es eher als Feature, man kann die Sticker weglassen und die teile anderweitig verwenden…..

      1. Dafür, dass anscheinend jeder weiß, wie es um Herrn Panke steht, scheint er mir doch recht erfolgreich zu sein.

        Aber lassen wir das mal beiseite.

        @Stefan Römer:

        Ja, der erste Teil der Aussauge ist zum Teil richtig. Bis jetzt hat niemand Märklin Eisenbahnen genutzt, weil es das schlichtweg nicht gegeben hat.

        Die Idee ist aber nicht schlecht, denn wie der „einsame, frustrierte“ Händer aus FFM richtig anmerkt, haben viele Leute noch Märklin Teile zuhause. Wenn man das jetzt mit Lego (was auch viele sowieso schon haben) kombinieren kann…..großes Potential. Klar, erwachsene Hardcore Legoianer werden das ablehnen, die sind aber auch nicht die angepeilte Kundschaft.

        Also, bisschen weiterdenken und schon erscheint das alles in einem anderen Bild. Aber ich gestehe ein, dass nicht jeder einen gewissen Unternehmergeist und entsprechenden Weitblick hat, um solche Potentiale zu erkennen.

        1. Mich persönlich freut es, ich wünsche Märklin Erfolg damit. Bin selber Modellbahner, es ist großartig das die Branche endlich die Notwendigkeit erkennt Nachwuchs zu generieren und solche Einstiegssets anbietet – vorallem da Lego das Thema überwiegend stiefmütterlich liegen lässt.

          Wem das Thema Züge ebenfalls am Herzen liegt und es bisher noch nicht versucht hat, dem empfehle ich mal den Blick auf ein Modellbahn-Starterset zu werfen -> Märklin, Piko, Roco…. Gerade mit den heutigen digitalen Möglichkeiten bietet das enormen Mehrwert. Und im Gegensatz zu manch anderem selbsternannten Premiumhersteller bekommt man da noch was für sein Geld.

          1. Ganz gleich wie toll die Startpackungen auch sein mögen, sie passen leider nur eingeschränkt (Bausteinzug) oder gar nicht (alles andere) zu Lego.

            Bei N oder kleiner könnte ich mir dafür den umgekehrten Fall vorstellen: Eine Modellbahn in einer aus Legosteinen gebauten Landschaft.

            So viele Ideen, so wenige Klemmbausteine 😉

            1. Muss es ja auch nicht.

              War eher als dauerhafte Alternative gemein, viele sind ja auch erst über Lego-Züge überhaupt zur Modelleisenbahn gekommen.
              Wer bei der reinen Klemmbausteine+Züge-Kombi bleiben will hat ja eigentlich nur Alternativen wie Bluebrixx. Bei Lego bleibt ja nur sich alle 5 Jahre ein neues Zugset ohne Erweiterungen zu kaufen mit Tonnen an nutzlosen Kurven.

    1. Selbst die normale Lego-Eisenbahn ist schmaler als die neuen Speed Chamions.

      Ich habe das noch nicht ausprobiert, aber wenn man Schmalspur oder Feldbahn bauen will, die auch beim Vorbild klein ist oder kleiner baut als der Minifiguren-Maßstab, dann könnte das in der Tat ganz ok aussehen.

  7. Ich baue ja weder Städte noch habe ich ein bestehende Speedchampionsammlung, von daher finde ich, dass die Verbreiterung durchaus Vorteile hat.
    Auf mich wirken die Modelle wesentlich stimmiger, sodass ich beim Audi und beim Nissan vielleicht sogar zugreifen werde.

  8. Pro Sticker: geringere Lizenzkosten aber auch liberale Nutzung. Es mag verrückt klingen, dass Baumeister die unbedruckten Teile ohne Sticker verbauen, um sie später zweckentfremdet verbauen zu können.
    Warum bei Duplo und 4+ doch eher Prints genutzt werden, liegt wohl daran, dass das Stickerkleben in dieser Zielgruppe noch etwas zu überfordernd ist.

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