Nachdem ich schon zwei Lastwagen von Mercedes Benz aus den fünfziger Jahren gebaut habe, den Mercedes LF3500 Feuerwehr der Stadt Gunzenhausen und den Mercedes LK 3500 (1952), war das Grundgerüst für meinen neuen Holztransporter schnell erstellt. Das Vorbild für mein drittes Lastwagen-Modell ist ein Mercedes L3500 Holztransporter, wie er unter anderem von der Firma Oppel in Ansbach früher eingesetzt wurde. Heute trifft man diesen LKW ab und zu auf Oldtimer-Treffen in der Region an.

Original-LKW der Firma Oppel in Ansbach (Foto: Steyrman/BuzzyBeeForum.nl)

Etwas Kopfzerbrechen bereiteten mir die hinteren Kotflügel. Erst als mir Peter aus dem Doktor Brick Forum den Tipp mit den Sitzen gab, ging es voran. Zufällig hatte Peter auch noch vier Sitze in dunkelgrün übrig. Vielen Dank noch einmal dafür.

Die Farbe dunkelgrün sorgte bei der Beschaffung der Teile für die eine oder andere Überraschung. Obwohl es die Türen nur in einem Castle Set aus dem Jahr 2007 gab, sind sie auf BrickLink relativ günstig zu bekommen. Die vorderen Riffelsteine für das Kühlergrill waren schon etwas teurer, diese wurden nur bei einem Zug-Set aus der 9V Ära verwendet. Überrascht hat mich jedoch, das es den sogenannten Jumper 1×2 nicht in dunkelgrün gibt. Dadurch musste ich mir einige Änderungen zu den vorherigen Mercedes LKW´s überlegen. Optisch fällt nur auf, das der angedeutete Mercedes Stern weggefallen ist.

„Jumper“ 1×2: Gibt es nicht un dunkelgrün. (Foto: PROMOBRICKS)

Wie beim Original wird der Anhänger bei einer Leerfahrt auf den LKW aufgeladen.

Für das Bedrucken der Teile war wieder mein Freund Harry aka Steindrucker zuständig.

Die alten Lastwagen hatten noch keinen Kran, um die Baumstämme aufzuladen. Sie mussten mühsam mit der Winde aufgeladen werden.

Wenn man bedenkt, dass für den Antrieb nur 90 PS zur Verfügung standen, kann man sich vorstellen, wie „schnell“ der Lastwagen damals unterwegs war. Auch leer wahrscheinlich selten über 60 Stundenkilometer.

Das fertige LEGO Modell: Mercedes Benz L3500 Holzlaster. (Foto: PROMOBRICKS)


Ich kann nur empfehlen, euch selbst mal an ein eigenes Lastwagen MOC zu wagen. Mir hat es jedenfalls wieder richtig Spaß gemacht – und das Ergebnis ist einmalig!

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4 Responses

  1. DiBut

    Ein wunderschönes Modell!
    Und die umgedrehten Sitze als Radkästen zu benutzen ist „Genial um die Ecke gedacht“…

    Antworten

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