LEGO Night Mode: Überraschendes Statement von Brickstuff

LEGO Night Mode
LEGO Night Mode Verdrahtung. (Foto: Brickstuff)

Die vermeintlichen LEGO Light Kits, die gestern zum Auftakt der LEGO World 2020 in Copenhagen „vorgestellt“ wurden, haben weltweit für jede Menge Aufsehen gesorgt. Der Verbreitung der Bilder zu den LEGO Night Mode Sets in den sozialen Netzwerken und Fan-Foren dürfte rekordverdächtig gewesen sein. Das dürfte auch einer der Gründe sein, warum sich der dänische Spielwarenhersteller mit einem Statement kurze Zeit nach Auftauchen der ersten Bilder um eine Klarstellung bemüht hat.

Hey everyone,
We saw word has already spread across fan media that there’s a light kit on shelves at LEGO World. Wanted to let everyone know it’s just a test we’re doing in Lead User Lab. As you might remember, we believe lights are super interesting and we’ve been engaging within the adult fan community already. We know many adult fans love them, so we wanted to do more research and better understand the regular consumer appeal too. Got great consumer response and feedback so far. We’re hoping these insights will contribute to building a potential pilot in the future.

Um es auf den Punkt zu bringen: Bei den gezeigten LEGO Night Mode Sets handelte es sich lediglich um einen Test des LEGO Lead User Lab Teams, um auf der LEGO World die Apzeptanz bei den Fans für eigene Beleuchtungs-Kits zu überprüfen. Die Boxen selbst waren übrigens leer.

LEGO Sets mit lightmybricks Beleuchtung

Witziges Detail: Die zur Schau gestellten und beleuchteten LEGO Sets waren mit Bauteilen des australischen Anbieters lightmybricks versehen, wie unter anderem auf dem Foto hier schön zu sehen ist. Top-Qualität übrigens, hatten wir hier im Blog auch schon im Leser-Test.

LEGO Night Mode
Bei den ausgestellten LEGO Sets wurden Komponenten von lightmybricks verwendet. (Foto: PROMOBRICKS)

Soweit so gut, auch wenn die Tatsache, dass LEGO bei den ausgestellten Muster-Modellen die Beleuchtungs-Kits eines Fremdherstellers nutzt, bei den Fans für Diskussionen und Schmunzeln geführt hat. Doch nun bekommt die Geschichte eine unerwartete Wendung.

Light Kit Hersteller Brickstuff erhebt Vorwürfe

Die Jungs von Brickstuff haben die Bilder aus Copenhagen ebenfalls gesehen und sich am Abend in einem sehr ausführlichen Statement zu Wort gemeldet. Darin erheben sie unter anderem den Vorwurf, dass ihre Beleuchtungs-Komponetenten seit 2016 von lightmybricks und seit 2019 von Game of Bricks munter „kopiert“ werden.

As any small business owner knows, one of the clearest signs you’ve latched onto something great is when you begin to attract copycats. Indeed, our designs were stolen in 2016 by one of our resellers, and they continue to sell unauthorized copies of our products today. In 2019, another, much larger company in China copied our designs as well, and they have been aggressively marketing on Facebook and other social media platforms.

Zudem hätte es mit dem Spielwarenhersteller seit Herbst 2019 im Rahmen des LEGO Lead User Lab eine Form von Zusammenarbeit gegeben, die Anfang dieser Woche von Billund beendet worden sei. LEGO habe sich entschieden, bei der Entwicklung eines Pilotprojekts zur Beleuchtung von LEGO Modellen nicht mit Brickstuff zusammen zu arbeiten.

We were first approached by Lab representatives in the Fall of 2019. Over the course of the next several months, we shared information about the broader LEGO® lighting market, as well as details about our company and about our ideas for sets that would make the best candidates for LEGO®-branded lighting kits.

Fast forward to February 2020, and earlier this week we were informed by LEGO® that they would not be selecting Brickstuff as their partner for pilot light kit development.

Aufgrund der LEGO Night Mode Bilder und den Aufnahmen von den Light Kit Komponenten in den Schau-Modellen geht das Team von Brickstuff wohl davon aus, dass die Dänen nun mit lightmybricks kooperieren werden. Also mit dem Hersteller, welcher von Brickstuff beschuldigt wird, ihre Beleuchtungskompontenten etc. „kopiert“ zu haben. Da ist der Ärger natürlich groß.

ABER: Laut den LEGO Mitarbeitern vor Ort, die die Befragung zu LEGO Night Mode durchgeführt haben, wird es in naher Zukunft vermutlich keine eigenen Light Kits für ausgewählte LEGO Modelle geben, allein schon wegen der „verschluckbaren Kleinteile“ und weil die bisher erhältlichen Beleuchtungssets von Drittanbietern auch nicht die Bestimmungen für Spielzeug erfüllen würden.

Vorerst leider nur Marktforschung von LEGO

Auch wenn die ganze Aktion in Copenhagen für LEGO quasi reine Marktforschung war, so zeigen die überwiegend positiven Reaktionen der Fans rund um den Globus um so deutlicher, wie heiß dieses Thema für sie ist. Hätten die LEGO Night Mode Sets heute bereits verkauft werden können, sie hätten sicherlich reißend Absatz gefunden. Wie haben es einige PROMOBRICKS Leser so trefflich formuliert: Nicht reden LEGO, sonder machen. In diesem Sinn: Licht aus und Beleuchtungs-Kits an!

Update (14.02.2020): LEGO hat ein Statement zu den Vorwürfen von Brickstuff veröffentlicht.

To clarify and hopefully reassure everyone here, those products are a concept test, it’s not something that will go into the market in that current state. We wanted to test if regular consumers find it appealing and used it as a conversation starter to figure out if and how consumers see lights fit as part of the LEGO experience. We spoke about quality, price, building experience, etc. From that to having an actual product in the market there’s still a long path, so it doesn’t mean there’s going to be a product out “tomorrow”. Especially on the toy safety compliance there are things that need to be in place beforehand.

We’ve also been engaging with many lead users that do lights, for finding potential pilot candidates and we had dialogues with quite a lot of them. We continue to evaluate how to best engage in a potential pilot. I want to reassure everyone here that in Lead User Lab we have the very best intentions when it comes to collaborating. We’ll try to have a close dialogue with Rob (Brickstuff) and solve any potential misunderstandings.

In the meantime, we’ll continue to evaluate the light product concept testing at LEGO World and to understand how a light kit product could be brought to market in collaboration with a lead user, since that’s what Lead User Lab is all about, finding and trying to scale outside-in ideas.

The Brick Fan
  1. Verschluckbare Kleinteile als Begründung…. sollen sie die Beleuchtungssets doch einfach nicht als Spielzeug verkaufen.
    Diese Art der Beleuchtung ist eh kein Spielzeug mehr und doch sowieso nur für die Expert 16+ / AFOL Serie gedacht.
    So langsam sollte Lego mal bewusst werden, dass ein nicht unerheblicher Teil ihrer Kundschaft keine Kinder sind.

    1. praktisch Alle: Wir wollen Beleuchtungssets von LEGO!

      LEGO: mmh…

      LEGO-Marktforschung: wir sollten in einer großangelegten Studie erst mal herausfinden ob die überhaupt einer kaufen würde.

      praktisch Alle: WzT!?!

      Aber im Ernst, welche marktökonomisch relevanten Zahlen will LEGO denn erst noch erheben? Dutzende nahmen die „Forschungs-Sets“ mit klarer Kaufabsicht in die Hand. Das Internet überschlägt sich und in den (gefühlt) letzten 5 Jahren kommen immer mehr Alternativhersteller mit eben diesen Sets auf den Markt.

      Das Argument mit den verschluckbaren Teilen ist auch ziemlich schwach – Das könnte ja für jedes Teil gelten, das kleiner als eine 4×4 Platte ist.

  2. Warum schafft es Lego viele tolle Themen in den Sand zu setzen? Das alles lässt ein schlechtes Top-Management vermuten, die sich an Flipcharts mehr mit dem aufzeichnen hipper Strategien beschäftigen, als mit der realen Welt. Ich habe beim ersten Blick riesige Vorfreude verspürt – nun, da sich die ganzen unschönen Details auftun werde ich mich mit dem tollen Thema weiter befassen aber Lego dabei links liegen lassen. Sollen die mal in ihren Meetingräumen weiter forschen.

  3. Verschluckbare Kleinteile??? Was ist mit Dots??? Was ist mit praktische jedem Set – da bleiben oft massig verschluckbare Kleinteile übrig, die dann irgendwo im Kinderzimemr herumkullern…

    Das sind Ausreden liebe Lego-Leute!

    Ich denke Mal die Aktion war ein Testballon – und die Befragung im Shop war gar nicht das erhoffte Ergebnis – die haben schon mit der Netzreaktion gerechnet.

    Ich HOFFE dass wir irgendwann echte „Light-Kits“ bekommen.

    Die müssen gar nich Speziell für bestimmte Sets sein, Aber „themensets“ wäres ideal (Strassenlaterne, Eisenbahn, Innenraum, Autos) – sind ja alles ähnliche „Techniken“ jeweils.

    Was meiner Meinung nach nötig wäre, sind Spezielle „Bricks/Plates“ durch die man die Kabel ziehen kann (also eigentlich Dinge die es schon gibt, sie sollten nur in entsprechender Menge in den Kits vorhanden sein)

    was ich nicht will, ist dass ich selbst Platten/Bricks „anbohren“ muss.

    Preis? – tja – hängt davon ab was „drin“ ist … Eine Simple Beleuchtung mit an/aus Schalter sollte beim Preis heutiger LEDs nicht viel kosten (auch wenn man „Batteriebox“ + Zubehör rechnen muss) – bei anspruchsvolleren Teilen (also Blinkend, Kaskaden etc, lass ich mir für die „Steuerung“ auch mehr einreden

    Die Frage ist, wieviel Batterie Boxen man „braucht“ – da würde ich mal vorsichtig sagen – in einer potentiellen Grundbox, sollte die schon enthalten sein – aber nicht in jedem einzelnen KIT (Ausbauset)- ja und einzeln im Handel sollte die Box auch enthalten sein.

    Steuerung bitte mitdenken – aber möglichst bedienerfreundlich – nicht jeder hat „Begabung“ für Elektronik in der Familie 😉

    Ach ja – kann man durchaus als 16+ Sets deklarieren um zu Zeigen, dass das nichts für „kleine“ Kinder ist 😉 – inklusive Warnhinweise.

  4. Wegen „verschluckbarer Kleinteile“? Ernsthaft, LEGO? Habe ich überlesen dass ihr alles aus dem Programm nehmt was kleiner als eine 16x16er Plate ist? lol

  5. Wahrscheinlich ließ sich Brickstuff nicht so leicht von LEGO aufkaufen wie die von Lightmybricks oder die Profitmarge war zu klein. LEGO’s Fair Play ist nur dann wichtig wenn LEGO die eigene Marke stärken will, nicht wenn ein Konkurrent es vor hat. Und wenn Brickstuff nicht die Kohle hatte die Ideen zu patentieren weil sie lieber das Geld in Weiterentwicklung stecken wollten, dann wird es bestimmt LEGO „besser machen“: (Klon)Endprodukte aufkaufen, re-branden, patentieren lassen und später die Drittanbieter nach und nach verscheuchen.

  6. Lego wird wohl selbst drauf gekommen sein, dass es Qualitätsunterschiede zwischen den Anbietern gibt. Lightmybricks ist da sehr hoch. Der Prozess zwischen der Idee selbst eine solche Produktlinie aufzuziehen und dem Endprodukt im Laden dauert Jahre. Also Geduld. Es kommt. Lassen wir sie erstmal ausloten ob Mini Mini Mini Stecker oder Stromführende Legosteine die Qual der Wahl sind. Es soll ja auch länger als die Gewährleistung halten.

  7. Ganz ehrlich – bei den Lightkits der verschiedenen Anbieter sehe ich nichts was „Patentwürdig“ wäre.

    im Prinzip ist das eine Menge „generischer“ LEDs, Kabeln, Widerständen, Regler,… die zu einem bestimmten Zweck (Beleuchtung von Klemmbausteinsets) zu einem ganzen verbunden werden. hier aber folgt „Form der Funktion“ – also werden unabhängige Entwicklungen immer zu einem ähnlichen Ergebnis kommen.

    Ich bin jedenfalls froh, dass Lego zumindest „nachdenkt“…

    1. Ok, lustiges Argument, wenn man über den Hersteller von Noppensteinsets spricht, der für seine Set auch hauptsächlich generische Klötzchen verwendet. Dann müsste man, wenn man der Argumentation folgt, auch der Meinung sein, dass eine spezielle Zusammenstellung der Klötzchen nicht rechtlich geschützt werden kann. Dementsprechend müsste es jedem erlaubt sein Sets, die keine weitere Lizenz wie z.B. Star Wars besitzen, zu kopieren und unter eigenem Namen zu vertreiben.
      Das Argument zieht aber letztendlich nicht, weil man dann bei fast jedem elektronischen Bauteil so arguemntieren könnte.

      1. „über den Hersteller von Noppensteinsets spricht, der für seine Set auch hauptsächlich generische Klötzchen verwendet.“

        Generische Klötzchen? Hach, das waren noch Zeiten…
        …damals in den 80ern, als es nicht bei jedem 2. Set wieder ein neues Mold brauchte! Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, TLG bewegt sich wieder dahin wo sie ums Jahr 2000 waren. Jede Menge Gussformen die keine Sau braucht. Und dann kam der Kahlschlag, massenhaft Teile wurden aussortiert und die Gussformen eingemottet. It’s all just a little bit of history repeating?

        @Topic:
        Meine Meinung: Beleuchtungssets ja gerne. Aber wenn dann so wie früher zur 9V oder schon 4,5V Zeit, also einfach generische Sets und man kann damit beleuchten was man will und vor allem erweitern wie man will. Ich brauch kein eigenes Beleuchtungsset nur fürs Hogwarts Schloss…

      2. Genau davon ist tatsächlich auszugehen bei Klemmbausteinen. Ich halte es für sehr fraglich, dass die Sets/Modelle einen rechtlichen Schutz haben, wenn sie nicht unter das Markenrecht (Star Wars etc.) fallen, oder Bauteile (z.B. Minifiguren) noch unter Patentschutz stehen.

    2. Tja und ich sehe nichts an Lego was Patentwürdig wäre, eine Menge generische Klemmbausteine die zu einem ganzen verbunden werden, die Form folgt der Funktion. Also werden unabhängige Entwicklungen immer zum selben Ergebnis kommen.
      War aber sowas von klar das sobald Lego das kopieren anfängt alle Fanboys das sofort verteidgen werden, aber wehe jemand anderes kopiert Lego dann wird sofort die heilige Inquisition ausgerufen.

  8. Ach verdammt, jetzt wird sogar Lego, der untadelige Ritter in glänzender Rüstung, vom Pöbel mit Dreck beworfen. Wo soll das noch hinkommen?! Am Ende stürzen da noch Weltbilder in sich zusammen. Aber echte Fans erhalten Weltbilder auch entgegen aller Widerstände aufrecht 😉

  9. LEGO hatte mal ein brauchbares System, das 9V System. Leider war das ziemlich teuer. Einzelne Leuchtsteine mit Knopfzellen sind wohl billiger. Eigentlich müsste man nur das 9V System weiterentwickeln. Aber bei LEGO erfindet man lieber das Rad neu.

  10. Sollte Lego irgendwann mal Light Kits anbieten, sind die hoffentlich besser in die Sets integriert als diese Drittanbieter-Lösungen. Das sieht alles noch sehr amateurhaft aus.

  11. Das geht ja hoch her mit den Lichtern. Selten eine Story um Lego ohne Beigeschmack. Finde ich schwer zu beurteilen in wie weit man hier von klauen sprechen könnte. Eins ist nur klar, so schnell sehen wir Light-Kits von Lego nicht im Regal.

  12. Ich ganz persönlich glaube nicht, dass jemals die Light Kits, wie es sie jetzt so gibt, von Lego geben wird. Das ist ja vor allem für Sets, die eh schon eine kleinere Käufergruppe ansprechen, also die teuren Modulars und anderen Creator Expert Sachen bis hin zu den größten Sets, Hogwarts, Falcon usw. Davon widerrum kauft nochmal nur eine Splittergruppe dann so ein Set. Ich glaube, solch kleine Märkte möchte Lego einfach nicht bedienen, das ist im übrigen der selbe Grund warum es von Lego nicht jede Lok ever, jedes Feuerwehrauto ever usw angeboten wird.
    Was ich mir vorstellen kann ist, dass Lego das im kleineren Rahmen in die Sets selbst einbaut. Also eine Beleuchtung im Set, die über die sehr einfachen Light Bricks, die es jetzt gibt, hinaus geht.
    Z.B. eine Innenbeleuchtung für die Modulars, die einfach schon im Set enthalten ist. Allerdings macht mir da der Preis wieder sorgen, wahrscheinlich würde ein normales Modular mit Beleuchtung schon 200€+ kosten.

  13. Ja ja, der übliche Sermon, wenn man anderer Leute Ideen klaut:
    „I want to reassure everyone here that in Lead User Lab we have the very best intentions when it comes to collaborating. We’ll try to have a close dialogue with Rob (Brickstuff) and solve any potential misunderstandings.

    In the meantime, we’ll continue to evaluate the light product concept testing at LEGO World…“

    Natürlich hat man nur die besten Intentionen, und man will mit den Ideengeber reden, aber macht trotzdem schonmal weiter (mit den Ideenklau)…

    Das ist genau die gleiche Taktik, mit der Bluebrixx gerade Brickative zermürbt.

  14. Bei den Beleuchtungssets seh ich jetzt nicht wirklich etwas, was eine erforderliche Schöpfungshöhe erfüllen würde. Von daher wäre ich dankbar, wenn jemand aufklären würde welche Teile aus Geldmangel nicht patentiert wurden.

    Die 9v Sets waren zwar schön, hatten aber auch ihre Probleme, gerade was Kurzschlüsse angeht und mit Blick auf den klagefreudigen englischen Raum kann ich verstehen, dass sie da vorsichtiger sind.

    1. Es geht nicht um einzelne Teile sondern die Zusammenstellung der Teile. Wenn so ein Beleuchtungsset ganz speziell für z.B. den Mustang zugeschnitten wurde, dann ist es sicherlich nicht so, dass man das extra patentieren kann, aber geistiges Eigentum bleibt die Entwicklung doch nach gängiger Argumentation der wahren Legofans trotzdem.
      Die Entwicklung des Beleuchtungssets hat sich ja zumindest mal jemand ausgedacht und in die Entwicklung Zeit und Geld investiert. Da sollte es doch eigentlich auch hier alleine schon aus moralischen Gründen total verwerflich sein, das einfach zu kopieren. Oder gelten solche Argumente nur bei chinesischen Herstellern und nicht bei Lego selbst?! Liebe einzig wahre Lego-Fans, ihr müsst jetzt ein bisschen aufpassen, dass ihr nicht total unglaubwürdig werdet 😉

  15. Oh man, ist echt nicht euer Ernst. Einen LEGO-Stein kannst du mal locker verschlucken und er kommt auch wieder heraus. Ist Plastik. Gesund? Ich wage eine Prognose: Es wird kein Kind bei einem 1×1-Stein und wieder ausscheiden schwer krank. Elektronische Einzelteile, Kabel, metallhaltige Einzelteile sehen da schon anders aus. Dies wollen sie klären.

    Was ist denn bloss los mit der Community? LEGO probiert etwas aus und im Statement steht, dass es noch ein langer Weg ist, da wir uns in der Welt immer mehr „verregeln“. Und das ist auch gut so. Ihr wollt ein Produkt mit hoher Qualität. Genau das fordern, die, die am lautesten Rumnörgerln und Schreien. Jetzt probiert LEGO etwas und schon wird wieder rumgenörgelt und rumgeschrien. Was soll LEGO also tun? Zufrieden scheint keiner mehr zu sein, jedoch verkauft LEGO tonnenweise Sets.

    LEGO plant etwas, in Kooperation mit verschiedenen Anbietern oder eben alleine. Genau das lese ich in diesem Bericht. Danke übrigens dafür. Zum letzten Statement vom 14.02.2020, hätte ich mir auch ein Statement vom Verfasser des Berichts gefreut. Hier steht glasklar sinngemäß übersetzt:

    „Wir planen etwas. Wir sortieren uns aus mit verschiedenen Anbietern! Nicht wann und vorallem was geplant wird. Ich find es einfach nur superinteressant, was LEGO da noch plant. Und ob Brickstuff mit Australien oder sonstwem im Stress ist, ist mir als Verbraucher völlig egal…

  16. Eines meiner Projekte ist, das Lego-Baumhaus zu beleuchten. Nach etwas Recherche ist mir klar: Auch wenn ich seit meinem Kosmos-Experimentierkasten Anfang der 1990er nichts mehr mit Elektronik oder Löten gemacht habe, ist das nichts, was ich nicht hinbekommen werde: Alles, was ich machen muss, ist mir ein paar winzige LEDs mit verbautem Vorwiderstand zu kaufen und die dann mit dünnen Kabeln mit einem USB-Netzteil oder einer Batterie zu verbinden. Das ist wirklich nicht schwer!

    Was Brickstuff anscheinend ganz elegant gelöst haben, ist das lötfreie Verbinden mittels Konnektoren. Allerdings: Erinnert ihr euch an die 12V-Kabel von früher, die man benutzt hat, um die Leuchtsteine mit dem Trafo, der stromführenden Schiene oder dem Motor zu verbinden? Das ist das selbe Prinzip nur in Groß.

    Die Schöpfungshöhe für das, was Brickstuff produziert, sehe ich somit nicht, wenn selbst ein Voll-Laie wie ich im Prinzip bei der selben Lösung wie sie landen wird.

  17. Ich hab gerade das Disney Schloss fertig gestellt und beim Aufbau gleich ein Drittanbieter Lichtset mit reingestrickt. Trotz Anleitung nicht ganz ohne! Da ich aus dem „echten“ Modellbau komme, war das kein Problem für mich. Aber ganz so Puppeneinfach wie LEGO nach Anleitung aufbauen ist es definitiv nicht!! Aber es lohnt sich! Da sind auch Farbwechsel LED dabei und den Leuten klappt einfach nur die Kinnlade runter wenn das Licht angeht.

  18. Wie es Lego immer und immer wieder schafft seine Stammkunden vor den Kopf zu stoßen…

    „es ist noch ein langer Weg“ – Ja, weil ihr viele Jahre zu spät anfangt und die Entwicklungen wie üblich verpennt. Es ist offenbar viel wichtiger Lifestyle-Schnickschnack wie überteuerte Holzpuppen oder schlecht designte Apps auf den Markt zu werfen statt sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren.

    Zumindest ein generisches Beleuchtungsset zum kreativen Verbauen auf technisch gutem Niveau sollte Standard sein…

  19. Ich mein, cool wäre es schon irgendwie, aber auch irgendwie unnötig denn eBay etc. ist voll davon und das meine ich gar nicht negativ. Viele hier reagieren als hätte die Welt nur darauf gewartet aber machen wir uns nichts vor, wenn das irgendwann von Lego kommen sollte, dann wird es schlechter sein als die momentanen alternativen, es wird rückschrittlicher sein als bei den alternativen und trotz alledem wird es teurer sein als alternativen.
    Diverse wirklich innovative Licht Sets lassen sich für die Modularhäuser schon für um die 10-20€ erwerben. Wer da auf Lego wartet nur um was „offizielles“ zu haben wird ordentlich ins Klo greifen. Ich meine wir reden hier von der selben Firma dies noch immer nicht geschafft hat simple f’n Akkus mit USB Ladebuchse in ihre 300€+ Modelle zu tun. Als hängen die da geistig 20 Jahre hinterher. Ich mein was läuft da falsch mit denen?

    Von daher ist meine Reaktion zu dem Thema im allgemeinen eher „Urgh…..urgh… Bitte nicht.“

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